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*pctatpn twrShen gegen artschÄ-iMMüÄose ®ntetg 3 tintg vvn K!os»-

:ti}f:.i ^utfdjer ÄLsttMMLMg in her Ukraine.

Al^g. E^lshvrn (Deutsche Fnrkt.! tritt gleichfalls Ar eine GntscksipdgMbg lür Krie^sttzäde« mrd Enteignung ein.

MmistertaÄnrektvr Tr. Kriege: Es ist vertragsmäßig fest- g^logt fr*PTfcen, das; eine «vgemeffave Entschädigung bei Enteigimng emtrvtt.

Abg Graf v. Car me r (floitf.): Die Entschädigung muß «angemessen und voll sein. Es leben nicht weniger als 100 000 Kolonisten derttscher Mstumimmg in der Ukraine. Denen können Wir aÄerhiitgs nur Hellen, wenn sie Zittücllpcmdern wollen.

Abg. H-a a s - Karlsruhe (Forlsth. Volksp.): Wtt find über­zeugt, daß die Ne:ckxttOg«rung deutsche Kdlonpven schützen wird. Die 7'Qünng de? Vertrages hüllen wir nicht für glücklich.

Das Kapitel wird genehmigt. e&amjb nach kurzer Aussprache der Artikel betreffend Ersatz der ^willchäden und bec Rest des Dertvages. Es folgt soßort die dritte Lesung.

Abg. Dche idemann (Soz.): Unsere Bedenken gegen die AbgreirMNg der Ukraine und Polens haben wir bereits ausge­sprochen. Trotzdem smntmLn wir dem Vertrage zu, weil jeder Frie- denSbÄ- dir Position der Kriegstreiber erschüttern Hilst.

Abg. Fischbeck (Fortschr. 8wlksp.): Mir stimmen dem Ver­trag? zu und Haffen, daß bald die wirtschaftlichen und Handels-! beziehungen aufgeivoumren werden tönncn. Mir sind verpflichtet, dcil Männern, do in Brest^LLdow^k mttgear b e i tet haben, zu danken. Tie srnd im Begriff, da^ FricLenSwerk iortzufetzen imd auch mit Rumänien ziustr Frieden M Lommeu. Besonderer Tank ge­bührt der- Oberchen Ho^Äeittmg. die uns dre Möglichkeit des Friedensschlusses erst gefcktrffen und den ssZegnern in Brest-Lrwwsk gezeigt hat, daß die Derrtschen. sich nicht necken lassen.

^ Mg. Stpchel iMste): Die polnische Nation erzittert vor Tchmerz angesr-cht? dieses Vertrage? Gr bedeutet die. Teilung Polens. Tie Polen :tterhm stkts als Fremdkörper in Deutsch­land betrachtet und a£g Bürger zöpertei' Klasse behandelt.

Adg. Graf v. Westarp (liims.): Wir stimmen dem Vertrag yu. Die Notschreie der Polen sind übertrieben. Ich bebtncerr, daß 2kbg. Dcheidemanm gejagt hat: Es gibt in allen Ländern ^Kriegs­treiber. Bei uns in Dsuff'chüand nicht. (Mg. Gohn ruft: Wer hat derr Krieg au-s geheckt?) Ada. Dohn hat den Mut zu fragen, wer den Krieg mrsgeheckt habe. Gr spricht danrit die Vermntung aus, > es Deutschland gStsestm fei. (Großer Lärm bei allen bürgere b-cben Parteien. Zurusch Das wLl ein Deutscher sein! Raus mit dem Kerl!: Wlft^ belpimdern unser Heer und vertrauen auf es, dop, es Schritt für Schritt uns zum Frieden bringen toevde.

