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22.11.1917 Erstes Blatt
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läufigen Bcüub be«? ^Mircwrditrt M fteikit. Die italienische Regierung habe den Vorschlag aber nickt in Erwägung.

geKogen.

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E«r P n r l a in ent ? a ns fchnf; für auswärtige Angelegenheiten in England.

Amsterdam, 21. Roo. sWTB) DasAllgemein Handelsstadt berichtet aus Lvlckvn vom 20. November: lyente nach mit tag ßa-nd eine zahlreich nefachte Verfamrnlung von Parlamentnnrglieder>t statt, in der die geplante Er- richruirg eines A it s f d; u f s e s für auswärtige A n - gelegenhe it e n besprochen wurde. Man war allgemein der Ansicht., das; das Bedürfnis nach- einem solchen Ans- schuf; bestelle, der sich dauernd mit dem Studium der ans- wärrigen Angelegeubeitett befassen würde und dessen Mit­glieder imstande sein würden, an die Minister sachkundige Fragen zu richten. Eitrige der Abgeordneten tvunschben, daß die .üomnn-ssiou eine Art halbaiutttcher Sanktion er­halte. Die Mehrheit ivar dagegen, weil sie glaubte, daß dies ihrer Unabhängigkeit Abbruch tun würde. Tie Methoden des Auswärtigst Amts, die als veraltet bezeichnet wurden, wurden einer scharfen Kritik unterzogen. Schließlich wurde 'ein Unterausschuß cmainst, der etn.'Tt Entwurf für die Zusammeirsetzuug eines Ausschusses für Rnswärttges aus­arbeiten wird. An der Versammlung nahmen zahlreiche liberale und konservative Abgeordnete teil. Es ist aber un­wahrscheinlich, das; man zu einem Ergebnis gelangen wird.

Wahlrechtsreform in England.

Rotterdam, 21. Nov. Der Rott. Cour." meldet aus London: Irn Unterhause wurden bei der Beratung über bk^ W a blre ch tsreform folgende Beschlüsse ge­faßt.- 1. Für eie Wahl zu örtlichen Vertretungen erhält die Iran fedes Mannes, >er für die örtliche Vertretung wulft- bevemrtgt ist, eine Stimme, ivenn sie mit ihm im gleichen Haufe wohnt and mindestens 30 Jahre alt ist. 2. Für das Unterhaus erhalten alle Soldaten und Matrosen, die in diese m .Krrege gedient haben, das Wahlrecht, ivenn sie mindestens 19 Jahre zählen. Außerdem wurde ohne Ab­stimmung oen Frauen das Gemeindcw^rhtrecht zuertannt.

jetzt durch die AnwenÄ«ng MÜtreicher Trucknurtel, besonders aber durch die Verschärfung der Hungerblockade gegen die neutralen lauter, den vor ihrem ^reivaltsamen Zugriff bisher in die eigenen fchützenden Häfen geretteten und dort aufgelegten neutralen Schiffs­raum heraAsFnprefsen and in ibre. Dienst« zu zwingen. Unser j Handelskrieg aus dem Meere. rievcet sich gegen die Zufuhren über ^-ee nach feindlichen Ländern und damit gegen den händlichen -und ntl feindlichen Interesse fahrenden Schiffsraum. Da dieser Lanffsranm durch Gewaltmaßregeln ergänzt wird, so sieht sich me deutsche Regierung iin Kampfe gegen rücksichtslose, über alte Rechte, besonders die der kleinen tsinwegschrettende Gewalkberr- jiiart Englands genötigt, das Operationsfeld ihrer Un­terseeboote zu vergrößern. Tie Erweiterung erstteckt sich in der Hailptsache curs die Ausdehnung des um England , a 61 e g t e n 2 perrg e b> i e l s g ü riet s n a ch W.e st e n , um »ben für England zunelfinend tvickchger werdenden Verkehr aus dieser Ricktnng zu treffen, auf ein neues Sperrgebiet um dle Azoren, die zu einem wirtschaftlich und militärisch wich- trgeri feindlichen Stützpunkt des atlantischen Seeverkehrs geworden >rnd, außerdem mff die Schließung des bisher iin Mittel- m e er freigelaff eit e n K aita l.s lt a di G r i e ch en Laub, ba dieser von der veniselistischen Regierung nicht sowohl, zur Ver­sorgung der griechischen Bevölkerung mit Lebensmitteln als viel­mehr zur Beförderung von Waffen und Munition verwendet wor­den ist.

