Einzelbild herunterladen

Abende fatrfe Kanolb'tr»tchu7vg cm. Das gesamte Gebiet war durch Scyerriwmer und <nüf dein Wasser fc&inmmeiOe Mag^lesiuinleuchr- tuQcUi taglE crleudj&et Unverzüglich «ri.se n unsere Boote -m-rst tec Fahrzeugs an, die mit Scheimverfern die Stvahe beUnidjtctcn Au grvher- Fahnaig, anscheinend ein alter Shxuw oder ein WSrtcXjdpir, bcm die Leitung der Kkncklhewachmw oblag, wurde

«IfTffl 9frft Ak*?»'. »vr* »f/irfviWi fC«M i .* .. l'ii' w

2 üotvrschnE'oa:e nnirden tnrrd) unsere Artillerietreis«.lig zer- splrttett und vern.cct>tet. Ter 'Scheid, mit dem diese mit Torpedos ausgerüstetmt B.vle unß-re Strci kräfte angrif.eu, verdi. hervor- gelp^br.t ju nwcden. Ein Mlscheinend älteres Torpeoovoot wurde ateubicfli, mit »veniaen Salven in Brand geschoi'sen und kentrrte dann. Ern U^Äx»t ^äger nrit der B zieichnung1113" am Bug Wurd,- ans 30 Meter durch eftteu B^l.ref.'er in den Kessel still- delegl und tomf) woröere Treis« zum Sinken Fracht. Tic aus rhnr besntdlrchen Magnesiumleuchl! iitel explodierten mit starke. Tetonarnm und sp: engten unler Hellem Lichtschein Schi fsteile mit der Beiatzurrg cm^einiLnder. Ferner wurde noch das Sinken von nnubeitens Unteren 12 besvassneten Falsrzntgm sowie Treffer ud starke Spreng vrrkuug aut noch mindestens 1.1 b-eu^rfcheten Fnhr- Kuaen mmxrrcbjTei beobachtet, so dag mit Sicherest mizimehmen , ber gröi-te -Teil von tfjiceu ebenfalls gesunken ist. Nur eiu- ^aln-s-euge könnten sich schwer beschädigt nach dem nur loeuigc 1000 Meter entfernten Dover in Sicherheit gebracht haben. Die Mann ich.tsverluite Krim Feinde sii'T denumr,tneechenü hoch einzu schatzen und über!teigen schäbung^v.nse 300. Sänrtliche Ml^trei- 7 OU^ fnudlich Fahrzeuge waren mit O^eschüsen intS Wasser- £Kmu>pt beiva.fnet. Tie ganze Bernichtu^rgsarveit vollzog sich un- nnttolbar vor der^englischen und französischen Küste, ohne bafc geilere feindliche Seesrreitkräfte zur Enilastung der aNtTrgrjfsencn hirizugestoszen wären. Unsere Torpedoboote traten daher nach ersolg- reich durchgesül/rter Aufgabe dm Rückmarsch an, auf den: sie mit .serrchlichen Streit kr ästen nicht mehr zusammcntoafen.

8^> r - (WTB. Amtlich, i Zur englischen Nach­richt, ein deutsches U-Boot habe am 16. Februar morgens 12.10 Uhr lo» et beschossen, ist aus Grund der inzwi'ck>en crn- gvgmigeneu genauen Meldungen unserer Seestreitkräite über ihren DoNvotz in den ÜUEnal zu bemertei, baß die eriollgreiche Brschieünng du r ch T o r pedoboote und nicht^durch ein U-Boot ausge ühtt wurde. ±ie söfctcnJxri'icrien von Dover haben das Feuer unserer ©eejtrcUEräfa: ohne Erfolg cnu-ibcrt

Aus dem Reiche.

Goldene dockMitSkeier des bayrischen Köniqspairres.

München, 18 Febr. (WB) Erzherzog Friedrich und GomaHirn sind heute zur aoldenen Hochzeitsfeier des Köni^spaares in München eingelroffcn.