Abg. Fehrenbach (Zerrtr.): Das Wort Friede ist von be- i anderem Zanbncklmrg, der besonders uns freut, weil er von dort uvmmi, wo uns die russische Dampfwalze zu zerdrücken versuchte. Wir hoffen, daß auf der Grundlage dieses Fri^eusschlusses küus- nge Frlff«rsschWfse tilgen werden. Abg. Stychel saugt aus jeder ^uirmc Gi'!. So oenmylimpft er unsere Gesänge ncnlaaer, die als emo Kulturarbeit ersten Ranges anzusehen sind. Die llnter- hcmdiler in Rumänien begleiten-unsere besten Wünsche. So hoffen nur auch mit den^O sffveprovmzen zu einem Freundschaftsverhält­nis zu fommctt. Sic mikjjen ein freies Staatsgebilde werden aus eigner Enffchlietzung. In Deutschland leben nicht die Feinde Polens, Tonfcem die Feinde Povens find die Rutheneu und Letten. (Seift rict»tin' Widerspruch bei den Polen.) Wir wollen mit den Rand- 'wlkern im Osten in Frieden und Freundschaft leben, auch mit dem rmesttgen Königreich Polen, zu dem aber preußische Gebiete nie xru) nimmer geschlagen werden dürfen. (Bravo!) Uns tut jeder ..wpsen Blut leid, der versoffen werden wird, aber wenn unsere . (einte im Westen unsere Hand nicht nehmen, so wird unsere Front 'm Westen durchßalten bis zum deutschen Frieden. (Lebhafter anhal­tender Bei fall..

dlbg. C 2 n-Nordhausen Dlnabh. Soz-.): Wir können dem Antrag nicht zustimmen. (Ruf: Friedensfreund!) Er spielt die Ilrvame gegen Rußland aus und ist ein Instrument zu rreüeu Irr^armnenstößen. Gs ist nicht richtig, daß die Balten sich wach Deutschland sehnen, sie waren die ersten Träger des zaristischen Systems. Der ^erste Schritt zum allgemeinen Frieden ist dieser Vertrag nicht. Ich sehe den Tag, an dem das revolutionäre Deutsch- \mp errichtet wird :rnd die Völker den Fürsten gegenüber ihr- Ge­schick lelber in die Hand nehmen. (Lärm. Rufe: Unerhört Beifall bei den Unobh. Soz.)

^ .Abg. Dr Strasemaunn (nntt-lib.): Me Freude au dem ?rrrWen-Z schlug wird getrübt durch die Reden, die wir heute lffer dörcn mußten. (S'hr richtig!) Nach den persönlichen Aüssübrimgen -?es Fürsten Radziwill spricht jetzt ein Priester des Hasses.' Einen ichlechtereri Anwalts konnten sich die Polen nicht suchen Ein so große-? Volk geht nicht ohne eigene Schuld unter ^ Wg- Stychel (Pc^): Unser polnisches Vaterland wird seit .<cchrbnnder1en g.m«rrtert. (Vizepräsident Dr. Vaasche: Ihr -^ffchchlrrnd!) Äir die großen Tugenden des deutschen

--Äk^? haben wn- alle MerLnmmg. Auf pie Reden der dlogeord- neten FL,oenb«v in* Stresemann antworten wir bei der Etats- bevatung.

^ 'Damit schtieht du Ausspoache. Der Vertrag toird gegen die stimmen r^r UnckbhaiMgen Sozial!« r'Dkvaten und Polen ange-

