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fest deS «mMthen cnrf fefcttbGad^c
ÄveUKer tatb Zsrflösver Und griff sie an. Der Feind, der in starker Uedernracht wa.r, drehte in unserem gutliegenden Feuer ad und entzog sich dem Gefecht mit größter Eile. Wir hatten Line Verluste.
Der Chef des Admiral stabe S der Marine.
Lur dem Reiche.
Wechsel im Kriegsamt
BcvHn, 17. Aug. (VWB. Mntlich) Durch Allerhöchste Kadinettsordre vom 16. August ist ^der Chef des Kriegsamtes Generalleutnant Grüner unter Berteihnrng des Noten Adlewrdnes zweiter Masse mtt der königlichen .Krone und Schwertern zum Divisionskommandeur und Gene- ramlaior Scheuch zum Chef des KriegSamtes ernamrt i worden.
Generalleutnant Grüner hat die Organisation des ^riegsamtes durchgeführt nird Grundsätze für dessen Tätigkeit ausgestellt. Da zur oinheitlicheu Durchsührmrg der V-vlls- ernährung ein Dell der dein Kriegsamt zitgewiesenen Geriete jetzt an das Kriegsernährung s am t übergeht und weitere Einschränkungen des Dvenstdereichs des üriegs- ntos angestrebt inerden., so ist Generallmtnant Grüner in ne andere Dienststellung bericssn worden
*
Berlin, 17. Aug. (MTB.) Die nächste Sitzung des . eick^Shaush alts aus schuf s es ffndet am Dienstag, den 21. August, nachmittags statt.
Arrs St«dt unb Cattd.
Nifftc n, 18. August 1917.
Lebensmittelmarke«.
Für die Zeit vom 20. bis 26. August 1917 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit:
Brotmarken der 34. Woche, gülttg vom 20. 8. - 26. 8. 1917
Butternrarken, „ 34. „ . „ 20. 8. - 26. 8. „
Fleifchmarken , 34. „ „ , 30. 8. - 26. 8. „
Kartoffelmarken , 34. „ ^ 20. 8. - 26. 8. ..
Zuckermarken Ar 30 — 32 gültig bis 31. August 1917. Seisenmarken für den Monat August
Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marten kein Ersatz gewährt.
Neuanmelbnuge« und Anmeldung von Neugeborenen haben u«nmehr unter Borlage der nötige« Ausweise aus dem LebeuSmtttelamt zn erfolge«.
Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen si»d in den zuständigen Bezirken anzumeldcn.
Geschästsstunden des Stadt. Lebeusmittelamtcs von 9—12 Uhr vorm.» 2—4 Uhr nachm.
MarlenauSgabe für Urlauber:
Sonntags von 10—12 Uhr vormittags.
Die Regelung der Zentralheizung.
Asm Kriegsamt sind für die ynx HeiUmgsbeschränkmi g in Aussicht genommenen behördlichen Maßnahmen folgende Grundsätze auf* g-estelV: worden:
1. Es gilt als Regel, daß jn Wohngebäuden mindestens zwei und höchstens die Hälfte der mit Herzvorrichtungen versehenen bewohnten Räume bechert werden. Die Küche gilt als bewohnter
2. Bergungen dürfen mrr in B etrie b genommen werden, tvenn an wenigstens vier raffenrandersolgenden Tagen nach den Feststellungen des öffentlichen Wetterdienstes die Außentemperatur abends 9 llhr 18 Grad Celsius oder weniger beträgt, oder wenn die Anßen- temperrrttrr ans 5 Grad Celsius gefallen ist.
3. Die Heizung muß raffgehobon werden, rvenn an wenigstens -'cte anfemMcherfolgenden Dagen die Außen temperattrr abends 9 Uhr 12 Grad Celsius übersch-eitet.
4 Die Rramttemperatur, gemessen in der- Mitte des Raumes, braucht von oormittiLgs 9 Uhr bis abends 9 Uhr in Wohn räumen und Buresus nicht mehr als 18 Grad CÄftns zn betragen
5. In Schallen. Verkaufsräumen, Bersanrmlungssälen, Berga ügun-gsftätten, Hotels nnd Gastwirtschaften müssen die Heiz vor- lichtungQl bei Erreichung einer Jvnentencherattrr vckn 16 c^rad Celsius, in Treppenhäusern, Korridoren, Hallen in Hotels bei
5 Grad Celsius außer Betrieb gesetzt werdcn
6. In Fabrikbetrieben braucht, soferic die Art der Fabrikation mäst andere Raumtemperaturen erfordert, die durchschnittliche Rartmtemperattir, in 1,5 Meter Höhe über dein Fußboden gemessen, 15 Grad Celsius rächt zu überschreiten.
