Tfcrr Aufdrrg erdaKe, oEfettig zu srntefüdSen; wie die ©«fltntimn vgat über das fcmTmurrofc Wahlrecht durch Gesetz ersetzt und eine gesunde @Mufluxtg der -Kvmncunal vcttrxüüovg frtme die BeLehattnng eines wirklichen Zwerkammersystsms gcfi/iect werden könne. Die Lck^veSen fordern eine befriedigende Zusammensetzung der Regierung sonn? eine Einigung Über das Vwgvamm für eine streng «unparteiische vreutralitätt- und HandelÄpokttik, ferner die von t*r Vtckhr-aHl der Wähler soeben gesorderwn Berfasfimgsrefvrmen. besonders die Einführung des Fraucmstrmucrschis und des gleüclren kommmmlen Stimmrechtes. Die Sozialdemokraten erklä- wn: Es ist vollkommen sclbstoe^vandkZch, daß von der kirnsrigen
n:n. vis» tu uyutoimncn jt’u'iu7qrrca:ra7i.Ri| / vwu ut-*. iiiuiuijHi
Negierimg eine genaue imb loyale BwÄchtung einer völlig un- fl> Ä h, + *y,r; + x + Mordect weiten muH, die die Re-
Reichskanzler Dr. Michaelis:
Vom Mgeoedneten Dtttmann fall) tote die Frage», die arn Samstag und gestern hier und im Ausschuß erörtert worden sind, von neuern angesckMtten worden. Ich will dem LL-geordneten Ditt- rmnrn bloß zitoerlei entgvgorchalren, einmal, daß er der letzte ist der fiel) das Recht zugestüyen darf, über Agitation in Heer und Marine zu sprechen. (Sohr wahr rechts.) Der Staatssekretär des ^Heichsmarrnecunts wird nachher aus die Anfrage, die der Abgeordnete Dittmann >cm ihn gerichtet hat, Mitteilungen machen, die die volle Begründung dieses meines Wortes erbangen sollen. Der Abgeordnete Dittmann hat mir das Wort entgegengehalten, daß ich mit voller Objektivität allen Parteien und Richtungen gegenüberstehen nmü : er hat aber den Zusatz vergessen, den ick) dabei ausspvach. Ich habe gesagt: Allen politische-.: Parteien
gerührt worden ist, daß sie unzulässigerweise für die Vaterlands, Partei Propaganda getricten haben, so habe ich bereits im allgr. . meinen meiner: Standpunkt auseinandcrgcsetzt. Die Beamtev lxrden das Recht der politischen Gesinnungsfreiheit. Sie Eo^* nen jd>er Partei beitreten unter der BovLusfeyung, die ick vorhin unterstrichen habe, daß sie keine Bestrebungen ver. folgt, die den Bestzand des Deutschen Reiches und des preußisch^ Staates gefährden. Ivgendivclchcr Mißb-vauch in der NichtzM daß Vorgesetzte Nachgeordnete Beamte veranlassen, Anschluß § cii^ bestimmte Partei M suchen, ist; unbedingt unzulässig, unt . wir wünschen nicht, daß rin Druck gegen, Beamte seitens ihr^ "
Dies« h -
imtgcrngncnei ytotwenmgfcit, bau d.:n TOrumgat uaa> einer oemo- kratischan Berfassungsreforn: nackigekommen wird. Eine unerlässliche Bedingung für die (rrrcM-ang der einer KoalitionSregierungl
^ <tJCUTH®Uug yuc L»ie .ViliVi '^U.119 VLL tuw-L jiviuiiumiawj Lvwwiyi Ku über tragen d'-n Aufgabe ist es daher, daß iirnerhalb der vov- 'geschlagenen Regierung ein völliges Einverständnis darüber herrscht, lich
nyuiiagen.en .r.egrerung ein oonig. vrnnoer>Lar»m« uuuiai ferrscbt. mverzüglick) die Verfassungsreieru: durchzuführen. Schließ» «p heißt e-: l'lsüs den geführten Verba itöfcmgat erhellt, daß es an oen angeführten innenpolitischen Grundvoraussetzungen einer solchen! Koalitionsregierung fehlt. Unter solchen Umstünden muß die eventuelle Mitwirkung unserer Partei an . \ .Bildung einer von Seiner Majestät vor geschlagenen Regierung au sg.'schlosse:: sein.