dEe vorhandenen Grundlagen unzureichend sein, denn die Volks­zählung von 1010, die aKein verwertet werden kann, ist verhältn is­mäßig alt. Ter EinsLuß des Kriege?' auf die BevölkerungSverhÄI- iriffe kann zurzeit statistisch noch nicht erfaßt werden. Nach der letzten Vvtkszäyllmg «ntsallen aus einen LLbge-ordneten rund 163Vr Tausend Einwohner. Dieser Durchschnitt wird von 277 Wahlkreisen nicht erreicht. 07 andere Wahlkreise bleiben mit ihrer Einwohnerzahl hinter dem Doppelten des Reichsdurchschnitts zu­rück. Diese Grtoägungsn lassen eine Terlresvrm der Wahlkreis- einteilurrg als berechtigt erschemen, wobei davon ausgegangen wird, daß jedem Bundesstaat, in Preußen jeder Provinz, der bisherige Besitzstand an ?lbgeordneten gewahrt bleibt und nur Gebiete, in denen perhaltnismüßig eine große Vermehrung der Bevölkerung eingetreben i,t, mehr Abgeordnete erhalten als bisher. Gegenloär- ttg gehören dem Reichstag 397 Mitglieder an, und zwar 297 aus dem Gebiete dos Norddeutschen Bmdes, 8b aus süddeutschen Staa­ten und 15 ans Elsaß-Lothringen. Tie vovgeschlagene Erhö- hung der Mitglieder zahl um 44 Abgeordnete ver- teilt ^ftch entsprechend dem Bevölkerungszuwachs folgendermaßM.: Auf das Rhembuid entfallen 7, ans Westfalen 6 neue Abgeordnete, aus Hannover, SchleÄvig-Hplstcin, Hessen je einer, aus Berlin und UnvgÄmng 12, aus die Provinz Schlesien 3 Abgeordnete, zusammen auf Preußen 31, ans das übrige Norddeutschland (Bremen, Ham­burg) 3, aus das Königreich Sachsen 5, auf Süddeutschland ebenfalls 5. der Tabelle sind die Wahlkreise, in denen die Verhältniswahl Kcr Emsührung gelangen soll, in der Gestalt, die sie nach dem Gesetzffttwnrf erhalten sollen, der Größe nach geordnet Es werden demnach neben 80 Abgeordneten, die in 26 Wahlkreisen nach den Grund,atzen -der Verhältniswahl gewählt werden sollen,.361 in ebeniovreleir Ernzelwahlkrersen nach -dem bisherigen Rechte zu wäb- len fein. Tie Zahl der Abgeordneten steigt auf 441, die der Wahl- frci,e sinkt auf 387.

Der Vormarsch im Osten.

Berlin, 22. Febr.(WTB.) Der deutsche Bormarsch -m Osten begamr lam 19. Februar vier Uhr vormittaas bei schönem klaren ^costwetter. Der Feind leistete nach Abgabe einiger Schüsse kemm Wrderftwch. Die'russische 12. Armee, nur noch aus aufgelösten Schareri bestehend, hatte bereits am 18. Februar den Rückzug angetreten. Größtenteils waren die Truppen neuer­dings von der roten,Garde abgelöst worden, die nicht zum Kampf sond ern zur Verwaltung des Landes, d. h. zum Plündern und

Skizze zum Vormarsch gegen die Sroßrussen und zur Unfvrsi'ufzung der Ukraine

;>onnnar fftSMteJgetWCt) NSchgr Sitzuim Som«taa 11 Uhr.

'lerne Vorlagen Mrlrtänsches. Schluß wich 8 Uhr.

Die Verhältniswahl znm Reichstag.

Berlin. 22. Frbr. >WITB.) Dem rturondji vvriiegoidat

" ,f ' , a »f "twehmoi. dah der Wtchlki'ech Stein gebildet Wirt» cmö i»n Wech-Iveisen Köln 1 imd 2 irr.oie dem im Stadt Wln f 't? det WchhNnch'eS Win 6, der WalstkreiS Tüslcidvrs

-,:L bc: Da«Es^seldöäf 4 mit dem yux Stadt Düsseldorf ge- D«l d« Düfs-M-rf 12. d« Wahlkreis Elb^

rni^ bem JBatyfTrci.j Düsseldorf 2 mit dem Mr Ttadt Ew-r.

