tocrflfiirfrige, kanfmümcksch geschulte und durch gute Bezahlunjg interetsierte Pettönlickikttian sein. Nur kcüw Vermehrung der ehren- amtlillKTn Stellen mehr! Die Bekämpfung bcä Jrrdustttennuhers Orde rt volle Berufckkraft. .Und diese besitzt nur der befühlte Fachmann. Mit mengen lausend Mark erspart man viele Milli« vnen. Und darauf Sonrnrt es dem deutschen Steuerzahler und den Zeichnern der 8. Kriegsanleihe an.
llnegsbmfe aus dem Osten.
Aon rmsevem zum Osthcer emlsandten Kriegsberichterstatter.
Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)
Zur Defetzuny von Narwa.
Narwja, den 4. März.
Am 2. m<m tarn der großrussische Kriegsminister, der Matrose Dyben.ro, nach Narwa, mit ihm 1500 Kronstädter Matrosen und Garde auS Petersburg. Der Widerstand im letzten Zipfel Estlands sollte scheinbar organisiert werden. Merbaürdigerweise erließ der KnegSminister als ersten Befehl den der Sttaßenrttni- tzrung durch die Intelligenz Der „Tmror" soll verbreitet werden, er. Die Verbreitung des Schreckens scheint seine Hauptanf- gabe gewesen zu sein, denn wenn auch Narwa infolge seiner großen Arbeiterschaft besonders viele Gctvehre zur Noten Garde stellte, bleibt «3 doch bezttchreud, daß von den 10 000 Arbeiten! der Baumwollspinnerei wn Krenholm nur 500 bolsck-eivistisch waren. Es ist Tatsache, daß ein großer Leck von den Arbeitern mit dem Revolver gc- Mvungen wurde, sich den Bolschewisten anzuschließen. Am 3. März sollten sich diese Roten Garden, eine geringe Anzahl verführter Soldaten und die MLatrosen bei Wallvara unseren vvrrückenben Abtellungen z-um Kaurpf, indem sie ein Panzeranvomobil auf einen Güterwagen stellten und eine Reihe von Zug-Vagen dahinter lmifen ließen. Ein paar Treffer unserer Feldärtillerie, zertrümniert«! das Auto, eine Granate ging in den Maschinen« stand der Lokomotive und zerriß den Zugführer: der Zug fuhr rückwärts in einen Güterwagen, ans dem eine Kanone ausgestellt war. Solche Ernrick)trmgen mögen sich bei dem gegenseitigen schlachten in Petersburg bewähren, gegeic eine regel-
rechte Truppe sind sie zwecklos. Immerhin mutzte hinter Waitvarv unsere Infanterie sich in Schwarm-
unie entwickeln zum lebten Gefecht in Estland. Um 4 Uhr ffüchteten die Roten Garden nach Nvrlva zurück. Mit Autos, Schlitten, Wagei! hasteten die Führer gegen Petersburg. Sie vergaßen vor allem nicht, die gestohlenen Gelder mit sich zu führen. Heute morgen zogen dann unsere Truppen in die Stadt, sie wurden recht freundlich begrüßt. An Dorpat ist dabei nicht zu denken. Die ganze evangelische Gemeinde von Narwa hat nur 1000 Seelen, und die schönen, alten, deutschen Häuser aus der Ordens-- uud Schweden^eit werden von Russen und Esten bewohnt. Auf dem Markt, in den engen Straßen unter den hohen Giebttn zog eine» bewegte Menge, und der Schluß ihrer Fragen und Erzählungen war doch immer: „Gott sei Dank, daß die Deutschen kamen."
Tfie großes! Fabriken der Stadt waren bis Sonnabend in Be- Die Rohstoffmengen, die zur Vettügnng stehen, sind recht beträchtlich. Die Flachsmanufakttrr, die 1800 Arbeiter beschäftigte, ihxi noch Flachs für über 2 l / 2 Millionen Rubel. Tie groß? klarer Baumwollspinnertt hat 2—300 Waggons fertige Bmnn- wouwaren liegen, dir Tuchnawssaktur, die 1200 Arbeiter hat. besitzt noch Vorräte an ägyptischer Baumwolle und russischer Wolle, um meiere Monate arbeiten zkr können. In der Maschinensalnckk lagern 11000 Minen.
