MÜÄluntz-fte^o stk Wemüse <nt WtederverNnfer ist Krand- pbatz 3. DuTmhauS.
> ** DcrBortrag üVer „DaS Reinigen der W'Lsche
im W l t s r i c ge", der gestern abend im Saale des Hotel „Für- sdcnbos" von der Schrift stcllerm Frau D.iüxmka K a n t h - R o b e r t- son aus Stuttgart abgehalten wurde, saud eilt sehr zahlreich er- Publikum, das mit gwßer Aufmerksamkeit allen Aus- rüchrungeri und Erläuterungen folgte, was ja bei imfercr bestehenden! Not an Seife und seiscälmllcheu Mtteln. sehr tregreisllch ist. Die Rednerüu kam auf eine neue Er'findung z-n sprechen. die in der Wäscherei eine große llnM'älzrurg Ncrvorrusen iviri>: itif die Ewzy m e der Bauchspeicheldrüsen, welche mit großem Vorteil -um Reinigen der Wäsche trenvschvt wenden konrwu. da die Enzyme die Eigensclrast haben, Eiweiß und anch^Fettstvffe löslich zu machen. Da der Schmutz der Wäsche zu einem Teile aus Eiweiftabschcidungen. besteht, so ist bei Verwendung der neuen Erfindung die Möglichkeit qeg^»en. viel Seise imd seifenhaltige Mittelseffrzufparen, lvas jetzt bür jede Hausfrau von größter Mich-ticskeil ist. Der Voffrag fand lebhatterr Beifall.
** Der Kindergarten verein hält seine vierte ordentl. Mitglieder-Versammlinrg am Dienstag um 5 Uhr Schiff enberger Weg 15 ab Siehe Anzeige.
** I m H o t c l „Fürften hof" findet Samstag und Sonntag Konzert statt: siebe Anzeige.
** Im Licht spiel Haus Bahnhosstroßc 34 steht auf ton Syielplan ern vaterländlsäies Mariuefchmtfpiel in 4 Akten „Dem Mittigen gehört die Welt" oder „Es lebe der .Kaiser". Ferner eine schöne Naturaufnahme aus Norwegen. Als zweiter Schlager ist „Der zerstreute Dichter", ein entzückender Film scherz tu 2 Akten mit Mcrnm, Z jener vom Theater des Westens in der Hauptrolle vorgesehen. Ab Dienstag-, den 15. Ächi, gastiert Heuny ^o^ten in ihrem auSgezaichireteil Gefellfchaftsdrama „Fecn-
LanökreiS Gießen.
z. Geilshausen, 12. Ahn. In den Kämpfen im Westtu rmnden ausgezerchnct Lcmduürt Musketier Heinrich Weber II. mÄ dein Eisernen Krewz im.d Ersatzreservist Landwirt SBilfctm Ste y h mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille. Schmied Heinrich /Zashrt, bei einem Feldartillerie-Reg.. irrurdc durch Grairat- schuß tödlich venoundet. Er starb in einem Feldlazarett tm Westen am 4. Mai.
** Hol z he i m. 12. Mai. Auf dem Felde der Ehre fürs Vaterland fiel der Rdusketier .Karl Reitz im 19. Lebensjahre, Sobn des Polizeidieners Reitz.
Krns Büdingen.
A O rtenberg, 12. Mai. Dachdecker. Gefreiter Mc uer, der seit Be-rffm des Krieges im Felde steht und vor kurzem mit dem Eisernen Kreuz cmsgezeiämet tvurde. wurde jetzt zum llntcr- offrzrer' lvfövdert. — Am Mittrvoch Nachmittag käuten die schon lange erwarteten westfälisch^ Ferien'lind er an, sie wurden mit größter Freude Imtb Liebe von ilrren Pflegeeltern mägerwinmeu. Gleichzeitig trafen in sämtlichen Nachbardörfern mit 2 Extrazüg-en hunderte von Kindern ein.
