INe)«* Wort ,ovNnr )vrr sefthalten. Es zeichnet den Wandel ^>ähressrtst noch durfte England wähnen, es könne *ic Aecker der ganzen Welt mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten gegen den deut'chen Acker mifbictim. Heute sieht sich England vor euier treuen in Ieurer ganzen Geschichte mrerhörten Lage. Der überseeische Boden ichwindet unter seinen Füßeii.
Die weiten Gefilde, ims denen der Brite wie aus dem mr- erm^ßluhen Meer glaubte schöpfen zu können, die Bereinigten Staaten und Emtcwa, Argentinien, Indien und Australien, — sie und in diesem ^ahr. mrt erner schweren Mißernte gesästagen. Wo iin Boriadr ob Aillwnen Tonnen Weizen geerntet wurden, kamen letzt mrr 36 ,>)cillion-en Heveen. Bor Jahr und Tag tvar der Einfuhr- bedorf unserer Fernde durch den Ueberschuß der Erzeugungsländer wert überdeckt: h^te stehen England, Frankreich und Italien bei ungewöhnlich kmrppM Eigenbeständen vor einem uneirtrinn- ^ Fehlbetrag. Im vorigen Erntejahr konnte England mehr als v Behn^ile seines Einsuhrbedarfs aus den nächstgelegenen überseeischen Ueberschußgebieten beziehen, aus den Vereinigten Staaten und l^maoa; letzt liegt ein großer Teil des für die Verschiffung verfügbaren Getreides bei unseren Antipoden in Australien und braucht für den Transport zu unseren Feinden die dreifache Zeit, das hnßt den dveisachen Fvachttanm wie der Transport von Nordamerika.
rr- -H5L* c f e knappen Zufubrmöglichkeiten, sie werden eine weitere Mlischrankung, sie werden eine entscheidende Hemmung erfahren durch die Sperre, die unsere U-Boote Tag für Tag wirksamer um das seegewaltige England legen. Wir haben gewagt und haben gewagt W/<ir sind des Erfolges sicher und werden uns den Erfolg nicht entwinden lassen, durch nichts.und von niemandem! Schon ist die Schiffahrt, die Brttanrnens Inseln mit der Welt verbindet, ans einen Gefahrpunkt her<chgedrückt: der Raum der in britischen Häfen angekommenen Schiffe war im De-ember 1916 nur noch 2,2 Millionen Netto- tormen, gegen 4,2 Millionen im Monatsdurchschnitt des letzten F-rredenchahres. Schon sind Englands Reservebestände an den wich- tigsten Dingen, die es z-um Leben und Kriegführen braucht, sotveit öa '* ^ me ^ T * >CTm i e auf regelmäßige, sichere urrd reich- lrck^ Zufnhreu angewiesen ist. Den in seinen Grundfesten bereits erichrcttcrten Bau des britischen Weltreichs trifft unsere an Zahl gewaltig vermehrte U-Bootflotte ohne Unterlaß mtt wichtigen und unbarmherzigen Schlägen, bis der Tag gekommen ,em wnd, den jedes deutsche Herz glühend ersehnt. Schon hncke aber sind wrr denk Wort des englischen Landwittschaftsmini- )ters nahe: England lieht sich mehr denn je auf die eigene Scholle angamesen. Der britische Acker steht gegen den deutschen Acker.
. Es mußte ein schlechter deutscher Landwirt \ e '*' dem bei diesem Kampf das Herz nicht höher s chla g t, der mcht dre felsenfeste UÄtt^eugnng hat, daß wir auf diesem Boden liegen müssen.
WE-.der deutsche Acker zum englischen steht, dafür will ich Ihnen Nur wenige i chlagende Zahlen nennen:
Ans den Kopf der Bevölkerung gerechnet lieferte vor dem Krieg cme normale Ernte an Brotgetreide in Deutschland etwa 230 Kilogramm, rn Großbritannien und Irland nur wenig mehr als .30 Kilogramm, normale Ernte an Getreide insgesamt ergab in Deutschland rund 400 Kilogramm, in England nur rund 130 Kilogramm aus den Kops.
An Kaittoffeln ernteten wir mehr vks 650 Kilogramm, die Engländer ^nur etwa 150 Kilogramm pro Kopf.
