Nr. 40
Samstag, 1b. ßebruar M8^
Der Sietzener Nvzet-er erschein» täglich, außer Sonntags. - BeUaaen: GietzenerZamlliindlLller;
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Sch« via« 168. Jahrgang
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Gietzener Anzeiger
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General-Anzeiger für Oberhessen
Abberusung des deutschen Ausschusses in Petersburg.
VochenrSM!L
Matt muß lächeln über die unglaubliche Naivität des Nölkersamiftenratsherrn Wilson, der uns zureden will, auch in die Staatenverhältuisse des Ostens sei, wie in alle anderen Völkerstreitigkeiten, nur Ordnung zu bringen durch genteinsamen Rechtsspruch aller in den Weltkrieg irgendwie verwickelten Länder. Da märe zunächst eine Borfrage, die Weltwahlrechtsfrage. zu lösen. Man hatte sich klar zu werden darüber, inwiefern etwa ein Wort Portugals in der ukrainischen oder polnischen Frage schwerer wiegen würde als die Meinrmg von Honduras oder Uruguay, und ob das Endurteil nach ausgiebiger Debatte durch Abstimmung oder durch Handgreiflich- leiteu herbeigeführt werden soll. Vielleicht bildet sich der Präsident der Bereinigten Staaten ein, daß er, weil er bisher genugsam und mit immer erneutem Eifer und Verdienst „im Namen der Menschheit" geredet und gehandelt habe, das Mit- bestimmungsrecht von einem Dutzend Staaten gleich für sich in Anspruch nehmen könne. Es ist ja recht verständlich, daß Wilson, nachdem er so viele Helfer in der Welt für Geld und gute Worte gegen uns mobil gemacht hat, diese Ziffern auch m den Friedensverträgen wirksam maclien möchte. Das Mehrheitsrecht der Welt soll den Frieden herbeiführen, nachdem sich gezeigt hat, daß die Volcskrast der Mittelmächte die zahlenmäßige Ueberlegenheit der Gegner siegreich niedergedrückt hatte. Ursprünglich war es der Pariser Vertrag der Entente, nur gemeinsam Frieden zu schließen, der das Weltordnungsrecht den Engländern und Amerikanern Vorbehalten sollte. Aber diesen Vertrag haben die Russen zerrissen, und in Vorahnung ähnlicher Austritte aus dem Kriegsbündnis hat, wie es heißt, der neueste Rat der Entente in Frankreich eine Neuformulierung und Abänderung des Vertrages beschlossen. Da die eigenen Reihen so wacklig geworden sind, so sucht jetzt Wilson bei uns, seinen Gegnern, für de« ursprünglichen Gedanken gemeinsamen Friedensschlusses »n werben und Stimmung zu machen. Weder GrH Hertling noch Graf Czernin werden auf diesen Leim kriechen. Es ist zu spät: wir haben schon einen Sonderfrieden abgeschlossen. Wenn es uns gelungen ist, mit der ukrainischen Volksrepublik ins Reiite zu kommen, so werden beim Wiedersehen mit Herrn Wilson wir und dieser neue Staat uns ganz ruhig für jede Mitwirkung bedanken, und wenn dann bei den polnischen Ansprüchen und ähnlichen Unvermeidlichkeiten noch kein Idealsustand geschaffen worden ist, so werden wir die führenden Männer der Entente dennoch bitten, ihre Finger von dieser sie nichts angehenden Omelette zu lassen. Theoretisch und praktisch ist diese neue von Herrn Wilson vorgebrachte Bedingung ein Unsinn und eine Anmaßung. Der gegen früher etwas zurückhaltendere Ton seiner „Botschaft" darf uns nicht täuschen: die Entente will einstweilen noch die Fortsetzung des Krieges. Die Reden Lloyd Georges und Orlandos beweisen die Unvermeidlichkeit neuer kriegerischer Entscheidungen. Darum hat es wenig Wert, sich über die Ergüsse der feindlichen Staatsmänner ernstlich den Kopf zu zer- nisse der feindlichen Staatsmänner ernstlich den Kopf zu zerbrechen: wenn neue Tatsachen vorrücken, kommt der Umschwung von selbst. Tröstlich und realvolitisch war die Hamburger Ansprache unseres Kaisers, wonach wir auch weiterhin an den Stellen, die uns noch den Frieden verschließen wollen, mit dem Schwerte uns den Eingang erzwingen müssen.