AnUiß.rcl). seiner Hocl^rit h.U der slönig durch einen all- yemernen Gnadenerlaß alle B riveise und G.ldstraftn bis ISO Mart einsclZlreßiich, Haft, Festungshaft urrd Gefäng- ntssttasen dis. zu einem Monat, sonne die rückständigen Kvsft-n erlassen. Daneben sind im umfangreichen Muße noch Einzelo^gnadignngen insbesondere so ch,n Personen <r,olgt. ors längere Freiheitsstrafen teil'veise verbüßt haben

München, 18. Febr. (WB. Ni.lMmtÜch) Ans Anlaß bet goldenen HoclHeit des ÄbnigspaareS vereinigten sich Ante mittag drei Uhr Vertreter al.er Stände und aller Kreise im Herkules-Saale der' R-Iidenz, unc dem hohen Jubelpaar die .Hntdigung des Volkes darzubringen. Unter ^ranrritt des großeir Dienstes begaben sich der König und Lne Königin in den Herkules-Saal und nahmen vor dem dort ausgestellte Thronsessel Platz. Fürst Fugger von Glött hielt eme Ansprache, in der er der segensreichen und vorbildlichen Wirkung des Weihcbundes auf das ganze Volk gedachte und die unvergänglichen Verdienste würdigte, die sich das Königs- Paar um die Wohlfahrt des Landes durch sein unablässiges, segensreiches Mühen erworben habe. Der König antwortete mtt einer Rede, in der er u .a. sagte: Es ist unser Wunsch,

- v die Mis dargebrachten Landesspenden nicht untergehen im Wechsel der Zeit, sondern daß sie erhalten bleiben zu bau-- crndem GedLclMis, daß auf die Wohlfahrt unseres Volkes unser höchstes Glück gerichtet ist. Sie sollen dazu dienen, die nn Kriege geschlagenen Wuridcn zu heilen, die Volkskrast zu stärken und die Lebenshalrung der Tapfersten der Tapfcrn zu erleichtern. Wir haben daraufhin beschlossen mit der uns dargebraU)!en Landesspende im B' trage von 5 Mi lio en Mk. eme Stiftung zu errichten zur Fürsorge für Säuglinge, Ncine kinderreiche Familien. Ein weiterer Betrag von drei Millionen Mark soll den Inhabern der goldenen und sUbernen Militärverdienstmedaille einen Ehr-ensold sichern. Wir wollen weiter zur Erinnerung an die Feier unserer gol- deiien Hochzeit noch aus unserem eigenen Vermögen mit einem Kapital von .000 000 Mk. eine Stiftung errichten, um würdi­gen und bedürftigen Landeskindern, vorzugsweise Kriegs­teilnehmern, den Eintritt in den Ehestand und die Begrün­dung ernes Hausstandes zu erleichtern. Gemäß der Üebcr- neierung unseres Hauses, das die Pflege und Förderung der Kunst stets zu seinen Vorrechten gezählt hat. haben wir auch An Wunsch, am Tage unserer goldenen Hochzeit dem k ü n st- lerischen Schassen Münchens in besonderer Weise unsere Fürsorge zuzuwenden. Wir haben uns daher ent- jGHonen, als Grundstock zur Errichtung eines vornehmen A u s st e l l u n g s g e b ä u d e s für Kunst und Kunstgewerbe aus dem Gelände des alten botanischen Gartens an der Elisen- Aaße den Betrag von 1 200000 Mk. aus den uns zur Ver fugung stehenden Stiftungsmitteln zu überweisen.

weiteres erdvlgreiches Znsanunemvrrken Ausdruck und rief den BeriamnieUeu zu sich mriji gogenemcmder vorl-e§eii zu lassen.

Abg Tr. Wildgrube sprach über DeuwkraMrel-mig imd 'L-arlume..luarifin'nana, Reich drgsabg W>o ilnböck (Staot,Hnach) aüecUnsere Handolsbez ehungen nach dem Kcieg zu Oei'bwrcich- Uirgaru ^ und Rufchurd, Shinuner^err v. Oldenburg^Iaiiu- schau üb« die allgemeinc Kttegspolitik.

