Ausgabe 
25.10.1916 Erstes Blatt
Seite
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Tieferschüttert erhielten wir am 16. Oktober die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller, braver Sohn, mein herzensguter, unvergeßlicher Bruder, unser lieber Enkel und Neffe

Sch ul Verwalter Karl Meid

7705D

SB

Kriegsfreiwilliger, Vizefeldwebel d. R. (Offiziers-Aspirant), Infanterie-Regiment 155, 5. Kompagnie

im jugendlichen Alter von 21 Jahren nach 21monatiger treuer Pflichterfüllung, am 5. Oktober von einem Granatsplitter am Kopfe getroffen, auf dem Felde der Ehre für das Vaterland gefallen ist.

In tiefem Schmerze:

Stangenrod, den 24. Oktober 1916.

Familie Meid

btW

Auf dem Felde der Ehre fielen unsere lieben Bundesbrüder

August Neutal

Student der Naturwissenschaften Leutnant d. R. in einem Inf.-Regt. Inhaber des Eis. Kreuzes

Willy lOomJmeeM

Bankbeamter

Gefreiter in einem Inf.-Regt.

Faul Schuster

Kandidat der Theologie

Vizewachtmeister in einem Feldartillerie-Regiment Inhaber des Eisernen Kreuzes

Ehre ihrem Andenken!

Der Verein Deutscher Studenten zu Giessen 7706 D und sein Ä. H.-Bund.

äüaieiiiiää« tsrtaul«

zum Besten der Gießsner Kinderfürsorge

Samstag, Sonntag, Montag, den 28 .39. Oktober- vorm. 161, nachm. 37 Ubr, im kleinen Saal des Gesellschastsvereins. [7707ÖJ Eintritt 20 Pseunig.

_ ^er AlieefrauenvL r irr .

Gegen Erlaubnisschein pressen wir jeder­mann bis 30 Kilo Raps-, Sonnenblumen: und Mohnsamen oder bis 25 Kilo Buch­eckern. Oel kann bei Ueberbringung sofort mitgenommen werden. Bei Bahnsendungen nach Station Dotzheim erfolgt sofortige Oel- rücksendung. Haselnüsse tauschen gegen Oel oder übernehmen zu höchsten Preisen jedes Quantum.

'495

Geifabn! Dotzheim.

Fluß-«. seelische

Heule erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dab unser einziger, lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der

Schütze Wilhelm Usch

Maschinengewehr-Kompagnie 116 Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille

im Alter von 20 Jahren an seinen schweren Verwundungen am 19. Oktober im Kriegs- lazarett gestorben ist. 7689

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Gilbert Koch Ferdinand Herzberger, z. Zt. im Felde, Familie Ludwig Dörr, und Familie

Birklar, Darmstadt, Ltch, den 23. Oktober 1916. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

W. M. Schulhof

£ j Telephon 119. Prompter , Versand nach auswärts.

Wühl- und Scbubrad-

Statt jeder besonderen Anzeige.

Heute nachmittag 3Uhr verschied nach kurzem schweren Leiden unsere liebe Mutter, Grog- mutter und Schwiegermutter «

Fm Anna Murg. Kiffer Wiv.

geb. Henrich iin 75. Lebensjahre.

Um stille Teilnahme bitten

die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Pfeiffer Ludwig Pfeiffer und Familie Georg Pfeiffer, z. Zt. im Felde Otto Schleenbeeker. z.Zt. im Felde » nnd Familie

Ludwig Lenz, z. Zt. im Felde und Familie

Heuchelheim. Giefien, Traunstein, den 24. Oktober 1916.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. Okt. vom Trauerhause Giefiener Str. .52, nachmittags Vs2 Uhr statt. 7692

mit Entleerung direkt in den Sack, l 0030 «

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| Die Stadt Darmstadt sucht von jetz? ab bis auf weiteres zum Abschub kommendes Wild «Not- und Dam­wild, Sauen, Siebe, Hasen, wilde Kaninchen und Feder­wild) zn evimvittt, um ihrer Bevölkerung, besonders auch den Minderbemittelten, in dieser Zeit der Fleisch- knapvheit ein nahrhaftes und wohlschmeckendes Lebens­mittel bieten zu können.

1 Jegliche Wildmenge wird angenommen. Die Stadt zahlt die bestehenden Höchstpreise, die für Darmstadt voraussichtlich in Bälde mit ministerieller Genehmigung auf die für die Stadt Frankfurt a. M. gültigen Höchst­preise erhöbt werd.cn.