Ern amerikanischer Torpedojäger gesunken.

Washington, 21. Nov. (Reute-r.) Das Marine- departement mild et: Der amerikanische Torpedo- s ä g e r C h a u n o e y sank infolge Z n s a m m e n st o ß e s gestern morgen iin Sperrgebiet. Man glairbt, daß 2l Mann uingvkomnten sind.

Eine Auszeichnung des Führers der hessischen Division.

Darmstadt, 21. Nov. DerPour le merike" ivurde dem Führer der hessischen Division, General v. Dreßler, verliehen. Aus düsem Anllch hat der folgeirde TeLegramm- Ivechset ftatbgefunOeu:

18. November.

An Großherzog von Hessen, Darin-sladt.

Melde alleruntertänigst, daß Seine Mrjeslär -"er Kaiser und- König die Gnade gehabr hat, mir den h^hen'OrdenPour le msrne" z-n verleilien, den ich den H, - - >enrat e.n der rpferen Division, ver­danke.

LLsy- Georges Srin-liche Ansraaeu an Amerika.

London, 20. Nov. (Reuter.) Aus einer Ü onserenz mjticn dem Krieg skabinett, den Chefs der hauptsächlichsten be terligten RLgierungsdepattements, einigen Mitgliedern der San

lGenoraL vo n D r e ß l e r.

An lKeneral von Dreß'rr. 25. I.nanterie-Divisioac Üem bewährtert Führer meiner 'tapstrcrl Twrsion >vreche ich meine herzlichsten Glückwünsche zu dem Orden ,.%ont Ich meritr"

<5ra^n kreich erwartet werden könne, da die Frage der Strellkräfre arc den Fronten sehr dringlich sei, eben!" wie du Lchnfabttsirage. Die englische Schisialut stehe gänzlich im g-iemte der^ Krügsiährnng. Es bäng-e sttzt vieles von dem Zeit- pnnL der Turchführnng des amerikanischen Programme zum Bau von sechs Millwnen Tonnen Schiffsraum ab. Llöhd .George be­tonte dann die Bedeutung der Herrschaff in der Lust. In der Lebensmirtslsrage kündigte er bic schärf ft an Ein - ' chränkuirgen sich die brittsche Bevölkerung an, um den Alliier- un zu helfen und um mehr Schisisrarrm sich die Mann sch affs- und Muni t -onSbeiö rbrnutg frei zu bekommen. 'Ein engeres Zusammen­gehen der Bereinrgren Staaten mit den europäischen Alliierten cn der Blockade iverde sicherlich eiiren noch größeren wchffchastlichen wrud ans die Mittelmächte herbeisnhren.

Admrrat B e n s o n betonte in seiner Erwiderung. Amerika nehe hinter der Erklärung des Präsidenten Wilson, daß tveder >?MsaueUen, Männer, Schiffe noch Arbeit der Vereinigten Staaten zur Gewinnung des Krieges geschont iverden sollten. Er gab einen Ueberblrct über die in dieser .Hinsicht in den Bereinigten Staaten bereits ausgetührten oder in Vorbereitung befindlichen Maß­nahmen. Tann erörterte die Konferenz die ihr vorgeleqten ,rragen.

der Deutschen aus WashiugLm«.

W ns h i n gtv n, 21. Rov. (Central News,.) Alle T e u t- scyen erfacOen Befehl, Washington vor dem 15. Dezember M verlassen.

Re Lage m KvtzLarrd.

Kopenhagen, 21. Nov.Bert. Tidende" .erfährt ans -Vaparanda: ^u ^inland ist z>rischen ScHialisten und lätrger- Ucheri Parteien eme Verständigung gegen die russischen Soldaten rn Fmland in Aussicht, mit denen jetzt abgerechnet werden soll. Dann imtt man ernsllich an die Durchführung der Forderung Fin- lands nach Unabhängigkeit gehen.