D<r ReickieK-auctplksktat für 1918.

Berlin, 16. Febr. (WTB ) Der ordentliche Hausha! schließt in Einnahme und Ausgabe mit 7 332 699 306 Mar gegen 4 491876 060 Mark im Vorjahre. Die Steigerung i in der Hanptsaäse auf das Anwachsen der für die Verzinsung der Reichsschuld erforderlichen Summen von 3561 612 248 aus 5 907 578 249 Mark zurückzusühren. Die Einnahmen aus den Kriegs steuern steigen von 1250 Millionen Mar auf 2875 Millionen 2)kark. Der außerordentliche Haushalt zeigt mit 108 068 323 Mark Einnahmen und 426 068 323 Mark Ausgaben einen Fehlbetrag von 318 Millionen Mark der durch Anleilie aufzubringen ist.

Die Kriegsverhälmisse machen, wie im Vorjahr, eine zu­verlässige Veranchlagung der Einnahmen und Ausgaben des Raclinungsjahres 1918 unmöglich. Es find deshalb im all­gemeinen die Ansäße des letzten Friedensanschlags übernom­men worden, wobei diejenigen Llendeeungen und Ergänzun­gen berücksichtig! sind, welche durch Zeitablauf und durch am dere in ihrer Wirkung feststehende Talsack-en bedingt werden. Die wescntlchste dieser Aenderungen betrifft die ordentlichen Ausgaben für die Reichsschuld, insbesondere für deren Verzinsung und Tilgung, die, entspreä^nd dem Verfahren im Haushalt für 191/, mit dcni tatsäcl>lich erforderlichen Be­trag in Höhe von rund 5908 Millionen Mark ersckiemen.

Zur Herstellung des Gleichgewichts im ordent­lichen Haushalt reichen die Einnahmen aus den bisherigen Kriegssteuern nicht aus. Der fehlende Betrag von 2 875 000000 Mark wird aus K r i e g s ft e u e r n gedeckt werden. Die entsprechenden Vorlagen werden dem Reichstag dcmnückist zugehen.

Hessische

Juwelen- und Goldwoche

Schirmherr: Se. Kgl Hoheit der GroBherzog.

Die Goldankaufssteile

im Gebäude der Bezirkssparkasse (Johannesstr.)

ist anläßlich der 1157 D

hessischen Juwelen- und Goldwoche morgen vormittag von 1 0-12 , / 2 Uhr

geöffnet.

Der Ehrenausschaß der Goldankaufsstelle Gießen.

Au» Hessen.

Ba d N au heim, 18. Febr. In der <nn letzten GamSiag hier unter dem Vorsitz des Hecwn Obcramtsrichters Fuhr ab- gol-iilwnen Versammlung d^'r Vrirannnis>nännor der nativ- nallidoralen Partei, die aus allen Teilen des Bezirks bc^tckü war, wicrde eitrskimntia beschlossen, a s Landtagskarrdidaten Herrn Med-Rat Dr. Vogt aus Buhba-ck) aufzustellen.

Ans

£ta£t srnd EanS.

Gießen, den 19. Februar 1918.

Der Mangel an A'emüfcsämcreien.

Tie allgemeine Knapph'it an Gemüsesämereien, di' einesteils bedingt wird durch starke Nachfrage, durch r?e mehrten Anbttu und geringe Einfuhr von Sannen aus dem Ausland.', andernt.'ils durch die häufige Ueberrürdecbcng verschiedener Atbauer, hat eine un­geheure PreissU-igerung h?n?orgerufen. wk sie wohl nur wenig in uns«« Kriogswittscha-ck vettceten sein dürste.

Werden doch «As Höchstpreise gezahlt für:

» 1918 gegen 1916

Mk.

Weißkohl, B^mmschwcig« .

