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21.9.1917 Erstes Blatt
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_ P^ersburg, 20. Sept. (WTB) Re-utermeldüng. Es yt Mt beschlossen lvorden, daß Kornilow vor ein Kriegscl^^lcht gebracht wird, dem eine Jury beiaeaeben wrrd. Gleichzeitig beschloß die Regierung auf Verlangen des Arbeiter- und Soldatenrates, daß der Prozeß nicht in Petersburg, sondern in der Frontzone stallfinden soll

Eine demokratische Konferenz.

# -Metersbürg 20 Sept. (WTB.) Meldung der Pe- ^^^9taphen-Agentur. Die vom Arbeiter- und Soldatenrat aus den 25. September nach Petersburg berufene d e m o k r a L i s ch e K o u f e r e n z , welche die Frage

-o.lbdung einer^fest gegründeten starken Staatsgewalt enlK^iben soll, lvird in der Presse und politischen Kreisen lebhast besprochen. Die Meinungen gehen weit auseinander und sind haung ziemlich ablehnend. Amtliche Kreise lassen merken, daß die demokratische Konferenz in keiner Weise un- Gesichtspunkt angesehen werden oder dieselbe ^Dichtigkeit haben könne, wie die neuliche große Staatskon- serenz von Moskau, die durch die Regierung berufen und Abulatz ihrem Programm gehalten worden sei; deshalb habe dav Ministerium an ihr teilgenommen und geglaubt, sich ?° = rbn -Vertretern aller lebendigen Kräfte des russischen Vol­kes über die Zage des -Landes und die Politik der Negierung aussprechen zu sollen. Dagegen die demokratische Konferenz in Petersburg sei von dem Arbeiter- und Soldatenrat be­rufen worden. Die Regierung sei daran nicht be - teiligt und somit nicht verpflichtet, an ihr teilzunehmen.

Die Besprechungen in der bürgerlichen Presse sind na- turuch ziemlich ungünstig, aber auch die sozialistischen Zei­tungen scheinen von dem Gedanken dieser Konferenz nicht gar zu sehr entzückt sein.Rabutschaja Gazetta", das Blatt der sozialdemokratischen Arbeiterparteien, meint, die .Kon­ferenz dürfe keine ängstlich vertrauliche Versammlung blei­ben, sondern müsse das ganze Land aufrufen und alle die- lenigen zu gemeinsamer Arbeit aufsordern, die bereit seien, die Gegenrevolution tätig zu bekämpfen und das Land gegen den äußeren Feind zu verteidigen.Narodnoje Slowo" (sozialistische Zeitung) schreibt:Wenn die Konferenz sich aus denselben Teilen der Gesellschaft zusammensetze, welche den un ^ Soldatenrat bildeten, würden offenbar ihre Beschlüsse nur für diejenigen verbindliche sein, die sie gefaßt hätten.Djen", das Blatt der unabhängigen Sozialisten, ist der Meinung, wenn die Konferenz das Monopol betreffend die Bildung einer Staatsgewalt in Anspruch nehme, würde ne das Land möglicherweise wieder iiwden Abgrund eines Bürgerkrieges stoßen und vielleicht einem neuen Kornilow den Weg bahnen, der diesmal glücklicher sein könnte, als sein Vorgänger.Wolja Marova", das Blatt der Popular- soziaüsten, und andere Blätter, schreiben ähnlich.

