^ r -^8 Zweites Natt
örlcheml lüaüch mit AuSnah,ne des Sonntags. ^
Pnla^eu. ..Gienener Zamilienblötter" und „KccjsL'Iatt für de» Kreis Sieffeu".
VolricheSkonto: Frankfurt am Main Nr. U68b.
Vankverkehr: Gewerdeban? Gietzen.
«:r-,T^’n» W|fmtmfl1 T .Ynrm T-fm n r-1
Ergebnis öer Neise öes Herdjs aosausfebuffes zur Yefichtigung rer viehdeftäüdk.
\bl. Zahrgang
. ler Anzeiger
General-Anzeiger für Oherheßen
Btontag, 9 . Zuli M
ZwtlliirgSrundoriick und Verlag: Brühl'jcheUniversitäts-Buch-ii.Stundructereu N. Lange, Dieven.
Lchriftieitung, Geschäftsstelle und Druckerei:
Schulstrntze?. Eeschäfcsflelle n.Berlag:
Schriftleilung: 112.
Anschrift für DrnhtngchrichreittAnzeigerGieoen.
zE beftvckck: Sachlsen, Koni Bayern
’üt h
dckats für SBoHScrnäSrnng, der einet A„- Kf« c +.4uuih.i!i Lrncgxttmchrmlgzamts entsprechend
der Vtülwestä
JlV , _. y; ■ ” IvügcTluc 55i:=
^^ndeiidnrg, o’djleS.räg-Holitevn, Provinz k ;: ^(j:, 'ÄiKjrit, MaKLothrmgen, Baden-, «wtfjRWp iW( ;, , Xt C - . l L^wmmeu nutzer dem Leiter der
tonteMbc- \Si l wSrf25 , - ü f >n K ßcrtafl und Dr. Niklas WS ' - l . . / ^^oui-^agsaLseordneLen Dr. Böhme. Dvm-
^ ^tzmger. Robert Schmidt und SÄ ^N^ounzen von BrehsammMellen und -AV- nahmefiLtten, ^chla.chthoten. öffentlichen Fleischverarbeitümqs-Ein-
und VE laudWttLschckftl icha: Be- drrvch Besprechungen mit T? ^ 1 lvwre Vertretern lcnldwfftschaMichn Kör-
SJ 01 ' * cr £*™ der Verbraucher und der bei der Viehanf- bnnqni^ und BayveNEimg beteiligten Behörden Haber, sich Die Mttchre er des ein nröglichst getreues Bild von
ven Bervallnmen zn verschaffen: gesucht. Die Er-
fSi f - ?& ^Viehzähsimgem. insbesondere der Viehzählung vom .' Äbychmlls bcffücksrchjtigt worden. Hiernach ist
der Ausschuß in ferner Mehrheit w solgendein Urteil gelangt: ..... \ 's^ve Rückgang der Schweinehaltung ist gegeil- ^ '"Ulsbc>taud auf das Fehlen der Futtermittel zurück--» zchMren Dtt Nachfrage nach Ferkeln ist überall sehr groß;
. o'erLelprelse sind zumeist sehr hoch, Mschlachtungen von Zucht- !?UEn rn unerwünschtem Matze konnten nicht festgestellt werden, ^mngere Schn:eme und Auchtschlweine werden während des Sommers fast überall durch sorgsame Ausnutzung von Weide und Grün- eutter durchgehalten, unter möglichster Schonung der für die menschliche Ernährung in Betracht kommenden Bodenerzeugnisse. Ans vielem Wege ist es rrach den Erfahrungen des Borjahres" vielfach möglich, die Schweime bis zum Gewicht von 160 Pfund zu bringen Die Erzeugung fetter, schwerer Schweine in bettächt lute Zahl ist ohne Jnansprnchnahnle von Körnern und Kar LoffÄn v\ erheblichM Margen nicht möglich. Bon dein Er gebnls der dies jährigen Körner- und Hackfruchternte wird es abhangen, wie weit die bei der Zählung vom 1.-September 1917 zu ermittelnde Zähl von Schreinen wird auffechterhalten werden Vomren. Falls die .Körnerernte knapp aus fällt und die Kartoffelernte nicht bei anders reichlich ist. wird die Schveinehalttmg aus eme zureichende, bestimmt zugemessene Zahl von -Hansschlachtung-:- Ichwelnen die rm wesentlichen Mit Wirtschaftsabfällen gefüttert werden können, imd txm solchen Schweinen beschränkt' werden mutten, dre Mit : re: gegebenen oder überwiesenen .(straft- und Abfälle sntter (von städtische:: Schlachthöfen) für die Heeresverwaltung Mme die städtifche und JgidustriebeVolkerung gemästet werden wnnen . ^co-em zu überlassen, wieviel Schweine er niästeii und stwmrt er ne füttern Null, wird für das Winterhalbjahr voraussichtlich nicht möglich sein.