_ kommt unser Zuckerrübenbau, der in Friedensjahren fast
wewoviÄ für dre Aussiihr frei ließ, wie unser gesamter heimischer verbrauch «rusmackftc: England hat uns auf diesem Felde überhaupt nichts entgeyenzuftellen.
w-SL” Zbsband an Rindern betrug etwa 320 Stück auf tan- WWEmwvhner, in England nur etwa 260 Stück. Unser Schweine- vesümd pro twisend Einwohner war etwa 370 Stuck gegen wenig mehr <rls 80 >L>tück in England. Nur an Schafen und Ziegen war uns England ltark tiberlegen.
Die deiUsche Laiidwirtschast hat in den zwei Kriegsjahren, die hlnöer uns lre^n, gezeigt, daß sie auch unter den schweren Ber- haltnrsien des Krieges in rastloser und batter Arbeit im Aufgebot aller Kr aaste von Vdann und Frau ihre große Aufgabe zu erfüllen vermag. Wir lxrben der Welt den Betoeis erbracht, daß wir mit dem Eigenen bei iparsiamcr Wirtschaft auskommen können. England dagegen braucht für drei Viertel bis vier Fünftel seines Be- twrjS an ^otgetreide Zusirhren aus dem Ausland. Nach neueren ^xrl en rst JÄi g land, das den Ackerbau binxf* die Weiden Wirtschaft ijal verdrängen lassen, für die Deckung seines Bedarfs an Butter mrt nabezu zrvei Dritteln, an Fleisch mit zwei Fünfteln apf das Ausland angewiesen.
Wenn Englwid also nach eigenem Bekenntnis sich ans das Sch^chtseld der Ackerscholle gÄwängt sieht, so dürfen wir das ohne lleberyebirng als einen Erfolg in der Gesumtentwicklung des Kriegs verzeichnen, als einen Erfolg, der uns dem entscheidenden Srege um einen gewaltigen Schritt näher bringt.
merr^ Herren, die günstigen Aussichten, die uns das neue Schlachtfeld knetet, dürfen uns nicht blind machm. sie dürfen uns nicht einen Augenblick in der Anspannung aller unserer Kräfte erlahmen lassen. Während draußen auf hoher See unsere U-Boote die Wacht halten, während sie allen Urchilden und Gefahren trotzend, in unerbitterlicher Eiitschlossenhttt und unermüdlichem Kampf den eisernen Ring des Todes um un- s«en stärksten und bittersten Feind enger und enger Ziehen, darf Mch wird die Heimat nicht rasten. Sie werden heute scher den Wirtschafts plan für das neue Erntejahr beraten. Sie dürfen überzeugt fern, daß Sie bei der Reichsleitung und den Regierungen der Einzelstauten jede nur inögliche Unterstützung urid Förderung finden werden in Ihren Bestrebungen, die Erzeugung zu erhalten und zu heben.
Aber meine Herren, bis zur nächsten Ernte ist noch ein weiter und rächt ganz leichter Weg. Auch der beste Witt schafts plan für das nächte Jahr, auch die zäheste Arbeit und Aufopferung des Landwirts für du kommende Ernte enthebt uns nicht der eheriren NotwMdigkeit, für eine Reihe von Monaten mit dem Vorhandenen auszukommen. Wir haben die Gewißheit, daß unsere Bestände ousreichen, imm überall die gebotene Sparsamkeit waltet, nicht
Jw,«, a°! Brrbrauchen^bri benm flch bie StrtTfamfctf durch bte »oit sewst, «Mutgt, sondern «ruck bet ben Er- KLE: Fruchten der eignen Scholbe lebeiu^ Di«
-Bevölkerung der Städte und JndustriebeLirke, die Million«! obne «L« Scholle, haben Wochen schwerer EntbeLgm “i M
'"En durch druhart-nFrost, bt l^ ufu ^ ren JS£? e ' ““f dos EmpfiiMichsk :in- ^ E»tb«hrmtgM mit brwnndernswrrter di- ^ biKtgk-ü ertrug«,!, un Benms;tsein. das, Turchl-altm ^ swges yd Das sind die Hände, die unswen Brüdern draußen rm Felde und auf der See dir Waffen ^ TLfrter Arbeit Er Tag und vor dem Feuer, an Lrchbauf und ^Schraubstock, m Fabriffaal intb Schreibstube für den ^Zbert verrichten, eme Arbeit, ebenso hart und ebenso wichtig tmc dre Arbeit des Landwirts. Es gilt, ihre Arbeitskraft Srnahrnng zu erhalten. Diese Pflicht, diese lcotwendigkeit muß Tag iind Nacht ernem jeden vor Augen stehen, ter ut der glücklichen Lage ist, über den eigenen knappen, dem Kttege angemesienen Bedarf hinaus über eigene Bestände zu ver- was er irg«^ mtbehven kmm, der hilft, unsere wer zuruckhalt, der hilft dem Feind. Wir sind planmäßig durch eine über das ganze Land zu erstreckende Organisation die Mieserung der entbehrlichen Er^eug- msse zu beforc/ern. Wenn alle ihre volle Schuldigst tmr, — und 1 ?^ ' e ^ ne . Schuldigkeit —, dmrn werden wir das Jahr Weltenwende gestalten, dann wird das Jahr 1917 die britische ^eetyrcmnei zerbrechen und den: deutschen Volke die Tore einer freien und großen Zukunft aufmachen.