Petersburg, 20. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Mel­dung der Petersburger Telegraphenagentur. Die Gruppe der revolutionären sozialistischen Minimaliften und die den Anli- zimmerwaldern angehörigen Mitglieder des Hauptvollzugs­ausschusses des Arbeiter- und Soldatenrates haben einen Aufruf veröffentlicht, in dem es heißt: Der Grundsatz der revolutionären Demokratie, der die Regierungsgewalt auf der inneren Koalition begründet, ist verletzt. Ein letzter Ver­such, eine Koalition zu bilden, begegnet dem Widerstand der vermitwortlichen Organe der Demokratie. Die Verleugnung der 5walitwn hat erne tiefe Erschütterung hervorgerusen. Ein rem sozialistisches oder ein rein bürgerliches Kadinett wird außerstande sem, die Verteidigung zu organisieren und eine wirtschaftliche Zerrüttung zu vermeiden. Falls die demo- kratische Konferenz ein rein sozialistisches Kabinett schaffen wurde, so würde das Ergebnis die Mobilmachung aller gegenrevolutionären Kräfte sein. Der Aufruf schließt mit der Aufforderung, sich auf der demokratischen Konferenz zm emem Block zusammenzuschließen, um Rußland einen Bürgerkrieg zu ersparen.

Renaudel

legte die Zurückhaltung der Sozialisten dar und e Regierung sich bewährt haben WUM, werde sie

erklärte, sobald die Regierung sich

ihr günstige Kundgebungen der Sozialisten imet^rfinoen

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Kammer vertraue bctrmrf, daß die Regiermrg die Durchführung

günstige Kundgebungen der Lwzraii,ren _

Am Schluß der Interpellation über dre allgemeine Politik der Regierung rrahm die Kammer die Tagesordnung des Radikal-So- zialisten Paul Las so nt mit 378 gegen eine stimme an. Die Tagesordnung billigt die Erklärunaen de'- Reoiernngwnd sagt, die

oiuinuiti. oerrraue oaraus, ouß iw- w

ihres Kriegsprograninies tatkrästig sortjetzen werde.

Fronzöfischc Presscstimme».

Bern, 21. Sept. Die Haltung der franMsKe« Presse gegen- über Painlevos Ercklärungen ist im allgemeinen kühl zurückhaltend und kennzückmet sich mit dem Wort ,,Abiwarten-^as ganze ^.and verlange eine energisck^e Regiermrg. Die meisten Blatter teilen gleich­zeitig nnt, daß die Aiisführungen Painlevös auch m der .Kammer kühl ausgenommen wurden. Viel angegriffen wird der Satz Parn- levos, daß Frankreich der: Krieg nicht einen Tag zu lange oder zil kurz führen dürfe.Action Francaisc'hLibelle" und andere Blätter zweifeln, daß Parnleve der rechte Mann str. M'S eure ver-

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H Parmev6 oer renne L-uu."" rz..

weigert dem neuen Kabinett das Vertrauen. Mau müsse erneut mc Machtlosigkeit der französischen Exekutivgewalt feststellen, die die Lage nicht verstehe, und das Parlanient auffordern, das Werk der

niuji w.T|iege, um» ütto ipauuiiu-ju uunvi^u

öffentlichen Wohlfahrt selber in die Wege zu leiten.

Ern Eingeständnis desEcho de Paris".

Bern, 19. Sept. (WTB. Nichtamtlich,)Echo de Paris" erklärt bei der Betrachtung der a l l g e m e i n e n K r i e g s l a g c ,

ernarr ver oer ^eiracyrung Der aiigemauti .ivucysiuyi., die Entente müsse eineii neuen Kriegsplan aufstellen, dem die Tat­sache zu Grunde liege, daß der deutsche Plan in Rußland erfolgreich gewesen sei. Deutschland werde deshalb künftig über größere Kräfte an der Westfront verfügen, so daß die Entente das Gleichgewicht erst wieder brechen könne, wenn die Vereinigten Staaten die zahlen­mäßige Ucbermacht wiederhergestellt hätten. Was die Blockende anbelange, so brauchten.die Mittelmächte heute wemger besorgt zu sein. Das Anwachsen der Llusdehnung der Kriegskartc setze die Mittelmächte in den Stand, aus alle Elemente, die für den Frieden arbeiten, z. B. die Neutralen, einen größeren Truck auszuü-ben als je. Alles in allem, es sei sicher die Aktiven der * ^ch-österreichischen Kriegsbilanz zunähmen, ix nicht bedei'.te, daß die Mittelmächte auf den Sieg rechnen

