»u «wecken, als wolle er Der ^Neutralität der Hörer mchetreten, denn Deutschland verlange von den Neutralen nichts, keine Hilft, keine Begünstigung — nur Ivirkliche NeutraliM angesichts des Volrerrmgens auf Leben uno Tod. Das Verständnis der ameri- kann scheu Kaufleute in Deutschland lsterfür bilde die Brücke üfter den Ozean, doppelt wertvoll, da die Wege des friedlichen Verkehrs auch für die Wahrheit gesperrt feien. Diese Brücke werde Deutschland und Amerika nützen, jetzt bei der Fortdauer des Krieges infolge der Znriickwersnng des Vorschlages auf Friedensverhandlungen und später, wenn die alten Faden des geistigen uird wirtschaftlichen! Verkehrs wieder ausgenommen lverden würden.
Nach- dem Staatssekretär Dr. Helsserich sprach sehr humorvoll imd stets durch, Beifall rmterb rochen das Herrenhansmitalied 'von Gw inner über die wirtschaftlichen BechelMdgen zwilchen Deutschland Md Amerika und insbesondere über die Analogie der Entwickelung des Standes der ameriKnriscken Valuta wächverrd des Bürgerkrieges und den Balutaverhältnissen, die zurzeit in Deutschland «herrschen. Die Rede wurde mit großem Beifall au : genommen.
Hierauf erwiderte der amerikanische Bot schäfte. G e r a r d. Er sprach über die Eindrücke, die er während seines! Aufentl>altes in Amerika empfangen liiatte und über die lebhafte Teilnahnre, .die in den Bereinigten Staaten ssür die deutschen Liebes- werke bestehe mid gab seiner Befriedigung dariiber Ansdruck, daß er in der Lage war, erhedlichisSinmnen aus Amerika mitzubringenj als Beiträge für die deutschen Hilfsorganisationen, insbesondere für das Rote Kreuz-, dessen Wirken in Amerika außerordentlich, gewürdigt werde. Schließlich gab er der Ueder^eugmlg Ausdruck, daß die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten v on Amerika und dem deulschjeu Reiche niemals besser gewesen seien, als in diesem Augenblick. .Ter Botschafter schlo-ß fernen. Trinkspruch, mit einem dreifachen Hurra auf den Staatssekretär Dr. Helsserich, und auf die Fortdauer und Entwickümg der guten Bezishungerr zwischen Deutschland Md den Bereinigten Staaten
^zenrber von einem feindlichen Unterseeboot ver- o "k t^Fn dre Seitenwand des Schiffes wurde ein zwmiM, QnadrÄfnß gro-ßes Loch gerissen. Der .Dmnpfer ist verloren Eme Person wurde getütet.
Holland und die Friedensfrage.
Haa auf eine
aeantwortet, daß die niederländische Reg keine Schritte zur Förderung des Friedens unternehmen werde, da sie davon überzeugt sei, daß derartige Schritte ihrerseits unter den gebenwcrrtigen Umständen dem beabsichtigten Ziele nicht nützlich sein würden.
Der 5eekrieg.
Eine Auszeichnung des Kapitänleutnants Balentiner.
Sonderburg, 7. Jan.. (WTB. Nichtamtlich.) Tie ftäbti scheu Kollegien beschlossen einstimmig, dem Kapitänleutnant Max Balentiner, Kommandanten eines Unterseebootes, Sohn des KirchenprobfteS Baleilliner in Sonderburg, das Ehrenbürgerrecht der Stadt zu verleihen,
*
Berlin, 6. Jan. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote versenkte am 23. Dezember im östlichen Mittelmeer einen bewaffneten, von Kriegsfahrzeugen begleiteten feindlichen Tr a n s p or t d a rn P f e r von über 5000 Tonnen durch Torpedo schuß.