2. Die Zahl der Kälber hat nach der letzten Zählung zu- genoinimen, was den Abkalbe- und Aufzuchtoerhallntssen entspricht. Die Zahl der übrigen Rinderklassen frat ut den meisten Bezirken rm mäßigen Um lange abgenourman. Da verstärkte Schlachtmigen noch bis zum August fortgesetzt \Dcrbett müssen, läßt sich der Staiid «r Rinderttiltnng erst bei der Zählung am 1. Septenrber 1917 übersahen. Schon jetzt lätzt sich aber sagen, daß die Achtung von so mden Rindern, wie mit dem vorhandenen verfügbaren Futter rrgend gehalten »«Lcn Dunen, weiterhin dringend geboten ist da der größte Teil der Rinder als Milchkühe und Arbeitstterr in der Hand kleiner Leute ist, und da die Milch- und Biutterversor- gung die DurchHaltung nröglichst aller brauchbaren Milchkühe erfordert. Ferner hängt die Auffechter Haltung der Ackerlvirtschast iin kleinen und großen Betriebe im Kriege noch mähr als im Frieden von erner angemessenen Rttiderlxrlttmg ab. Schon jetzt läßt sich -Lbersehen, daß die Auffechterhaltung der Schlachtungen im verstärkten Umfange über Einfang oder Mitte August hinaus einen im Interesse der kittrffigen Bolksernahrnng und der landnnrt- schafflrchLNi Erzeugung unerwünschten Eingriff in die Zucht-, Milch- und Arbeitstiere herbei führen würde. Die Herabsetzung der N-erschration, sobald eine allgemeine angemessene Zulage von Brot oder anderen gleichsverttgen Nahrungsmitteln möglich) ist, ist deshalb geboten. Ob im letzter: Viertel!ahre des Jahres erhöhte Abnahmen von Viel) zu SäKcchtungerr nötig werden, hängt von dem nreiteren Ausfall der Futtevernte ab. Ans keinen Fall dürfen Bodenerzeugnffse, die für die rneiffchttche Ernährung erforderlich snrd, für die Ri-nderfütternng verrvendet werden. Die Verwendung von Milch zur Aufzucht darf nur int Rahmer: der gesetzlichen BesttmTnürngen stattffnden (BundesratsVerordnung von: 3. Oktober 1916).
3. Die Schafhaltung ist seit Jahresffrft auf demselben Standpunkt geblieben, rrachdem sie im 1 Frieden von Jahr zu Jahr zurückgegmrgen war. Ihre Förderung durch Zusicherung reichlicher Wollprerse ist vom Standpunkt der Wollversorgung dringend geboten.
3e6cs Gramm stärtt die wirtschaftliche Kraft des
Reiches
Die GokdMauMe
in den Räumen der BeMssparkaße Gießen ist me gen von Z dis 5 Uhr geöffnet!
Aus Stadt unb Land.
©ieÜeiT, 9, Juli 1917.
