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12.6.1917 Erstes Blatt
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W.

Erstes Blatt

* 67 . Jahrgang

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sämtlich in Gießen.

Wilsons Botschaft an KuUanö.

Trotzes Hauptquartier. 11. Juni.

MTD.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz R upp recht.

Im Dünenabfchnitt bei Nieuport und östlich von yptrrt nachm gestern zeitweilig die Feucrtätigtcit erheb­lich mr Stärke zu. ^ ^ ^ ^ .

Auch im Kmnpfgelände östlich von W p t s ch a c t e uno Messines steigerte sich gegen abend das Feuer. Nachts girsg-en »rach heftigem Feuerüberfall englische Kompagnien gegen unsere Linien westlich von H o l l c b e k e llnd W a m - beke vor; sie wurden zurückgeschlagen. Südlich der^Douve scheiterten abends Angriffe der Engländer gegen die ^opfern westlich von Warneton. , ^

Beiderseits des Kanals von L a Bassee und auf dem Mlichen Scarpe-Nfer unterband unser Vernichtungsfeuer bei Festubert. Loos und Monchn die Durchführung sich.vor­bereitender englischer Angriffe. An der Strafte La Bapee Bethune. nordöstlich von MrrnelleS. und bei Hulluch wurden feistdlichc ErknndungSvorstöfte abgewiesen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Am Chemin des DLmcs brachen im überraschen- tzeu Handstreich westlich von Cerny Stoßtrupps ostpreutzi- icher' und westfälischer Regimenter in die französischen Gra- b/u ein. machten die Besatzungen, soweit sic nicht flüchteten. räibcx uni) kehrten mit Gefangenen zurück. Das hier cm= setzende lebhafte Feuer dehnte sich auch auf die Nachbar- «üHchnitte aus. blieb sonst aber gering.

Heeresgruppe Herzog Alb recht.

Nichts Neues.

Arrf dem

festlichen Kriegsschauplatz ist die Lage unverändert.

Mazedonische Front.

Auf beiden Wardar-Ufern und am Doiran-S-ec erfolg- reiche Gefechte bulgarischer Posten.

Der Erste Generalguartrermeister Ludendorff.

*

Der Abcndbericht.

Berlin. 11. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) An der flandrischen Front wechselnd starkes Feuer ohne besondere Ksmpftariakeit.

Sonst nichts zu melden.,

verbarg seinen Deutschenhaß unter allgemeinen Redensarten. Jetzt, da von Deutschland der.Friede angeboten worden ist, da dieser verschriene Militarismus, der allerdings m drei­jährigem Ringen siegreich geblieben ist, ganz bescheiden erklärt, seine Kriegsziele, die Verteidigung der Heimat und der eigenen Volksstetlung, seierr erreicht, und es stehe einer Versöhnnllg der Völker, die auf Erobern»»gsplane zu verzich­ten hätten, irichts mehr im Wege da macht sich Amerika offen zum Wortführer derjenigen, die den Krieg frevent­lich angezettelt haben und auch zur Stunde den «tatus gno auts ablehnen. Kanu man es deutlicher wie Wilson sagen, daß er und seine Genossen von dem Stand der Dinge vor dem ersten August des Jahres 1911 unbefriedigt waren und darum zu seiner Abänderung gewillt waren, die Waffen gegen Deutschland zu erheben? Wilson schleudert Anklagen gegen Deutschlaiid, die aller Grundlagen entbehren, aber um­gekehrt alle geschichtlich Gebildeten ganz nachhaltig an Eng­land erinnern müssen. Wer hatte denn vor dem Kriege zu­letzt Verträge geschlossen, um Gebiete zu erwerben und zu verteilen, Völker zu unterjochen? Wer hat diesen Trieb, sich über die eigenen Grenzen auszubreiten, am intensivsten ent­faltet? Wilson spricht von der herbeizuführendenVerbrü­derung der Menschheit", die nicht länger eine schöne Phrase sein dürfe. Spottet seiner selbst und weiß nicht wie. Spottet aber noch mehr des russischen Begriffsvermögens. Denn in dem oben erwähnten Satze des russischen Arbeiter- und Soldatenrates steht es ja geschrieben, daß es abzulehnen sei, der Fahne derjenigen zu folgen, die unter, dem Vorwände freiheitlicher Ideen den Krieg fortzuführen gedevken. Wil­son macht eine verzweifelte Machtprobe. Er hetzt so heiß und heftig gegen uns, wie er es nie zuvor getan und vertraut, daß die Verleumdungen Deutschlands trotz der düsteren Ereig­nisse in Rußland, trotz des zunehmenden Zwanges zum Frie­den nori) fest fitzen. Er ruft auch die deutsche Demokratie und Sozialdemokratie wieder einmal zum Kampf gegen den Kaiser auf. Vergeblich! Die Antwort hat er vor­weg. Llber er bat recht:Der Tag ist ge­kommen, zu siegen, oder sich zu unterwerfen".

