Einzelbild herunterladen

Verhältnisse in Su.ropa (nicht Mwunftttr eines raschen Arie dens sch tu s se s gebessert hätten. Wilson habe er- ü4rt ' Er fei auch von England zu diesem Schritt veranlaßt worden. Ln g l a n d ü b er lass e Am e ri- ta o te Freiheit in der Entscheidung. Aum Zwecke einer grundtrclwn Information habe Wilson ein Mitglied der Regierung, zwei Senatoren und den Obersten Nouse erngeladen, sich unverzüglich nach Paris zir begeben.

KabinettSwcchfeL in Spanien.

Madrid, 21. März,. (WTB.) Moldung der Agence tzavas. Zum Präsidenten der Kammer wurde Villanueva mrt 218 Stimmen gewählt. Republikaner, NechrmisLon und Regronalisten enthielten sich der Abstimmung. Nach der Wahl des Vizepräsidenten und der Schriftführer hielt Vrllanneva eine Rede, in der er Einmütigkeit enrpsahl.

Garcia-Prieto kündigte die Demission des Kabi­netts an. Nach Schluß der Sitzung verließ Garcia-Prieto das Cortesgebäude, um dem König die Demission des Kabi­netts zu überreichen. Man glaubt, daß die Krise schwer m lösen sein wird.

Madrid, 21. März. (WTB.) Reuter. Maura wurde mrt der Kabinettsbildung betraut.

Unruhen in Beludschiftan.

Amsterdam, 20. März. (WTB.) Nach englischen Blattermeldungen gibt das indische Amt bekannt, daß in Beludschiftan Unruhen ausgebrochen sind und .Raßvegeln gegen die VtarisLämrne getroffen werden muß­ten. Britische Flieger warfen ztvermal Bomben auf die Lager dieser Stämme. .

Aus der Ukraine.

Berlin, 21. März. (WTB.) Ein Zirkular des Mi- 1111 ^Ttnem der Ukraine fordert die französischen, englischen und belgischen Offiziere, die in Kiew und Um- gegend verblieben waren, zum Verlassen der Ukraine auf.

20. Mürz. (WTB.) DieNeue Freie Presse" nieldet: Vca0 hier eingetroffenen Berichten ist die untere Do- uau brs Sulina seit gestern minenfrei, und die Donaw- tlottille, welche die Wasserstraße für unsere Schiffahrt srei- legte, säuberte das letzte Stück Hiermit ist der Wasser- weg nach der Ukraine schiffbar. Das ist das Verdienst der österreichisch-ungarischen Donauflottille, die seit den ersten Kriegsstunden in Aktion steht und nun auch die große Wasierftraye für die Einfuhr der ukrainischen Produkte nach Mitteleuropa bereitstellte.

Der russische Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten in Berlin.

<w ? Erl in, 22. mrj Wie der L. A. hört, soll sich bei dem Besuch tos russischer Bolkskommrsiars' für auswärtige A:meleaen- lnntm im Auswärtigen Amt, der die Ratifikation des Friedens w.izcigtc, gezeigt haben, daß es der feste Will- Rußlmids sei m einem schnellen Mschluß des dentsch-russi-chen Friedens zu'ge­rangen. Eme Äckporerrgkeft, die bis jetzt raxf» der Ratifizierrrna entgeyenstand, scheme inzwischen bis zu einem gewissen Grade

... ^enen. .Meldung derRordd. Mgem.

^^^Ä--^EN demobillnerre russische Soldaten FL** ^t adlche nG los ko w eme wahre -Lchlächterci angerichtet haben. ES lernen 500 Personen der besseren Stände ermor-

dUfelvoniiiu ^ Hauses Romanow, darunter

Wwßnlrst Rno^us Mkolaiewttsch, seien von dem Befehl, die MU^lwder der früheren Dynastie m enllegene Gegenden Rußlands zu verbannen, bettVffen.