7. Kvcmbmhäuser intb Erholungsstätten, die unter berufsärzt- llcher Aussicht stehen, Aeiben bis auf weiteres von den Vorschriften 1—6 unberührt.
8. Es dürfen nicht geheizt werden Kirchen, Museen. Ausstel- lirngshallen, Turnlxillen. Aulen. Ausnahmen bedürfen besonderer ' ^ervehmigrttlg durch den Heizbetrieb.
9. In allen beheizten Räumen sind obere Ablufföffnungen e>"- sMreßlrch verstellbarer Glaslustllappen dauernd dicht abznschließen..
10. Künstliche Lüftungsanlügen dürfen nur bei Allstentenrpera- tur von über 5 Grad Celsius betrieben werden.
11. Bestehen in einzelnen Verwaltungsbezirken mehrere Schulgebäude, die in der täglichen Benutzungszeit nicht voll ausgenutzt find, so sott deren Zusammenlegung verfügt werden. kDas ist in Gießen bereits geschehen.)
12 Zentrale Warmwosser - Bereitungsanlagen, die ohne Benutzung von Abwärme arbeiten, dürfen wöchentlich nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen oder täglich nur wenige Stunden betrieben werden. In Hotels sind sie ganz zn schließen. Badeanstalten zur öffentlichen Benutzung:, Schul- und Fabrikbäder und Krankenanstalten sowie Erholungsheime unter berufsärztlicher Aufsicht bleiben von dieser Vorschrift unberührt.
In Wiesbaden findet beute eine Verfautmlung von Fachmännern statt, in der diese Vorschriften, die hoffentlich noch einer gründlichen Revision unterzogen werden, beraten werden.
** Einschränkung des Gasverbrauchs. Um den ungestörten Betrieb der Gasanstalten sicher zu stellen, hat der Reichsbinrmffsar für Elektrizität und Gas rine Reihe von Be- i'inrmungen erlassen, die in unserem heutigen Anzeigenteile veröffentlicht find, yhußerdem sind die besonderen Ortsvorschrrftenj üekarrnt gegeben, wonach den Abnehmern nur ein Rdonatsgas--
verbrauch von 80 Pr»G. bf& BerdvamW im letzten Jahve fl. Aug.
1916 bis 31 Juli 1917) zjugesbmden wird. Für allen trotzdem eingetretenen RÜehrverbraNch rst seitens der Abnehmer ein Ausgjeld von 50 Mennig für das Kubikmeter zu bezahlen nnd zwar vott dem Tage ab, an dem die Vdffserausivahme für den Augustverbrauch stattfand. In besonderer Fällen kann der Reichskommissar den Aufpreis erhöhen. Das Aufgeld von 50 Pfennig für das Kubikmeter wird nicht berechnet, sofern der Mdnatsverbrauch nicht mdhr als 40 Kubikmeter beträgt. Näheres siehe im Anzeigenteil.
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** AusZeichnung. Füsilier Otto Weil* erhielt die Hessische Tapferkeilsmedaille.
** Entwendet wurde am 15. Lhug. in unserer Stadt ein Photographischer Apparat Marke „Ernemann", Modell „Haeg I", 6,5x9 mit Detektiv-Aplanat. Um sachdienliche Mrt- teilnm7 ersucht die hiesige Kriminalpolizei.
** Lichtspielhaus lBohnhvfftmße 34). Vom 18 bis 20. August hat Leon Pains in der großen .K r inrinaltragödie in 4 Akten „Ki s m et" die Hraipttvlle. Eine würdige Partnerin findet er in Rtartha Novelli. Für den Humor wird durch ein glänzendes Studenten-Lustspiel ..Der Konkneipant" gesorgt, das von Dr. R. Pettegg inszeniert ist. In den Hauptrollen sind beschäftigt: Else EckerSberger, Helene Dost mrd Artur Schröder Das Programm rvird unterstützt durch die beliebte .Küustlerkapelle.
** S d'j wa r z-W ei ß/-Thea 1 c r, Selterswvg 81. Erich Kaiser Titz, der vornehme Filmkünstler, >virkt ab 18. bis einschließlich 20. Aug. in denr Detektivschauspvel in 4 Ulkten „Die verschleierte Dame", als Detektiv Engelbert Tox. As zweites Stück rst das 3aktii?p' Liebes- und Lebensdrcnna aus der Gesellschaft „Vergeltung" vorgesehe!!. Neuestes von den Klnegsschcmplätzen und ein reichhaltiges Beiprogramm vervollständigen den gntgewählten Spielplan.
