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Die größte englische Niederlage in der britischen

Geschichte.

_ Berlin, 24. März. (W.B.) Auf dem Schlachtftlde zwischen a r pc und Oise erlitt innerhalb.dreier Tage, vom 21. bis 2 ö. amiy, das englische Heer die größte Niederlage V * 1 [ c , Tl Geschickt e. Die ungeheure SckMelligkeit und E«lcht des deutschen Angriffs warf den mächtigen, sich tapfer wehreuden Feind ans allen seinen mit aller Technik sorgsam aus- gebauten starken Stellungen.

_ Damit ifl die erste Pfafc des- großen Angriffs abgeschloffen. Wv M. der hartnäckige Gegner zu falten versuchte, nnitfa er durch Aufvollen seiner Flanken, zum Teil vom Rücken her, zum eiligen ^vrng mmnjgm. Uebcrckll sahman deutlich, mit welcher Eile die Gnglmwer in letzter Zeit an ihren rückivärttgen Stellungen gearber-- o rt hatten Kurz vor der Offensive standen allein in der vordersten .lrvas und La Fere rund 28 englische Divisionen, ohne Berücksichtigung der Reserven.

In dem durch die vorjährige deutsche Fronwerkürz-nng histo- rffch getvoweinm Gelände werden die gesckstagenen Teile zweier 'Mischer Armeen u n a u f ha l t sa m na ch W e sten ge dr a ng t. ^hve Ruazugsstratzen liegen unter dem schweren Feuer unserer Fe r n va 1 t e r i c n , denen es durch Dermeusclsti <e Anstrengungen gelungen rst, nach Ueberwindung imsäglifac Gelände,ünm.rrgkei'ten der vorwartHtürmenden Infanterie auf dem Fuße zu folgert. Un­gezählte sausende an Toten, Verwundeten und m \ ß t e n , über 30 000 Monn an. Gefangenen fat hier inner- yaiv dreimal vrernndzwanzig Stunden das englisfa 5>:er eingebüßt. Unübersehbar ist das von den geschlagenen Armeen ver- £$- r ene Kriegsmaterial. Die englischen Verbände sind zer- vmen und durckeirmndergeworsen. Bei den maffiertat, mit großem Vchnen. ausgeführten Gegenstößen, bei denen .sich bereits eiligst von anfarcn lackst ftlfarn berfargernsenc Franzosen und

beteiligen mußten, hatten sie fascmders schwere ^nnüe. Die amerckamsfa und fvanzösisfa HM kam zu spät. »Jyrc ITruPfan Tcurbai mit in die englische Niederlage hinein gerissen.

o tgicnen SSfa: lütte Jmb nach wie vor gering geblieoen. Ungezählt sind die ftanzcki scheu Orte irnd Städte, die von den sieg- retsfan Trnrfau genommen wurden.' Schon am Mittag des 23.

*!?ar unsere unaufhaltsam vorstürmende Infanterie an den nreriben (LTtellen über 20 Km., gegen Abend desselben Tages über A) Km. ü t> t g cbr u tt 5 cn Was die monatelangen Kämpfe an der Atsne und m Flandern trotz vielfacher Ueberlegenfait an Material und Sttakräften nie erzwingen formten, pollbrachten hier Teile des fairts^ren Heeres in knapp drei Tagen. Der ungebvocheuel Angriffsgept der deutschen Truppen, der seit 3 l / s Jahren an allen erwuten gegen eine Welt von Feinden siegreich war, hat hier aufs neue öeii hartnäckigsten Feürd Deutschlands geschlagen.

Französischer Abenbbericht

vom 23 .März.

.^^taueise heftige Artiilerietätigkeit südlich der Oise, in der von Reims und in Lothringen. Zwischen Harracourt um» den Vogesen, im Oberelsaß, scheiterte ein feindlicher Handstreich aus den Ln.rtzlacher Wald in unserem Feuer.

