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Zweites Blatt
{VI. Jahrgang
Erscheint tZ-Nch mit Ausnahme des Somrtags.
veilag tn: „Gießen« FamiliendlStter" und „Xrelsvlatt für den Ureis Gießen".
peMreürenis: Krankfnn am Main M. vanwerrehr: Hewekbedanr Gieße».
Eeneral-Anzeiger flr Gder!)«ß»
Moiaag, r Wq mr
Arotllirrgsruru-cruck und Verlagr Vrtsiche Unwerjttäv -Buch-u.St ^ntnradtztL
R. Lang e, Gießr-r.
tchriflleittinn. GrfchSsKstelle und DruScrei: Schulftraße?. EefchäfLstelleu.Dcr'a u Schriftleitung: 112.
Anschrrstfür Dr. ihinachrichten:Anzeig«' > u . t■ u
^umnc»m’WMitabHm*pm
A«K StevSt UN«) LEÄ.
Dießen, 12. Mürz 1917.
" Auszeichnung. Musketier Emil Becker, Sohn des YSndierS Becker von hier, 4. Komp. Jns.-Rgt. 116. erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ,
* Groß herzoglich es Hauptsteuera m t. Aus Anlaß der Feier des 25jährigen Regierungsjubiläums des Grobherzogs bleiben am Mittwoch, den 14. ds§. Alts., die Geschäfts, und Abfer- tigungüränme wie an sonstigen Festtagen geschlossen.
** B r c n u f) o l ?> a I) 3 a b e. Um der mittbencfcemitteuen BevölrorunK in der jetzigen schweren Zeit die Beschaffung von Wemchoh z-u erleichtern, hat das Mnrisbeamrm der F^ «mz«r, Abteilung für Forst- urch KameralveTivaltung, durch Ausschreiden an die Großh. Oberfvrstersrorr das' Nachstehende ungeordnet: Mit Fortdauer der kalten Witterung steht zu besorgen, daß durch die bereits getroffenau dNaßnah- nren dem hervorgetretenen BremcholzrnWrgel nicht tu ausreichenden: Umfang begegnet werden käme. Um daher ua- urentlich der minderbemittelten Bevölkerung, die ahrrehiu durch die Verteuerung aller Lebensmittel schwer leidet, die Deckma ihres Bc<mtchoLzbedcrrs>es zu erleichtern, errnächtiAe^i wir Äe, bis auf weiteres an Personen, die durch Vorlage ihres letzten StaatSsteuerzetlels Nachweisen:, daß sie unter 1500 Mk. Einlourmen versteueMr und die nicht zum BezrH vvn Losholz berechtigt sind, je 2 Kaummeter Brenn- knlippel und 2 Jöaumnreter Kntchpelreisi -8 oder statt deren bis zu 4 Raummeter oder 50 Weilen Bvernrveisig sreihimdig gegen den Tarifpreis abzugebsu. Ausnahmsweise können bei Mangel an 5 Ärstppel auch Brennscheiter verabfolgt werden. Die gleiche Abgabe kann cru Familien von einberuferreir Holzhauern, auch soweit sie nicht zu den im Vorstehenden betzrichuewn Personengruppen gehören, vollzogen werden. Landkreis Gießen.
' ** Daudringen, 10. März. Bei unserer Pfennig- sparkasse wurden im Jahre 1916 1892 Mk. 69 Psg. eingelegt. Ein ganz schöner Betrag bei dieser teuren Zeit. ES ist aus diese Weise jedem Gelegenheit geboten, etwas zu sparen. Die Pfennig- sparkasse ist ein Zweig von unserer Spar- und Vorschnßkaffe und zahlt auch 4 Prozent Zinsen. ES wäre zu wünschen, wenn die erwachsene Jugend auch Gebrauch davon machte.
'* ®aubcingcn, 10. März. Musketier Karl Hartmann, Sohn von Phil. Hartmann, Jnf.-Leib-Rgt. Nr. 117, echielt das Eiserne Kreuz 2. Klasie.
