Ausgabe 
27.7.1917 Erstes Blatt
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Gtue »stfe fce# Reichtzkonziers.

«Sfc %r T U ^ m. StB" jÄWÄ:

r®* S^-rT 1, ttttt ..^ Lr Ne ichskanzler Fomntenben imnTto >*tm* *Yth au, um sich zunächst tn ^,üneben hem .Wuin öwr *w*OWfen. Der dortig Slumtlwlt ist auf ««*** toneifen. Bon Mümbien wird Mi f^'r Rnck-s-kanzkee

ÄtmSt"' Ä* Karl feilte Äuhmxrttmg zu macheu

jertntbm V-da^n.Dmern brr verbÄNdelon ästerrrichM- SSWJ ^ Ni wriönttche^ Verbindung zu rretrn. Für ^chnrt.xf l i7i ^tirn tft brr Dienstag imd Mttvrmch m An-- ^ g °? l -f 11 ' ^5? öer Rückfthrt wird be? ReickEanzstr sich m -ä. rc sd« n Dem König von Sachsen nvrstMm

ZEsEttn der größeren Bu7chr5sda«trn 'tue n«r die nächste Zeit gc$>kmt.

Der türkische Graftwesir a» den Reichskanzler

t«, D-r.Gratzwesir rüttelt <m

**" Voiflqitt.:. Stleflramm:

!tr ! w ?. « Tntt'' empstn» «h ix» Deleq^mm Eurer Er- ,flltw rora af mir vmr dem h-tze« «erttmirn K,nd- vb» Äs > ei Kaiser wir »E. .JHc rrtzab-ner Souverän, fc m fte*auwt .yutl).. Mdmn er «m- srnii ftaqfcr h~> »ewiini Reiche« mtt umt «2g* M L. ^Ohm^rwäfüwd«. Bewi. Ich Äuke

®Ä ,m « ® Btf * hn ^ des »iS

w Jr 1 *' 6 ,Vra emM" BüM^verftL turs, txtt seit tt-r te»" 0 «*«» BorqÄruws tfmvtt-n btümt Kais« ijÄ* wimrtoSfw geftfitfet mtdrit W, imt* für die chitiqenj " m ' ^ IC 6ej ötefer GAegenbett an mich richten Es ist mir ^^l'E MtekL. -?r W*r% * wrikten, daß ich L n wi? T-'^T teile, mtb daß afte Anstrengungen,

auf *maxM#S liebere bfrdeu befveiEten und verbündetenj S '^§^ndmdeit Beziehungen zwischen beiden Staaten ^Mlrchen Regierung »vLrmste Aufmchmo werden. Ich bitte Eure Ex- 5 er ^frichtrgen Mnjichie für einen Een Erfolg der von ^ ien ubenrommEn Aichgrabe versichert fein. Gez. Talaat.

Fürst Hugo Radolin gestorben.

Vlstsckafter Fürst ft*» Rckiollm-Rodotmski ist §^schrn gestorben. Mit ihm llt nnei de, besanntrste» Polrttker imd Diplomaten der letzter: Fa ln

SS ^rst Rodottn kam aW einfacher i>er^ ^ nach Berlin aniden frer und itaftn im Hofsüml der Kron- ^ Ebv Vertraucnsstellunq ein. Er wurde .vormarlchall des ürouprunzni Friedrich und blieb in dieser Stellung wabrend der kurzen leideirdooNrn Regierungszeit des Kaisers ,v'.r«)rrch Rach chm ^ ode des Kaisers trnrrte er zunächst als Bot Iff 1 . uach Xchmrantinovel, dann nach Petersbirrg geschickt. In £ ^ er Wenig Enolg. und nach eiunrt unliebsamm

..uMrtt mit einer (%ofcfitT)fm wurde er abüeruchu und als Bot- Da?s öerfctU. schuf er sich durch seine gesell-- A>aErchen Dalnr-te inrfc Bezrehnugen. Dle Marokioyolitik, die er wckit tur glmrlich ch-^t ers^verbe dwrn seine Situation. Iw Jahre ;: m! wurde er mm? Postens eutboben, und seither lebte er, zieiU- !w. yerbntt tma reim mm bat dipLnmrtischen Schäften mtb . ' .um, aut .einem' -Schlosse Iarotschin.