In der Zeit vom 11. bis zum 20. März wurden 2 6 Flug­zeuge und ein de u t s ch c r F e s s e l b a l l o n von unseren Flie­gern abgerchosten. Außerdem wurden 19 feindliche Flugzeuge ernst- N g^poTfeTt und fieSat in ihren Linien nieder. Im Laufe des f~ .Marz imrtfan drei dctcksfa Flugzeuge im Lnttkamps o5ge- schonen oder schwer beschädigt. In der Nacht zum 23 Mär; warfen uwere Bombenflugzeuge 16 01 t, Kilogramm Geschosse aus An- lagen, Unterkürrste und Babuhüft in der feindlichen Zone, wo' schwere Schaden scstgestelll wurden.

Englischer Heeresbericht

vom 23. März, abends, rv ^ht mit der größten Heftigkeit an der gesamten

^-ront südlich der ^carpe weiter. Südlich und westlich von Qu ent i n haben unsere Truppen ihre neuen Stellnn- gen bezogen und sind in schwere Kämpfe mit dem Feinde ver­wickelt. Im Ltcmfo der Nackst wurden starke feindliche Angriffe ln der Gegend von Jussy mrt großen Verlusten für den Feind ad- gewaesen nördlichen Teile der Schlachtsront wurden die feind- »chen Angriffe mat äußerster EnffHossenheit und ohne Rücksicht icrus Verluste vorgetriefan. Unsere Truppen hielten ihre Stcllurt- ven «n dem größeren Teile dieser Frorrt nach einem langen, wil­den Ringen. Große Tapferkeit wurde von den in die Kämpfe in diesem Gebiet ryld Wetter südlich verwickelten Truppen an den Tag tzmegt &,iel9. und die 9. Division zeichneten sich durch die Tapstr- fnt Threr Verteidigung aus. Allein in einem Abschnitt wurden sechs fomWfa Angriffe, an deren zweien deutsche .Kavallerie teil

die näheren Umstände und Ergebnisse des Angriffes bekanntgeben. Der Präsident der Republik und der Ministerpräsident begaben sich heute morgen an versfaefane Punkte, an denen Bomben einge­schlagen sind. Sie besucksten auch Kinder einer im Keller untere gebrachten Schule und wurden von ihnen mit der klingenden Rkarseillese empfangen. Der Alarm war um! 3,20 nachm, beendet.

Des Kaisers Befehl zum Flaggen.

Berlin, 24. März. (MTB. Amtlich.) Ter Kaiser hat befohlen, daß, am.25. März anläßlich des Sieges in der Schlacht ber MonchyCambraiSt. QuentinLa Före zu flaggen utld Viktoria zu schießerr ist.

. e r I i it, 24. Marz. (Amtlich.) Se. Maj. der Kaiser haben befohlen, daß am 25. März anläßlich des Sieges in der Schlacht fau Mo 7 lch,yCambraiSt. Quentinla Fere der Unterricht in den Schulen der Monarchie aus fallen soll. Falls Air- orduung für den 25. März nicht angängig, daTrn für den 26. März.

Der Kaiser an die Kaiserin.

Berlin, 23. März. (WTB. Amllich) Ihre Majestät die Kaiserin erhielt folgendes Telegramm: Freue Mich, Dir melden Ml können, daß durch Gottes Gnade die Sck)lacht bei MonchvCambraiSt. QuentinLa Fere gewonnen ist. Der Herr hat herrlich geholfen. Er wolle weiter helferr.

Kaiserliche Ehrung der siegreichen Heerführer.

^ Großes Hauptquartier, 24. März. (WTB. Amtlich.)

vJl. der Kaiser überreichte faute in der Befehlsstelle der Obersten Heeresleitung auf dem Kriegsschauplatz dem Geireral- leldmarschall v. Hindenburg das Eiserne Krmz mit goldenen «Ltvahlen^ 7 ind dem Ersten Gerl oral a mvti er m ei ster General der pnfairterie Lndendorfs das G'.oßkreTiz des Eisernen Kreuzes, ^son den Abteilurrgscheis der Obersten Heer^foitung erlstetten General v. Barttenwerffer den Roten Wlerardeu 2. Klasse mit ErcheTllmlb und Sckiwerckern, Oberst v. Merz den Orden Pour fo mönte, Oberstleutnant W e tz e l l ein S^ndbild Seiner Majestät, Oberltleutnant B-auer das Eick-enlaub zum Orden Pour le meinte, dre übrigen Abteilungschess das Bilo Seiner dNajestät mit Unter- rchrlff U7ld Datirm der Schlackxtt-age vom 21.23. März.