Aus Stadt und Land.
Gießen. 19. Februar 1917. s. - Beförderung. Dizefeldwebel Dr. H. Rausch. Sohn des Kaufmanns H. F. Rausch hier, wurde zirm Leutnant d. Re beordert.
, _Schweigepflicht. (WTB.) Die strenge Geheimhaltung aller Vorkehrungen, die die Heeresleitung ziun ^chrche des Vaterlandes trifft, ist von größerer Bedeirtirng für den Erfolg. Jeder einzelne hat daher die Pflicht, über nnlitarische Vorgänge jeder Art, die er wahrgenommen hat ^der dre sonst zu seiner Kenntnis gelangt sind, strengstes Stillschweigen zu beobachten. Leider wird die so notige Zurückhaltung dann nicht beobachtet, wenn man glaubt, es handele sich um eine unwichtige Angelegenheit, oder man befinde sich in einem Kreise durchaus vertrauenswürdiger Personen. Auch die Weitergabe einer scheinbar unbedeutenden Nachricht an eine vertvanenswürdige Person kann un- heilvolle Folgeii zeitigen. Die militärischen Stellen haben sich Häher veranlaßt gesehen, auf diese Schweigepflicht erneut nachdrucklichft hinzuweisen. Auch im diesseitigen Korpsbezirk ift durch eine in den Amtsblättern bekanntgegebene Ver- ordnung des Stellvertretenden Komniandierenden (öenerals ausdrücklich verboten worden, einen: anderen Mitteilungen zu machen, aus denen auf militärische Maßnahmen Schlüsse gezogen lverden können.
, ., !? ^p^ner Konzertverein. Die verflossene, letzte Veranstaltung des K o n z e r t v e r e i n s in diesem Winter, am Sonntag, 11. Februar, ergab bei ausverkäuftent Hause einen gläuze::deu, künstlerischen Erfolg und einen reichen Ertrag. Dank des selbstlosen Eintretens des Herrn Wil- helm B a ck haus und Prof. T r a n t m a n n für den guten Jweck konnte ein Ueberschuß von etwa 700 Mk. der Stiftung zum Regierungsjubiläum Seiner Kgl. Hoheit des Großherzogs überwiesen werden.
, -t? ^ugeinschränkmrg. Bon Dienstag, den 20. Febttwr ab lallen die Züge Sz. v 45 Frankfutt ab 12,08. Berlin Fttedrich- straße an 10,48 Uhr, Sz. I) 46 Berlin Friedttchstraße ab 7,02, 7^^?o^Lb.Ul7r, Pz. 797 Frankfurt ab 3,42, Friedberg an 4.59 Pz. 1660 ^iedberg ab 9,28, Hanau Ost an 10,23, Pz. 1868 fjW ab 4,33, Hanau Ost an 5,34, Pz. 1859 Hanau Oft an 9,09 Friedberg an 10,13, Pz. 1869 Hanau Ost ab 4,03, Fricdberg oi: 5,02 Uhr, vorübergehend aus. Es werden verlegt: Pz. 1856 ^db^ <ü> 007 (bisher 6,50), Hanau Ost ai: 8,08 (bisher 7,51) mrd Pz 18v3 Hanau Ost ab 5,o2 (bisl-er 6,00). Fttedberg an 6,55 chisher 7,01) Uhr. Ferner fallen aus die S ch ne l l z ü g e: D 123 Coblenz ab 11,05, Gießen an 1,19 und D 124 Gießen ab 6,04, Allenz an 8,35 Uhr, urib die Personenzüge voruvergehend ans: Pr-^1722 Siegburg ab 3,54, Troisdorf an 4 \\\yc, Pz. 639 Gießen ab 1^,48, Köln an 5,51, Pz. 1661 Sinn ab 6,09, Herborn an 6 16 «b 7,50, Troisdorf an 8,25, Pz. 1712 Eitorf' ab an 11,40, Pz. 634 Köln ab 9,40, Gießen ab 2,58, Pz. 1622 Troisdors ab 12,14, Siegburg an 12,20, Pz. 1709 Troisdorf ab 4,10. Siegbnrg an 4,16, Pz. 1711 Siegburg ab 10,42 Eitorf an 11,11 Uhr.
