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jte owtinnte). LesWld wwDcn aut E»rurD der bisherigen Fehk-

tzMge die englischen Bawerien in Gruppen unter FÄferimg fvan- Mffcher OsfM-ere zusam mengesaßt. Ter gleich-? franzHilche Offizier berichtete auch die irrteressante Tatsache, b*& die enytifche Arlillerie wri dem Rückzüge geiv-esen sich als die Frawzofes? zur Ablösung! hevmrmarschierten, nud daß die Fvanyssen bie englischen Batterien towfoer in die Stellung vvrfüiwten. Das 142. ^nfanbrätceg i - ent, foent der französische Offizier angehört, Varn mit der 163. Tirision aus der Cdrurpagne. Tiefe Division Munde auf Lastkraftwagen in achllmdvierzigsiiinoiger lununl erbrochener Fahrt in den Av?e-Ab- schnitt verbracht, rrnd die Truppen wrrrden. obwohl sie zwei Tage vhne Verpflegung geblieben waren,oTpre ihnen Raft zu gömren, Ml die Front geworfen. Diese fvanA-stschen Regimenter haben sich, wenn sie auch dem deutschen Angriff um mehrere fti1o??ic#er 9Laum fecto müßten, bewundernÄv-ert geschlagen. Freilich erhöht dieS nur die Tragik der französischen Armee. Das Versagen der eng­lischen Führung zwingt sie -zur Aufopferung ihrer 3Leserven, rtxfl sie perpAa?, dag nicht nock) weitere LandKcuh -2 Frankreichs verloren g«h«n.

Eine Rede Mtssnr.

Ha-ag, 7. April. Wilson hielt in Valtiinore erne längere Rede, die Propaganda für die dritteF-rrüheitSanleihe" mack?cn sollte. Er sagte dabei, daß er nochmals «iseiiiandersetze?? wolle, wofür die Freibeitsanleihe M diene?? habe. Tann fuhr Wilson fort:

Die Bevölkerung Amerikas kann gewisser als \t zuvor sein, daß ies sich hier um ihre Airgelegenll)eit handelt, und daß, ux^tN die MMerten verlieren, Amerika seiner Stellung als große Nation verlustig geht.

Ich rufe Euch, meine ÜandsLeu«, daKrrc zu Zeugen auf, daß ich immer während dieser furchtbaren hie Ziele Deutsch­

