; > all Iu bile. Das genannte Kcnd war von seiner Mutter, Iubile. im Säuglingsheim Gießen urktergebrackst worden, sie Im. ; . ine zeitlang das WLegegeV> beztthtt, war dann jedoch nidc mehr hierzu in der Lage. Das Ärmemmtt Gießen legte lhuwaus dös Pflegegeld vor, daß dann teilwnse vom Ortsarmew- amt Frankfurt, da die ^Nntter dort ihren Unterste tzungs wohn sitz, envvr'.ren halte, bezalstt wurde. Gelegentlich späterer Akttndurch- sic^.t glaubte man dort, da die Mutter bayerischer Staatsangehörige Tht sei. die teilweise Zurückerstattung! der irrtümlich, an Gießen gczal.l.en Beträge geltend machen zu können, insoweit Gießen für einige Tage vor Ablauf der sechsnronatlichen Frist sich noch den Regrrßansvruch habe wahren können, durch rechtzeitige Anmeldung bei dem übergeordneten Landarmenverband. Ter Provinzialaus- schtuß wies die aus ungerechtfertigte Beriücherung gestutzte.Klage als unbean'indet kostensällig zurück. Ter Wert des Streitgegenstandes wurde in dieser Sache ans 19.80 Mk. festgesetzt._
Kirche und Schule.
Darmstadt, 25 Nov. Der Hessische Landesverein für Innere Mission Ijiett gestern im Landessynodat-
die Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg beiwohnte. Zunächst wurde an Stelle des schon vor längerer Zeit zurückgetretenen Professors Weimar-Darm stadt Pfarrer W a g n e r - Darinstadt zuM Vorsitzenden des Landes Vereins gewählt, und an dessen Steile Landgerichtspräsident Theobald- Tarmftadt zum stellvertretenden Vorsitzenden. Sodann fand emc eingehende Beratung über Magdalenen- und Krüppelfürsorge statt. Zugrunde lagen ausführliche, sachkundige Darlegungen der Berichterstatter Pfarrer M e in m e r t und Hickel - Tarmftadt, sowie Professor D. Schian - Gießen und Inspektor Weimar- Nieder-Ramstadt. Bezüglich der Sittlichkettssache wurde dem baldigen Bau eines Magdaleniums durch euren Verein gleichstrebender Verbände beigestimmt.
X Hanau, 24. Nov. Unter dem Voriitz des Superintendenten Fritsch (Han,an) fand dieser Tage im Ebangelischen Vereins-
Hause zu Hamm die diesjährige Tiözesjankonferenz der Geistlichen der Diözese Hanau statt, an der unter anderen auch Konsisborial-Präsident Freiherr von Schenk zu Schweinsberg und General-Superirrtendent Fuchs aus Cassel teilgenommen haben. Ueber die Abhaltung der Kriegsibet stunden berichtete auf Grmtd der Berichte, die ihm aus allen Gemeinden zugeaangen toaren, Metropolitan Reich (Hochsta-dt). In Stadt und Land werden die Kriegsbetstunden regelmäßig gehalten, freilich ist in manchen Genreinlden des Landes die Abhaltung durch die dringende Erntearbeit und durch den Mangel an Petroleum oft sehr erschwert, doch hat mau hier und da in einem anderen Beleuchtungsmaterial guten Ersatz gefunden. Während in inanchen Gemeinden die Beteiligung an den Kriegs- betstnnden sehr nachgelassen hat, konnte aus mweven Gemeinden berichtet werden, daß der Besuch noch ebenso rege ist wie im Anfang des Krieges. Jedenfalls war der Wunsch allgemein, daß die Kriegsbetstunden mit allem! Eifer zu fördern feien und auch nach dem Kriege gehalten werden müßten. Auch der zrveite Gegenstand der Tagesordnung: Einige Erwägungen zur praktischen Bekämpfung des Geburtenrückgangs, über den Pfarrer Götze (Preungesheim) eine anregende Einleitung gab, regte eine lebhafte Aussprache an, die besonders durch die eingehenden Mitteilungen des Konsistoriat-Präsidenten fruchtbar gemacht wurde. Er wies darauf hin, wie furchtbar groß die Gefahr ist, die unserem Volke durch dieses Nebel droht, und sah die beste Bekämpfung darin, daß in unserm Volke wieder erweckt werde der Glaube an den lebendigen Gott und an das Wort: Kinder sind eine Gabe Gottes und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Die Pflege des Familienlebens und der Haus an dach t wurde von an- deren dringend empfohlen. _
„Gedenket der GeburtstagZspende filr’s Rote Kreisf!