Hierauf berief, der König die beide.': NeichStagsPräsideiU»
- j l)ängtgen feo % xxn vx . , u u 1 *.u k v ( *.v H m bu,« j,
seits dieser Linie. (fleöWiier Beifall rechts, große Unruhe und Zurufe bei den unab^ängigaa Sozialdemokraten, Glocke des Präsidenten. Anruf: I>etzt wissen wir, wer Sie sind.) Ich komme aus die gestrigen Verhandlungen zurück. In der Interpellation des RoickErgs war die Anfrage an die Raichsregierung gerichtet, ob wir begannt sei, daß im Heere LLrchtrrtion^zuguns'ten der vaterländische:: Partei getrieben werte, und die Frage ist mündlich
Vorgesetzten nach, irgendwAckxer politischen Seite hin erfolgt. ^Bestimmungen gelten für alle Parteien. Meine Herren, nenn wh dieses Ziel veren:he:Uichen dann loerden lvir doch selb st verstäub, lrch, auf einen gangbaren Weg des gegenseitigen Zusnm. menwrrkens kommen. Wir würden sehr viel toeiter komm«: toeirn auch, diejeniMr, welche die Friedeuskundgebun
welche voi:
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m sich
Kohlenersparrnsse in der Schweiz.
Bern, 10. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Schlveizerischen Depeschenagerrtur. Zum Zwecke der Erzielung einer weiteren Kohlenernschrankung hat der Bmr- desrat beschlossen, den Siebennhrladenschlnß mr das ^anze Gebiet der Eidgenossenschaft für obligatorisch zu erklären. Sonntags müssen alle Verkaufsläden geschlossen bleiben. Der Schluß der G a stw i r t sch a f r e n wird ans elf Uhr abends festgesetzt. Die Kinos dürfen an 12 Tagen im Monat nicht mehr spielen. Hotels und Pensionen dürfen ratt noch ein Viertel der Zinrmerzahl Heizen. Für die Theaterbetriebe erlassen die^ Karrtone die nötigen einschränkenden Bestimmungen. Der BeschUch tritt am 22. Oktober in Kraft.
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lifMIllÜlM
Seefrfeg.
Neue U-Boot-Erfolge.
Berlin, 9. Okt. (WTB. Anrtlich.) Im Aermelkanal sind durch eines unserer Unterseeboote neuerdinas vier tiefbeladene Dampfer versenkt worden, die alle bewaffnet waren.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Das aus der spanischer: Internierung entwichene U-Boot.
Madrid, 9. Okt. (Privcrttel.) Meldung der Agence Haoas. Das entwichene deutsche Unterseeboot hatte keine Munition, da die Torpedos, Bomben und Granaten nach der Jirternierung in dem Arsenal abgegeben wurden. Ter deutsche Kommandant erklärte dem Kommanoanden des spanischen Dorpedobootes, das U 93 ins Ä).lepp- tau genonrmen hatte, er wisse, daß er irrterniert werden würde, weil er in die spanischen Gewässer eingedrungen sei. Er sprach ihm den Wunsch aus, ihn in den ^isen zu fahren.
Mi). Deutscher Reichstag.
124. Sitzung vom 9. Oktober 1917.
Am Bundesratstische: von Waldow, von Capelle. Dr. Hel ff er ich, Staatssekretär Drews, von Kühl mann.
