Aversen. Ein eMprechenter Auftrag wurde dem konvnandierenden Geneval einer Kanoälerredivisivn erteilt, dem '„)wi Kavallerie- tevi nonen. zwei Jnfanteriebaiaislai«-, ^ine Feldvatterie und eine Wteilirng Panzertraft.ragen zur Berfügzmg gestellt wurden. Tie «dteil« «g des Eeiteials I-efetzte den Ausgang des von denr meu lernten Regiment besetzten Dorfes, mährend ein Vertreter des HeerescwSfchnsfes mit dem Uttimatum an das tkstgirrrenr pckftuft nmtde. Das Uüiiimiian verengte die sofortige Auslieferung des Rädelsführers iinterleuttraitt Filipoff und der Mitschvldü-en und befaH dem Rrgirnent, so fort narb der angegeteuen Richtung sich rn Beroeguug ?.n^ setzen Gegen ÄLend berietrrte ein Abgesandter tem (General, daß ein.- Einigung nahe tevorstch. 7 , als lgÄipvft bc- «Dann, die Soldmcn aufzureizru und zu den Waisen zu rufen, wvdei er ausrief, die Unter bäitbTcr seren grloim.nen, tun sie der Hhrifvdt zu berauben. T c r Ee n eral griff nunmehr das Dorf mit seinem Jnfanteriebataillon und zwei Eskadronen an. Harald diese Truppen in das Torf ein- gedrungen touren, nattm Las meuternde Regr-n,°nt all- Bedingungen an. Filivoff und drei zn lciner Partei gehörige Lfiiziere '.nurden« nur mit Mut. der Wut der «nt^rareuten Xnaspen attrij>cn und ^lnri (Generalstab der Arm-e gesandt. Der .pramvagen. in i>rm sie befördert wurden, ionrd-e bffchosfett. Um die verbrühten Lniztere zu retten, nat m d-r General persönlich in dam .Üraftwagen Platz, tnonnff das Gewel rseucr aushörte. 200 oldsten des martern den Regiments wurden . erhastet. Der Zwischenfall wurde ohm Blut- vergießen beendet. Zn der folgendest Nackt begab sich das Regiment zusammen mit einem aud.ren Regiments tn der befohlenen Richtern g ans den Marsch. Eine Untersuchung der Ar,gelegen bat ist ernaeleitet.
vorliegendest Wegokarte dieses Luftschiffes ist fest- hat aber mehr Schaden hervorgerufen, als man nach den
gesteNt, daß das Luftschiff bei jener Gelegenheit mindesten j 1 2 Seeineilen iwt der dänischen ^üste entfernt trnd sich so;^ar außerhalb der däuischeu Hoheitsgewässer gehalten hat. Zollten taffäckstich dänischerserts Warnuugsschüsse gefeuert worden sein, so wäre ihr Zweck nicht ersichtlich.
Ncrmiufterungen in Rußland.
Petersburg, 13. Juni. <WTB.) Meldung der Petersbur -
eez Tekegrapben-Agetttur. Tie Regierung ordnete vom 14. Juni ab die N e u m u st e r u n g aller bislrer vom .HeereÄftenf! Befreiten an.
Amerikas Beteiligung am Krieg:
Bern, 12.' Juni. WTB Lord Robert Eecil erkltete im unterteilst, der amerikanische Kongreß tebe ein Gesetz an- genmumen, das den Ententemächten gestattet, ihre Sta-ats- angehörigen in den Vereinigten Süraren zu rekrutieren.
Bern, l 4. Zorn „Republicain de Lyon" meldet aus Paris: Rtüvi «achte im Haustcktsausschrrß Angaben über die Vor- bereilvugen A«e ri ias in wirffchrftlich.'r ioid iudufttrei-
ler Hftrfick:. ES feien bereits sehr te«teens,r-rtc Ergebnisse er- E toorten. Tie Mitwirkung der Verein ipeu Staaten auf
der Wen tront )oerde bald endgültig ermöglich^ rverten. Be- sriiirlnd» der V'rn.vfi-urticnmn rruärt Ribtt. die Regierung teab- nchtrge, dieMMMW
tw'ttg«, dir u. l.-enerzeuguiig >FlLMipejchZ zu ertpstn, Arbeits- l'Gjte *5* ^ Zl cfldüDevSrfcrmrg in größtem Maße für aussßlttß- M' MUrlurteter.' teranzazeehrn und du Transr^rtirrtttrl mich Olicr,m :y verbessern, ferner meidvte er Angaben über die
nenan. Steuern, die nächste Woche dem Parlnm-ent vorqelegt w.»r^>en wnen.
