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Erstes Blatt
167. Jahrgang
Samstag, 8. Septemver 1917
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Nach drei Krwbsjahren ist utffere militärische Lage besser beim je — diese frohe Aeußeruarg Hrndenburgs rst jetzt auch den letzten Zweiflern klar und mrschaulich geworden. Ein militärischer Dütarboiter des „Matur" halte vor einigeir Tagen angesagt, die französische Offensive hei Verdun sei „ihrem Abschluß nahe": zwei Tage später lasen nur im deutschen Heeresbericht die Bestätigung, daß die Stürme an der MaaSftsttrwg abflanten. Aber tvie viel anderes, Inas die Gegner hofftuurgsvvll lurteriioinmen hatten, ist trostlos KusatrrmenFebrochetr. In Flandern hat sich zwar nach, den regelmäßig ahgewehrten Llngriffsver- suchen der Engländer das Artillerie-Duell wieder verstärkt, allein nach einer glaubwürdigen Meldung ist der Oberkom- marrdiereride, General Haig. zu einein neuen Kriegsrat nach London berufen worden, und das sieht nicht gerade darnach aus, als ob der Haruptsernd des endlichen' Durchbruchs unserer Front gewiß sei. Bon der Italienischfen Offensive am Jsonzo ist dasselbe zu sagdn wie von den französischeu Bemühungen bei Berdun: sie rst abgeflaut, und mmt rechnet, daß die Italiener in den 14 Angriffstagen dieser elfmal wiederholten Schlacht mindestens 150 000 Mann eingcbüßt haben! Das Volk zittert vor Uugedtttd rurd Aengsten: die nationalistischen Zeitungen bekänipfen mit schärfsten Ausdrücken die zunehmende Kriegsmüdigüeit und Friedensagi- tation, man sieht »oieder eirrmal einem Kabänettchvechsel entgegen.
Auch das letzte Glied der „Geitoralofftnsitast der gleichzeitige Angriff der Franzosen und Serben: an der mazedonischen Front, erlitt das gliche Schicksal aller kühnen Träume tnrserer Gegner. Wie Oesterreich-längartt ans den Ersahrrui- gen am Jsonzv, so schöpft Bulgarien aus seiner siegreichen Abwehr der Feinde neuen Mru, neuen Siegeswillen!
In dieser Lage mußte die plötzliche .Kunde von der Einnahme Rigas durch deuffche Dmtppen wie eine dramatische Entladung tmrfien! Das ist keine Zufälligkeit, kein bloßes Krtegsglück mehr, das sieht auch nicht mehr einem verzweifelten, spannenden Ringen ebenbürtiger Gegner gleich. Nein, das ist die ruhig und sicher Mschlagende Hattd des Stärkeren, der alle Rechmrngen geprüft und'den rechten Augenblick zur Tat erwartet hat. Wir sind durch die Ereignisse der letzten Wochen und Monate nicht zur nationalen Selbstiiberhebung oder auch nur zu unerschüttertichem, stolzem Selbstvertrauen erzogen wvrtar. Die Gerntanert. die einst das römische Weltreich bedrohten, Umreit von entern andern Geiste erfüllt als unser heutiges Geschlecht. Die denkenden und politisierenden Kräfte unseres Volkes gerieten auf das Glatteis nieltftüchtiger Ideologie. Nicht unedel sind manche Eingebungett, die' dett Siegeslauf der Heere hemmten, das mit allem Kraftaufgebot errichtete treue Gebäude des Reiches in Anwandlungen von sittlichem Klein- rnut, dort Flagelismus, zu verbauen drohten. Der von schleckt im Volkstum wuselnden Geistern schon als „frömmelnd" verschrieene neue Reichskanzler hat ganz recht: Wir Deuffche müssen, unt weltpolitisch in Schwung und Richtung zu bleiben, von