Ausgabe 
16.5.1917 Erstes Blatt
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

dem 4fc*tttwtes ÄchGer ÄB*snrr ffibertmseic. Für den vecst»rbemm Stadl«wn'dne-en Knipp war Richard SchSvab in die Berkchrs- Lommisfivn Der Vorsitzende schloß mit dem Mmsche, daß es dem Verein vergvimt sein möge, das am 25. Februar 1918 aL«ichaItende 50jährige Jubiläum sfest des Vereins im ZeicL-en des Friedens -eiern -ir können.

Kreis Wetzlar.

F< Wetzlar, 15. Mai, Beim Entladen eines von der Zeche Schlegel und Ersen" ftanrmcnben, für das hiesige Gaswerk be- stNttmtrn Waggons Köhlen wurden Mrder den Kohlen %\xm Tynamit- vatwnen von je 16 Zentimeter Länge und Mer Zentimeter Ticke « rrtb-ccft. Wie die Patinnen unter dre Ladung gelangten, ist bis jetzt 'inausgeklärt.

Hessen-Nassau.

** Ems,. MM. (WTB. NichMmÄHch.) Heute nacht ist über Vad-Ems und Ilntgebnny ein sthtveres H a g el w e t t e r nieder - gegangen, das an Häuftwir und Gärten viel Schaden cn» gerichtet hat. Teilweise wurden Dächer abgedeckt und Laternen zertrümmert. Dre.Strahen sind voll Sd^larmn.

--- Frankfurt a. 15. Mai. Zur Ersparung von Pferdege spannen macht gegemvärtig die Straßenbahn» Verwaltung Versuche eigner Llrt, indem sie Fuhrwerke, denen die Deichsel abgeuormnen ist, von Düotzorwagen durch die Stadt ziehen läßt. Wenn die Versuche ©erdig haben, sollen ans diese Weise <rroße Kohlen men gen den einzelnen Stadtteilen zugeführt werden. Unter der Bezeichnung städtische Transport-Aus- gleichstelle" wird hier m kurzer Zeit eine Einrichtung ins geben gerufen, die die rasche Zrqenhimg von Lebensnntteln und Brennstoffen und die Gestelllmg von Fuhrwerken für Aerzte und Kranke vermitteln soll. Rach Bedarf soll die nerve Stelle auch den irrigen Entwohnern Fnhrkm vermitteln. Der AusgleiMelle, die der städtischen Fuhrparksverwalrung angegliedert ist, sind die zt und KvhlcnhänÄicr mrgeschlossen.

., 15. Mai. Der Staatssekretär des Reichs- postanrtes teilt der hiesüp« .Handelskammer mit, daß zur Zeit zwei neue Fernsprechleitungen Berl inFr an N furt a. M. gebaut wecken, aus denen durch Zusammeuschalten eine dritte Lerüm^erbückung gebildet tveck«: soll. Die Betriebst mittel toerden also Um 3 Absatgrege vermehrt werden, so daß sich der Verkehr nach der Inbetriebnalune der Leitungen, deren Bau «ach Kräften gefördert wird, wieder besser abwickeln wird.

Briefkasten de* Redaktion.

M«o»vme Anfrage» bletbeu «ubrrückstchtiLt^

Uarpathen l9f5. Nach dem Kaiserlichen Erlaß vom 5. August 1914 soll das Eiserne Kreuz 2. Klasse als eure Belohnung des «ruf dem Kriegsschauplatz erworbenen Verdienstes verliel-en werden. In welchen Fällen eine Verleihmrg stattftndet, liegt im Ermessen der maßgebenden militärischen StÄlen. Doch soll der Schwervcr- mnfortzv weitgehendes Entgegenkoarmen gezeigt werden. Wenden Sie sich unter Darlegung der Verhältnisse durch Vermittlung des Kuftchckigen Bezirksfeldwebels nochrnals an den Truppenteil, dem Sie vor Ihrer Verwundung angehört hoben.

Ä. ll. in A. Sowohl die Altersrente, wie auch die Hinterbliebe­nen versorgungsgebührnisse (Wittvenrentr usw.) werden zur Eiw- kommenfteuer heran gezogen.