** Die Heizung in den Zügen. Die Königliche Eisenbau, direktivn Frankfutt (Main) teilt uns mit: Bei der zurzeit bestehende großen .Knappheit -an Gummiheiz schlauchen ist es nicht inrmer möglich, alle Personeiizüge — selbst Fernschnellzüge — ordnungsmäßig heizen zu können. In erster Linie nrüssen aber die Fernzüge ordimngsmäßig gel)eizt sein. Wir sind deshalb notgedrungen zu der dAaßnahme veranlaßt, die Heizung der Personenzüge im Nahverkehr wie auch die eines großen Teiles der auf den Nebenbahnstrecken des Direktionsbezirks Frankfutt (Main) ver- kehrendeu Personenzüge gänzlich einzustellen. Ten Reisenden wird deshalb empfohlen, sich durch Mitnahme von Winterschutzllerdern Decken oder dergleichen vor Kälte zu schützen. Es darf angenommen werden, daß die Fahrgäste den obwaltende,l Umstärrden Voltes Verständnis entgegenbttngem Beschwerden über immgelhviftes Heizen der Züge werden im allgemeüren keine Berücksichttgimg finden! können.
" Paketbeförderung. Die außergewöhnlich großen Schwierigkeiten im Besörderungsdienst machen es, wie in den Tagen
vor Weihnachten, Ostern und Pfingsten, notwendig, die Befugnis, mehrere Pakete mit einer Paketkarte zu versenden, vorübergehend ausiuheben. Vom 19. Februar ab muß daher jedes gewöhnliche Paket von einer besonderen Paketkarte begleitet sein.
'"Der Unterricht in den städtischen Schulen beginnt wieder Donnerstag, den 22. Februar 1917. Die Schülerinnen der Stadtmädcheuschule haben um 8*/, Uhr morgens im Schulhaus West'Anlage Nr. 43 und die Schüler der Stadtknabenschule im gleichen SchulhauS nachmittags Uhr zu erscheinen.
** Eine Erhebung der Kartosselvorräte findet am 1 . März 1917 statt. Wir weisen unsere Leser auf die Wichtigkeit der Erhebung hin, da deren Ergebnis für demnächst zu ergehende Maßnahmen dienen soll. Anzeigepflichtig sind alle Personen. Näheres siehe ipekanntmachling im heutigen Blatte.
Zu den vierteljährlichen Viehzählungen gibt die Großh. Zentralstelle für die Landesstatislik eine Anweisung für die Großh. Bürgermeistereien, die wir in unserem heutigen Blatte veröffentlichen.
* Lichtspielhaus, Bahnhof st raße 34. Ellen Richter in ihrem eindrrlcksvollen Schauspiel „Der Traum eines Phrenologen" oder ^Das „Skelett" wird mir noch heute gegeben, worauf das Lichtspielhaus bis zum Samstag geschlossen bleibt. Der Film „Das Skelett" verdient wegen seiner prachtvollen In- szenlerung und Ausstattung alle Anerkennung.
Kreis Schotten.
^ Schotten, 18. Febr. Das Kreisamt gibt bekannt, daß dle Provinz Oberhessen gegenwärtig von Agenten bereist wird, die der den Kolonialhändlern alle vorhandenen Farbwaren —, Spiritus-, Lack- und Leiuöl-Vorräte — zu hohen Preisen aufzukaufen suchen. Zur Steuerung dieses verbotenen Kettenhandels wird von der Behörde die sofortige Anzeige derartiger Händler gefordert. Kreis Friedberg.
fc. Friedberg, 19. Febr. Das Kreisamt weist daraufhin, daß der Höchstpreis für Handkäse iin Verkauf an den Verbraucher 1,05 Mark pro Pfund beträgt. Das macht pro Stück acht bis zehn Pfennig. Preise von 20 bis 2b Pfennig für das Stück, wie sie jetzt gefordert werden, sind Milcher, und werden bestraft.