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könnten. Bei den interalliierten Besprechungen, die demnächst arbeiten, z. B. die Neutralen, einen größeren Druck anszuüben als je. Alles in allem!, es sei sicher, daß die Aktiven der Monopols aus dem Weltmarkt bestehen müsse. Dadurch könnte die völlige Entwertung der heuttgen Kriegsfälle für die Mittelmächte herbeigesührt und diese auch fernerhin wirtschaftlich gefangen gehalten werden.

Frankreichs Kriegsausgaberr.

B e r n, 19. Sepl. (WTB.) (LautTemps" betragen die Kre­dite für das letzte Vierteljahr 191? für das allgemeine Budget 11203 000 000 Franken, zu denen noch 94572 Millionen für

LL v/wvy \J\JW 5'U 1A.UUI .J r-J , .Vt tll ILMltll I U.V

dtebenbudgets kommen. Die Kred it e r h ö hu n g gegenüber dem vorhergehenden Vierteljahr beträgt einet Milliarde und 330

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Millionen, von denen 855 Miföionen auf rein militärische Ans- ftabea imb 475 RdiOlchrr-en ans die Zivilvenoalttl-Ug rcnd Schulden-

Eine Bertrauenserklärung der französischen Kammer für das Zlabinett Painlev^.

verwattung entfallen. Das Kriegs Ministerium alleftr erhöhte seine Ausgaben um <>80, das i s Dhinitioitsminifbcriinn um 70, das Marine­ministerium um 157 Millionen. Die G e s a m t k r e d i t e ab 1. August 1914 betragen mit diesen Krediten bi^t ztum 3-1. Dezember 1917 102 642 036 907 Franken. Der monatliche Durchschnitt für die Ausgaben stieg von 1318 000 000 in den ersten fünf Kriegs­monaten auf 3 306 000000 im Jahre 1917. Der Finanzminister fügte hinzu, dajß er noch, vor dem 31. Dezember von dem Parlament neue Kredite zur Bestreitung unvorhergesehener Ausgaben verlangen müsse.

Paris, 19. Sept. (WTB.) Meldung der Agence H-avas Kammer. Brunnet tadelte den Papst, iveil er nicht zirischen Ver brechen und Recht unterschieden habe. G r o u s s e a u (liberal) unter­brach rhu und tagte:DrejenigM, die erklären, daß die 'Note des Etes deut'chem Emsluß erttsprungen sei, sind im Irrtum. Tie v dachte- verurteüt dre deittschen Ansprüche und bestätigc

^bchtes- Das ist eine Huldigung für Fraitt- fSz' v r ^ nter ^ r . e ^^^ r .settens der Sozialisten.) R e n a u b e I 1^.) sagte:Die sozialistische Note zur internationalen Konferenz war unzweideutiger, aber man verfehlte nicht, von deutschem Ein- sprechen. Jetzt nt bie Reihe an den Katholiken, sich in ihrem religiösen Bewußtsein verletzt zu fühlen." ' 1 '

Painlevs antwortete dem Fragesteller und sagte:Aufgabe fox Recherung ftt einen Plan zu haben, sich darwi zu halten und chn au^utuhren. Dre ^twide heißt Handeln." Der Ministerpräsi­dent erklärte weiter er bedauere, die Mitwirkung der Sozichisten nicht erlangt zu haben und bestätigte seine Entschlossenheit, mft äußerster Energie alle An,chläge gewisser fremder Agenten zu ver- ^ m Gerechtigkeit tverde thren Lauf nehmen bis zu Ende Pmnleve machte dann eme Anspielung auf die Gemeinschaft d e r N ahonen und die Bot.chatt Wilsons. Painlev^ erklärte bgß Frankreichan solchen Gnin-sätzen sesthalte. Es biete die größten aufrichtiger moral ,, cher Größe und Selbstv er^ 25 ?Ä\ ^üle Uebereinstimmung mit Le-

