Ausgabe 
21.9.1917 Erstes Blatt
Seite
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Leicht sei dir die fremde Erde, Schmuck und Hoffnung sind nun entschwunden,

Vorbei der Traum von künftigem Glück,

Geblieben nur herbe unheilbare Wunden,

Kein Klagen und Weinen gibt dich uns zurück. Nun ruhe sanft, mit Helden Seite an Seite,

Die Liebe zu dir bleibt unseres Lebensgeleite.

Du braver Sohn, lebst nun nicht mehr,

Dein Platz in unserm Kreis ist leer.

Du reichst uns nicht mehr deine Hand.

Du starbst so früh im Feindesland,

Warst noch so jung und starbst x zu früh.

Vergessen werden wir dich nie.

Du sankstdahin, wie Rosen sinken,

Wenn sie in voller Blüte stehn,

Und heiße, bittre Tränen fließen.

Weil du so schwer mußtvon uns gehn.

Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die schmerz­liche Nachricht, daß unser guter, braver, unvergeßlicher Lohn, unser treuer Bruder, Vetter und Neffe

Gefreiter Heinrich Luh

bei einem Pionier-Bataillon Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille

nach lßmonatiger treuer Pflichterfüllung am 29. August 1917 sein junges, blühendes Leben im Alter von 21 Jahren zum Opfer geben mußte.

In tiefem Schmerze:

Heinrich Luh I. und Frau Katharine Luh Albert Luh Katharine geb. Wagner Lina Volk Friedrich Luh, z.Z. in Garnison und alle Angehörige.

Allendork a» d. Lahn, den 20. September 1917.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit­teilung, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser guter, treu­sorgender Vater

Herr Johannes Laub

im 49. Lebensjahr Donnerstag vormittags ll l / 2 Uhr nach kurzem Krankenlager sanft und unerwartet entschlafen ist.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen;

Frau Emma Laub geb. Bingel Georg Laub Marie Laub.

Gießen (Kirchenplatz 10), den 20. September 1917.

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Die Beerdigung findet Sonntag den 23. September, nachmittags 37* Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.

Todes-Anzeige.

Heute entschlief sanft meine liebe Schwester

Luise Jockei

im 84. Lebensjahre.

Jockei, Geh. Justizrat.

Friedberg, den 21. September 1917.

Die Beerdigung findet in der Stille statt. 7 o 3 7D

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Danksagung.

Für die vielen Beweise innigster Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen herzl. Dank die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Wilhelm Bender.

Rodheim a. d. Bieber, den 21. September 1917.

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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser innigstgeliebter Sohn, unser lieber, unvergesslicher Bruder, Schwager, Onkel, Enkel und Neffe

Schütze Viktor Galinski

in einem Reserve-Infanterie-Regiment

an einer Krankheit, die er sich im Felde zugezogen hat, am Mittwoch früh um 10 Uhr im Res.-Lazarett II (Alte Klinik) den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist

Die tiefgebeugten Eltern und Geschwister.

Giessen (Frankfurter Strasse 150), Lollar, Messel, Därmstadt, Gostyn, Neuyork, den 21. September 1917.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 23. September, nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 06892

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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daff meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante 7029

grnn Dorothea Wagver

geb. Schneider

im Alter von 36 Jahren nach langem, schwerem, mit grotzer Geduld ertragenem Leiden am 20- . Mts. sanft in dem Herrn entschlafen ist.

In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen:

Hch. Wagner und Kinder.

Gieffen (Frankfurter Str.140), 21. September 1917.

Die Beerdigung findet am Sonntag, nach­mittag »m 5 Uhr, vom Neuen Friedhof ans. statt.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters

Sem Philip gmniittl IV.

sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Groth sagen wir herzlichen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen:

Familien Hammel und Schäfer.

Annerod, den 20. September 1917. 7028

Achtung! Achtung!

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