. 150

Mk.

7

Rotgol?!, O h.'llo ....

. 260

28

Wirsing, Dertus ....

. 110

12

Karotten, Nantaie . . .

. 92

w

18

Zubikäumstagung des Sundes ver Landwirte.

Berlin, 18. J^r. Uiti« Beteiligung von vielen Tau- W rvn Lmrdwirten «öfßrete Tr. Roficke die Versammlung mv ein« Arrsprache, m der « mrsführw: Wir wolltert einens lüdertven Z-vsllaris. daß wir ihn nicht eräMl'en haben, darunter leiden wir noch honte. Caprivi 'cvollte eine Politik, erbt uns vom Auslaich ablKcr^iq macht, der Bund wollte Tentschland ovm Aus­land unabhängig matf&i. Dieses Ziol ist heule erreicht, und d« Dirnd Nt b«.,-chtiFL auf sevNie Erwllge sdolz zu sein. Für die Zu- kunfl w-llen wcr die r^lbstäudigl'eck Deutschlands auf allen Ge­bieten, var allem auf den ErrährunigZaebiet. Man verfangt die AnsEnng unserer Stae r«. Tann muß man bod) Ansie^lungs- «nd haben. Das Siedlun.gsland liegt vsr unseren Toren ,m Osten. (Lebhafte Zusttmimmg.) Wir sehen aber, daß die gndttZrttfirthjm vom 19 Järli dagegen ist. Man sncht das Verlrmlen zur Obersten HoereÄeitimg imtevgnabert, aber ich bm überzeugt daß die Xeutjdm entschlossen hinter tzrndeirbnrg wrd Lud^rdorfs steheir und alle ?lngrifse auf die e Männer zunäck- '?o.au<y. die F-rndo bei uns die Resolutionsmehrheü vom 19. Füll fyxrdr i seh« r. i^ange belvmmen wir keinen Freden.

Unt« stürm:sch-n Beifall wurde b'-scksosson. ein entsprechendrs T e s e g r a mtnci' Hindenburg a^ufenden.

Frv'herr von Wangen he im führte aus: Gefehlt hat uns ^ratspolltik. Tie reine Zwangswirtschaft hat '-ch ffbrtrch erlitt .^Tteho doch der von Ihm-u auf, d« sich noch vvty Kn«-.' verargen hat! (Große Heiter,

kel > Ter zunehmarch- LchUhTprndel bew-ist, daß Ware da ist. die der Allgemein Hort zugrl-le Kommen könnte, es fetytt nur die richtige OrgM'isativn. Zur Sick^rnng des freien Welthandels wird es gu< sein, wenn wir den Btttern über dem Kanal so nahe steh^m daß w- ihn«! ab mrd y.i mit freundlichem, aber «ns'em Ausdruck v das treue Amgr schnei können Ter Waffen still i'and mft ist abgefa. i't, hofsenllich ind unsere Ärmeni schon aus dem W-'g''. um dir 7krt«i zu befreien.

^LarLaat a L. Roettaer üb«brachte die Glückwünsche des xrttb&Lj -. chusses d« deutichm Industrie, gab der Hoffnung auf

-..V.., . .... ,,

Ta nun die Samenbeschcn'ftmg im Gemüsebau für einen ver- mehtten Anbau vm; größer Bed.mtung ist, so ist unbedingte Spar­samkeit drftrgend notwendig. In den lchten Jahren nmrde gerade m dies'« Hinsicht große Berschwcnchung, besonders im Priratgarlen. betrieben. Häufig wurde die zelmfache Menge au Samen und mehr ausgesat, mu die notwendigen Pslarrzen henanzuzi.-hen.