Die Möglichkeit, daß die durch Amerika vergrößerte Entente überwältigt werden kann, ist niemals so laut und aufgeregt ausgesprochen worden, als von Wilson, dem fal­scher! M e n s ch l i ch 1 c i tsp r op h eie n!

Die Petersburger Telegraphen agentur berichtet in einer ,en Notiz, daß die Antworten der Verbündeten an Mnd in Sachen der Kriegsziele Wiederherstellungen und 'Bedingungen forderten,die eine Wiederholung des blutigen -Abenteuers des Deutschen Kaisers unmöglich machen". Tie provisorische Regierung werde diese Antwortengemäß -ihrem Gehalte zu würdigen wissen, der der Würde und den nationalen Interessen des russischen Volkes vollkommen ent- -sprichi". Das sind momentane, nichts verbürgende Ansichten, Pie nicht weiter überraschen und morgen umgestürzt werden Muren, wie das Personal der Agentur selbst, das nach einer ^neuesten Meldung gewechselt werden soll. -Der Arbeiter­lund Soldatmrrat wird sich mit der neue»: Sachlage wahr- lscheirüich »wch nicht abschließend befaßt haben. Ec verbreitet lneuerdings nur, und zwar ebenfalls durch die Petersburger !Telegraphenagentur, eine Rechtfertigung der Teilnahme von 'j-Sogiatrsten an der provisorischen! Regierung. In dieser Recht- Fertigung steht der bezeichnende Satz obenan:Die sozialisti­schen Minister wurden in die Regierung abgeordnct »nit dem ^ausdrücklichen Mandat, einen allgemeinen Frieden durch cinr Verständigung zlvischen den Völkern zu erlangen und nicht den imperialistischen Krieg im Namen ^der Befreiung der Nationen durch die Bajo- .nette fortzusetze n."

Das ist eine Wolke am heiteren Himmel der provisori­schen Regierung, die den Antworten der verbündeten West- mächte ein so reiches Maß von Verständnis cntgcgenbririgen will. In diese Atmosphäre schiebt sich »run die warme Luft- melle Amerikas, die dem weitgeöffneten Munde seines Prä­sidenten Wilson cutjtrmnt. Er erscheint wieder als der Vor­kämpfer eines idealen Friedens, und seine Verbündeten lassen ihm in dieser Rolle den Vortritt. Während die eng­lische und französische Antwort an Rußland in den Geheim- schvänken verwahrt wird, tritt die Botschaft Wilsons wieder die öffentliche Rundfahrt durch die Welt an. Das Reuter- Bureau verbreitet ihren.Wortlaut, der demjenigen entspricht, den wir im vorliegenden Blatte nach derKöln. Ztg." wiedergebe»».

Zunächst ist festzustellen, daß die Botschaft Wilsons keine exakt-.' A n t w o r t an Rußland darstellt, wie sie int .diplomatischen Verkehr der Regierungen üblich ist. Sie ist vielmchr wirklich eine Lnftwellc, die nicht sowohl die provi­sorische Regierung ergreifen, sondern auch die Köpfe des bunt gemischten und gestimmten Volkes berauschen soll. Wil­son gestikuliert heftig, da er sichmißverstanden" glaubt und irreführende Erklärungen" fürchtet, die sofolgenschwer, furchtbar und bedeutungsvoll für das ganze menschliche Ge schlecht" werden könnten. An einer anderen Stelle ineint er 'freilich, er habe bereits früher die Stellung Amerikas tu diesen» Kriege so kl arge legt. ..daß sich niemand damit ent - schuldige-' könne, sie mißverstanden zu haben". Die Ent- nftcklung der Ereignisse hat indessen den» Präsidenten die Möglichkeit und Notwendigkeit eingegeben, sein Herz noch deutlicher zu offenbaren. Und jetzt sind wirklich keine Jrr- tümer mehr möglich. Wilson und sein Land sind der offene Gegmer Deutschlands geworden, und darum sind die Schleier scheinheiliger Vorwände über seiner Politik dünner und durchsichtiger geworden. Am Anfang des Krieges hütet-' sich Wilson. Regierung und Volk Deutschlands in söl Ij» se mit Gift und .Galle zu überspeien, wie er es h-wie lut. Er

Der öfterreichisch-urigarifche Tagesbericht.