Gestern abend trafen in Hapacanda einige Mibglüder de, enq- tvchen und der 'ranzbsuchen Petersburger Botschaft ein ^ Lenin erklärte in einer Rede im Arbefter- und Soldatenrat

Revolution der Bolschewicki habe jetzt erst be- g o nn e n.^Bon nun an Würden die Arbeiter, Bauern und Soldaten regieren, uie neue Regierung werde neue Gesetze geben Das PrelewurU aller Länder werde die Meldung von der' neuen Re­volution in Rußland begrüßen. Tie Revolution werde sich weiter enlwickclti. Auch m Eiigland und Italien begimu sie sich ans- znbr eiten.

^ Rotterdam 21. Nov. LautN. Nott. Cour." berrcheL g.arln uelegrapy" aus PÄersbnrq, vom 19 Nov " K'ie Sozia­listen den^n peffinustrsch über die Lage. Sie fürchten sich vor den Bosichewicki uuü haben Angst vor eineni Diktator Sie sind halb geneigt, mu erneni Teil der Bolschewicki qenreiu'ame Sache m macken gegen den Simm enden Dikrator, wer immer es auch sein nwqe. Außerhalb Petersburgs stehen irgendwo zwischen Luga und Gallchma itarke Streitkräste vow Infanterie, Artillerie und Ka­vallerie. Man vermutet, daß sie die Ordnung Herstellen sollen aber niemand weist, was für eme. Ordnung. Ebensowenig weiß man ob die Soldaten l'änrpsen werden. lieber Kaledin, den die Sozia- listrn in Petersburg als den kommendeii Diktator fürchten sind unbestimmte Gerüchte im Umlauf.

§ee?rieg.

Neu^ rk-Bsot-Er?s>Lge«

Berkin, 21. Nov. (Amtliche. Abt her englischen Westküste wurden durch erMS unserer Untersee-Boot> neuerdings 1 2 000 Br. - R. T. versenkt. Unter den vernichteten Schisftu befanden such der englische Dampfs« ,^The Market" fmvie der bemasiuere, tief geladene französische DarnvierLonqwu".

Der Ches des Adnriralstabs der Marine.

ALLS Stsrdt «nd

Gießen, den 22. November 1917.

Das Lote Kreu^

- Ein War t z-um O p s e r tag. am 24. R ostemüer.

Schon rüstet man sich allenthalben im Hessenlande zur würdigen und erfolgreichen BorbsreitUAg ebies allgeinesiien Opsectags, her am 24. ÜUrv., zürn Geburtstag unseres geliebtrn Landesherrist zum Besten des Roten Kreuzes und der Soldaten- und Marine! nme Ver­anstalter werden soll. Wieder ergeht an das Hessen voll ixw Aufruf, in vaterländischeni Opfersrmi ittne ein Denkmal der Dankbar­keit erstellen zu lassen, ein Denkmal, treu-hessischen Heimatdant'es für alles das, was unsere tapferen feldgrauen Brüder da draußen in heißem bald 3^ jährigem siegreichem Ringen nnH Kämpfen aus allen K-riegsichauplätzen geleistet haben. Jeder leg- dsrimi nach stö- \Tzm Vermögen sein Schersllm nieder aus dem Altar des Vater­landes.

Das Rote Kren«, dem der Ovferdag gilt, brcmckst zur Erfüllung seiner init der längen Tauer des Krieges bis ins Riesenhafte ge­stiegenen Ausgaben iminer wieder- reichliche Geldmittel. Wie 'ist zw-eclentsprechend verwendet werden und bis sw schon rächen Segen spendend verwendet wurden, ist noch immer nicht bekannt genug. Darum möge im Folgenden ein kurzer llederblit über de maunig- facheu Betätigungen des Roten Kreuzes gegeben werden: feilten Feinden zur.rel r, den Lauen- zur Amkl'ärmrg, seinen Freunden aber zur Atreiserung in neuer Treue!

Das Rote Kreuz bedeutet nicht nur die Pflege der Verwundeten und ertränkten Soldaten im engen Sirene, somg-rrn ist l-ämrst hin ais- gewad>s>en über diese nulc einen Teil seiner Arbeit ninsaffende Be­tätigung. Heute ist es geworden zur Zusammenfassung aller die Kriegsfürsorge im weitesten Sinne betreffenden Ausgaben. Gewal- llges hat ks bisher geleistet und konnte es nur leisten dank der opfer­willigen Hilfsbereitschaft aller Volkskreise.