L. U. Von der Landes uni Yiersität. Der G-voß- herzttg hat dem -ordemtl. Professor an der Forstakadenne Thcv- randt Dr. Wilhelm Bergmann vom 1. Oktober 1917 an pt ordentl. Professor der Forstwissenschaft in der phälo- söphrschen FaLultät der Landesnniversität ernannt.
** Erntev ors chätzn ng. Im Anschluß cm die gegen* .toartig trt der Durchführung befindliche Ernteflächenerhe-
S der.für die menschliche Ernährung hauptsächliche in Be- t kommenden Feldfrüchte soll, wie bereits im Vorjahr, auf Ariwrdirnng des Burrdesrats eine Ernteviorschätzung starttfindan, deren Ergebnisse der Vorbereitung der für die Sicherung der Bolksernährnng nottvendigen l>Naßirahmen des KrisgsernährungHanrtes dienen sollen. Bei der weit- tragenden Bedeittung der hiernach zu treffenden Entschließungen ist eine möglich,st genaue Feststellung der zu erwartenden Ernte notwendig. Zn dem Zwecke soll für alle Erneinden ein Durchschnittshektarertrag für jede Frucht ermittelt werden. Es werden dazu Sachverständige oder Vertrauensleute, deneir die Schätzung obliegt, bestnnnlt. Die V'orschä tz un g soll stattfinden für Brot-
getterde und Gerste von: 1. bis 20. Juli 1917, für Hafer Und Eeroeldenlenge von: 1. bis 20. August und für Hülsen- fruchre, Kartoffeln, Zuckerrübe::, Runkelrüben, Kohlrüben, Herostrnben, ^Nähren und Weißkohl vom 20. September o:v 5. Oktober. Die Schätzungszeiten sind nack) den Erfahrungen des Vorjahres so gewählt, daß auch den späteren Erntezerten :n .Höhenlagen Rechnung getragen loerde:: km:n. Wegen der besonderen Wichtigkeit, die die Erntevorschätzung für dre vorbeveiterrdei: Maßnahme:: des Kriegsernährungs- amts hat, muß erwartet werden, daß sowohl die Gemeinde- vorjteher ^v:e die mit dem Amte des Ernteschätzers betrauten Sachverstandigen Und Verttuuensleute sich der rhnen obliegeirde!: lvichtigen Aufgabe nnt Gewissenhafttgkeit und Sorgfalt uuterzreheu. Sie haben das Recht, Mr Feststel- luug dm- Hektarerträge die Grund stricke der landwirtschaft- ttchen Betrrebsinhaber zu betrete!:, um durchs numittelbare ^nangenj chenr:rahme sich ei:: möglichst zutteffendes Urteil brlden zu lrnneu.
0011 ^ Jiüttlibeur enteu. Der i Äür[ ^>umd t von hier ivurde am 24. Fe- cchd.to durch euren SäM am Fuß derarttg verwundet, daß c^^s^^ltelsung emttat. Nach 20 lvöchentlichem Aufentl>alt im ^xi%<ax±t stellte er Antrag auf JUvalrdenrente, erhielt aber nur die ff genannte Kraukenrente, die erst mit Beginn der 27. Woche vom ^ge des^ Ernttrtts der Invalidität an gewährt wird. Gegen beit Landesversicherungsanstalt legte Schmidt durch Ber- nntteluug der V e r wu n d e l en b e r a t u u g s st e l l e Bemffng D nnt oer Begründung,, baß er schien Bieruj als Metzger nicht mepr ausmllen könne, daß er also infolgedessen für einen neuen werus umlernen müsse. Da nicht vorausgeseheN werden kann. »Nr' !vam: ^ockmrdt derartig her gestellt sein tvird, aus dem allge- meinen urbiettsmarkt das für ihn maßgebende Lohndrittel perdienen zu tonnen, so war nicht die Krankenrente, sondern die Jnvaliden- rence zn, zahlen. Dein An tria g der V elrwu n d et e nb e r a- tun g sjtel l e entsprechend hat das Oiber ve r si ch e r nn g s- amt m der dieser Woche abgehaltenen Sitzung die Bersicherungs- ? tl ' Zahlung der Jrrvalidenreirte (statt Krankeirreirte) ver- nrlertt, so daß dem Versicherten Schmidt die Rente für die erste n 26 Wochen na ch gezahl t wird. — Der Militär- vMtenemps.änger Otto Erk von Glanberg wurde am 24.Mai iJlb derart verwundet, daß der linke linterschenket amputiert werden mutzöe; augerdenl erlfft er einen Bruch des rechten Unterschenkels.
