ch von Sibiu (Hermannstadt) dauern die Kampfe fort. Im Jm- ale rückten wir vor. — Südsront. In der Dobrudscha dereinMies rtilleriefeuer. — Luftkämpfe. Feindliche Flugzeuge warfen -<wm- m auf Bukarest. Es wurde einiger Schaden ungerichtet.
Bukarest. 29. Sept. Nord- und Nordwestfvurt. Unsere ruppen rücken weiter vor. Kämpfe an der ganzen FrohMbewnders haste Kämpfe nordwestlich von Rodbay und Natnatat und nord- von Steua und Garat. Tier Feind wurde Mm Ruckzug gegen tat gezwungen und ließ 2 Offiziere und 200 Soldaten in un- Händen. Die Kämpfe bei Hermannstadt werden mit Erortte- 1 fortgesetzt. — Südfront. Unsere dlrtillerie versenkte xm Kanal cf) von Persina ein feindliches Kriegsfahrzeug. In der Dobrud- Patrouxllengefechte. Bei Luftangriffen warfen feindliche Flug- Bouxtbeu auf Cernavoda und Alexalrdria und auf die Dörfer 1 von Bukarest. Ein feindliches Flugzeug wurde bei Padesa zirk von Mehcwintz zum Abstieg gezwungen. Ein französi- ftugzeng. das in Saloniki aus gestiegen war, kam in Boilest) an. ukarest, 30. Sept. Nord- und Nordwestfront. Kämpfe auf zwei Fronten. Mir machten 600 Gefangene. Unsere Streitin der Gegend von Hermannstadt wurden auf allen eit von überlfegenen Streit kr ästen angegrif- ach dreitägigen Kämpfen steEen wir die Verbindung nach ix, indem wir den Feind zurinkschlngen, der an dieser Stelle Uppen angriff und stellenweise sie gegear Süden znrück-
o n t. Wir schlugen einen schwachen feindlichen Lan- bei Eorabia zurück. In der Dobrudscha verein- ^feuer.
Der bulgarische Bericht.
kt. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulga- r-Agentur. Bericht des Generalstabes vom 1. Ok-
ront: Inr Westen und Osten von Lerin (Wo- nfantcküe die Angriffe, des Feindes ab.
Dorfe Mrmensko, bei dein Torfe Kwschograd fes Sowitsch finden um den Besitz der Höhe cte Kämpfe statt, lebhaftes Artilleriefeuer. dö gegen die Höhe Bvjuktasch scheiterten eiten des Wardar schwaches Geschützfeuer. ca-Planina Ruhe. 2ln der Struma-Front unter dessen Schutz mehrere feindliche Ba r Kraschakoej und Komarian vorgingen 'euer unserer Artillerie angehalten. Der
rüste beschossen mehrere feindliche Kriegsnördlich des Dorfes Orfano. Das Dorf e Beschießung in Brand gesetzt und zerstört t: An der gesamten Front herrscht Ruhe. Die
lg des Dorfes Beybnnar (in der Gegend von wir ein feindliches Flugzeug ab, die beiden halten.
Der türkische Bericht.
nopel, 30. Sept. (WTB.) Amtlicher Bericht der. An der Fella hie-Front das gewöhn cht. In der Nacht zum 27. September brach in n Stellung ein Brand ans. D.w Feind- suchte ihn lwurde aber durch unser Feuer gehindert. — An der Front am reaften Flügel Gefechte von Erkun- eilungen. — Kein wichtiges Ereignis an den übrigen!
K o n sta n t i n o pel, 30. September. (WTB.) Das Haupt uartier meldet: An der Frönt von Fellahie beschossen Itnr am 29. September erfolgreich feindliche Lager.
Persische Front: Russisch«.Streitkräste, die südlich Sekis fünfzig Kilometer südöstlich von Sandschbulack lagerten, wurden! 'angegriffen und in die Wucht getrieben. Tlie Ortschaft Sekxz wurde in der Nacht vom 26. zum 27. September von uns besetzt An der K a u k a s u s s r o n t fanden Patrouillengeseckite statt 'An einigen Kampfabschnitten trat die beiderseitige 2lrtülerxe m .Tätigkeit. 2Irm 28. September versuchte eine Anzahl Banditen!