Die Politik SpauienS.
Madrid. 1-1. Zuui. fHvvas. Imin ervrafitem Tato har eTUflit: Wir laben, als fanr das llekUemat die Regierung innebatlen, anneuorLentlia>7 Mittel für die Erfordernisse des Heeres mrd der Marine verlangt. Wir schlagen vor, dabei zu beharren, und ^flen, die,Mlljguug. des Landes zu erhalten. Was die äußere Politik anlaugt, so wird das Kabinett eine Politik streugsler Nou- lralrtät Spaniens lortfetven. Tie Regierung wtrd die Ote'chralität niot anrgeben Tas Kabiaeck dält cs nicht für nötig, die Kammer aufzulösetr, die es vielleicht lurf'- nötig habe uinirb. Tie Regierung, lagte Taro, in bei toller Kenntnis der nationalen tragen durchaus zurrrfichtli-ch.
Die Beuurnhiguttg in England.
Amsterdam, 13. Juni. (WTB.) Das „baudetsblad" tnewet aus London: Die R-egrerung lvird alsbald Maßregeln gegen die hohen Le be in itte l p r e i s e und 'den KTtegsrmirl'ee ergreifen. Tas wurde heute in einer Ansprache des Premierministers Lloyd George an bic Kommiffa- mn erklärt, die die Aufgabe haben, die Gründe der Unruhe ol iT 1 Industrie zu untersuchen. Euter dieser Gründe, sagte George, sei die Teuerung der Lebens,nitbel und der '.rrg.rvohu, daß diese eine Folge der Preistrerdereieu sei Ll-oyd George sagte, er hoffe, binnen kurzem Vorschläge machen :n lönnen, die zur Folge haben lnürden, daß der ?uirger Lebensbedürfnisse erbeblich niedriger würde Er ließ durchbacken, daß diese neue Maßregel noch vor dem Mor«lt ^ult ergriffen we rd e n solle.
wirren in China.
Amsterdam, LS. Juni. <WTB. Sitchtamtlich.) Die „Trmes" meldet aus P e l i n$ vom 5 .Juni: Fast alle Mili- targouvernenre des nördlichen Zengtse unterstützen die g cgen die Regierung gerichtete Bewegung. Ter Vizepräsident von Nanking erklärte, neutral bleiben zu wollen. General Chang Hsnn nahm eine wohlwollende.Haltung an, ohne offen an der Bewegung teilzunehmen. Tie Truppen Petinas bleiben offenbar der Regierung treu. Man glaubt aber nicht, naß sie dort Truppen der Provinz, wenn iie gegen die Hauptstadt vorrucken, viel Widerstano bieten. Es beißt, daß die Vertreter der ^Rilitärgouverneure in Tientsin eine vorläufige Regierung einrich'ten, in der der jetzige Präsident keinen List habet! ft>l! Tie wollen offenbar das Parlament auftösen und Neuwahlen ausschreiben. Tie wollen einen neuen Präsidenten und eine Berfas jung sände rung nach den Wünschen der Militärpartei, also eine Verfassung, durch welche die Macht in die Hänge des aus- führenden Ausschusses gelegt und da.s Parlament in den Hintergrund gedrängt würde. Jnz-vilchen l>ält sich der Prä- iident stach immer. Er will offertbar abwstarben, wieweit die Einiokeit unter den Militärgouvernsrren geht und lvie wert die neue Bewegung auf einem Bluff beruht. Tie Lnd preriuzen^stehen auf der Terte des 'Parlaments. Eine tiefer gehende Spaltung zwischen dem Norden und dem Süden würde im Augenblicke verhängnisvoll sein. Wenn die Trockenheit no chlänger anhält, wird der Norden von einer entsetzlichen Hungersnot bedroht. Der Güterverkehr auf den drei hauptsächlichsten Eisenbahnen nach dent -Norden sei teilweise eingestellt, da das Militär einen Teil des rollenden Materials beschlagnahmt hat. Der Passagierverkehr wird noch aufrechterhalten. Was auch immer geschehen tnöqe eS besteht für die Fremden und fremdes Eigentum keine Gefahr.