Das wissen die Regierungen der feindlichen Länder, und damit rechnen sie. Mit ihren prahlerischen Reden wollen sie hauptsächlich aus die Stimmung im eigenen Lande wirken. In Frankreich rät man sehr ängstlich schon seit Wochen, an welcher Stelle wohl die deutsche Offensive zu erwarten sei. Im Westen winkt die Entscheidung. Im vorigen Jahr erhoffte die Entente noch viel von eigener Offensive; in diesem
E Üahr und Sommer haben wir schwerlich mit französb- und englisä>en „Uebermaterial"-Angriffen zu rechnet!.
> dem Geständnis Lloyd Georges ist die Lage für die Verbündeten viel bedrohlickrer geworden. Der Versailler Krieasrat hat sich darüber eingehend unterhalten, und allem Anschein nach hat sich Englmid dazu verstehen müssen, den
g anzösischen Ansprüchen in der Frage eines gemeinsamen berbefehlshabers entgegenzukommen. Die neue Opposition, die der englische Diktator im Unterhause gefunden hat, ist voller Sorge über den Verlust der Selbständigkeit und Unabhängigkeit der englischen Heeressührung. Inwieweit die Engländer tatsächlich die Freiheit eigenen militärischen .Handelns abgegeben haben, und welches der neue strategische Plan, der angeblich gefaßt wurde, ist. blieb mit Rücksicht aus das lauschende Öhr des Gegners dunkel. Es läßt sich nur erraten, daß ein Defensiv-Abkommen getroffen worden ist: „Sei hoch- beseligt oder leide, das Herz bedarf ein zweites Herz." Ob es iben Engländern, und nicht nur der Opposition des Herrn ASquith. nicht graut vor der Verantwortung, die sie für die furchtbare Abrechnung in allererster Linie tragen? Die englische Politik war anfänglich auf Aushungerung des Gegners, aus Verschleppung, Verlängerung des Krieges, gerick)- tet. Diese Taktik kehrte sich aber gegen Albion selbst: darum mußte es stürmen, gegen unsere Linien anrennen. Jetzt ist der Engländer so weil, daß er wagen, alles auf's Glücksspiel setzen mutz. Er wagt, unserer Offensive standzuhalten, in der Hoffnung, uns in Schranken halten zu können, bis wir auS volkswirtschaftlichen Mängeln nachgeben. Darf er dies eigentlich noch, nachdem wir durch den Sonderfrieden mit der Ukraine eine Breche in die Einschnürung gebrochen haben, nachdem auch die Glieder der Entente von rapide zunehmender Erschöpfung ersaßt werden?
Wie schnell sind die Reste der Hoffnungen zugrunde ge- S<mgen. die man in London und Washington noch vor kurzer
Zeit auf Rußland gesetzt hattet Zwar haben nnr twch keinen verbrieften Sonderfrieden mit der Petersburger Regierung in der Hand, aber die Zukunft im Osten hat bestimmte Farben und Umrisse angenommen, ohne daß die Westmächte^irgend etwas dazu tun konnten. Deutschland und seine Verbündeten werden auch mit Trvtzkis Roten Garden noch fertig werden, die einen aussichtslosen Kamps für die Ausbreitung der Revolution führen wollen. Diese Zustände in Rußland werden nicht von tanger Dauer sein. Die Periode des blutigen Kampfes im Osten ist endgültig vorüber; langsam beginnt hier schon der Wiederaufbau. Die Abschlüsse in Brest-Lttowsk waren hohen Dankes und freudiger Entschlüsse wert; Jubel und Triumph aber wurden zurückgehalten. Denn rrnr verschließen uns der Erkenntnis nicht, daß die Massenopfer, d:e noch der Verblendung unserer Hauptgegner dargebracht werden müssen, auch für uns sehr ernst sind. Mit dem Frieden, treiben bi* Herren Wilson und Lloyd George den schlimm- st e n Kriegswucher, zu ihrem eigenen Schaden und zum Unglück der Menschheit. Wir müssen die Preise mitmachen: die Wucherer sollen aber am Errde die Verantwortung tragen und Buße zahlen.
