rttgnt ub^mLtzrgc «ttSWjnimit ist flruftrrhrm »w™
in tVtagc kommen, das; ein derar-iiger Windsor' dm- stimmten Bedingungen veekaust. ans Grund der- du- (imihalfung unzuverlüssiger L« ^
>uverlang vom Lande! ausgeschlossen wird, F-ern«^ nach bn
ÄTftÄ' '.r ri | ^ M«uÄtcllkn^
Xn M PueiDcrzerchnrssen vorgeschriebe,!
bwudier zu den angekündigten Pre^s«!'geacii'Ba-rzMun« lücht^ver-
5uinn >r m.S BAnimung noch dahin ergänzt, daß die
Gec^nM^ gs^ n,d)t bcm gleichEgen Verkauf an- dercr Gegenftandc abhangl.g gemacht werden darf.
- ^ u der Preisprüftmgsstellen und der sonstigen
PrZmuchL ^NMs^Ln SC9Cn f0 ‘* Cn E-lbaren
p; rt h« >>7! eichnn n g. Kriegsfreiwilliger Fritz Linker X *'^ h,? w j, r^ C ^ meiftcr§ - Linker, früher im Res.-Regt. 222 G$Lm ftmi 9 l 2 m ,u a l ° mp L i,n ^l 'Bat. Weimar, erhielt das und wurde zum Gefreiten befördert. - Kurt F r e y aus Gteßeu, welcher mit dem Eisernen «HILI'-k .* c 1 ?"Sgcze,chnet tüurbe, erhielt nun wegen her- keä?meda^ 3:av ^ crfcit vor dem Femde auch die Hessische Tapfer-
^ Gr oß Herzog-Ern st-Ludwig-Jub iläums-
^rrstung Die Sammlungen in unserer Stadt haben, lme wrr hören, xn den letzten Tngen eineir ersvenlichen Fort- gung genommen.^Von Einzelpersonen, Firmen und Banken sind ansehnliche Beiträge gespendet worden. Bei der .öous- fammlunH zeigen die vielen kleinen und kleinsten Gaben, das; dch? Verständnis für den segensreichen Zweck der Stiftung rn die weitesten Volks kreise gedrungen ist. Auch mehrere Vereine haben Spenden teils bereits' geleistet, teils in cknssicht gestellt. Da am 26. Februar die Mrechnung oorgenommen werden soll, ist es dringend erwünscht, daß jeder, ber rwch sein ©djerflein beitragen will, dies möglichst J®* 1 i>eni Schlnßertzebnis wird hoffentlich zum ckn-sdruck wurmen, daß unsere Stadt hinter den übrigen Städten des Landes nicht zuriicksteht und daß der bekannte -Opfersrnn unserer Bürgersck>ast sich auch in diesem Falle bewahrt hat, wo es gilt, die Mittel zur Erholung und Ge- sundirng unserer heimgekehrten Krieger herbeizuschaffen.
**Zum Verkehr mit Kriegsgefangenen. | u 7 Verordnung des stellv. Generalkommandos vom
H- lOj.4 tft u. a. das unbe fügte Verkaufen und Verschenken von Sachen an Kriegsgefangenever- ^o^en worden, hiernach ist insbesondere auch die unentgeltliche Verabfolgung von alkvholisck>en Getränken an Kriegsgefangene durch nicht berechtigte Berkaufftelleninhaber ^ooten und strafbar. Es liegt im dringendsten Interesse aller Wirtschaftsrnhaber, fick) genau an diese Verordnung zu halten, da sie bei Zuwiderhandlungen außer den Strafen'des Belaqerungsqesetzes auch die Schließung ihrer Wirtschaft zu gewärtigen haben.
** Kartoffelhöchstpreise Bei einem Verkauf untereinetn (Zentner dürfen für das Pfund Kartoffeln ab Lager oder Verkaufs stelle nicht mehr als 6 1/2 Pfennig gefordert und genommen werden. Bei eineni Verkauf vvi, einem Zentner oder mehr Kartoffeln darf fiir den Zentner frei .Keller des Verbrauchers nicht mehr als 5,85 Mark gefordert und genommen werden. Siehe Bekanntmachung.
** Schlüsse lwarenVerteilung (Grieß). Der lörieß 'kann von Freitag, den 23. Februar 1917 ab in den Geschäften, bei denen Eintragung erfolgt ist, in Empfang ge- mmxjtm werden. Es entfallen aus die Person 125 Gramm (Arrest. Siese Bekanntmackpmq.