Das Eiserne Kreuz mit goldenen Strahlen i stdie höchste Auszeichnung des Eisernen Kreuzes. Sie warde bisher nur einmal, rnld zwar dem Für,den Blücher bei Belle-Atliance, verliehe:!. General Äldendorfs ist der sumste Inhaber des Großkreuzes dos Msernen Kreuzes. Diese Auszeichnung trägt außer ihm Seine Maiestät der Kaiser und die GeTreralseldmarschälle v. Hindenburg. Prinz Leopold von Bayern und v. Mackensen.

Die Wirkung der deutschen Artillerie.

Rotterdam, 24. Marz. (WTB.) DerTimes" wird aus dem englischen Hauptguartier geirveldet:

Das Artillerieffeuer, das am Freitag um V 26 Uhr nwrgens auf der ganzen Front beMiru. war äußerst heftig. Auf entern großen Ivontteil hatten die Teutsck-en ihre Geschütze tu einem duvckjfchchtlickZem Abstand von. zehn bis vierzehn Aieter ^ußerdmn eine bedeutende A-nzahl Laufgrabcnmörser ausgestellt

'vi il w-itu yitr ll cii utuiiurc jnujaitene ceu-

WJJ, Don enter unserer Jnsonteriebrigaden abgeschlagen. Tie Xembiiüf Ui Angrtße dauern mit großer Heftigkeit fort. Ter größte Druck des Feindes richtet sich gegen die verwüsteten Gebtete, durch dte die Deutschen sich :iach der Sommeschlackst Auruckzogen. Weder chve taktisck>en noch ihre territorialen Gewinne qrößcvem Werte fein. Es erscheint als wahrschc-iiv. Nchtte Mognmkett, oaß mehr auf äußeren Schein bereck-nete Gründe, totjfyx m Die Lage ver,atzen, zu fahanpten, daß er den fri'cheren SSerlust wieder eingebvachr hat, von größerem Gewicht sind, als erne beMmmte strategische Absicht. Die Nachrichten, die aus den Fe^ 77 wtrveln tu den unzusammcnhangcrlden Grabenstücken ein- treffen, la,,en sich rrur sehr schwer miteinander verbinden und geben noch kern klares Bild der La.ge. Um 10.50 morgens rückte der ^oInd in großen Ma,sen zn beiden Seiten nördlich und Muh von St. Leger vor. Um 11.35 vormittags wurden dichte Kolonnen, die von LagnicouT-t gegen die Straße BapaumeLagni- court herab durch BaulxVrancourt marschierten, gemeldet. Heute nachmitttag wurden drei Kavallerieabteilungen mff dem Marsch- vus den Strotzen HamNotignv :md HamSt. Quentin bemerkt. Es verlautet, dal; dre temMicfa Infanterie den So m me -Kanal üb er sch ritten (habe, Wmn diese letzteren Nachrichten zu- rreffen, fat bot An,chein, daß die Deutschen versuchen, eine Drehbewegung zu vollsuhren mit Ham als Angelpunkt. Inzwischen ^echt das Vetter prächtig. Das schreckliche Gemetzel der feindlichen Waffen aus ver Erbe ünd in der Luft dauert weiter an.

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Die Beschiehuung der französischen Front.

G e n f, 25. März. Französische Blätter melden von der prtmt, daß das feindliche Artilleriefeuer jetzt die ganze französische Front aufwühle. Die Militärbehör­den haben Befehl gegeben, soweit noch möglich, die Zivil- bevo-llermrg aus Berdutt fortzubringen. Die feindliche Ar- ttllerre arbeitet mit solcher Stärke, daß die ersten Linien in dichtem gelb-schwarzem Danrpf liegen, was die Maßnahmen Luhersst chffchwert .

Die Beschießung von Paris.

