Nr. 289
Der Gtehener Anzeiger
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Erstes Blatt
M. Jahrgang
Freitag, 8. Dezember \9\6
posischeStonto: Zranfiutta.M. U686
euer Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Lloyd George englischer Ministerpräsident.
Trotzes Hauutyuarticr. 7. Dezember
(Amtlich )
W c st l i ch e r Kriegsschauplatz.
^ . . Heeresgruppe Kronprinz.
Auf dem Westufer der Maas brachen nach Feuervor^ ^erettullg Abtellungen des westfälischen Jnfanterie-Regi- an der aus den Sommekämpfen bekannten Hohe 304 südöstlich von Malancourt in die französischen ^raven ein und nahmen die Kuppe der Höhe in Besitz. Füns Lfsizrere' 190 Mann wurden gefangen zurückgeführt.
Von einem Vorstotz in die feindlichen Linien am „To= tenMann brachten Stotztrupps 11 Gefangene ein.
, Oestlicher Kriegsschauplatz.
,t*ont des Generalfeldmarsch alls
m f .<% 1 * 11 ^ u Leopold von Bayern.
von Luck drangen an der Luga deutsche und ostervevchlsch-ungarische Abteilungen in eine russische Feld- lNachstellung Die Besatzung von 40 Mann wurde gefangen. .Nachts wurde die Stellung gegen fünf Angriffe gehalten.
Auch westlich von Z a l o c z c und T a r n o p o l konnten unsere Patrouillen 90. bezw. 20 Gefangene aus genommenen Tellen der russischen Linien bei Rückkehr abaeben.
Front des Generalober st en E r z h e r z o g I o s e f.
den Waldkarpathen und Grenzbergen der Mo ld au zeitweilig anschwellendes Artilleriefeuer und Vorfeldgeplänkel, aus denen sich nördlich von Dorna Watra und im Trotusnl-Tal russische Angriffe entwickelten, die abgewie- ien worden sind.
Heeresgruppe des GeneralfeldmarschallL von M a ck e n s e n.
W u ch t i g e E r fo l g e krönten gestern die Mühen und Kampfe, in denen unter Generalfeldmarschall vonMacken- fen die Truppen der zielbewußt geführten 9. und Donau- Armee den rumänischen Gegner und die herangcholten russischen Verstärkungen in schnellen Schlägen zu Boden geworfen haben.
Führer und Trrlppen erhielten den Siegerlohn.
B u k a r e st, die Hauptstadt des zur Zeit letzten Opfers der Entente-Politik. Ploesti, Camp i na und Sinaia ru unserem Besitz, der geschlagene Feind auf der ganzen Front ostwärts im Rückzüge!
Kampfesmut und zäher Siegeswille riefe die vorwärts- sturmende Truppe die immer von neuem geforderten An- 'strengullgeil überwinden. Neben den deutschen Kräften haben die tapferen österreichisch-ungarischen, bulgarischen und os- manischen Truppen Glänzendes geleistet.
9.Armee meldet von gestern 106 Offiziere. 9100 M anngefange n.
Die Operationen.und Kümpfe gehen weiter.
Mazedonische Front.
Bei Trnava östlich der Cerna warfen das bewährte Masurische Infanterie-Regiment Nr. 146 und bulgarische Kompagnien die Serben aus der Stellung, in der sich diese vorgestern eingenistet hatten. Sechs Offiziere und 50 Mann wurden gefangen genommen.
In der Strumaniederung fluteten im bulgarischen Abwehrfeuer englische Abteilungen zurück, die sich den Stellungen südwestlich und südöstlich von Seres zu nähern versuchten. <
Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.
Der Abendbericht.
Berlin. 7. Dez. (WTB. Amtlich.)
Fm Westen und Osten keine besonderen Ereignisse.
Außer dem Verlust der Festung Bukarest und ihrer befestigten Handelsstädte kostete der 6. Dezember den Rumänen noch eine Division, die, am Alt gestellt, mit 8 0 00 Mann und 26 Geschützen zur Kapitulation gezwungen wurde.