A. G., hier. Ihre Auffassung ist richtig. Ueberzähtrqe Beförde­rungen wegen Auszeichnung vor dem Feinde sind nicht zulässig. In Frage kommen vielmehr irur Beförderungen z-u Bizefeldwebeln usw. mit entsprechenden Gebiührnissen, Diese Beförderungen können er­forderlichenfalls über die planmäßige Stärke der Formationen hin­aus erfolgen, d. h. auch dann, rvenn Stellen nicht frei sind. Derart Beförderte sind in frei werdende Stellen einUireihen. Den infolge irrtümlicher Auslegrmg zu überzähligen Vi^efeldwebeln usw. Besör-

töefiE Fu,

Frankfurt a.

denen können durch besonderen dienstlichen Befehl die noch zustehen-

den Gebührmsse irachträglich, vom Beginn des Mvnatsdrrttels ab, das auf den Tag der überzähligen Beförderung folgt, zu gebilligt werden.

Feldwebel A. Durch längere Zugehörigkeit z-u eirrem hessischen Regiment wird die hessische Staatsangehörigkeit rricht envorben.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzrn.

Mai

1917

v»

3

a

v«

tfi

»2

»*o) -2 2

L 2

tz>

2 »

|f

60

5

-b

c

.5

Ä

16.1 3"!

15.110 16.' 8

.4

20,5 I 13,4 ! 75 18,8 ( 11,3 I 70 15,2 I 11.9 ' 92

2 e =.

_ v 5 r M CCji

*n

9

9

10

Weller

Bew. Himmel Bed. Himmel Regen

i i i i i . i

Höchste Temperatur am 15. dir 16. Mai 1917 -f- 21,6' C. Niedrigste * 15. . 16. . 1917 --- ff- 14,5'0.

Niederschlag: 5.3 mm.___

Cefct* HacbHcfetett«

Graf Czernin im Großen Hauptquartier.

Berlin, 15. 9Nai. LautBerliner Tageblatt" wird der angekündigte Gegenbesuch des öslerreichischeit Ministers des^leußern zur Fortsetzung der in Wien angeknüpsten Be­sprechungen schon in der kommenden Wockic erwartet. Vor­aussich tli-cl) wird Graf Czernin nicht nach Berlin kommen, sondern direkt das Große Hauptquartier auffuick>en.

Die neue Jsonzoschlacht.

Wien, 15. Mai. (WTB. Nrchtamtl.) Aus dem Kriegs­pressequartier wird vom 15. Mai abends gemeldet: Am Jsouzo nruicke auch heute den ganzen Tag über erbittert weitergekämpst. Die Schlachtfront erstreckte sich nach Norden über Canale hinaus. Die Kämpfe verlaufen g ü n st i g.

Von der rnazedonistlMn Front.

Berlin, 15. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Gefangene der 17. französischen Kolonialdivision aus den Kämpfen vom 8. und 9. Mai im Cerna-Bogen waren derart betrunken, daß sie erst am 10. Mai liernomrnen lverden konnten.

Zur Lage in Rußland.

Bern, 15. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der Petersburger Mitarbeiter desCorriere della Sera" drahtet: Tie Lage ist immer 7wch mrsicher. Tie Regierung kann mit Recht über das Vorgehen der sozialistischen Sairderlinge beunruhigt sein, die zum Teil dem Arbeiter- urrd Soldatenrat mrgehören imd nicht nur in der Petersburger Garnison, sondern auch in der Frv-nt ihre An­sichten verbreiten. Der Gedanke der Verbrüderung mit Dem Feinde wird non denl außerordentlich einfältigen Gemüte des russischen Soldaten henmumgslos ausgenommen und ist bereits an verschiedenen Steller» der Front zu einer gewissen Entwicklung gekommen. Außerdem ist das Gleichgewicht zwischen Offizieren und Soldaten noch nicht hergestellt.

Tscheidse.

Kopenhagen, 15. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Nach Meldungen aus Petersburg ist der Arbeiterführer Tscheidse von seiner Reise nach Schlüsselburg nach Petersburg zurück­gekehrt. Er erklärte, die Gerüchte von der Loslösungsbewe-

grmg, die die Bildung einer selbständigen Republik mit Schlüsselburg als Hauptstadt verfolge, auf das en4- schiedenste für unrichtig.

Russische Sozialisten auf der Heimreise.