men, » äjtlid, der Spreche die Frankreich den Alliierten seqm- nl^ gebrauchen konnc^ irr rilhr fort:Die Scelenariitc Drank. reichg zngt ttch deiitlich vor aller Angen. und dg cs den Ntundsätzh bn Bereinigten Staaten sch anschlieht, gibt es ein arochz

mh f,^ e Ä rUn i- rb - fi * bernükni. der Nation Mräg

,u fcn, nnd sich destrebrn, lneienigen, die mit uiis käinv'en m, ^ gclviesenen Weg mit sortznreifien. Es ist sicher

datz die Politik LeniervS trlumphicre» wird und das; wir (BralbSufl.

Me Frankreich d-ic Mijglchkeit geben, allen SH-me n£ntm die Stirn zn bieien/- Painleve schloß mit der Bittern die Kammer, der Regierung ihr tmltoS Bettrauen m ch-nken . , Pn Abgeordneter fordert Ribot auf, sich ilbcr die »wischen den Alliierten getro'taucn Abmachungen zu ankern di! tat gemachte,! Versprechungen zuwideroch nicht veröffentlicht worden knch N , b o t -mtn^rtete: Ich erinnere an das, >oa- ich schon7esa7, lsata Frankreich hat feine gelzeime Diplomatie. Es ist tate t di! ziinichen den Alliierten getroffenen Abmachungen zn verössentli'cken

JJ n w! ^ ^ n ® a ' u f Jufc^iebe n. Wir sind in den K-rien Eroberungsabsichten. Wir fordern das Recht ohne das es weder einen dauerhaften Frieden inirK rLl li ^sellschaft der Nationen möglich '%% ix fkrd r n E li a ß!

46 Jahren >auf der Welt gelastet hat. Wir berlwrgen ^S!- l6lt dre.<üle menschlich^. Rechte verletz, haben, d^^völk^mnÄ^^r' nmlteten Länder Wiedergulmachunae n w- c*

ihnen schuldig sind. Es sind auch Bürgschaften E? Wi! unterzeichnen keuum Friede.., der unsere Kinder nötigt emmnt bte Surren zu ergrernm. Wir faben die Note des Papste? nchM'?

DEd mi, EnLnd.Jtalta.

und Petersburg Was'könn^wta aüf"7tte ds^AuftardrLng'tt

anttmarten? Wir

Seite sagt man nichts. Wir Men rkchstr ch^P^.süaen^

"Nt ^ r Versicherung, er werde sich mit Lm'LV

gäbe wchmen, Frankrnch toürdig zu vertreten V * JllTi

Ter Fall Luxbnrsi.

Stockholm, 20. Sept. (WTB.) Meldung des Svenska Telegrambyran. Amtlich. Die Mitterlung über die von dem amerikanischen Staatsdepartement veröffentlichtem Tele­gramme Luxburgs hat die Regierirng veranlaßt, am 10. September durch den schlvedischeit Gesanbtei-l in Berlin anzufragen, ob es richtig sei, daß die veröffentlichten Tele­gramme von dem deutschen Geschäftsträger in Buenos Aires abgesandt und von dem Ausmärtigen Amt in Berlin emp­fangen worden seien. Nachdem die Antwort eingegangen ist, wurde der schwedische Gesandte in Berlin- am'l5. Sep­tember beauftragt, uitter dem Hervor heben, daß als sest- gestellt angesehen werden müsse, daß eine deutsche Behörde m besonders ernster Weise das schwedischerseits erwiesene Vertrauen mißbraucht Hobe, einen bestimmten Pro­test der schwedischen Negierung anläßlich des Vorfalles zu erheben. Die am 17. September von dem deutschen Gesandten in Stockholm dem Minister des Aeußern gegen­über gemachte Mitteilung steht mit dem schwedischen Protest nicht in Zusammenhang.