hrer ge, nähr de die Landesversicbcrungoanstalt nur die Kranken- reme, obwohl Erk völlig außerstande ist, seinen früheren Beruf als Zrmmecnlann wieder aufzunehmen, außerdem cmch nicht vorausge- sehen tverden kann, bis wann er für einen neuen Beruf derart unigc- lernt hat, daß er auf dem allgemeiuen Arbeitsmarkt das für ihn matzgiwende Lohndrittel verdienen kann. Auf die von der V e r - w nn d e t e u b era tn ngs stel l c im Auftrag des Verletzten eingelegte Berusimg rourde die Landesversicherungsanstalt in der gleichen Sitzung des Oberoersicherungsamtes ebenfalls zur Nachzahlung der Invalidenrente für die ersten 26 Wochen venirteilt. Bei dieser Gelegeirheit sei derauf hm gewiesen, daß * Een Fällen, in denen Invalidität im Siume der Reichs- Veriichernngsvrdnmig vorliegt, die sogenannte Dauerrente (Jnva- sidenreute) gewährt wird. Dies fomnit lmr nt den Fällen in Bettacht, m denen der Verficherte i:: absehbarer Zeit nicht in der Lage ist, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (mcht allein in seinem Beruf) das für ihn nm&gebcnbc Lohndrittel giu Verdiener:.
. ** Zirkus Althoff hatte in der Eröffnungsvorstellung« auf Oswalds garten am Samstag einen außerordentlichen Zulauf: das geräumige Zelt war bis m:f den letzten Platz besetzt. Die Darbietungen waren reichhaltig und inannigfaltig; der Zirkus be> sitzt auch :n der Kriegszeit erstklassige Kräfte, gepflegte Pferde und ^vere Are Reffkunst feierte il-re gewohnten Triumphe, besonders me Damen ernteten reichen Beifall, und die Schüvestcrn Affhoff, die auf gesatteltem Pferde schwierige Kunststücke leicht mtb gewaudt vollbrachten, errangen sich auch als zierliche Drahtseil- tänzercnn-en, darin unterstützt von einen: ebenso sicheren Kollegen, ^ Publikums. Die Freiheitsdressnren von Direktor W. Atthoft waren vornehm, edel gezügelte Leistungen. Besondere Spannung erregten ein Messerwerser- und Kunstschützenpaar. Es war ein wenig anffegend, wie dabei die Dame lächelnd die um Haupt und Körper gesteckten Zielscheiben dem Künstler darbot, der mit phänomenaler Sicherheit sodann seine Messer warf und aus ansehnlicher Entfernung seine Gewehrschüsse abgab. Turne rische Leisttmgen, hoch in der Luft, zun: Tell von kaum jm schul pflichtigen Alter stechenden Kindern dargeboten, waren eine angenehme Mwechselung, wie auch die Gespräche und Possen der Spaßmacher viel Lur Unterhaltung beitrugen. Zum Schluß erschienen vier wvhldressierte Kämele. Der Besuch des im übrigen gut eingerichteten Zirkus ist löhnend.
Landkreis Gießen.
** Eberstadt 8. Juki. Mit dem Effernen Kreuz 2. Klasse wurde der Feldwebel Hermann Eich von hier ausgezeichnet. Er war bis 1916 im hiesigen Batl. n,ü> rückte als Unterofftzier ins Feld. Jim Noveinber 1916 erhielt er die Hessische Tapferkeffs- medaffle und wittde iM Febnvar 1917 z-mn Kompagniefeldwebel befördert.