Q. Bad-Nauheim, W. Febr. Der feit 1903 dem Großh Kurhaustheater angehörende Charakter-Komiker Ottv Conradi feierte am Samstag sein f ü n s z i g j ä b r i n e § Bühnenjubiläum. Ter Lttter unserer Kurhausbühne, Direktor Stein- g vetter, hatte seinem larrgjähttgen Mitglu^de euren Ehren- abend bewilligt, an dem der wärkimgsvplle Schwank „Raub der Labinerinnen", mit dem Jubilar iu der Itolle des Thcaterdirektors „Ltriese" zur Aufführung kmn. Das Theater war vorzüglich besticht und der Kunstveteran wurde in ^reicher Weffe geehrt. Die Großh. Bade- und Kurvenvaltung ließ ihn mit einem längevar Glucknmnschschireiben einen mächtigen KranA nrit einer Schleife in den Landesfarben überreichen.
Inoxidierter Siahieciessei
autogen geschweißt Bester Ersatz für Kupfer
kessel Eineiger für die Landwirtschaft brauchbarer Ketsel. Eig net sich f ür alles.—Zu bez i ehen durch alle größer en Eise n w aren-Handlungen. — Lief erung in
einigen Tagen 13 *®D
Heinrich Amend 6. m. b. H. Hanau a. M.
Letzte Nachrichten.
Unsere U-Boote.
Berlin, 19. Febr. (Drahtnachricht.) Die Taten unsrer U-Boote übertreten alles, so sagt die Voss. Ztg., was wir von ihnen erwartet haben.
10 Dampfer überfällig.
! Genf, 19. Febr. Ans Le Havre wird berichtet, daß 10 lange vor dem verschärften U-Boot-Krieg aus brasilianischen Häfen abgegangene Frachtdampfer überfällig sind.
Rom, 19. Febr. (WTB. Nichtamtlich. Drahtnachricht.) Der Berichterstatter des Journal in Barzelona meldet, der spanische Reederverband habe beschlossen, die Schiffe mit Mo- toorbooten auszustatten, was bestätigt, daß die spanischen Handelsschiffe durch das Sperrgebiet fahren wollen. Wirkung der Seesperre in Amerika, i. Köln, 19. Februar. (Drahtnachttcht.'' Laut der Wln Vvlls-Ztg." bestätigt eine Londoner Sekolvmttdung, daß die Transport- und Wrttschaftskttse in Amettka täglich einen größeren Umsaiig aiinehme. Tie Häfen des atlaittischeu Ozeans seien geradezu blockiert voil amettka irischen Handelsschiffen, Erntesckisseit und chlste, vollgepfropft mit Waren aus allen Jndustttezcntten. Dir ge)airrten Ltapelplätze und Toks sind überfüllt. Tausende Waggons stauen sich an den Bahnknotenpunkten. Infolge Mangel an Rohmaterialien können die Fabttken keine fertigen Produkte mehr abllesern. 30 Bahnlinien sind ausschließlich reservrett um das Inland mtt Lebensmitteln zu versehen.
Die Kämpfe in Oftafrika.
c,r r, 1 ; ? Dwl^ul-chr.) Zu der jüngst in der „Köln.
Bolksztg. geschlldetten ^ ktober-November-Niederlage des Generals ^muts erhalt das Blatt weitere Meldungen, lvotrach die beiden Brigaden des Unterführers Notthey nahezu vollständig anfge- rittien wurden und die übttgbleibenden sich unter .Hintettassung' zahlreicher Bagage durch ttne tagelange Flucht retteterr. Schlimmer noch erging es dem Obmten Bapendale, dessen Truppen m morde- rrf chem Gefecht umzingelt und völlig vernichtet wurden. Der ge- mnte Geschütz- Und Fuhrwerkspark fiel in die Härrde unserer tapferen Afrikaner, die währelid zweimonatlicher Kämpfe sich mit bei, 'stielloser Erbitterung schlugen. Der Feind verlor über 6000 Mann Außerdem wuttren 15 Geschütze und 15 Maschinengewehre erbeutet. Der bulMrische Bericht.
