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23.2.1917 Erstes Blatt
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Nr. 46

Der Sietzener Anzeiger

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Erstes Blatt

I6Z. Jahrgang

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Erklärungen im englischen Unterhaus über die neue Lage zur See.

MTB.) Großes Hauptquartier. 22. Februar. .. . , . . .... ... . ... .

ls

(WTB.)

Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Ge«craIfeldmarscha Kronprinz Rupprecht von Bayern.

SrSlich von Armemtitzres drangen nach starker Feuerwirkung mehrere englische Kompagnien in unsere Stcl- Urng^ Krastvckller Gegenstoß warf sie sofort hinaus. Bei Säuberung der Graben wurden 200 tote Engländer prahlt, 39 Mann gefangen zurückgeführt. Er- tnndungsvorstotze des Feindes südwestlich von W a r n e t o n Milch des La Bassse-Kanals und zwischen Ancrc und ^onime schlugen fehl.

ls

Ocstlicher Kriegsschauplatz.

Sceresfront des Generalfcldmarscha Prinzen Leopold von Bayern.

_ Südwestlich von Riga und am Südufer des Narocz- «ees icherterten Unternehmen russischer Abteilimgen bis Ko mvn fl niestärke.

Bei Labusy an Der Schtschara und an mehreren Sieb­ten zwischen dem Dnjeslr und den Waldkarpaihen wurden etnrfle oandstreiche von unseren Stoßtrupps erfolgreich durch- gefuhrt.

An der

Front des Generalobersten _ _ Erzherzog Josef

und bei der .

Heeresgruppe des Gencralfeldmarschalls von Mackensen

herrschte bei Schneetreiben nur geringe Grfechtstätigkeit. Mazedonische Front.

Südlich des Wardnr versuchten die Engländer sich vor unserer Stellung cinzunisten. Sie wurden im Handgranaten- kämpf vertrieben.

Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.

Der Aberrdberichi.

Berlin. 22. Febr., abends. (WTB. Amtlich.)

Im Westen bei Regen und Nebel keine Kampfhand­lungen von Bedeutung.

Im Osten brachte östlich von Zloczow ein Vorstoß von Sturmtruppen 250 Gefangene ein.

Hebbel hot in seinen; Tagebnche wiederholt seiner lusti­gen Freude Ausdruck gegeben über ein nach seiner Beschrei­bung vortreffliches Karikacknrenbild, das er auf einer Pariser Att-sstellung sah und das die Mitglieder des englischen Parlaments als anfhorchende, knurrige oder sonstwiebe­seelte" Vertreter <ru3 dem Verreich" darstellte. Der be­treffende Künstler, dessen Nanre ungenannt blieb, hat wohl etwas eigenartig Komisches an der Volksvertretung jenseits des Kanals entdeckt, und dem scharf nachblickenden und wohl unterrichteten Dichter, dessen Gemüt die englischen Dressu­ren ganz besonders abhold waren, hat dabei das Herz im Zeibe gelacht. Nun malen wir uns einmal werter aus, wie dieses Bild des satyrischen Künstlers wohl heute ausfallen ltni-rbe, wenn er in die parlamentarische Runde Einblick ge­nommen hätte, der am Mittwoch vom englischen Marine- minister die Gefahr und Tragweite der neuen U-Bootmetho- den expliziert wurde. Alles strebtdrüben" nach äußerem 2lusdrnck. In den außergewöhnlichen Zeiten entfaltet man in England eine verdoppelte Redseligkeit, die noch viel mehr ins Auge fällt als die zweifellos ebenfalls verdoppelte natio­nale Anstrengung. In Rede und Mimik zeigen die englischen Minister übereifrige Bemühungen. Bei uns in Deutschland waren in Lagen, die Bedenken, Zweifel, Nachsinnen und Prü- fmrg obwalten ließen, unsere leitenden Stellen viel wort­karger; sie schienen uns zu viel in den Wolken zu thronen, aber das kritische Gefühl kam erst dann aus, wenn das Volk wähnte, es mangle an Entschlossenheit. In England werden solche Neuheiten und Wendungen der Lage außerordentlich reichlich erörtert, und niemals hat uns der Gedanke an die Hebbelsche Entdeckung so wohtgetan als jetzt bei der U-Boot- dvohung, die über den: Jnseltand schwebt. Der neue Kriegs­rat drüben macht es nicht anders als der alte unter Asquith. ,^W.as andere tanzen, muß er schätzen, kaum er nicht jeden schritt beschwätzen, so ist der Schritt so gut wie nicht getan." Wahrlich, auch Herr Carson hat reichlich geschwatzt iiber -Lchritte, die er noch nicht getan hat, über