Kreis Schotten.
O Gedern, 8. Jüli. Ter Wehrmam: Will). Wiesner, Sohn des Satllermeisters Wiesner, erhielt die Hessische Tchffer- keitsMedaille. Wiesner steht in einem' bayerischen Fuß-Arttllerie- Regiment und befindet sich seit Kriegsbeginn im' Felde. — Zn der Nottz in i>tt. 156 über die Kt r che n o r gel sei ergänzend nachgetragen, daß nicht 81 Prospektpfeifen, sondern in: ganzen 119 Stück ausgebant ivurden: davon tvaren 81 spreckierche und 38 'hrmsnie Pfeifen. — Infolge der Beschlagnahme der Bronzeglocken sind auch 2 unserer Kirchenglocken in das Eigentum des Reichsmilitärfiskus übergegangen und Iverden demnächst von: Kirchturm abgenonttnen; sie sind im Jahre 1814 bzw. 1833 gegossen worden; ihr Gewicht ist 9 bzw. 6,2 Zentner.
Kreis Wetzlar.
ra. Wetzlar, 8. Juli. Unsere Stadtverordneten haben die Beibehalttmg der Milchkühe auch für das Jahr 1917 beschlossen, ttotzden: die erhoffte Attlchmimge nicht erzielt wurde. Viel- ach, herrschte die Meinung, daß für den Kreis der Buott^reizwang, lamentlichi für die an der Bahn liegenden Orte, eingeführt ^werden olle. Davon ist man abgeßommen und lftff dafür den Weg der ffvi- Unlligen Lieferimg eingieschlagen. Mff der abgelaufenen Woche wurden 2 Touren eingerichtet, deren eine die Ottschaften Kinzenbach, Atzbach, Dorlar, Garbenheim mff etwa 600 Lffer Milch Und die andere die Orte Klein- und Gvoß-Reckffenbach und Milnche 1-olzhlnffen piff 200 Lffer Milch umfaßt.
rv. Aus der ^Bürgermeisterei Atzbach-Launs-
ra. Naunheim, 8. Jtlli. Tie hier erledigte 2 l ulstelle wird am 1. August durchs Lehrer Fritz Langsiepen aus Staffel -Kreis Limburg) besetzt.
Hessen-Nassau.
c c -T Frankfurt a. M., 7. Juli. In der EisenbalinfahrzetE-- fabnk von Sternberg &_ Eo., Rebstöckerstraßie, erplodiertc heute vormittag ans noch unaufgeklärten Ursack^en ein Motor. Durch die umher fliegenden Sprengstücke wurde der Arbeiter H u e s aus Egels^rck) sofort getötet; Werbneistcr Oestteich erlitt lebeusgefähr- liche Brmrdwunden am ganzen Körper; dem Lffbeiter Konrad wurden beide Beine verstümmelt. Mehrere andere Personen rrlfften aUßerden: leichtere Brandwunden. Durch die Gewalt der Ervlosion wurde eine Reihe eiserner Fenster aus ihrem Rahmen gerissen und weit hm fortgeschleudert. Die Detonation war in großer Entfernung hörbar.
bach, 8. Juli. Nachdem kürzlich der letzte Trarrsport erholungsbedürftiger Knaben der Stadt Wen in Krofdorf-Kinzenbach innter- geboack-st ^purden, beträgt die Zahl der in hiesiger Bürgermeisterei verpflegten Essener Kinder rund 200. Abgesehen von ffnigen .Kindern, die durch ,,HeiM!veh" veranlaßt tour den, ffühzeittg ihren Mfenthalt auf den: Lande achubrechen, fühlen sich die meiste:: bei ihren Pflegeelten: in ihrem derzeitigen WvhrwrLe wohl u:ü> rühm: ei: die gute Verpftsgimg.
liivehe nnb Schuht.
