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Nr. 18 Zweiter Vlatt ' Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhefsen) Di enstag, 22. Januar 1918

patro iiS« im Keiler.

Aus dem Felde nricb Mts geschrieben:

Ter Stoßtrupp eines rlMnischen Regiments hat den Auf­trag erlxrlten, in die gegen üb erliegende fettdMid^e Stellung eilt- Kudringen. die Besatzung zloejer in der vvrderHen Linie gelegenen Gebäude feslzusiellen und Gef-an-gene zu machen.

Frühmorgens um halbl 4 Uhr begann das Herotfichaffen der Sprengladungen, die Vas überaus starke feindlirl^ Hindernis zer­reiben sollten. Es war eine mühsame, geftchrliche Arbeit, das Kerantragen der säfln-even Ladungen durch die von Granaten zer­wühlten Weinberge, in denen das .Bracken abbre-cliender Pfähle, das Anschlägen der hochgeschossenen Weinistiöcke an die Metall teile der Ausrüstung bei Miller Vorficht nickx völlig M vermeiden war. Toch ^ es .glückte mweinertt. ein leichter SiDr»rs«wind »vor uns günstig, Mtd um 6 Uhr luar alle^ an Ort u*^ Stelle. Tie Stnrnr- volonneit lagen zun: Sprung bereit. Mit dem Einsetzen unserer Artillerie beg«tnen die Sprengtrupps ihre Arbeit. Fünf Ladungen kamen. schnell nackieinander, zu gQmZltiger Tebanation, und die letzte war noch nicht verhallt, da drarigen die Stürmenden scl-pn ein, um sich sofort auf ihre ZiöSe zu stürzen.

Der erste war Leutnant Siegfried, ein junger ^>emi- narrst ans G r v ße n - B u s e ck, der mit seinem Stoßtrupp die ÜM zugewiesenen feindlichen Grabenaufvoll.te". Das Wort Tßngt so- harmlos man benft nwhl cm das Aufvollen eines TemiickiS oder eines Zerrtimeterbandes aber die Seuche ist hart.rmd blutig. Ter Feind ^var, durch unsere Artillerie alarmiert, sofort ans dein Posten gewesen, und von Schultenoechr zu Scyulterwehr mußte jedes Grabenstück im erbrrt^e»» werden.

An einer GvalnmkrenMng tvird einen ^KczenMck verhalten. Tie Fvanzvsen haben sich kämpfend zirrückgevosen, ein Teil ist in einen Unterstand geflüchtet. Aber ehe es an biefeti l-evangeht, versichert sich Leutnant Siegfried, o-b vom Micken her, wo das eine der genannten Häuser fick) befindet, 'Lerne Gefalir drotzt. Mit Unter­offizier (jetzt DizeflÄdrvebel) Theisen. einem Zirnmermann auS Polch, umläuft er das Haus, ffirdet es mrbefetzt und kehrt zu den Gefährten zurück. Und nnn entspinnt siel) mit den Franzosen im Unterstand, denen andere von draußen zu Hilfe kamen, ein erbitter­tes Gefecht. Tie Aufforderung, sich zu ev-aben. wird mit Hand- granaten und Gcroehrfchüsfen ba.rntwvrtet. Die drrmten sind offen­bar entschlossen, sich bis ptt Aeußersten zu verteidigen. Ta smingt Wehrrnann Klein, ein Müller aus Köttingen, auf die Teild' des Unterstandes und wirft, mitten im feindlichen Feuer, 3 Hcurd- granaterr durch den Lnstschrcht hinunter. Krachend hört man sie im Unterstand explodieren, aber iwch inrmer wollen die Fran­zosen sich nicht ergeben. Sv bleibt nur das le-ze Mittel, denn im Rücken darf man den Feind näht lassen: eine geiallte Sprengladung wird von Leutnant Siegfried- mit aller Gewalt ht den Eingang hin- emtzeschleudert. und mit furchtbarem Krachen stürrr der ganze Unterstand zusammen, alles unter sich lwgchrbend. Aber auch die Unseren batten Verluste gehabt. Unteroffizier T besten, der schon beim Ausrollen des Grabens am Oberscli-ent'el verletzt worden war, wurde jetzt durch einen 5)<nldgranateiispliUcr in der Magen-, gegend schwer venr^uidet, und auch der Gefreite .H«Ser trug eine Verwundung davon. Theiftn, der zusamnvcnbricht, soll von eiaenr Kameraden zurückg-esäiafft lverden, aber er wil's durchaus nicht leiden. Allein schleppt er sich zurück, bis am Ansgang aus dem Drahtverhau ein Mann des SprengLommanrdos denr Erschöpf­ten zu Hilfe Kmrmt. Die Weiterstürmendcu finden mm den Rest der Stellungen leer. Bei der Sprengung des Unterstandes ha tteir die übrige Besatzung das Weite gesucht. So war der Auftrag erfüllt, und eckigst wurde der Rückzug durch das feindliche Sperrfeuer angetreten, der leider noch einen sckDveren Verlust brackpe. Ter Gefreite Doymanns aus Vierßen wurde von dem Sprntgstück einer Granate so unglücklich getroffen, daß seine eigenen Handgranaten zur Explosion Samen da war keine Hilfe mehr möglich.