Serbische Nachtangriffe bei Trnava. östlich der Cerna. sind gescheitert.
* * *
In dem allgemeinen Aufatmen über nnsere Kriegselffolge im Osten regt sich die Gedankenarbeit uni die Kriegsziele wieder lebhafter im Volke. Der Krieg ist noch nicht zu Ende; die Ernennung Lloyd Georges zum englischen Kriogsminister, die letzte Rede Trepows scheinen uns zu sagen, daß noch mehr solcher „wuchtigen" Siege erforderlich sind, nm die Entente zum Wanken und zur Friedensbereitschaft zu bringen. Wuchtige Siege aber wollen vorbereitet sein, und darum wird es im kommenden Frühjahr .noch blutige Arbeit geben.
Wenn wir uns aber, nach des Kaisers Wort, auf der Bahn zu einem vollen Siege befinden, dann dürfen wir wohl daran denken, wie wir diesen vollen Sieg beim Friedensschluß nützen wollen, damit ein so unerhörtes Schicksal, wie dieser Angriffskrieg unserer Gegner, nicht wieder über un- .ser Land und Volk komme.
Im Osten sind für einen Teil des besetzten Gebietes, für Polen, die Würfel bereits gefallen. Daß wir auch die Hin- denburgischen Lande, längs der Ostsee, bis vor Riga, "den Russen nicht wieder zurückgeben werden, scheint uns sicher zu sein. W>enn die Zieit für den Frieden wirklich reif ist, wenn nur der unabweisbare Zwang den Feind zum Nieder- i legen der Waffen bringt, dann wollen und brauchen wir es uns auch nicht mit unreifen Früchten genügen zu lassen. Der große Krieg hat uns gelehrt, was uns bisher gefehlt hat, wessen wir bedürfen, um das Reich fest und sicher zu verankern gegen alle Angriffs- und Rachepläne.
Das Scheidemannffche „Zug-nm-Zug-Geschäft" hätte nichts Dauerbares an sich und muß abgelehnt werden. Der'
jetzige große Kampf an der Somme lehrt uns, was auf dem Spiele steht. Könnte, wenn der Friede nicht sorgfältig durchdacht und beschlossen wird, nicht einmal die Zeit kommen, wo England und Frankreich noch nachdrücklicher darauf hinarbeiten werden, das Tor des Deutschen Reiches im Westen zu lockern? Welch ein Verhängnis würde hereinbrechen, wenn es depr Feind gelänge, unser rheinisch-westfälisches Industriegebiet zu besetzen, uns also die Waffenschmiede zu nehmen, die wir heute noch den ausgedehnten Lieferungen für unsere Feinde entgegenzusetzen haben! Gerade der monatelange Kampf an der Somme muß uns erneut zu denken geben. Wir sinden heute in der „Köln. Volks ztg", dein bekannten Organ des Zentrums, das ja durch seinen Führer Spahn die Worte des Reichskanzlers von den „Sicherungen" im entschlossenen und „starken" Sinne interpretiert hat, folgende lehrreiche Betrachtung, die zwar nichts Neues ist, aber in wenigen Sätzen Notwendiges vorbringt:'
Die „Köln. Bolksztg." hat mit vollem! Recht Zuerst die Frage angeschnitten, was ans Antwerpen werden solle. Das ist in der Tat für _ den Westen Deutschlands die erste Frage, welche zum Zwecke einer gedeihlichen Gestaltung unserer Zukunft klargestellt werden 'muß. Namentlich für die Industrie des Westens ist es eine sLebenssrage, »aß der Ausgang /zur See über Antwerpen ihr nicht wieder versperrt werde. Man kann sagen: Wenn unsere Industrie Antwerpen nicht als Ausfuhrhafen hat, so bleibt ihr doch Rotterdam. Das ist richtig. Aber die Gefahr einer kriege- rischen lleberrennung unserer - Ruhr-Rhein-Jnvustrie ist darum 'um so