' .' 'lthoreaden Deü de. Wablkreifcs Dülssrtdvrf 1. der LvhlkreiS 2^. B^ahtre'. DüssiSwrf 5 mit dem »rr Stadt Essen D-'-E» D°tt k«s WE-eis« Düsseldorf 6. der WahlkrJ ^rnSburg «ms dem WaMreS DüMdorf 6 nnt dem »irr Stadt Overbmrpen^ gtSyiittSmt Der! des WMkveises Düssefdmf 5 der J;' T ' n 8 - ,ml »m Stod, Linden Äd^ndms

öaranwn: 9, der WaUkreis SWig <nrö .'.7. 12 und 13, der Wahlkreis Stuttgart mis

.'(' ».krei- Dirrttencherg l mit dem >irr Stadt Stuttaoei oe-

- e-.en Te»l des»»&, Württenrberg 2 S°-

emer eingoheubeu Bsgründutlg ist apf den ReichstaaS^

- '-in,; wra S. Füll 1917 verwiesen und betont, dag ber%-i<fi£

£ --äffende Neumnteilnna

>-,ch-dag»«wabrrrcisr abbehnt. s-sur eine solche. Reform würden

BvMdschrchiM bestimmt War. Me grü^ndM diqe Mtelruwe der Wqamlta besorgt hat, berichtet ein am 19. Februar^ abends bei den deutschen Linien eingetrossener russischer Offizier SJwJ' o er^Qn g^bem Lazarett heraus als Balte per Haftel werden sollte, obwohl er als Soldat für Rußland im Felde tzmePflrcht treu erfüllt (hatte. In Fellin wurde eine (alte gtiTt^nne m eurem Rollstuhl arretiert. In Reval, wo alle Dentsch-Balten aefanyor gesetzt sind, wurden alte Männer durch Eax imd Mißhandlungen getötet. Jln stiarva wurden zehn T^rtph-Balten ermordet Besonders grauenhaft Hausen die Bolschck-j ^ ?linde, wo sie auch die meisten deutsch- dalttscheA Frauen verhaftetes! und grausam behandelten. Die rote Garde geht auf ofsizullen Befehl aus Reval in dieser bestialischen, D^dentsche B-vSl^rnng ftcht vor der Dernichtnng. Awh Esten, Letten und Juden leiden entsetzlich unter den Maß-

Die ganze Bevölkerung ohne s? 1 <5* ^ NatümalUnt vt von enter unsäglichen Wut gegen!

M(miMfiffat er,aßt und erwartet sehnsüchtig den deutschen Vormarsch Zur Beftffwng aus ihrer katastrophalen Lage. Selbst

Tagen einem deutschen, Offizier, rm Falle des deutschen Vormarsches würde er mit der allerdings arur noch aus einem kleinert Häiff- lem ohne Geschütze bestehe, zu den Deutschen übergetzen.

^ ?^ r - 'MTB.) Bei klarem Fvoßwetter und strahlendem ^ Ldmvensch em vollzieht sich der deutsck)e Vormarsch ^stgesv-oeneki Straßen in die Ukraine hinein. Atn 21 Februar war die Lime Lun nriez-Rowm) überschrrttien uno damit dre wvchttge transversale Balmverbntdmrg Birronrowitschi- Ro-,rnn BÄchett^stische Banieai leisten nur geringen >erstand. Tre Vorräte, die alsiworten aufgefunden mch da- mrt \xn tei Zerstörung durch die bstsch-Loistischen Banden geborgen