Die Erfolge unserer Flieger im Monat Aedruilr 1918

Berlin, 20. Wür». (WTB. Nichtamtlich.) Im Febiu-c Verloren unsere Gegner durch unsere Kampfmittel auf allen Fron- ^n um ganzen 138 Flugzeuge uns 18 Fesselballone. Wir büßten durch^ferndliche Einwirkung 61 Flugzeuge und drei Fesselballone em. 2 wvon fntb 2b lenleits unserer Linien geblieben, die übrigen utor uujerem liebtet zerstört worden. Auf die Westfront'allein ^Ellen von den 138 Flugzeugen 132, von den Deutschen 58.

5 er wEicheu Flugzeuge wurden im Luftkamps, 25 durch Uvwebrgewmtze abges'to sen, 5 landeten unfreiunllig hinter nnserern

oui in 2? rn mtserem Besitz, die übrigen sind jenseits unserer Lmie erkennbar abgeirürzt.

Aus dem Reiche.

BrrnLesratsbekhIüsse.

März- <WTB.)Lo bn Sitzung des Bilndes- rates wurden Mrgenvmm«!- 1. Der Entw-irf einer Be-Vrdmmq E daS dm Unternehmern landwirtschaftlicher Betriede für die ErnShrim-, der Lclbschersmger zu belassende Brftaetreidr. 2. Tic Vorlage belietfcnd die ErhöhuriA der Tchleppgebühren und ftttnal- o^gabfii tm feif«=®ilf^n^auQt. 3. Der Entnnirf einer S^kamt- nrachiing über die Beitrmnrungen betr. den Kteinhandcl , Garn t^Der Entwurtemer Bekanntmaeltung ziber die Emfuhr vmi 5 Xci Entwurf eurer Beroronnng über die Aichau- und Ernteflachmerhebung rm Jahre 1918. 6. Tor Entwurf emer Ver- o^mmg über bte Zuständigkeit der Reichsfutternrittel stelle, Go- lchÄüwkneiLuug G. m. b. H. ^.Bezugsvereinigung deutscher Land-

Versammlung der Vertrauensmänner des Kreifes

Siehen.

w. Gießen. 21. März 1918. Auf Einladung >tos Gvoßherzoglichen Krersamts hatten sich die Bertrauensmännn, Bürgermeister. Geistlick>en, Lehrer und Schul- vornaude Kreises Gießen in großer Zahl in der Turnhalle der Höheren Mäbä>enschule zu Gießen eingefunden. Geheinun'at Umnger begrüßte die Anwesenden und erteilte Prosessvr Dr ^osxnberZ das Wort .zu seinem Vortrag, betreffendWorbc- ^ dw, 8. Kriegsanleihe". Ter Vortragende betonte zunächst dw Wichtigkeit der persönlichen Werbetätigtet, die nach sachver- Madigem urteil lehr hach zu werten sei und die auch dieses Mal tmeoer dazu beitragen werde, unseren Feinden zu beweisen, daß sie ' x % tn ' '] 1 Beurteilung der Leistungsi ähigkeit und des Sieges- wtllcns oes deutschen Volkes geirrt haben. Er ging dann aui die ^anrrchlung der>atzanweiftrngen näher ein, dre msolqe der von ad erwlgten ?luslo,'tmg durch einen bedeutenden Kursgelvinn sipr porterlhast werden, könne, und emPfieAt besorrders auch den landliä^n Krms-en di-e Eintragung ins Reichsschuldbuch, toomit für den Inhaber bedeutcnvde Vorteile verbunden feien. Jeder kann und lotl Kriegsanleihe zeichnen. Durch die wieder zur Ausgabe gelan­genden .^.wregssparbri-ten ist es jedem ermöglickst, sich an der Zeick>- nung zu beteUrgen. Es kommt neben der Höhe der Kriegsauleiltie wich lanf!., re Aahl der Zeichner an. E.> fällt diese Tatsache bei der Beurteilung der Anleihe durch das Ausland sehr ins Gewicht autzerdeni ist anzunehmen, daß diese kleineren Beträge nicht so ? ici>c 5 kommen. Auch die Gelder, die anaen-