Berlin, 6. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Eines unserer Unterseeboote hat im Mitteln: eer am 28. Dezember den bewaffneten englischen Dampfer ,FDrosany" (3761 Br-R.-T.) mit 8110 Tonnen Jute, am 30. Dezember den bewaffneten englischen Dampfer „Aps loyhall" (3883 Br.-R.-T.) mit 6500 Tonnen (Getreide, und mn 1. Januar 1917 den englischen Danrpfer „Bayeraia (3761 Br.--R.-T.) mit 5800 Tonnen Zucker versenkt. Die Kapitäne der drei Dampfer wurden gefangen genommen.
Christiania, 6. Jan. (WTB.) Das Ministerium des Aeußeren erfährt aus Falmonth: Der Dmnpfer „Bes- t i k" aus Christiarria, von Cardiff nach Algier mit Kohlen unterwegs, ist am Donnerstag abend 40 Seemeilen östlich von Bishop Rock von einem deutschen Unterseeboot ver senkt worden. Die Mannschaft ist in Falmouth eingetroffen.
Bern, 7. Jan. (WTB. Nichtaintlich.) Wie „Petit Journal" aus Lissabon meldet, wurden die französische Goelette „Notre Dame du Berger" und die Bark „Capri- c i e u s e" v e r s e n.k t. Die Besatzungen wurden gerettet.
Aus Nantes meldet das Blatt die Versenkung des Dampfers „Omnium", dessen Besatzung gleichfalls gerettet wurde; aus Brest wird die Versenkung der englischen Dampfer „Hastland" und „Carlyle" gemeldet. Allch deren Besatzungen wurden gerettet.
Bern, 7. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) „Petit Parisien" berichtet ans Vigo: Der norwegische Dampfer „Thyra" mit einer Kohlenladung wurde von spanische,: Fischern verlassen anfgefnnden.
„Petit Parisien" meldet <ru§ St. Mcllo: Die Goelette „Miß Maud" ist versenkt worden, die Besatzung wurde durch einen griechischen Dampfer gerettet, der später gleichfalls versenkt wurde.
London, 7. Jan. (WTB.) Lloyds melden: Der Dampfer „Alder" ans Bergen (432 Br.-R.--T.) wurde am2.Januar^ durch das Geschützfeuer eines deutschen Tauchbootes versenkt. Die Mannschaft wurde von dem dänischen Danrpfer „Charkow" gelandet.
Lo n d o n, 6. Fan. (WTB.) Lloyds meldete Der Dmnpfer ,Murex" (3564 Brittloregistertonnen) aus London wurde
Aus dem Reiche.
^ ™ Schuhwaren Ersatzstoffe.
~ ?Ech. Berlin 4. IM In Rücksicht Ms die gebotene Sparsamkeit rm[ Gebrauch von Bodenleder werden im Schuhwaren- Handel sowohl ut bet Herstellung als auch in der Ausbesserung von Schuhwaren Ersatzstoffe angewendet, — Erscchsoylen, Sohlen- Ichoner uud Sohlenbewchrungen, — deren bisherige nicht immer zweckmäßige Ausnutzung u:rd verhältnismäßig hohe Preisbe- ^ - e:ne gesetzliche Regelung der Herstellung und des Vev- leyrs Dringend geboten erscheinen lassen. Nach tat Ausführungs'- vejttmmüngen einer neuen Buudesratsverordmmg wird danach be- WM'Mt, daß derartige Ersatzstoffe nur mit Zustimmung der Ersatz- lohlen-Gesellschaft m. b. H. in Berlin gewerbsmäßig hergestellt, zur gewerbsmäßigen Herstellung oder Ausbesserung von Schuhwaren oder iLchuhwarenbestandteilen verwandt oder in den Verkehr gebracht werden dürft::. Unt die wirksame Bekämpfung von Aus- wuchsen sicher zu stellen, ist vorgesehen, daß durch die zuständige Behörde Betriebe, deren Inhaber oder Leiter sich als unzuverlässig enmesen haben, geschlossen werden können. Bei der .Knappheit an geeigneten Rohstoffen muß für den Fall der Schließung eines Bv- triebs die Möglichkeit vorgesehen werden, die vorhandenen Be- nande an Rohstoffen 'nsw- der Mlgemeinheit dienstbar zn machen. Die Bekanntmachung über untaugliches Schuhwerk vom 21. Juni oder 19. Oktober 4916 tritt außer Kraft, lediglich die Bestim- muugen über die Kennzeichnung von vor dem 10. Juli 1916 unter Verwendung von nicht zugelassenen Ersatzstoffen hergestellten Schuhwaren bleiben aufrecht erhalten.
