Ausgabe 
24.2.1917 Zweites Blatt
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zu pflegen, einen klaren dentschen willen zu wecken und zur zielsicheren Betätigung aus allen Lebenrgebieten ZU bringen. Ein Verband mit solchen Zielen, zu denen sich Zeder Deutsche bekennen kann hatte erwarten dürfen, alsbald von der gesamten deutschen öffentlichen Meinung getragen zu werden. Stattdessen hatte und hat er fortgesetzt ssfssen eme Fülle von Verleumdungen und Entstellungen anzukampfen, die, obwohl ohne jeden Beweis oorgebrachl, durch unermüdliche Wiederholung nicht ohne

blieben. Sle erzeugten em verkehrtes Blld vom Verbände und dadurch in weiten Kreisen Gegnerschaft oder doch zurückhaltende Scheu Darin must endlich Wandel geschaffen werden. Es darf nicht sem, daß von emem Verbände mit ernsten und wichtigen deutschen Zielen durch hartnäckige Entstellung derselben dauernd HunLerttausende Deutscher ferngehalten werden, bte ihrer Gesinnung nach durchaus zu ihm gehören. * 1 B 1

Zur Aufklärung stellen wir fest:

Es ist unwahr, daß der Alldeutsche Verband Kriegshetzerei getrieben,Chauvinismus" geübt oder gepredigt hätte.

Wahr ist dagegen, daß der Alldeutsche Verband unter den wenigen war:

Gegner KNkV-NLSL'L-Ä S^ÄStSftr ** ^ M> W» &>»«

st.e . ^-^"selegte, wirkschaslllche Hflffung auf den Krieg, namentlich Errichtung eineswirffchaftlichcn Generalstabes" (dies Wort prägte Senator Possehl,

LL NL-SS ÄIM S* " .es den«.» Wehrvereins)' forderten. I z.j)Ub LLL

K 0r h b l m Kriege restlose Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht verlangten. - Wer wünschte nicht heute, des Russeneinfalls in Ostpreußen und der Ikarneschlacht gedenkend, daß wir gleich in den ersten Kriegswochcn elliche hunderttausend voll ausgebildeter Soldaten mehr zur Stelle gehabt hätten!

® § A ferner unwahr, daß der Alldeutsche Verband im Kriege, geleitet vonEroberungsgier" undAnnexionswut",maßlose Kriegsziele" ausgestellt hätte. Wir «rso?d«'iich ^"^n, daß sie, fern von zeder Eroberungssucht, nichts erstreben, als Gewinnung der Notwendigleiten, die zur Sscherung der deutschen Zukunft

f ® § l 5, enbtl ^ t f ntD ? l|r 'M^der Alldeuffche Verband sich einseitig im Fahrwafler irgend einer Partei (es ist neuerdings das Schlagwortalldeuffch-konservativ" aeaen chn aufgebracht worden), oder Wirtschaftsgruppe bewege. Mahr ist vielmehr, daß der Alldeutsche Verband unverrückt seiner Grundausgabe treu blieb, bleibt und b^i^en Stelle zu sem, an der sich über Partei- und Meinungsverschiedenheiten hinweg alle zusammcnfinden können, die wahrhaft deutschen Sinnes find Zu keiner

d«'gesamten"deutsche^vottrs heit"und Woh?^sest^ ^°'band °"ders ^«ung, als daß er rctL, deutschen Sinnes V°gte und?u"rgLe7sucht? was"^

Zur Werbung erklären wir:

2 . r. nut banon, roag roir im Kriege mit dem Schwert errangen, auch davon, wie wir nachher beim Neu- und Umbau unseres Hauses verfahren wird die deutsche wlfZlf »f fSfa Geisteskampf entbrennen, der glücklichen Ausgang nur finden kann, wenn sich über trennende Partei- und Wirlschaftsanschauunqen

hufw-g --n starkes, f-stgeglicdertes, zielsicheres «at onales tzeer zulammenstnd-t. Ein Heer, welches - einerlei wie der Aus- und Umbau im einzelnen erfolgt - durchs^ ibilr.- x» werde, dienlich der Entwicklung deutscher Eigenart, der Bewahrung und Entfaltung echten, deutschen Volkstums, vom rechtze tiaen

an n i^S <r <f S a ^ s od. Unterbleibt er, so droht das Ringen nach dem Kriege in verzehrendste Partei- und Wirtschaftskämpfe aufzuge^n

Unterbleibt er, so droht bie Wiederkehr der vom Kriege nur zuruckgedrängtcn, längst noch nicht vertllgtenJnternationalisierunq" deutscher Eigenart und deutschen Wesens'

mm n ' n ' s ,t " -- -

gliche, nationale «rtonl»!T ^fetT^'z7'einen ®Äb4l!Äb!nbeunT"Ä 'wt^leLn^euL^ Wir SnS^tt ?S Schickschsstuİ"' Sie bedaft?°s Deiüsch«: als Helfer " ^ Sa4,e ber a e *** des Verbandes gilt. Die deutsche Sache steht heute?« ernstester

Wir rufen die Helfer und sind gewiß: es wird ihnen alsbald, wie uns

der Alldeutsche verband

eine snichtbare Stätte deutscher Eemeinschastrarbeit an der deutschen Sache.

