Ausgabe 
22.4.1916 Erstes Blatt
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Er. *5

Der <§kttz«er ALzejtzer

erscheint töflfid), mcher Sornrtags. - Beilagen: viermal wöck:en'tlich OietzenerFawiliendkätter; zwennal,Vock,enil.Nreir- blattfür den Ureis Sietzen (Tieustcrg und Freitag): zweinml monatl. Land, wirtfchafttiche Zettfrazen Fernsprech - Anschlüsse: iürdte Sck^sttleittmg112 Verlag,Geschältsstellebl Adresse stir Drahtnach­richten: Anzeiger Sietze«. Annahme von Anzeigen iur dle Tagesnummer bis zum Abend vorher.

Erstes Blatt

*66. Jahrgang

Samstag, 22 0 April ;9t6

General-Anzeiger Kr Gderheffen

Rotationsdruck und vorlag der vrühl'schen Umo.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulftr.7.

r; e; u q » y r L . monatl. 90 Pf^ viertel- jährl. Mk. 2.65. durch 'Abhole- u. Zweigstellen inonatl 80 Pf.: durch die Post Akk. 2.4b viertel« jährl. ausschl. Bestell^ Zeilenpreis: lokal 15Pf.. ausw. 20 Pf. Hailpt« schriltleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil iittb das Feuilleton: Aug. Goeg: für Stadt und Land, Vermischtes und Ge­richtssaal: Fr. R.Zen-: für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

Ostern im welttrieg.

Gießen, 22. April.

SW* i«bem Tage rückt uns die: Schöpferkraft des Krieges nr neue Leöensverhältnisse hinein. Sein Sturmes ödem ver­nichtet manche mit liebeüder Gewol)inh>eit gepflegte, uns un­entbehrlich scheinende Beete unserer Fried enskultur; aber wtr Nüssen seine Gewalt und Willkür zu därnmen, geben uns neuerdings neben den Brot- und Butterkarten auch dre Anspruchsverteilung auf Seife und Reinigungsmittel, strecken uns in unseren Bedürfnissen nach der Decke und richten uns mit den Mitteln ein, die uns geblieben sind. ?lus engem Dasein schauert wir ins Weite.Im Frieder:," so lehrten uns Hegels Worte,dehnt sich das bürgerliche Leben mehr aus; alle Sphären hausen sich ein, und es ist auf die Lange ein Versumpfe:: der Menschen: ihre Parti- knlaritLten werden inrrner fester und verknöchern." Ob den vielen Tausenden, die früher seßhaft auf ihrer Scholle waren, die im Qualm der Städte oder in der stillen M- geschlossenheit der Dörfer nicht hinaustrachlcten in die 28eft, ob ihnen, denen der Krieg plötzlich die Tore der Heimat cheit ausgerissen hat, so daß ihnen bei dem erkalteten, häuslichen Herd die heißen Strahlen des großen Welt­geschehens einen neuen Lebensinhalt geben, da sie ihr Teuerstes im Gewühl der Gefahr rvissen oder vielleicht schon nach fernen Gräbern ihr Gedenken richte::, ob ihnen diese Worte Hegels vom Bersumpferr der Mensch- h eit in langer Frieden s'dauer heute schon erleuchtende Er­kenntnis geworden ist? Wir schwimmen heute alle in einem reißerrden Strome der Ereignisse und haben den Bo der: noch nicht unter den Füßen, ans dem wir die volle Wirkung des Neuen, gewaltig Veränderten ab messen können. Die christ­lichen Feste, die uns sonst willkormnene Stationen innerer Bescharrlich-keit waren, des Rastens von Mühe und Arbeit, sie werden heute von der Flut und dem Sturm der Zeit um­brandet, die desGlockentoues Fülle" überdröhnen und die erquickenden Bilder friedlicher Wallfahrt Zerstöre::. Aber da es uns gelungen ist, unsere gewerbliche und wirtschaftliche Arbeit so erfolgreich unter die Bedürfnisse und das Gebot des Krieges zu stellen, sollten wir nicht versuchen, auch den: gewohnten Feierklange unseres Osterfestes eine be­sondere Färbung §u geben, die ihn neben der Stimme des Krieges zu Elpren kornmen läßt? Ist es, bei der Betrachtiurg früherer Friedensfeiern, so falsch, was Hegel uns über das Verknöcherrr der menschlichen Partikularitäten fugte?

