Ausgabe 
8.12.1917 Erstes Blatt
Seite
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Statt jeder besonderen Mitteilung.

Unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Neffe und Vetter

cand.phil. Willy Büttner

Leutnant der Reserve und Führer einer Minenwerferabteilung in einem Res.-Inf.-Regt. Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille

erlitt nach dreijähriger treuester Pflichterfüllung am 22. November 1917 den Helden­tod fürs Vaterland.

In tiefer Trauer:

Büttner, Postsekretär, und Familie nebst Angehörigen.

Butzbach, den 6. Dezember 1917. [8911D

n

Nachruf.

Auf dem Felde der Ehre starb in- folge einer schweren Verwundung den Heldentod fürs Vaterland unser lieber Sangesbruder

Adolf Bieber

Ersatz-Reservist im Jnf.-Regt. 54.

Allzufrüh, in der Blüte seinerJugend, ist er aus unserer Milte geschieden. Ein ehrendes Andenken werden wir ihm stets bewahren. 07722

KesnngsereinArm" Klein-Lindcn.

Klein-Linden, den 8. Dezember 1917.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unser innigstgeltebtes Töchterchen und Schwesterchen

Margot Krause

nach kurzem Leiden im Alter von 3 Jahren zu sich zu nehmen.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Krause nebst allen Angehörigen.

Bietzen, den 8. Dezember 1917. 07731

Die Beerdigung findet Montag den 10. Dez., nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Vergangene Nacht gegen 11 1 / 2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unser jüngstes Söhnchen und Brüderchen, unser Neffe, Enkel und Vetter, unser innigstgeliebter, unvergeßlicher, hoffnungsvoller

Fritz

im Alter von 7 1 /, Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen I. d. N.

Otto Bergen und

Frau Johanna geb. Berdux.

Gießen, den 7. Dezember 1917. v 8924D

Die Beerdigung findet am Sonntag, den 9. d. M., nach­mittags 3 Vs Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt.

Von Beileidsbesuchen wird gebeten Abstand zu nehmen.

Todes-Anzeige.

Ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 14.Novbr. unser einziger hoffnungsvoller, braver Sohn und Bruder, unser lieber Enkel, Pate und Cousin

Musketier Karl Keller

in einem Infanterie-Regiment

im blühenden Alter von 23 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen ist.

In tiefem Schmerz:

Familie Daniel Keller nebst allen Angehörigen.

Wieseck, Gießen, den 7. Dezember 1917.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 8940

Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser hoffnungsvoller, un­vergesslicher Sohn und Bruder

Wilhelm Marker

Unteroffizier im akt Inf.-Regt. 117, Inh. des E. K. II.

im noch nicht vollendeten 21. Lebensjahre auf dem Felde der Ehre gefallen ist.

8927 In tiefem Schmerz:

Die Eltern und Geschwister.

Giessen (Goethestrasse 54), den 8. Dezember 1917.

Todes-Anzeige.

Nach langer Ungewissheit erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, der treubesorgte Vater seiner Kinder, mein guter Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Pate

Gefr. Philipp Nicolaus

im 43. Lebensjahre in einem feindlichen Kriegslazarett am 25. April d. J. an seiner Verwundung den Heldentod ge­storben ist.

In tiefer Trauer:

Frau Katharine Nicolaus und Kinder nebst allen Angehörigen.

Steinbach, Frankfurt a. M., Rodheim bei Hungen, Albach, Annerod, den 7. Dezember 1917.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag den 9. Dezember, 7 Uhr abends, statt. 8910

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

Ein hartes Los hat uns getroffen,

So scjwer es zu ertragen kaum.

All unser Glück, all unser Hoffen,

Es schwand dahin als wie ein Traum,

Eure treuen Herzen hörten auf zu schlagen, Ihr kehret nimmermehr zurück.

Hört nicht mehr eurer Lieden Klagen,

Seht eurer Lieben Tränen nicht.

Wie habt ihr wohl in letz en Stunden Gesehnt euch nach den Lieben zu Haus.

Doch viel zu früh verließet ihr die Deinen, Diein der fernen Heimatbitter um euch weinen. Sollt nie von uns vergessen sein.

Jung und einfach war euer Leben,

Treu und fleißig eure Hände,

Und so wolltet ihr weiter streben,

Müßt nun ruhen in Feindesland.

Drum ruhen sanft eure guten Herzen,

Ihr habt den Frieden, wir die Schmerzen. Was Gott tut, das ist wohlgetan.

Tieferschüttert traf uns die zweite schmerzliche Nachricht, dass mein zweiter unvergesslicher, treuer, fleissiger Sohn und Bruder, Schwager und Onkel

Reservist Heinrich Luh

am 34. November 1917 an den Folgen eines Kopfschusses nach 2 1 / i jähriger treuer Pflichterfüllung im Infanterie-Regiment Nr. 26, 11. Kompagnie, im blühenden Alter von 25 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist, nachdem sein älterer Bruder

Reservist Wilhelm Luh

Am 10. September 1914 im Infanterie-Regiment Nr. 116. 3. Kompagnie, sein junges Leben im blühenden Alter von 25 Jahren auch dem Vaterland geopfert hat.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Familie Philipp Luh VIII. Marie Menges.

Gro*ssen-Linden, den 7. Dezember 1917.

Die Gemeinde Staufenberg beabsichtigt einen

sprungsähigetLangekörtenBogelsdergerZucht- butten anzukaufen. Angebote werden erbeten von der Unterzeichneten Stelle. 8947

Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Metzer, Beigeordneter.

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Nähmaschine at

beiteü Fabrikat, in grober Auswahl. Afi£UKt Lots .Wiescck.

Televho.. 1079.

Für die vielen Beweise der Teil­nahme an unserem schweren Verluste sagen auf diesem Wege herzlichen Dank

2m Stern und Kinder.

Gießen, den 8. Dezember 1917. 8922 D

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Montag den 10. Dezember sollen in der Gemeinde G amba ch (aus dem Kmipen)

25 Mutterschafe, sowie zirka 50 Mutter- und Hammellämmer öffentlich versteigert werden. Anfang mittegs 1 Nhr.

Zuchtschafe - Verkauf.

Am Montag den 10 d. M., mittags 1 Ubr, ver­kaufe ich in Langd bei Hungen . _ ,

5060 ciMassige jnnqe giichlsckak

Käufer utüssen den Nachweis erbringen, das; sie dieselben zur Zucht verwenden wollen. .

07091 «Ohr ist Ban Rausch, OberseMier-HOl-