zunächst eingehenden Berichten erwarten mußte. In vielen Bezirken ist die Fäulnis der Kartoffeln infolge der Froj schaden des Winters in den letzten Wochen sehr groß gewesen. Infolgedessen hat schon bisher die Fünfpfund-Ration an manchen Srten niclit anfrechl erhalten werden können/ und es hat Mehlersatz geliefert roerden müssen. Mit de, weiteren Schrvinden des Restes der alten Vorräte wird die Aufrechter Haltung der bisherigen Kartonelration auch in übrige» Bezirken vielfach nicht mehr möglich fein. An dem Grundsatz, daß iür febiende Kartoffeln Meist oder Brot zu liefern ist, wird fcstgehalten werden. Die Lage der Brot- tem lbcbcftänbc macht es aber nötig, die Ersatz men gen vor^ 'ichkig zn betr.'-neu
Aus Stadt und Land.
Gießen. 14. Juni 1917. Konfumeuteuversammlnng.
Aus Italien.
f c L 11 ' ^^ 111 . WTB.) „PoPolo d'Italia" meldet: Gestern
,and ni Rom eure grotz«' Vei'satnmlung der intcrventioniüi- schen Pa rieten statt, auf der der rermbltko tnsche Abgeordnete i l'oIiit: he Mangel der inneren Politik bloßsteüte und erklärte -
ffln- ;rrli:i< i ctbcv Die fcwolutwi, noch dir RE»», ionberr, dah urr A«pft un Piment des Landes energüch unterstützt unrd
te
B^saminluna besänftigte sich ferner mit der M i ui st r r k ris e und verlang>r, daß die Regierutig von Männern gebildet werte, die oem der ' «ottr-cudigkest des Krieges mtfriclrtig tetrchdrrrngen seien, Me ctuwiclr Krregspolitik fübrtcu und für hie Zufanrnrenarbeit »ton Transport und VerpwvwtÄirrmrgswesttt iorgwu. Die ge- '<unte >! > tegspolilik muß von einem kleinen Greife der Minister ge- ltandüabt werden. ' ^
Rom i:g Juni iWTB.) Agrnzia Stefam meldet: In dem gff^rn abgeteltencn Mintstcrrat, cm dem alle Mitglieder de§ Mnnetis, ausgenommen der abwesenden Minister Arlotta teil- lewe der Mimsterprafident seinen Kollegen die allgemeine Elnche Loge a-.iset,arider. Der lnusichstich der bevorstehenden .^ammerntzung tilgende Ähnungsaustausck bestätigte die Hrbemiv stimmuug all er Kahtrrettsmital«der. Alst jede Vermutung üter eine aUgew.tri:' ..tn,e stt abzuwetstn. Alle Wimter erklärten, dem Mi- 'NMerprandentert zu voller Verfügung zu stehen, um die gegen- wörttg n.'Ogen Ziele zu erreichen.
Norwc-cn und Deutschland.
^ r l Jt t < 1 Pi 2 , 14. Juni. Das Twrlhurp vethandelre ^ÄtLrn abend über die Interpellation Konow wegen der Anfbrrngung bei norwegischen Dampfer Harald .Haarsaqer um.. Lkoronn fowie wegen der dewtsthen Routewchtffakrt'an lder iwrwesmchen Küste. Der Minister des Aeußern erklärte, 'daß das Auswarttge Amt sich wegen der Ausbringung des Harare »aarfager an die Gesandtschaft in Berlin gcwen'- oe- ! ?b Diele habe an äyaiiz möglichen Rnuemrwgen tuc=
qcn des -ihorwtn erhalten und die norwogiiche Reqi habe der deutschen gegenüber die Zuversicht ausge.spr '? a P das echtst fretqe^ten jwrbc. Die deutsche Reai
tcrung sprachen, deunckw Regierung
8 eekrieg.