^zwischen war Leutnant Will ms, ein Student der Medizin aus Aachen, mit feinem Stoßtrupp direkt auf das zweite Gebäude zugestürmt, und es zeigte sich sofort, daß es von einer stärkeren Be­satzung gehalten wurde. Auch hier kommt es mm zu einem leb­haften Gefecht, das auf beiden Seiten Verlusir lostet. Unter­offizier Kratz. ein Maurer aus Köln (er ist inzwllschen auch Brze-

feldwebel geworden! stürzt aus den im HanStor sfeherrden Posen zu, der das Gewehr rwck» unter dem Arm Mt, aber durch einen unglücklichen Zufall entläßt sich ctit Schiß, der Kratz an der Hand verwwidet und dem hinter ilxm hereilenden Kriegsfreiwilligmt KCch. einem Studenten aus Esferr. dir Brust durchbohrt. Ter tapfere Junge sinkt lauUos zusammen ec hat feilte Treue mit dem Tode besiegelt. Und nun baginnt, von den Balken des Hauses herab ein dolles Handgranatenseii ec, das zwar den französischen Posten tödlich verwundet, gegen öas aber unsereKölschen Jun- genS" völlig machtlos sckvd. Judenr drängt die Zeit. Das feind­liche Sperrfeuer hat eingesetzt, imd nicht ohne Verluste wurde auch hier durch das beisperllose .Wirrwarr vorr Stackieldrähten der Ausgang wieder gewonnen.

So »aren z»oei Pruckte des Auftrags erfüllt. Aber wie war es mit «em dritten? Man Ifrtte beut Feind wohl empfindlich ^ettlnHc Mgefü-«t schtte sefiie Stzcklmrg genau erkundet aber sollte man wirklich ohne einen Güsangenen zurückkehren?

Ter Msuikckier Peter Mef, ein stämmiger zwanzigjähriger Bauernsohn auL Heimerzheim, rettete in diesem Punkte die Ehre des Tages. Er war n*.f dem Rückweg vom Stoßtrupp Willms etwas abgekommen, und auf dieser Extratour gelang es ihm. einen fran­zösischen Posten zu überraschen und ilm durch Niederschlagen seines OstwehreS kanipstimfäbig zu machen. Ter Franzose, ein kräftiger junaer sche«t vor SchroB« zunächst die Sinne nettocen

zu befrei, borm «tef erzählte, mit seinem genucklrch^i rheinisches Tnofall. v habe ihnimmer vor sich fjer j-swälzt", wie man wohl von eine» Ersaß fach, aber geivölMlich üficht von eurem Manschen.

Nach er gittm Stunde war das Unternehmen beeirdet. Es war», «Äse Stunde etnrvefeu, die alle, die glücklich) von ihr heinvgrsq» sind, ilp Le^er kmig nicht vergessen werden. Mer die Aufm»»' war erfüllt, er gegnrnl«rliege>rde Truppenteil war sestgcfrem worden und>ern wie Mannschaften wurde die vec- di««te, Anerkennmr-g zuteil. Zwei Eiserne Kreuze 1. Klasse ruid zwanzig 2. Klasse wurden verliehen, von den Beförderungen und dem Urlaub ganz abgesehen.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 21. Januar 1918.

Lebensmittelkarten.

