Nr. 43
Ter Stehene? »nzet-er
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\bZ. Jahrgang
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General-Anzeiger für Oberhessen
vienrLrg. 2}. Februar
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Line amerikanische Note an Oesterreich -Ungarn.
ßes Hauptquartier. 19 I^pbrnar mwficr fi'rnor w n\ ^ ™ ^ d
(WTB.) Großes Hauptquartier. 19. Februar Westlicher Kriegsschauplatz.
Asr den meisten Stellen der Front herrschte starker Nebel der die Tätigkeit von Artillerie und Fliegern einschrankte und nur Erkrmdunqsvorstvße zuließ.
An der Wachsamkeit unserer Grabenbesatzungen scheiterten zahlreiche Unternehmungen des Feindes; unseren Erkundern gelang es. mehrere Gefangene einzubringen.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Nichts Wesentliches.
Mazedonische Front.
Vorposten-Geplänkel und vereinzeltes Attilleriefeuer Zwei feindliche Flugzeuge murden abgeschossen.
Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.
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Der Abendbericht.
Berlin. 19. Febr., abends. (WTB. Amtlich.)
Am Morgen scheiterte ein e n g l i s ch e r V o nst o tz süd- nrestnch von Messines (nördlich von Armentieres)-, sonst im Westen bei unsichtigem Wetter, im Osten bei strenger Kalte nichts Wesentliches.
_ c§Eon hält noch immer Beratungen ab, und es
heißt, die Meinungen im Kongreß seien geteilt. Wir wollen kt* täglichen Meldungen, die uns darüber zugehen, nicht allzu hoch einschätzen, sondern uns einfach in Geduld fassen. Etwas mehr Interesse nötigt uns schon die neueste Denkschrift ab, die der Präsident an die Wiener Regierung hat abgehen laßen. Er greift darin auf die Fälle der „Ancona" und „Per- lra" und auf die darüber herbeigeführten Verhandlungen zurück und stellt ganz überflüssigerweise noch einmal die Anfrage, ob die Wiener Note vom 31. Januar über den vett- schärsten U-Bootkrieg die früheren Zusagen widerrufe. Wir vermögen in diesem Vorgehen Wilsons nur eine einstweilige Verschleppung seiner Entscheidung zu erblicken. Man könnte nr der- Erinnerung an die letzten Wilsonschen Verlautbarungen über den U-Bootkrieg, wonach der Präsident sich sträubt, zu glauben, daß Deutschland im Ernste die Absichten hege, d« es mitgeteilt hat, vermuten, es liege hier ein weiterer Versuch der Einschüchterung vor in dem schwer aufzugebenden Glauben des Präsidenten an den Systemwechsel der Mütelmächte. Wenn Berlin die entschiedene Tonart aufgebracht, die unbeirrbaren Entschlüsse gefaßt hat, dann ist wenigstens Oesterreich-Ungarn vielleicht noch bereit, in dem alten Fahrwasser von rücksichtsvollen Verhandlungen und Entgegenkommen aller Art noch herumzuplätschern? Herr Wrllon wird sich täuschen. Es wird sich zeigen, daß die Mittel machte treu zusammenhalten und jede Hoffnung auf Meinungsverschiedenheiten oder auf verschiedene Grade von kriegerischem Willen trügerisch sind. Wir sind überzeugt, daß die Wiener Regierung schon in kürzester Frist alle Zweifel beseitigen wird.
"In der „Deutschen Tageszeitung" wird festgestellt, die Abreise des amerikanischen Bi-otsä-afters Gerard aus Berlin sei insofern zu begrüßen, als daniit endlich eine gefährliche Vermittlungsstelle für wichtige Nachrichten ins feindliche Ausland verschwinde. Die „Deutsche Tageszeitung" deutet an, der unkontrollierte Verkehr der amerikanischen'Botschaft mit ihrer Regierung in Washington habe mit der Zeit deutsch-feindliche Tendenzen angenommen und beispie^weise befürchte man, daß das Unternehmen, welches Sir Roger Casement an die irische Küste führte und seine Gefangennahme und Hinrichtung zur Folge hatte, über Washington rrach London verraten worden sei. Wir können doch nicht recht glauben, daß diese Gerüchte in vollem Umsange auf Wahrheit beruhen, denn sonst würden Pflichtverletzungen amtlicher Stellen vorliegen, die alle Uebergriffe der Amerikaner rn Berlin zu verhindern hatten. Vielleicht wird dieser Fakt noch näher untersucht werden.