Bern, 1. Okt. (WTB Nickstamtlich.) Ein Mitarbeit: des „Petit Journal" meldet, König Konstantin sei von eurer Erkältung befallen, jwieliche vie Aerz'be etwas ltamruhxae, Trotzdem, habe der König andauernd Besprechungen mit den Mrnxstern und den anwesenden Generalstabsofftzieren. , , ^ ^
. 'Athen, 1. Oktober .(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Meuterschen Bureaus. Das Kriegs- und das M a r i n e -i Ministerium haben strenge Maßnahmen ergriffen, um zu verhüten, das Offiziere sich den ldlufständisckMi an schließen, ^rer Schifsskapitäne wurden verhaftet.
Rückkehr alter kriegsgefangenerr Deutschen aus Nordasrika nach Frankreich.
Berlin, I.Okt. (WTB. Amtlich.) Die französische Re», gierung erklärte in einer amtlichen Mitteilung folgendes:
„Seit dlnfang September wurden den Militärbehörden in Marokko, Algier und Tunis Bosehle erteilt, damit alle deut - chen Gefangenen nach Frankreich übergeführt werden. Von diesen sind 2500 schon ein getroffen oder werden vor dem 20. Sep- ternber eintreffen. Die zweite Hälfte wird sich zwifchickn dein 20. und 25. September einschrffen und in Frankreich Eiü>e des gleichen Monats ankommen. Zu diesem Zeitpunkt nnrd in Nordafrika kein deutscher Gefangener, weder Kriegsgefangener noch Zivilgefangener, weder in Strafanstalten noch in Lagern verbleiben."
Angesichts dieser bündigen Erklärung der französischen Regierung besteht kein Zweifel daran, dass; die Leibinszeit unserer, deutschen Landsleute in Afrika endlich abgeschlossen ist. Schon vorher war die größere Hälfte der deutschen Gchangenen von Nordafrika nach Frankreich znrückgekehrt. Die deutsche Heeresverwaltung, hat daraufhin ungeordnet, daß die nach Rußland verschicktes 10000 Franzosen sämtlich in deutsche Lager znrnckgeschickt werden, da der Zweck dieser Maßnalnne erreicht ist. Pakete, Briese und Geldsendungen für deutsche Kriegs gefangene, die bis letzt in Nordasrika waren, sind bis auf weiteres an das „Bureau bei Renseignement, Ministöre de la Gnerre" in Paris zu adressieren, das die Weiterleitnng in die neuen Lager im europäischen Franb reich veranlassen wird.
Ein russischer Minifterwechscl.
Petersburg, 1. Okt. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphe n agentitr. Ein kaiserlicher Erlaß verkündet die Ernennung des f'sh.'lmarschalls der Provinz .Simbirsk, Protopo-i p o w , zum Minister des Innern an Stelle von Chosw- tow, dessen Rücktritt genehmigt wird. Protopopow ist Vizepräsident der Duma.
unter
Schutze
war 'cbhast pach-
Der 5eekrieg.
Lo ndo n^30. Sept. (WTBd Nach einer Lloydmeldung sind der russische Schooner „Emmo" und der englische Dampfer M e y w b o o d" versenkt worden. Die Besatzungen wurden gerettet.
London, 30. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Der norwegische Dampfer „Vindeggen" und der englische Dampfer „R all ns" (1752 Br.-R.-T.) sind versenkt worden.
K o pen ha gen, 1. Oktober. (WTB. Nichtamtlich.) Wie aus Drontheim gemeldet Lvird, ist der der Nordenfteldske Dampf- schiffahrtsgesellschaft gehörende Dampfer „Rolf Jarl" (1265 Donnen) an der Murmanküße torpediert worden. Der D>aurpfer „Roald Jarl" derselben. Gesellschaft lief gestern in sHonningsvaag mit der ganzen geretteten Besatzung ein.
Aus dem Reiche.
