Die Lage ö*$ LrÄntsmarktes für Hessen. Hessen- Nasse« Ai» GÄdeck im Monat 3 ant s 9 s 7 .
ß*r (fogttiBaffate Bk-rMdSmv-rvat Werst «ruf dem männlichen ArbeÄSmccrÄe geg«r dm Vmmwrvat einen sehr bemerkenswerten MückMMg sowohl der Nvchftage alS mrch des Angebots von Arberts- ivaften auf. Jk^besimverc trat der Mütg-ang der 'Sdellensnchendeii m den sünWeren MlerMnssen in Erscheinung. Obwohl der Rück- qmvg der dfctaxn Stellen sich stärker bemerkbar mochte als dre Lermrndernnq der Brwelber, blieb doch die allgeuneine Grund» tendvirz des ÄrbeitsmnrkteS, die.intensive Inmffp-vnchnnhmc aller verfügbaren Avbeits-träfte, imverändert. . .
Dagegen lnrt sich ans dem. weiblicher LvrüeitSnurrkdc drc im gßoi sehr stark tu Erschecmmg getretene erhöhte Naichsrage noch weiblicher! Arbeitskräften ans der gleichen Höhe des Bornwnnts behandlet, Mhrend die Zahl - der Bewerberinnen eine fühlbare BerrrngeNnng aufwies. ... - ^...
In der Landwirtschaft mackKe srch errve wesentlich verstärkte dcackftage geltend, die sich lwitpffächlich ans Unechte, landnnrt- sckaftliche Arbeiter und (Äetecn-nlMtdarbeiter erstreckte. Auch Lneh- wärver wurden stärker verlangt. Sehr erheblick> war der Bedarf an forstwirtschastlick-eir '«eitern. Ten erhölsten Llnfardeinngen stand ein ansreicksendes Mrqebot von Arbeite nchenden gegjrnruber, das zjur Teckung des Bedarfs hinreichte. Tie Nachfrage nach Gärtnern und Gartenarberdern blieb derart hinter der des Var- nvonats zurück, dass das gleichfalls statt verringerte Arrgebot zur Befriedigung des Bedarfs germgfr. Tayegan blieb das Angebot an londtmrtfcha'Mchen DieMtinädcksen und Mbertermnen auch in diesem Monat hinter den Airsmderrmgen znruck.
TvS Metallgcwerbe und di« MunMMsmdchdne waren an dem Rückgang der Nachfrage nmneEich durch die Verminderung der Anforderung von Eisenarbeitern, in der Hauptsache Drehern, Schissern noch Elektrotechnikern, beteiligt. Merdings verkleinerte sich auch das Angebot der Arbeitsuchenden, wenn auch in! geringeren!. Maße als die Nachftage. Tagegen blieb der Bedarf an werblichen Hilfsarbeiterinnen auf gleich>er .Höhe.
Auch der Bedars an Wagnern und 'Stellmachern erfuhr eine bemerkenswerte Minderung.
In der Lederindustrie machten sich ein« lebhafte Steigerung der Zahl der offenen Stellen für Sattler und Tapezierer geltend, die nur zum Teil beseht werden konnten.
Tos Hvlzgeiwerbe hatte einen leichten Rückgang der 'Sdellen- fuchenden bei gleick'Ibleibendenr Bedarf zu verzeichnen.
Wesentlich geringere lslnsordenmgen stellte das Nahrungs- niittelgewerbe, in welchen auch das Angebot von Bäckern und Metzgern etwas zurückging.
Im Bekleidungsgewerbe hatten Angebot und Nachfrage stark sinkende Tendenz. Bei Schneidern und insbesondere Schuhmachern verblieb die Zahl der Stellen suchenden im Verhältnis zum Bedarf gering.
Im Baugewerbe inacht« sich in unveränderter Weise eine lebhafte Nachfrage nach Arbeitskräften aller Art geltend. Zimmerei' und Maurer, daneben in gleichem Umfange Bautagelöhner und Handlanger waren nach lvie vor sehr gesucht. Günstiger war das Verhältnis bei Malern und Lackierern.
Maschinisten irrtb Heizer werden wie im Vormonat stark verlangt. . _ ,
Im Gastwirtsgewerbe befand sich eia fühlbarer Mangel an Kochiversvnal, dagegen waren .Kellner aller Art zur Deckung der verringerten Llnforderung zur Verfügung. limgebchrt erhöhte sich der Bedarf mt weiblichem Personal bei sinkendem Angebot.
In der Gruppe der sonstigen Lohnarbeiter hat sich, das Ver- hÄtnis bei Ausläufern und Packern zugunsten der Nachfrage durch Minderung der Anforderungen verschoben. Unter den Fuhrleuten wurde stellenweise ein stärkerer Zusdrorn von Jugendlichen
bemerkt. Tie dcaclftaqe ist unverärrdert lebhaft. Sonstige Tagten im aleick'-en Verhältnis wie im Mai zur Verfügung.
lohnet standen im gleichen Verhältnis wre tm Mar zur
Tcr Zugang an männlichen Bewerbern rnr Handelsgewerbc hat sich gegen den Vormonat verstärkt, so daß wieder ein lieber- angebot an Arbeitskräften vorhanden ist. Umgekehrt ging di« Zahl der stellensuckenden sterblichen Angestellten in auffälliger Werse ?mrück, während die Nachfrage im starken Steigen begriffen war. Trotzdem übertriffr das Angebot die Nachftage um das Doppelte.
Auf den! übrigen weiblichen Stellennurrkte trat die allgemeine Verringerung der weiblichen Arbeitsträfte am stärksten in dein Bekleidungsgewerbe in Erscheinung. Die vorhandenen Arbeitskräfte reichten zur Deckung d^s Bedarfs aus.
Je Metall- und Bi um tions m'mrstrre nahm den Arbeitsmarkt
Bei den Buchdruckern gestalteten sich die Verhältnisse bei gleich bleibenden! Angebot und sinkender Nachfrage günstiger._
in dem gleichen Umfange wie im Vormoniat in Anspruch Fabrikarbeiterinnen waren trotz der erheblich gestiegenen Nachfrage in hinreichendem Viaße vorhanden. Putzfrauen und Dienstboten weisen gegen den Borinonat keine Veränderung der Lage auf.
Tas Angebot an TaglÄhnerinnei! hat sich stark vermindert, war aber trotzdem zur Befri^edigung der Nachftage ansrerchend.
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Die Ablieferung d^r Bezugsabschnitte durch die Geschäfte bat bis spätestens 5. August 11117 beim Siädt. Lebensmittelam', Zimmer 12, zu erfolgen.
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kunft durch den Grossh. Forstwart Frank zu Langd. Eichelsdorf. 22. Juli 1917.
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