Eine andere Frage schneidet eine Zuschrift der „Rhei- nrsch-Westsäl. Zeitung" an. In der Zuschrift heißt es:
,Herr Gerard, der Botschafter Wilsons, ist bei seiner 9lb- reve rn der großartigen Lage gewesen, uns für den Abbruch der drpiomatgchen Beziehungen sozusagen einen klingenden Trost zu ynNerlassen. Er hat -nach einem Berliner Blatte Herrn v. Glvinner,
Bank, einen Betrag von nahezu 1^0 000 mi. übergeben, wozu vermutlich mul) weitere 150 00 0 Mk. hin zukommen. Herr Gerard machte schon auf dem be- Nchmten Festbankett der amerikanischen Handelskammer, an das me wntlichen deutschen Teilnehmer heute schwerlich mit dem Gefühl des Stolzes zurückdenken, eingehende Mitteilung von dieser Sammlung: und zwar rn einer Art, die selbst von einem Teil seiner anwesenden Landsleute als außerordentlich taktlos empfunden worden fern soll. Es ivaren dies vermutlich Amerikaner, die immer- r™ 1 üenug rn Deutschland leben, um jir wissen und Ver-
Zjl. 1 üuci v/ l£ rr ^ haben, daß hierzulande der Dollar denn doch
sE'er alles geht, daß es also für das deutsche Ehrgefühl '"^ß, von dem Munition Mefernden Ainierika eine ,.!i«we Stiftung mlsgerochnet zugunsten deutscher Kriegs- ' \ lu . c ! l “ ! l v_ftwa i) en zu empfangen, die zu zelMausenden den Ernährers den Wilson'schcn ,.MenschRchkeits"-Gra nateu verdanken. Herr Gerard schien für Empfindungen dieser Art
•i!£uPlJ!f^ en ' . n seiner Tischrede vielmehr die „( ftokynttgkeft der amerikanischen Spender nicht genug zu rüh- mm wußte und muh rn Aussicht stellte, er wolle ganz besondcns dafür sorgen, daß die Bedürftigen, die aus diesem Fonds Beihilfen ernpjangen vor allem m.f die anverikcrnische
ftSklE »Ja! x aufmerksam gemackft würden!
Und nml wollen deuftche Männer dein Botsck-aftcr Herrn Wilsons
eckt ffmmfomfcfc dürfgabe abw-hmen? Es .mrd genwldet, daß solgertde Herren dre Bmvaltung dieses üblen Gerard-F-mrds Botschafter z D. Ferdinand v. Stumm als Vors itzender, v Mnnuer als stellvertreterwer Borsüender, ^rrettor perbect Guümum von bet DresQm-r Bank als Schatz-
Zecher, ferner der aktive (!) Staatssekretär Sols. Dr. Walther Rathenau, Prof. Dr. Ludwig Stein, die Reichstagsabgeordneten Spahir urch Heckscher u. a. Es will uns scheinerr, als hatt«r diese Herren sich wohl nicht recht überlegt, wozu sie sich oa ergentlrch hergeben. Denn von diesein Geld, an dem das Blut unserer toten Helden klebt, darf nichts an unsere deuts-chen Kriegs Witwen und -wayen kommen."
Stimmen die Angaben, so sind wir der gleichen Mei- nung wre das Essener Blatt. 40tt000 Mark stellen für unser Volk kern Rettungswerk dar und „inilde Gaben" aus qeane- rrscher Hand oder von solcher Stelle, die uns morgen vielleicht bekämpfen wird, wären abzulehnen. Die Geldscheine wurden auch zu sehr nach dem Pulver der Munitionslieferrurgen titdyenl
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Der österreichisch.ungarische Tagesbericht.
s Wien 19. ^br. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 19. Februar 1917.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensetr und
Heeresfront des Generalobersten
- - x s. Erzherzog Josef keine besonderen Ereignisse.
Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
. von Lipniee Dolna, an der Narasewka. brachte
oer Nüsse einen dNinenstollen unter unseren vordersten Grä- den zur Sprengung und besetzte in raschem Nachstoß den Trichter. Durch Gegenangriff kam dieser wieder in unseren Besitz. '
Südlich von Brzezany wurde ein nach starker Minen- ^kervorbereitung erfolgter feiichlicher Angriffsversuch ab-
^^o^JUpWothynien erfolgreiche Unternehmungen unserer
Italienischer Kriegsschauplatz.
In den letzten Tagen begann sich die italienische Artillerie auch in einzelnen Abschnitten der Gebirgsffonten wie- oerzu rühren. Tarmswurdewiedeiholt beschossen. Heute früh brachten Patrouillen des Infanterieregiments Nr. 73 von erner Untern^mung gegen die feindlichen Stellungen östlich de^ Monte Eebro. iwrdlrch von Asiago, 23 Gefangene ein « ^südöstlicher Kriegsschauplatz.
An der Vorusa nichts von Belang.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
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Luftangriff auf Oesel.
n(u , Berlin, 19. Febr, WTB. Amtlich.) Am 18. ftefinmi- ofwnös griff etn«? unserer M a r i n e ln fisch i f fc Hafen- uiÄ mllttarighe Anlagen von A t e n sb u r g auf Or fe l mit Sv»»«- »Md Bratwtwnckc» an. (tzutcr Erfolg nuirdc bcolmch trt. Das feindliche Abwehrfeuer blieb wirkungslos.
Der Lhcf des Aömiralstabs der Marine.
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Bon der Westfront.
inr VnJll'tjii?' buchtamtlich.) Bei den Kämpmr
a V l ^vnnobmd haben die En ql ander nach farfer Ai^rllerielwrbereünnq drei verschiedene Divisionen i tt sechs Kilometer Breite zum Anqriff ein- dd->ulin Ruin südlich der Ancre und die anschlrekzenden Graben waren der Schauplatz besonders erbitterter den ganzen Tag über hin und her nwgender Kämpft, in deren Verlaus wir Diesen «Teü unserer Lüellung den Engländern über- lresen. Am -Sonntag herrschte trübe .Wftterung, die von uns zu uckten Uwternehnumgen und Handstreick>en ausge- nutzt wurde, wahres feindliche Patwuillen keine Erfolge zu erreichen vernuxAen. In der Nacht vonr 17. zum 18 Febrmm f- unserer Stellung besonders lebhaft Drei
feindliche Bermhe m der (irgend von Ypern in unsere Gräben zu bangen, scheiterten m unserm Feuer, an eiiier Stelle ini Nab kämpfe unter erheblich,i Verlusten für den Feind. (L X <m i Uhr Äwl 1 ? 1 ^ starkes s^uer gegen einen Stellnngsabschnitt
südlich der Bahn Lang«niarck—Ypern em. Nach Tenwnstration an ? tcÜC ber ^ ertlb vor mib wirrde ebenso wie be den drei oben erwähnten Bvrstvßen teils vor, teils in unseren Grabm abgewieseu Er ließ Gefangene in unserer Hand. Am Abend hübe eme andere deirtsche Unternehmung nördlich Wlltscbaetc Mid nördlich des Mrmls Eon Commes Erfolg Tie Sonntag^zum .Montag verlief im allgemeinen ruhig, ^omme imd nördlich der Ancre wurden feiich- liche Patrouillen abgewresen.
Die Lage im Osten.
Feibr- Petersburger Matter berichten:
Switt wird jetzt oft unteidwären dSrch
T.re Kalte ist dirrch )imnircvrt Wetter NAck wo^>en. An der nnnanischen From ist die Lage tveniger günstig. „Infolge rmgewohMcher Kalte ist der Gesundl-eitszustaud ^-c ^Eückn'n Arnree säüechk. Epidemisch tritt StnrrkrmNpf aus
trotz mtensiver Arbeit desIiasger Bakteriolo- n" vMsttttlts lmrttmgslos bleibt. Gefangene wurden von den üttlsjen^rM» Rumanm in Letzter Zeit ilberl-aupt nicht mehr gemacht. 4^ v»^ Ice Rrmnmine" schreibt zu der Stimmümg an der (Vro-iu: yjöait verurutet große Zularnnreirftöße. Möge die Zuk,mft rosiger sein, als die Vergangenheit. '
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Hindenburg über den Endkamps.