lands mit Maß beurteilt habe. Ich würÄe mich schämen, wenn ich Ln dreier ernsten Zeit, von der in so hohem Maße das Schicksal der ganzen Welt und der Mensckcheit abhängt, die schwache Sprache deö .Haisses und der Rache gebrauchte. Wir mtffstn urteile??, so wie wir selbst beurteilt zu werde?! römischen. Keine UngcrechtigkeiL und Hein Mgrifsswille liegt in unseren Absichten. Wir such bereit, bei der Endabrechnung gerecht gegen das deutsche Volk zu sein undi. Deutschland genau so wie die anderen Mächte redlich zu behandeln. Bei diesem Endurteil kmv? kein UnLerschied zwisck-en den Böllern fernen# nq'rderr. wrrrn es wirklich gereckt mrSfallen soll. Wir wimderr unsere eigene Sache en^'Men, wenn wir Deutschland an­ders als .gerecht und ?!Nprrrteiifch rmd mit dem leidenschaftlichen SBmtfrfj nach Gerechtigkeit nach allen Seiten behandelte«, ivie auch Iber Krieg rblanfen möge. Denn nur fordern nicht, lva-S wir nicht ebenfalls bereit wären m bewilligen. Mt diesem Gcdeurken vor 5lur;i habe ich versucht, von denen., die für Deutschland sprechen, zu hören, ob es Gereckftigrkeit oder Herrschstrcht ist, wenn Deutscki- 8tmd seinen Willen anderen H^rttonen der Welt aus erlegt. Die Ant­wort erfolgte in Worten, die nicktt falsch aufgefaßt werden Können. W wirrt : zugegeben, daß nickst Gerechtigkeit, sondern Herrschsucht lund rüchichtSlvft Durchführung des eigenen Willens die trei­bende Kraft ist. Dieses BeLmntnrs stammt nicht von den deutschen Staatsmännern, sondern von den militärischen Führern, welche die wirklichen Herrscher sind. Die deutschen Staatsmänner shaben -erklärt, daß sie den Frieden wünschten und bereit feien, Be- dingrmgQl zu erörtern, sobald die erriet darin übcreinstimmten, mit ftmscit <m de?.n grünen Tisch Platz zu mchmen. Der jetzige Reichs­kanzler :agte, allerdings in unbeftimmckon und zweideutigen Sätzen, die häufig genug sich zu widersprechm scheinen, aber immerlstn nrit soviel K'larlx .t, als er vorsichtigerweise für zulässig hielt, daß er gkaubc, der Friede werde aut i>en Eßmrrdsätzen begründet iverdeni, die wir als die unsrigen bei der Ende«'g<4ung erklärten. In Brest- Litowsk gebrauchten dir deatschm Zivildelegierte,', ähnliche Worte. 3fe äußeren den Wumch nach einem gerechten Frieden und verckvoachen den Völkern, deren Schicksal sie in Händen hatten, dos Recht der Selbstbestimmung. Aber iljee militärischen Führer, die Männer, die für Deutschland handeln und seine Ziele aufstellen. find zu einer gan?. anderen E?rtschcidumg gelonnnen. Wir können lkeine falsche Auftrm'.mg von dem liaben, was in Rußland, in der Ukraine und in Fi.nl.and tatsächlich erfolgte. Tie wirkliche Probe auf ibrcm Gerechtigkeitssinn ?md ihr? Aufrichtigkeit ist geliefert wor­den, mid drr«ns können wir d£ßc* andere schließen. Sie erfreuen ffch eisttö billigen Sieges über Rußland, eines Sieges, aus den keine tnp-ere Nation auf die Dauer stolz sein kann. Ein großes Dolk, das durch eigene Schuld hilsSlos geworden ist. wurde ihrer vorübergehend crusgeliesert. Ihre schönen Versprechimgen sind vergessen. Nirgends nestnen sie die Gerechtigkeit in Anspruch, sondern überall lassen sie nur ihre Macht gelten. Sie bauten alles zum eige??e?l Nutzen aus, zur Vergrößerung des Landes, und die Mlker in den eroberten Provinzen werden aufgefordert, frei zu sein, -aber unter deutscher .Herrschaft. Sind wir nicht berechtigt, zu glauben, daß ährrliches >auck) im Westen gefchLH», wenn die Deutschen Heeren gegenüberstünden, die von ihnen uiffehkiaren Divisionen be­siegt werd n könnten. Wem? sie In Weftlbke, daß ih'ce P7äne schließ­lich niißglü'cken würde?!, gerechte und kfl'msti^ Bedingungen ^ür Detgien, Frankreich und Italien vor-'chlcrge'ii/dürsen sie es uns dann Melnehmm, ?rren?? nm 'daraus lldiglich den Schluß ziehen, daß das iausschlicßlich geschieht, !um sich frr»e .Hand in Rußland und im Osten ^ sichern. Ihr Ziel ist es zw.-ifeklos, olle slcrwische?! Völker, Me m?s ihre Ehre bedachte?? Nationen der Batkanl>rlbinsel, alle Länder, tüe von der Türkei beherrscht und regiert Warden, ihrem etg«*«n Willen und ihrer Herrschst^ z»? unterwerfe?? u?rd daraus ein Reich M gründen, ein Reich der (NewLnns?kcht und der L«ndelS- herrfchaft, ein Reich, das ebenso seirchlich Nord- und Gl^amerika gegeirüberstünde wie Europa.und ihm F?rrcht eirrflöße, ein Reich, das schsfeßlich Persien, Indien u?rd die Völker des fer?«n Ostens beherrschte.