In den Arbeiterratssitzungen in der Nacht von! Samstag zum Sonntag wurde eifrig beraten, ob man die Fabriken sprengen solle, me Vewunst behielt die Oberhand: ,L3ovon sollen später unsere Fernen leben? Die Deutschen sind auch Menschen, man wird eim- wch tvcrreraröeiren." So unterblieben alle Sprenginraen, und die DeterÄurge!' Dernagogen hatten genug zu tun, ihre Perionen und chrM Raub w Sicherheit zu bringen. Auch die große Brücke über dre Narwa ist unbeschädigt. Unter dem wundervollen Bild der alten Festungsburgen aus beiden Seiten an den Steilufern der Narwa vorvtt ging ich heute über die Brücke, hinein ins Gouvernement Petersburg. Ein Hauptmann erzählte, der Frieden mit Rußland Je* unterzecchnet Blaßrot lag die Abendsonne auf der alten Schwedenfeste, Deutschlands östlicher Wacht.
_ R ol f Brandt, Kriegsberichterstatter.
Ans Stadt und
Gießen, den 12. März 1918.
Die Verordnung gegen den Schleichhandel.
Der BundesraL hat nunmehr die seit längerer Zeit an- gekündigte Verordnung gegen den Schleichhandel erlassen, dw am.15. März 1918 in Kraft tritt. Sie richtet sich gegen box Schleichhandel in der Form des gewerbsmäßigen, zur Wetterveräußerung erfolgenden Aufkaufs öffentlich bewirtschafteter Lebens- oder Futtermittel, der die Erzeuger zu verbotswidriger Abgabe von Waren in größtem Umfange verlötet oder ihre Bereitwilligkeit hierzu ausnutzt, um derw- nächst diese Waren mit erheblichem Gewinn abzusetzen, und infolgedessen zu einer ernsten Gefahr für die Aufrechterhab- tung des staatlichen Ernährungssystems geworden ist. Da von Geldstrafe allein gegen gewerbsmäßige Schleichhändler in Anbetracht der außerordentlich hohen Gewinne, die im Schleichhandel erzielt zu werden pflegen, eine nennenswerte Wirkung nrcyt zu erwarten ist, der gewerbsmäßige Schleich-- hande. auch schon durch die Art der Strafandrohung dem Volksempfinden entsprechend als besonders verwerflich gekennzeichnet werden muß, sieht die Verordnung vor, daß gegen den gewerbsmäßigen Schleichhändler stets aus Frei- hettsstrafe zu erkennen ist. Daneben muß in jedem Falle auf Geldstrafe erkannt werden, die bis zur Höhe von sünshun- derttausend Mark bemessen werden kann. Auch kann aus Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt und angeordnet werden, daß die Verurteilung auf Kosten des Täters öffentlich bekanntzumachen ist. Die gleiche Strafandrohung ist gegen denjenigen vorgesehen, der sich gewerbsmäßig zu einem verbotenen Erwerb von Lebens- oder Futtermitteln erbietet oder gewerbsmäßig Schleichhandelsgeschäfte vermittelt. Für
den wiederholten Rückfall, dessen Vorausfetzungen im wesentlichen in Anlehnung an die Vorschriften des Strafgesetzbuches über Rückfallsdiebstahl gewgelt sind, droht die Verordnung Zuchthausstrafe, bei mildernden Umständen Gefängnis nicht unter 6 Monaten an. Neben Zuchthaus ist in diesem Fall die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte zwingend vor- gesch rieben.