^rlin, 19. Febr. (Drahtb.) Unter der Uel>erschrist „ein Zeit" veröffentliche dft- „MLn- chener Neuesten Nachrrclfteii" m ihrer Montagsüumnwr eine llnter- rc-dung des Schriftstellers K. von Prieii urit denr birt^erischeii Mi- u^pras^nLeil Gvafeii Hevtling. In differn Gespräch hat Graf Hertlmg folgeirde Gedanrer, zunt ÄrSdruck gebracht-
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dlnshrssmig geht dahin, daß der Krieg jetzt mxtxr alten Umstanden mrd mit ollen Mitteln zum Abschluß gebracht erklärt seldnrarschall Hindenburg I-at kürzlich
„Theoretisch kann der Krieg auf nnbe grenzt« Bauer fortgesetzt werden, da unsere Verluste erheblich geringer als der Zuwachs an Mannschaften. Unsere Grenzmcmern im Süden stehen unerschütterlich fest, und unser Wirtschaftsleben geht, wenn auch langsamer als im Frieden, so wck zuverlässig und sicher seinen Gang weiter. Der Zweck unseres Krieges nür die Verteidigung gegen den feindlichen Angriff. Diesen Zweck haben wir vollständig erreicht. Wir können jetzt un seren Verteidigungszustand unbegrenzt lange auftechterhalten. Aber auch unsere Gegner können theoretisch den Krieg ins Endlose sort- setzen, vorausgesetzt, daß sie die Zufuhr von Kriegsmaterial über See aufrechterhalten können. Wenn wir also den Krieg jetzt end- lich zum Llbschjluß brüigen wollen, müssenwirdiese Zufuhr ab schneiden: das Mittel hierzu geben uns ünfere Unter- seeboote^ Wir wünschen das Eude des Krieges ans Schmerz über die Schrecken des Krieges, unsere Gegner wünschen feinte Fortdauer aus Furcht vor den Schrecken des Friedens. Wir haben bei .)briegsende keine Abrechnung zwischen unseren Völkern, unseren Regierungen und unseveii Verbündeten zu fürchten. Die Verteidigung unserer Länder ist gelungen, unerfüllte Versprechungen, welche uns zwingen würden, den Krieg fortzusetzen, gibt es bei uns und unseren Verbündeten nicht. Es ist dre Furcht vor der Abrechnung mit ihren Völkern und ihren VerbÄideten, welche unsere Gegner dazu verleitet, den aussichtslosen Krieg fortzusetzen, m der leeren Hoffnung, daß. noch irgend ein Zufall ihnen den Sieg geben könnte. Der Krieg geht seinem Abschluß zu. Der Endkantps wick von ungeheuerer Furchtbarkeit sein, aber er muß ausgekämpst werden.^ Unsere Feinde wollen e-5 so, nicht wir: wir wissen, daß wir auf unsere Kraft vertrauen können, irnd wir werden die letzte Phase des Krieges durchkämpfen bis zum Enide!und bis züm Siege." * * *
Eine amerikanische Note an Oesterreich-Ungarn.
Wien, 19. Febr. (Mald. d. W. K. K. D.-K.-B.) Der hiesige Botschafter der Vereinigten Staaten überreichte heute im Ministerium des Aeußern eine Denk- chrift, in der die amerikanische Regierung endgültig und klar darüber unterrichtet zu sein wünscht, welchen Standpunkt die österreichisch-ungarische Regierung hinsichtlich der Führung des Unterseebootkrieges einnimmt, ob sie vor allem von ihren früheren Zusicherungen im Ancona- und Persia-Fall durch die Note vom 31. Januar abgeht.
Wilsons Absichten.
