Ausgabe 
17.2.1917 Erstes Blatt
Seite
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Plötzlich und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber Sohn, unser Bruder, Schwager, und Onkel

Karl Deibel

Landstarmmann im 5. pommerischen Inft.-Regt. 42,4. Komp. Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille

am 12. November 1916 nach 28monatiger treuer Pflicht­erfüllung im 39. Lebensjahre den Heldentod fürs Vater­land gestorben ist.

In tiefer Trauer:

Familie Heinr. Deibel VII. Ww. nebst Angehörigen.

Wieseck, den 17. Februar 1917. 1373

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am

Am 16. November fiel infolge eines Kopfschusses mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel, der Monteur

Otto Kämper

im sächsischen Infanterie-Regiment Nr. 107, 9. Komp, im Alter von 39 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

krau Hanna Kämper nnd Kinder.

Giessen (Kanzleiberg 5), Blankenstein a. d. Ruhr, Langenberg a. Rh., Frankfurt a. M., Homberg-Hochheide, Dorlar bei Wetzlar, Oberhausen (Rheinland), Asslar bei Wetzlar, den 17. Februar 1917. 0919

Donnerstag früh entschlief sanlt unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Frau Sophie Roth Witwe

geb. Reuschling

im 84. Lebensjahre.*

Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 18. Februar, nach­mittags 3 Uhr vom Sterbehaufe in Steinbach aus statt.

1356

Für die uns »011 allen Seiten in so reichem Maffc erwiesene Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schulte und dem Personal des Lupusheim zu Gießen für alles Gute, das sie an ihm getan haben, sprechen wir unseren herzlichen, tiefgefühltesten Dank ans. 0957

Kath. Größer und Kinder.

Grotzen-Linden, 17. Februar 1917.

Für die vielen beweise herrlicher Teil­nahme, sowie kür die Zahlreichen Kranz­spenden, bei dem uns so schwer betroffenen Verlustemeineslieben unvergeblichen Cannes, unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Orobvaters und für die trostreichen V^orte des Flerrn Pfarrer Fleinebach am Orabe, sagen wir allen unseren innigsten Dank.

Im Flamen der tieftrauernden Flinterbliebenen:

Hau Sophie Seipp.

Msgewttbemm

Gieße« (E.B.). Unentgeltliche Beratung der Mitglieder und deren Angehörigen in sozialen An­gelegenheiten, Steuerfrageu usw. Sprechstunden: Milt" wochS und Sonntags von 12 Uhr im Gewerbehaus. »irchstraße 16. _ j234D

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Programm von Samstag, 17. Febr. bin elnschl. Xordineher-

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in der Hauptrolle.

N. B. Diesen Film haben wir aus Versehen vorige Woche gemeldet, kommt aber erst heute zur Vorführung.

Der Glockenguss zu Breslau

Ein# wahre dramatische Begebenheit. 1359a

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Hauptdarsteller: Ellen Richter und Hans Mühlhofer

vom Königl. Schauspielhaus, Berlin.

vom Deutschen Opernhaus, Berlin, einstudiert

UClllC U von der Ballettmeisterin M. Zimmermann.

Ganz aussergewöhniiclies Prachtfeuerwerk

ausgeführt von Kunstfeuerwerker Wannemacher.

Dieser Film wird berechtigtes Aufsehen erregen und das ==== Tagesgespräch von Giessen bilden. =====

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£>azn das glänzende Beiprogramm.

Anfang wochentags 3 Uhr, Sonntags 2/ 2 Uhr. Kassenöffnung 2 1 /* Uhr.

. == Der Saal ist gut erwärmt. ^