E. K. Gieße::, 9. Juli. Morgen, Dienstag, 10. Jnll, nachmittags 31/2 Uhr, veransLaltet die Evang. Konferenz für Hofscu (Friedberger Konferenz) ans • la? der diesjährigen Resornmtionsgedenkfeier in Gießen :m Gaschof Hindenbnrg (Seltersweg) eine Verscm:mlung, ^/er der Konferenzvorsitzende, Herr Professor v. Diehl oiuedberg, der hervorragende Kenner der hessischen Archen- und Schnlgeschichte, über „Die Reformations- geschichlte des Alt-Gießener Landes mü> der benachbarten ^ebrete und ihre Verwertung in Kirche und Schule" sprechen
rrsrlverßiiLits-NctcL-vichLen.
München, 6. Juli. In einer Eingabe an den Deich'chen Rnchstag ttitt eine Reihe von Professoren der Universität und der .ttechmjchen Hochschule in München für die Dreiteilung 'Trimesttie- rnng) des atädenntschen Studienjahres während der beiden ersten Friedensiahre ein. Sie erstreben daher, daß für diese Zeff in tun gejetzlichen Bejtimmungen über die staatlichen Prüfungen ein Tri- ^Lster smngemätz einem Semester gleichgestellt werde. Die Eingabe vrmgt unter anderem folgende Gründe vor; Die überwälttgend große Dankesschuld, die das deutsche Volk dem deutschen Heere abzutragea hat, verlangt, daß auch unsere Ilniversitäten und Hoch- ichulen alles tun, um den studierenden Kriegsteilnehmern die Wie- deraumayme und Fortsetzung ihrer Studien zu ermöglichen und zu erle:chtern. Während aber ::ach einer weitverbreite.cn lleverze::-' gung dieses Ziel am wirtsamsten durch individuelle und methodische Forderung mncrhalb des herrömmlichen Lehrbetriebes erreicht werden wll, fordertchinc wachsende Zahl von Sttmmen, darüber hinaus- geyeiid den Kriegsteilnehmern den Zeitverlust durch Herabsetzung der Studienzeit auszugleichei:, soweit gleichwohl eine zureicherche akademische Ausbildung erreicht werden kann. Mit Recht ab'er nürd eine noch weitergehende Kürzung der Studienzeit verlangt und von den Ktiegstcilnehn:ern auch erwartet. Man hat zu diesem Zwecke m den Greifen der Hochschullehrer vorgeschlagen, für die Kriegs- ttunehmer in derr^Herbsfierie:: Kurse einzuttchten, deren Besuch als Semester auf die Studienzeit angerechnet werden soll. Solche Ferien- kurse Können aber weder zeitlich noch sachlich Semester ersetzen^ Die schweren KLachteile der Ersatzkurse vermeidet der für die beiden ersten Friedensjahre von der Kgl. Bayerischen Staatsregierung ge- nmchte Vorschlag der Dreiteilung des akademischen Studienjahres (Tr:mesttierung). Auf Grund der Tatsack>e, daß das Wintersemester nne Studienzeit von 4 Monaten umfaßt, 2 Monate vor und 2 Monate nach Weihnachten, regt der Vorschlag an, jeden dieser beiden Aonhnitte um einen Monat zu verlm:gern und so zwei neue Studien- abschn:tte zu gewinnen, die mit dem 2ommersen:ester zusmnmen die Trimester- des ersten und znuiten Jahres nach Friedensschluß bffden sollen. Die Vorteile dieses Vorschlages liegen auf der Hand. Erstens kann Zedes Trimester, weil es, wie das übliche Sommersemester, mne Studienzeit von drei Monaten darbietet, tvie dieses auch al^ Semester angerechnet werden. Zweitens läßt der Vorschlag die den