Ausgabe 
18.10.1917 Erstes Blatt
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Der Druck auf Holland.

/ 17- Oft. Die^erlÄndisch-Jndische Presse- ^DrQir melLeL MiS Batavia, daß bie Ausfuhr Port Rei si r/muyvon piach. dm Mederllvlde.n mll» Msderläudis'ch^Ost- mvren verboten wurde. Durch die Maßregel wird vor allein dich L)stkuste Vv n Sumatra, dir hauptsächlich dtei# von Rangoon bezog, xtßoer betroffen.

Aus der italienischen ZVarnmer.

Bern, 17. Okt. (WTB. NEcnnEch.) Der früher- Minister -.J tz gehandelte trr. der gestrigen italienischen Kammer- 1 r tzun g die Mstliche parlaweintarischk Lage, die aus den: Mangel Ml politischen Erklärungen der Regierung eNtslmiden sei. Die Mvg-verung habe die tadelnswerte Gcwohnbeit, die Kannner immer Ai tte der letzten Stunde einzuderufen. Die Kammer selbst l-abe 5pEnkD und 9i-ack',sicht an den Dag gelegt, die bcttKijeirt, daß sie den M«g durchaus nicht lahmlegen malle.. Man müsse aber zugeben, «as; Zwei Machen nicht zur Erörterung so vieler Probleme ge- Aststdaß also nicht alles, dem die Kcrmmier ihre Aufm-ersamkeit scheiiken must, erledigt werden Kann. Midererserts dürfte mV,«, Nrgluh erwarten, dast uaich allein Ejreignisscn der letzten Zeis! Regreruirgsrrklarungen abgegeben würden, die das Vertrancn der Zranrmer zur Mgiernng geitürkt hätten. In keinem anderen Lande gehe man io vor. Man könne non allem, sogar von Heer und rE^E, .Iprechen. italienisch-- Regierung entziehe sich jedoch Prüfung durch, das Parlsaniieirt, das missen inölliite, ob die ?JJ ullgl wber.an ihrem Platze sind. Wfthreiid die italienische Kammer eui tzrwerirchtliclxeS Wort von der Regierung hören will, steht man ihr mit einem eisigen Stfiwiffsn gegenüber. Die italienische *5® wchds gnderes, als die Budgetzwölftel genechnigen. r~ 7 ^?rg«hen des Papttrs kam indem deutschen, österreichischen svan^asiMen und englischen Parlainent zur Sprache. I^i der> rtal rem schien K'amnchr höre man nichts davon. Das sei alles' außerordentlich erniedrigend.

^ (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia

-Ätestrm. stw Kammer hat die Arbeiten wieder aus­genommen. -tie Tagung wurde von dem Kcnmner Präsidenten B^rcora mit einer Ansprache eröffnet, in der er aussührtc, daß dre mm^ansä-en Anstrerlgrmgen Italiens nicht zu .inein deutschen Mer unentschiedenen Frieden, sondern zu einem siegreichen Frietien fuhren müssten, der d:e völlige Einigung Italiens verwirklich-eu würbe. Der Virngterpräiwent Boielli gab eine Erklärung über die, Polrm der Regierung hinsichtlich des Krieges ab und betonte r>Ui ore trrrgerrsch-en Vorstellungen über- die Annübmin^ mu>c

uiib so dem hinterlistigen Gegner die Mittel aus der Hand schlagen, mrt denen er selbst nach dem .Krieg noch den Krieg zu unserer Ver­nichtung fortsühren will.

* . *

Der Kaiser in Konstantiuopet.

Konstantinopel, 17.Okt. (Agentur Milli.) Der Deutsche vormittags denr Thronfolger einen Besuch ab. ^^^ildrzpalaste saßen am Tische des Kaisers der Großwesir. der Mimster des Aeußern, der Bürgermeister, sowie Dr.

rcfiLJ: u,Li3 sem Gejülge be^abeu »ich gegen vier Ufyr

m iner Boten zur Spitze des Seralls und von da zum alten Serail, art .^lpfang nach den strengen Bräuchen des früheren «ultans Zuteil wurde. Der Küiser ruhte eine Welle in Ami Koej mcs, rrw ihm der .Kaffee nach der alten Zeremonie gereicht wurde. .Lann VejuchLe er Bagdad Koej und Mustafa Koej und ein« AuS- ^llung sehr se.teuer alter chinesischer' Fapencen, die sich in? alten ^J-erait befinden. ^.ann begab sich der Kaiser in den für Hu ein- germ/teten Flügel des Palastes, von svo er nach fast zweistündigem roü?riL? 11 * ^beutschm Bo tickest fuhr, m der er angeselwne Persönlichkeiten der deutschen Kolonie in Konstantinopel empfing.