** Staufenberg, 10. März. Der Gefreite Ludwig Dorfeld, welcher am 7. Sept. 1916 das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt, wurde nau jetzt mit der Hessischen Tapferkeitsmedaive ausgezeichnet.
** Wieseck, 10. März. Dem Elektrotechniker Dust. Becker im Jns.-Rgt. Nr. 179, welcher schon vor längerer Zeit mit der sächsischen Friedrich August-Medaille ausgezeichnet wurde, erhielt nun auch für tapferes Verhalten bei Ausführung einer Gewalt- Patrouille das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Kreis BüdinMÄ.
L. M^S Aiddertal. Der WnLec tpt txfcbet richtig fdjcat SmMg ^ekdtet. Seit dm&n TagD: der Vrmiwal-
c Z&vuwm*trz fteucracwijif —6* R., Fnerdag ftel der Sckm« in \tMfcn Margen, daß feie gaRK Nrttnr wieder in ei* Winterkleid gähüM U. Wenn raei frefa g tbe rä nt den »Twndhellen Mächten ich«- Fekd und dMtz die Dörfer und Städtchen geht und sieht Strafst, Frld«^ DKder und Dächer im Schnee erglänzen, so meint man wach^kch nicht tm März zu leben, es wird dieses Jahr spät mit der Feldbestellung werden u«b auch spätes Frühgemüse gchen, da der Boden noch ^Aersunre Zeit Mr Durchwärmung braucht. Die Landwirte Mochte?: «uh sehr, daß jetzt erst recht viele Aecker, dis mit Winterfrucht bestellt waren, mit SoTttrnerfrucht nackSesteFt werden müssen, »ach der alten Bauernregel „Märzenschrue tut Flur und Saaten wch". Ho-sfeutlilch briagt der abnehmende Mond bald emen WettEmschLig zur Milbe.
X Ortenberg, 16. März. Am 7. abends hatte sich unsere Gemeinde in stattlicher Anzahl im Sasle der ,Post* zu einer vaterländischen Veranstaltung versammelt, die in. allen chren Teilen erhebend verlief. Im Mittelpunkt des Abends stand ern zweistündiger Bortrag von Pfarrer Kahn- Ortenberg über »die- Quellen deutscher Kraft, die Bürgschaft deutschen Sieges^. Auf Grund eines reichen Zahlenmaterials und langjähriger Erfahrung im Jndclstriegeviet Lothringens und an der Hand von Lichtbildern wies der Redner auf die mächtigen wirtschaftlichen und ftnanziellen Kräfte des deutschen Volkes hin. die dazu belgstrageu haben, daß das deutsche Bolksvermögen 375 und das jährliche Volkseinkommen 43 Milliarden Mark beträgt, und doch allein die deutschen Sparkassen Ende 1916 einen Bestand von 20,5 Millionen Mark betrugen, obwohl aus bert Sparguthaben schon allein 7,35 Milliarden Mark für Kriegsanleihe gezeichnet worden waren. Ferner bot der gairze Vortrag wertvolle Ginblicke in den Betrieb der deutschen Münze, der Reichsbank unb in bis soliden Grundlagen deutscher Finanz- rvirlschast. 2llle Gerüchte, die immer noch hier und da anzl,treffen sind, wie Zwangsanleihen, Beschlagnahme von Sparguthaben und Herabsetzung des Zinssußes vor 1924, wurden wirkungsvoll entkräftet und nachgewiesen, dah das Deutsche Reick) wohl imstande ist, auch die ungeheuren Kriegslasten zu tragen. Mit der Aufforderung, 'die .Kraftquellen des bcutfcijen Volkes zur Bürgschaft deutschen Sieges werden zu lassen, schlost der Redner. Gedichte unterbrachen au gesegneten Stellen den Vortrag, zu Anfang und Schluß sangen die S^)«lkiuder unter Leitung von Lehrer Krast ein vaterländisches Lred; mit einem Käiserhoch und dem Liede „Deutschland, Deutschland über alles" ging die Gemeinde auseinander.
