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Kr. 58 Swett« Matt

Gießener Anzeiger Denerai-Anzeiger für OberheUn,

SamZtag. Märzt 9 t 8

Ans und<,**&.

Gießen, den 9. März 1918.

Vorfrühling.

Mbrig-gran strecken die Müdenkätzchen die Köpfchen in die klare Luft, leise sck^auteln die grau-'gelbe'n Raupen der Haselnuß- strcducher im Wtrrdc, Schneeglöckckieu und gelbe Anemonen lugen vorsichtig späl-end aus der Laubdecke hervor, und grüne, ganz feine l:chtfa ebene Spitzchen heben sich von den braunen Aesden ab Bor- frühlmg! So darf man wohl die Zeit der Hellen, schönen Märztage bis zum 21. nennen. Wie ein Erwachen geht es durch die Natur. Es ist gerade, nrie wenn ein Wesen nach langem Schlaft sich wohlig streckt und seine Kräfle noch rasch übern:ißt, bevor es sich zur Arbeit erhebt, Man gehe jetzt einmal in den mich kahlen Wald hinaus, oder rn Wiesentäler, durch die ein freundliches Bächlein munter sprudelt, man sehe, höre, und die Geheimnisse des Borfrühlings, den der Maler so oft mit tief kobaltblauem Horizont und schneeig weißen Birkenstämmen hni Vordergrund darstellt, werden sich offen baren. Dttm gewinnt den Eindruck einer Zeit der letzten Kräfte­sammlung. Noch ist ja kein Frühling, :wch sprießt ja kein farbiger Vlumenteppisch Msider grünen Decke, noch gaukeln keine Frühlings­falter um die Blüten, die der belebende Sonnenstrahl wachküßte, aber schon regt es sich allenthalben und die zierliche Blaumeise zwrtschert fröhlich ihr Licdlein in der ersten warmen Mittagssonne Urrd wenn man wird zählen um die Zeit, da man feiert die Auf erstehung des Herrn, wird kommen von Morgen ein lichtes Wesen das wird mit weicher Hand die erstarrte Natur Min Leben, erwecken" 10 faat eine alte Legende, so klingt es in zahllosen Märchen aller Zeiter irrfb Völker. Wir kennen l?eute daslichte Wesen" des Märchens, wissen, daß die Gesetze der Natur den Wechsel von Leben und Tod oder Erstarrung bestimmen. Und doch freuen imr uns der harmlosen Plaudereien, die im Volke weiterleben und die den' Kamp -wischen Winter und Frühling ins Reich der Phantasie ziehen. Den: Frühling entgegen!" so steht als Ueberschrift über alle:: diesen Dolksmärlcin, undDen: Frühling entgegen", wolle:: wir auch über die M ärztage setzen, die mit ihrem heller: Sonne::gefunkcl und'dem lockenden Blau Himmel uns hineintragen in die warmen Frühlings­tage der erwachten Natur.

Lebensmittelmarken.

Für die Zeit vom 11. März bis 17. März 1918 haben nach­stehende Lebensmittelmarken Gültigkeit:

Brotmarken der 11. Woche, gültig vom 11.3.1918 - 17.3. 1918 Bntterinarken * 11. «, 11.3.1918- 17.3.1918

Fleischmarkcn , 11. * , , 11.3.1918 - 17.3. 1918

Eiern,arten Nr. 26.

Kartoffelmarken, 11. .. 11. 8. 1918 - 17.3. 1918

Seifenmarken für den Monat März.

Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt.

Nenanmcldnngen ttnb Anmeldung von Neugeborenen haben unter Vorlage der nötigen Ausweise, insbesondere der LebenSmittel-rluSwetSlarte, auf dem Lebensmittel- amt zn erfolgen.

Umzüge innerhalb der St. dt «od Wegzüge von Gieße» sind in den zuständigen Bezir en auz -melden.

Geschäftsstnttdcn des L.br. ^«nittelamteS von 912 Uhr vorm., 24 Uhr nachm.

Markenausgabe für Urlauber:

Sonntag» von 1012 Uhr vormittags.