Der Reichskanzler in Wilna.

Berlin, 17. Okt. Der Reichskanzler Dr Michaelis besuchte die Stadt Wilna.

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SS s ö!e = Algerischen Borstellungen Übei- die Annäherung eines Ml dienten, ihn hcimusznsllieban. Italien werde sich uicyr hmters -.acht führen lassen. Die Regierung brachte eine Ge- setzesvoriage über wrläufige HmishaWzwölftel ein, die 3o,uaIiftcn forderten dm Besprellmng tnw Regwnmgsei^ärung. Boietti er- ^rde bei der Prüfung der vorläufigen Sausl^ltchwolfte smltnnden. Er lehnre die s^ialis'isclE favberimq abströfteme die Beillrauensfrage. Der soziali'tisll>e Erschlag wurde mrt s&5 gs§en öl bei 15 ^.timmenenthaltungen abgelehnt.

* * *

Ein Vertrauensvotum der franzSsifchen Kammer.

0ft - lWM.,Mchtamtlich) Meldung der Agence Davas. Xn.c. Zvammer beschloß zu einer Geheimsitzung zusanimm- pMajKtUgm Mayeraß über die Erklärungen s «*f Umtriebe wegen Elsaß-Lothringens'be-

e ^. vVlT - * 1 a11£>7! Bokanowski, bezüglich der Abwehr

£ tonütoe Alliierten, zu beraten Nach

der Geheimschung evffaxte der Präsident, daß eine einfache Tages- ord7nm,7 über die Iüterpellationen Maperas und Bokano'wski be-

^ die Sozialisten würden ^klmuirgen Rckots der Mstimmnng entlwlten.

Delaiwve, der über den Fall Dauder- uwllte, über che Festlegung eines Zeitpunktes ^ bw Bechngungen dar, unter denen ^^^tS beVanntFegeben habe. Tage vor ^oE hatte Dainlevs eine Unterredung mit Daudet, in tnel- ^Ä^^ort wiirden, chirch Me das Bekanntwerden des verhindert werden rollte Gegen die 2lb,nachungen verlas ISÄ ÄfeTage später den Brief Taudets in der- Kammer, Ä. emTTg babe den untet ihrer Verant- Erklärungen nichts hinzuMftigen Sie han- ^^srwohnlichen Umständen, so gut sie konnte Tie rfS? r«nn tri öffentlicher Sitzung mit 313 Stimmen eine einfact>e Tagesordnung an. die von der Regien,ng als Abschluß der Interpellationen, dNayeras-Bokanowski gebilligt roorden wac Bei einer zweuen Sitzung verlangte Sembat eine Erkläruno über die mtoiibge Zulammenbmft, auf die Delahaye angespielt habe

DwLet bcmrai, wie ich an dem- ? ^ Direktoren der Zeitungen rief. Ich mußte mit

be 11 Vwuckiern über besondere Fragen reden, über die ich mich nicht Sri?«T bat Steeg und Perret, an der Besprechung

terlzunehmen urü) verlangte von Daudet, er möge auf sein' alte Propaganda che eme Spaltung unter den Bürgern verursachen weil Daudet im Verlaufe der Besprechiw und fernen Brief an Poincars erwähnte S-Ä't ber Ocffer Tt a6feit. Delahaye roarr Pain-

i TC Untersuchung eingeleitet. lxwor der Brief M:>t worden sei. und er forderte bk Kammer auf, nehmen. Der Sozialist Leva! erinnerte an die ..lnkuuchgung der Regierung, einen Ge setzen dvurf gegen di' Pr'sse wollen, und fügte hrnM, daß Skandale wst die ^ den bestehenden (Kietzen sanktioniert würden

Regkerimg alle Vcrantwortmig auf «ich nehme nnd d,c Unabhängigkeit der Justiz zu wahren und Zu hüten suche. Er bestehe auf der Vertag-ina Debatte und stelle che Vertrauensfrage. Die Vertagung^ der n 2chllllxitze bis nach, dem Abschluß des

246 189 St Esenomwen

Seefrfeg.