# Wolf, 10. März. Fiivs Vaterland starb bei einem Sturmangriff der Musketier Herrn arm Wolf.
slreis Lsmterbach.
a. Nieoer-Moos.10. März. Im Kampfe fürs Vaterland fiel am 28. Febrrrar im Osten der Sohn des alten Briefträgers Nuppel, der Wehrmann Karl Ruppe l. Er hatte bereits einen Urlaubsschein für den 1. März in Händen, als ihn der Tod ereilte. Kreis Schotte».
# Eichelsachsen, 10. März. Das Eiserne Kreuz für be- -vres-ene Tapferkeit in einem Nahkampse erhielt der Musketier Otto Pfeffer im Jns.-Ngt. 186; vorher erhielt er die Hessische Tapser- keitsmadaille.
.O Gebern, 10. M«W. Auf Arrvsqmsll Borstandes des hiesigen Zweigvereirrs vom Alice-Frau-enverein, der hevWU von Gr. Bürgr^mreisterei bemrsLsagt war, jcard vorgestern übend in der l-Äastsvir^chMst von Sbvvbeling eine gut besuclite Der- stmmEnng statt, um Äcr die DurckiifühcrurH der Hindenburg- Spende zu besetten. Tie Vorsitzende des Zwaiavercir^, Frau Forstnustster Kl in. gethö f ser, festes unter AuMLickele-Mmg der beZaimten WugKKitjac Paul KeKer <sujf die WtchjUg^eit der Sache hin, rvovanf oxat lebhafte Aiksstmrche entstcmd. an der sich fast alle anives«de»t Männer :«rd Fvausn be&xMxzi. Gs wurde em OvtsvnsschnH seibÄdot, !d»r in ertfcv Derdstchtmg den hier bereits bestehenden krieg-MrsvvKlül^ri EMrichtraLsc-ii dv' Förderung vatzerkkmdisckM Äoekes G-rvrnHme 2 r wird. Ms örtliche SnnvmeLstelbe wurde die MrMchc OÄrrsLrftzwsi be- NvmrL. Die TanMÄMtgen Morn ngtmmto <&tc 4 W»chcn statt
und werden von den RdröfftiLdern des ZEigv«^ei7ts vom Mce- Fvcruenvsvem dmÄ^efllhet in dcsiuTMtten Swmrnerhetztrlen. Außerdem reeche noch ern in der VerstWMttrLng smwsstrrder LMrdwivt an, es möchte zru: näheren AufUchzor^ «n Dortras Über dir! Hindenbnrg-Spcnde gehatton werden. Der ecnw«f«^k OrtSgeisktiche, HVfovediger Widmaun. erklärte sich Nerz« bv- reit und wird am 17. März etmm Bovtrag l-alton. Alle Ara»eftm- *>en toaven von der sicheren Nedecz«ugu.ng erfüllt, datz d«? neuÄ Arbeit von gutem Erwls beeilet sein werde. — Fllr die Grvs; - herzog-Ernft-Ludw-ig-Iubiläumsspende wurden, hier un mrnzsn 558,50 Mark Agcmrnrckt. Die Hauö-Sr»mtt;LMg ergab 345,50 Mck.. Bereite und Körhers<l)«ften stifteten 155 Mt., die Schüler und Schttlevirvren d-er Privat- (Hoftaptan»-) Schule sammelten 24 Mk., die Posibcermteit 11,50 Dck. und die KisendaHr^- beamten 22,50 Mk.
§ Hercheuhatn, 10. März. An Stelle des verstorbenen langjährigen Ortsdieners unserer Gemeinde, Kriegsveteran von 1870/71 Johannes Strauch, wurde der KriegStnvalide Hederich Stein ernannt.
# Michelbgch, 10. März. Gefreiter Fleischer tm Rej.- Jnf.-Rgt. 222, erhielt wegen bewiesener Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz.