Die Hirnrnelstöne der Erinnerung, die Faust das Glas des Verderbens vom Munde zogen, die derFrühlings- seier freies Glück" mit so viel Woune durchströmeu, er- ivecken uns auch heute in Kriegsnot. Wir trösten uns, daß in wenigen Tagen die Erde sich verjüngen, der Felder 'grüner Segen uns aufs neue das Durchhalten ermöglichen lwird, und die alte Melodie des Frühlingsauferstehens übt 'ihre Wirkung unvermindert. Mer wir sehen mit einiger ^Geringschätzung arrf jene Bürger herab, die au ihren Sonn­end Feiertagen bei einem Geschwätz von Krieg und Kriegs­geschrei phlegmatisch ihr gemästetes Philistertum hüteten: Sre nmgen sich die Köpfe spalten, mag alles durch- ernandergehu; doch nur zu Hause bleibts beim alten." Die Töne sind urrs heute verstunrmt. Das deutsche Volk ist auferstanden, nicht nur aus dem Druck von Giebeln und Dächern, sonder:: auch ans der quetschenden Enge, in die der Neid und Haß unserer Feirrde uns hineindrücken wollte. Und wir haben die Partikularitäten abgestreift, die sich zufrieden gablen, tvenn's zu Hause beim alter: blieb. Jeder Deutsche will und nruß das große, gernein­same Haus hüten Helsen. Und wir haben einer: Auferste­hungswunsch, der alle Glieder des Volkes aufs innigste durchdringt: wir wollen freier, größer, sicherer werden in unserer Kulturaufgabe, die man uns von außen her zu schrnälern gesucht hatte. Mit diesern Wunsche mischen sich herbe Betrachtungen derer, die schwere Opfer bringen mußten, die schwermütiger: Herzens auf die Auferstehung des Frühlings blicken, weil die Gräber noch zu frisch, die Wunden noch nicht vernarbt sind. Tausende m der Blüte des Lebens Gefallene harren der Auferweckung, und der Osterglaube konnte nie mit größerem Ernste verkürzet wer­den als zu diesem Feste. Mer frommer Glockenschall der Andacht vor Unerforschlichem und der Lärm der Schlach- len tönen schließlich zu einer Harnwnie zusamnren: wir erblicken schon die Morgenröte der neue:: Zeit, zu der wir auferstanden sind. Und in der Ferne zeigen sich die An­risse des Neulandes, des innerlich und äußerlich größeren Deutschlands, das uns für alle Not und Leiden entschä­digen soll. Ueber unseren Partikularitäten und dem Egois­mus des Einzelnen steht das majestätische Ganze, das unter der Kriegsfackel alle unsere Kräfte ans sich gezogen hat zu deutschem Ruhme.

Noch erblicke:: wir nur die schwächen Umrisse des Wer­denden. Wir werden und wällen uns kein Paradies ans Erden erkämpfen; auch am neuen Webstühl der Zeit wird sich uns oft der Faden verw-irrem Mer wir gehen an die uroßen, erweiterten Aufgaben mit neuem Mute, mit einem höheren Grade einige:: Mollert und nrit lebendigem, wage- nmtigem Vertrauen. Eine Gruppe von Kleinmütigen, die bei allen Schritten das ewig offene Grab vor sich sehe::, :nöchte uns mit vielen Fragen und Zweifeln qr:älen: wie wir die in: Kriege verlorene::' Werte wieder einbringen könnten, wie das Volk, in dem ein neuer Kanrpf zwiscl>en Arm und Reich, zwischen Bevorrechteten und Reck)tlosen entbrennen müßte, schwieriger zu regieren sein werde, wie die aus dem Felde Zurlicklehrenden rauhe Sitte einschleppen würden, wie an Külturfortschritt nicht zu denken sei. Ihnen wäre viel zu entgegnen, bis sie sich überzeugen ließen. Wer es mit der Auffassung Hegels hält, der Krieg habedie höhere Bedeu­tung, daß durch ihn die sittliche GesmLheit der Völker in ihrer Indifferenz gegen das Festwerden der endlichen Be­stimmtheiten erbalten wird, wie die Bewegung der Winde die See vor der Fäulnis bewuhirt, in welche sie eine