Kopenhagen, 15. Rkai. (WTB. Nicht«nttlrch.)Vlatvmft Tidende" meidet aus dNolmö: Gesttin tra!>.,^hier 253 ru,fische Sozialist-eic ein, die sich auf der Reijc aus der Schweiz nach .stuß- land befinden. Sie gehören verschiedenen sozialisttici>en RlchtungeU an, jedoch sind alle einig dmüm, bei ihrer Mickkehr chr oen Frieden wirken zu wollen. Die russische Sozial» jtin Vera Fügner ernrog- lichte die Heimreise imd beschaffte «ich das erforderliche Geld dafür. In einigen Tage»: reisen weitere 200 russische 2 -ozurlisten aus der Schweiz iiack) Rußland ab.

Erweiterung der Streiks in England.

Amsterdam, 15.Adai. (WTB 9iichtanrÜich.) Wiedas All> gemeen Handelsblad" aus London meldet, droht der streik bzti Angestellten der Londoner OmnümAgesellsckzaffen sich aus o^ Lckoa -- ßenbahiiQi und tlntergrundbahnen anszudehnen. Die Vtecp&msd I>at eine Warnu.rq veröffentlicht, daß die Stillegmrg von Verkehrs-, rntittelr», die von Mimitimrsarbertern ben.utzt > »erden, dre den mit deni Reichsverteidigtangsgesetz -in .Konflikt bringen wrrd.

Mißbräuchlülje Benutzung der Freifahrt für hollaiwtsche Schiffe durch die Engländer.

Haag, 15. Mai. (B.T.) Die deutsche Gesandtschaft teilt nut: Die kaiserliche 9ldmiralität hat bestinimt^ii Grund, cmzmvehrEr, daß an» 15. Mai mchrere englische Schiffe mit rot-NVeißem An­strich versuche»i werden, sich «rnssährendeil holländischen Schiffen anzuschließen und dann deutsche ll-Boote mlzugveifen. Zu hoffen ist, daß dadurch die hollwidischen Schiffe nicht in Gefahr komm«n Für den 15. d. Mts. war den hollwidischen noeh in England liegenden Schiffen von Deutschland sichere Heimfahrt zu gesagt worden.

Gegen di^ amerikanffche Fimmzvorlagr.

Bern, 15. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) DieMorning Post" meldet aiis Washington vom 10. Mai. Die Fnranzvorlage, die die Abgabenerhöhung vvii 2 Mllliarden Dollars zur Deckung der Kriegskosten des ersten Kriegshalvjahres, abgesehen von den cucher- ordentlichen Bewilligungen für den Schiffbau und dergleichen, auf- bringeii soll, stößt auf eine scharfe Gegnerschaft der Presse und wird im Kongreß von den Repirblikanern scharf bekämpft Werden. Die Gegncrsckxlst kommt hauptsaMch von kapitalistischer Seite, die sich für iibcrbesteuert halte. Selbst dieWorld" weiide sich gegen den Punkt, der eine nachträgliche EinkommensteuererhShung für die Vor­jahre vorsehe. Das BlattSim", welches die Vorlage ein wirtschaft­liches Ungetüm nennt, bekämpft besonders die vorgeschlagene zehn- prozentige Erhöhung der bestehenden Einfuhrzölle unter EinführiMg zehnprozentiger Wertzölle auf Artikel der bisherigen Freiliste. Trotzdem l)errscht angeblich die Auffassung, daß die Vorlage mit geringfügigen Älbändernngen Gesetz tvird.

'WKtiktfnmch's

MoteAe|hH ?

MtertiCgt x&utern&zig

cx (^ßlotkn. und derm J 3 rui

Flasche 135,2.00 , 2J50 und 6.00M.

t

Todes-Anzeige.

Dem Herrscher über Leben und Tod hat es gefallen, tinsem hoffnungsvollen lieben Sohn und Bruder

Herrn Pau! Meuser

im vollendeten 18. Lebensjahre nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden in seine himmlischen Gefilde heimzuholen. Tief betrübt stehen wir an der Bahre des so früh von uns Geschiedenen.

In tiefem Schmerz:

Robert Menser und Frau

Ingenieur Hans Meuser z. Zt. im Felde

Flugmeister Siegfried Meuser z. Zt im Felde

Gießen, Nordanlage 1, den 15. Mai 1917.

Die Beerdigung findet statt Freitag, den 18. Mai, nachmittags 4 Uhr, vom Neuen Friedhof aus.

WS I

03085

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief am 11. Mai unsere inniggeliebte Mutter und Großmutter

Frau Auguste Liebrich

geb. Müller

im 84. Lebensjahre. Auf ihren Wunsch fand die Bei­setzung in aller Stille statt.

