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Churchill redet!

London, 26. März. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Mmulionsnkinister Winston Churchill fordert in einer öffentlichen Bekanntmachung zu ganz besonde- 55? Anstrengungen zum sofortigen Ersatz der ernst- ^ er ^ u l' te an Geschützen, Maschinengewehren und Schreßbedarf infolge der großen Schlacht in Frankreich auf. lDre Ausrüstung der fechtende Truppen müsse auf der Hölie erhalten werden. GlucNictieriveise genügten die Hilfsmittel in lebet Hinsicht, doch sei die höchste Eite geboten, ^bwisse Arten von Geschützen und Granaten könnten in noch viel höherer Zahl als bisher angefertigt werden, ebenso Tanke, Maschinengewehre und Ausbesserungswerkzeuge. Die Arbeit dürfe auch wahrend der Osterfeiertage nicht rul>en Das känipfende Heer solle jetzt sehen, was das Heer in den Fabriken leisten könne.

Trübe englische Betrachtungen-

Rotterdam 27. März. Nach Meldung desNieuwe Rotter- ^»m,che Courant" aus London enthalten die englischen Blatter sehr pessimistische Betrachtungen über die Offensive im Wes««- Oberst Repington schreibt in derMvrnmg Dost": Dre Absicht des FerndeS ist jetzt klar geworden. Me weiteren Ec- solgc, me er erringt, können zu ernsten Entscheidungen führen. Für die Mllrerteit ist das Wichtigste, daß sie die Trennung ihrer Armeen Verhüten. Sie müssen ihre geschlossene Linie belvahren und eng- anernar'-der^efchlr'ssen «bleiben. So sehr auch der Gebiets Verlust zu bedauern ist, rvare es ein viel schlimmerer Verlust, wenn die Al Inerten bei ihrem Rückzug getrennt würden. In diesen Au gen- vlrck kow'en. wrr noch hoffen, daß sie nicht gezwungen seien werden, etwas wirklich Entscheidendes auszugeben.

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Telegrammwechsel zwischen Reichskanzler und

Hrndenburg.

B e r l i n, 27. Marz. (WTB.) Reichskanzler GrafHer t- itng hat nach dem großen deutschen Siege im Westen an den Generalfeldm arschall v. Hindert bürg folgende Depesche geschickt:

Doll aufrichtiger Bewunderung für die he r r l i ch e n Ta t e n Unseres Heeres unkr Euerer ErAellenz und IlweS ersten General- guartrermeriters bewA)r!er Leitung begrilste ich mit freudiger Ge- tmgtmmg die Verleihung des höchsten mititärisckien Ehrenzeichens an Euere ErzelLenz und die so verdient? Auszeichmrng Ihrer Mit­arbeiter. Mit mir freut sich das ganze deutsche Volk, das mit einem w berechtigten Vertrauen auf Euere Exzellenz blickt und weiß, daß, wo Htndenburg und Ludendorff führen, der Sieg eine No Noendig JCeit ist."

Gerteralfeldmarschall v. Hiudenburg ließ dem Reichskanzler daraufhin folgende Antwort zugehen:

Euerer Exzellenz sage ich für die freundlichen Worte, die Euere Erzellenz anläßlich des Sieges über das englische Heer an mich zu richten die Gütz hatten, tief empfundenen Dank. Im Vertrauen aus m'sere herrliche-.: Truppen haben unr den großen Schlag gewagt. S'olz darauf, unter Füllung und unter der: Angen ihres obersten Kriegsherrn zu fechten, schlagen sie sich über olles Lob erhaben, ndernmnn erfüllt von dem Bewußtsein, daß es um die Znsimft des geliebten Vaterlandes geht. Das Heer toird Nicht nackstas'en, lis es mit Gottes .Hilfe der Heimat den ganzen