rufen. Dagegen wollen wir kämpfen, um Sicherheit yr schaffen für die Kultur und das Weiterbestehen Finnlands. Ter Kam?! «vrnz sich in die Lange ziehen, da es uns an Waffen fehlt, aber wir hoffen aus die Hilfe aus Europa, denn min muh verstehen, daß der .Kamps in Finnland auch für Europa von ^rötztem Interesse ist. Wenn der BolschennkismuS die Mauer ducchbrrcht. me wir errichten wollen, so wird das Blutvergießen auch über anders Länder kommen. Wir haben Hilfe nötig, und zwar an Frerwrlttgen in eigenen Korps mit eigenen Offizieren, und an Gewehren und Geschützen. Nach dem Bürgerkriege ist eine Berständrgung mit dm Anarchisten unmöglich. Diese haben alle Brücken abgebrochenere gesetzliche Regierung verjagt, den Lcurdtag gelchlossen, lerne Mitglieder vertrieben urrd sie haben Finnland in den Bürgerkrieg gdi stjnrzl. Sie sind in der Viürderheit, wollen aber über dre Mehrheit mittels eines Schreckens regünents herrschen. Hiernach rst wrne Verständigung möglich; es ka:m nur von Bestrafung tue Rede lern. Diese besteht m der Todesstrafe, die vom Gesetz bestimmt rst. — Der Korrespondent hatte dann em Gespräch mrt dem tdellvep. tretenden Haupt der bürgerlichen Regierung, Senator Ren voll, der ebenfalls betonte, daß die Hochverräter mit dem Tode durch dm Strang bestraft werdet: müßten,
Schweden und die Dolschewtki.
Stockholm. 15. Febr. (WTB. Amürche Meldung vvtt Svenska-Telegrammbyran.) Auf Ersuchen der schioedischen Negierung reist am 15. Februar der Vertreter der Bolschn,i5-Neg,erung Porewsky auf einem schwedischen Kriegssckstss nach den Aa- la n ds - I n s el n, um die dortigen russischen Soldaten dazu zu bewegen, sich jeder Gewalttat zu enthalten und Aalend aul geeignete Weise .coeutmefl aus schwedischen Schiffen, zu verlasset:. Tie zweite schlvedische Schis ssexpedition nach Finnland Hut Maentyluatv aus der Rückfahrt nach Schweden am Nachmittag hes 14. Februar mit 639 Passagieren verlassen. Der Ches der
(DTB.) Großes Hauptquartier. 15. Februar.
(Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
In einzelnen Abschnitten Artillerie- und Minnttätig-
keit. Abteilungen eines Matrofenregiments brachten von ... w __ ... ...
einem Erkundungsvorstoß gegen die belgischen Stellungen Rettungs-Expedition nach Aaland telegraphiert, daß die ganze Ex- südwestlich von Mannekrnfaere 2 Offiziere und 26 Mann ge-j tzed-itüm auf tädeux, ehta ^grössten von den Aalands-In e in. an* fanatn zurück gelangt jei uitb daß dort alles wvyl ser. Dar Dampfer „Nuneoerg"1