bliärich mxl) nrelst flüpig sind, es aber in nächster Zeit werden, können Beruchichtrgung finden, da ja die Reichsdarlehnskasson gegen nne sehr germye Vergütung Vermcktlerdieaste leisten, ^.ehr zu empehlm rnid die von den Lebensversicl-erungsge-etlschaften angebotenen Kdie-gsanleiheversicherungen. durch die es möglich ge­macht wird .gegen sine jährliche Prämie Kriegsanleihe zu er- werben Bon di^er^ Einrichtung wurde beispielsweise bei der b. Leiterreichischen K'rregsaneihe in iveirestem Maße 0lebrauch gemacht, indem dort eine Milliarde Koonen aus diese Weise 67 ö^chnat wurche. Kriegsanleihe ist die beste und sicherste Art der U.uSleihung. Tre vMogen gernachten Einwendungen sind durch die Tatsachen , langst widerlegt. Bor 1921 ist an eine Herab­setzung des Zmssiußes Nich: zu denkeir. Eine Beschlagnahme der

^'ngelder er olgt nickst. Eine Zwangsanleih? ist'vollständig überfluisig. Ber allen Atatznahmeu der Regiermrg zeigt es sich r 3 » Kriegs« ist ei l)e begi'hifhgt werden. Das war

der rzall ber der Krregsgewimr,teuer, die durch Kriegsanleihe- patuere m voller Äöl-e des Newcwertes bezahlt werden kaiur ^as gleiche gstt bei dem nach dem Kriege stattsiirdenden Verkauf von Gerat,chaften. Vieh und mrderen Dingen dirrch das Reich ^B^itzer von Kriegsanleihavapieren in erster Liiiie berück,ichti^t werden sollen, xic Frage: Sind nstr imstande, die große Zln,enstrst zu tragen? beantwoicket der Vortragende dahin- Wrr tonnen diese Last tragen, denn wir sind wirtschaftlich und srnanzicll stark genug. Daß die bis jetzt bewilligten l09 Milliarden ^F^^rtel chrrch lungwistige Anleihen gedeckt werden konnte,:, während England nnr 30 Piwz. und Frankreich nur 21,3 Proz au diese Art unterbvarhwir, hat seinen Grmtd in der größeren Nn-anzretten Kraft des deutschen Volks Vermögens, das mit 375 Milliarden das englische bedeutend übertrifft. Seit 1870 hat sich SjK* Welthandel r^rdrei'ackst. Tie Kohleirerzeugung beträgt heute drei Jahrzehnten, die Produktion an l j£ M-üßer als die Englands. Unsere chemische In-

chistrre steht an Ersten.^sttckl-e auf dem Weltinartt. Daneben ist kein Unfall der Lanc-wirtfä-aft bemerkbar, souderii ein mächtiger Lluf- dies io auch der .Krieg beweist. Tie Sparkassegub- ^beu ^bMteigen bw ^age des Vorjahres bedeutend, ebenso die *?<?r t ^x UU, f c ^lftäriA Lage glänzend. Durch den Frieden mst Rufst and sind wir in» Oftoir frei uird können unsere ganze Kraft unseren Femden im Westen zuwenden. Tie Beüingmr- si«n für eure glanzende Kriegs Ei he sind vorhanden. Sorge tnd ^ ,eu ! m ^Elen steht, daß rmseve Erwartungen noch - a(i) hlV¥:x Aussprache, die aber nichts weieutlich Neu-e-.' .zutage fordert;: wies der Vorsitzende darauf hin E Rachmmag Herr Geh. Ho,"rat Dr'. König einen Licht- UFdervortrag halben werbe, wozu die Anwesenden eingeladen seien (Ueber den^rests mr anderer Stellle gehaltenen Vortrag haben bruar^T ^' c ^ cncr feiger Nr. 47 vom

de,,'. Vcrbrauck>szuckerpreis festgesetzt werden. Der Dereck/nung ivirti der fetzt festgesetzte Zuckerrübenmindestpreis von 3 M. zu Grunde gelegt tverdeu.