Aus Stavt und Land.
Gi eben. 6. Januar 1917.
er • t Auszeichnungen. Das Eiserne Kreuz er st er ? C ‘ 5cr Leutnant Karl Retzlafs im
^elo-Art.-Rgt Generalfeldmarschall Graf Waldersee (Scbleswigsches) Ni-. 9, zurzeit Regimentsadjutant im Res Feld-Art.-Rgt. 65, Jn- baver des Hamburgischen Hanseatenkreuzes und der Hessischen Tapferkettsmedaille. — Dem Ersatz-Geservisten Otto Bocher, Landw.-Jnf.-Rgt. Nr. 93, II. Komp., wurde am 30. Dez. 1216 vom Großherzog die Hessische Tapserkeitsmedaille verlieheu.
Schn e e g e stöbe r. Zum ersten Male zeigt sich heute ein wirklich winterliches Bild. Nach der vollmoudklaren Nacht, die die notweudige Kälte brachte, setzte mit dem frühen Morgen ein Schneeflocken tanz ein. Ziemlich heftiger Wind saß treibend dahinter, so daß oft den Anschein hatte, als flögen die Flocken wagerecht durch die Luft.
** Von der Straßenbahn. Der von uns in Nr.3 unseres Blattes gemeldete Unfall der elektrischen Straßenbahn, der dadurch hervorgerufen wurde, daß ein Soldat einen Wagen eigenmächtig in Bewegung setzte, hat, ioie mit- feststellen können, glücklicherweise nur Sachschaden, aber keine ernsteren Verletzungen von Menschen zur Folge gehabt. Wir benutzen erneut die Gelegenheit, nochmals darauf hinzuweisen, daß das Publikum und ferner Zivil- und Militärpersonen den Wagenführern ihren schweren, verantwortungsvollen Dienst in jeder Weise erleichtern und bei gettoffenen Anordnungen unbedingt Folge leisten ollten. In der lleberzengung, daß dies für 'die Folge geschieht, wird die Direktion ver Straßenbahn selbstver- tändlich von jeder Beschränkung in der Benutzung der Straßenbahn Abstand nehmen.
** In den städtischen Markt! aüben kommt morgen Dienstag, am Donnerstag und Samstag von vormittags 8 Uhr ab Mn , chel tleij w zum Verlauf. Dieses ist gekocht, gesalzen und von Miesmuscheln ans offenen. Gewässern hergestellt, daher Ware allerbester Herkunft und billigste nahrhafteste Volksspeise Vor der Zubereitung soll dis Muschelsleisch ungefähr 7 Stunden lang tu foltern Wasser entsalzt werden. — Falls es warm genossen werden soll, ist nur ein Aufwärmen erforderlich, da es bereits gekocht ist. Das Muschelsleisch eignet sich auch sehr gut zur Zubereitung von säuerlichem Fleijchgelee durch Zusatz von Essig Als Fleischgelec hält es sich, selbst nach der Entsalzung, wenigstens noch 14 Tage lang.
, ** Aus dem Stadttheaterbureau. Bor dem Gast- Ivrel Conrad Drehers mft seiner Gesellschaft am kommenden -samstag — bekanntlich! wird ein neuer Schivank von Ludwig Thonia „Der alte Feinschmecker" gegeben — dürfte folgender Auszug aus einer Besprechung der „Münchener Neuesten Nachrichteu" von Interesse sein. Es heißt da: „Ludwig Thoma braucht sich!, zjumal nach der Nürnberger llraufftihrung nicht chawhaft als Anonymus hinter 3 Sternen zu verbergen, denn das Bolksjtückmäßige mit dein altbayerischen Einschlag, wie es der alte Femschniecker besitzt, liegt ihm loirllich^, Md da hat er so festen Boden unter den Füßen wie Konrad Dreher. Durch die Darstellung Konrad Drehers wurde Blasius Kiermeier auf ein stattliches Niveau von uuzwffdenttger Echtheit gerückt. Dreher mit dem unnach- ahmlick)en Proftl urtd dem originalen Tonfall eines Humors von i'lddeutscher Selbstverständlichkeit, der nicht gemacht ist sondern emfach vorhanden. Dreher gab dem Blasius Kiermeier den statt- tichsten Umriß. Dieser Blasius Ivurde ein Mensch von Seelenwärme und bezwingender Nattirlichkeit."