größer. Unsere rheinisch-westfälische Industrie liegt an einem höchst exponierten Punkte. Sie ausschließlich an den nahe gelegenen Landesgrenzen verteidigen zu wallen, ist untunlich. Ein Schutz gegen Holland ist nicht nötig: um st wehr ein Schutz gegen England. Für England wäre der Krieg gewonnen gewesen, ivenn es ihm gelungen wäre, Essen und Dortmund zu erobern. Nun erinnere man sich, in welchem Maße gerade Antwerpen von den Engländern als „Einsal l s t v r" gedacht loar! Weich zu Anfang des Krieges sollte eine englische Motte in Antwerpen landen, um dort ein englisches Heer ans Land zu setzen. Die Holländer haben es damals durch die entschlossene Ajuftechterhaltung ihrer Neutralität verhindert. Dürfen wir es darauf ankormnen lassen, daß in einem zukünftigen Falle England vielleicht Holland ebenso vergewaltigt, wie jetzt GriecheMmd, an die Neutralität Hollands sich nicht stört, oie hMändischen Stteitkräfte über den Haufen rennt und dann Antwerpen besetzt?
Auch Zeebrügge war ein solches EiNffällstor für England, : und zwar in noch schärferer Ausprägung .wie Antwerpen. Es war als Handelshafen, als Hafen für einen „erneuten Aufschwung von Brügge als Seestadt", wie damals in Belgien die schöne Phrase hieß, einfach eine geradezu maßlos lächerliche Erscheinung. Hätten wir es aber im Anfang des Krieges nicht so rasch besetzen können, sie würden »bort m größter Bequemlichkeit HuUderttauiende über Hundetttailsende von Engländern gelandet worden sein, um Uns in den Rücken zu fallen und womöglich gegen Essen zu marschieren. Ein Einfallstor also, wie es im Buche steht! Das wichtigste und gefährlichste aller Einfallstore, welche für den Westen nur denkbar sind! Nichts ist also wichtiger, als daß wir außer Antwerpen auch« Zeebrügge fest iit der Hand halten.
Freilich müssen wir dann auch Ostende behalten. Wollten wir Zeebrügge behalten, Ostende aber nicht, st wäre nichts sicherer, als daß England dann eben aus Ostende als Einfallstor sein Augenmerk richten würde. Wchs hier für Zeebrügge und Ostende gesagt ist, «gilt natürlich ganz in demselben Maße für die gesamte flandrische Küste. Auf nichts paßt das Wort des Reichskanzlers, daß weder im Osten noch im Westen die Engländer in Zukunft über „Ei n s a l ls- t o r e" gegen Deutschland verfügen dürfen, st gut, aus nichts scheint es von vornherein st sehr gemünzt gewesen zU sein, als auf Antwerpen, Zeebrügge, Ostende und die ganze flandrische Küste. Wollen wir Unsere rheinisch-westfälische Industrie für die Zukunft sichern, so pt das allerer,te Erfordernis die feste Schließung der Ginfallslore von Antwerpen, Zeebrügge und Ostende. Da haben nur gar keine Wahl. Niemals wird unsere Industrie an Rhein und Ruhr sich in Ruhe und Sicherheit entwickeln können, niemals werden die gewaltigen .Kapitalien, welche für diese Entwickelung notwendig sind, mit einiger Sicherheit angelegt werden können, wenn nach wie vor den Engländern die Möglichkeit bleibt, von Antwerpen oder Ostende aus in dieses industrielle — und damit nach den heutigen Verhältnissen mich allgemeine — Herz Deutschlands vorzustoßen. Ein starker Panzer ft'ir diese Herzgegend ist unumgänglich nötig, und die,er Panzer kann n'nr von Antwerpen bis Ostende nützlich angelegt werden.
