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** Der n ü ch st e Städtische S e e s i s ch m a r f t beginnt Donnerstag, den 5 Oktober 1916, nachmittags 2 Uhr, in den Marktlauben.
Landkreis Gietzen.
D all bringen, 3. Okt. Photograph und Gastwirt Emil Schäfer hier züchtete eine S o ll ll e n b l u m e , deren Stamm bei einer Höhe von 3,16 Meter einen Umfang von 19^ Ztm. hat. Die Blume hat einen Umfang von 1,35 Mtr. — Dem Musketier Wilhelm Schäfer, Sohn des Obengenallnten, Nes.-Jnf.-Rgt. 354, wurde die Hessische Tapserkeitsmedaltle verlieheil.
z. Geilshausen, 3. Okt. Bei der S ch ü l e r z e i ch n u n n für die 5. Kriegsanleihe beteiligten sich 55 von 85 Schülern mtt .1885 Mk. und zwei Erwachsene mit 700 Mk., zusammen 2585 Mk. — Wehrmann Wilhelm Wagner bei erner bayerischen Munitions-- kolanne erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille. — Wehrmann ^Friedrich Schnabel wnrde znin (Befreiten befördert.
'* Londorf, 3. Okt. Am 30. September erhielt die Familie Heillrich Sauer III. von hier die schinerzliche Nachricht, daß ihr Ältester Sohn Heinrich am 26. September in beit Kämpfen an der fßomrne den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Ihr zweiter tSohll kämpft in Galizien. — Bei der am Sonntag durch den (Vorsitzenden des hiesigen Flottenvereins Eifert veranstalteten Sammlung für den Marine-Opsertag wurden in hiesiger Gemeinde 141,15 Mk. etngesammelt.
Kreis Büdingen. *
--- Bübingen, 3. Okt. , Jtzr ganzen Kveisbereich ist die Atvetschen reffe so weit vorgeschritten, daß eine ungenügende Ver- iwerttmg Her Früchte M befürchten ist. Infolgedessen hob das Kttis- -airtt bic .Beschlagnahme der ZWetschen bis auf weiteres auf, gestattete jedock) den ,Verkauf nur *ttrnerhalb des Kreises. — Für ^)as MetzgerlMidwerk des jKveises Müdingeu wurde am letztens 'Sonntag eine Zwangsinnung errichtet.
** Büdingen, 3. Oktober. Ter „Allg. Büdinger Anz."
. schreibt: Ter durch den Brand der H o s m ü h l e von Forth in Lißberg entstandene Schaden hat sich nachträglich als bedeutender als Au Anfang angenommen heraus gestellt. Tie Scheune, ein Teil der Stallungen und das Mühlgebäude sind vollständig nieder- gebrannt, das Wohnhaus ist dank dem tatkräftigen Enschreiten tbrr Feuerwehren von Lißberg und Ortenberg, abgesehen von einigen Schäden, erhalten geblieben. Glücklicherweise ist der Qager- besdand der Mühle an Getreide Md Mehl nicht groß gewesen/ säst die .Hälfte des .Lagerbestandes an Getreide konnte zudem gerettet werden.