In ei?Bem derartigen P?e»a-rsr«m siriden «irst-re Ideale der Gerechtigkeit und der MenschkichÄcit, der Freiheit m?d des Selbst- bestimrmwgsrechts der Völker, die von^der ganzen Welt gefedert werden, keinen Platz. Wenn ein derartiges Programm einmal anägeführt ist, dcmn nrüßten An«rika r«id alle, die sich an seine Seite [Wie*, sich bewaffnen und vo-r-ercilen. um zu kämpfen für die Fveiheit der Well rrnd geMN die .Herrschaft, unter der die Rechte der Bürger, die Rechte der Frauen und die Rechte aller, die sch,nach sind, nrit Füßen getreten werden.

Was hÄben wir nun zu tun? Was nnch betrifft, so war ich bereit bin selbst je^t noch bereit, über einen rrdlichon,

gevechten und ehrenvollen Frieden »i sprechen, ?ve??n dieser nur aosev^stig ge»7«vrt ist, ein Friede, bei dem die Starken und die Schwach«? gleich behcrrtdelt werden. Ms ich jedoch einen herartige^ Friede« gefordert hatte, kam die Mrtwort der deutschen Heer­führer -ans Rußland, und ich 1*w? diese Antwort mcht mißver- steye«. Ich nehme die Herans s ordern n g an und ich weiß, daß m td) Sie sie anivhmen. Die ganze Welt soll wissen, daß Sie diese Hermisforderung angenommen haben. Dnttschland hat toiederrkm gezeigt, daß allein die Gewalt zu entscheiden hat. Es fragt ftch, ob Reckst und Fviede in den Beziehungen der Me-echchon herrschen sollen, obdaS Rächt, wie Anrerika will, oder der Zroang, wie ihn Deutschland an strebt, das Los der Menschheit bestirumen soll. Bon unserer Seite ist daber nur eine A?'t?vort möglich: Geroalt, äußerste Gewalt, Gewalt ohne Grenzen, eine gerechte u»h triunrpliierende Gewalt, die etn gerechtes (Gesetz in Äe Well bringt und jede selbstsüchtige Herrsck-fucht niederwrrft.

Der König von England an Wilson.

London. 6. t^leqivqchierte an

April. ^WTB.) Reuter meldet: Der König den Präsidenten der Bereinigtes

Staaten: Gelegentlich des Jahrestages der folge?tschweren Ent­scheidung der Vereinigten Staaten, in diele?! Krieg zur Wahrung des Titumnahar.alm Rechts imb der Gerechtigkeit einMtreten, «h Ihr«:, Herr PräffldeTtt, ?«d drrvch sie den? amerika- rrkschen Volke, die frermdsckvrfklichen Grühe des gesamten britischen Bold-s zu übermitteln. In d-iestr kritischen St?rnde, wo imsere F-üche kein Opfer imb keine Kosten scheuen, um den Sieg zu errbrqen, chhen fvan-ösische und ' iMsche Truppen geeint nne nie Mlvor in ihrem heldenhaften Mberstredeu. Diese Anstrengungen imb ihr Mut mx& crickrcht er halten durch den Gedanken, daß die große. Demokvatie des Westens im selben Geiste und mit denselben ZfLv vm \m stibst. jtfce AjirstvMWKlg und alles darWisc^n

und fortfahren w-crd, ihre äußerste Kraft in den Kampf zu wertem der ein für allemtal das Schicksal der freien Döl^r entscheiden wird. Tie heldenmütigen Taten der Amerikaner zu Wasser und zu Lande Hermesen dem ftebsbe schon, daß seine Hoffnmrg vergebens ist Das britische Reich. do§ fast -mm hier Jahre lang Krieg führte, wird auch rwch weitere Opfer froh bringen. Ter Gedanke, daß die Bereinigten Staaten unter Ihrer Leitung ein Herz inrd eine Seele mit u?rs finb, bestärkt uns in dem Entschluß, nrit Gottes Hilfe schließlich die Pläne des Feindes zu vernichten und die Herrschaft von Recht und Estrechtigkeit auf Erden w»ederherzusLellen.