Hierzu wird uns vom Städtischen Lebensmittelamt fol­gendes geschrieben:

Durch) Verordnung vom 17. d. M. ist das Vorbestellver­fahren auch für die Lebensmittelkarten eingeführt worden. Dieses Verfahren hat sich) bei der Verteilung von Lebens­mitteln an die Bevölkerung am besten bewährt. Seither mußte ftir jede einzelne Ware eii>e besondere Bestellung in einem Kleinhandelsgeschäft vvrgenommen werden: nach er­folgter Zuteilung konnte dann die Ware bei dem Kaufmann m Empfang genommen werden. Die Hausfrauen mußten also für jede Ware zwei Gänge unternehrnen. Um dieses zu vermeiden, ist jetzt bestimmt lvorden, daß alle bis auf wei­teres zur Ausgabe gelangenden Lebensmittel bei dem Ge- fch)äft zu eritnehmen sind, bei dem der Bezugsabschnitt 10 abgegeben wird. Die Zahl der Kunden jedes einzelnen Ge­schäftes, die sich aus der Zahl der abgelieferten Abschttille Nr. 10 ergibt, wird auf dem Stadt. Lebensmittelamt ständig auf dem Laufenden gehalten. Die Zuteilung von Woren an die einzelnen Geschäfte kann daher zukünftig jederzeit ohne Vornahnre einer besonderen Vorbestellung erfolgen. Hier­durch wird den Hausfrauen zweifellos Arbeit und Zeitver­lust erspart werden.

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** Hausschlachtungen. Wie bereits bekarintgege- ben, sollen auf Anordnung des Kriegsernährungsamts alle Hausschlachtungen bis zum 31. Januar l. I. erfolgt sein. Um dem Mangel an Hausfchlächtern abzuhelfen, hat das Kriegsministerium (Kriegsamt) die stellv. Generalkomman

dos angewiesen, g a r )i i s o n d i c u ft f ä h i g e gewerbliche Hausschlächter auf Anforderung ihrer Heimatgemeinde zu beurlauben. Die Gemeinden, in rvelckien Mangel an Haus­metzgern herrscht, werden aus diese Möglichkeit aufmerksam gemack)t.

** Frühere Schulentlassung tu Hessen. Das Gvoßherz-ogliche Ministerium des Innern, Asbteilüng filr Schul- angclegenheiten, l-ai in einem ?J,' täföfcäflym an die K'reis schul- be'hörden genehnfigt, daß mit UückMZ tzr-.cf die Nvttvendigkeit, vi0 in diesem Jahre zur Entlassung Eourmrenke Schuljugend zur Hilfe­leistung bei den Fcühjahrsarbeiteri i n Frld und Garten heranzu^ ziehen, die Entladung in den ländlichen Volksschulen schon vor dem am. 23. März stattfindenden Schluß des Schuljahres vor- genommen werden darf. Die Zeit der fii-l-eren Schulenllasfung fest- ziusetzen, ktz den Kveisschulbehördcir überlassen worden. Auf die Klaffenverfetzungen hat jcdvck) die frühere Schulentlassung feinen) Einfluß. Diese findet vietinell^r mit ^Beginn des rreuen Schuljahreti (8. Llprll) statt.

Landkreis Gießen.

** Hattenrod, 21. Jan. Dem Müsketter Christian Eisen- feiler wurde «das Eislerne Kveuz verliehen. Die Hessische Tapfer^ kerttzmedaille besaß er schon längere Zeit.

Kreis Büdingen.

# .O r ten berg, 21. Jan. Tas Eiserne Käeuz crhiett der Seesvldat Fritze Hild. Setters. Das Eiserne Kreuz er- hiellen der LrmdstUrmmanu Wilhelm Fritz uru> der Wehrmamr WTHelm Fritz, die Hessische TapfeütoilSinedaille der Reservist WÄhelm Beckes. )?tri l en - Di e b a ch Die Hessische Tapfer­keitsmedaille und das Eiserne Kreuz erhielt der Schütze ?ldam Streu m. Mitteigründau. Tas Eiserne Kreuz er­hielt der Sckchtze Heinrich Hain buch.

Kreis Schotten.

il Schotten, 2l. Jan. Tie Hessische Tapferkeitsmedackle und das Eiserne Kreuz erhielt der lfirteraffizier Karl Br e u n i g, das Eiserne Kreuz, früher die Hessische Tapferkeitsmedaille, er- hiell der TeleplMnist Heinrich B r e n n i q. Nieder - See - men. Das Eiserne Kreuz erhielten: Heinrich Breitwießer, Jean Schnell, Kaworner Karl Winter und Fahrer £)ttv Hild.