Mittel, die er erst noch« erfinden will. Bei

aller Beschrvichtigung und Besänftigung, die er vorbrachte, mußten seine Zuhörer doch auf viele stei­nerne Mrne der Angst und Ungewißheit beißen. Carson rühmte die Tätigkeit der britischen Flotte nicht mehr und nicht tveniger, als es seine Vorgänger getan hatten. Wir er- fahren me Zahl der Personen, die von der britischen Schiff­fahrt besowert worden sind ein ganz neuer, aber nur in gewigem Sanne vielsagender Gedanke!, und noch einmal gefiel der Minister sich in der Feststellung, daßim ganzen das Land weniger unter Entbehrungen gelitten habe als ir- aend ern anderer Kriegführender". Wir können hinzufügen: blSher! Denn jetzt soll es anders kommen. Carson redete J* einer wundervollen Lil-ersprcrche, als. er sagte, die Tauch-

boot-Drohung sei keine neue Drohung, sonderneine Gefahr, die wahrend der letzten Monate uns i m m e r wachsend ins Gesicht starrte". Wie treffend und kundig ist hier, zu unserem Vergnügen freilich, das Unheimliche und Gespensterhaste der neuen Gefahr gekennzeichnet! Eng­land hat dieses wachsende und überlegene Ge­spenst zu fürchten, in dessenstarrendem" Blick viel Mensch­liches, Wille zum lockenden Erfolg, auch etwas Schaden- freude, sogar auch ein gewisser Hohn über die bisher ver­hältnismäßig geschont gebliebene Lebenshaltung Albions, liegen mag.Die Bedrohung ist schwer, das Problem ist noch mcht gelöst worden", so sprach Carson.Unsere Verluste sind schlimm und ernst genug", so setzte er. hinzu. Es soll eine außerordentliche Leistung seiii, daß in 18 Tagen britische Schisse 40mal zum Kampfe mit U-Booten kamen. Ob die Ziffern stimmen? Das Gespenst wird's nachprüfen. In­zwischen fordert Lloyd George seine Landsleute dringlich in allen Gassen auf, den Leibriemen enger zu schnallen. Tas neue von Carson vorgeschlagene Syjstem der genauen Gegenüberstellungen und Beröffentlichungen über Versen­kungen soll wohl im Geiste Reuters verwirklicht ioerden. Mißtrauen wird die Welt, auch die neutrale, dabei erfiillen müssen.

genuin geworden zu sein, sei eine große Leistung. Carson erwähnte die Gefangennahme eines U-Bootes durch- einen englischen Zer­störer als einen der feststehenden Fälle. Er bat die Nation, der

Flotte durch Einschränkung der Einfuhr zu helfen und erklärte, ec vertraue darauf, daß die Bedrohung gelöst werde. sUnsere Marine-

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien 22. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 22. Februar 1917 .

O c st l i ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz.

Die Tätigkeit unserer Jugdkommandos und Stoßtrupps wur gestern wieder sehr rege, namentlich im Frontramn zwlschrn Dorna Watra und dem Dnjestr. Unsere Abteilungen ent.edlgten s,ch ihrer Aufträge überall mit Erfolg und brach­ten, selbst nur sehr geringe Verluste erleidend, zahlreiche Ge­fangene ein.

I t a l i e n i s ch c r K r i e g s s ch a u p l a tz. Unverändert.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

An der Vojusa lebhafteres Geplänkel. Nordwestlich von Teveloni wurden feindliche Banden zerstreut.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Eine englische Miuisterrede über den U-Bootkrieg.

? o Febr. ^WTB. Nichtamtlich.) u nterba ns.