Präsü>ent Dr. Kämpf eröffnet die Sitzung um 10,29 Uhr.
gut ber Tagesordnung stehen zunächst kleine Anfragen
brecht (Uirabh. Svz.) fragt nach Fvellasfwrg überflüssiger M:l:tärhandwerver.
General von Oven: Noch Fertigstellung von Kriegsuiw- wrmen wurde die allmähliche Entlassung dieser Personen angevrd- net. Später wurden sie wieder notwendig. Augenblicklich werden )\e voll und ganz gebraruht. Darüber hinaus werden Halb- und ZUnlarbeiter beschäftigt. Fri-densunisormen werden jetzt nicht an- geferdgt.
^Abg. Da löste in (fvrtschr. Dpt.) verlangt Maßnahmen zur rrefrerung der:n Tabora völkerrechtswidrig gefangenen und zun'ick- geyaltenen Frauen und Kinder.
Ministeriawirektvr Dr. Kriege: Die Regierung hot un- versuslvch Maßnahmen ergriffen imd Gegenmaßnahmen ange- M^^bclmsche Regiermm gab nicht nach, worauf Sübne erntrat. ^etzt schweren erneut Verhandlungen.
Dtsch. Fr.) fragt noch der Verwendung von )ucker mr d:e Wemproduktvn mxo einer besseren jöertrihmg von Zucker an die Bevölkerung.
Unt^rstaatssekretär Freiherr von Braun: Nur die absolut notwendige Menge von Zucker wird für die Produktion zur Der- mgung gcireltt.
S S 9 -^li t SS nn (ldmbh. Soz? wünscht Auskunft über e:ne Rnhe von Reklomotwnen in Stahlnvrksbetrieben . L^lmoivr Marouardt: Ermutlungon we'rden an- gest-. r.t, gegebenenralll Abstellungen 'getroffen werden
^ Die JnterpellationsdlÄrtie.
Atin > e ^ , a£^ u ; l0 ^- cr Jnlerpelbüion über die Agitation zu- stunsten der Vaterlchrdspirtn wnd fortgesetzt
Lcttmann lUnabh. Soz.): Unsere Haltung in dieser l]1 geändert lcotfcen, im Gegenteil, die syste-
manich orgomnerte Propaganda gegen den Versränd>igimgsfrieden wl: :m Heere weiter betrieben werden. (Der Reichskanzler berin r den Saal.) Der erste Eindruck der Reden vom Samstag SA 11 } ^ r n benAugen des Auslands trägt die gestrige Rede ^en Stempel der Falschheit. (Vräsidäit Dr. Kaiuvr rntt den Redner zur Ordnung.) Im Inland werden zwei iel los Cmpfmdmiger. ausgelöst durch die Rede die da, Vertrauen zur Auirickstigkeit der Politik des Reichs^nzlers
Ä'' Klangt aber: „Ihre Rode sei
vZg. v)g. Icern! Nein! Wos Darüber ist. ist vom Uebel'" Sie vrcoigen einen Verltändigmigsfricden, trevlm aber für einen Er- oberungslrieden em. Präsident Dr. .Kämpf ruft den Redmr zur Ordnung.) Rui>r untergeordnete Stell«: betreib«: diese Pro na 'ondevr obere Kom.nandostellen Flugblätter in alldeutschem und in Unterständen und Munitions- sübrrken angeschlagen, ^as ist das Mittel, mit oem die Aufklärung ^trieben nnro. Alle Der alldeutiH-n Propaganda eTttgegenlanstiibe Politik nnro unterdrückt. Die Stimmung der Frvntwldaten ist ganz anoer-, als man sich vorstellt. Die Presse der unabhängig«! §o»ialdeiM)kvatle wird, dem Heere und der Marine zu l^n^r-
^krengpe strafen stehen daraiff. Wie verhall sich das zu der geitrigen Rede des ReichskMylers, daß alle politischen Aul- faftungen propagiert roerd«: dürfen? Es sollte auck) das Wort noch gellen: „Ich kenne keine Parteien mehr!" Bor dem Krieg
