&ett Gewalttaten bogxht oder andere Verbrechen verübt, mit sechs bis acht Jahren Zwairgsarbeit bestraft. Kriegs- und Marineminister Kerenski besichtigte auf ferner Rundreise die Schwarzmeerflotte.
England und Rußland.
London, 31. Mai. (WiTB.) Das Reutersche Bureau ui-cldet.- Die engtrside Regierung ist ernstlich bestrebt, sich mit der von der ruNischen Mgierung und dem russischen Volke ausgeScückten -Ärjuyt, m Einklang z-u biHigen, daß sie ^Gelegenheit haben sollen, cms erster Quelle die Ansichten aller Zeile der englischen , Vbntlrchkeit kennen zu lernen. Tic englische Regierung erreich^rt msolgedessen die Reise gewisser Vertreter der ver- schredenen politischen Meinungen Englands nach Rußland. Darunter sind Vertreter einiger Parteien mit einer sehr geringen Gefolgschaft in England, die keineswegs allzusehr begeistert war«l für eine kräftige Fortführung des Sieges. Tie englische Regierung hat nrchts m verbergen. Sie und das engliscl)e >bst überzeugt, daß sie in diesen Krieg in Verteidigung Reckte der kleinen Nationen eingetreten sind. Der brutale Krreg wurde den Alliierten mifgezwungen, als sie sich als friedliche Nationen bei der Verfolgung nur friedlicli-er Ziele im Zustande völliger Unvvrbereitethcit befanden. Jetzt sind sie in einer sehr verschiedenen Lage und könneir nicht Deutschland aus den
Gewinnen Nutzen ziehen lassen, die cs ihnen bedenkenfrei in Miß- aller Rechte zur Zeit ihrer Unvorbereidetbeit entriß. Wenn
achäung _ DU
S-ttner Majestät Regierung daher eine sehr eingehende Unter MÄnng wünscht mid nichts zu verheimlichen hat, erlaubt sie allen Tellen der Oeffentchchkeit genr, ihre Ansichten zur Geltung zu brüten. Tic englischen Abgeordneten, einschließlich der Herren C. B. Roberts, Rmnsay MacTonald und Jiowett, werden nur noch eing ehender das rnssisll>e Volk darüber ausklären, wie Englano in diesen verheerenden Krieg getrieben ivurde. Säe werdest iveiter Herbei die Winkelzüge ans Licht ziehen, die Teutschland gebrauchte, wst se ine räuberischest Ziele zu verbergen, die cs hatte, als es seinen friedlichen Nachbarn den Krieg aufzwcmg.
Wilson und Rußland.
Washington, 1 Juni. (Reuter.) Präsident Wilson hat ein Dokument nudj Ru ßland geschickt, in dein das KriogSKiel der Bereinigten 6taatcn ans einanderg esetzt und die Formen: Keine Annexion und kein SckiaHen erfaß — be* wird. Ties Dokument wird nach Uebermittelung an die russische Regierung in Washington veröffentlicht werden.
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Die Stockholmer Konferenz.
Wien. 2. Juni. (Meld. d. W. K- K. T.-K -B) Anläßlich
der Reise österreichischer und ungarischer Sozialdemokraten «ack Stockholm ist in manchen Kreisen die falsche Auffassung entstanden, als ob die österreichischen und die ungarischen Sozialdemokraten die Reise im Aufträge der österreichisch-ungarischen Regierung an getreten hätten. Die österreichischen und ungarischer! Sozial denrokraten verhandeln in Stockholm weder im Namen noch im Aufträge der österreichisch-ungarischerl Regierung, sondern aus eigenem Antrieb und ans eigene Verantwortung.
Rotterdam,!. Juni. MTB. '.Achtamtlich.) Rach dem „Meuwe Rottcvdamschen Courant" schreibt die „Morning Der Wuillch der englischen Arbeiterpartei', dcch ihre nach Petersburg reisende Abordnung TMterwegs in Stockholm Brcrnting über die Auffassung der Martei bezüglich be3 Krieges und der Friedens bedingun gen t e ' ist etwas ganz airderes als eine Teilnahme «an der Kvnfeoenz. Es kann keine Rede davon sein, daß die Leitung der Partei beschließen wird, Vertreter nach der Stockholmer Konferenz zu entsenden.