4- Stöbern, 3. Okt. Aus zwei in allen Teilen wohlge- lungene Veranstaltungen darf die evangelische Gemeinde Lißberg gcklegenttich der Einweihung ihrer neuen Orgel am Sonntag, denj I. Oktober, zurückblicken. Die eigentliche Einweihung erfolgte im Festgottesdienst des Vormittags. Noch einmal begleitete zum Ab- schieb das alte Harmonium Mter dem' Spiel von Lehrer Jakobi den Gesang der vollzählig erschienenen Festgemeinde, um dann von der neuen Orgel abgelöft zu werden, deren altes Gehäuse von der Bühne herab die Gemeinde als liebe Bekannte grüßte, während das neue Werk unter der Meisterhand des Organisten dieses Tages, Pfarrer Zimmer mann -Darmst-adt, sich bald mit ihren zarten sti mmungSvollen Registern iw das Herz der Gemeinde einschmeichelte, bald mit ihrem Prinzipal und Baß mächtig durch den Kirchen-, raum flutete und den Gemeindegesang wirklich führte. Dem Dank und der Freude der Festgemeinde über das so wo hl gelungene Werk gaben die Festansprache des Vertreters der obersten Kirchenbchörde, Dekans und Hospredigers Schäser-Bü dingen, über Epheser 5, Vers 19 und des Ortsgeistlichen, Pfarrer Lic. Herpel, über Psalm 45, Vers 2 bewegten Ausdruck. Eine noch oiel zahlreichere Gemeinde fand sich am Nachmittag zu dem' angesagten Orgelkonzert ein. Was auch aus der kleinsten, ein- manualigen Orgel durch sachkundiges und passende Registrierung! an Tonschönheit herauszuholen ist, zeigte noch einmal der Organist . des Vormittags durch eine Fuge über Bach von Schumann und durch ein besonders stimmungsvoll vorgetragenes Adagio von Men- 'dÄssohn, vor allen Dingen trat aber unter feiner Hand die neue! fOtgfl als vorzügliches Begleitinstrument hervor. Unter ihrer Begleitung brachte Pfarrer M o r x - Darmstadt drei Cellostücke zum Vortrag, von denen besonders das bekannte Largo von Händel vortrefflich gelang. Im Mittelpunkt des Programms standen zweimal je drei geistliche Gesänge für Alt, deren Vortrag Fräulein? Slam mler-Gießen übernommen und damit zum zweitenmal lin dankenswerter Weise ihre klangvolle Sttnrmje in den Dienst der L-ißberger Gemeinde gestellt hatte. Die hohen Erwartungen, die die aus der nahen und weiteren Umgebung herbeigeeilten Milsik- kenner na cd dem ersten Auftreten der Künstlerin in unserer Kirche vor 2 1 / 2 Jahren auf Fräulein Stammler gesetzt hatten, wurden noch bei weitem übertroffen, ganz besonders tiefen Eindruck machten neben den außerordentlich schönen, mit inniger Empfindung gä- fungenen Mendelsohn'schen Liedern, besonders das so recht der Stimmung unserer Zeit entsprechende „Ich nrifl in Gott mich fassen" von Oere und „Deutschland ein Riese, Deutschland ein Kind" von Kreite, das tetber durch eine etwas zu starke Registrierung der Orgel nicht so zum Ausdruck kam, wie es das verdienh hätte. Was auch in der kleinsten Gemeinde Md mit einfachsten Liedern für schöne Leistungen erzielt werden köMen, zeigte der Lißberger Frauen chlor unter der Leitung des Orts geistlichen mit dem Vortrag von drei Chören. Der Ertrag der Kollekte im Festgottesdienst und des Konzerts kam der neuen Orgel zugute nud erbrachte die schöne Summe von 127 Mark.
Kreis Lauterbach.
ri. Frischborn, 3. Okt. Hugo Schneider, der Sohn des Lehrers Schneider, der als vermißt gemeldet war, hat aus französischer Gefangenschaft geschrieben. Er stand im Felde zu- lammen mit den, wie der „Gieß. Anzck kürzlich berichtet hat, eben- falls vermißten Leutnants Pfarrer Happel von Herbstein und Pfarrer Fuchs, zuletzt in Hartershausen. Es besteht also die Hoffnung, daß auch diese noch am Leben sin-h
ri. >rv i cl e u ü v x i, ö. ^ti. Uii iei' Lehrer Neutz , der von Anfang an den Feldzug im Westen mitgemacht hat, ist fürs Vaterland gefallen. *
Kreis Friedberg.
P—v. Vilbel, 4. Okt. Der Opfertag für die deutsche Flotte brachte in unserem Städtchen rund 500 Mark. Dem. Vizewachtmeister Wilhelm Fritzel von hier wurde das Eiserne Kreuz 2 Kl. verliehen.: er ist auch im Besitz der Hessischen Tapser- keitsmedaille. Das Eiserne Kreuz für Tapferkeit vor dem Feiude erhielt ebenfalls Unteroffizier Jean Zeller im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 224. Tie Gebrüder Heinrich und Wilhelm Schneider von hier, im Mter von 20 und 22 Jahren, im! 116. bezw. 87. Inf.-Regt., starben den Heldentod. Somit sinc>außer 11 Vermißten, 80 Mann aus unserrenr Städtchen gefallen. Starkenburg und Rheinhefsen.