be: uns die Alldeutton. ebenso während des Kriege« die S banden, und, soweit Deutschtadie
t ^ägt, liegt sie bei den Alldeutschen
• ro*? 1 ! X T ^ ö . m ^ r - kann nicht zulassen, daß ^
baß die Schuld am Krieg? aus den!.- l&f . r* l t€ l lcg *‘ ‘ ^, l . r „ w ^ cn die große GefakTr der Äll-
J. ic ^b ekäm päm, dann muß man auch
% ÄTIteSÄI sti — Sie
mei 1 mi'mb^i^. amPr mt 3tollT u«htr°«lich noch
tms0 taten
Ltnsre Kem de wollen den Frieden nicht. Oarnrn hleibt uns keine Wahl. Wir müßeKweiieraushatten, weiterdurch hssten. Keiner darf jetzi müös, keiner märds werden, keiner auf halbem Wege siZhenblerben. Letzi heißi es:
,, L) u r ch ! " Draußen mit den Waffen, drinnen mii dem Gelds, die Lungen mii ihren Leibern, dis Alien, die Frauen, die Kinder mii Hab und Gui. Alles für allst Go bsreiien, so erwarien, so verdienen wir den Sieg.
Darum zeichne!
darauf Lusttohnt wobd«:, ob ihr bekannt sei, daß von Beamten in unzulässiger ^^eise für die Vaterllmdsportei Propaganda getrieben werve. ^Zas zunächst die Frage, ob im Heere Propaganda getrieben I worden sei, anlangt, so ist gestern in metton Umfang vom Herr^ ^ ansetn andevgesetzt wvrd«l, in welckKN Weise im Heere
E Aumarimgsarbeit betrieben wird. Daß die Aufkläitrng für die Sol- daten uiibedingt erforderlich ist, daß eine geistige und sittlich Fürsorge sur die Soldaten im Felde ein dringendes Bedürfnis ist, das u nrer,chrnben alle, die die Verhältnisse draußen keim«:, das er^emien die Soldaten selbst am .dankbarsten an. Llber auch die D^ren Abgeordneten, ; bie die Soldaten da drauß«: besucht l-aben, yab«: stch von pen ,eger:sreick-en Einrtchungen ^überzeug«: können und euren vollen Eindruck davon gewonnen. (Sehr rickstig') Die gmrze AuMärnngscrrbeit ist einheillich organisiert. Es sind uns gestern von den: verrn Kriegs minister die Leitsätze mitge teilt wor- d«:, die für diese A'.'.cklarungsarbeit im Heere gelten. Diese Lei«, cch haben bei der Mehret bt*r Mitglieder des Llusschusses die volle Ueberzeugnng gesäusen, daß das, nirk'-' geplant mrd geschhen ist, durc.)aus ,eg«lLreich ist und sich in dem Rakm«: hält, der für ber- <rrtigc einheitlich Organisationen im Heere bestehen muß Es ist uns gestern das Wichtigste mitgetcilt nwrdan. Ich will heute er- ^ darcmf zurückkommen und nehme Veranlassung, aus diesen Leitsätzen das Wesentlichste mitzuteilen. Die wesentlichen Ge- brete der Aufklärung sind müh den Plan«: der Oberst«, Deereslmttmg die Ursack^en des Krieges, die wirtschaftlich Ent- wullirng ^'mdchlands. (Der Reichkanzler liest die weiteren The- mata bei- Stuft!immg iwr.) Die Ziele der SliifN-mm-i sollen er- reich: werden durch Borträge, Un terlxil tun g sabende. Theater aus ; ffchrungen cs mld Kinos eingerichtet, Feldmedigtm, Feldbüche- > remn und Feldbucks-andlnugen. Diese ganze Orgamsation ist hin- ' ^ c * a ' Mazedonien Durch Soldatenheime ist sie