Zeit zu Zeit Unser Gotteszcichen haben. Jetzt ist trns eitt solches wieder gegeben worden! Die Einnahme Volt Riga, die niemand zu tadeln wagt, wirkt vor allertr auf unrs Deuffche selbst wie ein großer Glockenschlag. Selbst wann Riga keine Stadt von deutschem Gepräge, deutscher Kultur wäre, so würde vor dieser „Eroberung" doch selbst der fanatischste Flagellautenzug eines Liebknecht ein ratloses und verdutztes Halt machen. Wir besitzen eilt neues Faustpfand für den Frieden!v Dürfen wir tarnt für den Frieden irgend etwas erhoffM? Sollle sich an dem Entgegenkommen, das wir bisher den selffamen Ideen der Feinde vom künftigen Frieden entgegengebracht haben, nicht etivas änderrr? Die Antwortnote Wilsons an den Papst ctjdfien schon nach den Ergebnissen des Prozesses Suchom- linow als äußerst verdreht und aitf fälschen Voraussetzungen beruhend. Nachdem der amerikanische Präsident so dreist und amnaßend aufs neue eitlen Gegensatz zwischen dem tattschen Volk und seiner Regierung konstruiert und unser Kaisertum als ungeeignet zuur Friedensschluß verfehmt hatte, hat der Reichskanzler nrit ruhiger und überlegener Sicherheit einem Vertreter des Wolfs-Bureaus gegenüber dieses Machlverk kritisiert. Cs ist bemerkeitswert, daß er es kwcz und bündig machte, und es erscheint uns als kein Fehler, daß die breite mtd ausM)rliche Art Bethmcmm Hctlwegs, solche polentischen Erörterungeit int Amtsorgan aufzugreifen und auSzuspinueu, hier keine Anwendung ge- fmchen hat. Der überflüssigen Worte sind genug gewechselt. Dccs Volk zur Tat crnfzurufen, und zwar ttichl nur das Vclk in Waffen, das war das einzige Geb>ot der Stunde.
iturrbe uns der Sieg v'on Riga mit anfeUernden Zit- ru^vn eingeläutet. Der Sieger von Tanuenberg hat, im Arsgenblick des Uebertritts deutscher Truppeit über die Dima, der Brenter Kmffmaunschaft auf ein Telegramm geantwortet, daß es jetzt nur aus eines aukomme, auf den gsmernfamen Sisgeswillen! Der Kaiser wiederholte diesen Weckruf und verstärkte ihn, tribem er vom „stahlharten" Sirgeswillen sprach. Das paßt zir der gebeugteit Mehrheitshaltung der Erzberger und Scheidentauit nicht mehr zujmmnen! Die Doutsch-en sntd keine Eroberer und wollen tei« gewalffaineu Eroberungen, aber sie wolletr den Sieg! Nun, diesen Sieg erringt man freilich nicht durch Berzicht- ntM Mndtgkeitsbekeuutrrisse!, Wer wollte vorauswissen, ob dtnckt) die Einnahme von Riga und Dünamünde, durch die „sicherurtg der dentschert Nordostfront", die neue Friebens- lattik Hindenburgs schon abgeschlossen ist? Ob der Sie ge s zu g ma)t etwa weiter nordostwärts vorgeht urrd etwa mit einern .Handstreich auf Petersburg endigt? Die Russen hegen, grifft-
Der Hälfet In Riga.
liche Befilrchtungen; sie beginnen die in Frage stehenden Gouverrrementsbeziicke ztt raunten! Bald genug muß sich zeigen, \xnc viel zu tun noßb lnotwendig ist, um Kerettskis Ziele um zukehren, diesett selbst zu den „erledigten" Ministern zu versammeln und ^tußland dem alsbaldigen Frieden geneigt zu machen. Die russischen 3lrbeiber- und Sol- dateuräte haben wider die Bestrebungen Kerenskis und Kor- nilowS mit einem Gegendruck eingesetzt: sie verlangett die Einstellutrg der Offensive und die Wsetzung des Höchst konrm and i erettden!