= Worms, 3. Okt. Tie Möbelfabrik Georg Rausch in Worms-Hochheim wurde durch ein Grobfeuer heimgesucht, das dte Lagerschuppen und Holzvorräte vernichtete. Der Schaden beträgt mehr als 100 000 Mk.
Hessen-Nassau.
— Frankfurt a. M., 3. Okt. Der Hypotheken- unb Dar- lehnsvermittler David A b e r l e benutzte die Kriegszeit zu umfangreichen S ch i e b e r g e s ch ä f t e n in Lebensmitteln und verdiente dabei unverhältnisinäßig hohe Gewinne. Die Polizei hat ihm nunmehr das Handwerk gelegt, indem sie ihm jeglichen Gewerbebetrieb untersagte.
Sitzung der Stadtverordneten.
2 Gießen, den 3. Oktober 1916.
In der für heute nachmittag 4 Uhr einberufenen Stadtverordnetenversammlung waren anwesend die Beigeordneten: E m - Im.eli.us und Grünewald, sowie die Stadtverordneten Ebel, Eichenau er, Faber, Helserich, Heichelheim, Huhn, Jann, Leib, Löbeir, Plank, Schassstädt, Simon, Vetters und Wim me nauer.
Oberbürgermeister Keller eröffnete bie Versanrmlung und schlug als Urkundspersonen die Stadtv. Ebel und Jann vor^ deren Wahl genehmigt hvurde. '
Die Tagesordnung, aus der 13 Punkte zur Beratung standen, erledigte sich rasch. Kurz vor 5 Uhr konnte schon die nicht äff ent- liche Sitzung eröffnet ,werden.
Dem Gesuche >des Adam Bender um Genehmigung zur E r - richtung einer Holzeinfriedigung Schützenstraße Nr. 15 wurde auf Befürwortung der Baudepntatton Zustimmung erteilt^
Das Gesuch des Karl Ster um GenehmigMg zur Errichtung eines Stallgeb>äudes Dammstraße 52 wurde eben- splls genehmigt, da idi-e Errichtung äeS Vordergebändes durch Hinterlegung einer Kaution sichergestellt ist.
Die Einfriedigung des Grundstückes Seltersweg 83 ist auf Grund dar ortspolizeilichen Vorschriften gefordert Worden. Ter Besitzer Littet tum: Dispens, was aber von der Maudeputatton nicht befürwortet wird.
' Aus Antrag des Stadtv. Aöber, der die Schwierigkeiten der Holzbeschaffung und die Höhe der Arbeitslöhne hervorhebtt würde bis zum .Frühjahr jBesreiung erteilt.
Ein Firmenschild darf nach den Vorschriften nur 50 Ztm. in die Straße hineinragen. Für das Haus Seltersweg 58 wurde ein Schild genehmigt, das 80 Ztm. vom Hause absteht, weil es in genügender Höhe angebracht wird.
Einem Bau. ge such der !Firma Bänninger, außerhalb des Ortsbauplanes, für Erdkauterweg wird Befreiung vom § 5 des Baustatuts erteilt, ebenso dem Baugesuch des Ernst Niemann für Leihgefterner Weg.
Die Rechnung der Löberschen Stiftung für 1915/16 mit 2 600,06 Mark in Einnahme, 2157,72 Mark in Ausgabe und einem Ucbersckiuß von 442,34 Mark wurde genehmigt, ebenso der Voranschlag für 1916/17 mit 2672,84 Mark in Einnahme und Ausgabe.
Einem Geländeaustausch mit Rentner Heinrich Mylius wurde zugesttmmt. Es handelt sich um einen größeren Grundbesitz in der Gutenbergsttaße, vor dem ein Streifen städtischen Geländes liegt. Bei dem Anstausch gibt die Stadt 482 qm Vordergelände ab und tauscht 907 qm dafür ein.
Die gemeinnützige Baugenossenschaft bittet um eine Aende- rung des Bebauungsplanes zwischen Landmannstraße und Lärchenwäldchen. Die Straßenbreite soll verringert und dafür Vorgärten vorgesehen werben, so daß die neuzuerrichtenden Gebäude deu Charakter einer Kleinsiedelung erhalten. Aus Befürwortung der Baudeputation nmrde die Abänderung genehnttgt.