JP, av i?' ^ Mär^. (WTB.) Die Agence Havas meldet amtlich: Seit acht Uhr nrorgens beschoß der Feind Parts viertelstündlich aus einem weittra­genden Geschütz. 240 Granaten trafen die Hauptstadt und ihr Weichbild. Etwa zehn Personen wurden getötet und fünfzehn verwundet. Maßnahmen Lur Bekärnpfung des Geschützes sind im Gange.

Paris 23. März. (WTB.) Meldung der Agence Havas. Nach den letzter! Meldungen hat das weittragende Geschütz, das Paris beschossen hat, aus einer Ent­fernung von 120 Kilometern gefeuert. Es war etwa 12 Wmneter von der französischen Front aufgestellt. Der Fliegerangriff aus Paris.

Paris, 24. Mär^. (Havas.) Eine amtliche Mittnffung besagt' Um 8,20 Uhr nwrgens gelang es einigen feindlichen Flug­zeugen, die m sehr gwßer Höfa flogen, die Linien zu über­fliegen und Paris anzu greifen. Sie wurden sofort in die Flucht gesckstagen und zwar sowohl von Fliegern des Standottes als auch von FronMegern. An mehreren Punkten wurden Bomben abgen»««i, ck HSRX&. Opfer forderten,. Mn spaterer Bericht ivird

S,xz Be,ch?eßrmg unserer vordersten Stdllungeu gi'hött wahrsch?in- l'ch m der 'heftigsten Bescksteßimg, die in diesem .Krieg vor- gelammen ist, und auch die Diese, über die das Granatfeuer sich eriteeckte, war ganz ohne Borbckd. Es standen nickst nur die ersten Laufgräben und die Reservelinfon Imter Feuer, sondern es wurde auch das ganz dahinter liegende Gebiet, well entfornte Städte uttd Dörfer und^das 'freie Land besckmssen, auch auf Entfernungen, r durchs ^.ff ickllseuergesckü^e tau großem Kaliber erreichbar

ffnD. Es handelt sich n>.rh-rsckumltch um die größte bisher da gewesene An hänfnng von Artillerie.

In einer Ueber^ickst über die Lage schreibt derNieuwe Rotter- damsche Courant^: Die Fortschritte, die die Deutschen letzt ut zwei Dagen gemackst haben, ftnjd ebenso groß, wie die woaxtmum-^orffchritte der Mliierten in der ganzen monatelangen Ossenftve an der Somme chnd sind größer als die. die die Eng- lander m threr großen Ypern-Offensive im vorigen Jahr erzielt faben. Dzenn es den Deuhchien gelingt, noch ungefähr vier Tage tfaen Bormarch tit dfaent Tempo fortzusetzen, würde man sich der unerhörten Tatsache eines Durchbruchs durch die Front gvgen- ubertehm.

Vergleiche mit früheren Offensiven Im Westen.

derlin, 24. März. Der große Sieg im Westen über die Eng- ^ al erz^lt, wie [te in der Gesclstchte dieses Krieges

seit Beginn des Stellunaskampfes von der Entente niemals auch nur im enffernteften aus dem westlichen Kriegsschauplatz erveicht N^rrden. Die Offensive der Engländer bei Arras im April 1916 hatte eine Breite von 20 Kllometer. Der anglo-ftänkiscfa Angriff an der Somme im Juli 1916 hatte die doppelte Ausdehnung Die Franzosen griffen an der Aisne 1917 in 40 Kilometer Breite an. Die Angriffsabschnitte der rnmtatelangen englischen Gcnxlltkämpfe in Flandern siberschrttten niemals den Raum von 30 Kilometer. Die Beute all d'.eser Ententeschlachten betrug in den ersten Tagen mir ein emsiges Mal als Höchstsnmme 10 000 Gefangene. Wäfa rend der ersten Tage dieser Arrgriffe gelangten iveder Engländer noch Franzosen weiter als bis zum äußersten Rand des Trichter­geländes der deutschen vorderen Stellungen. Lediglich bei Cambrai taten bie Engländer einen bald in eine Niederlage verwandelten Angrinsersolg von 7 Kilometer Tiefe. Die vtermorratigen Ueber matertalschlachren in Flandern, in der mehr als 93 brtttsck^ Divt- Junten kämpffen^ und eineinhalb Mlllionen der besten englisckMt Trupfar: eingebüßt wurden, brachten dem Engländer einen Strei- - ^lometer Bwlle ein. der nur an wenigen Stellen