gefp rr ert chilxn, m denen £:e tV£Ö£>graucn draußen einen rj« Eilatz bekommen sollen für die Heimat, eine Hilfe, di.' von tom draußen anerkannt wird uub zu vollem Segen gereicht. Lne danken es der Qlrenten HeereUeitung. sie danken es all«:
E^otziten und die ganze Organisation und rpre Atbnt blecht em Bindeglied zwischen dem Felde und d-?r
SSh a Lß ( nSL n ^ ttff Z & ? ist ausdrücklich) gesagt und es ist auch durch, die Order der Obersten Hoeresleirung uvch^ ganz besonders scharf betont worden, daß diese ganze Einrichtung mit politischen 6-wgen rncht m Verbindung geb^xto werden f*(l. m handelt sich mn vaterlmMfchen Unterricht, to Re ihn mXin ^rtoitoito bn dm Truppm pffegtr zur FSrdernng der B»^riandsli^e i,nd zur llr^rz-rehung irchstloser Hrngckbc Ter h»t ohxe
da« b-ei der AuMärung^rbvit. dll' hümusgeht SJÄ 1 ? ln^ dre getnrfxn w«d omi Den ver-
1 cknedmsten Leuten, die Hock) feliftuetft andlich für bwfen nicht
affe «leheitLch vorgeÄldet find. seU^skvers:«dllch ar»m die Ten- if 1 will, daß Politik nick)t chneingelragen
^ .solche Brrftöße Vorkommen, nckrH
aber zugegeben, xtr A.rie.rHimi»ster hat amÄrttzÜich erklärt daß da, wo m nnz-ulSsftger Waise Politik hineimgetvagen wird, :lieme-
darüber lwwvcht »oerdm, daß der vaterlandiichc Umrrricht ruckst mm Mittel politischer Propa«,da gemacht ward. Du vorgekommmen UeHerffEe werden ^^rüft und msbewndere wird nicht geduldet n»erd«i. daß Mm-ordnete [ } ; X r v S tellungnahme zu dm KrnegÄzielen hervb w'sttzl oder bel«drgt werdm. WaS die Beamten beträfst, über die airck) Klage
vom 19f. 13'iuli bekämpfen und welche von ihr b :l>aupt« f. he- bau ihre Anhänger einen Hungerfrieden wollen, dieser NesolntiovI ü gerechter würd«:. (Sehr rickstig!) Mr müsfjen die Ziele, b&l $ tn dieser Kundgebung liegen, in ihrem po s i t i v e n S i n n, c
ihrer kraftvollen Seite he ra nsar bei t en , wir müj»' sm uns llar machen, was damit gewollt ist. Wir nrüssm unter- - streichen, was dort gesagt ist: Das deutsche Volk wird ane ein Äs- dNann zusammen stehen, unerschütterlich ausharren nnd kämpfen wW fern und seiner Verbündeten Recht auf Lebm und Eutwicklunai <a£ gesichert ist. In seiner Einigkeit ist das Deutsche Reich imübev. >*:
Ich habe mit Zustimmung des Reichstag- an demselben Tage die Ziele nach der Richtung ; - umschrieben, daß ich sagte: Mir müssen weitern« ausharren, bis erreicht ist, daß das DeutschrUf Reich auf dem Kontinent und über See seinei,?