Der Hauptausschuß des Deutschen Reichstags hat sich einstweilen vertagt. Vielleicht entsteht durch die jetzt geplanten. Reisen der Wgeorduettnt an die Foottteit rtn Osten mtd Westett eine neue Sachlage. Wenrt Erzberger nicht nach Londott gelangen koimte, so stillt er senre Wißbegier vielleicht draußett, unter dem Kanonendonner. Ein biederer Bauersmann, deut die Kttit.de voit der Eitmahttte Mgas mitgeteilt wurde, als er aut sonnigen Herbstabend aus der Feldarbeit heimkehrte, stützte sich gedankenvoll ans seine ^ense, schüttelte ztveifelnd das Haupt und erklärte dent ihn Altredenden: „Ja, es ist gut, aber, wir werden bald zu dünn gezählt, die neuett Desatzutmen werden unsere Frou- terx verdüimeu." Er dachte ganz lctgisch, rechnet aber nicht mit der bewährten Vorsicht unserer Heeresleitung. Das Be- denkett w ar berechtigt, als Hrndenburg 1915 vor der Düna zum Halten blasert ließ, hettte ist es hinfällig. Der russische Koloß auf töltertten Füßen braucht noch einige Stöße. Die Reicl^stagsabgoordneteit fyatat jetzt Gelegenheit, von ähn- lichett Stnninungen, wie sie dieser Bauersntantt äußerte, sich fteizutnachen. Hin tat bürg öffnet ihtten nach beiden weiten den Ausblick, noch bevor die detlffche Aullvortnote an den Papst abgesagt und abgeganaeit ist.»In dieser Beziehung, mit Hinsicht auf das Werk der Diplomaten, ist lleberftnrzimg nicht mehr vonnöten: es darf jetzt bei uns eirnnal heißen: „Eile mit Weile!" Der Friede koinmt dann mn so schrreller.
——§ marn ammm — ■■ ■ —
(WTV.) Großes Ha uprauartier, 7. September. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
An der flandrischen Front spielte sich Misckren denr HoutlpmlsLe-Wald nnd .tzollebeke wieder lebhafte Artil- leriekampfe ab.
Morgens und abends griffen die Engländer nach starkem Trormnclfemr unsere Stellungctl nördlich der Bcihn- RonlerS-Ppern in vier Kilometer Breite an. Nach kurzem, hartem Kampf ivurden sie überall zun'ickgeworfen. Der Einsatz von drei Divisiounr zu diesen Angriffen, die den Feind hohe Verluste kosteten, wurde durch Gefangene bestätigt.
In den benachbarten Abschnitten drangen nach heftigen Feuerstöß-en englische ErkmrdungSabtcilnngcn vor. Auch sie hatten keinen Erfolg.
Bei LcnS schciirrten frühnvorgenS Teilangriffe des Feindes verlustreich.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
An mehreren Teilen der AiSne-F-ront und in der Champagne blieb die Kampftätigkeit tagsüber leblmft. Vvr- feldgefechte brtrchtcn uns Gefangene ein.
Die Artillerieschlackft aiff tan Osttffer der Maas wurde bis in die Nacht hinein mit nur kurzen Unterbrechungen fortgeführt. Unser VernichtungSsiuer gegen erkannte Bereitstellungen von Sturmlrrrppen verhinderte am Fosses-Walde eilten Angriff der Franzosen.
Südlich Bearmront dmng ein württeurbergisckjes Negi- nrent in die feindlichen Linien und l-erttieb die Besatzlmg im .HandgranatenküMpf.
Badische Stoßtrupps brachm in den Cmrrieres-Wald ein tmd kchrteil mit Gefimgen-nt .zurück.
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Ncmr felitdliche Flugz«nrge wurtzeu im Luftkampf, weitere fünf dmch Abwchrfeuer zum Absturz gebracht.
O e st l i ch c r Kriegsschauplatz.
HeereS gruppePrinzLeopoldvonBayern.
Die RückzugSbewcgmlgen der Russen nordöstlich der un- tcreil Düna dauerten gestern an. Unsere Kavallerie kämpfte erfolgreich mit fenrdlichen Nachhuten südwestlich von Nitan mW bei Neu-Kaipen (70 .Kilometer östlich von Riga).
Zwischen Lobesen und Friedrick:süidt hat der weichende Feind die Ortschaften in Brand gesteckt.