*
** Amtliche Personal?! achrichten. Tie Großherzogin hat am 11. März, am Geburtstage der Höchstseligen Prinzessin Elssabtth, folgende Ehrenzeichen für langjä-wige treu geleiirete Dienste in ein und derscckben Familie an folgende Dienstboten verliehen:
A. Das Goldene Krenz mit Brillanten.
1. Philippine Eberhard aus Höchst i. Odw, 40 Jahre bei der Familie Heinrich Arnold in Höchst i. Odw. 2. Henriette Grün- schlag laus Millingen, 42 Jahre bei der Familie Wilhllm Grimm rn Mainz. 3. Susanne Guckert ans Abenheim, 52 Jahre bei Frau Johann Sieben IV. Witwe in Abenhttm. 4. Anna M ü h l <rus Reij enberg, 40 Jahve bei der Fannie des Herrn Nechtsanwllis Claß in Mainz. 5. Luist Philipp! aus Wörrstadt, 40 Jahre bei der Familie des verstorbenen Kreisarztes Dr. Wehsarg in Eqcls- bach. 6. Wilhtturiue Z i ckwo l f aus Rücklingon, 42 Jahre bei der Fwnllie des verstorbenen Dekans Kirchenvat Karl Müller in Worms.
L. Das Goldene Kreuz.
Provinz Ober Hessen. 1. Marie Schmidt aus Erda, 26 Jahre bei Frau Geheimervit Franz Riegel in Gießen. 2. Jettchen Späth aus Sinn, 25 Jahre bei Herrn Rentier I. M Schulhof in Gießen. 3. Anna Betzler aus Quirnhttm, 26 Jahre bei Herrn .Pfarver Dr. H. I. Brentano in Ockstadt. 4. Katharina Eli ave: h Gem mer aus ^benha s n. 2(5 Iah e bri Herrn Gustav Becker II. fir Wallernhausen. 5 E.ifabeth Seniler aus Lanterbach, 25 Jahre bei Herrn H. C. Finger in Lauterbach.
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Der Großherzog hat am 9. März den Privatdozenten Dr. Kurt Kvffka in Gießen zum außerordentlichen Professor bei der Philosophischen Fakultät der Oandesuniv-ersllät und den evangelischen Pfarrer in Hausen bei Aießen Dr. tchoss et. phil. Erwin P reu scheu zum außeivrdmllllizm Professor bei der thevlo- gischen Fakultät der Laudesuniverjität ernannt.
** Beförderung. UnLerofftzier Heinrich R ü h l wurde zum Sergeanten befördert.
** Helene-Lange-Stiftung. Auf Dam sch der Mit- glicder, denen die kurze Geschäftstzttt der Bank nicht gelegen ist, lmrd demnächst eine Liste herumgehen. Siehe Anzeige.
* Russische Staatspapiere. Auf die Bekannt- machungen in heutiger Nurnmer über russische Staatsanleil-en und staatlich garantierte Werpapiere sei ganz besonders hinaewiesen«
** Behandlung von Krankheiten durch nicht approbierter Personen. Das stellv. Generalkommando des 18. Armeekorps hat vor einiger Zeit eine Verordnung erlassen, die sich mit der Behandlung von Krankheiten durch nicht approbierte Personen, mit der Ankündigung von Heümitteln usw. befaßt. Die Verordnung ist im Ki:eisblatt für den Kreis Gießen Nr. 22 von, 5. März 1918 veröffenllickü. Bei der Bedeutung und Wiästigkeü des Erlasses sei deshalb an dieser Stelle nochmals daraus hingewiesen.
**TieGemüsesaatennichtzu frühvornehm eu. Der der leider herrschenden Samenknappheit sollen alle Slussaaten von frühen Gemüsen erst daun ersvlgen, wenn mit Sicherheit aus das rasche Keimen der Samen und das weitere Wachstum der Sa,n- linge gerechnet werden kann. Für eine nochniatige Aussaat im Fall des Nichtgelingens wird meist kein Same vorhanden sein. Ter Gartenbesitzer wartet daher ztvcckmäßig ab, bis milde Witterung eintritt, das Land gut abgetrocknet und der Boden bei der Bearbeitung genügend krünielig wird.