Kreis Lauterbach.
z. Grebenhain, 12. Mai. Bei der gestern hier abgehal- tenen Holzversteigertmg airs tot Doman.ialwaldnng-eir der hiesigen Oberiörsterei waren die Preise gleichfalls wieder so lwch, !oic in den vorhergehenden Versteigerungen. Für Buä-ensäuute I. Masse Wurden für den Raummeter 22 bis 24 Mk., Vuchenknüppel I.Kl. pro Raummeter 15 bis 16 Mk.,.für Erlenknüppel 12 bis 14. sogar für ausgebengelte Birchenreiser wurden für den Raummeter 7 bis st Mk. erzielt. Bon. einem Abflauen der Preise war bei geringem LttSgebot und starker Nachfrage nichts zu merken.
Kreis AlSfrtd
rr. Schlitz, 11. Mai. Unser Städtchen steht unter dem tiefen Eindruck der schmerzlichen Nachricht vom Heltontvd eines chrei' bester! und angesehensten Sohne. Auf deni FrLde der Ehre fiel der Fabrikant -Otto Falke, Hanptinhaber der hiesigen bedeutenden Langbeinrich^chen Lemenweberm, und Unter-Offizier dei einer Ballouabwehcbattrrie im Westen. Der jetzt Gefallene hat die seit 1832 hier bestehende Firma zu neuer Blüte gebracht und annähernd 200 Arbeitern auch während des Krieges lohnenden Verdienst verschafft. Fabrikant Falke hat ein Mer von noch irrcht 36 Jahren erreicht. Er wird hier nicht vergessen werden. — Der hiesige Kirchenvvrstand hat beschlossen, einem schon lang gehegten TÄrnsch der noch lebenden F'eldzugsteilnehmer von 1866 feao> 1870/71 nunmehr zu entsprechen, und eine Gedenktafel Mit den Namen der damaligen Kämpfer aus unserer Gemeinde in der Stndtkircke anzubrhvgen.
Kreis Friedberg.
h Bad-Nauheim, 12. Mai. Am Mittwoch Nachmittag wurde auf dem hiesigen Friedhof die sterbliche Hülle des Lent- r«nts d. R. Rudolf Sterbe r, nachdem sic aus Serbien, wo der junge Offizier Herbst 1015 gefallen 'ivar, überführt worden war. beigesetzt. Eine .große Trauerversammlung, darunter viele der zur Kur anwesenden Offiziere, batte sich eingeffmtoi. Pfarrer W i s s i g - Bad-Nauheim hiÄt die Gedächtnisrede, außeream sprachen ein Vertreter des OffizieAvüps, deni der jugendliche Offizier mrgelwrt I>atbe. ferner ein Vertreter des Kriegervereins. Tie Musik wurde vom Greßener Regiment gestellt.
Hessen-Nassau.
= Franks urta. M., 12. Mai. Im Rebstöcker Wald wurde Fveitag vormittag auf den Gleisen der Homburger Bahn die Leiche eines etwa 50 jährigen Mannes mit abgefahrenem Kvpf und Beinen anfgefunden. Wer der Tote ist, konnte iroch nicht crinittelt werden. Vermutlich liegt Selbstmord vor.
Gietzcner Strafkammer.
Gegen die bcveits mehrfach vorbestrafte Ferdinand L. Ehesrau von Petterweil fand am 21. Februar d. Js. vor dem Schöffengericht Vilbel Haupt Verhandlung wegen
Diebstahls einer Gans
Halt, die mit Verurteilung endigte. Um zu ihrer Entlastung zu beweisen, daß sie aru 18. ^lugust 1916, dem Tage des Diebstahls,
1916 datierte, t\m dem H-erichtsvollzieher Lepper für die Rechtsanwälte Jockel in Friedberg ausgesdelltc Quittung über 50 Mk. Die nähere Besickstigimg ergab sofort, daß das ursprüngliche Datruu ,,21." August durch Streichung der „2" und Hinzusitgeu einer „8" in „18." August umgeättdert worden lvar. Der Verdacht ffel alsbald auf die Angeyagte, die sich deshalb heute wegen Urkundenfälschung
Zu vevantwortcm hatte. Das Gericht erachtete die Angeklagte trotz ihres Lengneus ans lArnnd der Zeugenaussage der Urkundenfälschung für überführt rrnd verurteilte sie unter Einbeziehung der durch Urteil der hiesigen Stvaffmnmer vom 3. April 1917 gegen sie erkannten Gefängnisstrafe von 6 Wochen zu einer Gescunt- gefängnisstvafe von 3 Monaten.