™ ^^.lia, 18. Febr. (WTB. Nichtamtlich, Drahtinttdmrg). Mazedonifche Front: Zwischen Prespa-See und Dopvan- schwache Attillettetättgkttt. NöMich des Toyransoes versuchten zwei feindliche Konipagnien nach starker Attillettevvrbereitung gegen Misere vorgeschobenen Posten vorzugehen. Sie wurden abec durch Feuer zum Halten gebracht. In der Ebene von Serres ver> ernzelles Feuer. 9lus der gesanttQ- Front Tätigkett in der Luft. Ein ieindliches Flugzeug tviirde im Cernabogen durch> AttiNsrv^ ^er abgeschossen. Zwei feindliche Flugzeuge warfen ohne Wirkung 8 Bomben auf den Bahnhof Oktschilar.
Rumänische Front: Spärliches Artilletteseuer
m
1
Tüchtiger, zuverlässiger
sofort gesucht. [9313
Göbel «Sk Appel,
Alicestraße.
Jnngcr. krästiaer
Bursche
gesucht. Georg Wallenfels, Marktplatz 2t Fernspr. 942.
Militärfreie, rüstige Leute
sofort als 11308B
warte
gesucht. Freie Station,Dienst- kleidung u. 450 Mk., jährlich steigend um 50 Mk. bis 600. Kriegsbeschädigte bevorzugt.
Direktiiii! ö« Heil- «. Mgklinstslt ßieficn.
Zuverlässiger
Kutscher
gedienter Kavallerist, auch Kriegsbeschädigter, zum 'sofortigen Eintritt gesucht. i‘ 3W
tstsenlverk Herborn.
Ein hiesiger Verein beabsichtigt eine Geschäftsstelle zu errichten und sucht hierfür
einen geeigneten Herrn
Derselbe muß mit schriftlichen Arbeiten vollständig vertraut sein und ein gewandtes und sicheres Auftreten haben. Kriegsbeschädigte nicht ansgeschlossen. Es handelt sich hierbei um einen dauernden selbstständigen Posten mit gutenl Einkommen.
Angebote mit näheren Angaben über die seitherige Tätigkeit unt. Nr. 1395 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung erbeten.
auch Kriegsbeschädigte, für unsere Munitions- Abteilung für dauernde Beschäftigung gesucht.
0 i 6386 N 6 r
Poppe & Co.
für dauernde Beschäftigung gesucht. fizs?D
Stahl- u. Eisenwerke Ätzlar ß.m.b.H.
Aßlar bei Wetzlar.
Arbeiter
werden eingestellt zu Bahn- und Kulturarbeitcu bei Karl Schäfer, Unternehmer, Wieseck. lu097l
SchlosHerlehrling gres.
Lar! Sedwlcki, Neuenw. 42. 0883
Eine tttebtige L$affran vorm. LStuuden ges. Wirtschaft zar StacSt WotzlarLudwigstr.55.E
Saub..zuverl Fraaob.BIäaeb. f.tagSüb.ges.Beköstig.ivirdge- währt. Kaminka, Warf tpl. CUÖC8
Eine erfahrene
Köihin
oder ein HaueNnädchen sucht Roloff, Wall-
Frau Pros, torstratze 48.
[1387
Gesucht i. 1. April ein tücht.
Mädchen
für Küche und Haus. 11358
Frau Professor Laauenr, MoUkestratze 18 IL
Mädchen
tagsüber zu einem Kinde gesucht, »'rar, RfcMer. frankfurter Str. 19, II. 14c,i
Zuverl., saub. Laufmädchcn od. Frau für einige Stunden vormittags gesucht. [00962 _Kaiser-Allee 9, II.
Tücht. Mädchen
für Küche und Hausarbeit zum 1. April gesucht. [1381
Fran Prof. Knell,
Wilhelmstratze 21.
Ein ordentliches [ MM
Dienstmädchen
gesucht von Lmll Fhscblj&ch.
Zu Ostern suche ich
2 Lehrilillij-ell
mit guter Schulbildung. ["»
J« Pfeffer.
Junger fianfmann
16 ^ahre alt, in allen Kou- torfachern gründlich auSse- bildet, s. Stellung bis 1. Avril SchrAng. u. 00942 a. d. G. Anz.
Li. Laus w. Karten od. Acker
land in Gießen od. Umges evtl, an Bahnstrecke Fried- berg-Gießen—Marburg zu pachten oder kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 00931 an den Gießener Anzeiger erbeten.
Schirme
Alle Reparaturen
schnell und preiswert
Gebrüder Waag
Schirm-Fabrik ^
Gießen, Seitersweg Nr.


