Der Abend naht, vorbei die Schlacht,
Es ruht das Kampfgetümmel,
Hernieder senkt sich still die Nacht
Mit ihrem Sternenhimmel.
Fürwahr, es war ein heißer Kampf,
Mutig hast du gerungen,
Im Kugelregen, im Pulver- dampf
Bist kühn du vorgedrungen.
Am 15. Juni starb unser lieber, treuer Kamerad
Nun liegst du tot auf fernen Auen
In Feindesland begraben. Kannst nicht die Heimat wiederschauen, t!Du Tapferer, du Braver. «Wir beten still in Gottes sj Hat,
Daß wir in Himmelshöhen Dereinst dich, guter Kamerad Wir werden Wiedersehen.
im Alter von 20 Jahren.
Wir verlieren in ihm einen gutes Kameraden, den wir stets in treuer Erinnerung bewahren werden.
Seine Kameraden.
Hang-Göns, den 30. Juni 1917. 0403S
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Am 11. Juni fiel auf dem Felde der Ehre unser 1. A. H.
Dr. Otto Lein
Leutnant d. R. und Kompagnieführer in einem Reserveinfanterie-Regiment, Ritter des Eisernen Kreuzes Lu. II. Klasseu. Inhaberder Hess. Tapferkeitsmedaille.
Ehre seinem Andenken! 5027
Die Landsmannschaft Chattia Gießen.
WMi-
Wer dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Was du uns warst, wir werdens nie vergessen.
Es ist bestimmt in Gottes Hat.
Daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden.
Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, herzensguter, treuer, braver Mann, der liebevollste, treusorgende Vater seines einzigen Söhnchens, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager u. Onkel, der
Feldwebel Karl Schüler
Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 28 Monaten treuer Pflichterfüllung am 12. Juni im 33. Lebens' jahre plötzlich in Feindesland gestorben ist.
In tiefem Schmerz:
Johanna Schüler geb. Mähler und Kind nebst allen Angehörigen
Klein-Linden, Launsbach, den 29. Juni 1917. * , U!!5U
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Statt jeder besonderen Anzeige.
Rodheim a. d. Bieber und Koblenz, den 29. Juni 19K
04037
Ein hartes Los hat uns betroffen,
So schwer es zu ertragen kaum All unser Glück, all unser Hof fen Es schwand dahin, als wie ein Traum.
Dein treues Herz hört auf zu schlagen
Du kehrest nimmermehr zurück Hörst nicht mehr deiner Lieben , , Klagen
Siehst deiner Lieben Tränen nicht
Drum ruhe sanft, geliebtes Herz Du hast den Frieden, wir den Schmerz.
Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 27. April mein innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser unvergeßlicher, einziger Bruder, unser guter Enkel Schwager, Onkel, Pate und Neffe, der
Musketier Ernst Ludwig Lenz
Inf.-Regt. Nr. 67, 2. Bataillon, 4. Kompagnie
im blühenden Alter von 20'/, Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.
In tiefer Trauer:
Ludwig I>en /. als Vater, flaria Len/, als Schwester,
Kath. Lenz, als Schwester,
4Lr»tls. 9311g. Schmidt als Großmutter, Lndwiß Lenz z. Z. im Feld als Schwager
nebst allen Angehörigen.
Lützellinden, den 2. Juli 1917.
Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung.
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Dusankst dahin, wie Posen sinken, Gesehnl dich nachdem Elternhaus- Wenn sie in voller Blüte stehen, Nun ruhe sanft, du lieber guter.
Und heiße '1 räneh hießen, O braver Sohn, geliebter Bruder.
Weil du so mußtest von unsgehen, Sollst nie von uns vergessen sein.
Wer hätte das von dir gedacht. Schlafe wohl, du Heißgeliebter,
Daß du so früh zur Ruh gebracht. Bis wir alle vereint uns wiedei- Wiehast du wohl in letzter Stunde sehen.
Statt den Freuden, den Geliebten in Urlaub zu sehen, traf uns ganz unerwartet die tieftraurige Nachricht, daß unser hoffnungsvoller, geliebter undunvergeßlicher Sohn, Bruder u. Bräutigam
Ersatz-Res. Ludw. Platt Ei
in einem Infanterie-Regiment
nach 30monatiger, treuer Pflichterfüllung infolge eines Halsschusses im Alter von 27 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.
War am 28. März 1917 verwundet, kam am 10. Mai wieder zur Kompagnie zurück, so traf ihn gleich am 25. Mai das tödliche Blei,
In tiefem Schmerz:
Familie K. TPlatt, Schuhmachermstr. und alle Familien-Angehörigen Emma Geller als Braut.
Es war Gottes Wille, dass mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Pfarrer Adolf Hepding
heute nacht in der Klinik in Giessen in seinem eben vollendeten 68. Lebensjahr heimgerufen wurde.
Clara Hepding geb. Schaub Professor Dr. Hugo Hepding, z. Zt. im Felde und Frau Aenne geb. Quenteil Direktor Dr. Ferd. Weyl, z. Zt. im Felde und Frau Anni geb. Hepding und 4 Enkel. *
Hausen, Giessen, Frankfurt a.M den 2. Juli 1917.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 5. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes in Giessen aus statt.
Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 5000
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Ad. S'läu'k,
Xenon Hüne. Tel. 568.
Danksagung.
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei unserem schmerzlichen Verluste sagen wir auf diesem Wege tiefgefühlten Dank.
Familie Fr. Appel
Gießen-Bergwerk, 2.Juli 1917.
5053
V erHcliiedenes.
Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei unserem schweren 'Verluste sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Auguste Sflrf geb. Hahn nebst Kindern.
Gießen, den 3. Juli 191
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