den Morgenstunden jede FklmtLtvgkett ansschlvß, surr verzog. Mg- ten die gesamten Luststreitkräfte den gleickxn unüberwilwlichim Angriffsgeist »vie die «ruf dem Schlachtfeld vorskürinende Truppe. Tie Iagdstreikräfte behauptete:: ihre unbedingte lieber* Icgenheit in der Luft. Sie schossen am ersten Airgriffstages allein sechs Fesselballone ab und brachten um Verlauf der weitere»^ Kampftage bisher 93 Flugzeuge zum Absturz. Ter 67. und 68. Lustsieg des Rittnreisters Frhrn. v. Nicht Hofen beweist die oft bewährte ,U-eberlogenheit unserer alte:: Meister des Luft­kampfes. Drei Llbschüsse des Leutnants Win di sch an einem. Tage zeigen, daß auch der NachmuchZ an Leistnagen nicht nach-, steht, starke Sch lacht ge sch wader begleite::, das erbitterte fteuer jber feindlichen Maschiirengewehre Nrcht achtend, in ganz gerulger Höhe die stürmende Infanterie. Sie brachten feuernde, fetnmioc Batterien durch Wnrfnrmen, Bomben mrd Maschinen­gewehr fener zum, Schweigen fand risse:: an dar Hauptbrennpnnktech des Kampfes die stürmende Tnrppe über die letzte feiirdlich: Gegenwirkuirg nach, griffen die heoaneüe:rden Kolon:ren des Geg-

ZJr 7 -Win..- >VH|V UVfc .LTvlIliUl V-1.H IJUllJl.

Sieg erkänrpft hat, dm sie als Grundlage ihrer auf einen kraft vollen deutschen Frieden gestützten Zukunft braucht."

Die Antwort des Kaisers an den Reichstag.

Berlin, 27. März. (WTB.) Auf die Depesche des ersten Vizepräsidenten des Reichstags Tr. Paasche cur den Kaiser ist wlgende Antwort eingegangen:

Für die Mir übersandten Glückwiünsche des Reichstages sage Ich Mckncn wärmsten Tank. Die Taten der Armee, welche in den letzten ^rgen .geleistet 'worden sind, reihen sich würdig an die glänzendsten Waffenenolge des Krieges. Vorbereitung, Führung und die Energie der Truppen haben mit Gottes Hilfe Englands Heeresmacht schwer erschüttert. Täglich geht es trotz zähen Wcherstandes weiter vorwärts. Tie Zahl der Geangenen ist groß, die Deute an Rncg5nvatcrial unermeßlich. Möchte das deittsche Volk, besonders seine erwählter: Vertreter, aus der Größe der Leistungen erneut, bas feste Vertrauen schöpfen, daß das deutsche Sdwert uns den Frieden erzwingen wird, möchte es erkennen, daß es jetzt heißt, Puch in ber Heimat mit gespannter Ausdauer den Siegeswillen zu Neigen, dann wird der kvmunnde Weltfrieden durch deutsche Kvatt gesicherter sein wie bisher. Tazu hckfe uns Gott.

Wilhelm I. R.

Das weittragende Geschütz.

.. Wien. 27 März. (WTB.) DieReichspost" erklärt d,e Pariser Nachricht, daß die Paris beschießenden gern geschutze österreichische seien, für unrichtig.

Es sen a d R.. 27. März. (WTB.) Herr Krupp von Bohl en-Halbach hat von Kaiser Wilhelm nachstehendes Telegramm erhalten:

^Fhrneues Geschütz hat mit der Beschießung von Paris

er 100 Kilometer Entfernung seine Probe gfan- Ri-, ? lc !)abei1 mxt *** Fertigstellung be> Geschützes der Otzs agch e d^Z La.iseS Krupp ein neues Ruhmis lat h zuge ü t. vv PS ?m 3 )SlC1 . 1 11 ^ ^en Ihren Mitarbeitern meinen kaiser-

für diese Leistung deutschen Wissens und deutscher Ar-

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Die Hoffnungen Frankreichs..