Amtlicher Teil.

Bekanntinachnng.

Es M wiederholt vorgekonmien, daß Militärpersonen, die mit eiTZem Ausweis einer mikrtärfichen Stelle versehen waren, widere rechtlich Vieh in der Provinz Oberhessen angestmft haben und das­selbe nach außerhalb Hessen aussührlen. Wir machen hierdurch olla Landwirde darmg aufirrerfiam, daß Verkäufe von Vieh jeder Art nur Ml die mit Asus weiskarten ^unseres Verbandes versehenen- von uns beauftragten Händler erfolgen dürfen. ?iur der nicht gewerbsmäßige Ankauf von Vieh bei dem Landwirt oder Master für den eigenen Bedarf, soweit er sich im örtlichen Verkehr ohne Bersaa^> cruf der Eisenbahn abwickelt, braucht nicht durch einen) Händler zu geschehen.

Wer an andere Persoiven, tnsbesolldere auch an Angehörige des Heeres, selbst wenn diele mit einem Ausweis einer mckttärischen Stelle versccheal find, Vieh verkauft, macht sich strafbar und wird nach § 17 Iber Verordnung zur Ergänzung der Bekanntmachnns- über die Errichtung von Preisprüfungsstellen und die Versorgungs- regelrung vom 25. September 1915 (Reichsgesetzblatt Seite 607) mit Gefängnis bis Mi 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu fünfzehnhundert Mark bestraft. 572o

Gießen, den 19. Januar 19l8.

Gberhesstscher viehhandelsverbani).

Der Vorsitzende:

" R o s e n b e r g.

ufruf!

Aklltschlsilils Iteitfs für dir Slhivrßrrii der frrim. Klislrrllpjikgk im Knrgr.

Hunderttausend Schwestern, Hilfsschwestern «und Helferinnen stehen in aufopfernder Liebesarbeit hinter den lebendigen Mauern unserer unbesieg. baren Heere.

Was sie geleistet haben als Gehilfinnen unserer Aerzte, als Pflegerinnen, Trösterinnen und Retterinnen in den Kriegs-Etappen-, Reserve- und Dereins- lazaretten, wird als glänzendes Zeugnis für die Tatkraft und die Opfer­freudigkeit unserer Frauen und Mädchen im Buch der Geschichte stehen.

Ein stilles Heldentum gilt es zu krönen.

Diele dieser Schwestern erlitten schweren Schaden an ihrer Gesundheit, vielen bleibt die Erwerbsfähigkeit genommen. Ihnen soll geholfen werden durch die deutsche Schwefteruspende. Sie soll unter dem Schutz Ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin im Monat Januar einheitlich in ganz Hessen zur Durchführung gelangen und ihren Abschluß in einem allgemeinen Opfer­tag am 27. Januar, dem Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers, finden. An alle Schichten der Bevölkerung ergeht die herzliche Bitte, für die deutsche Schwesternspende einen Geldbetrag zu opfern: jeder nach seinen Kräften. Auch der kleinste Betrag ist willkommen.

Emma, Fürstin zu Solms-Hohensolms-Lich. Geheimerat Dr. Ufinger,

Vorsitzende des Kreisverbands Gießen Vorsitzender des Kreiskomitees

des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege. für Rotes Kreuz und Kriegshilfe.

Lehrer Daab, Vorsitzender des Bezirks Gießen der Kriegerkamaradschaft Hassia, Frau D. Gebhardt, Vorsitzende des Zweigvereins Gießen des Alice-Frauenvereins, Kirchenrat Aainer, Vorsitzender des Zweigvereins fiungen vom Roten Kreuz, Prof. Dr. Heuser, Vorsitzender des deutschen Flottenoereins, Ortsgruppe Gießen, Hebstreil, Vorsitzerlder des Marinevereins Gießen, Lehrer Metz, Vorsitzender des Bezirks Hungen der Kriegerkamerad- «choft Hasiia, Bürgermeister Ranft. Vorsitzender des Zweigvereins Grünberg vom Roten Kreuz, Oberamtsrichter Rausch, Vorsitzender des Zweigvereins Lich vom Roten Kreuz, Reger, Vorsitzender des Bezirks Lich der Kriegerkameradschaft Hassia, Frau Geheimerat Usinger, Vorsitzende der Ortsgruppe Gießen des deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien, Landgerichtsrat Wiener, Vorsitzender des Zweigvereins Gießen vom Roten Kreuz.