** Im Hotel Fürst enho f^ Gießen, findet Samstag und und Sonntag Konzert im Kaffee statt. Dienstag, den 21. August, abends 8 Uhr ein .KünUer-KvMert im großen Saal. Siehe Anzeige.
Landkreis Gießen.
* Utphe, 18. Aug Mtusketre!' Otto Philippi, der in einem Infanterie-Regi ment kämpfte, starb in Flandern den Heldentod. Sein Bruder Karl, der Lehrer in Gedern Niar, ftel am 2. November 1915 in Serbien. Die Teilnahme an.denr ichweren Verluste ist allgemein, nni so mehr, da die Ettern jetzt kinderlos sind. Kreis Lauteebach.
§ Bermutshain, 17. Alug. Heute morgen gegen 10 Uhr landete ein von nordnrärts kommender Flieger hier unweit des Ortes an der Straße zum Bahnhof. Nachi etwa viertelstündiger^ Landung flog er dieselbe Strecke wieder zurück.
e. Schlitz, 17. Aug. Die hiesige Spar- und Leihkasse für den Amtsgerichtsbezirk ScUitz hat aus den UÜberschüssen des Jahres 1916 zugunsten der im Lehr er heim brr Schotten untergebrach- ttm heimatlosen Urlauber den Betrag von 50 Mark bc- willigt
Kreis Schotten.
e. Schotten, 17. 9lug. Durch einen Minensplitter lvurde der 28 Jahre alte Landsturmmann Georg Döll auf dem Felde der Ehre tödlich getroffen. — Der Wehrmann August N ü h l wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet.
e. Breungeshain, 17. Aug. Der 33jährige verheiratete Landsturmmann Heinrich Läufer ttarb den Heldentod fürs Vaterland. Auf dem Wege zum Verbandsplatz er rille ilm der Tod.
8 Her chen Hain, 17. Aug. Zwei wettere Opfer hat die Ruhr von hier abverlangt: Eür Knabe von sechs, und ein Mädchen von 23V 2 Jahren. Es sind somit mm 11 Opfer der Kranllieit hrngogeben worden.
Kreis Friedberg.
--- Vilbel, 18. Aug. Jüfolge der zunehmenden L^»ens- mittelknappheit erhalten die Ziegenbesitzer fkim* Butter mehr und die Mil ckchezugsbereästigten nur noch zwei Drittel der bisher gelieferten Menge. — Wegen Unzuverlässigkeit im Handel wurde die Bäckerei von Julius Strauß, Frankfurter Straße 141, polizeilich bis zum 15. Oktober geschlossen.
Kreis Friedberg.
= Ans der mittleren Wetteran, 17. Aug^ War der Vorsommer eine Zett günstiger Erntewitternng für den Bauersmann, so inuß von der heurigen Zeit das Gegenteil behauptet werden. Nun srnd es schon über zwei Wochen her, daß, das schlechte Wetter einsetzte. Infolge der Trockenheit war wohl eine gewissv Futterknappheit eingetreten, doch besteht jetzt die Gefahr, daß die Frucht Schaden erleidet. Ja, stellenweise ist der Schaden schon da, denn auf manchen Haiffeai sind die Aiehren beretts fingerlang gewachsen. Besonders stark sieht man das Wachsen bei Weizen und Hafer. Da hat denn der Landmcum eben viel 9Lrbett, denn sobald die 'Sonne durch die Wolken blickt, tvettvn die Fruchchaufen auseinandergestellt, damit sie trocknen. Trübt sich dann der Hrm- me(, so werden die Garben nneder zustrnrmeng-stellt. Bei diesen Arbeiten gehen sehr viele Körner verloren. Den Kartoffeln, den die Regenmengen der ersten Zeit sehr zustatten kamen, ist jeder weiterer M-^derschlag schMich, da der Boden unter den starkgewachsenen Kartoffelstauden nicht mehr zum Trocknen koimnt und dtt' Kartoffelknollen leicht tti Fäulnis übergehen. Es wäre jammerschade, denn die Kartoffelernte war verheißungsvoll. Die ungünstige Witterung benutzt der Bauersmann zum Ausmachen der Frühkartoffeln, die eben auf den Stationen waggonweffe verladen nwrden. Ebenso wird die Zeit benutzt, um das Frühobst zu: brechen. Sehr gute Erttäge liefern die Frühbirnen. Nur erscheint der Preis als viel zu hoch. Wenn der Erzeugerpreis für Aepfel hier schon 25 Mennig ausmacht, was müssen denn die Leute in der i-otadt bezahlen, die das Obst pfundweise kaufen? meinen die Landleute. Hoffentlich ttitt bald bessere Erntetvttteruug ein, die im Interesse der Bolksernährung sehr erwünsäft ist.