Wien. 11. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlantbart:

festlicher und südöstliche- Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Der bereits feit einiger Zeit erwartete Angriff der. sechste»» italienischen A r m t c auf der Hochfläche der Sieben-Gemeinden und i»n Suganer-Tale hat begonnen.

Nack mehrtägiger, sorgfältiger Artillerievorbereitung warf gester»! der Feind an der Front zwischen A sin g o und der Brenta seine Infanterie in den Kampf. Nordöstlich von Asiago gelang es den Italienern unter großen Dvfern in imsere Gräben einzudringcn. Am Abend war der Feind wieder völlig hinausgeworfen. Besonders hartnäckig wurde bei Cafara Zebio und im Gebiet des Monte Forno ge­rungen. wo der italienische Ansturm an der Tapferkeit stei­rischer Truppen zerschellte. Auch im Suganer-Tale schei­terten alle Angriffe des Feindes in unserem Ge- fchüftfeuer oder in» Rahtampf.

Unsere Flieger schossen zwei italienische Flugzeuge ab.

Am Isouzo leine besonderen Ereignisse.

Der Chef des Generalstabs.

verlustreiche englische Vorstöße.

Berlin. 11. Juni. WTB.) Im Wirtschaete-Abschnitt stockt der englisch,? Angriff mrch '.weiterhin, dagegen hat sich die Ar­tillerietätigkeit aut der gesamte»» flandrischen Front bis in die Dünen ausgedehnt. Die velltst-ie Anillerie nahm überall den Kampf kräftig cm.» inrd brachte feindlich? Batterien bei Apern ziun , chiv-eigan. Die Engländer setztcn die Zerstörung de»' Orts- schasten Wervieg. Warneben m»d Danlemonr durch schwere Ka­liber fort. Wo die Englä»»der mit Patrouillen oder Erknndungs- abteilungen in Kompagniestärke vorzufüblen suchten, w:»rden s»e überall abFenücsen: so sndrvestlich Holl obere. »oestliet:, TLmrbeke und beiderseits'der Danr-e. Der Angriff gegen die Töpferei »vestlich r-ou Warneton. der am 10. um 7 Uhr abends mit stärkeren! Kräften vor getragen lvurde, brach »enter schneren englischen Ver­lusten zusammen.

Beiderseits des La Bas säe -Kanals kam die beabsich- tägtc Angriifstätigteit der Engländer nicht zur Entfaltung. An zahlreichen Stellen, wo sich Stur»ntruppen bercitstellten, wurde die Angriffsabsicht rechtzeitig erkannt und durch Vernichtungs­feuer au» die gefüllten Gräben »nterbimden; so bei Festubert u»rd bei Loos. An andere»» stellen tarnen die Engländer zlvlrr aus dem Graben und teilweise »»ach Miuensyrengungen auch in die vordersten deutschen Linien, unin ittelbar darauf^ eingesetzte Stoß truppe- »irarfe»» sie jed'ch sofort wieder 'hinaus. Siidlich der Scarpe kaineu englische '?sngriffsverjucl»e im deutschen Vernich­tungsteuer nicht zur Durchsührrmg.

An der Ais ne front scheiterte»» französische Patrmiillen- unternehinungeu. Der im Heeresbericht erwähnte Vorstoß deut­scher Stosttrirptps westlich Gern»» säuberte den französischen ersten Graben in 400 Meter Breite. Jin Anschluß daran wurde nock> ei»» »veibeves Grckb-e»»st'icl von 200 Meter .»usgeränmt, wobei ein Offizier und .'14 Dtann Gefa»»ge»»e -»rrückgebracht wurden.