Reue tt-Bvot-Erfolge.

Berlin, 17. Okt. (Amtlich) Auf dom Rordseo-Kriegs- ichanplatz wurden durch die Tätigkeit unserer U-Boote wiederum 16 000 Bruttoregrstertonnen ver- 1 e n kt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich der französische SeglerJacqueline" (2809 Tonnen) sowie der belgische DanipferNervier" (1759 Tonnen) mit Bretter­ladung, ferner ein unbekannter englischer Segler mit Fischen näch England. Außer dein wurden in der Nähe der iri) (f^cn Miifte der bewaffnete englische DampferPetershamm" (3381 Tonnerk) torpediert, der jedoch mit schwerer Schlagseite noch auf Strand gesetzt werden konnte.

Der Chef des Lldmiralstabes der Marine.

Die Ächiffouot der Entente.

. . J?" n ,-17. Okt WTB. Nichtamtlich.^ Der .Manchester Guar-

iCnz h'Mibt _iti einem Leitartikel über die B e r cha r t e r u n g ^.0" ill.ufzig japanischen Schiffen an Amerika: ES bedan remes tiefen Nachdenkens, um zu verstehen, daß die Al inerten aller - schiffe bedürfen, die sie erhalten können, wenn Umerna eine große 7'lrmee über den Oz»m transportieren und aus oer anderen <>eite erhalten null, und wenn das Wirtschaitslebeu.

Nationen aufvochterhasten bleiben soll. Die amerika- nnä ' -h-'g,erung n ivd sogar die tieutcalen Schiffe in den amerika­nischen va,en reguirienm. Aber da> sind lediglich Notmittel. Me D a u v t s ach e bleibt der Bau neuer Schiffe. Vorerst liegru mdejsni keine aus reichenden Beweise dafür vor, daß hier nnd genügend Schilfe gebitut werden, noch daß die L-eistungs- mhigteii der Alliierten völlig misgenützt wird. Es liegt aus der .>and, daß es der schwerste aller Fehler wäre, anzunehmen, daß vao Lauchx»or nr dem L>inne übernmnden ist oder überwutiden baß Me Verluste, die es uns zu fügt, belanglos > verden Di« schiffbauerll che Leistungsfähigkeit aller Alliierten wird viel- mehr Ms zum äußersten angespannt werden müssen, wenn die cntfoltm! imffc<möe ]nn loUen. ihre volle militärische Viacht zu

etwas mehr Freiheit erhalten, wollen aber ganz der BevormLndüng lÄng ioerden.

^ Abg. Künzer (nall.): Tie Verwaltung muß vereinfacht, die Schreiberei eingedämmt iverdeu. Die Vorlage ist ab^r nid# so Mirmlos, uric sie aussieht, sondern gewährt der Regierung ein Blanko-Akzept. Wir wünscl-en eine genauere Zusamnumstellung der geplanten Maßnalimen.

Abg. Ad. Doff mann dl. Soz.): Tie Vorlage kommt 50 Jahre zu spät, an der Aussclmßberatung werden wir uns beteiligen.

^Tte Borlage geht an nnen besonderen Ausschuß von 14 Mit­gliedern. Einige Petitionen werden ohne Aussprache er­ledigt. Eine Eingabe des Deutschen Handelstages auf Feststel­lung des Begriffs des täglichen Bedarfs, des angemessenen Preises uno des übermäßigen Geivinnes wird der Regierung teils zur Er­wägung, teils als Material überwiesen.

Nächste Sitzung nicht vor dem 6. November, da die Straf­rechts-Vorlage erst bis dahin dem Hause zugehen wird.

Sastutz vor 5 Uhr.

Aus dem Uekche.

Gründung des Deutschen Reisebureaus.