In der Stadt Gießen wird die Sammlung durch den Iweigverein Gießen des Alice-Frauenvereins, gemeinsam mit der Ortsgruppe Gießen des deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien, in den Städten Grünberg, fünften und Lich von den dortigen Iweigvereinen vom Roten Kreuz im Benehmen mit den Iweigvereinen des Alice-Frauenvereins, in den übrigen Landgemeinden des Kreises von den Orlsausschtlsten für Rotes Kreuz und Kriegshilfe, ebenfalls im Benehmen mit den Iweigvereinen des Alice- Frauenvereins, durchgeführt. sssv

Oeffentl.

Mittwoch den 23.Januar 1918. abends 8 Uhr, im HotelFürstenhof"

N»WSl uto fttift"

Nedner: Generalsekretär R. Baum, Frankfurt a. M.

Es laden zu zahlreichem Besuche ein: 549c

Handclskammcr.BrrbaudmitteldcntscherIndttftrieller.Glossistkn-rrttriiiigung.Biirffer- Verein, Tetaillistkn-Verein,ÄausmämlischerVerein,Orts-Gewerbtvcrcin, Hansa-Bund.

VekKmttmachmrg. Bilanz ^

des KsnsuiMkkiiis IMmigen (k. tz. m. h. H.)

am 31. Dezember 4917.

In unser Genossenschaslsreglster wurde am 18. Dezember 1917 bezüglich der Spar- und Vor- schußkasse, eiugefiagfnen Genossenschaft mit un­beschränkter Haftpflicht zu Mainzlar, eingetragen: Die Genossenschaft hat sich in eine solche mit be­schränkter Haftpflicht umgemandelt. Die Firma lautet jetzt: Spar- nnb Bor schuß küsse, eingetragene Genossenschaft mit beschränkterHaftpflicht.zuMainzlar.

Gießen, den 19. Januar 1918. 5768

Großherzogliches Amtsgericht.

Holz^erfteisternnq

in der fürstlichen Qbersörsterei Lich.

Montan den 2S. Januar, vormittags 10 Nbr,

werden unter A.rSschlus; von Wiederuerkäufern und unter den vor dem Verkauf bekannt ^tt gebenden Bedingungen im Ttltrift tnHer iSUüadjerlmfkitel versteigert: Buchen: 400 29m. Scheiter. 180 Rm. Knüppel, 1(X> Rm. Stöcke. .T)01 Wellen: Eimen: 80 Rm. Knüppel. I) Rm. Stöcke, 50 We'len,- Nadelbolz: 10 Rm. Stöcke. 400 Wellen.

D.o Znsmniuenknnfl ist ans der sog. alten Gießener Slrare beim Eingang in den Wald von Steinbach her chen Hiiler und Schtvar^mald». b/76

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Hitler und Schwar^mald».

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Aktiva.

An Waren vor- .16 £ rat 5622.09

AnKassenvorrat 593.81 Anausstehenden Forderungen 2096.80 An Mobiliar it.

10% Absch. 298.55

Sa. 8611.25

Passiva.

An Mitglieder- Jk £ Guthaben 1984.75 An Wuren-

schulden 1105.30 An Reservefonds 1800.30 An Betriebsrück­lage 800.00

An R'eingewinn 2920.90

Sa. 86 l 1.25 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1916 94

Es gingen ab im^Jahr 1917. i

Es gingen zu im'Jahr 1917 . . . . n

Stand der Mitglieder Ende 1917 . . . l04 Die Haftsumme beträgt 3120 M. und hat sich vermehrt um 300 M.

Jost Schlicnbccker Wilh. Wagenbach Ludw. Grölz

Lagerhalter. Direktor. Rechner.

SamStag den 2V. Januar, abcuds 8 l / s Uhr, findet beim Wirt Wilh. Lepper Wwc.'

Generalversammluug

des Konsumvereins Daubringen statt. * Tagesordnung:

1. ReckilluugSvorlage.

2. Borstandswahl.'

3. Verschiedenes.

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