** Auszeichnung Dem San.-Sergeant Wilhelm Bo- narins von hier, Inhaber des Eiserne:: Kreuzes 2. Klasse und des Hessischen Mckitär-Sanitäts-KreuzeS, wurde die Königlich Säch- sisclie Friedrich-August-Verdienstmcdaille in Silber verliehen.

** Einfuhr von Sämereien und Gewürzen. Wie bei vielen anderen Erzeugnissen hat sich auch bei de.: Sämereien für Gemüse und Futterkräuter aller Art herausgcstellt, daß in der gegenwärtige:: Kriegszeit eine Regelung der Einfuhr durch 'die öffentliche Hand erforderlich ist. Zu diesem Zweck fiitö bereits vor längerer Zeit die erforderlichen vecwattnngsmäßigen Anordnungei: arg an gen und durchgeführt. Durch zwei Bekanntmachungen im Reick)s-Gesetzblatt Nr. 31 ist in Verfolg dieser Anordnungen die Ginsnhr töc'r Klee- und Goassaat, des Fntterkräutersamcns und des Samens von Runkel-, Wasser-, Stoppel- und Herbstrüben der Kontrolle, der landwirtschaftlichen Betriebsstelle G. m. b. H. in Bsvliii, diejenige der Geinüsesämereien, zn denen auch Kohlrüben-^ IsWrnken- Same:: :md Möhreipame:: zu rechnen sind, der Reichs­stelle für Gemüse und Obst :mterstellt worden. Tie Kontrolle der Reichsgemüseslelle ist ferner auf die Einfuhr gewisser Geivürz-arten, die zur Konservierung von Fleisch und Wurstwaren, Fischen und mrderen Konserve:: erforderlich sind, ausgedehnt worden. Durch die Regelung soll insbesondere erreicht werden, daß einer über­mäßigen Preistreiberei auf den ausländischen ivie inländischen Märkten und einer Uebervorteilung des Publikums durch Anbieten minderwertiger Wa-oe zn übermäßigen Preisen vorgebengt wird.

** Beschaffung.: des Saatguts Bon H ül sen - früchten. Zahlreiche Anfragen bei der Rerckisgetreidestelle lassen erkennen, daß trotz aller Rundschreibe:: noch eine erhebliche Unklar­heit darüber besteht, wie sich die Landwirte das in inesem Jahr in­folge der schlechten Ernte besonders bertetigte Saatgut von Hülsen­früchten beschaffen. Es stehe:/ hierfür zwei Wege offen. Zunächst können die Landwirte ihr Saatgut unmittelbar von einem Landwirt beziehen, den: der Kommunal oerband oder die Reichsgetreidestelle die Genehmigung zur Veräußerung erteilt haben. Der Komninnal- verband ist für die Genehmigung zuständig, wenn Käufer und Ver­käufer in dem gleichen oder in im: mittelbar benachbarten Kvmmunal- verbänden wohnen. In anderen Fällen muß der Antrag bei der Reichsgetreidestel'le gestellt werden. Der zweite Weg besteht darin, daß die Lairdwirte sich unter Angabe der Mengen und Sorten des gewünschten Saatgutes nick) der damit zu bebauenden Fläche an ihren Kommunal verband oder an ihre Lcmdwirtschastskainmer :oen- den. Tie Landwirtschafts^rminer weist tr^nnt dann entweder einen Fandioirt aus der nächsten Umgebung nach, der das gewünschte Saatgut abzcnteben hat. oder der vsmuiunalvi-rband ntefdet den Saatgntbcdars bei der Reichsgetreidestell^ an. Tie Reichsgetreide- stelle überweist dann aus ihren Beständen das erforderliche Saatgut em die Kom m u na l v erbäude, die es an die Landwirte weiter verteilen.

