WZ
Todes- Anzeige.
Gestern mittag entschlief sanft nach längerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Rosalie Katz geh. Kann.
Giessen (LudwigsTrasse 45). den 14. Februar 1918.
Di© trauernd Hinterbliebenen:
i. a. ist,: Gerson Katz.
Die Beerdigung findet Freitag den 15. d. M„ vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Israel, -b riedhofs aus statt
Klumenspenden dankend verbeten.
1115 D
Heute nacht entschlief nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater,-Großvater, Schwiegervater, Bruder und Onkel
Philipp Dambier
Lokomotivführer i. R.
im 84. Lebensjahre. 1111
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen (Schanzenstraße 8). den 13. Februar 1918.
Die Beerdigung findet Freitag den 15. Februar, nachmittags 3 1 / 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
Todesanzeige.
Dienstag abend 9 Uhr entschlief sanft nach längerem schweren Leiden unser innigst- geliebtes Töchterchen und Enkelchen
{ jffiE jl L E N A NI G E BOT E*j
SU«
Landorren gut Herren als
rläffige. eingemb 1027ss
Erna
im Alter von 4 Jahren.
Dies zeigen tiesbetrübt an
die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Schomber Frau Georg Veith Ww. nebst Kindern.
Gießen (Ebelstr. 9), 12. Februar 1918.
Die Beerdigung findet Freitag den 15. Februar.
nachmittags 2 Uhr. statt. 1122
T. C.
Sonotaa den 17. Februar, nachmittags 4 Ubr
General-Versarrrmlurra
im Hotel Köhler. Wettaulage^ - Die Mitglieder werden ^TagÄ^rdnAnordnung °°!lzäb,ig " ni 6es
9irarK|ii|trrarrriirSiciea nTliü
Versammlung
Sonntag. 17. Februar, nachm. 3 Ubr, bei Mitgl. Kraft.
Giessen.
Heute Bonncpsta«, abend! 8 Uhr
Familienkonzert
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Ausgabe von Speisesyrup.
(Ausgabe Nr. 12.)
Vom 15. bis 21. d. M. wird irr beit Kleinhandels* ge schäften, in denen der Bezugsabschnitt 10 der Lebensmittelkarte abgegeben wurde, gegen Vorlage der geben#’ mittel f arte und Ablieferung des BezugSabfchnitts Nr. IS l'/s Pfund Speisestzrup zum Preise von 50 Pfennig für das Pfund verabfolgt.
Die Kkeinhandelsgeschäste haben die Bezugsabschnitte Nr. 12 bis spätestens 23. d. M. auf Grund des § 4 der' Verordnung vom 18. 1 . 1918 aus dem Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer Mt. 12, abzu liefern.
Giesten, den 13. Februar 1918. 11188
Der Oberbürgermeister (Lebeasmittesamt).
Bekanntmachnng«
Die Auszahlung der Familien Unterstützungen atz die Angeböriacn der zum Heeresdienst Eingerufeue« für 16.-28. Jebruar 1918 findet statt:
2ln diejenigen, deren Namen beginnen mit:
A—H Freitag Den 15. Februar 1918 ,T—R Samstag den 16. Februar 1918. ö—Z Montag den 18. Februar 1918.
Die Auszahlungen finden von 8—1 Ubr im Stabt' baus, Zimmer Nr. 7 statt.
Die Unterstützungen dürfe« vor an den borge nannten Tagen abgebolt werde«.
Giesten, den 11. Februar 191& fQßg
Der Oberbürgermeister: Keller.
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Nach Anordnung Grostb- ZkreiSami» findet die Pferde' vormusterung für die Pferde ans der Stadt Giebea mit SÄiffcnberg auf dem Trieb (Exerzierplatz) statt und zwar: 1 . SamStag de« 16 . Februar 1918, vormittags 9 Ubr, für die Pferde derjenigen Besitzer, deren Namc« mit den Buchstaben A bis crnichltestlich i* beginnen,
den 18. Februar 1918^ vormittags 9 Ubr, für die Pf
2. Montag otn 10 . oresruar xjji». vormurags 9 Uhr. für die Pferde derjenigen Besttzer, deren Namen mit den Buchstaben 4t biS cinfchlietzlich
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Die Pferde sind zwecks ordnungSmähtger Aufstellung '/« Stunde vor Beginn des Muftcrungsgeschästs von der Grünberger Straste aus auf den Gestellungsplatz zu verbringen. Jeder Pferdebefitzer ist verpflichtet, seine säunltchen Pserde zur 2 'ruslerung zu gestellen mit AnS» nähme:
a) der unter 4 Jahre alten Pferde,
d) der augekörten Beschäler in Privmbefitz.
e) der hochtragenden Stuten, deren Absohlrn nach dem vorznlegenden Deckschekn in den nächfttn 4 Wochen zu erwarten steht, und Stuten, die innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben,
äi der Pferde, welche aus beiden Augen blind find,
e) der
Fällen ist tierärztliches Zeugnis vorzulegen), t) der Pferde, welche bei der Musterung in 1914 als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden find, ff! der Pferde unter 1.50 in Bandmast.
Von der Verpflicht,lng zur Vorführung ibrer Pferde find ausgenommen:
n) aktive. Offiziere bezüglich der von ihnen zum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde, d) 2ierzre und Tierärzte hinsichtlich der Mir Aus- Übung ihres Berufes am Tage der Musterung unbedingt notwendigen Pferde, c) die Postvalter bezüglich derjenigen Pferde, welche von ihnen zur Beförderung der Posten vertrag-, mählg gehalten werden müssen.
Pferdehändler find von der Vorführung ihrer Pferde nicht befreit.
Unter besonderen Umständen, namentlich in dringenden Fallen, kann Gr. Kretsamr Befreiung von der Vor« führuna elntreten lasten.
Sch fordere hiernach sämtliche Pferdebefitzer ander Stadt Giesten mit Schiffenbcrg auf. ihren ae» stellunaSvfiichtigen Pscrdcbestand in de» anaeaebene» Termincnjrechtzeitis vorzuiührrn bzw. vorführen zn lassen.
Ich mache die rechtzeitige Gefiellnag der Pferde zur besonderen Pfticht. Pferdebefitzer. welche ihre ttesteslttngspfiicht,grn Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorfubren, haben anster der gesetzliche» Strafe bis zu 156 Mark zu gewärtige«, dast auf ihre Kosten eine zwangsweise Hcrbeifchgffung der uich^ gestellten Pferde vorgenommen wird.
Das Vorsühren der Vierde durch Kinder oder durch alte, gebrechliche ^eute ist verboten. Die Pferde find qe- zäumt, im übrigen aber ebne Geschirr vorzufübren H 11 RÄW* und bissige Pferde sind zur Verhütung von Unglnltsfallen besonders zu kennzeichnen. Für etwa ent"
haftbar^ @<ö,iben ^ nb b ‘ c betrcstenden Pferdebefitzer
Halfter jeden Pferdeß (auf der linken Seite! ist die Nummer der Vorführungsllsie zu besestigem bet Pferden, die bereits bet der vorletzten Musteruna als lriensbrauchbar bezeichnet und vorläusig zurückgestelll worden find, austerdem das BestimmungStäfelchen
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Giesten. den 4. Februar 1918.
Der Oherbürgermeiftrr: Lel»er.