Reue U-BooL-tzrsolge.
Berlin, 18. Iurn. (Amffich.) In den Tperrgebietett mn Englomd fiub dnrch die Tätigkeit nnserm: U-Boote 20 100 BRT. versenkt worden, linder dert Schiffen besanden sich: der englische bewaffnete Dampfer Fhenius (6099 BRD.) nrit 9/00 Tonnen Stückgut von Engbrnd nach Irrdien, der franzchffche Segler St. Hubert mit Sohlen nach Frankreich, tee eng-lffchen Fischdampfer GcstHen Hope mtü Virginia. Bon letzteren! wurde der Kapirän gefmtgen gewonnnen. Unter den Ladungett der übrigen versenkten Schiffe befanden sich n. a. haupffächlich ferner Stückgut, sanfte Tran und Fisch- bein nach England. Eins unserer U-Boote hatte mit einer Segler-U-Boots-Falle bei den Hebriden ein Gefecht, wobei tet* U-Boot mindestens vier Treffer auf der U-Boots-Falle erzielte.
Ter Ehef des dldmiralstabes der Marine.
C a d t x , 12. Juni. (WTB.) Die Agenee Havas meldet: Etn spanisches Torpedoboot fand hewte früh in der Nähe der Bucht von Cadir das deutsche U Boot Nr. 5 2, dessen -Naschtnett durch einen Kanonenschttß beschädigt waren Die Besatzung ist Llvanzig Mann stark. Das U-Boot lourde m den .VKifen von Cadix emgeschleppt Es darf nrit den ^clnffen der Zentralnmcktte. die im Hafen Zuflucht gestickt haben, nicht in Verbindung treten. Da die Ansbesserungen mehr als zwei Tage dauern werden, lvird das U-Boot! interniert. Der deutsche stvnnnmtdanr stattete den Behörden einen Besuch ab, der von diesen erwidert nmrde
Kopenhagen, 13. Juni. (BTB. MchtamtlichZ Wie das Mnifterstmi des Aeußern niitteilt, ist der dänische Dampfer „Hafnis" auf der Reise von Engtmrd noch Gibral tar in der ?Bucht von Biskaya versenkt worden. — Der dänische Dampfer „Lilly", auf der Reise von W-efrafrika nach Dänernark mit Erdnüssen, wurde an der vortugiestschen Küste versenkt.
, . Stockholm, 13. Juni. -WTB. Nichtamtlich. Laut „Stock- telms Lteumgen" ist der ickpoedische Tarnpfer „Ada" 2245 Bruno vrgisterloiknen, auf der Falrrt nmc Görebtirg nach Hüll auf ter 5söhe von Merteen gesunken. Der Dampfer hatte Stückgut an BorR
Tst mr gestern abetrd nack? dem grvßm Saale des Fürsteti- hms ernbcrnienc iftieTtttick': Versammlung ter Verbraucter tvvr twn fuinn 100 S*erfjner. '»efiidit.. Der Redner. Gew?rkickc>fts- Vrirtiäv R echticn- Worms, meinte zu Lbißmg seines Vonraqs. der Icklehtr Besuch ^tzewft.'e. daß die \V?rJ unten teil entweder jede Hoifnung einer Besserung unserer R.ihrimgsmittelVerteilung au'= qcqcI' ;t hätten, >>ter daß es üt Gi ßsn st gut gebe, daß eine Be» ttreck ing der Lage 'derslvsng er ckine 2 ^.wn unterzog er J j c ^l. lvie nttm bis ter es habe ruhig geschehen 1-ftstn. daß si» dte Preise nrr Nahrungsmittel nwhreni? d >s .Kn-.n's in nie ge» alauer Höte entwickelt testen, einer fci.rrrfeat .Kein . Alterding 1 2 tf n'emand <ntf eine st lange ^li gsdatk^r gerechqret. ober kho« 19J 4, gleich nack- Ausdruck des Krieges. Härten Re Vertrete ter Gewkickschaften und d-e KanMMKveN»« sm än. tr-s :v i' ^tggtech in die Leb«,«mittelteriorgilng gewünsch, man. habe a deren Träugru k-^wc Folge gegeben, dobingebende Anträge a nenne)eit und mix Gründen texämpft, di nur int Frieden am Pratze geirffen wären. Eingehend besprack ter Reimer die Bcr tcngung tnir Fliäich. Zucker, Kartoffeln, Eiern und Milck. tut wirs aui die Fehler lun. die brerst-i ganvaM nmrdeti. Der groß lleteistand sei-aber ter Mangel au Milch und Eiern in teit Städten ?sriif;'.ettin hite man sich, am di' Brotveffor nmg cvefiimmert un! tet au f. in der Ein führ» ng und mit ter Verteilung rationc
r. rgkxzangm.