Paris, 25. März. (WTB.) Nach einer Meldung der hat der Krieg smttersekretär Abram: vor »aAreichen Abgeordneten in den Wandelgängen der Kammer cnU ni La ge auseinandergesetzt. Seine Aus-

fühtzTungen lassen shch wie folgt zufammenfassen: Nach den schwerer: Kämpfen, die die deutschen Truppen jetzt mit den emflischen Trup'pen ausgestochten haben, werden ste auf das ^ ll jy, r ^ e / opferbereite und durch einen Vorhang ***: gedeckte französische Heer stoßen, Nur

errnge felbstLndtge Divisionen haben das Vordringer: des Mndes verKgert. Andererseits treffen die geivaltigen ena- lrschen Reserven auf den Schlachtfeldern lttn, so daß der Eher vom Feinde erzielte Geländegewinn nur vorüber­gehender Natur sein wird. Die Erklärung wurde von den Abgoordiveten, Senatoren und Journalisten niit Begeisterung aumenommen, die um Nachrichten einzusehen, in das Patatv Bourbon gekommen waren.

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Die Mithilfe der Luftstreftträfte.

tWB.) «in den siegreichen VmhkEtn-

g tagen der Schiacht zwischen und La Mw daben unsere,

den L u s I st r «i tk r a, t e hervvliageichcn ?lnteil. Während der b erertu ngen ,nr dre Durchbruil>äschlach! MiMN unsere Flugze^ achter. E-r fe^dllckxn Gegenwirkung die Snme bietend, i^r -ruiilärung lückenlos ins weit ins Hinterland des Feindes DiS fer ner rückwärtigen Stellungen war i,n Lichtbild festzelegt ^ Straßen pemlichst überwacht und so der deutschen Führung die Gewißlieit versck-asst. da ß d e r Ge g n er von dem unmittelbar bevorstehenden Stoß keine Ker in tni S ha tte. Dir eigene Infanterie war durch Lichtbilder »der ,cdc EirW-Icheit der ^1 erstürmenden kkambfsd-'lung des Geg- ü ber jedes Mchlji^'rnssM-elnnesi und jeden Minen,o>-rßrslaä> Ias^strcrtträlftc hatten diese gefahrvolle Tätig- ÜL »ud bat feindlichen Luftstreit traf: eu

fcn tarrMkf tn unsere «orberettunaen durch rücksichtslosen Angriff -rfolsrttch verwehrt. AV «n 21. Mjxz der Nebel, der in

lUngcm des Feindes zu erkunde:: u:w sofort der Wirkung unseres Feuers mrZzulieferw Erkwünrugsstüge von über 1000 Kilometer Lange über die feindlichen Bahnen bis zu o«: Hase:: bc$ Kanals enthüllten die Gegenmaßnahmen beS schwer Setrofse::e:: fzeindes.

;r , Ä a l t on e leistete:: der Führung wie der Truppe ganz

pescnwcre Dienste. Der 21. März wird ö: der Gescknchte ein ganz besonderer^El-rentag bleiben. Bon frischem Drang nach vorwärts f:e der Infanterie dichtauf im Hochtransport.. ßvrotz des schnellen ööeländogewinnes blieben die Ballonbevbachter kd ber Lage, umutterbrochen die Stellungen der eigmien Truppe iund d:e Kernpunkte des feindlichen Widerstandes der Führung zu melden. Trotz aller feindlichen ^gemvehr auf eönm Ballvnzug allnn wurden an nnem Tage 60 Fliegerbomben gewonen ver-- laren mir während der bislierigen SckFachttage nur zioei Ballone. Auch ine F-lugabwehrkanonen beteiligten sich vom ersten ^ngriff^tage an am Marsch. Kraftwagengesckchtze folgten unniittel- bar der stürmende:: Trupt« und sick-erten in: eroberte:: Gelä:che Frugzeug- und Ballonbeolmchter. Unsere Bon:ben-Geschw- der griffen in den Nächten vor mW zwischen: den SäLachttagew Bahnknotenpunkte hinter der feindlichen Front ttotz des teilweise ungünstigen Wetters in großem Maßstabe mit Bomben an.