ln erden, übersteigen war t's n.g e Äußer dem ec*

chst,n Krivgs-gerai. Geschützen, Maschine:igc,oehcen, F-lugzsrgen wck» AuttmwbLen fiel den Dsuffchen üor allem erheolickxs rollendes Material in die. Hände. Iju Ldo^Mwwv. südlich von :Rvwno, wurden allein fmrfzig Loöomotioen m.b mehrere hundert Waggons vorgefimden. Tie besetzten Bahnen sind bereits in Betrieb g e n o m m e n. An der noch fehlenden Strecke zwischen der dent^ jchcu und der russischen B-ahnlini-e, zwischm den Orten 5>oüoby und' Pcrespa, wird fic-berhaft gearbeitet. Die. große Lantffcraße nach Luck ist bereits über die trennenden Schü^mgräb«: hcrnoeg fertch- gestellt. In dem Raume von Kowel ivird »der Grundstock zu der nationalen ukrainischen Armee gelegt. Die erste ukrai­nische Division, öeren Führer, Stabsvffizi.rw und Mannschaften., aus ehemaligen Kriegsgefangenen bestehend ist bereits .in der. Bildung begriffen. Offizi-ere imd Mannschachm, in die Ifistorischk Uniform der ehemailigen nkrvinischen Kosaken a^ll-eioet, lange blau^ Röcke imd weiß-graue PÄzmüzen, uvack-en den' besten Eindruck. Stimmun.g und Aussehen der Leute, die unnfftteldar aus deutscher, Gesangenenlagem kommen, sind das beste Zeugr^s für die Be. Handlung der Kriagsgefangenrn in Deutschland.

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Die Verhandlungen mit Rumänien.

Budapest, 21. Febr. (WTB.) dlügeordnetAuhaus. Alff eine Anfrage über die FriedensverhandXungen mit Ru mäitieit sagte Ministerpräsident Dr. WecferJ.e: Mt. Rumänien werden Berhcmdlimgen geführt, bezüglich deren .ich die Aufklärung Zerteilen kmm, daß sie, wie ich hoffe, sicherlich dem- nächst zu Friedensverhandlungen sichren werden. Wir w^en. es selbstverständlich als unsere Eflicht erachten, im Lauf h-r Verhandlungen Misere staatlichen Interessen nach jeder Richtung hin zu wahren. Me.Bedingungen für die Friedensverhandlungens sind wohl noch nicht festgeftellt. Ja, ich kann aus einzelne terri^ toriale Fragen, die in der Presse besprochen winden, nicht eingehen.. Denn diese hängen von den ntternattonalen Vereinbarungen ab. Dennoch aber erlaube ich mir zu bemerken, daß wir unsere Rechte wahren wollen 1. vom Gesichtspunft. der Verteidignng aus, 2. vom wirtschaftlichen Gesichts'.pmckt aus, 3. voiri Gesichlspmkt des Ver­kehrs zu Wasser und Zu Lande aus und 4. auch irr der Richtung- da-ü ftde Einmischimg Rumäniens in unsere Angelegenl-eiww unmöglich ',vird. Ja, »vir legen aurh Mif den .Umstand, den der- Interpellant nicht erwähnt, der uns aber nicht gleichgülttg sein! kann, Gewicht, darauf nämlich, 'daß die La<^: unserer in Rumänien lvvhnenden Brüder in jeder ^Hinsicht gesichert werde. Was die zweite Frage betrifft, Paß Siebenbürger au den Verlxmdllmg'ffs tellnehmen, so null ich erklären, daß es sich hier nicht um dic sieben bürgische Frage handelt, sondern um eine Frage gan> Ungarns, um eine Frage, die wir alle nicht nur verstehen roch kennen, sondern von der wift auch durchdrungen sein müssen.

Kaiser Karl 5 .m Hairptquartier.

Berlin, 22. Febr. (ATB.) Kaiser Karl ivtütz heute int G r^o ßen Hauptquartier zur Besprechung schwebender Fragen. In seiner Begleitung befanden sich den Chef des österreichisch-ungarisichen Generalslabs von Arz und der deutsche Militärbevollmächsigte General von Cramov. An den Besprechungen nahmen auüh der G e n e. r a l f e l d m ar- schal l und der erste Genercrlquartiermeifter teil.

Staatssekretär v. Küh/marrn in Wien.