Briefkasten der Redaktion.
lAnoutzme Anfragen bleiben uuberücksichtiUt^
w K. Durch, Bundesratsverordnung vom 23. 4. 15 erhalten alle minderbemittelten Wöchnerinnen die Leistungen der Kriegswochenhllfe, sofern der Ehemann dem Reiche Kriegs Sani- täts- oder ähnliche Dienste leistet, oder an der Weiter- leist u n g durck) Tod, Verwundung usw. verhindert ist. Als minderbemittelt gelten unter anderem' Wöchnerinnen, wenn sie die Familienunterstützung nach dem Gesetz vom 28. 2. 88 bezw. 4. 8. 15 erhalten. Die Kriegswochenhilfe wird durch die Krankenkasse ausbezahlr, welcher der Ehemann angehört. Ist die Wöchnerin selbst Mitglied einer reichsgesetzlichm Krankenkasse, so leistet die letztere die Kriegswochenhilfe. Gehört weder der Ehemann noch die Wöchnerin einer Krankenkasse an, so ist der Antrag auf Kriegswochenhilfe bei dem Lieferungsverband (Bürgermeisterei) zu stellen.
Eltern, Großeltern usw. kann die Löhnung des Vermißten bewilligt werden, wenn -der Letztere diese Verwandten ganz oder überwiegend ernährt hat und sie bedürftig .sind. Anträge sind an den Truppenteil zu richten, dem der Vermißte zuletzt angehört 'hat.
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Nachahmungen weise man zurück.
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Bekannttnachung. ~
Es sind in letzter Zeit wiederholt Kälber und Schweine in den Eisenbahnwagen gemeinsam mit Großvieh nach den Sammelstellen verladen worden. Es ist dies aus Gründen der Reinlichkeit unzulässig, da die Kälber und Schweine derart beschmutzt ein- treffen, daß sie ohne gründliche Reinigung nicht weiter verladen werden können. Wir ersuchen Sie, falls eine Verladung in getrennten Wagen nicht möglich ist, die beiden Tiergattungen wenigstens durch Bretterverschläge zu trennen.
Unsere Vertrauensleute ermächtigen wir hierdurch, unvorscbriftsmäßlg verladene Tiere von der Abnahme zurückzuweisen.
Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß alle Tiere bis spätestens Donnerstag in der der Abnahme vorhergehenden Woche bei unseren Vertrauensleuten anzumelden sind. Nicht angemeldete Tiere werden in Zukunft von unseren Vertrauensleuten nicht mehr abgenommen.
Gießen, den 27. November 1916. Oberhessischer Viehhandelsverband.
Der Vorsitzende:
Rosenberg. 8540 g
Bekanntmachung^
Da es wiederholt vorgekommen ist, daß auf unseren Viehsammelstellen sich einzelneViehemPsänger, insbesondere Metzger, vorgedrängt und die Zuteilung besonders guter Tiere verlangt haben, machen wir darauf aufmerksam^ daß die Verteilung ledig- lich durch unsere Vertrauensleute, die in unparteiischer Weise verfahren, zu geschehen hat.
Die Empfänger sollen nach Rcöglichkeit bei der Verteilung überhaupt nicht zugegen sein, sondern erst nach geschehener Zuteilung die Tiere in Empfang nehmen.
Kein Empfänger, auch nicht die von militärischer Seite Beauftragten, hat das Recht, Tiere sich selber herauszusuchen. 8589 c
Gießen, den 27. November 1916. Oberhessischer Viehhandelsverband.
Der Vorsitzende:
Nosenberg.
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Srcher Meisch- und wurftvorrat
diese Woche ^
»nd empfiehlt solches znr Abnahme
1 IL Me|ler
Werdest metzger.
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.
Betr.: Bejchlagnalime, Bestandserbebnug und Ent- eignnna von BicrglaS- und Bierkrugdcckeln ans Zinn rrnd freiwillige Ablieferung anderer Ziungeacnstände.
. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vorn 20. Oktober 1016 lvird darauf hingewiesen, daß die oben: bezeichneten Zinnaegenstände, soweit sie nicht bereits ab geliefert worden sind, noch am 30. ds. Mts. zwischen 2 und 6 Uhr nachmittags in der Sammelstelle im städt. Gaswerk abgeliesert werden können. 8530k
Tie Beträge für das im städt. Gaswerk abgelieserte Altgummi können vormittags von 10—12 und nachmittags von 2 — 6 Uhr ouf dem technischen Bureau des Gaswerks in Empfang genommen werden. Beträge, die dis zmn 20. Dezember 1916 nicht abgehott sind, werden der städtischen Kriegsfürsorge überwiesen. 8543k
Volkszählung 1946.
Anr Dezember 19(6 findet eine allgemeine Volkszählung statt, durch die die ortsanwesende Bevölkerung — das ist die Gesamtzahl der innerhalb der Gemarkungen Gießen und Schiffenberg in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember 1916 ständig oder vorübergehend anwesenden Personen — sestgestellt werden soll.
Die Zählung erfolgt durch besondere Zähler. Am 29. d. Ms. werden den einzelnen Haushaltungen Haus- haltuugslisten zugestellt. Die Listen sind am vormittag des Dezember von dem hanrhaltungsvorstand ordnungsmäßig und vollständig auszufüllen imd zu unterschreiben. Die Abholung der Listen erfolgt am Nachmittag der X. Dezember durch die Zähler.
Nähere Anweisung zur Aussülttmg der Listen ist jeder Liste aufgedruckt: die Vorschriften sind genau zu beachten.
Wer sich weigert, die vorgeschriebenen Eintragungen ut die Haushaltungsliste zu mack-en. oder wissentlich wahrheitswidrige Angaben macht, wird mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft.
Gießen, den 28. November 1916. 8542L
Ter Oberbürgermeister.
Keller.
Viehzählung 1916.
Am 1. Dezember |9|6 findet eine Zählung der in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberg vorhandenen Bestände an Pferden, Rindvieh, Schafen, Schweinen, Ziegen und Federvieh durch besondere Zähler statte
Ten Zählern sind die zur Ausfüllung der vorgeschriebenen Ortsliste erforderlichen Angaben zu machen. Wer vorsätzlich eine Anzeige, zu der er aufgefovdert wird, nicht erstattet oder wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben mackst, wird mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mink bestraft: auch kann Vieh, dessen Vorhandensein verschwiegen worden ist, im Urteil für dem Staat verfallen erklärt werden.
Gießen, den 27. November 1916. 85418
Ter Oberbittgermeister.
Keller.
zftädt. jtfrbeitsnachideis giessen.
Asterweg 9 . 8529 ?
ES können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern:
2 Wiesenarbeiter, 2 Knechte, 40-50 Bergwerksarbeiter,
2 Sckuniede, 5 Schlosser, 10 Dreher, 6 Former, 2 Installateure. 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 3 Bahnarbetter. 1 Heizer, 1 Polsterer, 2 Schreiner, 1 Friseur, 5 Fabrikarbeiter, 1 Koblenarbeiter, 2 Glasreiniger, 3 Lauf- Mädchen, 5 Lausfrauen, 1 Waschfrau, 2 Dienstmädchen. 1 Frau zur Führung eines Haushalts, 2 Hausburschen
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 landivirtschastlicher Knecht, 3 Dreschmaschinenarbeiter.
1 Schweizer, 1 Dienstmagd, 10 Erdarbeiter. 10 Schlosser. 15 Schmiede. 10 Dreher, 5 Fräser. 5 vorizontalbohrer,
3 Schreiner. 4 Sruhlbauer, 1 Buchhalter, 2 Maurer,
2 Zimmerleute. 1 Druckereihilfsarbeiter, 10 Metallgießer, 1 Lausfrau, 1 Hausbursche, 1 Früu zur Führung eines einfachen Haushalts, 500 Erdarbeiter.
Es suchen Arbeit:
Mehrere landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Fuhrmann, ein Schreinermei'ter. 1 junger Bursche in ein Dorf als Knecht, 3 Arbeiter, 1 Kellner, 1 Kaufmann. 1 Köchin, mehrere Kriegsbeschädigte für leichtere Arbeiten.