Noch mehr als im tvt Merten ist in diesem Jahre Syar- samkert geboten. VorallenTingen kanndem klei­nen Gartenbesitzer und Landwirt, der nur wen i ge D.flanzen (benötigt, die .Heranzucht derselben nrcht überlassen werden. Tie Hmanzucyt sollte mir von tüchtigen Gärttrern ob« Lantm^rteit an-ige'ührt werden, die den uotloendigen Sarnen von den amtlichen Bert, iluugsstel'et zirr Ver­fügung qestcllt bekomnten und M - fertigen P lanzen abgebm. M- gemern srnd besonders in den Städten genügend geeignete Betriebe vorhanden.

Erwägung hat Luch die Maßnahme der Reichs- gemul es teile ihren Grund, nach der Simen mrr in Mi tdestracHirr. gen twn 10 Gramm an ztmk Ve,-kaui k-'mmen so len. E; i't dÄh«lb den Besitzern von Kleingart mbelri^ben d.ingend zu raten, statt

xs teuren ©amen« gut entwr kelte Pckrnzen von der sachkundigen Gsmüsezückrtern zu km^en. Sic sparen damit Geld und Arbeit und Dermnbcn eme Aergestding von Samen, die unsachgemäße Vstanzen^ucht tmmet mit sch bringen wird.

Amtliche Personalnachrichten. Der Groß- herztog empfing am Samstag zum Dortvag den Staars- u^rmster Dr. von Ewald, den Vorstand des Kabinetts WirN. Geheinrrat Römheld; außerdem den Oberkriogsaerickttsrat WerffenLach. Der Großl>er-vg hat am 16. Februar 1918 den ErgänzurrgSrickiüer bei der Kammer für HarrdelSsachen am Landgericht der Provinz Sbcrrkenbnrg mit dem Sitz in Darmstadt, Akrnkdivektor Hu^go Brink in Darmftadt »,m Handelsrechter und den Fabrikbesitzer Philipp tliveder in Darntttadt zum Ergättzungöricliirer bei dieser Kammer, beidr für die Zeit dis jum 31. Dezent der 1918, ernanrtt.

r . ^ Säuglingsheim (Metz-

steutstraße, überTmefen dte Herren Kvmmerzienrat Cloos 5P*nn tue Summe von 10000 TUlzL Diese hochherzige Stiftung

verdient im jHinKlck auf B.r>eutlcng ter Söugttng^yfleige gerade

in uitjem Zeit iut>b auf die laitgjal,rige. segensvolle Arbeit deSi Vereins für Säugliitgspflege" wärmste, dcuckdarste Asvrkrmnms.

** Saatkartossel-Vestelluna. sDiej<ntigen Ein- ur»hner, die ihre Saalkattoffeln von der Stadl Gießcm beziehen wollen., halxnt ihren Bedarf vis ipäiesleus 23. Februar mütidlich od« schriitlich dem Städnscl>en Ledensnnttelamt, Zitnm« 14. aTt-mnel- den. Siehe Anzetgettteck.

a ^ 6 e r ° V e ste ll u n g. Die Stadt Gießen ist in der

künstlichen Dünger (Thomasmehl und Kainil je zur Hälfte gemischt) zum Preise von etloa 3.20 Mk. für den Zonttr«. aus- Mebcn. Wer Dünger beziehen will, hat seinett Bedarf bis zum rJ'^ Ö 5 uar ^018 dem StciidrisÄMt Levensmittelamt, Zimm« 14, schrmltch oder ntündlich anztumelden. Näl)«es siehe BeLanut- machmg im Anzeiger Neil.