Hüttendirektor Dr. Adolf Liebrich

Minna Reeb, geb. Liebrich

Prof. Wilhelm Liebrich, Hauptmann, z. Zt. im Felde

Sanitätsrat Dr. Reinhard Koch

Anna Liebrich geb. Schmitthenner

Prof. Dr. Wilhelm Reeb

Maria Liebrich geb. Müller

und zehn Enkel.

Mainz, Weidenau a. d. Sieg, Michelstadt i. O., Nidda, den 15. Mai 1917. bsosd

Heute entschlief unser lieber Gatte, Vater, Bruder und Onkel

Herr Hermann Möckel

Stadtsekretär I. Kl. i. R.

Im Namen der Hinterbliebenen:

A. Möckel

Leutnant im 2. Nass. Inf.-Regt Nr. 88.

Gießen, den 15. Mai 1917.

Die Beerdigung findet Freitag, den 18. Mai, vorm. 10 8 / 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes

aus statt.

GrttrHfi. Unterricht ln 84

Stenographie

Buchführung

u. allen Handelsfichem.

Tagst- a.«adb«ros

Monorar monatl. ÜKh. 10.-

Karsdaaer nach be­sonderer Verein bannst Anme'dung flgHcb Kostenlose Stellen­vermittlung.

Franz Vogi & Go^ SieSsn

Goethestr. 32 . Tel. 2004 .

Fabrikränme

ca. 5001000 qm, für Metall­industrie geeiffnet, zu mieten oder zu kaufen ge­sucht Evtl, wird ein ge­eignetes

Fabrikanwesen

möglichst nahe des Bahn hofes. übernommen. Aus­führliche Angebote unter 3892 an den Giess. Anz.

Hotel FürstenSiof, Giessen

Donnerstag

Konzert

Bier vom Faß. Eeine Weine. Im Restaurant gute Küche zu zivilen Preisen. 2948

Zf

Babnüeigkartea werden in der Zeit vom 16. bis einickließlick 20. Mai ds. Js. nicht ausgegeben, e^ranksurt <Mam>, den 14. Mai 1917.

Königliche Gffenbabndircktion.

Stadt. Spargelverkauf.

39191

Heute wieder irische Zufuhr. Verkauf in den Markt-

laafcett« »<»°B

Bleichplätze werden kosten' loS n. sauber abgeinäht. Schr- Ang. u. 03027 a. o. Gietz. An.;-

Wer beaufs. eimrn Unter­tertianer b. f. Schularbeiten? Schr. Angeb. m. Preisang. u.

03037 an den Gieß. AuLetger.

Cafe Amend

Heute Mlttvroch, 8 Uhr:

Familien-Konzert

Bekarmtmachurrg.

Der vom Gemeinderat zu Winnerod beratene Loranschlag der Gemeinde Winnerod für das Rj. 1017 liegt vom 20. d. MtS. eine Wocke lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Be' leiligten offen. Einwendungen können während dieser Frist bei der nnterzeichnetenStelle vorgebracht werden. Es ist eine Umlage beschlossen, woran die Aus­märker zugezogen werden.

Bersrod, den 15. Mai 1917.

Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod.

Reuschliug.

fDafe Ernst LeidS^ifg

Morgen Donnerstag von 4 Uhr ab 3914

KONZERT

Minna Walter Fritz Teigler

Verlobte.

Gießen, den 17. Mai 1917.

0S088

2 «garetten

direkt von der Fabrik ££T~ va Originalpreistn 1S3 i-nti. Sltinv. 1,0 & 1.70

103 Zir?ar 100 193 100

Versand nur

nähme von Suu öiuck an. 7inarppn prima Qualitäten v. AliJrtntJU 100 b.200Mk.p. Mille

3 2.53 4,2,,3.20 5,2 4.

r gegen Nach- 300 Stück

Reparaturen an Nähmaschinen

ln u. außer d. Hause. Jakob Konrad, Mechaniker, »Mde. Bestellungen nimmt entgegen H. Hahn, Schneidernwister, Giehen, Riegelofad 35. |°® 03 *

II

e. m. k. H.

KÖLN, Ehrenstrasse 34.

Telefon A 9068. lD

MehrGEAsf

Oaö Luch für Gartenfreundr, spart Arbeit erhöht de» <krttaq. (Lasenbunq voo 4 S Pf i'i .Nar^ SaoiLupreidtlste foftarfa»

AtiaxtfiSe / (Szftal 2 ®