Sämtliche über den,
rermannstadt n Gefichts- g der Trnp- übertroffen." rngtunng der i wir in dank- nser Herz ein, Vaterland zu
panischen Träume Zerrar und erntete ' .gen sollte glorreich ^nmert m Bukarest um Verräter gewvr- n das Grab geschan-
„Wir Ungarn müssen -ö freuen. Kostbare, vom s/enbürgens kommen wieder st voll Dankes für-die tap- 'die den Erfolg n^it ihrem [er Linie fühlt bei uns jeder e deutschen Hilfstrnppen, die nmatboden gegen jeden Feind
Der rumänische Verrat, welcher ce um uns herum zu schließen^ ganze Entente urrd tvard für sie eine neue Urquelle ihrer Schande und ihres öhnnrachitrgen Tobens. Das Bündnis mit Rumänien erweist sich für die Entente eberrso als ein falscher Griff, wie die Politik Brrrianus, welche nurrmehr für Rumänien Verhängnis^ voll zu sein beginnt."
„A l k o t m a n y" läßt sich folgendermaßen vernehmen: „Bon Süden zerschmetterte Mackensen die ersten rumänischen Stellungen, von Norden lenkte Falkenhayn Rumäniens Schicksal in Bahnen, die ihre Schatten schon in der vernichtenden Niederlage bei Hermannstadt voraus werfen."
2Lif die Siegesnachricht von Hermannstadt wurden sämtliche öffentliche nnd viele Privatgebäude mit Flaggen der Zentrale machte und der verbündeten Staaten 'geschmückt.
Berlin, 1. Oktober. Verschiedene Blätter beziffern die bis- therigen Verluste der rumänischen Armee auf 71000 Manu und 32k)0 Offiziere.
Rumänische Berichte.
Bukarest, 28. Sept. Verspätet eingetrof'sen. Nord- und, Nordwestfront. In den Giurgiu-Bergen Abteilungsgefechte. Süd-
herri
zeitigte eine s nicht nur zur
''Torpedobooten und von einigen Segel schiffen im Golfe von Tschenderli an Land zu gehen, wurde aber mit Verlusten für sie vertrieben. Am 29. September warfen wir Banditen Mrück, die man unter dem Schutz von sechs Kriegsschiffen im Golf von Kauluk m landen versuchte und fügten ihnen Verluste ztn. ......
An den mrderen Fronten kein wichtiges Evergnrs.
* * *
Die Lage in Griechenland.
Amsterdam, 30. Sept. (WTB.) Die „Times" meldet ans Athen: General Danglis ist gestern in Begleitung von fünf Offizieren nach Salonik abgereist. Der 5hommandant von Varria, General Peraschschopoulos, hat sich mit seinem Stabe ebenfalls der Bewegung angeschlossen.
Die „Daily News" meldet aus Athen: Der Munsterprasident empfiehlt dem König, jetzt neutral zu bleiben, bis die Bedingungen für Griechenlands Teilnahme am Kriege klar gelegt sind. Die liberalen Kreise in Athen sind überzeugt, daß kein Augenblick zu verlieren ist. Die falsche Meldung, daß die allgehneine Mobilmachung angeordnet wurde, führte gestern in P a t r a s zu Unruhen. Als die Blätter Telegramme aus Athen verbreiteten, daß die Vtobilmachnng der Llrmee angeordnet wurde, berief der lokale Reservistenbund eine^ Protestversammlung ein mit der Begründung, daß dem König dieser Beschluß abgezwungen worden sei. Nach Schluß der Versammlung wurden den Tageszeitungen die Fensterscheiben eingeivorfen. Die Menge versammelte sich vor dem Hotel, in dem vcniselistische Offiziere, die srch auf dem Wege nach Salonik befinden, wolMen. Als später dre Nachricht kam, daß keine Mobilmachung angeordnet tmirde, ging die Menge wieder auseinander.