Czernin und Ckemeneeau.

Basel, 6. DHril. Nach einer HavasrneÜmng aus Paris ver­öffentlicht daS Minifterpr äsidiu m folgende Note:

Als Clemenecau die Regierung übernahm, fand es sich, daß in der Schweiz auf die Jtritiative van Oesterreich hin Besprechungen stattfarrder? z?msck)«n de??? Grafen Reverdeca, dem persönlichen Freunde des Kaisers, urid dem Major Asrnuurd vom^ 2. Buveau des GeueralstabeS, der zu die eui Zwecke vom damaligen Ministerium ab- geordrret twir Elemenceau glaubte, die Devcuituwrtung nicht auf sich nehrrre:? zu dürfen, die Pourparlers abzuhrechen, die zu keinem Ergebnis geführt hatte?!, die jedoch nützlickM Jnformationsgucllenj sein kormten. Maj»r Mrmand binnte sich also auf das Ansuchen des Grasen Reverdera fortgesetzt nad}, der Schweiz begeben. In Gegciu- nx?rt seines Chefs wurde chm von Elemenceau die Instruktion er­teilt:Hören jutb nichts sagen." Als sich Graf Reverdera schließlich überzeugt hatie, daß fern Versuch Zeinen Köder für die Deutschen an- zubri??gen, olme Errolg blieb, ncrlM er sich, um sei?r Beginnen zu chlaraktemsieren, die Mühe, an? 25 Februar dem Major Ann?and eine handschriftlickie Rotze von seiner eigenen Hand zu überreichen, deren erster Satz lairtet:Im Mvnat vliugust 1917 n«ren Barbe- sprechm>g«i angekni'Üpft Uwrden Kai den? Zwecke, von der sram>ösi- schen Rv«eruvg im Hinblick auf einer? künftigen Frieden Borsckiiäge an die Äbressc Oesterr<mch§ zu erhalten, die glveignet wären, von diesem wie von der Berliner Regierung unterstützt zu rverden." Gras Reverdew gesteht also in diesen Ausdrücken zu, daß es sch darum l-anbelte, von der fvanzösisch^n Regierung Fciedensbor-l schkkge zu erka?rgen unter der Adresse Oeiterreichs mit Bestinimung Verlrn.. Diese durch ein authentisches Dokument festgestÄl'e Tatsack>e wogt Graf CKernin wie folgt wikLerzüigeben:Elemenceau ließ mch ei??ige Zeit vor der Offensive an der Westfront fragm, ob ich ge­neigt fei, in PerlMrdlungen ein-ziutreten, und auf loelchen Grund- la<vrn." Er hat damit ucht nur nicht die Wahrheit gesagt, sondern das Gegeirteil von der Wahrheit. In Foankvech neirnen wir das Lkdgeu.

Wer kennt nicht die Geschuhte der chigstien Zusammenkunft des ehemaligen öskerrerilnsche?? Botschafters mit hohen Persönlichkeiten der Eittente? Die Konferenz dauerte nur tvenige Minuten. Auch diesmal war es nick-t unser Verbündeter, der um die Unterredung nachgesucht hatte, sondern die österreichische Regierung. Konnte Graf &»errw? in fititem Gedächtnis keine anderen Versuche gleicher Natur fmdei?, die in Paris und London nur ziv-ei Monate vor dem Unter??ehmen Revevderas unter??omMen. wurden durch eine Per- söubich'keit, die Reverdera im Ra??ge tveil überragt? Auch hier wie im vorliegenden Falle besteht ein autherrtischer, aber noch viel schlagkräfttgerer Beiveis.