(Notiz: Wie hieraus ersichtlich, hat die deutsck-e Regie­rung der schwedischen ihr Bedauern aus eigener Initiative ausgesprochen, ohne erst der: schwedischen Protest abM- warten.^ ^

Tie Politik des Papstes.

Berlin, 21. Sept. Der Heilige Stuhl will, wie sich verschiedene Blätter belichten lasseir, demnächst ern Gelbbuch herausgeben, das Me Schriftstücke enthalten foll, oie der Papst während ves Krieges au die verschie­denen Staaten abgescmdt hat, und die Antworten, die er erhrelt. Außer Spanien soll auch die holländische Regierung die Friedensbestrelmngen des Papstes unter­stützen wollen.

Tie belgische Frage.

S-F' MTB.) DenMiinchmcr Neueste» NcichriMen wird ntar oie belnischL Frage vvn iprem Berliner Vertreter unter dem 19. Septenrber gedrahtet: In tan letzten Tagen ,md über die Stellung Deutschlands zur Frage der bel- g r s ch e n Zukunft so viel durcheinanderlaufende Behauptungen upd .Vermutungen verbreitet worden, daß es nützlich erscheint, diesem Wirrwarr enr m festen Strichen gezeichnetes Bild von dem bishengen Stand der Auffassungen gegcnüberzustellen. Fr'ir uns ist die eme, alles beherrschende Tatsache, von der wir ansgehen die daß wir Belgien fest m der Hand haben, und daß es den, Gegner veriagt geblieben ist trotz der ungek-euerlichsten Anstremsungen und Opfer uns aus dieser festen Stellung zu vertreiben oder uns in ihr zu erschüttern. Das ijt der Ausgangspunkt für jede deutsche Erwägung und für fede Verhandlung mit dem heutigen Gegner Dre -^rage der Zukunft Belgiens ist aber, wie sich das von selbst versteht. Nicht isoliert zu betrachten und zu lösen. Auch sie muß im

Eßt^ und "mtschieden^ samten Kriegs-und Friedensfragen n-

ST-- £-z;rr: Für das Gcsamtgebikt aller dieser

Frager, aoer hat sowohl die deutsche Regierung wie die deutsche ^^"Kbtung alv Rlckstichnur anerkannt, daß nicht Eroberungen sondern Verst ändigung und Ausgleich für uns das Ziel seien, unter .selbstverständlichen Voraussetzung, daß auch unsere Gegner ebenso rückhaltlos ans Eroberungen verzichten und Verständigung und Ausgleich suchen. Das gilt für die Gesamtheit tat Fragen ut> es gilt im Rahmen dieser Gesamtheit auch sstr die talqffche Gegner bereit sind, aus ihre territoriale wlrt,chastlich- Ervberungspolitik und aus die während dieses K^>> ges bereits gemachten Eroberungen gege.iilber Deutschlaä» und se.nen Verbündeten zu verzichteil, so sind auch >vir tazu farit unb ms insbesondere die belgische Frage aiigehl für diwrn B^nE ioortuwg man ftrfe m ©ngta* tasvi-tais irrterefftact, sv sind Är unter tat aenaimten Bornussetznng zweisellos bereit die Hang,gleit Belgiens Ivietartarzus.eltai- unt^r Sich^rP des L

seinsrechtes der verschiederr^n in Belgien wohnenden Natümalisten und unter Garantien für die wirkliche Neutralität Belgiens, über die nach zu veden sein wird. Bis ftnr Wttsch»eidnwg> der Gesamtheit der Friedensfragen dient uns Belgien, wie jedes crirdere besetzte Gebiet, selbstverständlich unverkürzt als Pfand. Es ist anzunehmen, daß der Reichskanzler am Donnerstag den 27. September im Reichstag über diese Fragen sprechen wird.

ReichStaqHabgeordnete im Osten.