Ae Aendernng derseldpolizeilichen Anordnung, wonach die Felder von abends 10 Uhr bis morgens 5 Uhr geschlossen sind, wurde in Anbetracht der Jahreszeit beschlossen: Von nun an werden die Felder von 9—6 Uhr geschlossen sein.
Die Gießener Freilicht-Bühne ist im Jahre 1913 aus dem Gelände der Stadt und aus Kosten der Stadt errichtet worden. Ihrer Gründung wurde damals begeistert zugestimmt imd die Bühne fand so großen Anklang, daß das Grvßlferzogpaar sie kurz vor Beginn des .Krieges aufsuchte. Sie hat sich auch int Kriege bewährt, vielen Verwundeten Gelegenheit gegeben, sich zu erfreuen und manches gute und vaterländische Wort unter freiem Himmel zu Höven, und hat ihre Ueberschüsse für die Kttegsfürsorge abgesührt. Wenn sie in ihren Erfolgen auch weniger materiell, als äfthettsch zu werten isiz so hat sie doch Kr Gießen eine solche Bedeutung gewonnen, daß man sie nicht mehr missen möchte. Sie hat große Ausgaben mit Erfolg gelöst und dabei gelernt, daß die Szenerie einer Umwandlung bedurfte. Diese ist durch den Bau eines griechischen Tempels herbeigeführt worden. Die Unkosten, die dadurch entstanden sind, ergaben ein Defizit von 400 Mark. Die Freilicht-Bühne bittet diese aus Rechnung dev Stadt zu übernehmen. Gleichzeitig ersucht sie um eine Garantiesumme von 500 Mark für die nächste Spielzeit.
Beigeordneter Grüncwald, der den Antrag vorttug, befürwortete mit der zuständigen Deputation die Uebernahme des Defizits. Die Deputation glaubte aber die Bewilligung der Garantiesumme verschieben zu müssen.
^lamv. Betrerv |m> auaj >ur wie -otwiuiftuim.
Garantiesumme aus, da die Freilichtbühne bei ihren Vorbereitungen damit rechnen müsse, obwohl nicht anzunehmen sei, daß diese Garantiesnmme jemals angegrisseir werde.
Beigeordneter Grünewald betonte da^ (Gemeinnützige der Freiliclstbuhne, die ihre gesamten Ueberschüsse der Kriegswohlsahrts- pflege der Stadt übenvleise nnd einen wesentlichen künstlerischen und patriottschen Faktor der Stadt bilde. Demgemäß sprach er sich für den Aittrag Vetters ans. Ebenfalls sprach dafür Stadverord- neter H e i ch elhe i m. Durch A bst i m m u n g wurde der Antrag g e n e h m i g t.
Genehmigt wurden außerdem noch ein Antrag aus Ueber- lnahme der Kosten für Energieverbranch in den Lehrwerkstätten für Kriegsbeschädigte und das Gesuch der Fract Auguste Sänger um E r l a u b n i s zum Schank- Wirts chastsbetrieb im Hause Au den Bahnhöfen 80.
AußerhalbderTagesordnung erkundigte sich Stadv. Vetters nach der Berechnung der Lebensmittelversorgung und ob bei Brot und Mehl keine Vermittlungsgebühren gespart werden könnten.
Oberbürgermeister Keller versprach, in einer der nächsten Sitzungen die lBerechnungen vorzulegen, hob aber schon jetzt hervor, daß die Vormittlnngsgebülhren der Stadt Gießen die Hälfte der Gebühren der Stadt Offenbach betrügen.
Stadtv. Löber regte an, daß der Haserüberschuß der diesjährigen Ernte der Vvlksernährnng zugute kommen möge und daß ein Teil als Zusatz zum Brot zur BerfügMg gestellt werde.
Oberbürgermeister Keller bemerkte, der erste Wunsch sei bereits erfüllt durch eine Anweffnng des Vorsitzenden des Kriegs- erniährungsamtes, den Haserüberschuß für die Volkseruährung nutzbar zu machen. Die Stadt habe schon bei der Lebensmittelzenttale Mainz Hafer für Säuglinge beantragt.