** Schuh Ware n Tonnen au Verbraucher nur noch gegen Bezugsschein verkauft oder abgegeben werden. Ter Bezugsschnn wird dem Verbraucher nur im Bedarfsfälle und nur auf Antrag etteilt. Ter Antrag auf Erteilung eines Bezugsscheines ißt von den Beroohnern der Gemarllmgen Gießen und Srhiffenberg aur dem Ltädtischien Lebensvrittelamt, Ostanlage 13 (Belleidnngsstelle Zinimer 8) unter Vorzeigung der Kleiderkarte oder Brotmarken- Ausweisforte zu stellen. Näheres siehe BekanntmackMng.
Kreis Lauterbach.
b. 0. L a u 1 e r b a ch, 7. Jan. 359 Zenlner attes Papier wurden von den Schulen des hiesigen Kreises gesammelt und in die Papierfabrik abgeltesert.
Kr-eis Schotten.
O Gedern, 8. Jan. Der Stationsführer der hiesigen Gen^ darmerie-Station, Gendarmerie-Wachtmeicher Friedrich Vogel, wurde bereits vor einiger Zeit vom Großherzog durch Verleihimg des Hessischen Kriegsehrenzeick-eirs ausgezeichnet.
Hessen-Nassau.
^ rg. Ans Nassau, 7. Jan. Eine Berlängerimg der Ferien ms zum 16. Januar ist ffür den .Regiermigsbezirk Wiesbaden! nicnt vorgesehen. Alle Schulen, höhere nnd niedere, beginnen den Unterricht Viontag, den 8. Januar.
. Fürsurt, 6.Jan. Gestern vormittag ereignete sich aus
Der Lahiibahn zwischen Aumenau und Fürftirt ein tödlicher ^ 1 i, P L? ^ ^ ^ er Telegraphen Vorsteher Koch aus Wetzlar, der
an der Unsallstelle Telegraphenarbeiter beaufsichtigte, wollte einem herannahenden Güterzug auslweichen und geriet dabei unter die Räder ernes vorbeifahrenden Tttebwagens und war auf der Stelle tot.
7. Jan. Ter Generatgouverneur von Bel osEi^^ hon Bissing ist zu einem Erholungsurlaub hier erugetrofftn und hat im Hotel „Rosa" Wohnung genommen. v^ente Gemahlin weilte bereits ftrt einigen Tagen hier ~ Außerdem trafen hier zu längerem Kuraufenthalt ein die Fü r- donline zu Wied mit dem Prinzen Aribert von ^ vp lt und der Oberpräsident der Rheinprovinz Freiherr Rhernbaben mit GemaWn. Letztere Herrschaften stiegen im „Nassauer Hof" ab.
Letzte Nachrichte«.
Die russjsch-nlmänische Niederlage.
Berlin, 8. Jan. Ter „Temps" behauptet, daß die Rttsftn fom Interesse mehr litten, Braila zu behaupten, nachdem alle ihre Truppen die TobrudsckKi verlassen haben. Im „Petit Journal" erllärt General Betthaut, es blieben nur noch ztvei Viöglich- keiten, entweder solle sich der Ructzug auf den Pruth stutzen, dann müpen ittcht Focsani und Bracka, aber der Screth als dritte Lmie vetteidigt werden, oder der Rückzug weiter nach Norden sott- gesetzt iverden: In diesem Falle rmiß man rechtzeitig den Unteren Sereth und Galatz aufgeben, :an die Ost-» west-Richttrng der Front auftecht zu erhalten und ihre Eiüdttrckung zu verhindern. Ich fü<p: hinzu, daß dieser letztere Entschluß aml meftten die Möglichkeit einer Osftnsive offen lassen würde, wenn', überhaupt jemals der Augenblick erscheint, an dem eine russische Armee wieder in Rumänien opetteren rvird.