Dem 18jährigen Arbeiter Georg Eberhard H. von Alsfeld, ziirzeit Pionier in Cobleriz, wird tzur Last gelegt, am 30. Oktober 1916 zu Alsfeld in Genreiuschaft mit der w.'geu eines persönlichen Strafausschließrmgsgrunbes nicht verfolgbaren Elisabeth H. von da einen Revolver, 60 Aiark aru barran Geld, ein blaues Kleid, vier weiße Unterröckc, acht Kopfkissenbezüge, acht Bettücher und eine farbige Tischdecke den Eltern der Hildebraed pp. aus einem Gebäude
durch Erbrechens von Behältnisscn entwendet zu habeir. Der Angeklagte, der wegen Diebstahls bereits dreimal vorbestraft ist, .unterhielt im verflossenen Herbst vor seiner Einziehung zrrm iNilitär ein Berlstiltnis mit der Elisabeth H. Ende Oktober 1916 beschlossen beide, nach Offeubach a. M. sich zu begeben und den Eltern der Hildebrand das erforderliche Reisegeld zu entwenden. Nach einem vergeblichen Versuche, am 28. Oktober eigneten sie sich am 30. Oktober 1916 die obengenannten Sachen an und fuhren nach Frauffurt und von dort nach Offenbach a. M. Am 3lachmittag kehrten sie nach Frankfurt zurück. Ter Angeklagte wollte sich hier einen Anzug kaufe-n wid ließ sich zu diosam Zweck von der H. 25 fINark von dein gestohlenen Gelbe geben. Da man ohne Bezugsschein tot Anzug nicht erhielt, verlangte die H. die 25 iiRark zurück, der Angeklagte lief aber mit dein Gelde davon und ließ die H. sitzen. Diese kehrte nach einigen Tagen mit den gestohlenen Wäsck^e- und Kleidungsstücken zu ihren Eltern nach Alsfeld zurück. Der Angeklagte versuchte auch herüe die .Hauptschuld auf die H. abzuwülzm, da diese ^vcgen Zurückziehung des von ihrer Mutter gestellten Strafmitrags nicht verfolgt werden kann. Das Gcrichr verurteilte den Angeklagten, indem es ihm tvegen seines jugendlichen Alters mildernde Umstände zubilligte, zu 6 Monaten Gefängnis.
LciZto Uacforteilten*
Einc Kanzler-Erklärung.
Berlin, 11. Mai. Wie wir hören, wirL der Reichskanzler am Montag oder Diensatg überhaupt keine Rede halten, sondern nur eine formulierte Erklärung der Regierung abgeben. diese Angelegenheit wird morgen Dom Aeltestenausschuß besprochen werden.
Der Mn zier im Großen Hauptquartier.
Berlin, 11. Mai. Der Reichskanzler Dr. von Berh- mann Hollweg und der Staatssekretär des Innern Dr. Helf- ferÄ) haben sich laut „Berl. Lokalanz." am Donnerstag abend ins Große Hauptquartier begeben.
Die Initiative an der WeMout in deutschen Händen.
Rotterdam, 11. Mai. Bei Benrteülung der jüngsten Lage an der Westfr-lnit stellt „Nieuwes v>an den Dag"' fest, daß bei der Mlckervbernng von Fresnoy die Offensive vor: den Deutschen imeverMrfgenrmnnren worden sei. Der Don der fva-nzösischen Presse habe sich seitdem auch merklich geändert. Der Umschwung in der Beurteilung der Sachlage gehe auch ans dem' Dome der frauMischen Heeres^- berichte hervor, die die Kraft der deutschen Gegenangriffe unterstreichen.