^ Kanin chen felle. Im gut besetzten Saal der Rest. Spuck, Wagengasse, sprach am Sonntag, den 17. Februar Herr Ludw. S t e i n b r e che r-Tarmslndt ülxr Frllverwertung und -be- chlagnahme. Ter Neon« führte unt« anderem aus: Scl-vn vor fahren tourdcn aus den KainnchenaussU'llungen Scl>ul>!t»aren zur Sckxut gestellt, bei ioelckZen dos Oderled« aus Kauiltcl^euselleu hergestellt war. Das fachmÄniisck>e Urteil bestätigte, daß dieses Oberleder slchr gut vertoeredbar ist. Fotzt, wv gerade durch den Krreg nue große Lederkitapvlioil herrscht, ist der Staat gernötigt, aus diese Felle surückzargreisetr und sie mctzbar zu macherr. LHuZ dtesem Grunde erfolgte die Beschlagnahnte. Es handelt sich hi« um W«te, die in die Millionen gehen. Ab« nickZt rmr zu Ledor> werden die brschlognahinten Flle verarbeitet, sie geben auch eil gutes Pclz'werk. i3»r dem Kriege wurden die Kanincheuselle irt großen Men gort hauptsächlich ,rach Fcaukreich ttnd Belgien ausge^ führt, dort verarbeitet mW kamen als frauzösische-s .Kainn in den Handel. Jährlich tmtrden viele Millionen Mark dafür nach dottr A^islande gezahlt. Ztir Stärkung unserer Industrie ist eS erforder­lich, daß dieser ^->st. ins Auslartb v«hi7rd«t »vitd und daß die Felle «im DaterlMvde veiardeitet wecdett. Große Fabriken Haber bereits dre Verarbeitung aufgeu-ommen und gute Erfolge erziel^ cntch das taeüen? Publikum muß hier helfeit. Kein Jell darf verderben, ein jedes nrnß sachgemäß behandelt und sein«! Besttmmmtg zitgesühtt tocrden. Hier nnrkt die Beschlagnahtne ge­radezu erzieherisch, uidjrt mir für 3»e Kriegszeit, sondern auch füL die Zukunft. Wetm die ZüclZt« au eine gute Bcl-airdlung der Felle gewöhnt sind, durch diese gute-andlung auch entsprecl-eud^ Preise für ihre Zelle «halten wird sie müh nach dem Kneg« berbehalten werden.

Die Kaninchen werden gezählt. Zirr Diehzäh' lung am I.MLrz 1918 hat der Bundesrat eine A)usführu7tgsver> ordnung erlassen, die eine Zälilung der im Deutsck)ien Reuhe vor« handeiien za Innen Kanmrt^eu ansttmet. Tiefe Zustellung gescheht ;m Interesse ter Heresv«tpalllcir;,. weil die Felle d« Katlüuhen m steigendem Maße für den Kriegsbedarf Bedeutung gewinnen.

** D e r W i n t e r ist nock> nicht vorüber. Nach den letz­ten warmen Tagen, die fast Frühlingsmäßiges an sick) hatten und in Garten und Feld schon Knospen und Blüten ins Trei­ben brachten, ist nun ein starker Kältcrückschlag eingetreten. Bei fdiorfer Ostluft ist das Quecksilber bis aus 6 Grad unter Null gesunken, und überall zeigt sich starke Reisbildüng.

** Gießener Konzert-Verein. So im tag den 24 F^. bruar, nachmittags fr llhr. singt in der neuem Aula EornttiA Königlich-r Howperitfänaer aus Berlin. Am rzüugel Herr B. Tabbernal. Näch-res stehe Auzeige.

e. ti 4.!/vielhaus (Bahnhosstraße 34). Einen rteuen Hella Moia-FtlmDte gute Partie" enthält der neue Spiclplan. Außerdem nnrd das Filnmxrk ,Menn fturge Herzen brechen" vvr-- gejühtt. Siehe Anzeige.