** Beförderung heimkehrender Kriegsae-- sangener. Ueber die Beförderuligen der Uuterofsiziere und MannschafLeu, die crus^ der Kriegsgesang.en.schafr und Internierung zurückkehren, sind jetzt besondere SÖeftinnmm gert getvvffen. Sie dürfen wegen Auszeichrrung vor den«. Feinde und nach: der/ Dienstzeit Unter Vorrückmra de-L x.-esörderungsdienstalters auf den Tag befördert werden, au dem die Beförderung uirter regelrestiten VerMtnisse-n yatve ausgesprochen werden dürferr. Wenn aus irgendeiiienc Grunde von der Beförderung nach der Dienstzeit abgesehen wird, so können die-höheren Dienftgradgebührnisse gewährt werden. Beförderungen rvegeic Aus-zeichiMug vor dem Feinde ourfen nur für hervorrageirde Taten ausgesprochen werden,

t 111 & inbe unter Lebensgefahr ausgeführt worden 1» ei den Beförderungen nach der Dienstzeit Mid bei der' Gmvahrung der höheren Gebührniffe darf die in der Krieas- gesangenschaft oder Jntermierung Angebrachte Zeit als Dienstzeit angerechnet tverden. In diesen Fällen können die höheren Gebuhrnrsse bereits vom nächsten, auf den Tag der Rückkehr zum Tri^penteil folgendeir Monatsdrittel! angezah'.t lverden. Die Beförderuiigen usw. dürfen nur mit Zustimmung der Generalkommandos ausgesprochen werden Ev darf erst dann geschehen, nachdenc die beteiligten Borge- fetz teil gehört oder durch sonstige Nachprüfung feftgestellt rft, daß eigene Schuld der Gefangennahme nicht vorliegt.

ä e r^et|aminlun g. Gestern nachmit- wrS u Uf ..^^ere Einladung des Zentral Verbandes Estscher EckTuhwarenhandler m Erfurt eine Versammlung von. ^-chubwarenhanvlern aus Gießm. Marlnirg, Wetzlar und Grün berg elngesimden, um eine Aussprache mit dem Vertreter des Ver banix,,, i^etei Hemrrch aus Köln, zu halten. Der Vertreter des Er- furter Verbandes wies darauf bin, daß im hiesigen Bezirk bereits zahlreiche einzelne Mitglieder des Verbandes wohnen, und daß diese an den Verband ,v>,-^rcn ui*. ...

Die Politik der Reichstagsmehrhrtt.

. 22. Mftrz. Zar dritten Lesung deÄ deutsch.

kL M^?.?.V^«"svertrages gingen laut Vorwärts rne -vc e h r h e i t s pa r t fien des Reichs ta g es eine Rejo-

d^Erklärung des R-nchz7anrlerS t^°n> Rov.moer 1917 und den Erklärungen das deutsche Friedens- unter Händlers m Brest-Liwivsk dem Selbstbestimmungsrecht von Polen, Lnauen Kurland Rechnung getragen wird, ferrier daß sofort schritte getan werden, um den staatlichen Aufbau ihrer

in ^ leiten, weiter, daß

^lksvertreuingen auf eine breitere Grundlage ge* .^5 vou den bisherigen Bolksvertretungen: gMlosseii^oeide^ gewüiifchte Vereinbarung tunlichst bald

Dic K^irgSleuerungszulagen der Beamten.

-'l C A Hn 21 März. (WTB.) Im Hauptausschuß des Sf *&*$££££ ^Eurig von Petitionen der Beam'-

len oer Berichterstatter Metzer-»enord namens sämtlicher Frak- d-cklaruM abi Wir erkennen, daß die Nm^egewng ^T*?ste»ierungszulagen wie sie am treteii soll, eine Erleichterung der wirt- der unteren und mittleren Beamten herbei- ^drt. Wir hegen aber dre UÜberzeugung, daß dic geplante Er- höhwig rncht,ausrerÄt, am die durch dre unanfhürttch fangen** Teuerung entflandene fc^nerige wirtschaftliche Lage der unteren mittleren -nid lwl-eren Beamten m beseitigen. Auch gegen W für ^ -^dung der Orte ,n besonders teuere und wenfaer t^e

mT ""Ke BedmLm und bedauern es den einmütig! V^

Klagen der Dartc«n^ des .KeubÄLgeS nicht beigetoeten find Tie Petitionen wurden sämtlich als Material überwiesen Bei d^r ^ mit Rußlmwschnllt

® f Sprache

Aus Stadt und LernH,

Gießen, den 22. März 1918.