Die Stimmung der englischen Gefangenen.
Berlin, 11. Mai. lWTB. NichtamtlD. > Seit Beginn der Arrasosstmsivc passierten Gefangene von 32 verschiedenen engli- scheu Divisionen die deutschen Sammelstellen. Da sie aus allen Teile» Englands und der Koloinen stammen, ergibt sich ein zuverlässiges Gesamtbild über die Stimnnmg int lnütisck)en WAtreich. Am zuversichtlichsten sind die .Kanadier und Australier. Es scheint, daß bei einem Urlaub von Kolonisten in England alles getan lvird, um sie die schweren Gefahren, die durch den U-Boot krieg drohen, nicht merken zu lassen. Wesenllich gedrückter ist die Stimmung der Engländer, die die ernsten Sorgen, die über England herein gebrochen sind, nicht länger verbergen. Eirchellig bei allen Gefangenen ist die Kriegsmüdigkeit, die Klagen über schlechte Führung und hohe Verluste. Wie sehr sich die Verhältuisse seit der Sommeschlacht zu un.gilnsten der Mliierten gewandelt fwrtoi, geben die Engländer un- umwunden zu. Gefangene der 63. Division äußerten : Die Somme war eiu Pickmck im Verlüilmis zu Arras.
Deutsche Gkfangrne noä» Amerika?
New Ivrk, 11. Mai. Das Blatt „New Ao-rk Sun" macht den Borschlaa, es sollten die ameriMtrischen, fran- Kösischen und englischeir Schiffe nicht rmchr unbefrachtet von Europa KurÜckkehrerr, sondern deutsche Kriegsgefangene nach AmeEa tvansportieren. Dchfe Kriegsgefangenen sollten dort zur Berrichtnrng lcrrrdtvirtfchastlicher Arbeiten Ber-
werrdinrg finden. Anrerika solle für ihren Unterhalt und ihre Ernährung sorgen, ivodurch Frankreich und England ntis lastet imirben.
Zur U Bootfruge.
Bern, 11. Mai. „TetwTs" schreibt zur U-Bovtssrage ds sei unbestreitbar, daß die Wirkung des Tauchbootskneges ui.be- trächtlick<m Maße zunehnte und die Verproorautierung der AI inerten au i)talwuugsmittellr und Waffen in Frage stellten.
Bern, 12. Mai. Im englischen Unwrhmtsc wuroe cm 7. Ma- lutter den Ausdrücken der c^rößten Entrüst»!w fejtgcstellt, dal; mehrfach Sckstfsc, die einen enstlischeu Hafen erreicht l^atten und on Mangel an Lösemitteln für Labrnsnnttel ein schließend! ^aduugei; nach anderen Häfen weiter gesandt wurden, auf der /fahrt dort»:» torpediert wurden. Die Erklärung des ParlMneulsfclrctcir:- oe Schiffalwtsamts Monet), die Behörde sei eifrig damit besästitligi, die Organisationsmängel zu beseitigen, wurde mit Rusen „Zu spät" bmutwortet.
Die bewaffneten Handelsschiffe.
Bern, II. Adai. „Temps" meldet einen Fall bei dem eiu U-Boot secks Segelschiffe samt dem-Geleitschiff versenkt fat, uns» verlangt, daß die Handelsschiffe schleunigst toiximt-et würden Die Kanonen und Mtmition nuißten heute für den ^Seekrieg angewendet werden, denn die Gefahr kommt von der See.
Französische 5lontrolle der Handelsschiffahrt.
Paris, 11. Mai. Das Amtsblatt veröffautlicht i :utc cm Dekret, wodurch der Regierung die Kontrolle für^den Kauf ooer die Charterung ausläudisck>cr Sckstffc zusteht. Das Scknfs, das ohne Ermächtigung der Behörden tnt Auslande an gekauft oder gechartert wird, kmm sofort nach Ankunft in eine»! französischen oder alliierten Hasen von Staats tvegen beschlagnahmt werden.