Kriegsteilnehmern besonders notivendigen niü> willkommenen Ferien in der zureichenden Länge von drei VÜonatcn bestehen und ivahrt so die natlffliche Bestimmung der Ferien, der Borbereittrng aus das Senrester zu dienen. Drittens erhält der Vorschlag von vornherem die planvolle Anlage und zweckmäßige Folge der Vorlesungen und macht es so möglich, den U:fferrichtsstoss von 6 Semestern :n methodisch richttger Anordnung in den 6 Trimestern zur Darstellung zu bringen. Zugleich darf man zut>ersichtl:ch damit rechnen, daß der größere Ernst, die Rckife und der Lerneifer der Kr:egste:lnehmer die Kürzung der Studiendauer ausgleichen :md so das Matz der akademischen Ausbildung gewahrt bleiben :oird Schwierigkekten wird unserer Ueberzeugung nach die Einführung der Tr:mestrierung nicht bereiten, wohl aber wird ihre Anpassung an die eigenartigen Bedürfnisse einzelner Fachstudien sorgfälttge Erwägungen erfordern: an diese Einzelheiten kann man aber nicht herantreten zu einer Zeit, in welckser das Gide des .Krieges noch nicht abzusehen ist. Wohl dfar mutz der Grundsatz i>ev Trimestne- rung unverzüglich festgelegt werden. An reichsgesetzlichen Bestimmungen steht der TriMestriennig m:r die Vorschrift entgegen die für Juristen ein dreijähriges Sttidinm der Rechtswissenschaft an einer Universität fordert.
Briefkasten -er Ne-aktkon.
rAnovyme Anfragen blcibcu nnberttsfichti-t.»
wiefeck. Für de:: Geschäftsbetrieb in Gießen toerde:: S:e hier zur allgemeinen Gewerbesteuer sowie zur Filialsteuer verangezogen. Die allgemeine Gewerbe,teuer nstrd nachj dem BestMid des in dem Betrieb arbeitenden, Anlage- und Betriebskapitals (Landeneinrich- tung, Warenvorräte usw.), dem unter- Umstanden ein Ertrags- Zuschlag zugesetzt w:rd, erhoben. Zur Filialsterver- :oerden Gewerbetreibende, die im Gcnremdebezirk der Stadt Gießen — ohne in ihn: ihren Wohnsitz oder Hauptbetriebssitz zu haben — Verkaufsstellen oder Lager unterhalte::, von bcnai aus Waren zum Verkauf abgegebe:: werden, l-erangezogen. Die Filialsteuer wttL nach dem Zalwesum,atz der Verkaufsstelle erhoben imd bettäat be: emem Umsatz bis zu 100000 Mk. einsM. 2 Proz des Um- i.« Kerimch bcrochnete NlmI»-,,« Nachweis, lich 15 Plcoz. dos Gvttages rm S:nne des Art. 11, Ms 3 des Ge- s^, bett. Gemeindeumlag«::, so ist sie aus Antrag des Sffuer- pflichttgen au: dvesan .Bettag, keinesfalls aber auf lröttqer als 1 Pvoz. des Umsatzes zu ernräßigen.
er lfiitzung wird cu: die Angehörige:: :mr im
Fall« der Be d urf ti g ke 1 t gewährt. Bei Eltern usw ist außer- den: nocl: Voraussetzung ftff die Gewähromg der- BeiWfe, daß der Knegsünlnehmer vor sKer Einberufung ftff sie gesorgt hat. bzw ^ß sie er)t nach dev: Dienstantritt bedürftig geworda: sind. Die und d« cw>gulttge Entscheidung über- die Frage der Be- dürffigleit liegt in der Hand :u>n besondere:: Kommissionen Der Analst vrm den Eltern bei der Mtgermersterei des Wohno^lZ
^ S ± S. e .. ^uAerEon für den K»vt der NeMPeruna nnk dem-.^riide betragt für selbstlvrsorgirng 125 Gramm Jot "hdjr.
werden jt nack der -"nliefermv ,^--K»GraE