Im Juli 1917 wurde Graf Ren-erdera von einer nerrtralen^ Mirtclsperhnr im Name?? der svanzösisck)en Regierung aufgeftwdert,> «itMteiken, ob er in der Lase sei, Ecösfnunge?? sei??er Regierung an jene OeHerreich-Nrvw'rns entgegrnzunehnien. Ms Gras Rewrr- dera diese Anfrage nach «eingeholter i^rehmiqurra noch in: Juli? 1917 bejahte, trafen am 7. Llngust 1917 im Aufträge des dau?a1igen svan- zösischen Kriegsministers Painleve und mit ^>enehn??gung des da­maligen französischen Ministerpvüsideute?? slttbot der Ma?or Gras Armand bei dem mt ihen wevllüuffg verwandten Grafen Retoertera in Freiburg ein. Gras Armand richtete wen an den Grasen Rewer- dera die Ansvage, ob Mischen Frankreich und Oesterrerckt-Ungarn Besprechungen möglich waren. Die Initiative zn dieser An- knüpfurrg ist also von französischer Seite auSgegan- gen. Ter K. ?l. K. Minister des Aeußeen ersuchte hierwrs den Grasen Retverdcra, die Besprechungen mit dem französischen Ver­trauensmann cruszunehm n? und' im Lcmie derselben festzustckllen, ob hierdurch die Grundlagen für die Herbeiftlhrung^eines all­gemeinen Friedens geschaffen werden könnten. Goas Rewerdera trat sodann am 22. ta?b 23. August 1917 in Desprechuw- gcn mit dem Grafen Arrnand ein, die jedoch, wie Herr Elemenceau garrz richtig erklärte, kein Ergebnis lieferten. Hiermit brach düse Verhandlung ab.

Im Januar 1918 nahm Graf Armand, diesmal im Aufträge von Äemenceau, mit de?nl Grafen Rewerdeva neuerlich Fühlung. Der im August 1917 abgcrisser?« Faden ist also von Herrn Cle- menceau selbst im Januar 1918 wieder ausgenommen worden. Es entspricht sonnt durchaus den Tatsachen, tverm Gras Czernin in seiner Rede am (2. April l. I. erklärt hat,Elemenceau hat einige Zeit vor Beginn der Westoftensive bei mir angefragt, ob ich zu Verhandlungen bereit sei, u?rd auf welcher Basis." Ter gegei? Cze?7nin von Elemenceau erhobene Vorwurf der Lüge ist danach nicht anfrechtzuerhalten. VonBitten um einen angeb­lichen Separatfrieden", mit tvelchen Oesterreich-Ungarn die Re- g?eru?Hgen in Rom, Wash???gton und London ern?üdet habe, ist der österreichisch-ungarischen Regierung nichts bekannt. Soweit die Feststellung der Tatsachen. Im iübrigen sei nur bemerkt, daß Graf Czernin seinerseits keinen Grund sehen würde, abzuleugnen, tpenn er in diesem oder in einem ähiEchen Falle die Initiative ergriffen hat, da er im Gegensatz zu Elemenceau glaubt, daß es kein Vorwurf für eine Regicrimg sein kann. Versuche zur Herbev- führuirg eines alle Völker von den Schrecknissen des gewaltigen Krieges befreienden ehrenvollen Friedens zu unternehmen.

Durch die von Elerneneeau ansgenrorfene Stteitftage ist übrigens die Aufn«rlla7nHeit von dem eigentlichen .Keimpunkt der Aeußo- rungen des Grafen Czernin abgclenkt worden. Das Wefentliche daran war nicht so sehr, ,?wr die Besprechungen vor Beginn der Westoffensive angeregt, sonder'?? wer sie zerschlagen hat, und das hat Herr Elenreuceau bisher nicht geleugnet, daß er sich gea-eigert bat, auf der Basis des BerzickM auf- einen fstückerwerb Essaß- Lokhringens in Berhandllnigen einziutreten.

Der Kampf in Finnland.