Salonik, 30. Sept. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Cihos hat sich der nationalen Verteidigungsbewegung angeschlossen. Es sind jetzt sämtliche Inseln zu der Revolution übergegangen, außerdem die Stadl Kozanr in Westmazedonien, die 25 000 Drachmen Staatsgelder, die von Athen nach Florina unterwegs waren, seguestierte. ,
Ein Telegramm ans Kreta teilt mit, daß dort die provisorische Negierung „zur Rettung des Vaterlandes", bestehend aus Veniselos, Conduri.otis nnd einem dritten Mitglicde, das noch zu ernennen ist, proklamiert. . worden ist. Das nationale Verteidignngskomitee in Salonik begrüßte in einer Antwort auf diese Depesche die Entscheidung der Kreter und erließ seinerseits eine Proklamation, in der alle Griechen ausgefordert werden, sich znsammenznscharen, um den Erbfeind aus dem Lande zu jagen. , _
Bern, 30. Sept. (WTB.) Gin Mitarbeiter des „Corrrere della Sera" in Saloniki drahtet:
Obwohl die Nachrichten über die Ankimft von Veniselos nnd Konduriotis in Kanea sowie über eine angeblich bevorstehende allgemeine Mobüisatwn einen starken Eindruck machen, verbleibt die Spaldt rußig. Trotz verworrener über tri etem, Nachrichten, die in Saloniki eintreffen, ist die Lage in politischer Hinsicht unverändert. Die R e v o l n t i o n ä r e warten die Ankunft von Veniselos ab. Die von dem natimmlen Verteidigungtzans)chup angeordneten Rekrutierungen unter den Orthodoxen und Israeliten des Jahrganges 1915 'begegnen großen Schwierigkeiten, da der Hauptteil, besonders die Israeliten, sich ihnen zu entziehen! trachtjet. Die große Mehrheit des Heeres bleibt bis jetzt k ö n i g s t r e u. Von besonderer Seite wird dem Korrespondenten mitgeteilt, daß Soldaten, die von ilirenr Obersten^ zur Ein- schifftmg nach Saloniki gezivungen worden warerr, ihn während der Uebersalwt fesselten, in Volo ausschisften und den konsütutioncllen^ Behörden auslieferten.
Bern, I.Okt. (WTB.) Nach einer Meldung der „Tribuna" aus Athen wgrd-e für gestern die Uebergabe der Ententenote erwartet, in der energisch die sofortige Erklärung des n at i on a - len Krieges oder die bedingungslose Auslieferung allen Kriegs'- und Eisenbahnmaterials unter AnflösuNa des Leeres verlangt werden soll. ^
Versichcruligspflicht von Angestellten für Beschäftigungen während des Krieges.
Berlin, 28. Sept. Der Bnndesrat hat in der Sitzung vom 28. September 1916 eine Verordnung über die Versichern ngs Pflicht von Angestellten für BeschäftiguNigen während des Krieges erlassen. Nach der neuen Verordnung sind Personen, die eine an sich persichernngspflichtige Tätigkeit aller Wahr- sch>einlichkeit nach mir während des Krieges ausüben _ — eins solche vorher nicht aus übten und nachher vermutlich nicht mehr aus üben werden — nicht Vers ichernngspflichtig nach dem älln- gestelltenv-ersicherunFsg-esetz. Doch dürfen, fvenn Beiträge zur Au- gestelltenversicherung für die Tauer der an sich Versicherungs- Pflichtigen Beschäftigung von solclien Personen tatsächlich entrichtet sind, die Leistungen der Llugestelltenversichernng nicht deshalb abgelehnt werden, weil die Beiträge z-u .unrecht entrichtet seien. Hierdurch soll einer nachträglichen Schlädiguug von Personen, die, ohne dazu genötigt zu sein, die verhältnismäßig hohen Beiträge zur 2lngestellte"nersicherung entrichtet haben, vorgebeugt werden. Auch das .Heilverfahren gehört zu solchen Leistungen der Llugestelltenversichevung. Da die Frage, ob eine Person nach Kriegsende ihre versiä-eruugspflichtige Tätigkeit vorlrussicht- lich fortsetzen wird, nicht selten schwer zu beantworten ist, so macht die Verordnung, für eine Frist von einem Monat nach-ihrem Inkrafttreten oder nach dem Beginn des Beschäftigungsverhält- nisses, ihre Wirksamkeit von einer Erklärung des Angestellten gegenüber der' Reichs Versicherungsanstalt abhängig. Bereits früher getroffene rechtskräftige Entscheidungen, die iw. Gegensatz zu dieser Verordmmg die Frage der Versick-erungspslicht eines dlngestellten bejaht haben, werden, ans fristmäßigen 'Airtrag des Versicherten: bei der in Betracht kommenden Stelle, anfgehohm. Tie Vcr- -ordNung soll auch zugunstai der vor ihrer Verkündung während! des Krieges in ein Augestelltenvechältnisgetreteneu Personen 2ln- wendung ftnden. Sie erMt deshalb rücknnrkende Kraft bis Mst Kriegsbcginn.