-eme Tteje txm über 6 Kilometer erreichte. Der gesamte Gllände- Mwinn der fast einhalbjährigen britischer! Kampfe betrug doch nur IlX) Quadratkilometer. An den Offensiven der vielfach über­legenen Feirtde erkennt man erst recht die große Bedeutung deck deutichen Sieges in der dreitägigen Schlackst im Westen, die m der kurzen Zeit einen Geländegeioinn von rund 2000 Quadratkilo­meter erbrachte.

2luf S. dem Weg nach Amiens?

Rotterbarm 25. Mcfaz. DemN. Rott. Cour." zufolge erfahrt derWeckly Dispatch" von gutunterrtchteter Seide, daß ^ t e t l b e r d c e deutsche Offensive ernst ist und daß dce nrchtamlltchen Berichte nicht die rickstigen Eindrücke von seiner ^deutung geben. Der seurdlichc Plan, sagt das Blatt, hat zum Zivcck, bni vorspringenden Winkel bei Ccunbrai einzndrücken wie bet St. Quentin dis Somme tmb den Weg nach Amiens ui ? n von St. Quenttn und südlich der Stadt

ist »der Vorstoß am bedeutendsten tmd hat eine Tiefe von acht Meile-.i erreicht. Der Keil, den er in unsere Linie getrieoe:! hat, » flfcbi chmal und für den Feind selbst sehr gefährlich. Der Ztzanal der lner einen scharfen Bogen beschreibt, bildet eine auZge;eickmet? -tefensivstellung. W unterliegt keinem Zweifel, ^ wir in lana- atldauernoe Kämpft verivickelt sind. Es wird jedoch noch einige Tage dauern, ehe der feindlichL Stnrmlaus auch nur ziemlich etngedämmt wird, .und ^roch länger, ^fa wir eine Gegenojfem'itle unternehmen können. l

DieTempS" über die Notwendigkeit japanischer Hilse.

T.) DerTemps" schreibt: Wäre Wil­son heute mitlechenLer Zeuge des B a r i s e r B 0 m b a r d e m e n t s geweseil, würden seine letzten Beden^n gegen die von Japan tfo* Mnschte einwandfreie Ermächtigung der Vereinigten Staaten in Rußland ftete Hand zn erlangen, sollen. Nichts läßt uns Japan s Hilfe dringender erscheinen.

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Die größte militärische Kundgebung seit Beginn des Krieges.

. . Bern, März Vetit Parisien" nreldet mcS Was-

g ton: Mllitaristfa Kvetft äußern sich über die Tragiveite der deutfckien Offenswe skepttftl^ geben jedoch zn. daß es sick» um di.- " r ö ß t e militärische K n n b g e b u n 0 seit Beginn b e a r le^eg fanbeft Man glaubt übrigens, daß es sich mnl, nickt 11 m ben entscheidenden großen Stoß handelt, da das Kriegsnrin- n«erium der Bereinigten Staaten bekanntge-geoen hatte, der Plan hi wahrsck^inlich aufge hoben worden. 5\n autortsia rta ÄcaJai hebt man -wox herpor, daß diL

klänmgen des Krieg sdepartemenls öfters verworren ^eien. Tie

Ereignisse müßten mit Ohifa -abgewartet werden. Tie Miierteü würden den Stoß abfangen. Eine andere Nkeldung besagt, daß das Publikunl die ZeitungSbuvoaus belagert, und daß um die Zeitungen, die in Sonderausgaben erscheinen, regelrechte Schläse- men statt sind«!.

Die Stimmung in Holland.

Amsterdarn, 25. März. AuS Holland heißt es in verschiedenen Blättern: Seit denr englisch-arnerikanischen <ochisfsraub hat sfth die Stinrnrung in Holland sehr verändert, und die Mehrzahl der Holländer ist b e g e i st e rt aber den deutschen Sieg, der auch die den Nieder­landen angetane Sck)mach rächt.

Der Friede mit Rumänien.