Stvckhol m. 6. Aprü. iMTB. Nichtamtlich) Finnischer Be­richt von? 6. April, 2^/z Uhr inorgens. Die erste große Operation der ffnnsschen 9lnnee ist beendet. Die Rote Garirison von T a m mersfors hat sich ergeben.

Der Generalguartiermeister Ignatius.

Petersburg, 7. April. (Reuter.) Nach eingegcmgenen Mel dun^m eröftnedei? oie deutschen Schiffe, unter denen fick) zwei Dreadnoughts befanden, nachden? sie vor Liance [7] angekommen waren, dois Fe u e r au s d?e ru ssi s che n S ch i f s e, derer? Konrmanldanlen cks für nötig lnelte??, dceigroße^chisfe in die Luft zu sprengen. Die deutsche?? Verluste während der Lmidung nxiren sehr urrbedartend dank der Mitwirkui?g des tuiMckM EisbrechersWoljvnetz", der die feindlichen Trans­porte durch die ihn? nwhlbekannte?! russischen Minenfelder führte. Bis gestern f?M larideten die Deutschen 12 000 Mann, die die Offensive in Richtung Heising fors ergriffen. Die finnisck>e Rote Elarde versuchte Widerstand zu leisten, nrußte sich aber vor der erdrückenden zahlenmäßigen Ueberlegenbeit der Deut­schen Regierung ist, um den? Büppukrieg in Firrnlano ein Gnde zu das Evgebms eirrLs Abkommens der alte?? finnischen und der deut­schen Regierung ist, um deu BlttgerÜneg in Finnland ein Ende zu machen.

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Generalfcldmarschaü o. Eichhorn in der Ukraine.

Kiew, 6. April. (WTB. Nichtamtlich.) GerreralftldmarschLll von Eichhorn ist gestern hier emgetroffen, um den Oberbefehl über die in der Ukraine befindlichen deutschen Truppen «, siher-

nehmen.

ch *

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Japanische Truppenlandungen in Wladiwostok

Moskau, 7. April. iWTB.) Zur japanischen Truppenlandung vx Wladiwvstok wird halvamt-

ttcy gemeldet, daß der fltat der Volksbeaustragren politische Schritte rmternon?n?en und gleichzeitig allen Sowjets ti? Sibirien den Defehl gegeben habe, den? Angriff auf das- ^ russische Gebiet Widerstand M leisten.

Washington, 6. April. (WTB. Nickftcm;tlich. Reuter Meldung.) Beim AuSwttrti-en.Amt ist die Nachricht einge troffen, daß japanische Mari?!ctruppen in Wla­diwostok grla?chet s?nd, um Leben und Eigentum zu schützen.

Petersburg, 7 April. (Reuter.) Ein Manifest desRates der Bo l ks k o m m i s s a r e beschuldigt Japan, den Sturz der Republik herbei führe?? und sich Sibiriens lx^müchtig«? zu toDlIett. Er nennt Japan den Todfeind der Republik ,n?d sagt: Rußland verlangt eine Erklä rung von den Miierten und warnt sie; ihre Antworten würoen ci»?ei? eri)eblichen Einss? curf die aiLsmärtige Pol? tik des MrdeS tyiueu.

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Bessarabien.

Berlin, 6. Aprit. (WTB.) Durch^ einige deutsche und aUsländifche Bllrttzer g«Bg die Nachricht, daß der russisch rumänische Militärkonflikt auf der Basis beendet wäre, daß Rumänien im?erhalb zwei Monaten Bessara- bi en zu rüunvon Wie wir erfahren, ist die Nachricht

n?izutreffL?ch. Ein Vertrag zw-isck)e?l der rrrssischen und rumä ?rischen Regierung fand rftcht statt, auch dürften die Wsichten der rmn-änisck-en Regier^rng hirisichtlich Bessarabiens den angeblich effHgegangenen Verpflichtungen der Regierung lricht entfp»»chen.

