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K srrtoffelverbrauchsregelung.
Aus Grund der Bekanntmachung des Reichskanzlers über Kartoffeln vom 1. Dezember 1916 wird folgendes
begannt gegeben:
L Vom 1. Januar bis 20. Juli 1917 dürfen höchstens a U Pfund Kartoffeln auf den Tag und Kopf verbraucht werden.
II. Schwerarbeiter können vom 1. Januar 1917 ab eine tägliche Zulage bis VU Pfund Kartoffeln erhalten.
III. Kanoffelerzeuger dürfen vom 1. Januar bis 28. Februar 1917 höchstens 1 Pfund und vom 1. März bis 20. Juli 1017 höchstens l‘/ 2 Pfund Kartoffeln ihrer Ernte für sich und jeden Angehörigen ihrer Wirtschaft ver» brauchen.
IV. Vom 1. Januar 1017 ab werden von den Kartoffel- Händlern der Stadt Gienen Kartoffeln aus Bezugsscheine nicht mehr abgegeben.
Die noch nicht voll belieferten Kartosfelbezugsscheine sind der., srädliicheu Lebensmittelamt (Zimmer Nr. .12» zurückzugeben, gegen Rückgabe der Bezugsscheine werden für die noch zustehende Kartoffelmenge Kartoffelmarken ausgegeben.
V. Soweit in einer Haushaltung am 1. Januar 1917 aröftere Mengen an Kartoffeln aus den Kopf der Haus- hattungsmitgiieder vorhanden sind, als nach den vor-
ehend angegebenen Höchstverbrauchsmengen zuständig sind, sind die Mehrmengen zugunsten der Stadt Gtehen beschlagnahmt,- die Kartoffeln sind bis zur Regelung der 'Abholung pfleglich zu behandeln. 191698
Giehen, den 24. Dezember 1916.
Der Oberbürgermeister.
Keller.
BekrwKtmachnng
über die Versorgung der Kranken mit Zufatznahrungs- mitteln.
Im Anschlag an die Bekanntmachung vom 1. Dezember 1916 wird folgendes bekannt gegeben.
I. In Fällen, in denen die Prüfungsstelle dem Anträge eines Arztes auf Bewilligung von Zufak°LehenSmitteln»> nicht oder nur teilweise entsprochen hat, findet aus jchrift- lichen, besonders begründeten Antrag dieses Arztes eine erneute Prüfung des Antrags ans Bewilligung von Zu» fav-Lebenslut teln durch die Prüfungsstelle statt.
II. Dtö Entscheidung wird dem Arzt schriftlich mit-
geteilt. 19168B
Giehen, den 28. Dezember 1916.
Der Oberbürgermeister.
Keller.
Städtischer Eierverkauf.
Freitag, den 29. Dezember 1916.
Brotkartenbezirk VII Eierhandlung (Steinreich, vorm.
n VIII MolteretGrieb,Blsmarckstr.,vornl.
„ IX Moi> ereiGrieb-Schanzenstr,vorm.
„ X Molkerei Grieb, Blockstraße, vorne
„ XI Eierhandlung Steinretck), vorm.
„ XII Eierhandlung Steinreich. nachm.
„ I sNolkereiGrieb,Schanzenflr nachm.
„ II Eierhandluna Steinreich, nachm.
Die Abgabebedingungen sind die gleichen wie seither. Giehen, den 23. Dezember 1916. 91808
Ter Oberbürgermeister.
Keller.
Städtischer Butterverkauf.
D^t städtischen Verkaufsstellen (Molkerei Gebr. Griebs sind am 1. Januar 1917 geschloffen. Die Bezugsberechtigten der Brotkartenbezirke !. II und III werden deshalb die ihnen zustehcnüe Butter
Dienstag, den 2. Januar 1917 erhalten. 191816
Giehen, den 37. Dezember 1916.
Ter Oberbürgermeister.
Keller.
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