Die Zuspn^e in Rußland.
Amsterdam, 11. Mai. ; WTB. Nichtxnntl Reuter, nldg. : Guffschkow sagte in der Duma, in Rußland herrsche Anarchie, es gebe Kvei Regierungen, es gebe sogar eine Bielherrschaff, die Armee leide an derselben Kronkbech. nur noch in wel sclüimmerem Grade. Es sei nicht zu spät, die Kvankheit zu heilen, aber man dürfe keinen Augenblick verlieren.
Englisch-japanisches Geffeimabkonunen.
Berlin, 11. Mai. Der BeriMerslatter der .^Lossischen Zeiffrn-g" meldet: Tie von der „Nowvje Wremja"^ vor einigen Tagen gebrachte Meldung, in der das Blatt auf die Möglichkert der Besetzung Wladiwostoks und eines Teiles von Sibirier durch die Favaner lffwvies, lvird durch den Umstand be,imders beleuchtet daß gleichzeitig viel von dem Inhalt eines englisch-jcw.inii'clM! 9tück- versickernngsverbrages gesprochen lvird. Danach hätte Japan gegLT. Rutzland cinzustlaorten, falls letzteres versuchen wollte, seine volitisck eu Perpckichtungen gegenüto England nickff in wcffestew Umfange zu erfüllen. Änscheiirerrd hat inan mit dieser japcnrisck-er Bedrohung auf den Arbeit-er- rmd Soldatenrat eiTrzuwirken vor sucht.
Bus Holland.
Haag, 11. Mai. 'WTB. Nichttuntl.) Das ^Korrcst«udeuz burean meldet, daß der Kriegsminister Bosboom seine Demission arigeboteu hat. T^r Marinemffnster übernimmt vvrlänffg du Leitung des Kriegsdepartemenls.
Amtlicher Teil.
Betr.: Kohlerwersorgrrng; hier: Be schafft mg von Drrffck^hlan An den Oberbürgermeister zu Gießen und an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Gemäß Werstmg des Kriegswirtschaftsamtes FwEnct a. M. beauftragen wir Sie, den in Ihrer Gemeinde wohnhaften Kohlen- Händlern nachstehende Fragen zur Beantwortung vorznl'i^au. Die Kohlenhändler sind an-zuweisen, die Bsautworürng direkt an das Großh. Krcisamt ernzusenden, mrd sind fenncr darauf auffnerksam zu Tnacheu, daß nur dar allardringlichste Bedarf grineldat werds darf, da übermäßige Anforderungen sofort gestrichen werden. Di« Anmeldung hat genau nach dem vorgeschriebeneA Muster und bis spätestens den 18. lf. Mts. zu geschehen. Ungenaue oder verspätete dlnnreldungen werden nicht berücksichtigt.
1. Name des örtlichen .Kohleichändlers,
2. dessen Geschäfts'verbindung. (KohlengroßlMrdler, Name und Wohnort,
3. Gemeinde-Bahnstatvcm,
4. ob Frühimischgebiet j{j n
5. Verforgnngsgebiet, Angabe der Genieindc bezw. Gemeinden,
6. Menge,
7. Art,
8. Bemerkungen.
Gießen, den 11. Mai 1917.
Großherzogliches «breisamt Gießen, vr. U f i n g e r.
Betr.: Tie Unterbringimg der städtischen Schlrkkinder auf dem Lande.
All die Ortsausschüsse für Rotes Kreuz und Kriegshilfe.
Diejenigen von Ihnen, die mit der Erledigung unserer Lteber= druckverfügung vom 24. Aprll 1917 noch im Rückstand sind, lverden dringend ersuckü, binnen 24 Stmrden oic Ortslrsden einzusenden oder Fehlbericht zu erstatten.