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Judenpogrome in Tnrkeftan.

Kopenhagen, 6. April. (WTB.) Das Kopenhagener Birreau der Zionistenorganisation erhielt von der H<noptiorgcr?^sa1üm in Petersburg Nachrichten über furchtbare Judenpogrome in Turkestan. In Kokland wurden 300 I^rden getötet, Tausende ausgeplün dert. AuS allen lleirwi? Orten tverden Raub und Mord ge nreldet. In Samartä-Md wird stündlich der Ausbruch von Jndenpocj-vvmen erwartet. Der FiuanKminister der turkesta- nische?? Republik, Her-seld, der Dorsitzeirde des zionistischen Bezirkswurde in tierischer Weise ernvordet. Die Lage ist verzweifelt. Es wurden Hilfsausschüsse gebildet Auch aus der Ukrairre werden Judenpogrome gerneldet In GluckZolv wurde ßasi die garrzo. jüdische Bevölkerung er­mordet.

Mrft LichnowSky.

Stockholm, 7. ApcÄ. (WTB.) Stockholmer Zeitungen veröffentlichen eine Erklärung des Fürsten L i ch n v w s ky, worin dieser gegen den Abdruck seiner Broschüre in der j?mgßoz.ialift^shen IeittmgPolitiken" protestiert.

Ar^S dem lmLK«rischen Parlament.

Sofia,^6. klpril. (WTB.'i Meldung der Bnlg. Telegr.-Ag Ta carf der Ta^esÄ?b>»ing dir Forderung eines Kredits von zwei Milliarden Franks zur Deckung der tatsächlichen A??sgabe'.? für Material und Kriegsliefermige?? stand, benutzte Mmiste»r?rWdent RadoSlawotv diese Gelegenheit m der So bocrnje, ?m, d« an Sa e-ei chne 1 e Lage Bulgarien zu be­leuchten, das ob? Krisge tei1geiwmn?en habe, um seine nationale Einheit M verwirklich«?. Diese Lage verdanke es vor allem der glänzender? Haltung der Arnnr. Radoslawow hob hervor, daß die Erlangung der Dsbrrrbscha die erste Stufe zur Bei wirklichung des naticn?alen-Ideals sei. .Die Dobrudscha, erklärte Rc?dosla??vw, ist zu uns Kurkcügekornnicn in erster Linie, tveil die Bevölkerrmg, die fie beivokm, sich für Bulgarien ^rttschrcden hat: ferner, weil die bulMcwffchM T?mpper? ????seren Berbündeven üi? Kampfe gegen W*xm(k*im e-cffchcidez^e Hilfe leisteten, indem sie sich für die Befrei?mg einer butgarischeu Provinz schlugen, endlich weil die Diplomatie unfern: Verbündeten unsere nationalen Ansprüche tn den FriedeEerhandlu??^cn unterstützte. Aber diese Frage ist mir erledigt* We: I yrixn S mn 5>aßgcfühl gegen stiumänien. das wir im 'Gegenteil gen« -mn Fveunde haben möchten. Der Friede mit Rumänien i# «Ä vtz des Frieix-ns von Brest-Litowsk mit de?

Ukraine und Groß"Rußland. Unse?^ nationalen Besttebungerc bt* geg-nen warmer Sympathie in dresen russisck)en Länder??. Me Welt erkarnt den bnlgarMchen Charakter der Dobrudscha, Maze­doniens und tzes Mo?«waraUdes an. Alsdann appellierte Rados latvow an die Moeorbrreten, sie n?öchten einstimmig ohne Debatte den geforde?tten Kredit bewilligen zum Zeichen deS Vertrauens ans die ?trmee. dbid) diesen Erklärungen des Mircisterpräsidenten lrmrden die TrU-ü??on vom Publikum und den Iournalistza? ge räumt und die Sitzung hinter verschlossenen Türen iortgrsetzt, in tvclcher der Kriegsmürister Heidenow vertrauliche Airsfühcungen rnachte.