** Dre Hessischen La n d e s be zu g s s ch e i n e für den Bezug tarn Zucker für den Monat Marz 1917 find ein- getwffen. Diese Scheine niüffen spätestens bis znvl 28. Februar 1917 zum Umtausch vorgelegt sein. Siehe Bekanntmachung
** Bierglas- und Bi er krugdeckel ans Zinn sind bis zum 1 März d. I. einschließlich auf dein technischen Bureau des Gaswerks anznmelden. Mlseres siehe Bekanntmachung.
"Der Konzertverein macht nochmals daraus auf- merksam, datz das für den 35. Februar 1917 angesetzte Orchester- Konzert bis auf weiteres verschoben werden »nutz. Der Tag, an welchem daS Konzert startfindet, wird sofort nach Festlegung bekannt gegeben.
** Die Melde fri st für die techni scheu Lehre- r innen-Sem i na re. (Hcmdarbeits- und Hansivimchafts- lchverttmea) ist vom Gvoßh. Ministerium. 2lbt. für Schul an ge lege n- hetten, weuerdmgs bis 16. März erstreckt worden. Es empfiehlt sich aber, mit der Emreichmrg der Gesuch? nicht bis zum letzten Termin zu warten, da mir eine beschränkte Zahl von Seminaristin mm ausgenommen werden kann urw für die hiesigen Seminare an der Aliceschule bereits eine größere Zahl von Aufnahmegesuchen wjdiegt
** Das heutige Kreisblatt Nr. 22 enthält Bekanntmachungen, betreffend die Reichsstelle für Druckpapier, Durchfuhr vor» Marmeladen und anderen Fruchtkonserven, Verkehr mit Gerste, höhere Ausmahlung des Brotgetreides, Treibriemen in slill- aelegt«, Betrieben, sowie Beschlagnahme und Freigabe von Calci um-Earbid.
Landkreis Gießen.
O D 0 r f - G i l l, 22. Febr. Die Sammlung für die Grob- Herzog - Ernst-Ludwig - I u b i l ä u in S - S p e n d e ergab 115 Mk. in-der hiesigen Gemeinde. An der Sammlung sind'auch die Schulkinder mit 14 Mk. beteiligt.
" Grüningen, 22. Febr. Dem Kanonier Wilh. Euler, welcher feit AuSbruch deS Krieges bei dem Feld-Art.-Rgt. Nr. 25 steht, wurde das Eiserne Kreuz 2. Klaffe verliehen.
)( Mainzlar, 21. Febr. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielten Wehrmanri 2Lilhelin Dietz und Fahrer Ludwig Vogel von hier
I. Saasen, 22 Februar. Der seit Kriegsbegiun im F'lde flehende Gefreiter Karl S che pp wurde, nachdem ihm schon im Jahre 1915 die Rassische Tapferkeitsmedaille verliehen wurde, mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl- ausgezeichnet.
Kreis Alsfeld.
** Lehnheim, 22. Febr. Für die Ernst Ludwig Jubiläum s spende wurden in hiesiger Gemeinde der recht schöne Betrag von 93,80 Mari aufgebracht. Tie Schule brachte 11,30 Mark aus.
20 T, r W < ü !?.* *7 t " t !**■ 501 -->,«« «emeiwOe sind
ki« der aus Gieße» angemeldet worden. Ein
&l&* en barmh-rziger Nächstenlt-b- i n schwerer Zeit der
Kreis Louterbach.
1 * K' ^ ^Ebr. Nachdem nunmehr der Schnee ganz alln ahüch von den Feldern verschwunden ist. wird eS möglich? ein Urteil über den derzeitigen Stand der Wintersaat abzugeben Weise kann nun sestgestellt werden, daß die Saaten, wie auch der Klee, dank der schützenden Schneedecke die lanq- strengen Frosttage durchweg vorzüglich überstanden au . b ! n be X te l) Hoffnungen berechtigen. Eben sind unsere Ü V n l L b c C . m O^nen der Runkel- und Kohlrabenmieten be- »chattlgt. Dre Befürchtung, daß die arge Kälte hier großen Schaden mi lchtet haben könnte, erwe.st sich glücklicherweise als irrig.
H c ®l c t V unf ®K beara - Kohlrüben, welche unmittelbar unter der a ügehausten Erde lagerten, haben Not gelitten, während alle anderen wohl erhalten sind. - Aus dem falbe der Ehre fiel einer oer ältesten Kampfer aus unserer Gemeinde, der Landsturmmann Üf/h. ^stand 2" Lebensjahre und hinterläßt eine Witwe m»t einem Klnd. Er war von Berrif Weber.