dauernde Ruhe versetzen würde/" der wird im freien Raume der künftigen Möglichkeiten nicht mir schwarze Schatten seiner Einbildung erblicken. Auch Schiller hat in der Betrachtung des Krieges das wogende Meer als Gleich­nis herangezogen.Mir gefällt ein lebendiges Lebe::, mir ein gewaltiges Wirken imi) Schaffen und Streben auf der fallenden, schwankenden Welle des Glücks."" Wir wollen auch nach dem Kriege frischen Sinnes in ein solchesleben- diges Leben"" Hineinsteuern. Osterstimmung liegt in unserer gewaltigsten Zeiterscheinung: ein Riese überwand seine Traumseligkeit, hat seine Kraft erprobt, ist tvahrhaftig auf­erstanden. Der deutsche Schild steht fest ge^en Feind und Neider.Fm Tale grünet Hoffnungsglück."" Wir grüßen des Frühlings Erwachen nicht nrit unseren früherenParti­kularitäten", mit Kuchenbacken und Eiersuchen, aber mit ganzem Herzen und frohem Erkennen!

(WTB.) Großes Hauptquartier, 20. April. (Amtlich.)

W e st l i ch c r Kriegsschauplatz.

Im Ypern-Bogen gelang es den deutschen Pa­trouillen. an mehreren Stellen in die e n g l i s ch e n G r ä b e n ei nzud ringen, so an der Straße LangemarckYpern, wo sic etwa 600 Meter der feindlichen Stellung besetzt und gegen mehrere Handgranatenangriffe fest in der Hand be­halten haben. Hier sowie bei Wieltje uiw südlich von Ypern wurden Gefangene gemacht, deren Gesamtzahl ein Offizier, hundertundacht Mann beträgt. Zwei Maschinengewehre wur­den erbeutet.

Oestlich von T r a c y - l e M o n t hat sich gestern abend gegen innere Linien abgeblasenes Gas nur in den eigenen Grüben der Franzosen verbreitet.

Im Maasgebiet richtete der Feind heftiges Feuer gegen die ihm auf dem Ostufer entrissenen Stellungen. Im Ecullette-Walde entwickelte sich aus seinun Dorbereitnngs- feuer gegen Abend ein starker Angriff. Er gelangte an einer vorspringenden Ecke in unseren Graben, im ädrigen wurde er unter für die Franzosen schweren blutigen Verlusten und einigen Gefangenen abgewicsen.

In der W o e v r e - E b e n e und auf der C6te südöstlich von Verdun wird der Artilleriekampf mit großer Lebhaftig­keit von beiden Seiten fortgesetzt. Jnfantcrietätigkeit gab cs dort nicht.

Oe st licher und Balkan-Kriegs sch an platz.

Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.

Oberste Heeresleitung.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 21. April. (Amtlrch.)

We st licherKriegsschau platz.

Im Maasgebiet kam es im Zusammenhang mit großer Kraftcntfaltung beider Artillerien zu heftigen In- fanterrekampsen. Westlich des Flusses griffen die Franzosen mit erheblichen Kräften gegenToter Mann"" und östlich davon an. Der Angriff ist im all­gemeinen b l u t i g a b g e w i e s e n. Um ein kleines Graben­stück m der Gege:ü> des Waldes Les Eaurettes. in das die Franzosen eingedrungen waren, wird noch gekämpft.