** V v l k s b r äch e a in Sonntag 5s ä t a r e. Unsere heid- nisck^n Vorfahren gäbe:: ihoer Freite darüber Ausdruck, daß die Kraft des grimmen Winterriesen gebrochen: und nun der Lenz mit seinen Kffcheru in die Lande einzog. Einzelne Züge übertrugen sich aus die spätere christliche Zeit, vielfach tratet auch Volksfeste <rrc ihre Stelle. So wrrde z. B. in Kurhessen und Sachte:: am Sonntag Lätare eine Figur, die den Tod (Sinnbild des Winters) Vorstellte, hcrningelragen und zum Schluß des Umzugs verbrannt oder ins Wasser geivorfen. Dabei sang nun::diun treibe:: nur den. Tod aus, den allen Weibern in das Haus, der: Reick)en it: reit Kasten beute :ft Mittel faste::." In anderen Otegenden wurde auch der Kampf zwischen Sommer und Winter in dramatischer Weise vorgefülirt. Tie älteste Meldung von diesen Spielen findet sich in SelaNran Franks Weltbuch Hier l-eißt es.-Zur mittcrfaslei: ist de-c Noten tag. (Lätare heißt Rosensonntag, weil der Papst an diesem Tage die goldene Rost- weiht, die er tugeirdhaften Fürstinnen verleiht.) An diesem Tag hat man an etlichen Orten ein Spiel, daß die Buben an langen voten Bretzel:: herumtrage t in der Stadt, und^ztoen angetlZan inan, einer in Singgtrün oder Ephen, der heißt der Sonrmer, der andere sie ißt der Winter, da legt der Som­mer ab und erschlägt den Winter, darrmch geht man darauf z-nm Wein."

** Die Bekleidung der Toten. Bei der infolge der sangen Krregsdaner herrschenden Knapp-H?:'^ besonders x)\ ,vollen<nt uTtb baumwollenen Stoffen erscheint die vielfach >wch herrschende Stete, die Tötet: in ihrei: besten Kleid.'tngsstücka: mit vollständiger Ober- und Uirterkteidnitg zu bestatten, als eine unangebrachte Der>

schivendimg Es sollten noch brauchbare Oberlleider durch eine besondere Bestatten gskteidung, %. B. durch C^ciuimber aus Papier- wie sie jetzt in durchaus würdiger Ajrt von der Papiergarn-« rnvultru hergestellt werden, ersetzt, zum mindestens die Unter- tteroer Ive Melassen, oder die Toten, wie dies bereits in oicterr Ge-

0 c nd'lm Det i (] ch'lai tds geschieht, mit einem sogen mucken Totenhemd bekündet werden.

R he in - Müinischer Verband für Volköbil-- Äir'rx U o 'iwrgigsn Vevanslalteng des Rhein-Mai Nischen LEsvtlonngsverbm:des ivird uns iwchi mibgeteilt, daß in Der- hmdernng von Tr. Briefs Professor von Düring über ^ngendpftege sprecheic wird. Die Gedichte des Volksabends werden von Schülern n.ird Sckchilerinne:: der hiesige:: Oberrealschicke vor- getvagan. L:ehe auch Anzeige .

1 / < ? 11 S a n <? :t nt ii f i f findet Sonntag vornnttag von

7 3 12 UTic tri oer Westanlage statt.

** Gießen er Konzert-. Verein. Sonntag den 17.März nachnnttags ftudet in der nenei: Asula^ ein Ehor-.Konzert statt. Näheres stehe Anzeige.

. ärtbilbtvtjvt tra g. Einer Einladung des Bürger-

vere:ns, des Kansnckrnnischen Vereins und des Ortsgeiverbever^ .lersteich, wird Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. König am t jJ L großen Aula der Universität über seine Reise e st f r o n t sprechen. Der Bortrag wivd durch zahlreiche ^bttstützt werdet: und auch Nichtmitgliedern der betr. 4>ererne zngangltch sein. Nähere dbngaben erfolge:: dieser Tage rm Anzeigenteil dieses Blattes. - ' »

Xxat ** ® ^ 0 \ % " SB c: B - X f) e a 11 :, <& e 11 e r § ro c n 8 1. 25 jh

!! LU ln ^ et Älmkünstler Ludwig Trautinann in seinem

neuesten^-Fckn..werkLeid durch Liebe" auf. Außerdem ivird die nmtgc ^tt:>de:ttengeschichiteEin fingiertes Duell" große Hmter- kett erwecken. Siehe Anzeige.

Lnndkreis Girtzkn.

? Wijxi,. Dien: Reservisten Karl K teil: ivurde die -veptiche Dapferke:tsineda:llemom Großherzog persönlich ülierreicht.

«rlS hausen, 9. März. Ter San.-Gefr. Phil. Bel- de? Msernsu Kreuzes und der Hessischen Tapfer- te:tsn:eda ckse. wurde zu in San.-U n teroffizier befördert und mit dem Hessischen Ehvenzeick/en in Eise:: ausgezeichnet.