Berlin, 20. Sept. (WfDB.) Die auf einer Fahrt durch das Generalgouvernement seit 16. September in Wa r scha u weilendem Reichst agsbege ordneten ^wurden von dem Generalgou- verueur von Beseler, dem .Gouverneur «Von Etzdorfs, dem Ehef der Zivilverwaltung von Kries sowie dem Polizeipräsidenten vou; Glasenapp empfangen. Sie nahnren zahlreiche Vorträge entgegen, in denen, sie sich, über poÄittschi? und wirtschaftlichie Fragen sowie über die verschiedensten Zweige der Verwaltung unterrichteten. 'Eingehende Besichllgungen anrtticher Stetten, Schulen und Wohl-c sahrtseinrichitimgeir folgten. Auch der Festtmg Nowo-Georgiewsk, dem jetzigen Madlin, Mt beten sie einen Besuch ab und ließjen sich Innrer sachkundiger Fahrung alle Einzelheiten der Eroberung der Festung erläutern. Am 18. September weilten sie beim Fürsten Lubomirski, wo sie mit einer großen Anzchhl von Vertretern best verschiedenen polnischen politischen Parbeirichtungen rmd Wirt- schaftsgruppen zusammentrafen und eftrgehende Aussprache pslegtew Am 20. September besuchten sie Lodz. Eine Fahrt auf der Weichsel nach, Ploek und Wloclawek wird den Abschluß Her vielseitiges Orieutierungsveise bilden.

§ee?r!eg.

Neue U-Boot-Erfolge.

Berlin, 20. Sept. (Amtlich.) Im Atlantischen Ozean wurden durch Unsere U-Bvote wiederum 20 000 Bruttoregistertonnen versenkt. Unter den ver­senkten Schiffen befanden sich zwei bewaffnete Dampfer sowie ein tiefbeladener Frachtdampfer, wahrscheinlich mit Muuitionsladnng, der aus starker Sicherung heraus- geschosseu wurde. ^

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

B e r l i n , 20. Sept. (Priv.-Tel.) Die Weizenladung des heute als versenkt gemeldeten englischen DampfersRp- don Hall wurde hinreichen, um die Großherzogtümer Ba­den und Hessen für eine Woche mit Brotgetreide zu ver­sorgen.

London, 20. Sept. (WTB.) Rcutermeldung. Man erwartet demnächst eine bedeutende Erhöhung -der Frachtpreise nach I n d i e it und Australien. Vor- lausig wird der Frachtpreis nach> Indien um ein Drittel erhöht-

Aus dsm Aekche.

Pour le merite.

m 11 ' ?0- Sept. (WTB.) DerReichsanz." meldet dre Verleihung des Pour le mörite an den Generalleutnant Frhrn. v. Stein.

Berlin, 20. Sept. (WTB.) In der heutigen Bun- o.E^ratSsrtznng gelangten znr Annahme der Entwurf eines Gesetzes betr. Feststellung eines zweiten Nachtrages zum Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1917, der einer Merten Ergänzung des Besoldungsgesetzes, der Entwurf erner Bekarmtmachung über die Gelterrd- machung von Ansprüchen von Personen, die im Ausland ihren Wohnsitz haben, der Entwurf einer Bekanntmachuna betr. Fristen des Wechsel- und Sckseckrechts für Elsaß-Loth- rrngen imd der Entwurf von Bestimmungen über die Ver­wendung von Reichsmittetn zum Zwecke der sozialen Krieqs- irwalidenfursorge. ö

. f^ etI oJ 1 ' c 20 ' 0ept ^ßer den bereits von uns mit-- Anfragen hat Reichstagsabgeordneter Dr. Werner noch einige andere an den Reichskanzler gerichtet. Er bemängelt angesichts des Kohlenmangels die Bevor­zug n n g d er D a m p f m ü h l e n; desgleichen die von Er- wre Verbrauchern als übermäßig empfundene Höhe der O d st preis e. Erne wertere Anfrage betrifft den Schutz der kleinen Se i f en h e r st e tl e re i e n bei der Zusammen­legung von Betrieben, eine andere den A n b a n v o n O el- faaten, dessen droherrder Rückgang verhütet werden

Ans

Aus dem Kriegsausschuß der Zweiten Kammer.