^ Ge ltung behält. Wir müssen ferner danach streben, daß dcn m' Maffenbund unserer Gegner nicht zu einem nürtschaftlichen Trutz. Hund sich auswächstl- Meine Herren, wir können in diesem Smnchsr, einen Frieden durckisetzm, der dem Baueni den Lohn feiner Scholle! ritt getvckhrseistet, der dem Arbeiter Lohn und Verdimst gibt und der? r ü ber Industrie Absatz verschafft und die Grundlagen sozialen Aus- {rjfk schtounges gibt, der unseren Schtiffm dve Möglichkeit gibt, cu!f-Zch freier Fahrt anzulegen und .Kohlen zu nehmm rn aller bin«: Frieden weitester wirtl'chaftlicher Md kultureller Enttvick«! üicng, einen wirllicken Friedm. dm könnm wir erreichen in diefchs Nahmcn • Beifall.) Solange uns die Gegner mit Forderungen gegen-» «a übertreten, die jedem einzeln«: Deutsch«: als unannehmbar er- -v scheinen, solange unsere Gegner an den schwarz-weiß-rotm PfLH. - len rütteln wollen, solange sie svrd<wn, daß wir von deutschem v % Laird etwas geben sollen, solange sie d«: Gedankm verfolgen, j.u ö zwischjen d as deutsche Polk und seäum Kaffer einm Keil zu treiben, £«w solange icetbcn wir unsere Friedenshand zurückhal- ^ ten mrd mit verschränktm iArmen abwarrm. Wir könnet ihr warten, die Z^e i t läuft für uns (Beifall.), bis uusevs-fi r Ja einsehen, daß sie diese ihre Forderungen zurückstellen müssen. 1c! L Solange müssen die Kanonen ihre Arbeit tun und die U-Boote. Wck Unser Friede wird dock, komnien. (Lebhafter Beifall.)
Hochverräterische Umtriebe. ]m
. -taatssekretar des lReichs'rnarineamts v. Capelle: Cs ist»^
leider «ne traurige Tatsache, daß die russische Revolution auchMdci «nigen ioentgen Leuten <m Bord unserer Flotte die Köpfe ver-Gv^ wirr: und revolutionäre Ideen bei ihnm großgezog«: hat. wahnwitzigen^ Pläne dieser wenigen Leute gingen dahin, auf allen Schiffen.Vertrauensmänner zu werben, M me ganzm Mmmschaftm unserer Flotte zu Gehorsamsott, ssgai Weigerungen zu bringm (Hört! Hört! rechts) und aut diffrt'Lg- W«se, ev«ttuell unter Anwendung von Geloalt, die Flotte lahm. zuleg«: und dm Frieden zu erzwingen. (Stürmische Psui-Rufe ß'tN rechts.) Es ist eine Tatsache, daß diese Leute Be^«ch : e Hungen zu der Unabhängigen sivzialdemvkrali-W^ che,n Partei gehabt haben. (Erneute Pftii-Ruse recbtS, lebhafter Widersprikch und Rufe „Unerhört!" auf der cuiVriteF* 1 Linken. Ter Staatssekretär fährt mit erhobener Stimmer so-rt):
Es steht aktenmäßig fest, daß der Hauptagitator k hier i m Reichstag im Fraktionszimmer der U» t
abhängigen so z ia"ldemok r a' t i sch'e^ n Pa? t e t den *
H aase und Vogt Herr seine ^
geordneten Tittmann, .
Pläne vvrgetragen und Billigung gefunden hat.k ^^urmchche Pmi-Rure rechts, Sturm auf der äußersten Linken. I 5Kl,T L ^UZel^r Schwindel! Unglaublich?) Tie VC&gearbneten haben S cm das Gefährliche dieses Vorgehens hingoviesen imd zur größten ^ Vorsicht gemahnt, »aber ihre volle Unterstützung durchs Uebermittllu ng von Agitalionsmater kal zur Aus- re ’* 1 ;y . b er glätte zugesagt. (Wiederholte Pfui-Rufe T'efer Lttuatwn gegenüber war es meine erste Pflicht, dck fr ^lTDrtngen des versprockmm Agitationsmaterials mö» k" lick,st unmöglich zu machm. Ich habe daher die t» h ftawigcit Kommandobchörden ersucht, die Verbreitung dieÜlk MZars mrt ccklm Mitteln zu verhindern. kLebh.