Zur 8. Kriegsanleihe.

Den Beamten. GrifÄichen und Lehrern, die außer ihren Dienfd bezügen .eine nennenswerten Eimiahmen aus anderen Quelle,: be­sitzen, wird es unter gsgeimmricheir Verhältnissen nicht möglich sem, grovere Beträge auf die achte Kriegsarsteihe zu zeichnen. ^re werde,, dSShalb, ebenso wie eine große Zahl der Privatangc- ßeüten und viele Arbeiter sich damit bsg-nügen müssen, bei der stiack» Y i Sparkasse oder KEtganossenßchast.für sich oder ihre Ver­wandten Sparkarten zu erwerben, die schon in kleinen Beträgen ab­gegeben wr-rden und sich befionders auch als Weihrmchts- und PatengeickMike eignen. /ES sei aber an dieser Stelle oarauf hin- gewiesen, daß die Kri2gsa7steihe-Versicherun-s sich bes>cmders auch kur dle Berufskmise eignet, die festes Gehalt oder Lohn beziehen Tieie Art der VerstckZerung bietet jedermann die Möglich,kert, mit geringen vierteljährlichen oder monatlichen Beiträgen Verhältnis-- mastig hohe Knegsanleikebeträge zu zeichnen, und gleichzeitig für die Zukunft ihrer Famstre zu siorgeu. Ti« Beiträge sind je nach der -bauer ber VeitragÄeismng (Ver,ist)erungsdauerj verschieden Iwehi;

,. b J e ^ecslcherungsdlNier ist. um so geringer sind die viertellahruck-Ln oder monatlichen Beiträge. So muß beispiels- ähriger. der eine abgekürzte Lebensversicherung S qrw? t^ Lebensjahr (Versicherungsdauer mio 30 Jahre- abschließcn will, vrertelfährlich nur 89 Mark ..^blen. Nach Ablau, der VersichrrungSdauer wird ihm die Versickierungsfnmme inr 5 Prozent .Kriegsanleihe ausaezablt stirbt er vor Mmis der Versicherungsdauer, io erfolch die ?lus- zolstnng an seme Hinterbliebenen alsbald nach seinem Ableben- Beitrage sind tonn nickst mehr zu entrichten. Einzelne (Gesellschaften verzulf en bei ^-gekürzter Versicherungsdauer von 715 Jahren auf (^ne ärztliche Untersuchang des Vers,cl-ernngsnehmers. Wer m der Lage ist, viertesjährlich toer monatlich einen kleinen Betrag zuruckzulegeu, ^ dem karm pmr dringend empfohlen toerde,: sich baldigst von eruer Lebensversicherungsgesellschaft oder ihrem' Der- tr«kn die naherm Bedirrgmigeu für die KrieganlseiheqVersicheruiig und ern llntragsft-rmular zu beschaffen. Er erweist durch Absckstuß WrZZ S^achchwung nickst.nur dem Reich, sondern auch sich

selbst, oder ferner Familie einen Dienst.

*

** Am tliche Personalnachrichten. Groß- hat am 15. Februan d. I. dem BahirunLerhaltstnas- arbeite-r n: der Hessisch-Preu.ßischen Eisenbahngemein ift Vertex LU Seliaenstadt aus Anlaß feines mi; 16 . 3' a J tu 5 r r. V Ausscheidens aus dem Staatseisen-

daynddenst das vfugemeine Chrenzchchen mit der Inschrift Für treue Arbeit" verliehen. '

«n ePj 1 ? L b - e r ! a u f- Der Verkauf von unlerlvertiqer Wurst findet Mittwoch den 27. d. Mt nicht statt.