KreiS Frietzberg.
** Trais -^91 ünzenberg, 8 März. Dem Reservisten Ott Becker von hier, welcher denn Feld-Art.-Rgt. Nr. 61 im Felde steht, wurde das Eiserne Kreuz verliehen.
SL«rke?rburg und Rh^rnhessen. • ch. Bingen, 9. März. Seit vorgestern sbem) kurz vor 1 l Uhr geht im ganzen Gebiete deS Mitislrheines starker Schneefall nieder, der sich den heutigen Tag hindurch zu einem regelrechten kräftigen Schneesturm auswuchs und schivere Schneemaffen über die ganze Landschaft warf. Der Schnee liegt sehr hoch und gewinnt noch immer an Höhe. Auf dem Hunsrück und überhaupt in unseren Bergen hat er bereits Höhen non über einem Meter stellenweise erreicht, während eine Schneehöhe von S0 Zentimeter ganz allgemein »st. »
8. Mainz, 10. März. In der letzten Stadtverordnete n s i h u n g wurden 16 '>00 Mk. für die Grohherrog-Ernst- Ludwig-Jrlbil«vms-Spende bewilligt. In der nichtöffentlichen Sitzung wurden für die Ausarbeitung eines Entnvrris für den Rhein-Donau-Wafferweg 30 000 Mk. bewilligt. Die Handelskammer bewilligte für denselben Zweck 20 000 Mk. Drr Bürgermeister G ü n d e r t und Dt. K ü l b sprachen eingehend über die Kohlennot und die Versorgung der Stadt mit Nahrungsmitteln.
Kreis Wetzkrr.
ra. S a l z b ö d e n , 10. März. AuS den seitherigen Hausschlachtungen wurden nahezu drei Zentner Speck und Fett für die Schwerarbeiter abgeliesert.
«»»tzever fStstMssmmet.
Gießen, den 9. Mavz 1917.
Der am 30. ööjj&nehec 1894 m LÄerwaLonbur« tn Schlesien, geborene Kv«rVMps«ger Arthur K. ist angellast, ant 10. August '1916 in der hiestserr Herl- mb Wtoifcirnfk/t, wv er tfawr. Tag b^ienstet war luns >«rat heimlich sich entfernte, dem Mttnllsr- wärter H.
60 Mark' ans estem Schvcmke mit salschvL Schüssel enttoembet zu haben. Der AngMvcztr bestwoibet die Begehung des Diebstahls, aber «ruf Grund der p.chme ernchdet das Geruht ihn
des Diebstlchls filr WevM/rt und ocnnÄetUc ihn Ar enrer Ge- fängins straft von 3 Monaten, tvelche Strafe er alsbald anerkannte.
Der früher ans H>of AorganLtr bei VÄnngett bedien stete Meh- wärter ^aAob von Nm'.'MÄ ^>chsw«i8- D duvcksj Urteili des Sch§fs> 2 w- gcrichts Büdingen vom 8. Jami-ar 1917 iveoen Sachbeschädigung
rml einer Woche Gchän-pris beswaft worden, weil er wr 'Uu.ch.st und Septernber 1016 fortqest^t die sovrvm Die»stcherrn gehörige Ddilch durch BeimischrMg von Mrtoffelstücken und Biehgetränkresten varunvckrigt hat. Gegen dieses Urteil verfolgte sowohl der Angeklagte, als «ruh die StM-ttESvsUschLft Berrchsrg. Der AngeAagte bestreitet aiscf) hsBe, die RLilch verunreinigt zu haben, aber auf Grund b:t ^Z«kV«S-Krftmlvne erachtet da? Gericht den Angeklagtsi der Sach>bcsch5dtM«N für übarWßüj und wkA die beiden Be- ruft^gen Kürrück.