** Ein einfaches Verfahren, frühen Spargel »r 11, ^ folgendes: Um Mitte Februar setzt man einen Mitstbeetkasten mts ein tragbares Sparqelbeet, in dem man ringsum ernen halben,Fuß tiefen Grabert zieht, m den d« Kasten «ngelassen, wtrd. Tann ^vird das ganze Beel in der Höhe der Brettereinfafsung mit warmem Mist umgeben, die tmtere Fläche ab« mit einer Lage Laub od«' Streu bedeckt. Sodann ^werden in der gelvöhnlichen W«,e Fenster mid Brettec aufgelegt. In drei bis vi« Wollen wird man den Spargel stock>en könn«t. Die innere Bedeckung wird sodann entfernt. Es wurden auf diele Weise vom 20. Mnümz an Hundertzt von Spargeln gestochen, während die Äbri.nm Beete erst «mfangs Mar eine sparsiche Ernte lieferten. Bei günstiger Witt«una müssen mc Fenster.stnßrg ^lüstet werden. Stellt man um Mitte Mai das stechen ent, so können dieselben Beete, .oenn man keine anderm zur Verfügung l-at. jahrelang «ohneiNach'.eit z-ttm Treiben benutzt werden Wenn nurn Spargel nich! so früh v«langL, so kann man den Kasten mrt Zenstern auch entbehren. Man macht dann ebenfalls orneni Graben um das Beet, in den man ftischen PferdemUst feAritt, und belegt oas Beet ebenfalls reich ich damit. Auch kann man ja auff l^c^uartIe ievten Blumenwps sttzett, don man dann el«nfalls mik mit bedeckt, solche Boetc können spat« mit Salat und RadieS besät wcrdml.

Landkreis (9ietzm.

lb N>r. «I» «KOT« SS5n wurde mit dm, Erf«nen Kreuz 2. Klaise crusgez«chnet.

Krris Büdingen.

Tapferkeitsmedaille,

rüb« oas Eiserne Kreuz, «hcelten Musketier Adolf Stall und 0 ak. - Gettenau. Zum L«geantm befördert Wirde b« Unterofstzt,« Otto Oe streich. Jnhab« d2 Et,«nen Krentzov urrd d« Hessiscki«, Tapstrseitsmedaille. -- Z \ J ß e TI n i Eiserne Kreuz «hielt der Musketi« Metz, tc i ed e r - Mo ck sta d t. Zum Lergeanteir befördert wurde d«

^ ,Klbr des Eisernen Kreuzes TapwrkntSmedallle. Or tenberg.^^ Hessische Tapferkntsmadaitt'e «hielt d« Funker Eißner Leutnant tx Nest befördert wurde d« vize- wachtmnftrr Katt H e n z e l. ^

st Effolderbach, 18. Febr. T»S Hessstck« avieo«*». Ä ttt Men früh« das Nserne Kre^^ TavferkntsmedatNe. rrl/ielt der Gefreite Heinrich Benders Orleshausen Das Eis«ne Kreuz «hielt der Landstrrrm- ma>m Hemrtch Schließer. - Burabracht Das

fische Tap^rkeitsm^Äe «^elt der Tambour

nt Kaufmann. Ober-Mockstadt. Die fraTififr Tapferkertsm^daille «Welt der Sbaniouter August Lauster

miftrm'i" 1 - ^ ^ ««t t>cr fi<mbftenrnuimt

W shelm ^ roov. Dudelsyetm. Das Mserne Krnrr rr- h-elt der «frf..3M«rt>ift Wilhelm »[[. _ StTbttMae"'

Etserne Krettz «hrttl der Kauvtn« Heinrich Kai sc / Von hausen. Das Eisente Kreuz/ftüh« die Hessisch Tavf«- ^itsMedaille, «lnttt der fmbTT^l

| l, sirV°> Nwrde der Vizesel^webel

und der MUffr«

Kreis Schotten.

st Schotten. 18. Febr. ?ln Weiftdornfrücht«, mi****.

^Ä^T. SbrrifC ti l5 E m ^-rmm "c

ffmsftwfiemnnnw an Mo .^io^nfio-Itirfw t für Kajs^Erlek

Erm, erster illiÄr f,,. nnd das Eiserne Kr.'r «di der

»mtmmt Mansch L>hn des G^SM.ers.RauschllöLs^ 85 öfjn?ftcntfpende des Altee-Frauenvereins ei-old i,r

hresvg« Stadt dte schöne Summe von 800 Mk 0

Dkr h«siae Znxistverein bei tttict*

^ Bezirks (ollen fimÄn Mm

bfe im %

^leticr Hemrich