Westlich der Maas in Gegend der Höbe 30t gesteigertes Mine»»- und Handgranatenseuer. Auch östlich der Maas \mv an einigen Stellen die feindliche Artillerie- und Minentätigkeit leb Hafter als an da»» Vortage»».

u»rd einzeln ft »egende Flugzeuge ans eine Reihe von Dtfr schäften zwischen Mosel und Saar Bomben. Dte meisten von »kmen richteten keinen Schaden an. Nur m dem Dorfe Do »»trügen wurden drei Häuser schwer befchädr^l unb eine Person leicht verletzt. In H a»ß, einem Dorf« halbwegs Metz u»»d Merzig, wurde das Schwesternhaus ge­troffen, der Bürgermeister »md seine Frau getötet. Alle an­deren Bomben wurden wähl- und ziellos in die Dörfer und das freie Gelände zerstreut. ^ _

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß diese An­griffe nicht gegen die deutschen Jndustrietverke des Saar-- gebietes sich richteten. Ju der fraglichen Nacht haben feind­liche Flieger dort nirgends Bomben geworfen. Alle heim- gesuchten Ortschaften liegen auf der lothringischen Hoch­ebene weit hinter der Front i»nd fernab von jeder Bahn­linie. Für eine Belegung durch Truppen und Kolonnen oder als Magazinorte komnren sie niemals in Betracht. Diese friedlichen, ackerbautreibenden Dörfer und Städtchen haben die fei»tdlichen Flieger, einem sinnloser» Zerstörungstrieb sol- gend, überfallen. Wir können eine solche 5lriegführung nicht a;»ders als verächtlich bezeichnen. Der Angriff auf offene Ortschaften und harmlose Landbevölkerung bleibt seit Kriegs- . begim» das Vorrecht der für die Kultur kämpfenden Entente.

Wilsonr Russenbotschast.

DieKöln. Ztg." bringt ans Amsterdam folgende Bot­schaft des Präsidente»» Wilson an die russische Regierung:

Aus Anlaß des bevorstehende»» Besuchs der amerikanischen Ab­ordnung in Rußland, hie ben freundschaftlichen Gefühlen des amen- famidrnt Volkes Ausdruck geben und die zweckmäß»mten Matz- nahn»en für ein Zufaminenwirken zwischen den beiden Völkern er­örtern soll, damit der Kamps um d»e Freiheit der Völker zu emem siegreichen Ende geführt werde, scheint es mir erwünscht, im Lichte unserer neue»» Buridesgerrosseiisä-ast darzutege»», welch e Gr ün d e die Vereinigten Staaten leiteten, als sie rn den Krieg e i n t r a t e n. 'Das Krtegsziel der Bereinigten St aaten »ft wähvw.id der jüngsten Wochen infolge unrichtiger Angaben wemger deutlich gclvorden. Die Sache, um die es geht, ist jedoch ^ zu überwältigend groß, zu bedeutsam Ar die ganze Menschheit, so de». ,edes Mißverstäirdnis. wie gering auch an sich, ausgeNart werden »m»ß. Gegenwärtig ist zum Nachteil Deutschlands ein Wende­punkt eingetreten. In ihrem verz weis eiten Drang, der u n- nermeidlichen Niederlage zu entgehen (l), benutze» bk Machthaber m Deutschland alle Mittel, machen selbst Georauch von dem Einfluß von Grupkpen »md Parteien unter den ergenen Untertanen, gegenüber denen sie nrcmmls aufrichtig hcurdelten, un» auf beiden Seiten des Ozeans eine Werbung zu betreiben, nwdurct, sie ihren Einfluß im eigenen Land behaupten und ihn au che im AuS- land zi'in Nachteil derselben Gruppen zu erhöhen, deren Dienst sie jev» be»»»»tzen. Die Stellung Amerikas in iäesem Krieg ist so deutlrch t-araelegt'worden, daß niemand eine Entschuldigung dafür bieten ta»TH. wenn er sie verkehrtauffaßt. Es trachtet nicht nach materiellen Vorteile»» oder Gcbietsausdehnung. Es kämpft für keinen Gewinn, keine»» eigennützigen Z»veck, soirdern für die Befreiung aller Völker von Der Angriffslust einer selbstherr- 1 i eben M a ch t. Die herrschende Klasse in Deutschland ist neuer- dings dazu übcrgegangen, eine gleich freisinnige und gerechte LLuf- »asstlng des Kriegsziels zu verkünden. Jedoch tvird damit bezwech. die Gewalt, die sie in Deutschland erworben, zu erhalten, sowie auch die selbstsüchtigen Vorteile, die sie für sich errungen hatten, und die persönlichen selbstsüchtigen Absichten, die von Berlin nach Bag­dad und »»och weiter reichten.'