2n den letzten beivrn Nächten wurde am Bahnhof. Bahnsteig 1, von den daselbst stehendeil Fahrrädern der Bahnarbeiter, je cmNad gestohlen. TaS eine Rad ist Marke

Allrightü mit der Nummer 286 505. zweckdienliche Mllterlungen nimmt d,e Krimiimlpvlizei entgegen.

des Rohzucker Pr eis es. Bei^^der R.^ung von Preisen für Kartoffeln, Hülsenfrüchte imd Hack- "Et gleicheiftg auch ein Rohzuckerlweis ststgesetzt tooftven, well zurzeit noch nicht über selten ,verton kann

<5W rS bcu «^briven stellen ,Derben'

Skr RolWickerpreiS wird un Herbst voraussichtlich gleid^eilig mit

an ben Berbcrnd herangctreten sind, dahin zu wirken, Leinen Zuiainmenschluß der Mitglicder zu einer Ortsgruppe Gießen bmmrken. In der Aussprache kam zur Sprache, daß in Gießen, rn Wetzlar uni» Marburg bereits Ortsgruppen des Ver- banDe^ der deutsck-en Schutzwarenhändler in Berlin bestehen, daß mich me jetzige Zeit wenig geeignet sei, um neue Vereiniguugen zu mlbcii, um )i> mehr, als der Berliner Verbarid die Interessen des ^ chu h waren Handels bcsher gut vertteten habe Demgegenüber ei> klarte Herr Peter Heinrich, paß der Berliner Verband sich der In- teresfen der kleinen und mittleren Schuhwarenhändler gar nicht ast nehmen könne Mitglieder des Berliner Verbandes seien die Waren- tousinhaber, dw Konsumvereine und jene F-abrikauten, welche ihr Nrckat un Kleinhandel verfchleißen. Um den kleinen Mann und ^ ^tzen, um deren Interessen zu toahren, sei der Erfurtei Verband, der fortgesetzt das Großkapital in der Branckie bekämpft, seinerzeit gegründet worden. Hier im Bezirke bandle es ftcy doch^uch ausfchließlich um klelne und mittlere Geschäftsleute, ? 1 i^ n ^ e i b^krieben die doch auch anerkennen müssen, datz ihnen tos GrostktMlnl wie die Konsumvereine, die Warenhäuser und d,e Fabrikanten tos Leben faner machen. Es schade gar nichts, wenn man auch Mitglied in beiden Verbänden sei, es verschlage ßl!C ;.ill I iram beide Verbände im Bezirk Gießen je eine Orts­gruppe hlltten, denn tonn würde im Wetteifer jener Lokalvereinj^ gungen mehr für toe Interessen des Schuhhandcls geleistet. Man md & ^ bekämpfen. Es mürbe allseitig anerfrnmttofe anch der Erfurter Verband bisher Gutes geteilte tobe, deck ritten aber wurde von den Mitgliedern des Berliner Ver- banoes day imierhalb seiner Organisation nicht auch die Interessen der lleinen Gefchastsleute wahrgenommen werden. Es wurde dar­auf hmgewiesen, daß nvenigstens bei der Ortsgruppe in Gießen die rlem^en &chuhwcrrenhändler mcht tn die Versammlungen kommen, Ti* ^ Ä Stelle sind, sich mit ihren Beschwernissen «fe.' rilö ^ rad ^ Insten sich auf Aufforderung Ü UL biuer Ortsgruppe des ZeTckralverband^

toutsck>er Sckmhwarenhandler rn Erfurt Auf eine aus der Mitte i gestellte Frage, warun, derm neuerdings vor tont

Bezugsscheuw auf Fußbekleidungen mehr ausgestellt werden, bemerkte Hetnrtch-Köln, toß bekanntlich mit dem 1 Avril eine Neuorganisation si'tr den Schuhhandel emtritt. Von dem Tage an ollen alle Kriegssüwhwaren, *. B. alle mit Holzsohlen herge- stellen Schuhe und ^ttefel ohne ,Bezugsschein verkauft werden, um K SJ1 ^^usiwn zn erleichtern, dieses Schiihwerk zu enoerben. Die Bevölkerung muß darauf hmgewiefm werden, daß es für die Folae weit fck-werer fallen wird selbst eine kleine Minderheit mit zu versehen, wie dies bisher werrigsteiis noch möglich rn kurzer Zeit bestimmt ganz auf- ^ b ^ überhaupt nur noch Kriegs Ware und der Be- zugssck-em ist überflusfrg.