«ts. rr. .. . l D armstadt, heu 21. September.

, ' ff Erweitertc Frnanz-Mriegs-)Ausschuß der Zweiten Kanim«

Aba ° Kor 11 1 ^ei Antrügeuta

«bg. Kvrell-Jnnelheim, d«° sich mit ^W ünscheu nnf Be r aii b 11 &)en Bevölkerung befaßten ur

schwerden de.^. tvu

anneiniom zur Beratung gestallt wurden. Der eine Änträa uv N « hrun gsmittelversorgungiinf tan, Lande'weist dara K»-'daß d« geringbennttelten N i ch t s e l b st v e r s o r g e r ach ta Lai.ta jchlechtar Mitallt seien als in tan Städten und iche .uibultrielten Orten. Tenn Eier, Butter und Feit von dm Erzmae sich zu be,ä>a>,en, werde ihnen durch die bamfterci der Stataer u MV glich gemacht, und die Verteilung dieser Lebensmittel tas» a wie gar nicht geregelt: ebenso gäbe es vielfach aA ta^ Lau uu U nmual Fleischkarteiu Auch für die Beliefermig des Ä otaem scwrgt rcicrta». Ein mcitet

t»r*ert tac Rückgabe der.LingezogeLen En '«fc* und Biittermafchinen, ein taitter .Mchcht ei 11,10 derEierlieferungSvflicht fi

1918. Di^e Regierung nrreö dcrraus hin. daß die Maßnahmen a belferen griulhmg der Milchliefei-ungSpflichl Erfolg gehabt hätte stets sofort wifgetaben, sobald sie ihren Zweck Im,, E^^tanubchi- wurde der Wunsch ansg.lorocheiu nicht i Ivntan, ininier nur die saumigm Milchliefer mit Entzug der Bntterniaschmei! ,u bestraf«,. Gegen säunttae Li serer nrnssc mtt aller Strenge vorgegangen werden. Von einer 3c-

^ säumiger Milchlieferer rti^ch a Scklackitvieh zn >erll°rm ,md wegznnehinen. Das jetzt tan i solche^alle i»rgc'sehene Enteignung verfahren sei m nm stän d, Ler Antrag Novell und Genossen ilber Nahrun-smittelverform nni> der Antrag über Enwabliesernng, hex sich nach einer Rec runaseicklaeiini? inii- , L, 111

mit »sichtan tef'sMSa^ät' 5 SSbS?

en. Antrag ütar Buttermaschinen roird an.

, Bg 1 . S'pyt>er for gltitg lagen ebenfalls drei Antti

Ad e lLna^ütal '(ta&Trn brtr ttohlcnkiiappheit, Antti iT , m n ß U r Kvplen Versorgung und Herabsetzn 1

^5 e ®L?J a ^^ * >er Aussprache wird die Mang

hastigkett der Kohlen verso rgnng liervorgelwben. Die Regierung klart, fte ttabe alle ochrttke «pttan, um eine größere An liefern ^^^ken, fre lmbe auch t>mi den Reichs stellen di, bezikgllche Zusagen erhalten. Eine Besserung sei bereits benrnkb Der Antrag Breittano wird znrückgestelll: der erste Anttrrq Ahelu zurückgezogen der zweite für erledigt erklärt ^

Eme Anfrage K o r e l l - Zügel I*nn betr. Dreschen d Ernte ^rd nach tnrz>er Aussprache sür erledigt betracht

- 35crein -' Deutscher Tom. Zement- u JMfinbniftrxc soll der Regrerlmg als Material überwiese,i iverr,