Eine weitere Aeußerung über Krieqsziele im Westen linden wir aus der Feder des bekannten Berliner Geschichts- Professors Dietrich Schäfer in der „Tägl. Rundschau";
Die Annexion Belgiens wird abgelehnt. Annexion bedeutet Einverleibung, wie Elsaß-Lothringen dem Deutschen Reiche ein- verleibt worden ist. Hat daran irgend jemand in Deutschland im Ernste gedacht? Wohl aber hat der Reichskanzler erklärt, daß Belgien nicht als Vorwerk gegen Deutschland ausgebaut werden, nicht eist Eiistallstor für die Feinde bleiben solle, dem reichbegabten vla- Mischen Voklje auch die Möglichkeit gegeben werden müsse, sich in seiner alten und reichen Kultur neu auszuleben. Beide Forderungen sind nur erfüllbar, wen'n Belgien, wie es', der Führer des Zentrums formuliert hat, politisch, militärisch, wirtschaftlich unter deutscher Oberleitung bleibt. - Wiederherstellung Belgiens'in der Form, die es vor dun Kriege hatte, ist gleickchedentend mi^ neulich laues ,toter Bedrohung an seiner verwundbarsten Stelle Wir würden beim nächsten Kriege in die Zwangslage kommen, das „Unrecht , von dem der Reichskanzler am 4. August 1914 sprach, noch einmal zu begehen. Allerdings würde das Ausland wohl dafür sorgen, daß wir davor behütet blieben; es würde uns dieses Odium aibnehmeu und ims zwingen, die Verteidigung am Niederrhein zu führen.
So liegt die Sache, klar und einfach: Entweder wir erweitern auch! im Westen unfern Viachtbereich, oder wir sivhven den nächst«! Krieg dort auf unserem herniischen Boden, recht inmitten der Stätten, dtt uns vor allem andern unser Rüstzeug liefern. Vertragsmäßige Vereinbarungen, die man einem wiederhergestellten belgischen Staate auserlegt, können, wie sie auch> immer gefaßt werden mögen, nicht genügen. Daß die politisch- imlftärychi-wirtschaftliche Oberleitung ül>er Belgien unerläßliche Voraussetznng ist für das Erringen deutscher Selbständigkeit zur Lee gegenüber England, wird zwar geleg.mtlick^ bestntten, ist
aber unleugbar. Andererseits liegt auch/ hier die HauptschwierigkeiL einer Verständigung mit unserem hartnäckigsten und gefährlichsten Feinde.
Die Erörterung dieser Dinge hat nichts Verhetzendes mehr. Wir wollen sorgsam auch etwaige anderslautende Meinungen hier verzeichnen, glauben aber, daß die „Köln. Volkszeitung" mit ihren Feststellungen den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien. 7. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlantbart: 7. Dezember 1916.
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
Die in der walachischen Ebene vordringenden verbündeten Streitkräfte haben bereits gestern Bukarest und Ploesti in Besitz genommen. Oesterreichifch-ungarische Truppen nahmen C a m p i n o und verfolgen von Sinaia südwärts. Die verbündeten Streitkräfte des Generals von Falkenhayn brachten gestern 106 rumänische Offiziere und 9100 Mann ein. In den Karpathen ließ der russische Druck beträchtlich nach. Nur nördlich des Trotus-Tales und bei Dorna Watra kam «es zu schwächeren russischen Vorstößen, die glatt abgeschlagen wurden. Bei der Armee des Generalobersten von Tersztyanski drangen Wiener Landwehr und deutsche Abteilungen, die rumänischen Feldwachlinien durchbrechend, bis in die feindlich? Hauptstellung vor und kehrten nach Abwehr von fünf russischen Vorstößen mit 40 Gefangenen und einer Beute von drei Maschinengewehren und einem Minenwerfer zurück.
Durch die Erfolge in Rumänien ist der 6. Dezember sinnfällig zu einem Tage der Vergeltung für schmiihlichen Verrat geworden. Ein großer Siegeszug hüt die Verbündeten in das Herz Rumäniens geführt. Die vierte feindliche Hmrpt- stadt ist seit Ausbruch des Krieges bezwungen.