ZkreiS Büdivgrn.

^ ^kämpstuig des für den 31^» Metiben B r enn st o ff m ang e ls gab das .^reisamt aus Dnorduung der Forswerwaltung jeden Wochentag ^ ammein von Bremcholz m den Staatswaldungen frei.

5 ausgearbettete Dörrbolz soll von den FSrstereicu .zrun <suv,tw,tenwelse abgegeben werden. ,yeruer erhalten Personen

^mbutmen unter 1500 Mark das Holz zum Tarifbreisc. VNsburgermeister smd ange»me,en. l>ci der Holzabgabe aus Lx n 0>?INetndewalchm-gen nach den gleichen Grmrdsätzrn zu verfahren. ysn ollen Wäldern sollen zudeni nmtmrgreiche F-LUrnmen von Lwumen vorgenommen werden.

Kreis Schotten.

6 ^5° ' 26. I^rli, Jaier und in dem bctwAybartm

bat me Korn- und Gerstenernte bereits ihren

.in sang genommen. BZenn auch die .tdürze der Halme wenig Stroh tvimrrteti laßt, so oerfrrricht doch frie .Wrnerbi'kdMig einen guter- Durchtzchnrtnmrtrn.g,

©taiteubiira und Nheinhessen

u lVx * 26 FM. Die dwchahcige MainzerR o s en -

ar a« r wurde unter vielen Bewerbeinrnen die Bikstemn Katharina Brnckner. L>ie erhiÄt die Zinsen L»es Vevmäckkt.nsses der Rosen- dnautsnstung rn Höhe von 500 dulden. Das Iresttmmungsgnnich morgigchriebene ^eUnuibl wurde aus brfamtten Oiririttoen auf bessere turschoben. IrÄckein Briutner wirdde imt deswillen zur öwsenbrant auserkoren, weil sie ihrer hochlretagten Mrtter eine treue, allzeit ovierrvilluie Stütze g-ewestn ist.

a i n z, 26. Inli. biegen die Ausfuhr von Ob st u n d Erwui e aus dem Mainzer 3td>tbeMite durch nichtlMLsche Am

Wer klar sein, daß das Mück bekanrrÜich eure LEene ist, und daß darum «ucks bei uns nicht jedem oder jeder mit Bestimmthert da« große Los versprvchen werden kann."

Witterungsbericht.

Meffentlicher Wetterdienst.!

Meist heiter, trocken, warm. Gewitterneigung.

Letzte NachrtchteT

i e n, 25.

<u

... d erli n , 26. Juli (Priv.-Tel.) DerBerliner Lokal- " »?iger erfahrt ^ Bon den V r e n ft i s ch x n Ministern, \ n w a n ckt r I ttsges uch eingereicht haben, werden be- ittmmt der Knlrusnmtifter vo n T ro t t zu So lz und Frei- berrvvn Scho rl eurer von ihren Posten sMiden. Bei ^retbmm von ^chorlemer fuhren bereits Möbelwagen vor dw den Haushalt nach Schloß Lieser führen sollen. '

26. Juli. (WTB. Nichtamtlich.' Der Ent­wurf der Bekanntmachxtng zum Schutze der Mieter der Entwurf einer Bekanntmachung betreffend den Ab''atz ^ Tl l N alz en, der Enlwurf einer Bekanntmachung nder d> ' Erbrchtrmg von Sch u h-H an d e ls - G e s e l l- ] r? a U k n Entwurf einer Bekanntmachung über

r u ck f a r b e gelang ten heute rm Bundesrat zur Ammhnre.

Aus Stsdt «ndan&.

ließen, 27. Juli 1917.

Lebensmittel.

** St ädt. Obstverkauf. Morgen Lrn.nmm wieder Him- beeren u a. m den M«ukt durch die Sbadt *mt Verkauf.

-lusfubr von Mehl und Backwaren. Händlern, V< ^eru und Konditoren ist die Abgnb? von Mehl mtb Backwaren acuvrl»Ib des Kmnmunalverbandes Gießen verboten. Bei besmr- deren w'^'chaftltcheu Verhältnrssen kann 2lntrag ans Aiits 7 kahme- bewilltguug gestellt werden. Siehe Bekanntutachung.