Der Ha.ndaK««m .Laopalb L. in Ober-Ssswar ist wegen Körperverletzung
z'rm 3iachLeil deS ^andelSmasrnes Sich von da Vvntz
Schöfiengertckst OrrcAderg m 5 M. GsKrshach veruvteÄr movden Im Mai 1916 kam es Au Obev-Seen^it m beut Stalle btt Witwe Nies °2ochhen den -u Ätvs^skeite:r zwar i«g«n «vrcS
Rindes, d«s jeder vm~ Nr sich in Anspruch twIjJiT. Im Ver
lauft dieser Streitigkeiten schkrro. der Angeklagte den Sch mehrmals mit einem Stock auf b©r Kopf. Die von dem l'5^>geTagte»i etztgelegte Beruhmg hvttr keinen Er'M. sie wurde koftartWlig ^nrürkgav«S6n.
Die bereits wegen Diebstahls vorbestrafte, am 1. September 1894 zu KonigSwa!de geborene Rccherm Ottilie Ftmny H'. ist von dem hiesigen Schöffengericht deegen
Diebstahls und Betrags zu einer Geftulttgrfä7tanisstn«se vrm 8 Monaten »errwtzeiÜ worden. Tie Angeklagte lmt sich am 6. Mgust 1916 unter dem R-cmren Packerin Fiedler im hiesigen Hotel Prvrz Krrl emlvgiert und drei dort lvgierettden Reiser?d«r die vor die Zimmer zum Reinigen gestellten Schche eirtwendet. Am curderu Movgen verschwEtz sie heimlich, ohne ihre 3 Mark betröget^ Scheid fttr U«dW'.rsch^r und Zehrung zu begteichm. Auf ähückiche »eise hat sie auch in Halle, Gotha und Lteidslberg je fam Paar Herrenjchu1>e arttseudct. O-eaerr disses Urteil verfolgte die Angeklagte Berufmls, mu ein» nsiLeve Strafe zu erzieren. sie hatte aber mit ihrem iAechMnittrl keinert CrsoLg, die Bvnchmg wurde kost«^Mig zirrückysoitseu.
Der FsrDrrMvr- MrmrrerZell.
X. Fulda, 9. 3R«5. Gestern trat bas SchwwegschHt iu die B«veis<v.rftrahme öfet. G§ sind 37 Zsrgen und mehowe SachMD- sjckndrge geladen. Der erst« Z«rge, AstdtzuattLrstwochtznrsistor oan B ü r k, gab an, s«mr frül-er grnvochre AtbSsage heute nicht nrchr in allen Teilen mch«ch>eichlULN zu Bnwot. Gr sei bei dem Unfnll sehr ausgercgck gaoostn und S&tne h»tte nicht auf schm» (Ad nehmen, bah bei der ersten Begegenmg mit den Zigsuuerri BUHelm Ebender aus nächster VWtir. auf ihar gezielt bezw. ges'chossen habe. Ter Lsmdwirt Frau- Be Huer von Käuuner-ell erASrte, sich msi d«r 5 Ihre Fall nicht tddehr genau stchimow 0u
können. wurde ttstrk daveosi sechte früher «dge^beive MLchge te** lesen, die er als der MachchaL «nspvcchend boMichsete. Der Ajer«zcher R eiu Hardt evftühltt' von «wem mit Zchemievn am 20. Fed«rar 1912 in Borsch, ob die AnNeQavtrnt als die Schuldigen in v pc tia rf Ht Hwitmen, kann ber Ze»gc tiik Be- strmmthovt iricht sag««. Die Etzonber bestr:chtzmr m Barsch
gewesen zu sakc. «cd Mthetm meinte, watS passimck. darm