Mit Stolz darf Oesterreich-Ungarn auf jene Truppen blicken, die mit den deutschen, bulgarischen und osmanifchen Streitkräften wetteifernd an den ruhmreichen Taten gegen unseren jüngsten Feind Anteil haben; auf die rasch zirsam- mengerafften Wteilungen, die zu Beginn des rumänischen Krieges in Siebenbürgen den ersten Stoß auffingen, auf unsere Gebirgsbrigade, die in den Transsylvanischen Alpen den schwersten Aufgaben gerecht wurde, auf die Truppen, die an der Offensive in der Walachei teilnahmen, aber auch auf die tapferen Verteidiger Ost-Siebenbürgens und der Waldkar- pathen, an deren Widerstand aller russischer Ansturm zerschellte, auf unsere bewährten Pioniere an der unteren Donau. die eine der größten kriegstechnischen Leistungen der Geschichte vollbracht, auf unsere Artillerie und auf die Donmr- flottille, die sich jüngst! bei der Abwehr russischer Angriffe südlich Bukarest, wieder hervorgetan hat. Ihnen allen gebührt unser Dank.
Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant.
*
Ereignisse zur See.
Eines unserer Seeflugzeuggeschwader belegte am 6. ds. Mts. die Flugzeugstation Beligno und die Sdobba- Batterien, trotz unsichtigen Wetters sehr e r f o l g r e i ch m i t Bomben. Drei Hangars wurden voll getroffen. Alle Flugzeuge sind trotz heftiger Abwehr unbeschädigt eingerückt.
Flottenkommando.
* * *
Die Einnahme Bukarests.
Berlin, 7. Dez. (WTB. Amtlich.) Ueber die Einnahme von Bukarest wird gemeldet: Am 5. Dezember, 10.30 Uhr vormittags wurde Hauptmann im Gener<rlstab Lange als Parlamelltär mit einem Schreiben des General- feldmarschalls v. Mackensen, das die Ueber- gabe der Festung forderte, an den Kommandarrten von Bukarest entsandt. Ein weiteres Schreiben gab dem Kommandanten bekannt, daß das Feuer auf die Festung eröffnet werden würde, wenn der Parlamentär nicht binnen 24 Stunden zurückgekehrt sei.
Hauptmann Lange, der au der rumänischen Vorposten- linie von einem General empfangen und mit verbundenen Augen in einem Kraftwagen nach Bukarest geführt wurde, ist am 6. 12. früh vor Ablauf der gestellten Frist zurück- gekehrt.
Die Annahme des Briefes des Generalfeldmar- schalls v. Mackensen ist von dein Oberbefehlshaber der rumänischen Donau-Armee verweigert worden unter der Begründung, „daß Bukarest keine Festung, sondern erne offene Stadt wäre: es beständen weder armierte Forts noch zu ihrer Verteidigung besffmmte Truppen; es gäbe weder einen Gouverneur noch einen Kommandanten ^
Hauptmann Lange hat ans den Charakter von Bnka> rest als Festung hingewiesen und darauf, daß ein solches Ausweichen die deutschen Operationen nicht behindern werde Am Morgen des 6. 12. setzten Teile des Kavallerie-Korps Schmettow sich in Besitz eines Forts auf der Nordsront ^eile des 54. Armeekorps drängten nach und nahmen die ^ortlinie von Chiajua (Westft'ont) bis Odaie «Nordfront^ Der Gegner leistete mit Infanterie Widerstand der schnell gebrochen wurde.
Von der Süd front her drangen Teile der Donau- Armee durch den Fortsgürtel in die Stadt, sie fanden kerne Geyenivehr.
Die in Bukarest c i n r ü ck e n d c n T r n p p c n wurden begeistert empfangen und mit Blumen ae- schmückt. **