Prcisbeschränkung für Schuhmaren.
Berlin, 30. Sept. Eine Verordnung des Bundesrats vom 28. September 1916 führt, um ungebührlichen Preiserhöhungen, wie sie vielfach vorgebvmmen sind, zu steuern, eine Preis- beschränkung für Schuhwaren ein. Die zulässige obere Preisgvenze ergibt sich aus der Zusanrmenrechmmg der Gestehungskosten, eines angemessenen Anteils der allgemeinen Unkosten und eines angemessenen Gewinns. Tie Grundsätze für die Berechnung dieser Bestandteile des Preises werden von der vom Reickskanzler ernannten GutachterKonrmission für Schnhwaren- preise, Berlin, Leipziger Straße 123a aufgestellt. Die Preisbeschränkung erstreckt sich ans Schuhwcrren, die ganz oder zum Teil aus Leder, Strick-, Web- oder Wirkwaren, Filz oder ftlz- artigen Stoffen bestehen. Sie ist insofern rückwirkend, als sie aus' abgeschlossene, aber vor dem Inkrafttreten der Verordnung noch nicht erfüllte Liefernugsverträge Anwendung findet. Ter Kettenhandel in SchiUl-wareu ist untersagt: der Großhändler darf nur an KleiulMdler, diese dürfen nur an Verbraucher absetzeu. Tie Schuhwaren müssen vo-ni Hersteller oder Importeur durch Angabe): über Firnm nnd Ort der Herstellung (oder eine 'dem, Hersteller vom Gutachterausschuß zugewieseue Numnverl Klcin- verkanfspreis und Zeitpunkt der Anbringung der Angaben gekennzeichnet werden. Dadurch, daß der Hersteller verpflickstet ist/ für alle von ihm in den Verkehr gebrachten Schuhwaren den Klein- vom Reichsvreis nach Maßgabe der Reichssätze der Gnt- achterkomMission festznsetzen nnd anszuzeichnen, wird eine gewisse Gleichmäßigkeit der Preise gewährleistet und glerckWntrg der Kleinhändler vor Schwierigkeite)l bewalftt, die ihm bei selbständiger Preisfestsetzung durch die nottvengige Kontrolle der Angemessenheit der Preise erwachsen tvürden. Die gleichmäßige Festsetzung Preise bedeutet insofern keine grundsätzliche Llbweiching von bisherigen tatsächlichen Verhältnissen, als die l-arrptsächlich- Gebrauchsstiefel auch im Frieden lrereits von der Mehrzahl Händler m Annähernd gleichen Preisen verkauft worden sind, Vermutrmg übermäßiger Preissorderung.kann der Käriser — der kaufende Schnlßvarenhändler — ein Schiedsgericht an
der de)) sten der Bei
rufen ~ Da's Schiedsgericht prüft die Preise auch ans Anrufen der zuständigen Bchörden nckch>. Ergibt sich hierbei, daß der Preis für eine bestinnnte Art von Schulyvaren unangemessen hoch ist, so hat das Schiedsgericht zugunsten des Reichs einen dem lieberpreise aller in den letzten drei Nimraten mit der beanstandeten Preisauszeichnung in den Verkehr gebracht« Schuhwaren