-Lei der Vorlage des Marineetats sagte Carson, der Posten für Maml,chasten sehe 400 000 Mann vor. Das sei ein Beweis für ££ Stärke der Flotte. Carson erwähnte kurz dm Wechsel in der Admiralität und sagte: -^cfr denke, daß das Land mtter den gegen­wärtigen Verhältnissen sehr glücklich ist, Jellicoe an der Spitze . r Flotte zu haben. Beatty befehligt jetzt die größte Flotte, die ttmalv die See befahren ll)at, und genießt volles Vertraueir bei Offtzreren und Mannschaften.

Mt Bezug aus die U - Bo o t -D r o h u n g sagte Carson, er wolle davon sprechen, indem er zunächst der Tätigkeit der großen Flotte gedenke und fuhr fort: Ich glaube nickst, daß das Publikum sich klar macht, >vas für Aufgaben der Flotte gesteNt wnrdeir, als der Krieg sich weiter ausdehnte. Die Admiralität imterstutzt weitgehend die Expedition in Mesopotamien, aus Sa­loniki und nt Aegypten und muß die Meere freitalteil. Im ganzen lhat ras Land weniger unter Entbehrungen gelitten, als irgend rin anderer .Krtegsstihrender. Um zu zeigen, was von der Flotte ge- leistet worden ist, erwähne ich. daß die Gesanttzahl von beit über S« beorderten Personen bis 30. Oktober 8 MiWoncn betragen hat.. Bis 30. Oktober haben wir über 8 Mllronen Donnen Sprcng- stoste befördert und über eine Mllion Kranke und Verwundete f c 11 ; Hoher See oder rw Hasen während des letzten Jahres

15150 Schiffe unter uchts. Allein im letzten Januar haben wrr in den britischen Häfen 3764 Schiffe untersucht. Tie letzten Zahleii erntu tigert mich, vorauszüsagen, daß die GesanttsuMme im Februar mcht kleiner als im Januar sein wird. Die Untersee- boot-Drohnng ist keine neue Drohung, sondern sie ist eine Gefahr, die während der letzten Monate 'uns immer wachsend itrs Gesicht starrte. Die Be­drohung ist schwer. Sie ist noch nicht gelöst worden. Kein eutzelnes Wnndernnttel besteht oder kann bestehen, ^lber ich bin voll Vertrauert, daß bei der Entwicklung der ALaßnahmen, die er­dacht worden sind oder erdacht ioerden, der Ernst der Bedro­hung allmählich gemildert werden wird. Während, der letzten zwei Rdonatc ist die Zahl der bewaffneten Handelsschiffe um 47,5 Prozent vermehrt worden. Das hat eilte riesige Menge von Arbett bedingt. Tie Bewaffnung der Handelsschiffe schreitet jede Woche tmmer besser fort. Dar Bruchteil von bervaffnetcm Handels- fchtsfen, dte nach dem Angriff fliehen komrten. beträgt 75 Prozent der der uribewaffneteil Handelsschiffe 24 Prozent)

London, 21. Febr. lWTB.) Unterhaus. Bei der Vor- tegimg des Mjarriieetats sprach Carson eingehend über die T a u ch b o o t s b ed r o h u n g. Tic Bedvohmig sei ernst, es gäbe kein einziges Wundermittel dagegen. Er vertraue aber darauf, daß durch den Ausbau der jetzt erdachten Mittel ihr Ernst allmählich sehr gemildert werde. Die en g l i s chen V e r l u ste se i e n e r n st, aber sie enffprächen ttichtt der übertriebenen Pvahlerei der deut-j scheu Berichjte über sie. Während der ersten achtzehn Febritcrrtage seien 134 englischie, alliierte und neutrale Schiffe aller Art ver­senkt wordeu. Aber während dieses Zeitraums seien 6075 Schiffe in englischeil Häsen angekommen mtd 5873 hätten sie verlassen. Tie Politik des Schüwigens betreffend die Vernichtung feindlicher Tauchboote sei eine Politik, die der deutschen/ AdmiralüLr am wenigsten lieb sei. Ein roeiterer Grund gegen die Bekamttgabe der Zahlen über die feindlichen Verluste sei die Schwierigkett, Mi« Sicherheit die Vernichtung eines Tauchbootes festzustellen. Carsou sggte. er habe die Berick;te von 40 Kämp'sert mit Untzerseebootest erballen. Pierzigmal in ach«tz-ehn Tagen mit dem Feind hand-

leitung fyrt deilrgegenMer erklärt, daß kein U-Bootvcrlust bisher gemeldet sei. «