Auch d:e englischen Hafenorte Calais und Dünkirchen wurden m:t 10650 Kilogramm Bomben belegt. Von bei anderer Bedeutung ist ein Angriff auf eine Haupt ei sen bahn lunc h:Mer der ^ckstackstsront, der m:s ga,^> geringer Höhe 36 Ki­lometer hinter der Front austzTsühtt, besonders gute Erfolge zeigte.

den Bombengeschwader:: in den vier Nachten loa 666 Ärbogramm Bomben geworfen.

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Der amerikanische Senat.

Washington, 27. März. (Reuter.) Unter dem Ein­druck der deutschen Offenswe war die Debatte des Sena- t e s beinahe ganz der Beschleunigung der Kricgsvorbereitun- gen gewrdnret. Senator Lodge schlug die 'Einführung der allgemeinen Dienstpflicht für alle jungen Leute zwischen dem 18. und dem 21. Lebensjahr vor.

Die Diplomatie der Entente wieder in Petersburg.

Moskau 25. März. (P. T.-A.) Gestern setzte der oanischc Gesandte den Kommissar für auswärtige Angele­genheiten in Petersburg, Joffe, davon in Kenntnis, daß das diplomatische Korps der Alliierten, das sich in Finnland befinde, wünsche, nach Rußland zurück z u kehren. Auf Anordnung Joffes wurde ihm unverzüg. lich ein Sonderzug zur Verfügung gestellt.

Der 5ee!rieg.

Neue U-Voot-Erfolge.

Berlin, 27. März. (Amtlich.) Unsere Untersee-Boote haben in der I r i s ch e n S e e und an der O st k ü st e E n g lands neuerdings 20 000 B r. - R.-T. feindlichen Handelsschifssraumes vernichtet.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Nus Hessen.

LandtagSersahwahl.

<- 27-Marz. Tie gestrige Ersatzwahl zvr Zwei-

den hessischen .Kammer hatte folg«U>es Ergebnis: Bürgermeisler Tiehl-Hochwnsel (Bar'er::lnnid) 1059 Stimmen. Rechtsanwalt Tr. Schröder-Friedberg (Zentrum) 566, Dr. Vogt (nvttmwl- liberal) 527, Dr. Strecker (Vpt.) 310, Bnnw Witt ich .Ma­schinenmeister (Ssz.) 325 Stimmen. Danech sindet Stickiivahl statt zwischen Bürgermeister Tiehl-Hochweisel (Bauernlnuch, und Dr Schröder (Zentrum).

Bei der heutigen Ersatzwahl zur ttei: he:slw>en Kan:mer, die im Zeichen des Burgsi-ied<ns stntt- ,vd. wurde Professor Dr. Werner (DcutschvölL) gewälK

wir können - wir wollen - wir müssen!

So leicht wurde es den Leuten iwch nie gemacht, zu sparen und ersparte Gelder, auch kleine Beträge, in Wert» papieren anzulegen, wie durch die deutsck)en Kriegs­anleihen. Aede Poststelle, Spar- und Darlehenskasse und zahlreiche aridere Einrichtungen kommen den Zeich. nern entgegen.

So vorteilhaft sind Spargelder noch nie verzinst wor­den; weder bei Sparkassen noch bei Vereinen; höchstens von Schwindelfirmen, welche den Einlegern hohe Zin- sen. aber kem Kapital mehr zurückgegeben haben.

So sicher sind Gelder iwch selten angelegt worden, wie in deutschen Kriegsanleihen. Für sie haftet das ganze Deutsche Reich; haften die Bundesstaaten mit ihrem ganzen Vermögen, bürgt der Reichtum des deutschen Volkes :m Werte von über 400 Milliarden.