Mn,--
ore ;tait mit ter Kartmc: rtetne versa inen. >c
irärc es lnitcnirar gewesen, daß 101516 eine gar niete owptndene Kvrtsffeltiot öälte vorgeläm-ch und ihr unser Sckweiue» i : :|, " 1I> ' ru -st .den iönn-m Tieier ? - irr iwbe
t." geräckch. d^nn danftr «ei eine Fettlnadr-beit en in an den, die id-itxr empfunden ivnrte^Redner schildert, daß dieser Fehler in der Vottsernäfrung andere FeUer nach sich gelegen hate, die für un- lerc volksanrtsck aftliche Lage gerate im striege l-itten verhäng- nie voll werten können. Ent recht groter F'her fei. daß bei allen L rglanistrttonert iür unsere Vsjksernäbrtmg zwar dst Lmdwtrtt durch ihre bernfsltändige Vertretung, die Lau dwit i ickai. >.n nute im und der Handel durch die .Hantelskanmtern mitgeirirlt l itten, die !7rww Masse teS Volkes aber, die Verbrämten. mon vf•< einer jeden
Vertretung nickt gepört nsordnt st
:c MUNt' t'.e q®iv
tens-
nilttelverteilnng und die ganze Preiöve'.oegtmg -nmenw von Zn ttresfenstard---". m uno oo.w Rücki ' , r Oettl .viü faLlen. Ties' rührte dazu, daß fick eine Koninmi-nren Vereinigung bildete, der beute 3 Büttiorteti Mitglieder >uit rtiva 30 Vcillioneit ?u versorgenter Personen angehören. Tie .Zentrawebordert baten ter.L angeordnet, daß in allen Ausschüssen, die sich mir der Lebens-- inttstlftage teschüftigen, besonders in deir Greifen und Städten, auch in deren RalTrrmgsmittelämteru Bfftgltoter der ^onnimettttu- stnVereinigung nurejasstn mrd gehört werden sollen, temtit du Verbraucher auch Vertrcruetr ^u diesen Aenttern hatem. und ihre ?>r stress eit Berücksichtigung finden. Oftan bäte jetzt an der Zenttal- )telle innen Wirp'chaftsplau ftir das fommente Jahr gufgestellk und H'i terntit den Wümc!«!n und Jn4eresfen ter >!wistnn-enbeit entgegen gekoimneit. Bedatlerlicherweise seien textet toieder Preiser. Is tun gen für wichttge Na frn mqsn ntttl vvrgenonftnen loorden. doch l abe inan die Zusicherung gegeben, daß der Preisauffchlag von Mk. iA) pro Tonne bei Roggen tmd Mk. 30 lnn Weitzcn k^nne Er ! öhnng des Brotpreises nach sich zielten solle, weil man den Mahl Prozeß nitd die Handelsfpefen entsprechend verbilligen werte-. Auch eine Preiserbörumg für StartofTdit von Mt. 10 pro Tonne iei
testgeietzt. Dieser Preiscmffchlag sei bei dem schon telwit Preis
stabe sich bereit erklärt. Mannschgst und Ladung rrci zu b^uonrrgttche Regierung habe nicht auf die da-
nrrjjeitenteii Bediuguugen eingek-en können. Sie habe der Regierung gegenüber das stärkste Bedauern über das Geschehene ausgewrockten. 'Rach den letzten Ostickrtchien habe cs ten Anschein daß die Aufbringung in den norweai gttchcn Hoheitsgewäftern erfolgt sei. — Die twrwegisckst Re- gterung^ern»age dte Frage, den Reiscudenverkehr ausläu- p-iUttee ^ttttte an der uoriwgft'cheu Küste zu verbieten'und aüe.n auswärtigen ^dmreu würde wahrend der ganzen Fahrt an der norlnegochrn Küste eine Zollwache an Bord gegeben werden. — Die Interpeüittvii war damit erledigt.