Unsere Verluste sind schlimnt und ernst genug: aber sie er* reichen offensichtlich die übertriebene Prahlerei der deittschen Be­richte über sie nicht. Trotz dieser Versentüngen und der damit verbundenen Opfer und Leiden habe ich von keinem emzigeit See­mann gehört, der sich geweigert hätte, zu fahren. Das wird daN Krieg gewinnen. Wie sehr auch die Neutraleit nervös gemacht «oder erschreckt worden sind, sic werden unserenl Beispiel folgen. Ich glaube, die neutralen Sckffffe werden in kurzein ihre Fahrten! wieder aufitehmeit. Ich schlage vor, in Zuktmst möglichst täglich die .Zahl der britischen dnvck) Mimen oder Torpedos versenkten^ Handelsschiffe zu veröffentlichen, außerdem die Zahl der Handels­schiffe, die in den Häfcki des ,Bereiitigten Königreiches ange­kommen sind «oder sic 'verlassen haben und eine Lffte von beit!, Schissen, die von Unterseebooteit angegriffen wurden, aber ihnen errtkvinmeit sind.

Carson wandte sich dem Problem zu, ob es ratsam sei, über die Verluste des Feiiides an U-Booten Einzelheiten bekannt zu geben, und sagte: Die Politik des Schlwsigens, )vie sie von! aufeiitmidcr folgenden iAdmiralstäben verfolgt ivorden ist, war eine Politik, Pie jder Feind am wenigsten liebte. Wenn ein U-Boot zu seinem MötHzug ausgefahren ist, so ist das einzige, was die deutsche Admiralität weiß, daß es nicht zurückkehrt..

jtijoinuuiuui. tut. Lfji, uufji t.» muri guiuiHiyii.i

Ich habe Berichte über 40 Kämpfe mit Unterseebooten seit Anfang Februar r-ur Dip daß wir in 18 Tagen über

Februar zur .Hand. Die Tatsache, daß wir tn vierzigntal handgemein geworden sind, ist eine anßerordenlliche: Leistung.

Carson machte Mitteilung über eine Reihe van Berichten, um die verschiedenen Grade von Gewißheit klar zu machen. Ms Beispiel sür die volle Gewißheit wählte er die Crbeutun ei ites U-Bpotes mit seiner M ann scha ft dnr einen Zerstörer. Zwei andere Fälle, die er erivähnte, leg­ten eiilige der von lder Mnttralität gegen die U-Bvote ange­wandten Methoden dar, so den Bericht eines Lnfffchrsses, ärs Bomben abgeworfen hatte, wo ein Unterseeboot eben irntergo- taucht war, und ein ähnlicher Bericht von emem Flugzeug in/ Verbindung mit einem anderen jll-Boot. Mit Bezug auf den Schiffbau sagte Carson:

Keine einzige Helling ftvird während der nächsten Mvmwe unbenutzt bleiben. Ich bitte die Arbeiter, mtt unermüdlicher Energie zu cn:betten und die Nation, in die Beschränktmg der Einfuhr zu willigen, unt die Aufgabe der Admiralität leichter zu machen. Ich bin sicher, daß «die Bedrohung gelöst w'u'den kann, aber nur, wenn die Nation auf dem angedeuteten Wege mit der Flotte zusammenarbeitet.

Reue Maßregeln Englands zur See.

New Pork, 22. Febr. (WTB.' Meldung des Reuterschen Bureaus.^ In einer Unterredung mit dem Londoner Berichterstatter derAssociated Preß" über die Wirkuwqen des neuen T a u ch b o o t k rti e g e s sagte der Blockademinister Lord Ro b e r t C c c i l:

Bisher hatte der Tauchbootkvicg wenig Wirkung aus die Einfuhr von Lebensmitteln in unser Land, Er griff aber auch in einiger

U1U J. Vi- l. Vj L l I | uuu. UUUJ in uiuyu.