Wien, 22. Febr. (WTB.) Staatssekretär Dr. von. Kühl mann ist in Begleitung de^ Legationssekretärs von: Hösch heute vormittag 11 Uchr in Wien eingeirofsen mrd auf dem Bahnsteig des Nordwestvalm^oies vom kaiserlichen Deutschen Botschafter Grafen Bodo U. Wedel begrüßt wor ­den. Der Botschafter geleitete den Smattssekretär auf die deutsche Botschaft, wo der Staatssekretär abstieg.

Wien, 22. Febr. (WTB.) Meldung i>es Wiener k. u. k. Korr.-Bur. Staatssekretär von Kühlrtt.atcn hat heule nachmittag 3Vs Uhr Reise nach Rumänie.n fortgesetzt.

Wien, 22. Febr. (WTB.) Den Blätterar zufolge be- gwt sich Graf Czernin heute nach Bukarest. Sollten zu gleicher Zeit neue Verhandlungen mit Rußland beginnen, so würde zu diesem Zwecke eine Spezialdelegation nÄl Briest- Lttowsk entsendet »verden.

Kritik im englischen Unterhaus.

Bern, 21. Jiebr. (W.B.> Me Ernennung zweier ernflußreichtt. aber nicht sonderliche beleu»nimdelm^ iZeftungsmagnaten zu Kabinetts- mimstern, nämlich des Lord Beav erbrock zum Propaganda- minister und des Lord Northc li ffe Mm Minister für Propa­ganda in den feindlichen Ländern, bildete im e n g t i) d>e n ll n t e r* h'a u s vom 18. Febr. den Gegenstand mehrerer AnfraaSn, die eine starke Unzufriedenheit mit den Ernennungen bekundeten Bona r Law erklärte, daß 9dort1>clifft den Posven erlüllten habe, weil er die Propaganda in den feindlichen Ländern besser zu befov<jr% ozz- möge als jemand anders. Mhyte betont ander Anspielung auf die Presse-Intrigen, die bei der uculicheu Debatte Lboyd George zur Last gelegt wurden, daß Ernennungen dieser Art das Vertrauen in die Zicgierung stark unterminieren. lBeif.) Bei Besprechung der ftrderung, den Forü^ flir den auswärtigen und smistigm Gehern > dienst um 200 000 Psb. Sterling zu erhöhm, führte Pring^'» aus. die Ernennung der fragticl>cn Presse-Lords zu 'Nftristern mach^ notwendig von der G-toohEit, die Geheimfonds ohne Er--' örterimg ihrer Anwffrdung zu bewilligen, irbzugehen. Er erhittn daher Auskunft, ob ein Teil dieser Font^ für die Propagandatätig­keit der neuen Minister bestimmt lei, und erwähnte^ es sei bekannt, daß der Gehnmdiemt der Mgiernng agents pwpocctteurs verwercke. Hvgge verlangt die Ziffichrrnng, daß die ftaglichen Fonds nicht fitt Gelieimagenten bestimmt seien, die unter der iitfmftriielteit Bevölbernng Englands llnjznftiM-enl-eit und Streiks erregen. K i n<t sbies oarrnif hin, daß inan mtplüch dreiv-iertel Millionen Pfund' Läerkrng für den Geheimdienst ausgebe. Es lägen viele A-n^evchsn: einer geheimen Tätigkeit vor. toie die Reise des General Smuts! nach der Schweiz, die lHei.se des Generalstvatsamoakts ^>mitb imch Amerika, die Eriuniwung das Lord 'ipolckhstifsi und manches andere, utw Pech einziger Fall davon sei geeignet, Vertrauen ziL erwecken.

®ic%cwcr Ktaditheertev.

Dr. Wespe.