** Wie wird die Tragfähigkeit der Kriegs- st l e f e l verlängert? Das sogen. Kriegsschuhwerk wird aus Stoffen hergcstellt, die wohl Ersatz für Leder bieten, jedoch eine vrel kürzere Tragdauer haben. Geeignete Maßnahnren zur Verlängerung der Haltbarkeit sind: 1. Bewelwung (Benagelung) aller Schuhsohlen. 2. Tie Benagelung der Sohlen, ob Leder- oder Hc-!z- sohlen, ist in kurzen Zeitabschnitten regelmäßig zu piüien. Fe hlende Nägel sind sofort zu ersetzen. 3. Da Holz- und andere Ersatziohlen sich nicht mehr ausbessern lassen, wenn die Abnutzung zu weit vorgeschritten i,t, enrpiehlt es sich, Schihe mit Holzsohlen und anderen Ersatzfohlen dem Schuhmacher zeitig zur Ausbesserung zu geben. Es besteht dadurch die Möglichkeit, manchen Schuh mit geringen Kosten noch einnral auszubessern, der, wenn er zu weit heruntergetragen ist, nicht mehr ruidvr hergestellt werden kann.
** Lichtspielhaus. Das Film wett' „Vendetta" steht von heute ab auf dem Spiclplcm. Siehe Anzeige«
Der Gvoßherzog hat am 9. Marz den Vortragenden Rat in der Abteilung für Schulangelegenheilen des Ministettunis des Innern, Geheimen Oberschulrat Dr. Ernst S che u e r m a n n auf fein Nachsuchen unter Anerkemrung seiner lan-gjähttgen treuen und sein ersprießlichen Dienste mit Wirkung vom 1. Avril d. I in den Ruhestand versetzt. und ihm das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstotzdens Philipps des Großmütigen vettiehen.
Der Grvßherzvg hrt am 9. Rturz hm Direktor des Ernft- Lndwig-Scminars zu Bensheim Dr. Hermwrn Bach zum Vortragenden Rat in der Abteilung für Schulangelegeacheiten des Mini- sterurms des Innern unter Verleihung des Aintstttels „Obettckml- rat" und den Kreisschuliuspeklor bei der KreisschulkomMission Mainz Professor Chttstoph Gluckert zum £)trcf :or des Ernst Ludrvig-- Seminars zu Beusl-eim — beide mit Wirkuirg vmn 1. Apttl d. I.
ernannt.
Der Großherzog hat am 13. Februar dem Lehrer an der Volksschule zu Darmstadt Joseph Schröck anläßlich seiner Versetzung in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipp des Großmütigen vettiehen.
Uebettragen wurde am 5. März der Schulamts«spivantin Mattba Maschmann aus Bretzenhnm eine Lehrettnstelle an der Dollsschrile zu Viernheim, Kreis Heppen'chim und cmt 4. März den Schulamtsaspiranlinnen Pauline Fröhlich aus Sckflitz und Margarete van Kaick aus Pfungstadt Lehrerinnenstellen an der VvlkSsckMle zu Offenbrch
, Der Gmßlierzeog hat am 18. Februar dem ^ärc-r-rmeister, Otts- gerichltsviorsteher und Staiü-esbeamten Georg Nikolaus Unkel- h aus er zu Bude!'heim das Silberne Kceuz des Verdien stottxms PUlivps des Großmütigen mü der Krone und am 9. März dein
Nnnft nnS rvi§§cttschaft.