Berlin, 17. Okt. Nach längeren Verhandlungen wurde am 17. Oktober in Berlin das Deutsche Reisebureau

® l - J 11, & H- bon den deutschen Regierungen mit Staats- baynbesitz z-usammen mit den großen deutschen Schisfahrts- aejelffchaften der Hamburg-Ainerika-Linie urll) dem Nord- deuffchen Lloyd mit einern vorlänsigen Kapital von einer ..'cillion gegründet. Zweck des Unternehmens ist die Förde- rung und Erleichterung des Reiseverkehrs in und nach Deutjchland. Hand in Hand arbeiten mit dein Bund deutscher Verkehrs vereine ist in Aussicht genommen. Die neue Gesell­schaft beabsichtigt ihre Tätigkeit im Laufe des nächsten wahres wieder aiifzurrehnien.

Das Ende der Frieden-Vorschläge.

nT J i t .' l6-LN. DieReick>spost" schreibt: Sagen die Mttel- {c c ^oalliamen Annexionen und keine wirt- ichaflliche Beraubiing der Gegner, wir wollen einen für alle Teile

5V, be ü ^kenstmächton als Antwort zmnnl ..«.tichland muß erklären, daß es Belgien freigibt' Sagt Deutschland, daß -s bezüglich Belgiens mit sich reden lassen wolle !? ft : ^-'5. Freiheit Belgiens ist zu rvenig. U>r müßt ^^^^^"thrvigen. L.üdtirol und Triest abnehmen lassen' Jedes Friedenswort imrd mrr neuem Schrei nach Krieg und l^ewalt und Raub beantwortet. Während aber die Gegner fortfahren, die Raub- gelüste mTt neuen demokratischen Redensarten zu verkleiden rüsten -^ch'^.i. die dm Frieden derart zu einen'i neuen ^chlachffeldc ^geitaltcn ,ollen, day er uns, wie sie vermeinm dm ^gmtlichen Stoß ms Herz bringen soll. Durch Schaffung des . c Departements, welches die Leitung des engli^xni Wirtschattskneges gegen die Mittelmächte übernehnieu [du, bereitet England mit Hilfe Amerikas einer! die ganze Welt um- spannenden Propagandamechanismus vor. d-?c dem Wirtschasts- ^V/'ü^vE^^ndigung d-s Weltkrieges dimen soll. Das st Me Antwort des amtlla>en Englands auf den Czerninschen Vorschlag einer neuen Weltorganisation im Dienste eines allae- meinen, lauernden ffwicdenS. Uni den .Handelsbovkott gegen die M,Melma..'te vollstänMg zu machen, um Deutschlands und Oester- reich-UngarnS politi,ä>es und wlrtschastliches Dasein völlig zu ver- Ni../ten, ittchen England und Amerika auch noch die letzte,! großen ueutralen^toalen m den Krieg lMieinzuziehni: um den Mittel- mächten den Bezug von Rohswpen nach den, Kriege unmöglich zu ma^mi,,legt man in London und Wüshingwn so großen Wert aus den Beitritt Argenttmens und Brasiliens oder Eubas. Was ciii ldicd)kr ?mebe von oen ^^Ü^kmächten noch übriglassen würde

!L- +'TiJ nC 2 (jC V? enMchEenllmische Vorb.'reitrmg des ?ßtrt^chastskrieges erledigen. Wenn nun das Angebot C»er- nins erlischt, ivelch«^ den Verzicht aus Enffchädianna Mm Fri^Mm als freiwilligen Brückenzoll darbringrn wollte Vtö man W«''- 'Ns .,lu»c faffeit miiff«., daß in firnftinen ' ; ?luwahme mtbm, Me uns als Kr i egs-

entschädigung Me Lieferung von Rohstoffen sichern

Die deutschen Fliegererfolge.