. v,- ^9es, 9. März. Ersatz-Reservist Heinrich Winn

erhielt das Et ferne Kreulz und das ^striogs'eli'renzeichen.

«t 0 c ! JJ ^ c r 9/ 9. März. Musketi-er Karl Häuser erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Kreis Büdingen.

? 'Artender gg, 9. März. UnteEzier Dachdecker Heinrich Meuer wurde zum Sergeanten befördert.

.Kreis Schotten.

§ Herchenhain, 6. März'. Die Schafzucht, welche vor dem Ztr:ege m viele:: Gegenden uni)' gerade auch bei uns im Vogels- v^ch^ung fand, hat nun durch die Verhältnisse des Weltkrieges wieder v:el an Bedeutung und Wertschätzung ge- wonnen. Schäfer Heinrich Port von lster verkaufte dieser Tage einen ennahrigm. weißen Schafbock an die Gemeinde Kefeuwd zu dem seltenen Preise von vierhundert Mark.

Kreis Friedberg.

Vilbek, 8. März. Dem Untero-fftz-ier Georg Ochs von wurde bx Hessisckie Tapserkeitsmedaille verliehen: Telegra­phist Ferdinand G :^b e r t erhielt das Eifer::« Kreuz 2. Klasse.

. 1 c b 9. März. In der Friedberger Straße verschioin-

seck emrger Zett aus gel-eimniSvotle Weise zahlreiche Hühner und Enten am hellen T-rge. Trotz aller Wachsamkeit formte der dveiite D:eb noch mcht ergriffen werde::.

Kreis Wetzlar.

, V i' r ' ?Zur diesjährige.: Gsneralversamm-.

lnng des Zkrerskriegerb-iindes waren Oberst von Wedel, Landrat Dr 0arton:t§ sowie der zufällig in Urlaub befindlich? Berbandsoor- itzende vJcaiox Braß erschienen. Gymnasiallehrer Cloos leitete die Bersammltmg und erstattete den IalnrSbericht. Danach zählte der Verband am abgetan senen Jahre 1833 zahlende Mitglieder: die Rechnung ergab ernten: Ueberschuß von 258 Mark. Der .Kapitalsteck bKuft sich emMießlich des Bestm'tees an Wertpapiere.: auf 3.333,63 .Mark. Auch w: der neuen Kriegsmrleihe wird sich, der Verband wttderum beteilige::. Die ausscheidende:: Vorstands mit gl:eder wurde:: einstämmig wi-edergewäW

rm Aus dem Kreise Wetzlar, 8.OT#. Mit den: S 1 « ausge-Mchwet: Oberjäger Becker-Naunheim,

Gefreiter .Karl Bander-L<u:st)vrf, Ferdinand Schlütt-Ober bael,. Otto Krauß-Erdr, Heinrich AbeckWerdorf und Unter- offtzur Schleendecker, fr/NZcr Seminarist in Wetzlar, ein geborener,Gießner.

vessen-Nassau.

r ^ r * b- b. Mär^i. Als ein ganz, qameckv- gefahrltcher Meirsch erwies sich der berüchtigte Einbrecher Heinrich Trinkans aus dem Stadtteil Bockenherm. Trinkans, der erst kürzlich z:t schnüren Freiheitsstrafen verurteilt war, auf dem hiesigen Bahnhof seuren Wärtern entsprang und später an der Schwerer Grenze erwischt wurde, sollte am Donnerstag in Kassel dem Untersuchtmgseichter zur Vernehmung vorgeführt werden Zur Vernehmungszimmer ergriff der Bttrsche plötzlich eine:: Stuhl und schlug dannt auf den bejahrte:: Richter ein, der schnell zur Seite w?ang und so dem furchtbaren Schlag entging. Dieser traf den -Itechterstuhl, der zertrümmert wurde. Dann zerschlug Trinkaus noch feine:: Stuhl: schließlich gelang es, ihn zu bändigen