V e n n T i l l e t t unterzog der „Times" zufolge in eurer Versammlung des Gewerkschasisvorstandes der Schiffsbau- arb etter die Art, wie die Regierung den Schiffsverkehr in England regelt, einer scharfer: Kritik. Er sagte, die Stauung in den Häfen sei ein Skandal. Rne ganze Flotte von Schiffen werde infolge der Ungeschicklich- reit^der Beamten Wochenlanr aufgehalten. Es seien Schiffe m oc6 gegangen, die Tausende von Tonnen weniger Fracht nntnehrnen, als sie hätten laderi können, und das in einer Mi, wo das Land vor einer Hungersnot stehe. In den ^ teh Häsen seien die Schiffe wochenlang liegen ge- vlreoen, lvahrend die benachbarten Häfen leer gewesen seren and Tausende von Personen keine Arbeit gehabt hätten. In vre len Fällen wurden Waren Hunderte von Meilen nrit der Eisenbahn im Lande hin und lyex geschickt, obwohl sich m ummttelbarer Nähe Häfen befanden und Schiffe zur Der fngnng standen. *
Preissteigerungen in England.
Rotterdam, 30. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Nach oem „Ittemven Rotterdamschen Cour." erklärte Bathurst nn Unterhause, daß seit Beginn des Krieges im Kleine yanuet die M a rg a r i n e nur 56 vom Hundert, der Zuck pre-s um 172, der Durchschnittspreis der wichtigsten Lebensmittel' um 06 Prozent gestiegen sei. Einige Lcbensx mittel von weniger großer Bedeutung feien noch teurer qe* tuorben. Die größte Preissteigerung verzeichnen grüne Boh nen, dre um säst 4M vom Hundert teurer geworden seien. '
Aus Stadt
vierteln von Paris dauert aii. Die Arbeiterinnen für ;vtul^ tärvekleidung lprben ihre Forderungen durchsetzen können, dagegen sind in der elektrischen und militärischen Passemen- lerie-Industrie neue Streiks ausgebrochen. — In Boutoqne !"" Seine ist eine große 'Anzahl von Werkstätten geschlossen
Geheime Sitzung des dänischen Reichstags.
Kopenhagen, 31. Mai (WDB.) Die geheime ''Sitzung des Reichstages dauerte von 101/2 bis 12i/z .Uhr. Nachdem der Minister des Aeußern eine Reihe von Mitteilungen gemacht hatte, wurden Fragen durch den Mi- anster des Aeußern und den Minister des Innern beantwortet. Der Präsident des Folkettngs dankte schließlich dem Minister des Aeußern für die gemachten Mitteilungen und .sprach den Wunsch aus, die b^oarnene skandinavische Zusammenarbeit möge glücklich fortgesetzt werden.
Aenderungen in der englischen Regierung.
London, I.Jmri. iWTB. Nichtamtlich?, Meldimg des Aeurerschen BuwcmS. „Daily Chroniole" erfährt, daß .nichtige Veränderungen in der Regierung zu erwarben seien. Das Kabinett wünscht, daß der neue Lebensmittelkontrolleur aus den Krersen der Arbeiterpartei genommen wird. Man basst, daß George Roberts das Amt übernehmen wird. Wenn dies gAchieht, imrd auch in oer Zusammenstellung der Abordnung der A r b e i t e r p a r 1 e i, dre nach Petersburg geht, eine Aenderung emtrcien müssen. Es jn* setzt so gut nve sicher, daß Addison in nächster Zeit von seiner Stelle als Mun i t io n s m in i ste r zurücktreten wird. Es darr angenommen werden, das; Churchill Muuitions-, mrnrster wird. Ursprünglich 'batte die Exekution der Arbeiter vartei, Hendersrm, Roberts und Pardh dazu ausersehcn, nach Petersburg zu <nchen. Später hatte es sich mit Rücksicht ans die Veränderungen m der Regierung als ivünschenswert herausgestellt, daß venderson als Abgeordneter der englischen Regierung nach Petersburg gehe, so daß er nicht länger als Fiihrer der Abordnung .der Arbeuerpartei in Betracht karn. Infolgedessen ljat die Exekution George Rckberts, Purdy und Carter als Vertreter der Arbeitern Partei aufgeitcllt. Der folgende Schrllt nmr, daß die Arbeiterpartei den Wunlcb äutzertc, daß Roberts, der sich bereits auf dem ? rmch Petersburg befand, seine Reise irach Stockhoün unterbreche, um dort mit Branting über die Ansichteti der Mchrl-eit der englischen Arbeiterpartei über den Krieg zu verhandeln. Die Mehrheit tw'mscht, daß der .Krieg energisch fortgesetzt soird, dis ein befriedig aender Friede geschlossen werdem kann. Der Plan, Iioberts zu entsenden. wurde aber infolge des WunsckZes des Kübiuetts, daß Roberts das Lebensmütelamt übernchme, ebenfalls vereitelt, da Roberts unter diesen Umständen weder nach Stockholm, noch narf) Petersburg reisen könnte.