..Folgende Lebensmittelzentralstellen bd-

nnden sich gegeirwärtig im Großhcrzogtnm Hessen.' Die Ein- r a ui sgesc ll schuft für das GwßherMgtum Hessen in Mainz, die Landes fleisch stelle in Darmstadt, je ein Viehhan. d^e l s v e r b a n d für die Provinzen: StarLnburg in Darmstadt z.berbei'en in Gießen und Meinheffen in MaM, der Kvmmn- nciecrbanb für Milch- und SpeisefetLv'ersor-- guug Großherzvgtum Hessen in Darmstadt, die Landcskar- toffel stelle in Darmstadt, die Landesgemüse stelle in >Mamz, die La ndesobftstelle in Darmstadt, die Landes- ererstelle m Mvn^ die Landesverteilungsstelle sür die Hindenburgspende in Darmstadt, die Landes- ! utter mittel stelle in Darmstadt.

-i-

** r .f 0 3 ^ n b i c Getretdeschiebungen! Die erbeblichen Srrrchtnchen Be,trasungen, rvelche die Urheber von Getreideschiebuwt U'N mi Osten und Weftcu der Mouarchre getroffen haben und die »erschu-demiick, Mgeustand der Erörtenmg in der Presse gewesen ind, geben dent Kriegswucheraml jetzt bei Beginn der diesjährig-en ^te und nach Inkrafttreten^ der ReichschüreideolÄmmg vom 'J ^nm 191/ erneut Veranlassung, die beteiligten Händler- und irzeugerkrelle auf gewissenhafte Befolgung der be- leyenden und der neu erlassenen Bestimnamgen bezüglich der Be- rirftckMftung und Verwertung der Getreideernte lftirzuweisen. Das'

! r i e g s w u che r a m t, dessen Organisation sich ständig weiter msbmrl, wird dem Verkehr mit den Erzeugnissen innerer neuen Ernte seine besondere Anfmcrk- amkett widmen. Anläßlich der jetzt in .Kraft tretenden! lenen Getreidepreiw wird besonders darauf hingewiesen, daß surf boggen und Weizen aus> der früheren Ernte di Kalten medrigerest 7öchstnrei,e inatzgebend such. W e r a lt e B e st ä n d e a 1 ä ) 6 1 d) e teuer Ernte abliefert, macht sich strafbar. Ver >vieu ist es auch Osttreidc alsGemenge"' oderFuttermischtmg^"' -der unter ähnlicher Teckbezeichnung der staatlichen Bewirtschaftung tu entziehen

** 2)l P Aus z a hl u ng der Fa m ili e n u u t er stü tzu w->. i c n . on dw angepbrtgat der zum Heeresdienst Emi^rnfMenj W 1 . bfs 15. August 1?1 7 bM. für Juli 1917 ftndet vom 31. Juli us etnschl. (. Augmt statt. Die Mrszahlnngen findet von 8 bis l ckhr im Ltadthans, Zimmer Rr. 7, statt. Die llnterl'Iützungen Lwsen mir an den vorgenannten Tagen abgehokt werden. Siehe decanntmachuTtg-

Lrmdkreis Gießen.

Li r ? H e nb o r f a d Lda., 26. Itzüi Ein nQmj-ährigQ' Knabe «eg beute naehmtttag cm einem eisernen Mast der elektrischen Fernleitung empor imt- brennend zur Erde nieder 9Ärch soet ^Stunden starb er infolge der erkittemnt Btxrndwmrden. mt dem Eisernen Kreuz zweürr Klafft wurde GeireUer Karl « nsgezetckmet.

fauler iiernet jein die Stöbt die denkbar schärfsten MaßnalMen.gn.

^ Per,rni, im rm Vovort Momlxnn mst Obst oder Gemüse ange­troffen wird, wird angelialten. Sofern sich die Leute nickst durch Vorzergeti rixres.LebensmiÄela»Sweises als Mainzer Einwohner le- grtismcren können, werden sie mksgewiesen. Il-re Vorräte verfallen der B(-!ckstagnal»ne. Auch in den städtischen Läden kommt der'AnS- wc-rszwang zur Einsüpnmg. Diese Maßnahme richtet sich in erster «mitte gegen die fckmrenlweis mis Wiesbaden l'erbeiströmenden Kän- fer. Ferner sind die Lbusgängie von der Stadt, vor allelm die Brücken vielfachen Pouen b^ietzt, ft daß eine Anssuhr von Obst und Exvnche aus dem Wege desHamsterus" nahezu ente llnnwqlickckeit geworden ist.