Rechts der Maas blieben die Bemühungen des Feindes, den Steinbruch südlich des Gehöftes Handromont wieder zu nehmen, völlig ergebnislos. Südlich der Feste Douaumont sind Nahkämpft, die sich im Laufe der Nacht in einigen französischenGräbcn entwickelten. noch nicht zum Still­stand gekommen. Unser zusainmengefaßtes starkes Artillerie- fcuer brachte eine Wiederholung des feindlichen Jnfanterie- angrifss gegen die deutschen Linien im Caillettewalde bereits iin Entstehen zum Scheitern.

Im Abschnitt von Baux. in der Wo evre-Ebene und auf Ken Höhen südöstlich von Verdun wie bisher sehr leb­hafte beiderseitige Artillerictätigkeit.

*

Ein feindliches Flugzeug stürzte brennend in Fununwald (südwestlich von Vaux) ab.

den

Oe st licher Kriegsschauplatz.

Bei Garbunowka, nordwestlich von Dünaburg, er­litten die Russen bei einem abermaligen vergeblichen Angriff etivn eines Regiments beträchtliche Verluste.

*

Bei der Armee des Grafen vonBothmer belegte ein deutsches Flugzeuggeschwiider die Bahnanlagen von T a r n o- p o l ausgiebig mit Bomben.

Balkan-Kriegsschauplatz.

Unsere Flieger grifftn mit französischen Truppen be­legte Orte im Wardartale und westlich davon an.

^ Oberste Heeresleitung.

Falsche Gerüchte.

Berlin, 20. April. (WTB.) DieNorvd. Allgem. Ztg." schreibt: Erneut wirrden Gerüchte von Frie­densangeboten unserer Fe::^e in Unrlauf gesetzt. So wirb zum Beispiel behauptet, es seien von russischer Seite Schritte ^ur Anbahnung von Verhandlungen unternom­men worben. Wir stelle:: fest, daß an hiejigen amtliche:: Stellen von solchen Schritten nichts bekcurnt ist. Me diese Gerüchte beruhen auf Erfindung.

Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte.

Wien. 20. April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wirS verlautbart: 20. April 1916.

Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Infolge günstigerer Sichtverhältnisse waren die Ar- tillcriekämpse gestern auf zahlreichen Frontstellen wieder leb­hafter. Der Gipfel des Eol di Lana ist im Besitz des Feindes. Im Sugana-Abschnitt griffen Oie Italiener unsere neuen Stellungen vergebens an.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höser, Feldmarschalleutnant.

Wien, 21. Aprll. (WTB. Nichtamtlich.) Amttich wird vcrlautbart: 21. April 1916.

Russischer und s ü d ö st licher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Gestern nachmittag warfen sieben italienische Flug­zeuge 25 Bomben auf Triest ab. Neun Zivilpersonen. m:runter fünf Kinder, wurden getötet, fünf Leute verwundet. Das S a l e s i a n e r K l o st e r. in dessen Kirche 400 Kinder beim CZottecdienst waren, ist zerstört. Durch diesen Angriff hat der Feind jedes Recht und jeden Anspruch auf irgend­welche Schonung seiner Städte verwirkt.

Der Nordteil der Stadt G ö r z stand unter lebhaftem Feuer aller Kaliber.

Sonst kam es an der küstenlündischen und Kärntner Front nur stellenweise zu Artilleriekämpfen.

Im Eol di Lana-Gebiete wurden starke ftind- l'.che Angriffe unter schwersten Verlusten der Italiener ab- gewresen. Ebenso Icheitcrten neuerliche Angriffe des Feindes auf die unlängst von uns eroberten Stellungen im S u - g a n a - Abschnitt mW ein Angriff auf unsere Linier westlich Spcrone.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant.

Die englische Niederlage bei Zekahie.

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 20. April. (WTB.) Bericht des Haupt» quartiers.