Dänemark und die deutschen Luftschiffe.
^ e r J \ l 1 ; (WTB. ’Oirui) einer dänischeu Zei-
'kungsngchriÄt vom 2. Juni soll am Nachmittag des l. Juni ten L u 1 1) chuf über der Hfosgebucht et-sclueiten und dem Lande nahegekomtuen sein, sotnie nackt Ansicht verschiedener ^rgenzen^m sich innerstM' dar Ho heits grenze befun- b«b«i. Die im Kioeg-chafen wgchhchende ALuciluug bäte ^Mmungs,churse astgerenert, worauf das Luffschiff' sofou seewartt. gegangen sei. ' " r v 1
_ Hierzu erfahren wir von zuständiger Steile folgendes: E- handelt nch onenbar mn ein deutsches Lufffchiff, das sich
Aus dem Kelche.
Die Brot- und .^orLoffelversorgnng.
B e rck in, 13. Iuni. Das r i e g s e r n ä h r u u g s -- amt gibt in seinen amtlichen Mitteilungen folgendes'bekannt:
Nachdem die Frühjahrsbestellung im wesentlichen be- ctwct m, die erneltttchenveist trotz der immer schwieriger werdenden Verhättnu'w und des ungewöhnlich späten Trüb-
ungeusthnlich späten. Früh lahrs wieder ;u einer restlosen Bestellung des deutschen Ackers geführt hat, läßt sich der nack, Abzug der Saat ver
bltebene Stand an Bodenerzengnifsen der alten Ernte genauer als bisher übersehen. Tie Beratungen dieser Tage
über du Getreideeinfuhr aus Rumänien haben auch über die in dieser Hinsicht testetemden Aussichten die früher fehlende Klarheit geschaffen. Danach ist entgegen den bisher von manchen Seitetl gehegten Beffirchtungcn die Möglichkeit ae- sickierl, die derzeitige Brotration bis zur neuen E rn te unverkürzt zu lassen. — An S p e i s e k a r - t o N e l n sind zur Versorgung der ntcht landwirtschaftlichen Bevölkerung mit 5 Pfund wöchentlich bis gegen 5Nitte Juli, wo auf ein volles Emfeyen der neuen Frühkartoffeln zn hoffen ist, itodi etwa 12 Millionen Zentner nötig. Nach den tm Frülftahr ausgestellten Berechnungen war mit Bestimmt
dieies wickligen Nahrungsmittels schwerwiegend und d'e ausreichende Selbstoersorgung werde sich dadurch in ter Füge i-pnuengcr gestalten, tefonters bei den Arbeitern. Es muffe dab^t Äufgnte der Städte und auch des Arbeitgebers sein, hier bettend eutz ^ - streifen. Die vorjährige Pveispolftik für Frühkartoffeln sei vor lassen worden, doch seien die für Frühkartoffeln festgesetzten Preise reickstich hoch bemepett. Die Preist ftir Futtergewächse seien dagegtii erntäßigt luorten Man müsse ancxTcttnen, daß bei den Zentralstelleit jetzt der An fang gemacht sei, bessere Verhälttnin' zu schaffen, ober es !omme mtii danmj an. daß mich die Pvoduzenten tum NolTrungsnntteln ihre Oktett stuckert tun, das Jntereffe ^ter Allgemeinheit fördern lelrert imb nicht in erster Linie älw eigenes Fntereffe im Auge hnten. Nach Ealoer feien die ErnäHritngÄXftten ter Bevölkerung «tu 1.20 Prozent gestiogcn. Dir überwiegend' Mehrheit der Be- Völkern mg habe aber in ihren Lobnverbältttisien iteil/rend des Ä'rieges teine tementtprechente Verteffernnq erfahret. In des tabnr-i: bediugten 2 MMreick:enten Ernährung liege eine große r>)!tÄlftrtschaftUchie l^teiabr ftir unser Land und Volk, für die Zeit 7 wck: den: Kriege. Es ist ja te?mmt. daß die deutsä^ Industrie 'ick- mir durch Qualstätsware fti ter Ttelt lwl-auteen konnte Um