Bukarest, 24. März. Die Verhandlungen sowohl un­ter den Verbündeten wie zwischen den Verbündeten und Ru­mänien nehmen einen befriedigenden Fortgang. Eine we­sentliche Annähreung in den noch nickff geregelten Fragen tonnte festgestellt werden.

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Eine deutsche Aufforderung an Rußland.

Berlin, 23 .März. (WTB.) Aus Anlaß der von der Petersburger Telegraph-dnagentur gemeldeten Erkläruno- des amerikanischerr Botschafters über seine Stellung gegenüber der Rattftkation des deutsch-russischen Friedens hat bie deutsche Regierung folgenden Funffpruch an die russische Regierung gesandt:

Die Kaiserlich- deutsche Regierung gibt sich der sicheren Erwartung hin, daß die russisck)e Regierung dieser Erklä­rung, die eine öffentftche Aufforderung zur Wiederaufnahme des Krieges gegen Deutschland bedeutet, dem mit den Zen- trai'mäck)ten abgeschlossenen Friedensvertrage entsprechend die gebührende Antwort erteilen wird."

Tie -lntwort an den litauischen LandeSrat.

Berlin, 23. März. (WTB.) Llmtlich.) Eine Abordnung des litauischen Landesrats ist heute beim Herrn Reichskanz­ler erschiencm. um im Namen des litMtischen Staates die Anerken- siung des litauischen Staates von dc^ deutschen Regierung zu er­bitten. Der Abordnung ist vom Herrn ReickfÄkmizler solgerche Ant­wort erteilt worden:

Im Namen und auf Vefthl Sr. Maj. des Kaisers als des ??^^ffEckstlichen Vertreters des Deutschen Reiches, habe ich Ihnen folgendes zu erklären:

Nachdem der litarrische Landesrat als die anerkannte Vertretung fas litauischen Volkes am 11. Dezember 1917 die Wiefarerrichtuna Litauens als eines unabhängigen, mit dem DQitschen Reiche durch ein ewiges, festes Bundes Verhältnis und durch .Konventionen, vor­nehmlich aus dem Gebiete des Mllitärs, fas Verkehrs, fas Zolls und oes Atüntzwesens verbundenen Staates, verkündet und bei der Wiedererrichtung dieses Staates fan Schutz und die Hilfe fas deutschen Reick)es erbeten fat, nachdem ferner nunmehr die bisheri­gen staatlick)en Verbint'nngen Lllauens gelöst sind, wird Litauen hiermit auf der Grundlage der genannten Erklärung fas litaufo sckxnt Landesrates vom 11 . Dezember 1917 namens faS Deutschen ReitfaS als ein freier und unabhängiger Staat an­erkannt. Das Deutsche Reich ist bereit, dem litauisckjen Staat den erbetenen Schutz und Beistand bei seiner Wfofarauftich- tting zu gewähren und fard im Benehmen mit fan Verttetern der Bevölkerung Litauens die dazu erforderlichen Maßnahmen ttefftn. Auch wird wegen FestleMng des Bundes Verhältnisses zum Deut­schen Reiche uni» der für seine Gestaltung vorgesehenen und erfordere Ucksen Kvnventfonan das Weitere veranlaßt werden. Tie Kaiser- licke Regierung geht dabei von der Voraussetzung aus, daß die abzuschließenden Konventionen den Interessen fas Deutschen Reifar- eoenfo StechnNng ttag-cn werden, liste denen Litauens und daß Litauen an den Kriegslasten Deutschlands, die auck fomer Befreiung dienten, t e i l n e h m e n wird. Eine formelle Uv- kunde über die Anerkennung wird dem Landesrat noch zugefan."

^ WilsonS Erklärung.