Kopenhagen, 2. Juni. (L.-A.) Nach einem Londoner Telegramm int sich Churchill, der sich zurzeit in Paris befindet, den endgültigen Bescheid über seinen Eintritt ins Ministerium Vorbehalten.
Die täuschende Berluststatistik Englands.
Ami, er dam, 27 Mai. 2cach zitverlcrssigen Mitteitun- Sen (Hi- ouöoti hat acnamara in der Geheim- s i tz u n q des englischen Unterhauses z n g e g e b e n, daß dre wöchentlichen Berichte der Admiralität über die britischen Sch i f f s v e r tu ste nicht z u t r e f s e n d s e i e n. Die 'Admiralität gebe nur die Ziffern der versenkten Schiffe bekannt, welche unmittelbar zur
8 re?Ueg.
Neue U-Booterfolge.
Berlin, 1. Juni. 7Amtlich.) Neue U-Boots- e r f 0 l g e in der Nordsee und im Atlantischen Ozean: 21 000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befanden sich u. a. zwei englische Dampfer, die beide unter starker Sicherung fuhren und von denen der eine Ladung siir Rußland an Bord hatte.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
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Kenntnis gelangen. Dagegen känreu fartwährend Berichte ein, welche Ausschluß gäben über, bis l)et vermißte Dampfer, die ebe-nfalls den Unkerscebvoteir zum Opfer gefallen seien. Solche Nachträge wiirden aber nicht veröffentlicht. Die ae- z^ruen Verlustzahleir der britischen Handelsflotte seien bekannt u-rtb würden auch den Regierungsstellen »nitgeteilt. ftie Schiffe, welche von der Wmiralität oder britischen Reedern für die Regierung gechartert seien und verloren gingen, rechne dre ü^gierung nicht zu den britischen Verlusten, sorrdern sie wurden ihrer Nationalität nach registriert. Von allen Rednevn des klnterhauses würde die Statistik als uinrj)fnb und unrichtig bezeichnet, uird dennoch. Iveigere i^ch die Regierurrg, eine Aeuderung vorzunehmeu.
Berlin, X. Juni. (WDB. Nichtainiltch.) lieber die kürzlichc schwedischer Schisse im Bottni- schen Meerbusen und die Aufbringung der schwedischen Danrpser „Ooeta , „Martn" und „Lizzie" liegerr bisher nachstehende vor- lcmstge Rachnchten vor: Die Namen, der verseirkten Schiffe und ihre Ladungen smd: der Danrpfer „Pmllürs" (186 Br.-R.-T.) mit Zement und Draht Aexte Cyros" (221 Br.-R.-T.) mit Hüf- erseir, Pvtrolemri und Nörschin«n. „Erik" (758 Br.-R.-T? mit u ^Jp^%nen usw „Therese" (208 Br.-R.-T? mit Ma Roheuen. KreN" (130 Br.-R.-T.) mit Maschinen- En Ersenropre und Steinen, und der Segler „Olga" (57 Netto- ^ c L *5^ ..Maschlnenschhl. Die vorgeirmrnten Schiffe wurden . "^r die Halste ihrer Ladung aus Banmvare bestarrd.
. " fm. Stettin fiite mifgcbracht bif drei Damp-
C L.'?P5? ia cry ''^ ar ^ ü " und „Lizzie". Jch:e Ladung spird zurzeit umettucht. Tae genauen Gewichts mengen sind noch nickp fest- gestellt, der größte Teil ihrer Ladung ist aber Bannware. Die Äaprtane der versenkten Schiffe tonrden nach Stettin gebracht. Sre haben beim schwedischen Konsul Protest eingel-egt. Sie be- lMipten, sre hätten nur Stückgut an Bord gehabt. Ihre Dampfer hatten nicht versenkt werden Wirfat.