' Hessen-Nassau.

. ^ Frankfurt a. M., 27. .Juli, Dar l7rerzlgjWriq< vev-> hetraleft Krattsahi-er Hemrichi Mev>e i innHochlde heute früh r* dtuMit Haufe der Anftrqasse die PosLrinierte Eva Schmidt durch mehrere stievolverfchüsse zu toten. Das d.ÜÄdchen nnrvde ledoch nur liickst verletzt. Ädcher flüchtete in seine Wohnung mtd gab hier, chs man ihn verhaften wollte, einige Schtüfse auf sich ab, die ihn verletzten. Der Zustand Meyers ist tücht lebens<^efA^r!uh.

^ ^ch a u , 27. Juli. Das drei Jahre alte Töchkerchen des .vabrikarbeiters Esch siel aus dem Feniter der im zweiten Stock legenen Wohnung auf die Straße und erlitt schwere innere Ver­letzungen, an denen es gestorben ist.

Marburg, 26. Juli. sWTB. Nichtamtl.) Gestern abend habeii im Lahntal ichwere Gewitter mehrfach Brände verursacht,

^>,m Dorfe^ Lohra ist eine Kriegerivitive vom Blitz getötet worden.

- SI e g e n , 26. Juli. Vor dem Ejsenbohntunnel Welschen­nest der strecke ÖftestenBetzdorfSiegen rissen sich von einenr Güttrznge etwa 40 Wagen los und rasten mir stets zunehmmder Geschwnldigleft die Strecke talwärts. Auf dem Bahnhof Sitrfefol stießen sie mit einem Güterzuge zusammen. Im 9hi Inföete sich ein fürchterliches Chaos von imgesähr 60 ziwtrümmerten Wagen, Leider wurde bei dem Unfall auch ein Schaffner getötet: mehrere aitdere!

Beamte erlitten Verletzungen. Der Sachschaden ist sehr erheblich.

VevnriscÄtes.

<v * Stockholm. 27. Juli. (L.-A.) Eine in das Mkolai- Palais rm Kreml eingebrochene Diebesbande stahl aus der Kapelle 90 Heiligenbilder sowie sehr wertvolles .Kirchengerät. Was aus dem Schlosse selbst gestohlen wurde, ist noch nicht festgestellt.

*

* Was bedeutet der Name des Monats Augusts tft ,dock klar, ft de^tftn viele, denn es ist bekannt, daß dieser

Dvonat rm Wtertum erst Sextilis, nämlich der Sschste m dun zehn- monaÜrcheu Jahr der Römer genannt wuM dann aber zu Ehren des .Küfers Aikgustns v-tssen Nomen erlftelt. und der Name M^MMrs bedeutet ivviel wie heilig, erhaben, ehrwürdig. Ob aber UEnh unwi- Mvnot nach beetem römischen Imperator heißt, oder oburckü die Deutsthen ihren altdeutschen Mvuntsnameu veguemer- weise nur mit dem römischen verscknnplzen ha dm. ist eine schwer kMte iwch^ lösbare Frage. Aunt oder i'bigust, auch Engst nannte man uürnlich rn alter Zeit die Zeit der Reife, der Ernte, ahne damit einen bestimmten Mvnot zu bezeichnen. IN dem alteu Helden.- gedicht Jive in heißl es:

Nutz das ofmder Iar geftng.

Und vast in den Eugsten gitrg."

(Bis das zweite Jahr anftivg tmly fast bis zur Ernte ging ^ Ernte ]]t\U tn Dänemark Höst, in Sch»veden Hast, m Irland Haust, in Holland OvMst, in Niedersachsen Aust, und auch der französische Nanve für August, Aoüt, verrat denselben Stzcrrmn. Dies bsveisen Eck die abgeleiteten f^ownven aoüter reifen, aoüteron Schnitter Zu früheren Jahrhunderten nannte mau m Deutsckil^rnd zwei Ärv- mtte Angst, wie noch fetzt in Südtirok der Augusterster Anx", dei:

Septemberanderst Aux" genannt wird.