So nützlich hat iwch nie ein Darlehen gewirkt, wie die Knegsanleil-en. Sie haben dem deutschen Volke die Frei­heit erhalten, dem Reich das Fortbestehen ermöglicht, der deutsckn'n H)eimat den Schutz vor wilden Kriegs- Horden gebracht; dem Bauern die Sckwlle gesichert, den: Handwerksmann und Arbeiter Verdienst in schwerste: ^ Krwgsnot verschafft.

So notwendig mit densilbernen Kugeln" nun vollends durchzuhalten war es iwch nie, wie jetzt. Wir stehen vor der letzten Entscheidung. Alle bisherigen Am leihen such gefährdet, wenn nicht das Geld zur Abwehr des letzten Gewallangriffs des Feindes ausgebracht wird Alle Opfer an Gut und Blut sind umsonst gebrachl. wenn wir jetzt finanziell ermattet zusammenbrechen Aller Heldenmut und Opfergcist an der Front muß er­sterben, wenn wir jetzt nicht die weiteren Mittel zur Er- nahrung und bestmöglichsten Ausrüstung unserer Trup­pen ausbringen könnten. Aber Wirkönnenes, wenn wir wollen. Wir wo ll en es, wei! ^wir sen. Wir müssen es, denn uns alle und jeden einzelnen von uns zwingt der Trieb der Selb sterhaltting

Ans Stabt nndattd.

G ießen, den 28. März 1918 ** Amtliche Personalnachrichten. Der Groß- rKT^oft hat am 23. März l. I. dem Oberpfarrer und Dekan Hermann Bernbeck zu Micheljtadt die evangelische Psarrstelle zu Hirschhorn iiberkraaen. Ernanrtt wurde am 19. Mär^ die Schulverwalterin Wilhelmine Nau aus Darmstadt zur Lehrerin an der Eleonorenschnle zu Darmstadt unter Bc lassnng in der 51ategorie der Volksschutlehrcrimien.

c ** ^ u 3 dem Militärwochendlatt. Nachgenannle Kadetten der Haupt-Kadetteiranstalt sind als Fähnriche in der Armee angestell^ und zunächst den betreffenden Ersatz cruppenterlen übenviefen: die Obersekundaner Krüll im Jnf.-Regt. Nr. 116 urrd Möhl im Jnf.-Regt. Nr. 118. S ^ e r r , ^ P Leutnants der Reserve: der Vizewachtmeister Kadenbach (Gießen), des Telegr.-Balls. Nr. 4: zum Fähn­rich: Unteroffizier Zinßer im Jnf.-Regt. Nr. 116. '

... ^ -i u s z e i ch n u n g. Dem außerordentlichen Pro-

ttffor an der Landesuniversität Gießen Dr. Werner Friedrich liehen ^ Eömglich-Bayerische Ludwigs-Kreuz ver-

-) r?est der silbernen Hochzeit feiern an

Feiertag, 1. April, der Diener Heinrich Schneider uw Frau, geb. Hemz, hier, Bleichstr. 2.

.. ^ ** Auszahlung der Familienunter

rutzungen an d:e ÄngeMigen der zum Heeresdienst Ein berufenen für 1. bis 16. Llpril 1918 bziv. für März 1918 llndet:n den nächsten Tagen statt. Siehe Bekanntmachung B: e n e n z u ck e r. Das Leberismittelamt macht darmff Luf- merksam, daß die Sct)or::e über den Bezug von Brenenzucker um­gehend abzu holen sind.