, Berlin, 2. Juni. Bis zürn 25. Mcri sind laut Mitteilungen rn verschiedenen Blättern in Marseille die Verluste von 77 französischen Schiffe n seit dem t. Mar gemeldet worden.
1. Juni. (WTB.) Der „Maasbode" meldet, daß der grrechisck)e, wahrscheinlich im Dienste der ^L^DEpser Es stathio s", ein Schiff von ' k ^re’Z wnfefyn Metten von Cap Banas torpediert uno das brasilianische Schiff „L a pa" (1366 Tons) im Mittelmeer zum Sinken gebracht worden ist r- .Kuiuidenl. Juni. (WTB.) Meldung der Nieder- landrsch Telegraaf-Agentschap. Der niederländische Dampfer „Alb lass erd am", der heute früh mit Holz in Ymuideu ankam, berichtet, daß er auf der Reise von Skutskaer nach Bmuiden von einem deutschen Torpedoboot au geh alten wurde. Ern deutscher Offizier habe die Ladung und die Schiffspapiere untersucht und dem Schiff, als diese in Ordnung befunden wurden, einen G e l e i t b r i e f mitgegeben L l 0 y d s gibt fotgende Schiffe als verniißt an: „G i s - b.ua- Maru , das früher „Aborgeldie" hieß, ein Schiff von 3860 Tonnen, das am 1. Januar von Seattle nach Yokohama ausgefahren war, „Gower Coast", 804 Tonnen groß, auf der Fahrt vom Tpne nach Treport, „Tanker- t 0 n T 0 w e r" (119 Tonnen) auf der Fahrt von Frankreick, nach Liverpool.
Kopenhagen, Ami. (WDB. Mchtamttich.) Das Mmtpernnn des Aenßern teilt mit: Der dänische Drei- mast schon er „Thyra", auf der Fahrt von Swift nach Frankreich, ist rn der Nordsee versenkt worden.'
und Land.
Gießen. 2. Juni 1917.
4. - 10. Juni 4. - 10. „
4.-10. „
4. - lü. ..
1917
Lebensmittelmarken.
Für die Zeit vom 4. bis 10. Juni 1917 haben nachstehend Lebensmittelmarken Gültigkeil:
Brotmarken der 23. Woche, gültig vom ?uttM,arken, . 23. fVleilcbmarfen , 23.
Kartosselmaxken . 23. fcciteinnorfen für den Monat Juni.
Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mcyr patt; ebenso wird für verloren gegangene Marke« lern Ersatz gewährt.
Gefchäftsftnnden des Stadt. Lebensmittelamtes von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm.
Markenausgabe für Urlauber:
SountagS von 19-12 Uhr vormittags.
Gärungen in Paris.
er ™' 1 Juni. (WTB. Nichtanttlich.) Pariser Blätter mcloen: Vorgestern abend sarrden verschi-Dene neue Zn-
Polizei Streikenden ÄSSS: '
Zahlreiche Verhaftungeil, besonders von Ausländern, wnr>/ Zuckeransgabe für Juli-September Den omgenommen. Dre Gärung in verschiedenen Arbeiter-/ Mkaufsgeseltschaft für das Großherzogtum Hessen m. b. .v
. Die Arbeiterinnen für Milt- hat als LandeS-Zuckerstelle soeben an die Konimunalvei.-
_ 6 •: . h/*rrtnö Stn wT-r. • . - ^ .. . . —
' f ffett - Au s gabe^ Bon Montag, den 4..Juui d. Js. ab gelangt in den Bertanfsst-ellen der Molkerei Gebrüder Gri-b gleichzeitig mit der Butter nn V« Liter O el gegen Mieserung ^ t 2 9 der Lebens,Nlttelkarte zur Ausgabe.
rG . 3 0 1 1 f d)e 50 1 il chtü ch c. Nachdem die Erweiterung ^ Ct \r-5 r Städtßchm Milchküchc vollzogen ist, können
^ > sämtliche Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr
mit Bollim cl/veigorgt werden. Anmeldungen wegen des Bezugs
eilti 9 c Tage vorher erbeten. Ab- ^ Milchratten und -niarken i,t erforderlich. Die Ausgabe ml'^^..^rmittags von 11 bis 1 .Uhr und nachmcktags von 3 nrXZ: an.Sonntagen m,r von 10Vs bis 12 Uhr vornnttags.