-luSgrabv-r« einet al t schwedischen Mästung. Im Sommer des vorigen Jahres sind bei Allt-Lödöse Ausgrabchllge,! oegoimen wwden. deren Ergebnis eine große Ueber- ^fchung bckeutet: ^ \jat (in) babH herausgestellt, daß das alte UcÄettreferuNg bekannt roar — wirklich der v««rtendste Hafen des alten Schwedens und gleichztttig eine be- bEiDe ,yeitipi« war. Die (Umreit der Stadt fällt in das 12., 13. und 14 Jahtzhmtzdert: 1611 wurde die Stadt durch die Dänen -^ritorl, mrs dre neue Stadt, die an ihrer Stelle, entstand ist em Eb^emendes Reines Rest. Bei den Ausgrabungen wußte Inan arn zweckmäßrgften zu beginnen sei, da iveder ^ ^bettr^enungen über die Lage der 5)afenmcka^ twrprltL«! waren, und das Mnnduugsgebret deS Götaclf hat sici» wesentlich verändert. Man entscküed sich chlleylich dafür, xm 'Süden per heutigen Stadt zu begiimen. mih
Tir bntpanbww: ist gelungen, ein
vollfpmdrges ,Z^rngIvstcm bboßzaüegen: die äußeren Vesesli- MN'gclruren, Walle, Gräben, Pallrsadenwrrke und eine Dorbura smd bevnts zum gw^-n Teile fveigelegt worden: man liat einen so lvllcn lleberbluk über dre alte:! »^eimngswerke gewonnen, vaß nian bereits baicra denken konnte, ein Gipsmodell der Festung herz^r- sEen. In den Graben rrrch Pallisadenwerken sind auch vereinzelte Waffen und Telle von Kleidungsstücken — besonders lede^ies -chrckzeug ^ sefmÄe.l vwide-r. Wie alt die Festung sein mag. darüber gehen dre Mnnrmgen noch mrseinander: wal/rsckieiulLck', wcm .'-e bereits zur Zert Magnus Ladvlrcs mmhandm. (pttrennt von . "-e. ?lusgrabunqssttzlle, immlich im Mittttpimkte der Stadt w'rc^n gleick>ze!llg Pnobearcssscabungm gemacht, und mich diese mären recht er^lgreich: auf einem jetzt sotten Platze wurden die
z-oglichm P rovruziialdirektvr i. R. GtzlTttrnerat JMLpt«» ^aici- dort zu Wieslxcken des Groß Vom tur kvn rz 2. Zttasse mit der Krone des Ordens „Stern von Brabantz' vettict-en.
Ter Großherzog hat am 9. Mä^ 1918 dem Anttsttchter btt dem Amcksgettcht Worms Dr. Ftttz Schneider, zurzttt im Hoero:dienst, dem Amtsttchtec btt dem Amtsgettcht Vilbel August Serbe rt und bmi Amtsttchter btt dem Amtsgericht Wöllstein Alfred Kumpf den Charakter als Amtsgettchtsrat erteilt.
. Der Großherzog hat mit Entschließung vom 9. März die Er- terlnng des Lkusttages als stellvertretender Bevollmächtigter mm BundoZvat an den Mruisterialrat im GroßherzogllchTn Ättuisterrum der Fruanzen und Vorsitzmrden der Wtttlung für .S^erwesen! Tr. Hellwig genehmigt: hat den HauttsteuerMntsassiüenten bei denr Haurchteuevamt Mainz Wilfebn Köhler II zu Main; zum Rem:rousb)nttrlleur btt dem .Hauptstaueramt Woraus rmd deu Fruanzasfessor Lambert Adolf Bäu mer crus Amöireburg zum Obersteuerkontrolleur ernannt.
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** Aus z e ichnüng. Dem Landsturmmann Hermann Kühl wurde dre Hessische Taps er keits Medaille verliefen.