1 B Ä .. A . nahm 29 Einwohner von Eckeroe mit.
HeereSgrnppe Deutscher Kronprinz. Stockholm, 15 Febr. Laut E*tf> ber
Nordösttlch und südlich von Reims rege ErkundungS- Mitarbeiter ^.des «titeft.Vdbm it, tätigt«- totf.fchuw. In der Gegend von Prunn» und süd-jr^um
gennnnen. — ..Dagcms Nyheter" envall habe erklärt, die finnische
iuiibhh ÜUUW-'J. V»» läjiyiuv WI» vkihui, M.w f ^
westlich von Tahure entwickelten sich lebhafte Artillerbekämpft.: ^ in lümtotb zu
Heeresgruppe Herzog «lbrecht. metdei aus Wasa, Senats R ^
Di- «eMWtirttifcfc lebte im Oberelsatz z-t-weilis mtf. % 'UL
* | wenigstens einen Waffenstillstand herbeizunlbren. Darauf habe Im Immor betrug der Verlust der feindlichen Luft- di- inmücheR-wen-ns «Wiw>»rt^ein- BmniuLmg fei icwjm
ftrdtfräftf m den denrichen ^rantrti 20 fMieidallone und n-dmbar. doch fei eui SanemnUitmtb möglich.
151 Flugzeuge, von denen 67 hinter unseren Linien, die übri- -
gen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abge-il Rußland und England,
stürzt sind.
Wir habm im Kampf 68 Flugzeuge und 4 Fesselballone verloren.
*
Kon den anderen KriegSschamrlLtzen nichts Neues.
Der Erste Generalguaniermeister Lubendorsf.
»
Der «bendberlcht.
Berlin, 15. Febr.. abends. (WTB. Amtlich) '
Bon den Kriegsschauplätzen nichts Neues.
*
Der österreichisch-ungarlsche Tage4b»ertcht.
Wien. 15. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amttich wird verlaurvnrt:
Keine besonderen Ereignisse.
Der Chef des GenrralftabeS.
Zurückziehung des deutsche« AuSschuffeö au» Petersburg?
Berlin, 15. Febr. (WTB.) Di eTätigkeit der »mch Petersburg entsandte-.» deutschen Kommission stößt in der letzten Zeit aus imn<er orößtere Schwierigkeiten. Unterredung«^ mit den maßgebenden Persörckichkeiten, ohne die nach Lage der oerzeitigen Berhclltmffe in Petersburg ein Fortgang der Bettend- lwrg«: nicht zu erzielen ist, werden den Mitglüdern der deutschen Khmmissiow dadurch unmöglich gemacht, daß die russischen Volks- kom missa re, brsibesolchere Lenin imb Trvtzki. andere dringende Geschäfte Vorschüßen. Bald ergeben sich diese, bald jene Gründe für die Verzögerung der Verhandlungen. Nachdem sich nun m den letzten Tagen auch noch der schwerwiegende Fall ereignet hat. dcrß irr einer die deutsck-en Kriegs- und Zivilgesangerren bttreffen- den Arrgelegenheit die russische Regierung eine von ihr gegebn«- Zusage am nächst«: Tage wieder z-urückgenommen hat, «ttsteht ernstlich die Fraae, ob die weitere Aruvesenheit der dentschrn Kommission m Petersburg unter ben derzeitigen KerMtnisscn noch Zweck hat.
Die Demobilifiernna de» rusftche« Heere».
Berlin, 16. Febr. Laut V. Z. melden die „Times" auS Petersburg, ein Erlaß der Volkskommissare vom 14. Februar ordne an. daß die Demobilisierung des Heeres bis zum 15. März duvck>zuführen sei. Bon diesem Tage an würden alle Zahlungen und Löhne an die Armee eingestellt.
*
Erklärung de» finnischen General» Mannerdei«.
Kopenhagen, 15. Febr. Ein finnischer Berichterstatter von „Politike:," hatte mü General Mannerhkim, dem Ftlhrer der bürgerlichen Truppen, im Hmwtauartier, das in einem Eisenbahn- Mg out der Station Senoicki untergebracht ist_ eine ll n t e r r e - düng, bei der der General u. a. erklärte: Unser Ziel ist die Be- fteinng Fimrlands von der Anarrl,ie und die Erri^mg eines TammeS gegen die Wellen des Bolsiheioikismus, die sich von Rußland aus übrr Fimüand ergießen mrd sine Revolution hervor.-
Bern, 15. Febr. (WTB.) Litwinow teilte einrm F er t r et « der Londoner Presfeaae:ttur mit, die englische Regierung habe das Ber-vn-echen gegeben, keineweitercn Russen in England in die Armee ein zu stellen, bis die Frage der Gültigkeit der englisch-russischen Konvention über die Heranziehung der gegenseijigen Staatsangehörigen zum Militärdienst endgülttg geregelt sei. Tie BolstlMviki bestritten die Gültigkeit der Konoav, tion, da sie mit dein alten ruft ifcfjicn Regiine und nicht mit btx Regierung der Volkskommissare abgeschlossen worden sei.