* i U ^S c - a JL f 2 ur . t a M"Mn- Die Mainkanaiisierung oberhalb Ofienbachs nrmmt sowohl aus der pveußisthen wie hessischen ^tromseite nnen ioenn auch langsam-::, so doch stetigen Fortgang Tm Schleuseuarbectm be: Rumpenltetm gehen ihrer Vollendung entgegen, ebenso w:rd bei Anheim hinter Hanau :md an der ter bayrischen Grenze bei Gvoß-Krotzenbnrg und Tettingen mit Hilfe von^ italienische:: taib russischen Zvrieg^gesangenen der Sckteu- senbau^ rüstig gearbeitet. Nach Bolletchtmg der Wehrcmlagen '^nd Sch!eu,er.bauten werden die großen Rheinkäh-:e bis Aschasfcnbnrg ^thren können, ohne leichter:: zu nüissen. Für die allergrößten RheiNsiahrzeuge vnrd der Mam aber innner noch nicht fahrbar sc:w da che Schleu,et: der Mam:z ftitr che langen Schiffe nicht aits- reichen. S:e sotten ebenalls m absehbarer Zeit um gebaut loerdet: damck der Großschiffahrtswsg Rhein-^Main-Donm: eine Ent-' lastung der Eisenbahn bringt.

Urrchlichs UaO)vld}tetu

Gottesdienst an: Sonntag den 10. März.

(5tmnu>e (b sjn

- , ^^E<rdtkir che. 9Vz: Pfr. Schwabe: 11: Kinder?

T. b. Mark.r-Gem. Pfr. Schwabe: 2: Prüfg. u. Vorfte'llg d stpnffr- wanden ansd. müiy^n. Pft. Mahr. - In der Jo Hann es- krr che. 9t/2: Psr. Ajusfeld: 11: Kinder? f d Iol^ifr ?ech^beinter. Beichte n. hl. ?lbendm. i/ L^k.-

Uatbolische Gemeinde.

. ..bommelb 1 . Familiemtnterstützung toird an Ellern im Fall« der Vovürftigkeit getoährt, wem: der Einberrtfen'? dieselben vor fernem wtensteuckrrtt unterhalten hat, oder Ivenu ihre Unter- ^iigsbcdnrsligteck erst später, eru-a infolge Kranlhcit oder Arbeite lat lg re: t hervor getreten ist. Antrag ist beitn Lieferungs- vcrbaitd (Kren^amt) oder bei chr Bürgertneistovei zu stellet:. Eine 1 \!rÜrÜ n i^.ur:g der Fatnilienunterstiitzung findet in der Regel

mcht statt. 2. Kr:egsellerngeld kam: in: Falle der Bedürftigkeit ge­wahrt werden, ioenn der Verdorbene vor Eintritt in das Feldheer oder nach seiner Entlassung zur Zeit seines Dostes bzw. bis zu seinen letzten Krankheit den Lebetlsunterhalt der Elter:: ganz oder über- bestritten l-at. 3. Aufioandentschä'chgnng wird nur ge­wahrt, we:nt eheliche oder diesen gleichtehe::de Söchu dtlrch Ab teljtung der gesetzlichen z,vei- oder dreijährigen Dienstpsliclst als Gemeine oder Unteroffiziere eine Gesamtchotfftzeit von 6 Jahren zurückgelegt haben und zwar für die weitere P f l i ch t chenstzeit. Wein: also z. V. drei Söhne je z:vei Ial-re bei chr Infanterie ge­dient haben, fv-ird der Anspruch erst beim Dieilsteinteitt des «. Sohtres fällig.

a e^ , l : Beicht: 7: Hl. Messe: 8: Aust, d hl Kmnm -

0: Vochmnt u Pred.: 11: Hl. Messe m. Pred.: 3: Jüngl

Passionsand. Tinrstag u Frcilag abds^8- Fastenand. Samstag 16. März, nachrn. 5 u abds 8 z' ft -ötnmt. Tiaspovanottesd. am 10.: s^rüinberg 9V», Hunpen 9 1 V

dev Aedaktton.

fArtouvmc Einträgen bleibe» unberülkstchttgt.-

baben weder Lcn°endmm für G-drcht.

t e 4k Nachrichten.

(WTV.) Großes Hauptquartier, 9. Marz (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht.