Eine Regierung nach der anderen »rmrde durch ihren »nnlluß. oh»»e daß von Gebietserober»mgen die Rede gewesen wäre, in ein Nett von Ränken verwickelt, die nichts anderes bezwecken, als den Friede»» und die Freiheit der Welt zu vernichten. Die Maschen dieses Gewebes müssen zerrissen werden. 'Dies kann jedoch nur geschehen, »nenn d»rs bereits gesck»ehene Nebel wieder gutgenracht wird. 'ES müssen ausreichende Maßnahmen getroffen »»»erden, um zu ver- hindern, daß es abermals getrabt »md gesponnen mxb. Natürlich perstlcht die deutsche Regierung und alle diejenigen, die sie zu deren eigenen Nachteil gebraucht, Versprechimgen zu erhalten, damit der Krieg »nit der Herstellung des früheren Befundes beendet werde»» kömrc. Allein gerade der frühere Bestand wackes, aus d e m dieser ungerechte Krieg ent fta itbcn »st. Er be- zweckte die Macht der ka»serlicl>en Regiermrg »»nrerhalb' des Reiches »mb ihre »veitreichcnde Vorherrschaft und Einstuß »»ach außerball» zu vergrößern.

Der frühere Bestand »» derart verändert werde»», daß eine solche ver'.verstiche La.ge nicht mebr e»»tstehen kaum Mr kämpfen siir die Freiheit, für die Selbstregierung und für die n nbe bi»»dse r tc Entrvicklung aller Völker.

Fciudlichc Fliegerangriffe.

B e r t i n , 11. Juni. (WTB.) In der Nacht zum o. Juni warfen feindliche Flieger in zahlreichen Geschwadern

Deshalb müssen sämtliche Einzelheiten einer Regelung, die dem Kriege ei»» Ende bereiten soll, von diesem Gesichtspunkte aus be­rate»» und ausgeführt werden. Zunächst muß das Unrecht 'grttge­macht werden, sodann sind ansreicherchie Bürgschaften dafür zu bie­te»». daß es nicht nrehr begangen »rwrden kann. Wir dürfen keme Mittel zu diesem Zweck in Endigung ziehen, mir desivegei». weil sie schön und angenehm klinge»». Derartige Fragen lassen sich nur d»rck' praktische Mittel löse»». Phrasen können z»» nichts »ähren. Eine vollständige Wiederherstellu»»g, jede »wtwcndigc Her­stell»»,»'» muß gesckwhen. Mein man muß sich dabei durch einen Grundsatz leiten lassen, »md dieser Grundsatz ist einfach: Kein Volk dar» unter eine Hoheit gezwungen »r^erde»». unter der es nicht lebew will, teil» Oicbiot darf ii» andiwe Hand übergeben außer.zu dem Zv'ecf. seinen Einwohnern eine billige Gnu»dlage für ihr Bestehen und ihre Freiheit z»» gewährleiste»». Es sollen keine. Entslbädigün«» verlangt »verden. außer denen, die eine Zahlung fih* angetane Uebel biete»». Es N»rf keine Mackst wieder der gestellt werden, außer-der. die dazu beittägt. den W'vl 1 friede»»» »md die künftige Wohl­fahrt und das Glück ihrer Völker zi» sichern.

Ferner müssen die freien Völker der Welr sich zu einem Bund s ü r e i»» w i r k s a m e s Zusammenwirken vereinig e »t. der sie zu dem Ende verpstickstet, de»» Frieden und die Gerechtigkeit in de»»» Wechsel verkehr der Völker zu genmlwleistei». Die Brüder- l i ck» feit der M ensch heit daN »ückt mechtr ein schönes, aber leeree- Wort sein. Sie sott zu einer lebendigen WirkKckkeit »werden. Die Völker »»»üssen in N»» gemeinsames Dasein einttetei» »md eine tätige Bundesgenossenschast gründen, um dieses Dasein gegen An­griff" einer selbstherrlick?en N'gew-liclx'»» Macht zu sckmtzen.

G u t u »1 d B t u t o v f e x n , denn halbem M'- »oew wir; berm^

Für diese Dinge wollen jutt G u es sind Dinge, die nur stets erstrebt