Reste zahlreicher Häuser der alten Stadt frttgelegt. Manch? der Hauser waren recht gut erhalten, so eins, das man wegen der zahlreichen Funde von Eisen, Klepfer-- und Brvnzegegenstanden für eme L-ch,miede hält. Auch ttuige kmmtattige Anlagen und Wasser- ablaufe srud ^frttgelegt worden, und dies ist besonders wichtig, da man Eaus Lchlüsse auf den früheren Stromlauf ziehen kann Auch allerler Hairsgeräte, IbesMrders Dongefäße, sind in der alten -Ädcwt ausgefunden worden. Bei ttner dritten Ausgrabungsstelle, wo m-an mit ttner Prvbegrabuilg angefangen hat, wußte man mit SMerbttt vorlser, was^ zu eulbecken stt: die Lage der alten Sankt Olos-Krrche. deren Reste man fmjulegeit begonnen hat, war bekannt. t>ur Zell Mtzstav Mtasas srnd nänllich die Bausteine der Kirche zum großen Teile entfernt worden, um btt dem Bau der Kirllx von Neu'-Lödöse Verrvendrung zu ffnden. Es hat sich nun lierausge- stelll, daß oer Unterbttl der Kirche bis ellva MarrnShölie, teilivttse noch darmber hinaus erhalten ist. Dieser Dell der Mmwr besteht mis behairenen Feldsteinen, die ttgeutümlick-erivttse an der Außenseite mrt ZregeU! verkleidet sind. An der WMttte der Kirchenruine ist ern prachlrges gotisches Portal eirtdeckt worden, das durch Formzlegel reut) profiliert ist Der Brüden des KiEnmueren besieh ans Zregeln.- svelleMEife find«! sch mch glafiette Platten Unmlltelbar n^cn der Kirck^ liett der K-ivllIhof. Schätzamgsweise kann die Entstehimg der Krvcl-e auf das Jchr 1200 ange,ctzt werden.
werden am meisten kopiert? Jeoer Befucher öffentlicher Kuinstsanrnllungen hat oft die Be- obach ung maLl>en körmen. das gewisse Gemälde von den Kopssbeu auf das lebhafteste rrullaorl-en und stets von rhlven belagert sind wahrei!d andere, oft mr W^rt iibettegene Bilder von chnen me Iw oder ^Insofern kann es als ein Bavo-i
meter oes llin rstsesckx imckes diarken, lottttM Geinälde von den prstcn besouoers betvrzugt iverden: denn es versteht sch, daß
m Schwarz-Werß-Theater. Der Detekttvfilm „Im Banne des Bosen" und das Lustspiel „Toto, Odettes klttnei! Lrebesbote werden lim neuen Programm vorgefiihtt. Siehe Anzeige. ■n ■ ^ - ® re '$bl a tt enthält: Verordnungen iiSet
vnöüte Verf rcherun gs Unternehmungen. Uttnndensteinpelgesetz, Zuckerverbr-auchsregelung, Musterung, Ersatzwahlen, RttcWrttje- brotmarken, Sonderzulagen, Fernl-altting nnzuverlässiger Personen von! Handess O bei l>essi scher Die hhandelsver band, Ausweis karten, Wwlnußöl, Schulbücher, 8. Kttegsanleihe, Säcke, Gemcindegesälle für 191,, Knegsteueruilgsbtthilfen, Kreisalür-eckerttverzttchnisse, Be- loyuung, Ausgabe von Süßstoff.
Landkreis Gietzeu.
Albach, 11. März. Gefreiter H illberg wurde mit dem
Knegsehreuziuck-en ausgezeichnet.
** Muschenheim, 10. März. Landslurrmnunn Withekur Kammer erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Kreis Lautecbach.
^ . ^Schlitz, 12. Marz. Am 18. d. M. darf der Hofgärtnrr dahier auf ttne 50jähttge Tienstzttt in der Graflrchen Gärtnerei zurückschauen.
u. UcllershauscA, 11. März. Siet bifbrte sich rine Orwgrupt^ der deut'chen Vaterlands patt ei mit vorläufig 18 Mil-
übecnahm Lehrer Rechett. Die Berttni- Verband der Schlitzerländer BatettandS-
gliedern. Ten Vorsitz gung schloß sich dem Partei an.