Beiwrll.) lieber die ,y«teren Vorgänge cmf der NoM raun ^ch mich hier nicht icruskassen. Einige wenige Ehv» und Pflichtvergessene haben sich schwer vergan^ gen und sind der verdienten Strafe zugeführk worden. Trotzdem will ich hier von der offenen Tribüne sag«. ■: daß die umlaufenden Gerüchte, die natürlich auch mir hinterbracht - wEu sind, maylos übevtriebm sind. Die SchlagfertigSeit der ' l L®y E ein«: Moment in Frage gestellt' Word«, h es mich bleiben. (Lebhafter Beifall).
Diesen schiveren Anklagen gvgenM *■' int ^ zunächst die Obige klagten hör«. ^ede Part« nruß Gleichbereckftigung in der Behandlung seitens der rOrmhren. Wir sind ütozeugt, daß meine Partei wälzend des ganzen Krieges ben richtigen Weg gegangen ist im Fntenffse de- l:
m Ä u 5 rf ? ut ' er . t ;'^ ^ .Rutschen Arbeiterschaft. (Sehr richti g.) Mich den lllldeut,chen billigen tvrr BewegmigsNn^i.beft »u, mir darf ihr^ Agitation nicht von behördlicher oder miluarisch» S«t«aus Vorschub geleistet werden. Man fordert den R«c!>skanzja t A^en die Anhänger eines Vreständigung.'ft^-dens au! Wer trägt die Beantwortung dafür, daß die Einheit' des Kitschen Volles so zernffen wird? Die Baterlandspartei ist uichtö weitem, als der Rahmen für die Agitation zu den kommenden Wah- !SS bie ^uh«t der jetzigen Mhrl-ett stören. Zur polb wichen rluitlarung sind die Parteien, die Landtage und der ReicÄ- tag da. ^-azr: bpten es keiner militärischen Organisation. Mr n musftn das ganze Amklar-ungsmaterial prüfen. Was wir fordern. i her (Tttnscn Organisation. Frei n?. lK.i wir -^^utTchland wißen von auswärtiger Knechtung, fW' aber auch von Knechtung im Jinrenc. (Beifall links ) W
Mg. Hause (Unabh. Soz): Ich habe mit dem M atro- ^ sen, von dem Staatssekretär von Capelle vvrhi« f o *hi f1 1 ©it $31 mmer gesprochen. Das ist - d^vndcres. Der Staatssekretär soll uns erst das vvAmen- Er hat aber keins. Wiederholt baden mich * Ddcttrosen amgesucht und über- Mißstäiide gellaK S? ^tttwse klagte ich er Mangel an geistiger Anregung. W !A^>sws^i auch die Pve.se ^der unabWigigen Sozialdemokra S2S!i ® ae ^ T r >erit 3ufc 11111^0111 fte au Land, um volttiW
war ihnen Litmatur erwLnW . f^SL^ 07 ^! amtlich mit .Hochdruck ge- v
trr f ,rn f 3^7 Mntrvjen daraus hmgewies«r, daß dies duto ^
21^4Ä 1 &at tat besten Eindruck auf mich '
f tefftc "°?Uf ersMtkert, als ich hörie. dch «r ^itifchmr Ideale den Tod IJ.it erleäfi I ^Mung.) Hier und anderwärts W tTLai: v«Bach Svmpcttche und Begeisterung für die russische ditTO*
^^^^^.EtmEreisni« tas irtir, JkdrhlmdW ^ - 7 ^ 7 ? Auskunft des .Ätwitssekratärs liegt klar zutage
i^ 11 a ? l/ ***? Duch zu schwenken gegen andeve
Varteieu, um dreft zu einem festen Block zusammeiyubri nqen D«
nriT- n “^ lvideres tveiß. als ,rns un-
wsMschtoen, als wir oas gan.ze Unglück des Krieges voran-'-gef« ZL D:n des Reichskanzlms f«T tvcrS n «ri> 22* ^ "runter !var. als Puttkamer. Es war vos
toch^erWm. mCl ^Ekamer wie auch Bismarck haben G#