Gießen, den 11. Vrai 1917.
Groß herzogliches Kreisamt Gießere vr. Usinger.
Oiekener Kolnert-Verein.
.....
Siebentes Konzert
Sonntag, den 20. Mai 1917, abends 5 Uhr in der NEUEN AULA
Cembalo- u. Klavier-Abend
Programm: Stücke von Bach, Händel, Rameau und Scarlatti für Cembalo, Sonate D-dur von Mozart, Sonate E-moll von Hayden für Klavier.
Eintrittskarten: Mk. 3.—, 2.—, 1.— u. 50 Pfg. sämtlich numeriert. Studentenkarten 75 Pfg., Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg. sind bei Ernst Challier, Telephon 671 und abends an der Kasse zu haben. Die Abonuemcntskarten, welche für das Stadttheater ausgegeben sind, müssen um- getauscht werden. 3774
Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke.
Bekanntmachung
Die Holzversteigeruna in den Domanialwaldnngen der Obersörüerei Treis vom 10. lsd. Mts. ist genehmig!. AnLaabe der Apfubrscbeine, Holzttberweisung und erster Aok.rtag 18. lsd. Mts. l-veßen. den 10. Mat 1917.
Obersörstcrei Treis a, d. Lda.
Trautweln. 3791B
Städtischer Spargelrserkauf
beute nachmittag von 4 Ubr ab ,n den Marktlaube»
zu Tagespreisen. _ 38178
KindergartenvereinM
Die 4. orüentl. Nitglieder-Versammlung
findet am Dienstag, den 15. Mai, um 5 Uhr statt. Schiffenberger Weg 15. Die verehrten Mtglieder
werden höstichst dazu eingeladen.
1. Jahresberichte
2. Nechnungsablage [3734
3. Vorstandswahl
4. Verschiedenes. Der Borstand.
Schiffenberger Weg 15
mit schönem (Marien ist täglich geöffnet von 9—12 und außer am Mittwoch und Samstag auch nachmittags von 2—4 tthr. Die Ausnahme von Kindern kann jeden Tag erfolgen. 3691
8anatGnuHi Lsodenfeis i. Qd.
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> Preise —Prospekt kostenlos. S. E. Dr. Schziitk
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ch i.Soden'SalmUuster.LlineFranks.lÜ' Bebra. Natur- ^ <P hetlanilalt Erholungsheim f. d. geb.Mittelst. Bekannt ) f sorgfält. tndivid. Behandl. u. Verpflegung. Maß. Preise. : J Beschränkte Batientenzahl. Prospekt frei. J ^ Aerztlicher Leiter: Dp. iwed. K. Strünckmann. ^
Holzversteigerung.
Dienstag, 15. Mai 1917, vormittags 8V 2 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendors a. d. Lumda, Forstwartei I Distr. Fichtenwiese und Nassenstrauch folgende Holz- sonimente versteigert:
23 Eiche, 9 Buche, 3 Esche, 4 Fichten-Derb- stangen, 1 Rm. Eiche-Nutzscheit, 10,5 Rm. Eiche- Nutzknüppel, 202 Nm. Buche, 24,5 Rm. Eiche, 5 Nm. Esche, 6 Rm. Fichten-Scheit, 95 Rm Buche, 28 Rm. Eiche, 28 Rm. Esche, 7,5 Rm. Fichten« Knüppel 338 Rm. Buche, 95 Rm. Eiche, 120 Rm. Esche, 15 Rm. Fichten-Retsh., 53 Rm. Buche, 24 Rm. Eiche, 31,5 Rm. Esche, 11 Rm. Stockh.
Zusammenkunft in der Fichtenwiese bei Brennholz Nr. 1.
Allcndors a. d. Lumda, den 11. Mai 1917. Großherzogliche Bürgermeisterei dlllendorf a./Lnmda:
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Holzrahmeinninti-., Kinderbett. b. n. Pri v.Kat. frei.' J,ra hv
EisecnilbelCabrik, Snhl i. 7b.
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