Berlin, 17 Okt. (WTB. Amtlich.) Im Septem- ber verloren unsere Gegner durch die Tätigkeit unserer icampfmittel aus allen Fronten im ganzen 37 4 Flua- z e u g e u n d 2 2 B a l lo n e. Wir büßten 82 Flugzeuge und 5 Ballone ein. Davon verblieben 38 Flugzeuge jenseits der Linien, wahrend die arideren 44 über unserem Gebiet ver­loren gingen. Auf die Westttont allein entfallen von den 6?4 außer Gefecht geletzten feindlichen Flugzeugen 362, von 76. Im einzelnen setzt sich die Summe der semdlichen Verluste folgendermaßen zusammen: 324 Flua- zeugc wilrdcn im. Luftkampf, 40 durch Flngabwehrkanonen, 0 durch Infanterie abge>chos;en, 4 landeten unfreiwillig hin-

diesen Flugzeugen sind 167 in un- ^'Entz und 20 r jenseits unserer Linie erkennbar ab- gestürzt, ^.aese llbschuß^ahl ist die höchste Leistung, die bis jetzt m einem Monat erreicht wurde.

\ Bcrlin. 17. Okt. (WTB.) In der durck) das Wolff-

WeMran?"'' ä '.Smdenburg-Erfotge an der Ldestsront vom 8. Oltober wurde u. a. gesagt, daß die

E^prinz Äupprecht, Deutscher .Kronprinz und Herzog Albrechl von Württemberg in den letzten drei ^neu^^^mdliche Flugzeuge erbeutet haben. Ergänzend ?-?nnen wir dazu Mitteilen, daß diese 11 Flugzeuge nur die Zahl der m dieser Zeit hinter unseren Linien ohne Einwir- ^^rerserts unfreiwillig gelandeteil feindlichen Flug­zeuge darstellt. In den letzten drei Monaten rvurden f?nffA ^ en ff 867 Flugzeuge an der West-

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Prcuftiutes AbgeorüneteshMSZ

93. Sitzung. Mittwoch, 17. Oktobeia

ioi ^^wc r in-Löwitz eröffnet die Sitzung um

und gedenkt des Müebens des Abg. Well stein (ktr An Stelle des früheren Aby. Dr. v. Krau se n-ird der Wg L ohk JL°^1 T Vizepräsidenten gewählt, zu Mitgliedern

or r Vft r ein f a ch un g der V er wal tu n g

ffUs der ^agesorMmng steht sodann der ffsesetzentwurf betr- Veremsachung der Staatsverwaltung. ^ ^ ^

rf, !L il,t Jr C ^. nncnt Dr. Drews begründet die Vorlage Bdamtm '"-»-den s-i. Zunächst kanntn, iii

^jDuiTi^eiT, uc freudig IN den .stneg gezogen waren a>-

d.° StrSdtc e?ÄK* ÄÄ tlöM^rbe

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* äußerte Bedenken gegen 8 1 bet hie ^

ßienma ermächtigt, Eigentlich alle Gesetze anszuheben^ ^ ^

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rv CS ei f f e I (f. Vp.): Die Beamten sind immer für dpn

tVorffchntt gewesen, wenn sie nicht durch den Druck ihrer Vnr gesetzten daran gehindert wurden P>ko**n hie febr mrY

machten der Vorlage haben ttit ^oll-

***** P'«" E butn>6tjlt(en rSoriÄ S£ X

5lj!» Stcidt «ns Castd.

Gießen, den 18. Oktober 1917. Dns verschärfte Bczugsschein-Berfahren.

,,u der reiten B-stmchSiuisnlrhm- an Wed-, Wirk-

Mw ^tricüoaren zwingt dazu, mit unseren Vorräten noch mehr als bmi.-zuHaltern Deshalb war es zunächst erforderlich, die ^-wn für Er-tellung von Bezugsscheinen mit der Be- w imterziehen.^ ^ Te " x ^ te Swsfhöchstmaße einer Durchprüfung