Da ist zu nennen die sorgsällige Ansbrldimg von Kranken­pflegern und Krankenpflegerinnen lSchtvestern, Hilfsschwestern und Helferinnen), die Einrrchttnrg der Vereinslazaretke, die Beschaffung der hierzu notwendigen Einrichtungs- und BettiebSgegenstände. Als Dammelstelle siir Liebesgaben aller Art für die Lazarette und die Truppen im Felde hat das Rote Kreuz eine achtunggebietende Tätigkeit entsaltet, lvie sie ihren besonders schömm Ausdruck findet in der Versorgung mit Weibnachtsliebesgaben durch die sogenann­ten Einheitslisten. BekleidungsRahrnngs- und (Üen-nßmittel wnr- den in großen 'Mengen den .Kriegern durch das Rote ttreu* za- getüljrt. Lazarettzüge znm Rücktransport der Berümndeten aus dem Felde wurden eingericht,kl und unterhallen, SanitätSkraMvagew für die Frout lourden beschafft. Verband- und Ersrischungsstelleit aus deu Bahnhöfen wurden eingerichtet alles durck das Rote Kreuz, alles durch fteiwillige Liebesgaben und freiwillige Mit­arbeit. Die Fürsorge für Soldaten ohne Angehörige, ffir deutsche Lazarettinsassen in Feindesland, für die deutsch'» Kriegsgefan ^ genetl sie ist durch das Rote Kreuz organisiert worden und ent­hebt viele Tanserche der Sorge um ihre in Gefangenschaft geratenen! Angehörigen. Dentt man weiter noch >rn die BermißtemEvmrtte- lnug^av die Arbeit au den Kriegsbeschädigten, wie Berufsberatung und Stellenvermittlung^ an die 'Ausgestaltung der Lazarettbeschäsll- gung durch Einrichtung von Werkstätten für Verwimdete, an Ausflüge mnt Verwundeten, an die Versorgung per Trupven nnt Lesestoff so hat man ein Bild von der vielseitigen Betätigung des Roten Krewzes. Auch llnterstützimgen mancherlei Art werden durch das Rote Kreuz geivährt, so an. Ehesranen, Kiude^und Eltern von zum Heeresdienst Einberüsenen, an Ehefrauen, die ihrer Niederkunft entgegensehen, oder an deren Folgen leiden, an Hin­terbliebene der Gefallenen, an Kriegsbeschädigte, an aus dem Feindesland ansgsiviesen-e Deutsche, an Familien der Mannsckwften der Sanitätskolonnen.

Ein reiches Feld zur Mitarbeit tut sich vor uns auf. Der Opfertag naht. Er sei ein Tag des Dantes ffir die glänzenden Lefttungen unserer Truppen beim Vorstoß nach Kurland hinein, und beim erfolgreichen Bewegungskrieg im Süden, wo der treulose Italiener die scharfe deutsche Fallt zu spüren bekomm!. Halte nienland zurück mit seiner Gabe! Tue ieder seine Pflicht, ein­gedenk des Wortes, das auf den Gedeukblättern der Gebuttsralts- spende fteht:

Eine &rwtiitxnn$ jyt* -entschen Sperrgeöieckes.

Berti n, 21. Nov. (W'TB. Anrttich.) In per Denksch: m emer Erweiterung des Sperrgebiets, die von der de schen Regierung alten Stauten an ge kündigt worden hei M es:

^ ^bie Vergxwalligurigeu der Neillra-len Europas durch un Ferckdc Huben sich rn schärfster Weise fortgesetzt. Nicht genug mrt, das; die serudlichen Regirrimgen seil einiger Zeit nenti rxbrrfc, deren ..e rn lbren Hapm oder aus koher 'See habhaft n den können, loegq.mommen traben, um die durch die Täftgkeit in rn U-Boot' bedrohi'ck gelichteten Bestände ihrer H«chelsflo> auf-ufüklen und chre eigene Flagge zu entlasten, versuchen