* Schuhsohlen mit Metallüberzug. Die Mittel Luvck die man Sckmhfthleu haltbar Au machen inckst -rufgetetzte Flecke ans Leder rHer Metall erfüllen zwar ich-en Ztveck. die Lebensdauer der Sohlen zu vmlängern. allein es lüften ihnen zwei lbebelstände an: sie sind beim tztehen unbeguem und wirk«t oerderb- lick? auf Fußboden, Littoftumbeläge und Deppick-e M. U -Schvop der bekannte Erfinder desMeballspritzverfahrens", hat sie nun Vurck Imas erheblich Besseres zu ersetzen verstanden: nach dem Metolllprttzverfahren bömrert SM«r aus Leder, .Holz und P»wve mir emem fchr fest haftenden UaberMg' ans Mumrnimn^ oder- Eiftn verfthen iuerben; sie sind damt natürlich viel lfftltbarer als sonst daLn auch loasserdicht, achte daß die Behandbmg ihre Bieg­samkeit und Gefchmerdigkett verringert. Auch daS^ ßtewicht wird nicht nennenswert erlMst, und da ihre OberstLehe glatt bleibt, ujerbrrr,

Fvi'böden und BoH.nbeläige von ihnen nicht stärker Egeg'-isfen als von gewöchrltech-n Üetterfthben, GZ ist durckWw nicht ^,vach> schein kick -- ft lvme-rkl der ltei Otto Spamer in Leivzig er- scke'n-eneeMVmetheus^, ider über diese neuen Sohlen berichtztt daf; diefe Neverung aavck für später Buchenttmg erlangen wird: foim man doch den Svbten eine ^rndezn unbegrenzte .Haltborfeit verttlhen, iverm miau sie von Zeit zu Zeit mit einem ueno>t MetallÜberzüge verstech. Die Sechavpsckxn Metalispritzeinrrchtungen sind in letzllr Zart' ft wett verbessert worden, daß ihre .Hanahrbung rn dxr Schichmache riverksta rt kaum noch auf Schmie,rgkeiten stoßen dürfte.

Die Zeitung als Kriegs he i rot sbur e a u Da die Klagen^ der weichichen Ilngenb Frankreich? über den Mampst an heiratssächgen Niämtern immer loLtter wurden, imd da die bestgenieinteit Ratschläge nicht litten, imternohm es i-cht das Pariser Mott L' Oeuvre, der schwierigen Frage praktisch beizu- wmmeu, y.os Bbatt vewffenllickfte zuerst den Brtes einer jnngeri Povmnzsclntlchr.wni. du- erklärte, daß es genug Männer gäbe deam notürlick, Esse mau an die Kri?egspettetzten ebenso denken Me oft die anbemi. Doraacs gab die Redakti-on bekannt, doß sie sowohl von jungen Mädchen wie vvn Kcktagsdettetzten Heirats- gesncke annehme, um nach besten §kräfttn die Vermittlerrol-le zu spielen. Bisher langten 110 Briest, von nnvechnrattiLn Krter^- verletzten mrd.32 Briefe von inngen Mädchen ein. Jedem tKn- stnder wurde darauf eme Miiumer gosclückt, die es ihm elwöo- ltMe' unter derselben cm das Blatt zu schveiben, das den Brief- dann weiter beförderte. Dieses System ist nicht lohne Er- ftlg geblieben. Bischer hot L'Oeuvre elf dwartige Elfen qestisttt die junge Lehrer in ober, durch die Mcnw angeregt worden' war, erhrett ^8 '.'brgebvde irnd heiratete als Erste.Wir haben " ft sckchetzt das Blott,noch immer viele Beiverber, aber keine

.^ÄmdÄmttn nE.. Wollen unsere Leferinnen nicht die so glücklich avaemn uno jimmmm) angebahnttm Bertücke Mt? Natürlich mMen f« iJ b ^ÄS

Im befreiten Tarnopvl.