Holzversteigerung. Donnerstag beit 4. April I9l8^vomtttags 91/2 Uhr beginnend, wird in den Watdnnaen der Lttadt Gießen 5^olz versteiaert. Siehe Anzeigenteil.

rletcf) terte Kriegsanlei he zei ch nung Dre Kr:egsanleiheversichmmg der Deutschen Lebensver­sicherungsbant Arminia gestattet die Errtrichtnng des Aw ichaffuiigspreises für Reichsaiueihepapiere in deguemen Rareii. dre sich auf eine Reihe von Jahren verteilerr. Siehe

iUljtipc.

** Das Sanatorium Stolzenberg in Soden Salmünster hat mit dem Beginn des Frühjahrs auch seine Pforten wieder zur Aufnahme von Kurgästen geöffnet. Der von Jahr zu Jahr steigende Besuch der Anstalt, besonders aus der näheren Umgebung, zu rvelcher auch Gießen zu zäh­len ist, spricht für die Anstalt u::d ihre Erfolge. Das Untetz- nehmen steht unter der bewährten Leitung des seit über tm Dienste der Naturheilbewegung stehenden Dr- med. K. ^trünckmann, umd bietet u. a. auch die .^coglichteitz direkt beim Sanatorium gelegene heilkräftige Sol- und Sprndelbäder benützen zu könnet Ueber Einrich tung der Anstalt, Preise. Aufnahmebedingungen usw. unter- rlüffer am besten der rcichillustrierte Prospekt, der auf Wunsch kostenfrei zugesandt wird. Siehe auch Anzeige.

Kreis Schotten.

Aus dem Vogels borg, 28. März. Ein jäher Tem- ratursmrz hat die fommerlicl-e FrühlingSlvitterung in w-irkliches mterwctter vcnvandelt. Gestern morgen zeigten die Fenster Eis^ dlumen. und das Thermonieter wies fünf Grad unter 4Äl nachK ^as seitherige warme Wetter hatte die Blütenknosyen an Bvaed- und Schlel^nhecken fck-on solveit vorgctrieben, daß in nächster Zeit ihr Aufsprmgen zu erwarten stand. Ebenso stark hat M^lutersaat^ eiitwickelt. Das Korn steht so dicht wie ein Moosteppch, und der Weizen sprießt lebhaft hervor. Besonders bat der Winterfame::, wUer Danptölspender während des Weltkrieges, gut Überwintert, Nicht minder gut der Klee.

Etarkenburg und Rheinhessen.

D. Z. D a r m st a d t, 27. Mär»

Telegrammwechsel zwischen dem Kaiser und dem Grostherzog.

Gwßherzogwn Hessin:, Königlick>e Hoheit, Darm stad:

< Gefechtsfelde wurde mir gemeldet, daß die Tnrppe:.

T^n.r*' ? im,La l! ut r ^ ,m Tagen wiederum Vortresflick)es a«- und zu den säwnen Erfolgen hervorraaeiid beiqelra^ IXlben. Ich freue mrckz Dir dieses mitteilen zu können. vidert

® ^ cn - ^ ^ , grz. Wilhelm/'

, Seiner Maiestät dem Kaiser.

, . A" Dir vm: gcmzew. Herzei: dankbar für Dein Telegramm Divisun: Anteil babcn: durfte an den gewal ttgen Erfolgen. d:e mper unvergleictstiches Heer unter Deine'- ^USch^ben ernn:aen hat. Ich weiß, wclckier Begeisteruim mein Hessen es «nmehmen werden, wenn ich ihnen Deine lobende Anerkennung alsbald mitteile. Unser aller treueste:ffa> sinb m:t Dir und unseren Waffen. gez. Ernst Ludwig "

des gdwJmmvZH« ^ ^^-zoglich- Dioision foi«n,

25. Infanterie-Division.

.. ^.Soeben telegraphierte mir Seine Majestät der Kaiser feri

Tatm vollbracht ha! i'

oroüjn Schlacht. ^caTskrtauf wir all- und » ü

«Uemloser SpaniuuV verfolgen. Gott sei weiter mit Euch!

«Ä. Ernst Ludwig."