Kreis Schotten.
Vogelsberg, 22. Febr. Heute fliegen me -memn d. h. sie unternehmen ihren ersten Reinigunqs-Aus- >W nach harter, langer Winterszeit. Soweit sich jetzt übersehen, laßt, haben dre Bienen die strenge Mnterkälte gut überstanven, vorailsgesetzt, daß es ihnen an Futter und Schutz nicht gefehlt bcr -txfytec noch nicht überall gewichen, so kommt es bei den ersten RemigunHsausflügen leicht vor, daß die Bienen von dem Lxhnee, der in der Nähe des Menensicmdes liegt, geblendet wewerr, auf den kalten Boden fallen und zugrunde gehen. Dadurch rötmen Völker geschwächt tvcrden. Ein Stroh- oder Bretter- velag auf dem Boden schützt hiergegeir. Bei dem großen Wert, den der Bienenhomg in dieser KriVs'zeit hat, ist die Bienenpflege umsomehr angebracht.
yfi, ^Vogelsberg, 22. Febr. Enre jahrhundertkcmgt ^rnrichtnng imsever Gegend tvaren die Spinnsiüben. Sie hatten «w. ^^kHer^i-elvrisckn Bckeuitung, sie waren die Pske gestatten des Volkslieds, der Vökkserzählung, des Märchens, des Vvkkswitzee mrd des Volksschwankes. In ihrer Blütezeit bildeten sie einen Born^ der geistigen und sittlichen Bolkskräfte. Mit dem Schwinden Spinnrades, das den SpinTrstuden den Nameir gegeben, begann der Verfall dieser Volkseinrichtung. Nicht fettevi kam es vor, daß S'pwvstnben toegen ärgerniserregender Vorkommnisse polizeilich geichlossen werden mußten. Was heute >wch von den Spinnstuben übrig geblieben, fristet ein kümmerliches Tasävr nüd besteht nur noch dem Namen nach-. Spinnstuben im früheren Sinne gcht es nicht mehr.
Hessen-Nassau.
— Frankfurt a. M., 21. Febr. Die hier erfolgte Versteige- rmrg der Münzensammlung des verstorbenen Staatsanwalts Dr. M. W e p g a n d (Düsseldorf', brachte überraschend hohe Preise. Es wurden u. a. bezahlt: für zw>n Taler von Johann III. von Jülich und den Goldabschlag eines solchen 9500 Mk., für eine dreifache Taler- klippc Johann Wilhelnrs von Eleve 3100 Mk., für einen Doppel- taler 1567 des Grafen Herniann von Neuenahr 27.50 Mk., für einen goldenen Gnadenpsennig Wilhelms von der Pfalz 3200 Mk., für einen Goldgulden und pvei Broschen der Burggrafen von Ham- merstcin 1100 Mk. ustv. — Die Preise übertrafen im Durchschnitt die aller fncheren Versteigerung^ ganz erheblich.
7~' G r 0 ß - Z i ni nr a r i,, 22. Febr. Wegen Geslügelausfuhr ans Hessen wurde der Geslügelhändler P u l l m a 1111 zu 1000 Mk. und sein Sohn zu 500 Mk. Geldstrafe durch gerichlliche Entscheidung verurteilt.
Scric^tsfaal.
Ein unaufgeklärter Mordversuch.
)\ Marburg, 20. Febr. In der Nacht zum 14 Tazember vor. Jahres imirb? im Torfe Speckswinkel im Kreise .Kirchhain eine LandNnrtssrau, deren Mann im Felde tveilt, zu nächtliä>er Stunde in ihren: Bett überfallen und durch einen Beill-ieb am Kopfe verletzt. Nur dem Umstande, daß sie den Kops zur Seite geneigt, hatte sic es angeblich zu danken, daß der Sck^ädcl nicht zertrünmiert tvurde. Ter Täter, der es augenscheinlich auf das im Bette versteckte Geld abgesehen, hatte sich auf ihr Hilferufen- eiligst entfernt. Ter Verdacht lenkd- sich auf einen im Hause befindlichen 17jährigen Landwirtschastsgehilfen, der mit der Verletzten sehr nahe verwandt ist. In der hmttgen Verhandlung, in der außer einer Menge Zeugen auch noch), der Tircktor' der Landesheilanstalt, Prof. Tr. Iahrmärker, vernommen nmrde, stellte der- junge Ndrmi, der höhere Lehranstatterr besucht hat, die Tat in dlbrcde. Es wurde mrch festgestellt, daß er mit seinen Ber- wmrdten in bestem Eiirvernahmen lebte, und daß ihn fein Vatev mit Geldnritteln nicht knapp hielt. Das Gericht sprach ihn frei.