Die rege beiderseitige Erkundungstätigkeit führte östlich von. Mcerkcm, am Houthoulster Wald, nordwestlich von Gl>e!'.r velt tuid auf dem Nordufer der LyZ zu luftigen Infanterie gefechtcn. Zahlreiche 6?efangene wurden eingebwcht.

Vielfach auslet:ender Fenerkampf, der sich am Abend be­sonders au der flandrischen Front und nördlich von der Scarpe steigerte.

An der Front der

H e e r e S g r n p p e n D e u t s >ch e r K r 0 n p r i n z u n d Herzog Albrecht lebte die GefechtStütigkeit nur in wenigen Abschnitten auf.

*

Zur Vergeltung für feindliche Bombenabwürfe auf die offenen Städte Trier, Mannlteim und Pirmasens am 19. und 20. Februar hasten unsere Flug zeuge in der Nacht vom 8. zum 9. März Paris erneut mit Bomben angegriffen und grobe Wirkung erzielt.

Im Osten.

Bandenkämpfe twrdlich imd südlich von Birzula an der Darin ShmerinkaOdessa. Die Banden wurden versprengt

Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Der Erste Generalguartiermeister Lndendorff.

Mue U^Doot-Erfolge.

Berlin, 9. März. (WTB. Amtlich.) Auf dem nörd­lichen Kriegsschauplatz fügten unsere U-Boote dem Gegner einen Verlust von 20 500 Brutto-Register Tonnen .Handels-- M'llSranm zu. Die Erfolge rmirden größtenteils an der Westküste Frankreichs rmd am Ausgange des Aermelkanate erzielt.

Der Chef des Admirnlftabs der Marine.

Der Kaiser an die Ostpreußen.

Königsberg :. Pr., 8. März. (WTB. Nichteucklich- Wi E H-uldlgimgstelecsramm des P r^»v in zia lland tagtet qmn folgende Antwort des Kaisers em: Herzlichert Dank für den tretien, m:ch sehr erfteucmdet: htenß. Die Provinz Ostprensten steht menten: Herzen besmckierS mrl^e. Sie hat auch in diesen: Krieoe die größten Opfer brurgen müsse:: nno n-rvd noch lange der be- pmwereit Fmoernng b-vürfen. Utn so dankbarer wird gerade in Ostpreußen ras GoiteS^ericht:m Osten empfunden werden. Untern Eg veroankeu w:r nicht znm loenigsten de:: sittlick-en and geistigen Gütern, d:e der gvoße Wicrse von Königsberg unserem Voll schmkte Tem ichnnlen Wicderanfbau und aller treue:: Arbeit für Osl- preristens Zukunft gehört mein dauerndes ivar:nes Interesse. Dem Lmrdlag mernen gnädigen körricsttckzen Gruß. Gott helfe iwntr- lns zum endgültigen Siege.

Der Zweiknmps im Heere.

Berlin, 8. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie die Kren:« rerttmg mitteilt, hat Reichskanzler Graf von Hertlina auf

Abgwrditelvn Erzberger und Trim bor:: gecrutwvrtct: ^ ^ v ^

Durch die atttwlEte -Order vom 1. Januar 1897 sind all­gemeine Besttiumung-m getüften, um Zwei käm pfen von Offf- ^eren vorzubeugeu ^^l-aben sehr :egei:sreich gennrkt. Am Neu- rahrstage 191o t-aben «eure Majestät der Kaiser irnd König das Offtzterkorps erneut zu strenger Selbstzucht in dieser Bezir Huna :st em weiterer Fortschritt in den Bekän:vf!u!a m der Armee erziel: ivordm. Frr der Fote? md :m Beryaltt:^ zu oex -zahl der Offiziere sehr ioemg W

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1 r 111 fi n 'r oafcn ' Staneenrod,'Stock tmikn, We ckartShaim Weitershnin, Bersrod für Winnewd

und Grosth. (Gendarmerie des Kreises.

, M suchen des Großh. Zkffeisges,r:ü>l>eitSanckes OHrfrn wol-

cJ^&u Ul lt § ul !^ üclnisen luorden ist lwb gege'^weiifalls dem - K^Eivgeiundliettsamt Mitleiluiw iiuid>en.

G:eßeu, bet: 8. März 1918.

Meimmm LtreiSaint Gieß«.

3. V.: Langermanu