Ausdehnling in den Haitdel zwischen bcu neutralen Völkern rät. Zum Beispiel laufen die meisten Schiffe, die von Skandinavien oder Holland nach Amerika und umgekehrt fahren, nach Uebvrein^ knnft die Häfen des Vereinigten Königreichs an, um Unbequemlich-

riH frttt 1t1tO Stf' ^ A.tC C* ^

leiten unb die Gefahren einer Durchsuchung auf hoher .See zu vermeiden. Einige dieser Schisst wollen den Gebrattcb nicht sort- setzen, untlugeriveise, wie wir denken, da die Gefahr des Anlaufen» von Häfen in dem Bereinigten Königreich keine ernste ist, mtd das Anlaufeit für alle Teile sehr begnem war. Tie denttche Piraten-» mllarung ist taffächlich kein Bliisf, dafür ist sie viel zu mörde­risch. Aber ihr Schrecken liegt nicht irgendwie in einer allgemeine Zerjtörung, da die wirlliche Zahl der irersenkteit Schiffe nur einen sehr kleinen Bruchteil der Schisst beträgt, die unbeschädigt durch- kommen, sondern gerade in der Unsicherheit ihrer vereinzeltest chläge. Wir sind darum besorgt, die Wünsche der Neuttalen hierin wie in allen anderen Dingen zu erfüllen. Wir richten es deshalb so ein, daß ln geistifsen Fällen, wo ws«r davon überzeugt sind, daß dte betetligten Schiffe nicht zugunsten unserer Feinde Hmtdel trei­ben, diese Schtfse tu anderen brtttschen Häsen mttersncht werden ,ollen. Naturltch bedeutet dtes mcht ein Preisgeben unserer Rechte der Durchsuchung, was offenbar sür uns uimiöglich wäre Es be­deutet nur, daß nur eine Form der Ausübung dieses Rechtes mit anderen vertauscknnt. Um unsere Handlungsweise ganz llar zu zachen, erklären wtr, gletchzeittg, daß Schisst, die versuchen, die Blockade mtt Waren rur oder von Deutschland direkt oder indirekt zu durchbrechen, ttch der B e s ch l a g n a h> m e durch ein P r i s e n - ? c . ri . t !J! t aussetzen. Wir fügen hinzu, daß, wenn die Schiffe nicht sretwilltg etnen brtttschen Hasen zur Untersuchung antausen, ffe ttch.mcht beklagen können, w'enn ihre Haltung siechem Verdacht aus/etzt, ja etnen erstllassigen Beweis bildet, daß sie sich mit feind-i lichem vandel besaßen. Das ist der Simt unserer neuen Bekannt-, machung. Ste wird, das hoffe und glaube ich, keinen prakttschen Unters chted gegen das gegeirwärtige System bilden, das gcirau so Wetter lausen wird wie bisher. , <

-c- ? öon, 22. Febr. (WTB.) DieLondon Gazette" ver-

ofsentttcht eine Bekanntmachnng, die erklärt, daß das . u t sch e /M e in o r a n d u in über den Tanchb o otkriea rii kras/em Widerspruch zu den Regeln des Völkerrechts, den ^rderttngen der Menschlichkeit und den Pflichten des Fein-

w e iides Frärdes mache essür Engl and nötig, W iergretfen, um die Wirksach- Maßnahmen aufrecht zu erhalten, dte in dem ernsten Be- strebcn ergriffen worden seren, zu verlnndsnm, daß 6)ebr>-nirbLS, gntcr ^ irgendive!ckser Art die Länder des Feindes erreicben oder verlaneu komren. Zu diesem Zweck würdeii die Sckstfse die Waren strrchlicher Bestimmung oder feindlichen Ursprungs der Aufbringung und Beschlagnahme unterwors^n nidjt beit englischen und alliierten Stteitkräffen reicklick S ,lC hett böten, ihre Ladung zu lmterttick^t^ ß^ter der Beschlagnahme untentwrscn sein Es sei »^lckck

sehen, das; ein Schiff das auf See cnff dem W^> vonT^ ?

mm neutralen L-ch und den Zugm^uu-gvchL^Z^