Aufruf.
Aul 18, März d. I. blickt Se. Königliche Hoheit der Grotzherzog auf eine 25-jährige Regierungszeit zurück. Zum Jnbiläumstag will das hessische Volk dem Landesherrn ein äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Verehrung darbringen. Es soll eine Jnbiläumsstistttttg entstehen zur Schaffung von Einrichtungen, die der Erholung und Kräftigung unserer hessischen Krieger in einem Erholungsheim dienen.
Mitbürger! Spendet reichlich, damit dieser schöne Plan verwirklicht werde, der uns allen am Herzen liegt?
Jede, anch die kleinste Spende ist willkommen.
Es findet eii»e Haussammlung statt. Gaben nehmen entgegen: die Banken, die Bezirksspar kaffe und die
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Bekanntmachung.
Nachstehende Verordnung des Großh. Kreisamt? Gießen wird mit dem Anfügen bekannt gentacht, daß die Meldungen schriftlich bei dem städt. Lebens- mittel amt, Ostonlage Nr. 13, spätestens am 11. d. Mts. cinznreichen sind.
Gießen, den 9. Februar 1917.
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Sparkasienkonto 3447.63
Mobilien 170.96 10<>/,Abschr.17.— 153.96
Jb 9977.38
Passiva.
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Verwaltungs kosten Rest Reservefonds Reingewinn
1410.—
1633.66
4026.10
2907.62
Mitgliederstand Ende 1915
Zugang 1916 .
Abgang 1916 . . . . .
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Stand der Mitglieder 1916 158
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93 c t r.: Statistik über die Vorräte an Kohlrüben.
Auf Grund des 8 1 der Bundesratsbekanntmachung über Vorratserhebungen vom 2. Februar 1915 (Reichs- gesetz-Blatt S. 54) werdet: hiermit
1. die Kommunen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Verbände,
2. die landwirtschaftlichen und gewerblichen Uttter- nehmer. in deren Betrieben Kohlrüben geerntet oder verarbeitet werden,
3. alle, die Kohlrüben aus Anlaß ihres Handels- betriebes oder sonst des Erwerbes wegen in Gewahrsam haben, strnfen oder verkaufen,
aufgesordert, die am 10. Februar 1917 in ihrem Besitz befindlichen Kohlrüben (Steckrüben, Wruken, Bodenkohlrabi) spätestens am 11. Februar 1917 bei der für sie zuständigen Gr. Bürgermeisterei (Oberbürgermeister, Bürgern! eister) schriftlich anzun'relden.
Tie Gr. Bürgermeisterei (Oberbürgermeister, Bürger' meister) hat die ein gegangene Meldung in ein Verzeichnis einzntragen und die in ihrer Gemarkung vorhandene Gesamtzentnerzahl bis spätestens den 12. Februar 1917 dem Unterzeichneten, Großh. Kreisamt, mitzuteilen.
Wer vorsätzlich die Auskunft, zu der er auf Grund dieser Bekanntmachung verpslickstet ist. nicht in der gesetzten Frist erteilt oder wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark bestraft: auch können Vorräte, die verschwiegen sind, im Urteil für den Staat verfallen erllärt werden. (8 5 Abs. 1 der angegebenen BundeSratsbekmntmachung vom 2. Februar 1915.)
Wer fahrlässig die Auskunft, zu der er auf Grund dieser Bekanntmacknmg verpflichtet ist, nicht in der gesetzten Frist erteilt oder unrichtige oder unvollständige Angaben ntacht, wird mit Geldstrafe bis zu dreitausend Mark oder im Unvermögensfalle mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft. (8 5 Abs. 2 der angezoaenen BundeSratsbekanntntachung vom 2. Febritar 1917.
Gießen, den 3. Februar 1917.
Großherzogliches .Kreisamt Gießen. _ Dr. Usinger. _
Bekanntmachung
über
Enteignung der Fahrradbereifungen.
Diejenigen Personen, die noch Fahrradbereifungen besitzen, haben diese bis zum 15. d. Akts, einschl.
auf dem techn. Bureau des Gaswerks anzumelden.
Tie Besitzer von Bereifirncren sind auch dann zur Anmeldung verpflichtet, werm. sie nicht Eigentümer sind. Personen, die die Berechtigung zur Benutzung des Fahrrades besitzen, sind nickü zur Anmeldung verpflichtet.
Tie Unterlassung der Anmeldung wird nach den geltenden Bestimnrungen bestraft. 1191B
Gießen,! den 9. Febritar 1917.
__ Ter Oberbürgermeister: Keller.
Bekanntmachung.
Mit Rücksicht auf die bestehende .Kvhlenknappheit werden die Dienststunden des Städtischen Lebensmittelamtes, Ostanlage Nr. 13, bis auf weiteres auf die Zeit von
8 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags festgesetzt.
An Sonntagen findet vorniittags von 10 bis 12 Uhr die Aitsgabe von Lebensmittelkarten an Urlauber stab
Gießen, den 9. Febrrtar 1917.
Ter Oberbürgermeister: Keller.
Vorstehende Festsetzung der Tienststtmden gilt auch für das Großherzogliche Finanzamt Gießen. Tre Amtstage finden nutrmehr statt jedeit Dienstag und Sonnabend von 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags. 1190B
Gießen, den 9. Februar 1917.
Olrvßherzogliches Finanzanit: _ I. D.: Franz. _
HolzversteigerungderStadtGießen
Tie auf Montag, den 12. Februar 1917 ausgeschriebene Holz Versteigerung findet nicht statt. Gießen, den 9. Februar 1917. 11896
Der -Oberbürgermeister: I. V.: Grünewald.