Uttiversttäts-Naebriehten.
Die Frankfurter Studenten an den Kaiser.
Frankfurt a. M., 21. Febr. Von einer vom Altgememen Studentenarlsschuß der Universität Franklurt a. Dl. einberusenen allgemeinen Studenten-Versammlung wurde heute abend folgende? Telegramm an den Kaiser abgefandt: „Die Studentenschaft der Universität Frankfurt a. M., von ihrem Rektor zürn Zivildienst aufgernfen, hält es, vo,n Geiste der '.'lnqusttage 1914 durchdrungen, b'ir ihre selbstverständliche nationale Pflicht, sich erneut dem Vaterlande zur Verfügung zu stellen. Bürger und Bürgerinnen der jüngsten alrmt mater bekunden damit, daß sie von demselben opferwilligen Gietfte, von derselben Treue zu Kaiser und Reich beseelt ind tvie die alten dentsck.eir Hochschulen. In begeisterter Versamin- lung geloben sie Ihrer Majestät unwandelbare Treue und bringen Gefühle tiefster Verehrung zum Ausdruck."
vermischte».
Berlin, 21. Febr. (WTB.) TieZ. am Mittag" meldet: In N e u k ö l n wunde die Familie S ch in i d t, bestehard aus den Eheleuten, einern vierzehnjährigen Mädchen und einem acht- jälwigerr Knaben tot aufg<chmden. Sämttiche Gashähne in der Wvtmung wareir geöffnet und alle Fenster und Türen versck-loffen und mit Watte verstopft. Frau Schmidt litt soit längerer Zeit an Brustkrebs pnd ihr Ebemcmn äußerte verschiedenen Personen gegenüber, daß er lieber mit seiner Famitte in den Dod ginge, als die Leiden seiner Fran noch länger mit anzusehen.
* D 0 r t in u n b , 20. Febr. (WTB). Heltte nachmittag gegen 1'/, Uhr ereignete sich aus der Z e ch e ^Kaiserstuhl II" eine Schlagwetterexplosion, bei der drei Bergleute getötet und lieben verletzt wllrderl.
Magdeburg, 21. Febr. (WTB.) In eimun Schuppen am Lorenzweg wurde eine Gehei in sch! achterei entdeckt mrd mlsgestoben. Jtr der Zeit vorn 16. Fan. bis 17. Febr. wurden über hundert Schweine heimlick- geschlachtet und das Fleisch ohne Unter-
fvchmrg vm» grStzttn Döff an ebrot S chaUvü bck zu 349 Mark EBt
das Pfund verkauft, der es weiter verMrste. Gegen alle Beteillg- tcn wurde eine swasrechttiche Untersuchung eingeleitet.
Airchliche Sa^ri^Um
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag, 2 4. Febr. 1917. Vorabend 5.45 Uhr. — MorgS. 9 Uhr. Abds. 6.10 und 6.45 Uhr.
Gottesdienst der israelittschen Religionsgesellschaft.
Sabbatfeier den 24. Febr. 1917: Freitag abd. 5.30, SamStag vorm. 8.30. Nachm. 3.30. Sabbatansgang 6.45 Uhr. — Wochengottesdienst: morgs. 7 00, abds. 5.30 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzew
Febr.
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Höchste Temperatur am 20. bis 21. Februar 1917 ----- + 6.6* C. Niedrigste „ „ 20. „ 21. , 1917 --- — 0,8*0.
Niederschlag: 0,0 mm.
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letzte Nachrichten.
Wilsons Vollmachten.
Haag, 22. Febr. Die Vorlage für die von WNson erstrebte Vollmacht, alle Schiffe unter arrrerikanischer Flagge. gleichgÄttg- ob sie dem Staate gehören oder PvivatbleM find, oder ob sie im Auslände sich befinden, der amerikanischen Staatsgewalt zu unter»-, stellen, wurde dem Senat eingereicht. Me Opposition dagegen ist keineswegs unbedeuvmd. Besonders in polittschen und inriftischen! Kreisen herrscht starke Empörung darüber, daß Wilsons Rechte in der Art ausgedehnt werden sollen. Cs sei unwürdig und stehe tn£t der Verfassung im Widerspruch. Dadurch würde Wllson über .Krieg und Frieden entscheiden körmen, was nicht einmal in monarchischen Staate?k dem Träger der Krone möglich sei. Natürlich führen diese Proteste zu heftigen Angriffen der englischen Kriegshetzer gegen die Pazifisten, denen oorgewvrfen wird, daß sie Wilsons Machtvollkommenheiten systematisch beschränken wollen, und dadurch, wie die „New York Times" behauptet, die Ehre und die Interessen der Vv> einigten Staaten bedrohen, >
Die neutrale Friedenskonferenz.