Zetten wird Milch nicht abgegeben. Vorerst muß die Much noch abgeholt werden, es ist jedoch beabsichttgt, die 5Nilck
Die
Hiss dem Reiche.
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Ein deutsches Unternehmen für das Schifsahrtsnachrichten- ^ wesen.
Ha m bürg, 1. Juni. (WTB.) Zunr Zwecke der Gründung ernes d e u t, ch e n U n t e r n e h mens für das S ch i f f a h r t s - n a ch r i ch t e n w e s e n in der- Art des englifckien von Lloyds fand heute crne Versammlung statt, an nulchcr u. a. Vertreter der Senate von Har.iburg und Lübeck svlvie der Handelskaminern tennahmen. Rach einem begründenden Vorträge von Tr Bruders Berlin, wurde einstimmig folgende Entschließung angeiwmmen- Zit am 1. Juni ui .Hamburg im Kvloilialinttittlt abgehaltene Versammlung von 400 Vertretern von Schiffahrt, Seeversichennw Handel, ^Ndnsttre und Landwirtschaft, von ^Mitgliedern deutscher Parlamente und anderer nationaler Verbände erklärt die Schaffung eines d e u tschen Schi s s s ua ch ri ch t en d i e n ste s im Jnter- tt,e der gesamten deutschen Volksivirtschaft für dringend erforder- ncl). und öetraut mit den tyiterm Arbeiten einen vorbereitenden /lusschuß, ^i-efcr wird beKlstragt, mit den versästedeneii Inter- ejsentingrupperr in Verbindung zu treten und sie zur Bezeichn,mtv a?". Vertretern zu dem Gründungsaussckmh zu bitten. Alle an der ckus^'lialtung des deutschen Wirifchaftslebens interessierten Greife werden ausgcivrdert, das Zustandekommen des Vereins „Seedienst" durch .stapitalsbeteilignug und Beitritt zu fördern.
bände^die Landesbezugsscheine für Zucker für die Monate .ttttr-^ptember ausgegeben. Mt Rücksicht auf den großen Bedars an Zucker für Einnrachzwecke gelängen für jeden dreier drei Väonate 1 y 2 P f u n d Zucker auf den Kopf der Be- volkerung zur Ausgabe. Die Juli-Menge muß bereits im Juni bezogen werden, die Au§ust-Menge bereits im Juli und dre September-Menge bereits im August. Die Kom- tnunalverhände sind berechtigt sofern nach ihrer Ansicht ein bejond'wes Bedürfnis dazu vorliegt, der Bevölkerung sie gesamte Menge für die drei Monate auf einmal zuzu- suhren bannt diese über größere Zuckerillengen für die Einmachzcir ver,ügt. Für den Bezug für die einzelnen Monate gelten dre Vkarksn 24—32 der Landes-Zuckerkarte. Die Kommunalverbande werden das Nähere noch bekanntgeben.
„ ^ Frische Seefische sind hente direkt von Geeste- munde eingetroffen und gelangen in sokgenden 54eschäiter zum Verkauf: Berdux Nachf., Kleinhenil, Bahnhy-fftraße Konsumverein, Schanzenstraße, Laih, Schulstraße, Schade & Zullgrabe, Bahnhosstraße, Schulhof, Marktstraße, Simon, Walltorstraße, Ang. Wallenfels und Georg Wallenfels, Marktplatz. Die Fische wurden der Stadt überwiesen und an obige Geschäste verteilt.
^ Der Vorstand des Eisenbahner-Konsum. atiÜ‘M n ^ J’ n Anschlüsse an die gestrige Bekanntmachung de,
städtischen Ottskvhlenltclle seine Mitglieder, sch beim Gaswerk ihre .stohlenbezugsscheine felb,t abzuhoben und sie in unserem Haupt- geickmft, LiebigjWaste 5Er. 23, gegen Quittung abzugeben. Der Vor- Md mich alle Bestellungen aus Kohlen jeder Art einsßl. Braun- ^leubnkeW, 3 U denen en keine Bezugsscheine l>at, als erledigt bet nachten. Siehe Anzeige.