Gibst du ein Scherstein troch so klein, in Gatt soll dir's gesecpiek sein

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Amtliche Personal Nachrichten. Der Grvß- herz,og empsrng zum Vortrag: den Staatsminister Dr. vvn Ewald, den Fmanz^ninister Dr. Becker, den Minister des Innern Dr. v. Hvmbergk zu Bach und den Vorstand des Kabrnetts, Wrrkl. GeheimErat fMmlzeld. Der Gro-ßherzog hat d^n Wunsch au-sgesprochen, das; anläßlich fesires Ge- burtsfetzes am 25. Rovemb-er d. I. im Jitteatesfe der Ein­schränkung des Telegrammverttchrs von Glürfwnnschtete grammen crö^geßehrit .vvrden mögt'. ZS«r iÄnsckrellten wer­

det r am 25. d. Mv von 9 Uhr vormittags bis 4 Uhr nach­mittags irn dkeiren Palais (Eingang von der Hügelsette aus) Einschreibe büche r aufgelegt. Der Groß Herzog hat crm 17. Ibovember d. I. den von dem Grafen zw CB back' stü^ stenau ans die evaaigelische stf 'vrsti'lte za tersixick prw fentiercken Pfarrverwalter Wilhelm Bornscheuer dasellsit für diese stelle bestätigt. In den Ruhestand versetzt wurde, der Schaffner in der Hess.-Prens;. Eisenb-ahngetneitijchafl Georg Ploch zu Bischofs he im vom 1. Januar 1918 an.

Z n ck er - A u s g a b e. Ter bei den .Kleinhän-leru der Stadt Gießen bestellte Zucker für Novem^r 1917 kann von Donnerstag den 22. d. M. ab gegen Vorlage oes Be stellausweises zur Zuckerkarte und Ablieferung der Zucker marke 1L in Empfang genommen werden. (Näheres siebe An. zeigeltteil.)

** D i e Lt u s g a b.e d e r Brot- und F i e i f ch rn a r ken erfolgt diesmal Samstag den 24. d. M. (Näheres siÄle Bekanntmachung im Anzeigenteil.)

** ^ e r k e y r 4 l>c i di c ä n c u it <r auf der Strecke Fraut surt . M.Gießen. Auf die Bekannttnachung der Eisenbahn- direltion Frankfurt im Anzeigenteil der heutigen Nummer will hin gewiesen.

** T a s Gr o ß il. Hes fische Meg ie r un gs bl at 1, Bei tege Nr. 20, «uHgegooen den 20. November, hat folgenden Inhalt: Getanmmackmig, die Nutz- und Brenntw-lztare für die Großherzog- lick-en Tomanialwaldmngeil für das Rechnungsjahr 1919 betreffenb. (0. 233.1 2. Charaktererttilungen. S. 254.) 3. Dienitnach richten. S. 254.) 4. Drenste'ntlassungen. (S. 255.) 5. Ruhei! andsversetznngen. (S. 256.1 6. Lterbffälle. (S. 256.;

Dessen Nassau.

Frankfurt a. M., 21. Nov sWTB.- Gestern 9 Uhr 50 Mi nuten abends erfolgte in der Fabrik Griesheim-Elektron eine (ft plosion, die einen Bramd verursachte, der durch Uebergveifen aus ein Holzlager wefthck nchtbwr imrrdc. Das Feuer konnte innerhalb weniger Stunden gelöscht werden. Es.steht noch nichc fest, ftlwretmi^ Verluste an Mensck^enleben zu beklagen sind: fünf Personen werden als vermißt und zwölf als verletzt gemeldet. Der Betrieb wird aus- ved t erHalleir.

LvallgMfthe Gemeinde.

Samstag 24. Nov., vorm 10: Vereinigter Zivil mrd Mrlltär gottesdienst zur Feier des Geburtstages Sr. Königlichen Ho teil do- Großbenzogs. Pfcrrvev Ansfeld.

-»ckavlitische Gotdesd. i. d. Synagoge Sud

-llllage . Sainsdag 24. New. Bvrnbd.: 4.30 : morg. - 9. Feier de- Gebuvtstoges Sr. Kgk. Heb. des Gwnl wzves LL-d-s.: - 25 > 500 chraeiMche Sellsiousgrslli?ch,?ft. Sabboffeisr a-i 24. Nov. Freitag

- al'd.: 1.10: Lamstea rwcm.: 8.30. Frier des Geburistnges Sr Kql Hob. des Großherzogs. Nach.n.: 3.30: Sabbatausg : 5 25 Wochrn vLllesdiemt m erg. 7.Oll, abp- 1 QO

Letzte rlichmtzte«.

(WTBll Großes Hauptauai tirr, 22. Nov (AWttich.)

Westlicher Kriegs sich L 2 p 1 a tz. Heeresgruppe Kronprinz Nnpprechs.