Berlin, 8^ Jan. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus tockhvlm: Oberst Schumskp bttrachtet in der „Biffhewija Wje- demosti" die in der Walachei und Moldau stattftndenden Känipft- eigentlich bloß als der Sertthlinie geltend. Er scki>reibt: Der Feind macht die größten Anstrengungen, um diese Linie zu erreichen, weil sie als eine uatt'irliche^ Demarkationslinie eine sehr große RvllÄ spielt, da seine gegenwättige Front sich auf keine solche sttitzt. Die Hauptpirnkte, wo jetzt der Feind einen Truck ausübt, sind das Gebiet bei Rimnyk und das Gebiet bei Kooscleni, 22 Mnst wesllich Focsani. Tie Eroberung von Bukarest hatte nur eine moralische Wirkung, nun aber rechnet der Feind bei der Erreichung der Sa- vethlinie aus die politische und moralische Wirkung, die mit einem derattigen Vormarsch verbunden sind, auch noch änf weitgehend^ strategische Aussichten ans deni östlichen Kttegsschaikplatz in dem gewaltigen Gebiete von der Ostsee bis znm Schwarzen Meer.
Die ungeklärte Lage in Athen.
Mailand, 8. Jan. Der Athener Mitarbeiter des „Corriere della Sera" meldet: Die Lage hat sich wieder etwas gebessert. In Piräus fand eine Kundgebung für den König statt. Am Freitag abend haben sich die letzten französischen Matrosen in Piräus wieder eingeschifft.
G c n f, 8. Jan. Die am 6. Januar in Paris eingegangenen Mitteilungen aus Athen bezeichnen die Lage in Griechenland alssehrernst.
Kein Serbe mehr vor Manaftir.
Sofia, 8. Jan. An der Monastirfront sind die rvenigen serbischen Truppen Sarrails kriegsmüde genwr^ den, nachdem die Verspreckuug, Monastir mecb-c die Hauptstadt des neuen serbischen Reiches werden, nicht erftillt wurde. Ganze Abteilungen ergaben sich in der letzten Zeit, weshalb Sarrail die Serben ztrrückzog und durch Italiener ersetzte. Bor Mvnastir fteht kein Serbe mehr.
Die Antwort an Wilson.
Genf, 8. Jan. Das Interesse der neuttalen Staaten an der morgen zu ettvattcnden Antwortnote der Entente erlitt unter dem außerordentlich starken Eindruck der Wvrte Kaiser Wilhelms erhebliche Einbuße. Die Alliietten sagen auch, daß in der jetzigen Zeit Spitzftndigkeiten ihre Existenzberechtigung verloren haben und die Machtfragewiederdie allesbeherrs chendc geworden i st. Nach vorliegendenWasbingtoner Depescl^n zeigte man sicb gestern dott über die Verspättmg der Eittentenote beftemdet.
Die japanische Thronrede.
Stockholms. Jan. Die bei Eröffnung des jManischen Parlaments verlesene Thronrede beschäftigt sich vornehmlich mit der; äußeren Politik. Sie preist das russische und das englische Bündnis als Angelpunkte der japanischen ausivättigeii Politik, woran sttts sestgehalten werden müsse. Keinesfalls würde Japan seine Verbündeten in der jetzigen schweren Zeit verlassen Nach einer iveitereq! amtlichen Meldung wurde ein Ausschuß unter dem Vorsiu des Ministerpräsidenten eingesetzt, der die Aufgabe hat, die Beschlüffe der Pattstr Konferenz in die Tat umzusetzen. Die meisten Mitglieder werden zn Staatssekretären ernannt. Die italienische Regierung- Hat der spanischen Regierung mftgeteilt, sie wünsche den'gegen- warttgen Handelsverttag zu kündigen und eine Zollunion'abzn- lchlreßen. <
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