.. ~ ^ Bvlksbrauch. I^tzt

ipich^^s2? ^ Landwirt seinen Pflug zurvcht, die Frül> fayrsbestellung nimmt ihren Anfang. Bolkssitte und Lofts brauch haben ihre Eigenart bei der Aussaat noch nicht ein- gebüßt. Der erfte Pflugstrich wird in vielen Gegenden mit ,,^n Gottes Namen" ein geleitet. Der Donnerstag, al-> Tag des Frühlings- und Erirte-Ertraggottes Donar, gilt noch heute als der beste Sätag. Beim Säen bringt der Land-

] £l?rr e u n . lrint / ^' e V^gel dadurch vom ötereidefetd oaß ec sttllschwetgend den Samerr ausstreut.

Gin schieben von Briefen und Po stkarteu ÜLr f l 71 !i f n Zungen bildet fortgesetzt die Ursache tm- dnefverschleppungen und Brie fverluste. Ungeachtet ^etorbolter Anmahnung«: durch die Presse mtd trotz unnntt^l- der Poftansliatten auf die Absender werden viele Drucksachenfei?düngen lecher immer noch in so mangelhafter Ver­packung zur Post emgeliefert, toß sie leicht zu Falter für kleine Sevi. ungen werden. Als befmrders gefährlich in dieser Beziehung erwenen sich, wre neue Fostftellungeu tostätigen, die häufig zu? Versendung von Drucksachen benutzten offenen Briefumschläge ber tonen die Aibsenoer die am oberen Auch oder an der Seite Klappe nach innen emschlagen. In ton dadurch ern- fafaenton Spalt verfch-reben sich unbemerkt Briefe, Postkarten usw die tonn m tot Drucksache oft weitere Jrrfatoten machen Fm eigenen Interefse tos Publikums niuß eindringlich davor gewarnt werden bte Klappe solcher Umschläge nach innen XfdtfS tuet besser, r st es, dre Klappe über die R ü ck s^t c

^ m recht zweckmäßig toben

flch Umschläge bewahtt, dre an der Verich'lußklappe einen zunaen- ^^atz haben der in einen äußeren Schlitz tos Umschlags trfruL öen .^titott vor dem .Herausfallen und ^endungerr, ihre möglichst aus- ^st rm allgemeinen Interesse zu wünschen., n^ Ä ^averschiieben sich auch Briefe usw. in Zcr-

werden. Es ist drmgew zu

leL L§Le"LsKrK LdenV " ^ ^

bctteidu^sslftlle fet dfthu- iVisetwrtimn ^cl^gcner^Ofsi^ x Proben festgesetzten Richtpreise von

S er ^ f .^'ckmet, damit, daß die Offiziere rmd die lhre Bekleidung selbst beschaffenden Äeeresangehürige« entbehrlich oder unbrauchbar geivordenc Stücke nunmehr in grüße-' £5"* Umfang an bie in der Heimat bestehenden AbnabmestfUeii! ur üttragene Ktedungsftücke atoeben lassen werden. Es werden t er Al Offenheit der Sachen jetzt gezahlt- für Wa >ii,

40 B' f ! r »s 30°L

mr jjcamei ms b8 für lange Hoseii bis 24 Mk. für Sllt-ft,- und Neithmen b,S 20 M'. für Mützen bis 1.50 Mk.'Mit der M,- gäbe der ^ßcke rst ie nach ihrer Brauchbarkeit nebim der tfV

* a $ü n( !r nD ^ ^ ^sicht auf Ausstellung von Bezugsscheinen ÜI»< r rillsprcchendc Stücke bürgerlicher Oberlle,drmg ^v?^to7 ^

«wsgesondctter oder nicht mehr verroentoter Bettel lnmgsfiucke liegt rm vaterlüiidischen JntLresse.