Washington, 22 . März. (WTA.) Der Sckstnß der Wil- s ans che n Verlautbarung lautet:Tie holländisfa Re- gierimg erklärte sich betreffs der belgisckxn Unterstützungsfrage im Augenblick außerstmide, dem Abkommen zu entsprechen, da ihr bxe deutsche Regierung zu verstehen gab, daß sie die Abfahtt von Ackillftn aus Humand gewaltsam verhindern würde, die nach dem Wöommen gleüh,zeitig nüch den Vereinigten Staaten fahren sollten, ^te lwlländisfa Regierung sah sich sogar außerstande, sich zwei Ladungen Lebensmittel zu schern, aus die es norf» dem AbfommeN Zuspruch hatte well auch hier die deutsche Radierung dazwischen- den hdlländisfan Schiffsranm zu zerstören drohte, far nach Amerika gehen sollte. Fast zwei Monate sind vergangen, sell- dem das zertlveilige Cfaraktcr-Mfomimien zustande kam. 'Das geplante allgemeine ALkommen blieb wch längec liegen, ohne daß von Holland erne Antwott gefommen rväre. Inzwisckien wurden dre ooutschen Twhungen immer stärker, um ein dauernfas Abfommen zu verhindern. Am 7. März wurde durch England eirt Mer Vorschlag, der bis zum 18. März gelten sollte, .Holland übermittele ^te Anttvort, die darauf einging, lvar an sich nnan--» nehmbar. hatte aber unter anderen Umständen als Basis für wettere Verhandlnirgen dienen können. >Wer die Ereigniffe, worauf id? hmgennesm habe, bewft'en, daß wir zu perfanfalln versu-chten. wo eme wesentliche Grundlage für eine Berein-- varnng fehlte, nämlich das Vorhandensein eines freien Willens, selbst wenn das Wfommen geschlossen wor- ^ die Macht zu unabhängigam Handeln, die allein

l ie lKnn könnte. Ich .sage dies nickst zur Kritik

der holländiffan .Regierung. Ich habe tiefe Sympathie für sie in ihrer fostmerigen Lage unter der Tuohimg eiruw Mlllärrnackst me in leder Wüse ihre Nickifackstung fas weck>ftlseitigen Rechts fack, Aber da dieser Zrvairg tatsäckstch besftcht, bta't uns Ulfas übrig als das, was wir sonst sicher durch ein ^kommen- erreiche hatten, dnrckij dir Anwendung unseres unbestreitbaren Sou­verän! tätsEs zu erreichen. Es^ sind daher Sckxritte getan, um den im Bereich rmierer^ Rackstsgewalt lie^fcnfan hollündisfan chfffsraum m unseren Dienst -zn nehmen. Dieses Verfallen unsererseits und ein gleiches Verfahren seitens far Regierung unserer (rftuionen laßt Holland im Besitze eines reichliche Sckstff.<, LMshlr semen eigenen und kot,miialen Handel. -Es kann

U,K . G-tr-Le 5u h°l^

^ M Schiffe wefal reichkich mit fcffnt B<tfOT<rt und roerbwt,

Iimfereifftts n»*t lmtevTieotit. Xcr Linieudampjrr vheutoc .Cmttertmm rnirt» natürlich die ErloubniS erhalten, nach Holland r-uruMu^hreN' Mtt ser«n beiden.Labunam non Lebens.

S 55 Holland nach d-nn zeitweiligen Charter.Mkommrn zugestan^n hStie^mnin Tmtch.land eg nicht verhindert hätte Den hc-ttmrdilchen Reädern wird für die Schisse, die in unfern Dienst

E reichliche Entschädigung gezahlt. Eine st- sprechende Bortzge wird getroffen, falls die Schiffe durrh ed«

gehen sollten. Es ist unser ernster

Wunsch, die Jillererseri Hollands und far .Hollanfar invfalsl^ Fafamwir in dieser Krisis iwn unseren! oner- kannten Reckste Gebrauch mafan. alles Eigentum si^eMb

llr ntfV ^krolle zn nehmen, tun wir Holland kein Unreckst-Tre Art rme wir diese Rechte ausüben wollen und die Vorschläge, dre »vrr .Holland zugleich damit macksten, halnm Holland

^lrichtigkeit unserer Freu^chast

^as WTB.: Was Präsident W.Ison mit gr»s>

tää?E^-^lcht bL^^M^,"^^tbaren Q^n^t ^.klart, bleibt fas Mrasenschwulsdes und aller Um-

ein nackter Staub? Tie tiefe Svml«tbi^^ v'tLgeipwch-n ,mcü. lLgt"jmu i^ljuiL