^ Irr F tsrrLerrröckchräntte sich de - Artilleri'.ckompf auf ^türrmqsfmer, das erst am. LA.-^ Wischen Pottigvelll und wr* k z embm.

Vorstoßei-e enAr'che Mtellimq.'g nördlich «ms Len und südlich der Seartzr mnrste-s -rbgE >st«.

Der ftarfra FeuLrftei.atrmiq im s strigen NLorgen tc, Mnmronrt fochten -mMßche Angriffe, die in un

ferem Feiler zns.rwVerELDh m.

Die Schlacht füöwTftllch LVn Ea ndttri dauert an.

Durch Älasstreenffich mn Panzerchrgf^agen und Infan Unr und i)\v - : ' . f ün r z. suchte der Feind

den ihm am ersten r r >s irg-e versagt gMi.Heuen Durb druch zu erzvMg.^ Er I Licht getzuMen. Wsift konnte er iw er unsere mtOex"& ftmi'N hinaus gLimgeu Boden ^ njimtfit. G riß er? Erfochr er nicht zu erzielen

Dr? &üä mtfmv Artllterie uns den- Ma-fchmeuMwehrerl wnkfam gefaßten und stark gelick ten P-ertkäirtzp traf S'-r IGegL.-istaß uir-eret t'psrrea Aufsutcrie.

_ dem - - stufer der S ch eld ? lmrrf Hst deu Frßwd ans Anneur 11111 Lau Fsmaiire auf d<r2 öftli-che Ufer is stitt" Auegangsfteltungen südlich! von Runrilly zurück.

. ^r und bmtrt mltsxn Linteu ti-egeu auf -us gMe Schlachtfeld verteilt die T irmmee zerschossener Panzertraft wagen. An ihrer ZerstbruNg hatten auch unser? Flieger und Mafttoageng ch ütz? ! 5 vorrageu-en Anteil.

M't Einbruch der Lwß. die Geftchtstätigkei'

auf dem Lchlachtfelde nach.

Südlich tm Beudhuille hat der Feind seine An grftfe m-chch moederholt.

stärk e fean.ösische Abteilung drang an der fiiD Men Front von St. Quentin in unsere Linien ein. Fm Gegenstoß wurde si" tttn.ru- geworfen.

Heeresgruppe Deutscher K r 0 u p r i it z.

Jur Zusiaurmrnch nrg mit dem eng'i' ken Angcifs hui Uilü der Franzofe :mvtm lLrsonae uuö Berrp-Bic mit ftarfert Vorstößen gegen unsere StelkunLLu begmimn. Hettrffer Fenertampf. de-r vom früche» Marge«, mir kurzer Pause den ganzen 2 m üver auhtett, mm iha?n rormrs. .

Nordöstlich von La Pille - a u r B 0 i s ist ein Fran- zostnnest zurückgeblieben. Fa den -aMcreu M>tn.'tten haben um* den Feind im Feuer, und dort, wo er einlnach, im Nab kamps zurückgeßchkugm.

UnwrrrehMnnsen statteL ErßoG nnS strsstt.'N Ge

formen? er«.

LentnaM Böhme err»»W durch Abfchust ei«s rftnst lm en Fllegers feinen. 2 L Lustfi'g.

Destlrcher- KrregsschLuptatz und Mnzedontfessi

Front.

Nichts beson 0 r-res.

*

^ LnrtWilnt von Eschweg e strachts einrn stBrdlichen ..vettefbalion zrrm Wstnrz und errang da.mrt fernen **n ^ft s NM

Ftatienische Front. '

Tiroter Schützen und Mürttevchergsichc Trnvv?» er-' stürmten zwischen Brenta und Piave üro GipsA de>. Htente Fonraua Seren und den Monte Spimacia.

Der Erste o itmiernanffev

Ludendorßf.

^-ut Friedensangebot der russischen Rk.siernmf^

London, 22'. Nov. (WTB.), Ren kenn e-loung Ein iuif ,a sch es drahtloses Telegramm metdech txrß die l'vl,chetlncki- Regiernng ihren Oborbesthlstmber cenge.vw>sett- habe, sich d<?n feliDdlichen Besobtshabern mit kwm Angebote offnes Wafsenfttl! stau des - ivr Frrsden'aw>*lMlk>-

Uuto^u «u lüÜkex