yol&.e 2Sarrn zu erzeugen, seien aber Qualitätsmertschm erwrte-r
lich. urw an fchchen toerte es mangeln. Uwnn die Ernabrtmg nn serer Jugend nicht «ruSkämmlickxn- stin werte als in den letzten äriegsjahren. Die Berbmuck er muffen fick rühren, die .gNnsu- mentenverftnigmnMr, die.Gottsunwer.ffre müßten lPeikräftim iverdeit, demt die NahrnngsmittelstkumerigLeit werte uack» dem .Kriege in der g-anzeu Welt eher verMmwwrt als gemildert werden. Dis Wett sch nach, dem lärmen Krieg ansgezehrt und die Nahrung^ nnttelpreft'e würden nach dem Kriege erst wcht steige». Man werde einer nmiattenden Orgamfarchn ft'rr die Ernalwtmg unseres Volkes mich ans Jahre hmaus ftn Frieden tednrsv, und ijt diese Saga ui- unwn muffen dir Verb-rarrcter. wei<te die ttberwiegende M -hrteik des Volkes pckdm, eintretrn, »m mitzuZ^tt'en. die Ernährnngs- rerüLrnifsc so errräglich ots möchäh m gestatten Es fei unbedingt zu fordern, oaß die vmchandenen Naorungsmittrt restlos
ersaßt und gerecht verteilt werten, damit nicht inzelne sich die Lettensmittch iin Ueberiluß. verfcblaffen, während auterc darbend
Vitt Unzufriedenheit ^hatte man unter den Arbeitern der Kriegs^ indnstrie hintMihalten lämtert, wenn man nach diesem Grund» wtz schon immer be^ ter NahrungsmrttelteNriluug veriabren wäre. Tiefer Gntm dfatz müsst aber im Jntereffe unseres ganzen Volkes und unstver g-cnauttrn naftnnalrn Wirtschaft streng dnrchgfführt
werten. Nack- einer kurzen Anssymache. bei der
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rgann
%n emex Anfffäritnasfahrt über der C ftfeeÄ errvarten, ^daß btefe Menge vorhanden sein würde.
, m^.i^uujrc iu>cx Der tttjec hefcti^. Nach bet Der schwere, tut Cflen bis in den April hinrm bcwrrnde Froü
wftmt für die Ernätrr'mq unserer Ofteßener Bevölkerung einer .Üjidf untenan wurde, brachte Stadw. Vetters folgen.te E n 11 et / i t H y. u g für die Versammlung in Vorsck^ag:
„Bei der seitherigen Lebertsmittelverteilung nrrren die Interessen der Verbraucher ganz mtgenugeud berücksnÜtigt, worunter bst gesamte Beröllcrimg zu leiten bat. Ein groß?'' Febler ist die von den Bebördeu teiolgte Preispolitik, die zur Feittetznng Mel zu lroher Preise iür die uorwendigsten Letenstnittel iübtte Vielfach manaeirr es auch an einer gerechten Verteilung teffeiben. Dos; tetet tt® iehr große Schmmi-äterten bieten, sott nicht bestritten werten. Aber, besser als es .gesttächen, konnten die Interessen Skch^irncr borf> gewatet werden, wenn in den Kommissionen und Ausick.uisen für die Lebens mittel verfvrgtmgHfragen und in ten N<,^rungsnnttttärntern Vertreter ter Verbraucher aus allen 1 kIT so^ Bevölkerung trexterten gewesen wären. Es muß ^ache ter Veriwancher fein, dabstn zu rmrken, daß iforat eine an» gemenene Vertretmig nach dieser Richttmg hin zugebftligk wird "
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