Kreis Frirdberg.
it Friedberg-Fauerbach, Iss. Märzc Das HeMche Krregsehrenzerchen 1. Klasse erhielt der Gardist Httnttch D o l — Saß Eiserne Kreuz 1. Masse erhielt der VizefelbnxÄI
^stO^e i m v. d. H. Das Eiserne Kreutz erluelt der Gttrcllr. Rchird Vorbach — O der-Fl o r sta d e. '£‘ L . e De/llsche Tapferktttsmedaille erhielt der Ersotzreseroist Wilhelm Biehl. — Beienheim. Das Eiserne Ktt-uz erhielt der Lunö- sturmmann fymndf Fey. — Büdesheim. Zum Vizefeldwevtt besordett wurde der Un.eroffizier Otto W int e r. — Södel Der Gesreite Gustav Wagner erhielt die 5>essi,ck-e DapfcrktttsmedaMe, früher das Eiserne Kreuz. — Do rn-Assen'he i m. Das Eiserne Kreuz erhielt der- Promer Waas. — Wohnbach Die Hessische Bapferke-llsme-dallle erhell der Fahtzer Georg Wo lf. — O ck sta d t. Das Etteme Kreuz erhielt der Sergeant Franz Mörser, früher die Hesllstt)e Tapferkett-Sniedaille und das Hessisckie Verdien ibtrm n~. f 'J. e r n \ c . 1 Dw Hessische Tapferktttsmedaille erhielt der Ermtz-Reservist Georg Faatz. — Wölfersheim. Im Mter von 66 Jahren ,tarb der Groß herzogliche Bürgermeister Adam Hofmann V. -- Dorheim. Jü voller Rüstigkttt ftterte der Straßenwatte!- r. P. Georg Stein I. und Ehefrau das Fest der Goldenen Hochzeit.
Kreis Wetzlar.
r. 0 Oberprasldent hat aus gesund-
^^^^^lchen Gründen für den Umfang der P rovinz ver-
viese Ersch eimmg davaufM^ckzMhrsr ist, Kopist
GeiEc lwltot bie sich nach dem G«.
Ick,!macke de^ Publikums am besten verkausen. Run liegt eine Sta- lllttk aus Dresden vor, die Angaben über die in der dottiaen Ga->
Ä Ä»e «»piertm Bilder fal-
d,c Natnrgesck«ckOe dev .^urslN^chiimcke; recht lehrreich ist.
veröffentlich« SdatiW ist st ^ nehmen, daß die lockige Carllie von Dolci 135 mal die üttlia«, B^d«lenn vmi Battoiri 126 mal, der Chrich>M,pf' t*m 3tm 97 mrt!, der Mwr von Rakel Mvirg^ 91 mal und Wrabam
Werff 86 mal to^ert ward«, TtnU rjl^ ??? 3-n meist mit senttmentalein Gin*
schlage: drese also fuch-eo, dre scch der Gwrst der Käufer vor allem erfienen. Erst ^scheint Rembrandt, dessen Frühstück 83 mal füDicrt rvorden ut: unter den wirklichen bedeutenden .Kimsts,-l«p.
bttm Pnblikirm der .Kochstm das n-eltbekannte nlcdlick>? Süokvladen, madckMi von Lwtard, das 80mal abgnnalt ,vorden isss und^ Feldl-err mrt wt^Brnde von van Dyck, von dein 75 .Koin^na^ fertigt wurden. Bernalw tt>eiro oft. nämlich 74 mal {£? T^-Ech-s lesendes kK“StÄ 'ÄS «rfnsckiche Talsart» ist wieder gleich die in,-üerschstst^«dtz^ stchm ix-f, der blasse aladenriche Jrsi^knnbe im Tstlistl v^ xstn" rrch Hvflnann S7 ma, den Kvpiste,. zmn Berbilde Stti
Mf macht die Sixtinische M<^mna mit 5? Tizians Zrnsgmichen lmd die Söhne des Meisters vmi c? 9 nnt 51 wtb die heilige ->lanes mm RtbZm Mt 43 Ä>Ä, wahrend als allerlehtes h>ffrt»eidentlch ^t^kch^mnl Nc>nbr^b!
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