1548V

VaLptrrdaLeur und Zeittmgsverleger V. Vanueister, M. d. 9L, Elberfeld. ReÜor Tr.-Jng. Alfred varth, Stuttgart. Geh. Kom- m tc kv a woi C. varüiug. M. d. R. u. d. H. du A., Wiesbaden. Graf VehrVastzettu, Mvjovatsherr, Major a. D.. Bändel in bei Gützkow, Pouün. Geh. Hvfrat Prof. Tr. S. o. velsw, Freiburg i. Br. Dr. 1V. Veumer. M,. d. A., Düsseldorf. Geh. Regierungsrat Oberbürger- zneister Dr. Harald Vielfeld. Arnstadt i. Th. Fabrikbesitzer E. A. Vuch«amr. Hamburg. Graf Varl Dohna. Landrat a. T., Potsdam. Su-erintendent Lbel. Pr. Eylau. Cd. Flügger, Hamburg, hanr Freiherr von Freyberg-Lifenberg. Kgl. Kammerherr, Schloß All­mendingen, Württembg. Universitätsprofessor Tr. Gustav Frölich. Halle a. S. Geh. Oberfinanzrat Oberbürgermeister Dr. Fuchs. Jena. Paul Fuhrmann. M. d. A., Berlin. Generaldirektor Bergrat Funcke. Kamen i. Weftf. Kgl. Kommerzienrat Dr. Aar! Goldschmidt. <^sen a. R. Buchdruckereibesitzer Graes. M. d. A., Anklam. Univer­sitätsprofessor Geh. Regierungsrat Tr. ). Hansen. Königsberg Pr varon Hansen-Aubler. Rittmeister a. T., Mchoratsbesitzer. Sud- nicken bei Liska-Schaaken, Ostpr. Oberverwallungsgerichtsrat Tr. Fr. von Haller. Stuttgart. Loudschastsdirektor Ernst von hertzberg. M. d. Lotttn in Pommern. Freiherr von hepl. Großherzogl.

Hess. Generalmajor, Darmstadt. RegierungS- und Lundesökvnomiie- vat hubach. Königsberg i. Pr. Geh. Rat Tr.-Jng. Emil Airdors. Tüsseldorf. Generaldirektor Bergassessor a. D. Meine, Dortmund. Tr.-Jng. Professor M. «loh. Rektor an der Kgl. Tech». Hochschule zu Berlin. Geh. Hofrat Professor Dr. Ludwig Anorr, Jena. Geh. Rat Universitätsprofessor Tr. Max Noch. Breslau, z. Zt. Berlin- Luhterfelde. Kgl. Pr. Geh. Kommerzienrat Verthold Aörting. Han­nover. Geh. Regierungsrat AM. Stettin. Geh. Kommerzienrat Dr. Heinrich Lehmann. Halle a. S. Berlagsbuchhändler ). F. Lehmann. München. Kommerzienrat Max Lönnie;. Grevesmühlen, Mecklbg. Landgerichtsdivektor Lohmann, Blankenese. Gras Nikolaus Luxburg. Kgl. Bayr. Kammerherr und Ober-Reg.-Rat a. T., Wei­mar. Vizelandmarschall Freiherr von Maltzan. Peckatel b. Penzlin, Mecklbg. Geh. Hofrat Univ.-Prof. Dr. Ernst Mayer. Würzburg' Geh. Hofrat Univ.-Prof. Dr. phil. Hans Meyer. Leipzig. Land^ gerichtsdirektor Hans Meyer. Nürnberg. Rittmeister a. D. und Rittergutsbesitzer von Montowt. Kirpehnen bei Germau, Ostpr. Kgl. Sächs. Kommerzienrat Albert Naumann. Loschmitz Landge- richtspräsident Tr. Gemler. Lübeck. Kgl. Kommerzienrat w. Glfe. Essen a. Ruhr. Ord. ö. Professor an der Universität Gießen Erich

Vpitz, Gie ßen. Senator Großkaufmann E. paffchl, Avcck. Hag» preutz. Hamburg. Kaufmann Gtto von Vagus, Bocrmen. Rev^rat Tr. A. von vieppel, Nürnberg. SchlachtenmaLer Ih. vochov. z. Ql Düsseldorf. Landgerichtspräsideitt F. vohmer, Tvaunstein, Ober- bayern. Rektor der Technischen Hochschule Professor Dr. Atz. tzauer, Stuttgart. Großkaufmann Franz Zchlunk. Bremen. Generalleut­nant z. T. Aarl von Schmidt. Hannover. OiÄ. Professor a. d. Uni­versität Rostock Tr. med. Ernst Schwalbe, Rostock. Senatspräsideul am Oberlandesgerich.t Geh. Justi^rat hermaun Seifarth, Jena. Fideikommißbesitzcr Freiherr von Sternseldt. Regierungsrat, Jack- schitz, Bez. Bromberg. Wirllicher Geh. Oberregierungsrat Stintzing. Potsdam. Tr. B. Stölting. Haniwver. ReichsgerichtSrat Dr. Strecker. Leidig. Geh. Regierungsrat Professor Tr. Sacke, Bre­men. Geh. Regierungsrat Prof. Tr. Trautmanu, Bonn a. Rh. Ad­miral h la suite des Seeoffizierkorps von Thomsen. Kiel. SenatS- präsident a. D. Dr. Thomsen, Charlottenburg. Verlags buchhändler Robert voigtländer. Leipzig. Verbanüsdirektor Dr. Leo wegener, Posen. Professor Dr. Ferdinand Werner. M.d. R., Butzbach bei Gießen. Ehrenanttmann Heinrich westermann. M.d. A., Lütgen^ dortmund. Fabrikbesitzer Dr. Wildgrube, M. d. R., Dresden.

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