müssens hatt bk Fheudor gtfaofni sein! Die Ehefrau R.-jnhardt kanu ebenjatts iricht sagen, ob die Wender aN dierenchon Aigenner in Betracht ßcmnnen, die an dem sra^lsthm Tage in Barsch geLves«r i«rd. Der Zeuge Fistchor SVetn traf die Wxvcher 14 Tao« vor d» Mordtat int F,ildaer Walde m »ömm Dstücht Lagernd. Vrnft kavr niit ernetn grosicur Messer auf ihn #i, tx& er oift itt die Tasche steckLe, als der Förster drohte, von seiner Wm Gebrauch M machen, Puch früher sthpn sück» die Zigemmr ofkns'Ä tm Walde an-
getroffen worden. Ant Tag« nach der Mordtat fand der Zer'.gie in der Mihe der Stelle, an der RarlmmrS anfgesLrÄ-ert tüUKSöc, ein frisch gesthl»rseL>es Lvck> Es mte^te 'oca Gmstasck, dah die i&tnet als Gvsb für den toten Förster Noma-mcö uwi den ZiOMsrsrn vorgesehen tixx. Ter AngMagste Ernst V&eubec bchsichnet bit Än- dieses Zeugen als UttwahrheiL, die am MyMssfenen Zigermer könnten ebtnfb ant>n>‘ S!»nrn«SOerr»sqSvesim \tki, berat die Zigeuner feiert ein Modell. Mohvre .ZeuAsrt bast der Förster &tem rkte grvhe WchukichSeit %xü bsmt trffoifäMtn Förster Romarms gehabt l-abc. Oftmals seien sie oov. Awei Zi- gemrern, verm«Mch Hermarnt mÄ> Wtlhelm V&mbcr, mv auch von der ZisimnernAtQer Iutivne Mend^: nach dent „Förster mit dem roten 3)«rt" befragt tvordan, der sin bi^er Mann sei und sie des öfteren a&tä bau Walde getrieben 'habe. Auch dies 'hesuoeckm sämtliche l>hrgeklagtc. Ueberhaupt vrrteibigen sich dieselben sehr seschiiÄ u«d versuchen olle ZetrgenctnSssgen M «jMfe&en, Tie ßterfymbtma tettert an.
X Fulda, 10. Ntärz. Jnr roei-tzecen Verlauft der Derhcachkuug ssigtt Zeuge Isb. Ekert von Fickda <mS, 9t habe während des BerfalLeS bei MmmerreU eine Aigemrerf«« izab wefyeffcc Müder
ks(N iS-er die WrSsage der vw*mbtivzn Zauain. Lorvb sas^e Wilhelm Evck'Lrrr auf die Frage Gvrick-tSvorsist«sd»n., »b rr etwas dazu zu ftmtetfeu hätte: , Dcü habe ich gar mäji ba imrtf
föt nmnchmal viel ausgefchriehru, waS inan nicht gefügt ks*!" — Dem Zeugen Fvarn, G v tz war von deur Gendarm von BLrck die Chcrrlottv Romst«dt übeD«ch4n worft-L:, um sm nach FuLa %i bringen. UnstMvegS bat sie fli^atuexst, -emmch «ßtretsai zu dürfen. Sie vst-vg hmMr e«r-st m btne rm bk Offbetu
Mchvege zwei Äevolver ftmd, auch mebvere Pock«m«r tvurden arff dem Wege gefunden. Tie Reinhardt hatte dem Zeusen atrch erklärt, sie gÄ)Sre zu der Bande, es wäre gut, wenn diese wüste Gesellchcrsst ernnrat bestraft würde. — Einen Zeugen von Mm- nrcrzetl, hrz wahrend des SchiesienL auf den E^sttderm *iju Bürt mit seinem Brrchrr in der Nähe dem!