Bon der Irak-Front ist keine neue Meldung cingelaufen. W:r stellen fest, baß die Lage des in Kut-el-Amara einge­schlossenen Feindes sehr mißlich:mrd. Der feindliche Führer ließ, um die Schwierigkeiten der Verpflegung zu beheben, kürzlich die ^ £ fl o t 1 ) o n der Bevölkerung räumen. Er erwartet, caß die Flugzeuge kleine Säcke mit Mehl abwerfen.

An der Kaukasus-Front, Hauptsäckflich am rechten Flü- gel :nr 1 cho ruk - Abschnitt, nimmt die Schlacht einen de st:gen Ehara kter an. Der Versuch des Feindes, nm den Preis großer Verluste vorznrücken, wurde durch Gegerlanguiffe unserer Truppen vereitelt. Der Feind, der die Lage ausnutzt, die :hnr der befestigte Platz Bat um bietet, drilckt von Zeit zu Zeit durch das Feuer seiner Schiffe unsere Küstenbeobachtungsabtei- l un gen zurück. In Las ist an gervimrt er, indem er seine LDld- träftc verstärkt und so viel als möglich nntersti'ltzt, in den Opera- tronen die Oberhand. Aber unsere dort stellenden Triippm: der- ohne Rücksicht auf ihre kleine Zahl durch ihre Tapferkeit die feindliche:: Operationen zum Sckwitern z-u bringen.

Auß den übrige:: Frontabschnitte:: w.rr unbedeutende Vor­posten gefechte.

Konstantinopel, 21. Llpril. (WTB.) Amtlick^r Bericht! An der Iraksront griff der Feind am Morgen des 17. Ülpril mit mehr als einer Division unsere Vorstellig auf dem recksteu Flügel lmfcrcT Stellungen bei Felahie, am linken Tigrisufe: einen Kilonucker vom Orte Bendissa an, und versuckzte diesen An. griff gegen imfere Hauptstcllung durchzuführen. Diese Versuck>c scheiterten vollständig vor dem Gegenangriff imserer Truppen. Von unseren Truppen euergifcf) verfolgt, mußte der Feind die Vorstellung, drc er an: selben Tage besetzte, verlassen imd mit schweren Verlusten sich ostwärts zurückziehen. Bei K u t - e l - A m a r a keine Veräribernng.

Au der Kaukasus fron t leisteten unsere mit der Ueber- , wachnng d^r Ktchte tm Abschnitt von Lasistan lvckrauten ?lbtei- lungen feit dem 11. März <u:srervrdentlichnl Widerstmrd genen wiederholte Eingriffe an Zahl überlegener scindlick-cr Streitkräs.'e zu Lande imd zur kwrteidl.Tten jedni Zoll Bodens, der irbc'^ baiwt vertc:d:gungssäl)ig war, Sckwitt für Schritt und erreichte,: E der Armee gesteckte Ziel würdig schliefflich am Id. Mril Nachdem sie! den Feind zu der für ihn blutigen Schlackst bei Si o - üata (7.Klm. östlich Tvapc'zunt) gezwungen hattmi, zo>ren sie srch gcnrast des emtstaugenen Befehls ans einen Mschnüt zurück wo sie neue Llufgabei: zu erfüllen l^ben lverden. Da gemäß de,: Folgernng-en aus der Kriegslage das Ergebnis dieser jetzt g(x,e- schtoiseuen Operation im Küsten,abschnitt des 5kriegsschauptahcs von vmnll^rern bekmmt tvar, so ist die Stadt T r a P e z n n t bereits vorher von mrs geräumt worden. Sechs 15Ztm Kanonen alten Spstems, die neuerdings in der Umgelncng der Stadt ans- gestellt lvarim, sind zirrückgelasscn lvorden, nachdem sie vollständig zerstört worden waren.

Eine englische Darstellung über die Gefechte am Tigris

London, 21. April. (WTB.) Wie das Kriegsamt mitleilt. flnd :h>m weitere Einzelheiten über das Gefecht ans dem rechten ^iarisufer an: 16. und 17. April zngegangen. Danach ließ der Fei:ch in de,: genom,neuen Gräben 200 bis 300 Tote zurück.