Kopenhagen, 22. Febr. Die neutrale Friedenskow- serenz gibt bekannt, daß ihre Mitglieder in Holland und der Schweiz, Nonoegen, Schweden und Dänemark nach Aüstritt .Henrys Fords ^einig seien, die Friedenstätigkeit auch ohne Uitterstützung Fords in gemeinsamer Arbeit forlzusetzen.
Der „Bund" zur Kriegslage.
Bern, 21. Febr. Das Problem des englisch-französischen Durchbruckis in einfacher wie konzentrierter Gestalt wird räumlich allmählich so genau abgegrenzt, daß die Deutschen es verhältnismäßig leicht haben, offensive Gegenmaßnahmen zu treffen. Znm U-Bootskrieg schreibt er u. a., den nachweisbaren Erfolg des U-Bootkrieges müsse man in der Unter- bindimg des Seeverkehrs im Mittelmeer erblicken. Unter an- derm werde die Verschiffung italienischer Truppen nach Saloniki in hohem Maße gefährdet.
Frankreichs Stimmung.
Bern, 22. Febr. 9lngesichts der wirtschafklrchen Sorgen Frankreichs, erllätt der „New Yorker Herald" in seiner Pariser ^ Ausgabe, daß die Landesstimmuug derzeit der Stimmung ähnelt, als die Regierung im Herbst 1914 nach Bordeaux übersiedelte und alle Pariser in Erwartung giuter NachrichtM sich um dick Zeitungen rissen. ?^tch jetzt sei die Bevölkerung gewilll, Leö>e« zu ertragen, >vünscl)e aber zu wissen, wie weil die Entbehrungenf gehe,:, die man ihr auferlegen wolle. Man solle also cmfhüren, Frankreich die Wahrheit ttvpfemveise beizubringen.
Der bulgarische Bericht.
Sofia, 21. Febr. Mazedonische Front. Zwischien. Wardar und Doiransee lebhaftes Artilleriefener, das namenttich in^ der Umgebting von Matschukovo gegen Mitternacht sehr lebhaft ivurde, wo feindlich? Instniterieabteillmgen vorznrücken versuchten, aber durch Sperrfeuei' angehalten wurdeic. Auf dem übrigen Telle der Front schrvache Artillerietätiäteit: längs der Südabhänge der Belasica Plauina nnd in der Ä»ene von Serres zerstreuten wir dmch Feuer feindliche Patrouillen. Ein feindliches Flugzeug warf wirkmrgslos Bontben auf den Bahnhof von Oktschillar.
Ru m änische Front: Oestlich von Tulcea Jnfantew- nnd Viafchinengewehrseuer aus beiden Seiten des St. Georgsarmes.
Markwähiung in Polen.
Königsberg i. Pr., 22. Febr. (BT.1 Auf Grund der imrgst erlassenen neuen Wcifynnlgsvvrsckrriften stellt der Magistrat vvn Warschau den rcercen Hauslialtplan in Markwährung auf. Alle Rechnungen, Gebälter und svnstige Ausgaben werden von ihm künftig in dieser Währung gezahll.
Die Japaner in Tsingtau.
Rotterdam, 21. Febr. Der „Nieuwe Rvtterd. Eourant" > erhielt twn Bord des japanischen Dampfers „Sakske Maru" interessante, voin Januar 1917 stammende Mitteillmgrnl über Tsingtau. Darnach besteht die deutsche Bevölkerung in Tsingtau größtenteils aus Frauen und Kindern, welch' vielfach durch das deutsche! Konsulat in Schanghai unterstützt >oerden. Die Mehrzahl ber Männer befindet sich in .Kriegsgefangenschaft in Jat«n. Sie^ dürfen mit ihren Famllien regelmäßig korrespondieren und hab«r keinen Grund zur Klage. Japan sorgt ausgezeichnet für sein« Kriegsaesangenen. Man kommt in Tsingtau im Verkehre mit japanischn Offizieren imb Voamten mit der deutsä?en Sprackv mel weiter als mit der englischen. Die Japaner haben ein eigenes Stadtviertel errichtet, dessen Bauart eine Mischung deutschen und japanischen Stiles ist.
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