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" Amtliche Persvn-ilnachrichten. Der Grvß. Herzog hat am oO. Mai 1917 den Kveisbauinspektor Bauvrit Karl Hechler zu Gießen auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Jum d. I. an aus dem Staatsdienste entlassen — Ueberttagen wurde am 29. 5Nai der Schnlamtsaspirantin ^ophre K o h l ans Bnrstaot, Kreis Bensheim, eine Lehrerin- ftelle an der dortigen Volksschule.
** dlus^eichnung. Professor Dr. Strecker ist für s«ne Wittiamteit in Bad-Nauherm nachträglich das Kriegschrenzechen verstellen worden.
< ** ^ ^ cin ist gestern abend ttnem schweren Leiden
erlegen. Mit chm t)t eine Persönlichkeit verschieden, die sich weit über den Kirech, ihrer ärztstckxen Prarcks hinaus großen Alffehens ^ lstoßer Bestebthert erfreute. Dtt Karl Mm war geboren am 8. Marz 1854. Er jtndrerte in Gießen, Marburg und Würzbiirg, wo er sein Staatsexamen machte. Bevor er 1884 nach Gießen über siedelte, nmr er in Waldmioor in der Pfalz tätig. Seit dieser Znt lvar er ununterbrock>en in Gießen.
** Vom Wetter. Seit einigen Tagen sieht es ganz so ans, gls ob der sehnlichst erwünschte fefltm sich min endlich einstellen wollte, aber noch ist kein Tropfen gefallen. Vorgesterii nachmittag gegen 4 Uhr zog eine schwere Ge- witterwolke herauf, die nach ihrem fahlgelben Aussehen sogar Hagel in sich barg. Nach einigem entseniten Dmrner- ffrollen zog sie vorüber. Gesterii war es ähnlich so, aber die Sonne rang sich immer wieder durch. Wie aus einigen Meldungen hervorgeht, sind in der- Marburger Gegerid Uitd im Ohmtal schwere Gewitter niedergegangen, ohne uns mehr zu bringen als eine Abkühlung der Luft und einen leichter Mc orgennebel, der sich hente ziemlich lange hielt.
** Ans dem Stadttheaterburean. Nochmals sei aus die Mfsnhrung der „Warschauer Citabelle" am kommenden Dienstag hingewiesen, die als 14. Diens- tags-Abomlements-Vorstettung stattsindet. In der- Borstel^ ltttig unter Spielleitung von Hofrat St?eingoetrer ist sas das gesamte Personal des Bad-Nauheimer Knrtdeaters beschäftigt.
a , 1*^,0 der hessischer Kunstverein. Die Gemälde. Ausstellung ist von morgen an geöffnet und hat zivei interessante Scnnmlungen, die der Freien Gruppe und de, ^ Münchener Aquarellisten, auszuweisen Da di. nächsten Ausstellungen eine rasche Folge haben müssen, so kann auch leider diese nur 14 Tage, bis einschließlich 17. Juni, verbleiben, weshalb schon heute auf einen frühzeitigen Besuch dieser Ausstellung hingewiesen wird, die gewiß allseitiges Jntwesse findet. Die Ansstellnng ist täglich, mit Ausnahme Sanistags, geöffnet.
** Sitzungen oes Schwurgerichts für das 2 Vierteljahr 1917. Montag, 4. Jum, vormittags Ji > Uhr, wird verhandelt gegen Elisabethe Pesch Mttve aus Lauter wegen Kinoeschtting. Die Allklage vertritt Ger.. Assessor Knauß, die Wrteidigung führt Rockstsanwalt Leun. Dienstag, 5. Juni, vormittags 8i - Uhr, t^egen Fried rich Wilhelm Hanß aus Wangeii wegen Mord 'und Dieb- stahl. Dre Anklage vertritt Oberstaatsanwalt Hof mann die Verteidigung führt Justizrat Dr. Jung. Die Spvllch liste für die Schnmrgerrchtssitzungen des 2. Vierteljahre. l9l i letzt sich Me folgt zusannnen: 1. Friedrich Wilhelm Wagner iii Assenheim, 2. Wittum Frey, Zigarren- Fabrikant rn Lang-Göns, 3. Heinrich Seipp, Landwirt'in Muschenheun, 4. Johann Heinrich Walz I., Spenglea- rn Lieh ;> ,F}*! ira l , e £ et ' "andwirt in Nieder-Gemünden, 6 Hein- '-ich N e i d e l, ILauoivirt in Wiesech 7. Karl Fleischhauer,