Berlin , 20. Febr. Ueber Wil sons Absr chten wird verschiedenen Blättern mitgeteilt, der Präsident habe den Senawren zv verstehen gegeben, daß die Regierung noch immer hoffe, den Krieg in irgendeiner Weise verhüten zu können. Man etwarte, daß der Präsident die Ermächtigung, die der Kongreß dem 'Senat erteilen werde, benutze, um die amerikanischen Dampfer bewafsneii zu lassen. Der Präsident stehe einer sehr geteilten öffewlichen Meinung und einem unentschiedenen Kongreß gegenüber'. Der Vorsitzende des Scnatsausschusses für auswärtige Angelegenbeiten, Stone, forderte laut „Voss. Ztg." Maßnahmen gegen die Zeitungen, die durch irreführende Nachrichten den Konflikt zwischen Deutschland und Amerika verschärften. ,
Die inneren Zweifel in Amerika.
Lugano, 19. Febr. Ter amerikanische Kvrrespoiident der „Daüy News" drahtet: Die Proteste der Arbeiterwelt werden immer drol)endcr und werden Wilson den „Vorwand" zu energi- chen Schritten liefern. Es werde nicht gem'igen, die amerikanisc^n Handelsschifte zu bewaffnen. Es bedürfte iwch weit „schneidigerer" Maßnahmen, tote Begleitung der Handelsschiffe durch Kriegsschiffe Haag, 20. Febr. Es wird bestätigt, daß am 18. Februar iu Newyork eme Koiifereiiz des Marinerates der Bereinigten Staaten tattsaiid, unter Teilnahme der loichtigsten Mvrineofftziere der -Kriegsflotte. Es handelte sich um Festlegung der Aufgabe der amerikaniichen Kriegsflotte, im Falle, daß Auierika in Feindseligkeiten gegen Deutschland eintrete. Die Konferenz begann am 17. Februar nachmittags und dauerte bis ttef in die Nachü
Kopenhagen, 19. Febr. Jii Amerika erttwickelt sich, wie der Pariser Korreswndent der „Politiken" Telegrammen aus Waflington entnimmt, ein scl>arfer Konflikt zwischen Parlament und Presse. Das Parlament wirft den Zeitungen vor, daß sie znm Kriege hetzen. »
Die amerikanischen Journalisten in Berlin.
Berlin, 19. Febr. In französischen Blätterii wird gesagt es befanden sich gegeiiwärttg nur noch zzvei oder drei Vertreter amerckanischeu Presse in Berlin. Das ist nicht ganz zutreffend Mfscr tau Jd»n ernmlwtat »tareter bet Wcarftbrcffr und ferner GaUin, snid m Berlm. lant „Berluicr Toc,el>l«rU". die »errien JmucsO Bermett. Oswald Schütte. Ob. Endres und E. Brown gcbltttai. snie die genanndni Und misaezeichnete Journalisten und angesehene imabhüngtge Männer, bereit Stiinme in Amerika Be- deuttmg hat.
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Der englische Acker.
c ">^^.?^^?0.Febr. Die „Times" berichtet, daß der eng-
lliche ^audtmrtjchaftvminister bie_ Maßnahmen zur Vermehrung ^ Produktion beschleunigt. Verlassene Land wirr
cirasteu werden m Beiuitznug genommen. Tie Bevölkerung leistet Aufrufe, brachliegende Bauplätze in den Städten zu l>eackeru. rtü, • Sl5 C r bisher als Erholungsplätze dienenden großen Gemeindewiesen in den Vorstädten ,verden rmter der Bedingung uiittr de,l Pflug genominen, daß sie nach dem Kriege den Ge- suniffci-aoüet lverden. Auf dem Landc- tvurden brshei kerne Knegsgefmigeuen Vettvcndet wegeii der S^oierig- ^ ^ unterzubriiigen. Große Mengen lmrdwirtschaftlicher Ge m ^ gekauft, worunter 50 Lastauwnvobile
diejenigen Jndnfirieffnnen la ndwirt schaftliche Maschrneii auferttgen. von ben lausen- ben Mumtioiislieferrmgskoiltrakten mit der Regierung.
Die englische Anleihe.
London. 19. Febr. (WTB.'i J-m Ilnterhause teilte ««r Low n„t. das, die Anlei l,e jetairfalls ft, Bemft von ,00 MtNronen Pfund Sterling erreul^it werft
Die englische Ein- und Ausfukir
Wert der Einfuhr auf 90 .x>VU i •'lihms ^ v^nnurr der Wert der Ausfuhr auf 46 860 Wund. ^