Die Beute in D ü n am ü n de b c lä uft sich außer viel Schiebbedarf und Krieg S ge rät auf 4 0 Geschütze, davon 22 größeren Kalibers als 12 Z e n t i tu c t c r.
Bis zum Schwarzen Meer keine größeren Kampf handlimgen.
Mazedonische Front.
Zwischen Oehrida- und Prespa-Sec Gefechte von Streif- abteilrmgen. Oestlich des Wardar lebhafte Feurrtätigkeit.
Der Erste Generalauartiermerster Ludendorff.
»
Der Abendbcricht.
Berlin, 7. Sept., abends. (WTB. Amtlich.)
Im Wcsteit starker Artilieriekampf nur vor Verdun.
In Livlalw steht imsere Kavallerie in Fühlung mit dem Feinde.
Die öfterreichisch-ung«rischen Tagesberichte.
Wien, 7. Sept. (WTV. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:
Feindliche Fliegerangriffe gegen die offene Stadt Triest werden zum täglichen Ereignis.
Die Kämpft auf tan Südteil der Karsthochflückte dmrern an. Vergebens müht sich der Feind, uns die in den letzten Tagen errungenen Erfolge streitig zu machen. Seine An- griffe — durch unsere Tntppcn wiederholt im Gegenstoß gefaßt — »cheitcrten durckprieg unter säpveren Lftrlusteit. Außerordentlich lseftig wird mal* immer mn Atonte San Cstrbriele gerungen. Kein Opfer ist dem Feinde zu groß. Zehn Angriffe brachen gestern am ddordhung zusannnen. Ein s.tuverer Ansturm wurde ant Westhaug abgeschlagen.
t* 1 }- *f2 ^Kugust haben wir am Jsonzo insgesamt 500 rtalienische Offtz,ere und 18 000 Mann gefangen qe- nommen. An blutigen Opfern steht fiir die Italiener die U. Isonzoschlacht vor den ftüheren Schlachten in keiner Weift zurück.
lieber die anderen Fronten und Kriegsschauplätze ist nichts von Belang mitziitcilen.
Der Chef des Generalstabes.
Ereignisse zur See.
Als Vergeltimg für die wiederholten, gegrm die offene Stadt Triest gerichteten feindlichen Fliegerailgrifft belegftu unsere Seeflugzeuge in der Nacht voin 6. auf den 7. September das Seearsenal und die militärischen Anlagen der ^estuug Venedig ausgiebig und mit sehr wutnn Erfolg mit Bomben. Es wurden zahlreiche Treffer ciiummtifrri beobach tkt. Trotz heftigen Abnuhrfeuers sind alle Flugzeuge wohl behalten zurückgekelpt.
Flottenkommando.
Der Kaiser in Riga.
Berlin, 7. Sept. (WTB. Niclstcrmtlich.) Se. Mff. Kaiser ttaf heute morgen gegeu 10 Uhr v-on Mitmt kommend int Antionwbil in Riga ein und lvurde von tat Truppen tmb der Bevölkerung nrit nicht eickenroolleTtdeni Beifall begrüßt. Auf der Esplanade hiett der Z^aiser über die dort stehenden Regimenter der siegreichen Armee die Täuppen- sck>au ab urtd tankte ihiteit nn Namen des Vaterlandes für thre Tapferkeit. Er mackste fotamt eine Rirndfahrt durch die Stadt, ivobei auch der Dosm besichtigt wurde, utld nahm im Schwarzhäripter-Haus im Kreise des Oberkomtnandos das Frühstück eitt. In den Vorstädteit zeigtet! die Läden tattliche Spitren planrnäßiger Plüitderung durch die Iiussett. Später begab sich der Kaiser mit tan Oberbefthlshaber zu tau vor dem Feinde stehenden Korps, rvv er Auszeichnungen verteilte. Das Gelände zeigte detttlich, daß die Russen in vollster Auflösung zurückgeflutet wareit. Massett von um- gesturztett Fahrzetigeu, Geschützeit und Papzercuttos, sowie verlassene Depots boten das Bild einer regellosen Nuckst. Auch in dem ungemein stark au.saebanten Brückertkops Mga sind Mengen von ^Kriegsmaterial liegeit geblieben.