Felde bchchöstigt ivar, HieL Wilhelm «bent-er aus sein
Zeugnis iBber die von germrüistat 'ÄnhVNtzttWmgcn eutsegsn: „Da haben Sie ja gar kein Gesicht vor, dast Sft die Wahrheit sagen." — Ter Zeuge Wahl von i'tänumictsdl be§ab sich mit bem Gendarmen van Bürt und vrerazen Dt&famfo*-:.-c,i nach dem Tatorte. Dort lag die Leick)« bt& Förster- auf öett Gesicht und einige Schritte to«i «Ijc eHlfenit bürtfex einem fefowb sich
m te anscheinend mit Händen fr sichrusJ*gLr^r«». 50 Ze:7-M«1sr lrr»ge und 30 Aeuttmeter breite Mulde. bem Do^nrfchaft
eines Gervelwes habe ,7r iwch LsstenSmißtzk? usw. vorg«bmden. — Dem als Zeugen ve«»«mmenen GevichtsftkcTtür Kroll bt Aegen-- wo EM-ft Qfambcr beD»vnrKch eine l^jÄröge /ftlchttiavsstrLft verbüßt, legte dsrstlbe am 31. Mgtrst 1916 tm ÄMntzE ab. In bftftm strgte er, wir sirrd W insiMt btsms z$w&r entoe>^ngegcm- gen, ich und Wtlhelm Ursamrnen, tzermaem abftÄL. Der
Förster kam auf uns zu und steckte Patronen in fern OOv-chr. Er legte die Waffe gqpett mö an, mein Bnü»er Lernurrar 8«n ihin <cker xirvor imb streckte rhu durch zwei hiube»^«Lrber ttbs-L 2 o«re ScliÄsft ^der. — Gehesrnvat Dr. M«x t»n Fulda, drr bk Obdurtron ber Leiche vorgen^Tnrnen hrtte. sftÄk zw« Schlüsse ftst, einer von dstlstn ^rrrr von vorire durck) ,&k% und Lu»g .2 ae- dr?rngen, in der Wirbelsäule steckengeblieben ,rnd rmhedttrak tzKÄch. — Am Freivag bcycib sich das Gericht ttkibfi den AngEsg-tcv Aoocks Vornahme eines Arlgrnsche h rter a mts rurch ScviaTtmet^cU. Am Samstag nehmen die BsrhandLnrgen ihren Fortgang.
— Frankfurt a. M., 10. März. vr. M!. Heinrich Hasst hat sich in der philosophischen Fakultät der Universität als Privat- do^.cnt ft":r daS Fach der historischen und systematischen Philosophie babtlitiert.
Syie!p!an d« KraÄMtse SEr sKM.
Gpernhaur.
DrenStag, den 13. März, abends 6ft, Uhr: »TannhSuser.E Mittwoch, den 14. März, rtachnüttagS 3*/, Uhr: ftMax' und öieselchens Weihnachisreise/ Abends 7 Uhr: „Früblingslutt/
Donnerstag, den 15. März. at^endS 7 Uhr: „Tie toten Äugend Freitag, den 16. März, abends 7 Uhr: „Violetts/ SamStag, den 17. März, abends 7 Uhr: ^Der Evangelimann.* Sonntag den 18. Mätt, nachm. 3^ llhr: ^Ta§ Treimädertharis. Abends 7 Ahr: „Falstaff." Montag, den 19. März, abends 7 Uhr: ^Der Zi-eunerbaron."
SchmrsPiellssur.
Dienstag, den 13. März, abends 71, Uhr: „Don Juan* odei „Das Gastmahl des Dar. Pedro." Mittwoch, den 14. März, abendL 7 Uhr: Viertes Gastspiels deS Herrn Albertj Bassermann:
„Die Wildente." Donnerstag, den 15. Märr, abei:dS7Uhr: Fünftes und letztes Gastspiel deS Herrn Alb Bassermann: „H<nnlet." Freitag, den 16. März, abends 7*/ 3 Uhr: „Der Ribersoorrstiaen Zahmilng.* SamStag, den 17. M«^ abends 7>L Uhr: Zum ersten ^?ale: „Hampelmanns Geburtstag.* FNinksurter Lokolvoffc in vier Akten (nach alten Motiven) von Toni Jmpekooen. Mnsik *s,\ Willy Bredschneider. Sonntaa, den 18. Marz, nachmittags 3'/, Nhr: „Wie einst im Mai." Abends l l A Uhr: „Könige." Montag, den
19. März, abends 7ft, Uhr: „Wieaermnen.* ■gaBeaMHggaMie* .. JL.! i « F . ' | . a nm