Juli. 9iasrf) Meldnirgen aus Tarnop^l hat dre LckaDt mähreiw der beinahe dreijährigen russischen Jn- vafvom verhältnisnr ästig wenig gelitten. Auch die Versuche der abzrehenden Russert, die Sttcht rvoch im letzten Moment tu Brnnb zil stecken, konnten dank dem Gimgreifeft der Be- N^ever rechtzeitig unterdrückt werden. Der Tamopvler Bahn- hvf ist vorn Gesckstrtzfeuer gänzlich -erstört Die äufurft ^rchlf-allägen Lebensmittel und Mtl.uitivnsvvrrä1e in den Bahn Hofs Magazinen srnd jedoch den deutschen nnb öster- xeid)i ^^imgaristtfen Truppen veinaln' unv-ersehrt in die vonde gefallen. Auf deni Ringplatz sind inehrere Häuser durch von den Russen gelegtes Feuer mehr oder weniger liesckstidigt worden. Schlnerer betroffen sind die Vorstädte, m denen die Russen im letztest Moment vor dein Ab?nrg dose geplündert haben. Sie wollteit offenbar noch knapp vor ihrer F-lulltt alles Wertvolle mitschleppen Ihre Msicht' wurde jedoch durchs das überraschend schnelle d^rchrücken des Sregers dnrchkveuzt. Nach iibereinstimntenden Meldungen hichen dre russischen Banken in Brodp geschlossen und sind yeffuchHet.

Der Zustand des russischen Heeres.

. d ^ r l i n , 26. Juli. (WTB. Nichtamtlich. Deutsche Mtkämpfer berichten von der ostgalizischen Front: Bei vor sichtiger Bewertung der Gefaugeneuaussagen gewinnt man den Eindruck, daß, von der heroischen Tapferkeit einzelner struppenteile abgesehen, die Masse des russischen Heeres zer- setzt ist. Die Leute erklärten unumwunden, dast man sie an die Egtente verkauft habe. Bezeichnend für ihre Stimmung M die von vielen verbreitere Nackiricht, daß Üerenski und Brufsilow abgesetzt und im Gefängnism'eien. Das Aussehen und die Ausrüstung der Russen ist lange nicht so gut wie früher. Die Ausrüstung ist größtenteils von der Entente, vor allem vost England geliefert. Bei Ziipczhnce trafen wir Gefangene von der ersten polnischen Division, die stark anti- russifch gesinnt sind. Die Angehörigen der Polnischen Divi Nvn entfernten sich selbständig. Sie tragen die russische Ko­karde und den polnischen Mler an der Mütze. Man versuchte vergeblich, die erste polnische Division einzusetzen. Sie wurde tmrge hinter der Front hin- und tzergeschoben. Als man sie § J ^ am ?f führen wollte, löste sie sich auf und lief zum Dell über, die andereu desertierten. Die ÜRannschaften dieser" st.ivtsion erklärten, daß sie selbständig ihre Offiziere ernen­nen und dast die Offiziere, die sich unbeliebt machen, abgesetzt werden. Auch bei den russischen Truppen scheint das eine Zeitlang kameradschaftliche Verhältnis zwischen Mannschaft ten und Ofsiziereu sehr schlecht geworden zu sein. Die Offsi ziere zeigen vielfach Angst vor den eigenen Leuten.

Sturz des Ruvellnrles.

Schweizer Grenze, 26, Juli, Mich Rotterdam« Meldungen aus London wurde die Notierung des Rubel- knrses an den englischen Börsen behördlich verhindert. Der Rubelkurs war vom 23. zum 24. Juli auf 68 gesunken.

Die Engländer an der Ostfront.

Haag, 26. Juli. Nach einer Meldung aus London teilt der Kvrrefpondent derTimes" an der russisckMl Südwestt kwut mit: Die englischen Panzerautos und die Laufgraben- Morferabteilungen haben lapstr und voller Aufopferung am Kampfe tettgenvmmen, um den Rückzug der Russen zu decken Dce russnche Infanterie hat die Etlglünder im Stich gelassen, W daß ihre Standhaftigkeit vergeblich tvar. Die Engländer haben imt großer Tapferkeit die Vorräte von Munition imd Kriegsgerät fteruichtet. obglerch wenig Zeit dazu übrig war Bald daraus waren die Engländer wieder aufs neue im Kampf, um mit der russischen Kavallerie den Rückzug auf Tarnopol zu verteidigen.