A»r öem Reiche.

Ans -cm Armer-BerordnungSvlatt.

Berlin, 6. April. (WTB. Nichtamtlich.) DasÄrmeever- ordnungsblatll' veriff fenllicht einen kriegsmini st eriellerr Erlaß, wonach bis z«m 80. April spätestens die 1869 gebo reuen, auf Grurnd der Landsturmaufrufe zu den Fahnen ein*» berufenen £tmbfhrrmteufe zu entlassen s??rd, soforn sie nicht frei­willig im Dienste bleiben wollen. Dementsprechend ist von der Einber?lfung solcher Leute in Zukunft abzufthn?

DasArnreeverordnungdblatt" veröfse??tlich1 fermer Msfül) rungSbestim???'?mgen pi feer Allerhöchsten KÄbinettsorder vom 3. März 1918, betreffend Abzeichen für Verwundete. Das M^eickio,? ist aus Eisen ?md zeigt auf seinem von einem Lorbeerkranz eingefaßten Schild eine?? Stahlhelm auf zwei ge kreuzt«? SckMnttern. Es ist schn-arz bei ein- imb zweimaliger, mall weis bei drei- und v«r»»aliger und rnattgelb bei fünft ode? mehrmaliger Vcrwundu-ng. SS närd mrf der linken unteren ©raft getragen.

Die Beschaffung von Kleidungsstücken fift die Rüstmrgs

«idustrie.

Berlin, 7. April. MTB.) Dm?ch ell? Berlnrer Blatt ist in der 2wmtaw^wim?w vom 7. April die Meldung verbreill't mor­de??, wortian) die Rei ch Sb ekleidungs stelle zur Beschaf­fung von 7S0000 Anzügen für die Mstungsmdustrre eine Ber- ordnultg o-»rfee«ife, die von den Wel)r!xittagspstHchtigen die un­entgeltliche Abgabe eines Anzuges m? Wege des ZwangeS jkxrtoe. ^Die Reich,belleidicngslh'll-e erklärt aus­drücklich, daß dieft Meldmrg falsch ist. Dre Aussührungon des Blattes süße« auf falsch übermittelten Indiskreti-owa? auS ben jüngsten OTTtmacmpr« Befpr^hu'ngen bei Beirates imb Berwal- t,ing^^emn!teA-ch^sftl»ksseS feer Reichsbekleidimgsstelle. Tatsache ist, daß die ReickM-ck^kdungsstelle in den letzten Tagen gutacht­liche ?l«eufierunqn? ih?ier Ausicstüsse fiter die Art der Beschaffung dftftr drrngnkb ?:otwenoj«n! BellewungLZstücke eniforderte. Eine bindende vcklärmng der Re«l»sbekleidungsstelle, die hierbei in eng­ster FükKims^al)??«: mit d«n Reichslr-irtschastsamt, der KriogS- rvhstpffabteikung und militäristlM? Stellen handelt, ist noch nicht gefaßt worden

GrundsäÄvch steht die RerckDbekleidu i cgs stelle auf dem Stand­punkt, die benSttgte An-abl IM? BekleidungMückeu für die RüstunM'ümstrie und Landwirtschaft durch eure glleichmäßige und gerecht" ll???lage bei allen Kvmmu??gll«rbä??den rm Reiche durch eure freiwillige Abgabe von der tvvhshabeuden Bevrlskerung gegen Entgelt m mvertm. Hierbei follon die bestehenden Richtpreise ftir die Mkll^devÄdgabe big ?im 20 Prozent erhöht imben. Der Schlösset fflr W von ben einzelnen ÄXmimuiratvarbänden auftu- bringende Airzahl vm? Bekleidungsstücken sülde einerseits die <Kr?» wolMerzahl, andererseits der in den Kv?l?nmiialverbänden auf- gebracht« feyröeitoa. Stslgpgeu der Fals.stm-eLung deÄ BlatUÄ.