Starkenburg und Nheinhessen.
= Mainz, 17. Aug. Eine Feuersbruinst, deren Schein weithin den Himmel rötete und deshall zu den wildesten Gerüchten Veranlassung bot, äscherte ran 1 Donnerstag abend einen großen nüt Vorräten gefüllten Lagerschuppen auf dem Gelände der Rheinischen Brauerei ein. Der Schaden wird auf etwa 20 000 Mk. bewertet. Hessen-Nassau.
Cronberg, 18. Aug. Der Vhagistrat gibt bekannt, daß jeder Obstkraffer, der mil mehr als 10 Pfund Obst in denn Gemeinde- bezttk Cronberg angetvoffen und sich über die Herkunft der Ware nicht ortspolizeckich ausweisen tan, angehatten ivttd und seinen! Obstvorrat zur vorläufigen BeschlagnalMUng lierausgel'cn muß.
= Frankfurt a. M., 17. Aug. Aus Anlaß seines 70. Ge- lmrtstages wurde dem ehemaligen .Handelsredakteur der „Frankfurter Zettung", Dr. Ludwig Cohnstaedt, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen vom König von Preußen der Professortitel verliehen. Die Mi'rncheuer Universität zeichnete den Jubilar durch den „Ehrendoktor" aus. Daß ein
Redakteur an e n or m Tage ^rxßf^ytxt «D Wjaempam
durfte auch noch nicht dagewesen fern.
Spielplan des Srotzh. Uurtheaiers Sad-Nauheim.
Montag, 20. Aug.: Unter Mitwirkg. d. Kurkap „Der Soldat der Marie^'. Mittwoch, 22 Aug. : Gastsp. Rud. Poffin mrd Tilde Lipski. „Der fallende Schüler", .„De^ le+r Mann", „Der Kramers- toxb", ,/Das heiße Eisen". Freitag, 84. Mvg.: lütter- Mrtwirkg. der Kurkap „Das DreimäderlhauS^I Sonntag, 26. Aug.: „Die ver lorene Tochter". Montag, 27. Aug.: lütter Mrtwirkg. d. Kurkap. „Unter der blühenden LrÄe".
tlönigl. ttuttheater Vad-Lmr.
D-ienStay, 21. Aug. : „lütter der VkLhenden Linde.
spielplan »er vereinigte« §ra«kfur 1 « Sta-ttheat«.
Opernhatts.
Sonntag, 19. Aug., abds. 6: Neru ernstudrert. „Tristan und Isolde". Röontag. 20 Aug., abds. 7ftz-: Sortdervvrst. f. d. kriegs- beschäft. Arbetterich. „Der ^WaffenschmreL/^. Ddenstag, 21. Aug.. abds. 7: Letztes Auitr. v. Lcna Doninger. „Das Drermäderchaus". Mittwoch, 22. Aug., abds. 7: Neu einftzud. „Die lustigen Weibcr von Windsor". Donnerstag, 23. Aug., abds. 6: ,D-ie Meistersing' von Nürnberg". Freitag, 24. Aüg., <M>S. 7: Letztes Auftr. -> ü. 45jähr. iBühnensnbilämn v. Rich Kprschen, ,Orpheus in ><- Unterwelt". Samstag, 25. Aug., abds. .6,1/2 Prplog von I. W. v. Gioethe. Hierilruf: „Egmontt'. Spuntag, 26. Aug., abds. 6.1/2: Letztes Auftr. v. Herb. Stock. „Der Rosenürvalier".
AirchLrche rlachrrchten.
Lvangettsche Gemeinde.
Sonntag, 19. Aug. In der Stadlkirche. Bvrlm 8: Zuyl. Christenl. s. d. Neukons. a. d. Matthäusgem!. Mr.-Aff. Lic. Rerrning: 9V*: Mr. Schwabe: Beichte u. hll. AÜ?iü«n. f. Matth.- u.Mark.- Gam. Änm«eld. werden vorh. b. d. Mr. jed. Gem. erb.: 11^4: Kinderk. f. d. Attrrkusgeni. Pft. Schwabe. — Jn der Fohannes- kirche. Vorm. 8: Zugl. Christenl. f.d. Neukonr. a.d. Lukasgem. Mr. Bockst olshettnrn: 9> 2: Mr. AuSsett»: 11: .Kinderk. f. d. Ioh.- Gem. Pfr '.ckusfeld. Mittwoch, 22. Aug., abds. 8: Kriegsbetstunde, Psc. Beck-tolsheimer. — Wartburg, ev. Iüngl'. u. Männ>er-Ber- ein, Diezstt. 15, Sonntag, 19. Aug., cüids. 8: Do-rtrag. Mittwoch, 22. Aug.: abds. 81/4: Leseabend. Gäste willk. — Bibelkränz- ch e n f. Scbül lröh Lehranst. Jeden Mittwoch von 6—7: Für d jüng. Abt. Jeden Scmvstag von 6—7: Für d. ält. Mt. im Joh.- Saal. — Bibelkränzchen f. Mädch. a. d. Iohmrnesgem. Jeden Dienstag von 6—7: Im Job.-Saal. — Kirchberg. Sonntag, 19. Aug., vorm. 10: 11: Christenl. für die männliche Jugend. — Mainzlar. Sonntag, 19. Aug., nacbm. lV«. — Daubrin- ge n. Mittwoch, 22. Aug., abds. 9: Kriogsbetsttrnde. Dek. Gutzmann.