Holland über die Annullierung der russischen Anleihen.
Haag, 15. Febr. In der Kammer teilte der Minister des Auswärtigen in Beantwortung einer Anfrage wegen der AnnuLlierung der russischen Anleihen mit, daß die Regierung den anderen neutralen Regierungen vorgeschla- gen habr, in dieser Sache gemeinsam aufzutrelen. Spanier habe sich grundsätzlich einverstanden erklärt. Von den skandinavischen Ländern und der Schweiz werde demnächst Antwort erNwrtet. Jnzwis<l>en hat der niederländische Gesandte in Petersburg gegen alle Handlungen der Volkskommissare, durch die niederländische Interessen geschädigt werden. Pro« test eingelegt. Der Gesandte hat sich im Namen seiner Regierung das Recht Vorbehalten, jede Schadloshaltung zu verlangen.
Scharfe Kritik au Lloyd George.
Bern, 14. Febr. <W.B.) Repington gibt in seirnTm richt über die Versailler Ko n f e re n % an. baß hinsichtlich der Detätigimg Lloyd Georges folgende Gerüchte umlausen: Lloyd Gwvge habe versucht, die Konferenz zu eirior ranno: Extratour zu veranlassen. Er hatte aber danttt ton Glück. Kariert f^iba er, als die Effektivstärke der- britischen Armee und die aurorücriDd dringende Erörterung von Verstärkung bettmt wirrdc. eine em^ gehende Diskussion mrt Thomas verhindert u. der: Alliierten in diese« Hinsicht keine Hoffmnrg gegeben. .Schiießlich bäte er für d« Operationen an der Westfront den b r i t i s che n Ge n e r a l sta 8 m London prakttsch aus^eschaltet und Feldmarsdxill Haig eures seiner unentbehrlichsten Aktionsmittel beraubt. Ziepingtoiß forderte die Regierung ans, die Gerückte, wenn sie falsch \daL xu dementieren unb stellte gleichtzeitiß dem PorUmontte a:ü>eim. sich im Jrrtercsse her Sicherheit der brinsäxen Arrn« und des Erfolges der britischen Sache unverzüglich und eingehend mit der Tätigkeit des KriegskdbrnettS zu befasfeir. Rrpington sichrte mit scharfen« SarkasnmS «nS. daß es sich bei dem ftagliciMN neuer: Extratem um ciiren SckiSag gegen die T ü r kei handelte. !l»S angesichts der Anhäufung der bfrctfdjen Truppen an der Wz^stfront für jeden Ddan» unverständlich sei. GS verlautet, daß Lloyd GcvrgeS Exrattour gescheuert sei, aber der Sicherheit Halter ststle das Parlament ihm das feste Bcrsprcrhan abnehinen, daß weder diese i«xh andeoe Extravaganzen z:ir Ausftthrimg gelawrten. Repiiunon tadelt Lloyd George ferner m de:: schärfsten AusdrüiLen ivegei, der mangelhaften K r i« a s o r g a n i s a t i o n zoi Hanse und sagt, er tömre« weder Krieg noch Fcieten: >nacl»-m Er hrte Pri-rt Nec'N vn ftrmiKrn über das lFrüde»Sl'edürf> iS der ftrikischc-n fllvW i er Kt u toi. Freilich wünschten die Arbeiter den Frieden, sie erstrebten aber glecchzeirig, wie das Kriegs^-elmanisest beb't'ise. die Niederirrrfung des oeutschei» Militarismus. Die Frage sei, ob Lli>:^> Georg« D»«cn üder die Lag« der britischen A'ryrocn die Augen geöffnet habe, erst dann dürfe es