Es wird weitestes Entgegenkommen hinsichtlich der Abnahme des Wildes und der Auszahlung des Ankaufs­preises zugesagt.

Jagdbercchtigte werden gebeten, sich mit dem Unterzeichneten \vcc,cn Wildlieseruna alsbald in Ver- ' bindung zu sehe«.

Darmstadt, den 20. Oklober 1916. 76060

Der Oberbürgermeister^

I. B.: Müller.

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geb. Reinhold

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Danksagung.

Für die Beweise inniger Teilnahme an dem Verluste unserer lieben Mutter sagen auf diesem Wege herzlichen Dank

Familie L. Weber Familie H. Weber.

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Giefien, den 24. Oklober 1916.

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Bekanntmachung

über Abgabe von Fett durch Metzgergeschüsie.

Um eine gleichmütigere Verteilung des in den Metzger geschäflen bei den Schlachtungen gewonnenen. FettS durch­führen zu können, werden von Mittwoch, den 25. Cf tober 1916 ab in den Metzgergeschäften rohes Fett, ausgelassenes Fett (Schmalz), Wurftsett und Speck nicht mehr verkauft werden. Die Verteilung erfolgt künftig zusammen mit den sonstigen Fetten [Margarine und Feintalg! bezirk- weise in den Filialen der Molkerei Grieb. Jede Fettaus- gäbe wird besonders bekannt gemacht. 7684k

Giefien, den 24. Oktober 1916.

Der Oberbürgermeister.

Keller.

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hat Angehörige beim Leib Inf. Rat. 117, i!. Komp. Um freund!. Meldung bittet Fra» Wöll Ww., (Sieben, Neustadt 49. 1012836!

Kartoffel-Verbrauchsregelung.

Zluf Grund der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 14. Oklober 1916 über Kartoffeln iGiefiener Anzeiger vom 20.10. 16) wird folgendes bekannt gemacht.

1. Auf den Kops und Tag dürfen höchstens 1 Pfund Kartoffeln verbraucht werden. Ans die Kartoffelmarken der Ctadr Giefien dürfen nicht mehr als 7 Pfund Kar­toffeln abgegeben werden. Die Kartoffelhündler sind an­gewiesen, ans Kartoffelbezugsscheine nicht mehr als drei Zentner Kartoffeln auf den Kovf für die auf dem Bezugs­schein angegebene Personenzahl abzugeben. Die eigene Kartoffelernte ist von dieser Menge in Abzug zu bringen.

2. Noch nicht eingelöstc KartoffelbezugSscheine sind, falls mehr als 3 Zentner Kartoffeln für die Zeit vom 21.10.1916 bis 15.8.1917 in Ansatz gebracht sind, aus dem städtischen Lebensmittelamt, Ostanlage 39, zur Aenderung vorzulegen.

3. Kartoffelerzeuger dürfen von ihrer eigenen Ernte höchstens IV, Pfund Kartoffeln für den .Kops und Tag verbrauchen. An Schwerarbeiter kann eine tägliche Zulage bis zu 1 Pfund Kartoffeln gewährt werden.

4. Diejenigen, die bereits 5 Zentner Kartoffeln auf den Kovf bezogen haben, dürfen gleichfalls nicht mehr als 1 Pfund für den Kovf und Tag verbrauchen. Die Ein­ziehung der iiberschiefienden Menge bleibt Vorbehalten.

5. Kartoffeln, die zu Sversezwecken verwendbar sind, dürfen nicht verfüttert werden.

6. Der Handel und Verkehr mit Saatkartoffeln ist verboten.

Giefien, den 24. Oktober 1916. 76858

Der Oberbürgermeister.

Keller.

Entlaufen

7693J)

16. Okt. tlontsolisr Schäfer* hnail, tragt Maulkorb, Ruf­nameNex", aus denk Weg von Münster nach Albach i. Vogelberg. Hohe Belohn, zngefichert. Nähere Mit­teilung Grüne walä, Frank­furt a. §!., Forsthausftr. 123.

Dir.: Hermann Steingoetter. Freitag, 27. Oft. 1916: abends 8 Ubr

Volkspreise Volkspreise

Volks-Borstellmiq

MW iier Weise

Dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen von Gotth. Evbr.

Lessing. [7688c Ende gegen 11 Uhr.

Städtischer Seefischmarkt.

Donnerstag, den 26. Oktober 1916, nachmittags 3 Ubr beginnend, in den Marktlauben.

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17 I. W