Lustspiel vcm Roden' ch B e n e d i x.

der weiland Schauspieler Roderich Benedft TT er SchE hätte, daß fem.M Wespe"' noch ein! ^ stah.r.mndert nach dem Tode des Verfassers lelnarskrästig

U, lTrT'tjT!L!S? lft Stück nicht überladen, und

tor jene, D*r Benedy dann gegen die damals noch recht barm-

lmd mehr buntbefiedert als IT!?' r UJt ^ Psychologie des Lustspiels darf man vom

beutigcn ^wildpuull nutzt allzu genau unter die Lupe nehmen. Die ^twicklurrg des Stücks es handelt sich um lauter Namens vertouschnngeii beginnt über alle Wahrschemlichkeit lfinweg mit unerboner Schnellheit> stürzt sich ebenso rasch gegen Ende lUwwchten ßvde^yi Aber dazwischen liegen so viele lustige witzr« R«dm, derbkomifche oder feiner ausgeführle ggarzn.'xrg das Luchpiel unve, wichlich geblieben ist. Der Per! . lmr ^chauftneler mkd wußte, womit num ein verehrliches : y niun Abe up lmig, amüsieren kann. Ergötckich ist besow

ZZ T ''TiTT?* Zcksiuß des ersten Aktes. Die Titelfigur ist . ombenrotte", die denn auch der Gast des ?Lends, Carl

T>1 ' ^ sichllrchem Behagen voll ausfüllte. Am

r ^ uns beim Dichten des Werbungbriefes', eine Szene ^ftattetr und in der er die zahlreich ersckne- ^ Jubel sorrriß. Aber auch die Gießcner

Otto Cvnradi stmrdeu auf Kart Volk als würdiger Kaufmann und schivacher n>ie ^, mt f Mv? 1 ' Segen Ende seine besten Szenen c> rchardt dargestellt, war wirk ^ E^lier ausgestatteten jungen

ft e - x Elrrl Sternmeyer) fügten sich

S* Stnel ern. Die jungen Damen (Elftteidi' Doerr und

v^nne Wo, ft, dl o) jähen in ihren kleidsamen Biedermei^- Kostttnren entzückend aus, erstere besonders in ihren Hosen-Szeu,-u Linse Deloi^a tral -nickst ganz somajorenn" auf, ivre es sich

toten mag, spielte aber die verzückte, ichroarmerische Drctzterm mit jo viel unechter Begeisterung dav

LL nFL "Eier^ sich könWich uiit

fm Jte'lSA,«- ÄpMfi WBX. "

Aus SterHt wttC* Cmt&,

> eßen, den 23. Februar 1918.

Lebensmittelmarken.

Für die Zeit vom 25. Febr. bis 3. März 1918 haben nach­stehende Lebensmittelmarken Gültigkeit:

Brotmarken der 9. Woche, gültig vom 25. 2. 1918 - 3. 8. i?18

Buttermarken 9. , 26,2.1918 - 3. 3. 1'lS

Eiermarken Nr. 26.

Fleischmarken 9. . 35.2.1916 - 8. 3. 1916

Kartoffelmarken, 9. 25. 2. 1918 - 3. 3. 1918

Seffenmarkerr die für den Monat Februar bis 28. ab 1. 3 für den Monat März.

Ein Umtansch verfarlcncr Marke» firttai nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt.

Nenanmeldnngen und AnmelDuug von Neugeborenen haben unter Vorlage der nötige« Ausweise, inobcfondere der LebenSmittel-AnsweiSkarie, ans den, Lebens»niltcl amt zu erfolgen.

Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzstgc von tztiene« sind in den zuständigen Bezirken anznmerden.

GeschäftSftundcu des LebenSmittclamtcS v»n »-I2 »hr vorm., 2-4 Uhr nnchm.

Hkarlenansgabe für Urlauber:

Sonntags von 1912 Nhr oormittagS.

_ .Dirb ft« hl. der »erfliosseinir, Nach- umri»- ir i

ad««** rill 10 bis 12 SWwer i«ih,t ,nui 20 Snttimr Irceröcr, ö Millimeter dicker Xrcabrienicu griieitlen. Wer i>rzu » 1 »^ -^-sMyagen vermag. »oende »ich rat das Pottzeiantt.