Berlin, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Se. Maj. der Kaiser hat der Stadtverivaltnng von Riga eine Speitde von 100 000 Mark zur Linderung der Not der besotwers heim, gesuchten Bevölkerttngskreise überwieseit.
-lnsprache des Kaisers an die Truppen.
Großes Hauptquartier, 7. Sept. (WTB.) Anstuache des Kaisers an die Truppen in Riga am' 6. September:
Riga ist frei! Ws diese Kuitde alle (taten des deutschen Naterlatwes durchdrang, erhob sich int erlaube mtd bis tu die chißefffttt Schützeitgräbcu in Feindesland tmd mi allen Orten eilt Sturm des Jul^ls und der Begxnsterimq. Eine von altein dc-utschnn .Hanseatengeist begrütrdeke Stadt mit deitffc!>er GesclnäNe, die stets besttebt war, thr alles Deutschttmt Dtftcch zu erhaliett, hat schver« Zeiten durcbqemacht. Durch das dcnffcbe Heer, das in sich alle deutsckmt Volksstänttne verkörpert, ist diese Stadt wiederimi lvfteit worden voit einam lairgeu Drucke. Die auf Befehl der Obcrftru Hecresleitung von dem FekdmarsthaN Prinz Leopold tn>n Bayern angelegte Operation, welche mtbertrorttMen imtrde mit Selbst vertrauet t auf die Leistungsfähigkeit der Trttppnt, die sich über drei Kriegsialwe so glänzend bewährt \yot, ist inm alleit Waffen noch schneller, noch energisckter durcl>gefültrt 'morden, wie cn>vartet nmrde Sic knmi dein Feiitd ganz überraschend. Ein schmetternder Schlag tvaf Ihn so, daß er seinett Brückenkopf verlor, daß Riga frei wurde Diese Tat der achten Armee und ilwes bewährten Flthrers hat von treuem utrserett stablharben Siegestvillett bennesett. Wir nvrdnt tnrs unserer.Haitt wehren, wenn es noch so lange dauert. Solche ScÄäge, wie Idie Schlacht bei Ri.ga erhöhen aber die A u s s i ch t, d a ß e s bald zu Ende geht. Sie erhöl-en mtseren Waffenrnlstn^ mtd besten lnette Lorbeeren Mt bk Fahnen aller beteiligten Trttppet^teile Darum spreche ich Euch meinen Dank cruS für diese glänzend- Maffentnt, den Dank deS deuffchen Baterlanta. dett liegeisterten Tank auch twn dett Eitrigen daheim, die lteteitd hinter euch eure Taten verfolgett, die talxnnt aber anch schaffen und anl-eitei^ mit ihren Hmtdett tmd mit ihrem Fleiß die Felder bestellen, Nus daß mrser tägliches Brot geschaffett werde. Die Ernte ist g ut Verein und wird uns ern ähren. Auch lner lat der Herr der Heersckiaren lunser Gebet erbört. Durch dieses tiiglickie Brot iivird dieses Hver iutd die Eurigeti dalvint vor ??ot l>e>oahrt. Darum, was anch komntett mag, loie lange es mtch ttoch tan-rn tag, frisch Mt dett Fritrd mit ftöblicken Herzen imd cnfertn-mi Willett zUiN Sieg ül>er alle Feinde Deutschlands!
Eine Geschäftsstelle der Deutschen Bank in Riga.
Berlin, 7. Sept. (WTB. Nichtantitllchl Die Deuffche Bank beaMTditKit, sobald die Verlrälttrisse es gestatten, in Riga eine Ge- sck,äftsfteLle M erösstren.
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Die Lage der geschlagenen rnfstschen Arniee.
Amsterdam, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlülrj.) Dastv Neu»s ^hält einen wenig h-.tffnuarMwtar Bcnnchjt Mts Petersburg: Der Katnpf der Nack;hutett dau-eqe sott. Die.Soldabnr verivei.rertt de.ir Beseblett nicht den Gehorsanr, aber die MMm fühlen, imntn fbr