Ucttholische Gemeinde.
Samstag, 18. Aug., nachm. 5 u. abds. 8: Gelegenh. z. hl. Beicht. Sonntag. 19. Aug „vorm. 6'.>: Gel. z. hl. Beicht: 7: Hl. .Messe: gemeimch. Komm d. Iüngl.-Kongr.: 8: Austeil. d. hl. Komm.: 9: Hockiamt m. Predigt: 11: Hl M>esse m. Predigt: nachm. 2: ClTristenl., darauf salrament Bruderschaftsand. Dienstag u. Freitag, abds. 8: KriegSbittrard — Diaspora-GotteÄnenst am 19. .Mrg.: Hunger 8, Lich 9'r/s.
«nv Wissenschaft.
Berlin, 17. Aug. (WTB. Richtattl.: Ter „Staatsanz." veröffentlicht dtt Ernennung des Malers und Prvseffvrs Hcms T h 0 m a - Karlsruhe, des Malers, Radierers und Bildhauers Professors Tr. Mar Kl inger-Leipzig und des ordentlichen Professors Dr. ing. Wern ft nach erfolgter Wahl zu stimmüervch- tigteii Rittern des Ordens Pour le merite für Wissenschaft und Künste.
Berlin, 18. Aug. Den Mvrgenblättern zufolge ist der Direktor des' Archäologischen Instituts an der Göttinger Univerfttät Prvioffor Dr. Gustav Körte gestorben.
vermischt«».
Wiener Tempelbrand.
* Wien, 18. Aug. Nach Beendigung des Wiener Fejt- gottesdiensles zu Kaiser Karl Geburtstag rm jüdischen Tempels im zweiten Bezirk entstand ein Brand aus unbekannter Ursache. Das Tempelinnere brannte ans. Die Flügel mit den Archiven sind gerettet.
Allmähliche ZunahTne der Bewölkung, bis auf Gewitterregen trocken, etwas kühler, heute Gaottterneigrarg.
Witternngsbericht.
(O e f f e u t l i ch er Wetterdienst.)
Letzre Nachrichten^
Der Wechsel in den Reich-ftellen.
Berlin, 18. Aug. Nach der ,,B. Z." steht der Rücktritt des Chefs des Zivilkabinetts v. Balentrni bevor. Nach der „B. Z." trrreb zmn Leiter der Reichsfettsrell'e an Stelle des Herrn v. Grävenitz das Mitglied des Direktorimns der Reichskartosfelstelle, Regierirngsrat Dr. v. Armoldi ernannt werden.
Frmrzösische Lügen über St. Quentin.
G e n f, 17. Aug. Jn Widerspruch zu der amtlichen Mitteilung des französischen Hauptquartiers, wonach die Kathedrale von St. Quentin ein Opfer deutscher Brandlegung geworden sei, drückt sich der Sonderberichterstatter der Agentur .Havas in seinem Bericht folgendermaßen aus: Es ist unmöglich, über die Ursache des Brandes Auffchluß zu geben. Die Deutschen können nicht die Behauptung aufrecht erhalten, daß französische Geschosse den Brand verursachten, denn feit St. Quentin so nahe vor den französischen Linien liege, falle kein französisches Geschoß in die Stadt.
Die Schweizer Brotkarte.
Bern, 17. Aug. Am 1. Oktober wird in der Schwei; die Brotkarte eingefühil:. Die Tagesmenge beträgt aus den Kopf 250 Gramm Brot; dazu kommen monatlich 500Gramni Mehl: für Schwerarbeiter werden bis zu 100 Gramm Brot täglich zugelegt. Kleingebäck und Kvnditoreiwaren dürfen nur gegeri Brotkarten abgegeben werden.
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