Zur Fnedmsreftlrttion dcs Reichstags sckprttbt derNcüttn": Wir w-ollen inckt untersuchen, bis -u ml 11 (%üö ^ Kundgevung des Reichstags eine Komödie oder em Mouover ist, sondern uns an die Hauvtftcke halten, uämllck daran, dal: die deutfären KnegsMele. jetzt vor der Oettenklichk n auf gedeckt liegen. Sie sind für den Verkmnd gänzlich unonmhmbcr Wenn Deutz chlond die llu verstört heit seines Gebiets Itewabrt nnd seme RtttteteEnropo-Politik durchsetzt, so kömtte es wohl auf An- aexwn«r und Entsckädigiingeu verzichten imb deunock aus dem WM litte imt einem mierttäglickien Mochrzuwachs hervorgehen Aebnltck erklär.Petit Journal": Was hrch-n uns die 214 Ab- geardneten muzuttilen. die für die Friedensresoluttori gestimmt, haben mib txm der Nttnderheti des Reichstages dorum bekämpft werden ^ wiederholen, lie wollten nur Frieden olms Ämteriv^ netl forme eine oauevrtbe Versöhnung der Völllw. Aber bis dabi«: fordern sie du embeilliche Fortführung des Kriegs, also dasselbe Programm une 1914 bietet uns der Reiäfstag, der wäbrend drei Ioyreu alle ("reue! bewundert mW gebckligt hat, die die A'-mee die Marine und die Regierung Dc4ttschlondS o-rübt haben' Aber ganz Fronkretct' kemit die Verfprechuugeu der Denttcheu imd laßt ftch mcht llntzchen. Äbre Rätsle" mcklärt: Die Resoiulftn sprich: sich für einen Frieden der douemdeu V-wsöhmutg der Völftr imd der- Schonung iuternotiouoler ^rechlseinrichi ungen aus Die» ist bev besrmders btttterlistig ongeb-wckte Töder des'Manöver« E? ist eme hcchLr geruch^ geschinackllfte Formel, die aber ft klingt daß geoameulose Geister darauf Ijeremftrffrn können. Deswegen ist lle Ml fürchtQt, deswegen muß betont werden, doß sie nickst - enb- Volt, mchts. gar nichts. Gm, BeEndigmigsiriede mit den Ban- orten ^e uns Vehrivfe Merlrelen. Hunderttausemu- Fwnzchen mos- lavierten, 10 urgerer Depvrtemeitts verwüstete und ,ims keine Eiit- Ickmrnwmqxu onbleten, ivkcht eirmmi Entschuldigungen.

f-^T'^buvelliste de Lyon" nennt die Kundgebung ein erbärm ttches- llemliches Denttnaft der Heuchelei und Schurttnbättig?.tt m dtm nch dm Ichomlose Luele der Boches restlos offenbart Da- Zlott ^-rpfluckl die ,srtedensfuudgebung im einzelnen und kommt zu folge.wem Schluß . Endlich, und. das ist m

a V 0U ^'Wlittwn d.u- -^üajffmg uttenntlftnoler Schiiw genchte fraglos nach cx-m Minter ,enes int Haag desstn Abmockmn- geu Deutscküand. obwohl es sie unterschrieb sämtlich uerhrr \«u Welche Garantie für die Nation! SchcÄviel dw- nt

'Ewnole stkeckit von den Eindriuchlttraen in Belchen von ivtt "iV itrfmmt und Brandstiftern der besL Kftt ' d^ ^a' t1C r'^ V s m ! Cn ÄW>ecn empftl'ien zu sehen'

ia :* Schiedsgericlit. imr imb untere

Bmwesgenossen, mir bte Opfer und Mgleich die Rächer

Der Eintritt Griochmknibs m den Krieg.

^ Nach dem Pattsn Benckn

^orrrere della Sera erklärte Jvnnart ,

bcTT ^ Hi von qtaftmt Ä Mc Enten e. Griechen lamd könne sich letzt nnt «Ä ( J , Mann beteiligen, von denen 200000 Mann an bi *

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