Beigeordneter Grünewald ermahnte, bei der betreffenden Stelle alles zu kaufen, was man erhalten könne.
Zum Schlüsse wurde noch ein Vorschlag des Stadtv. Löber besprochen, Roggens chrotbrot ohne Brotmarken zu verbacken, und vom Beigeordneten Grünewald die bisher noch ungelöste Frage aufgeworfen, wo die Kleie hmkonrme. Eine Aufklärung dari'iber wird bis zur nächsten Tagung angestrebt werden.
vermischte».
* Berlin, 4. Okt. Zwei 16 - nud 17jährige Schüler, Fitz Kopp und Gerhard Haack, hatten ans ihrer elterlichen Kasse an 2000 Mark in barem Gelde und 14 000 Markin Wertpapieren, Kriegsanleihe usw. entnommen, um nach Amerika zu gehen. Butöcfrft wollten sie von Stettin nach Schweden fahren. Sie fanden in Stetttn keinen Dampfer zur lieber- fahrt und pendelten dann einige Tage zwischen Stetttn imd Berlin hirr und her. Dann beschlossen sie, in Berlin zu bleiben, ttauten sich aber nicht nach Hause. Aus Furcht, daß ihnen.die Wertsachen und Gelder gestohlen werden könnten, packten sie sie in eme Men- mäppe, beschwerten sie mit einem Stein tmd versenkten sie am Kölnischen. Fischmarkt in die Spree. In einem Keller in der Nähe fanden sie ein Nachtguartter. Ae Polizei nahm beide fest und brachte sie 'wieder zu ihren Eltern. Die Ausreißer gaben dann auch an, wo sic die Gälder gelassen hatten. Fischern, die mit Stangen und Netzen das W!asser absuchten, gelang es, die Mappe mit dem Inhalt wieder ans Lich t zu bringeir.
Letzte Nachrichten.
Der U-Vootschrecken jm Eismeer.
Kopenhagen, 4. Okt. „Nattrmalttdende" erfährt aus Kristtania: Ae gestern im Eisrneer versenkten fünf norwegischen Dampfer waren für über fünf Millionen Kronen gegen Kriegsgefahr versichert. Wahrscheinlich wird die Kriegs^ Versicherung heute eine Erhöhung ihrer Prämien ettttreten lassen. Der Verlust Norwegens pn Schiffen während des Krieges beträgt 216 000 TonTten, was 8.14 Prozent des Tonnengehalts der. .norwegischen Handelsflotte bedeutet. Die russffche TamtKerver- bind-mrg zwischen Varldoe und Archangelsk ist wegen der Tiftig- keit der deutschen ill-Bvote vorläufig eingesiÄtt.
Wahlenthaltung der Deutsche Amerikaner.
Washington, 4.Okt. Die Deuffch-Amerikawer werden allmählich Ungeduldig über die Schweigsamkeit, welche Hughes in der Frage seines Verhaltens gegenüber England zeigt. Er erhält aus dem ganzen Lande Anfragen, was denn eigentlich seine Stellungnahme sei. Eine Zeitung in St. Lonis sagt, man könne nicht erwarten, daß die deutschen Stimmen für einen Amerikaner abgegeben würden, der nicht den Mtt habe, der Wahrheit die <Äre zü geben. Ae Parole der Deutsch-Amerikaner wird wahrschttwttch sein: Enthaltet Euch der Wähl!
Bekanntmachung. ^
Betr.: Abgabe von Süßstoff (Saochcwm)..
In der Zeit vom 1. bis 10. Oktober ds. IS. wird gsgek den Lieferungsabschnitt \ der Süßstoffkarten „H" (blau) und „($V (gelb) von den Süßsboffabgabestellen Süßstoff abgegeben. Ausnahmsweise gelangen zwei Briefcheir bezw. zwei Schachteln aus den Abschnitt zur Llusgabe. Mit dem 11. Oktober verliert der Abschnitt 1 seine Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicA abgerufewr Süßstossmengen der ersten ZntellMg dürfen von den Abgabe stellen frei verkanst werdeik.
Gießen, den 3, Oktober 1916.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
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