y .*, ^usbesvnMre mußten infolge der Streichung von der Frer- Vorhemden. Manschetten und Säuglingsbeklcidung, , ll V Cr K er a J^ C) ^liuglingswascbe nt die Bestandsliste ausgenom- Dagegen kann in Zukunft bei Vorhandensein eines Sommeimantels auch ein Wintermantel bttvilligt werden, wälj- rend umgekehrt die Bttouliguiig eines Sommermantels bei Bov- Wintermantels mir in gewissen Ausnahmefällen l rz. uil.es Zeugnis mw.)^mögllch ist. Weiter rvar es erforder- Der ( i l,!^ 5> . c . L ' ^toffhöchstinaße insbesondere für Frauen- ^ Tt'! J (w nk'J '^ Lbunn angegebenen Stoffmaße herabzusetzen. u«i P tK? Ä der gewöhnlichen Bezugsscheine, für die m> bn ? ^tzt All BII) herausgegeben worden sind, ist von k^^dRvnat am zwei Monate erhöht worden. Das gilt auch für Me bereite ausgestellten Bezugsscheine AI und BI, soweit feit ihrem auMtellungötafle bis zum 13. Oktober 1917 noch nicht zwei Mo- wtte verstrichen sind; der w-idersprechende Vermerk auf den alten Vordrucken steht dem nicht entgegen.

9 rr>nJh lCi iJ^'^ ^ erT ' n |f e ?I Erlangung von Bezugsscheinen gegen MgaM^ aettageiier Kleidungsstücke ,st geändert und an Stelle ver ^.H^^I^bescheinigungen ein neuer Vordruck bermiSgcgebcit; /^gen Hrngabe von Waabebescheinigmigen werden jetzt Vordrucke 6, 61. londcrri die gmr»hr,. PS ausgestellt, die, >me erwähnt, also nur xweinrrmatrge MlttgkeilSdai!-r haben. Wer noch ÜlLqabelx-scheiin- rlsen Musters und BeWgSscheine 6, Ä Ä, muf, br. n i 'Abgabebcscheiriimnlgen nur 'nocTi bis

irfÄÄ m 17 2 ^zuc^scheuie C, CI umtanschen kann und weit^r^ daß die Bezugsscheine 6, LI nur noch bis Ende d. I. gelten.

eingelöst, so dürfen sie von den Geioerbc- trerbenden nicht mehr angenommen werden. Yöegen Hingabe ^'^^^^Orrngen LAnen Bezugsscheine im Gegeiffatz zu früher setzt u. a. auch auf IüngttngS- und Knabenoberkieidung. sowle aus Unterkleidung, Bett-, Haus- und Tischwäsche oder Stoffe hK r ledoch culf Schürzen. Handschuhe, Taschen-

^ 7 ^ftft.^umpfe, bezugSschnnfreie und solcl>e Kleidung, die nickt h^ n £ a . u,L ^ ur Erlangung eines Bezugs- WMch/stÄ Wasche wird Me Hmgabc, einer auf drei abgegebene lautenden^ LLgabebeschnnigiliig rerlangt, während für einen Bezugsschein cuif Oberkleidung die ^Ibgabebeschelnigung nur Mt erlxlltenes sonst aus zwei Stücke lauten Ar ist eS in Zukunft nicht mehr nötig, daß in den gegen

Abg^ebeichenngungen erlangten Bezugsscheinen die Ostgenstäßde Mir Preisgrenzen versehen werden.

*

** Amtliche P er s o n a l n g chx j st t en Der 6ll virlvr um xnumng gestern, zum Bortvag: den Sta^minister Dr^v l^iN

l C,J Vorstand des Kabinetts Wirkst Gehermra. Romheld, außerdem een General der Infanterie Frei» dewn o. Huene den ErenElleumant z. T. Mllich gen p Mu m&, den Reitor der Universität Gießen, Professor Tr. büistvius Me

rrtnfSf? W rmd A, - UeLtragen 01 ^^ PI 'y SchsulamtÄlspirantin Eva Iaberg m LehrerutstellL an.der Vstt'sschule zu Walrdocß fübrer^M^Äs'sst E -d«r Ruhestand versetzt w-nrde der Rotten- Ksä? Ä. ^bsiisch-PreufnMwu Elsenbahngeuieinschait Andreas «lov »u Grirnberg vom 1. Icrmwr 1918 an.

Montan^ Dienststellen haben von

balhiahrJ 2 iw $J u l bxc 0C|amte Dauer des Winter- n / ) c Dw-nstittrnden von vormittags 8 Uhr bis ^1 Uhr itnd von nachmittags 2 bis 5 Uhr. r ,1. ?^frfr^scher Eierverkanf. An die Beznas-

1-2. ß,9 wird di^se Worauf tt

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