Nr. 93
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fTfitjcttrt rckqjjch, rmtzer eomfta# 5. - Brüaq«,: viermal wöchentlich Siche«er§«ELdiotter; zi vermal wochentl.Lreis- blaUftzröevUreisGiegen
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166. Jahrgang
Mittwoch. April M6
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Ein Erfolg auf dem re Eine neue englische Zchlwse
Trotzes Hauptquartier. 18. April.
MTB.)
(A»ttuh.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
aL+aJn\^ rt n ' a ^ m die englischen Stellungen in
L UO s 0t * ei ° l ausgiebig unftr Feuer. Ein schwacki- 1 SsL gegen einen der von uns be
«Sprengtrichter wurde nachts leicht abgewiesen. mmia? f L T fV n Cl ^ ^ Kanals von La B a sse t und nord- ^ s entspannen sich zeitweise lebhaftere Hand MMwIenkampfe. In Gegend von Neuville und bei Tieuvraignes sprengten wir mit Erfolg mehrere Minen.
Kampfgebiet beiderseits der Maas spielten sich sehr heftme Brtülenekamvfe ab. Rechts des Flusses entrissen n, eo e r sächsische Truppen den Franzosen im Sturm ^Uungen am Steinbruch, 760 Meter siwlich des Ge n * und auf dem Höhenrücken nord- westlich des Geyoftes Thiaumont. Zweiundvierzig Offiziere darunter drei Stabsoffiziere, ctn- rausendsechshnndertsechsnndvierzig Mann uns au unverwundeten Gefangenen, 50 Mann verwundet in unsere Hand gefallen. Ihre Namen werden ebenso m der „Gazette des Ardcnnes" veröffentlicht werden, wie Vre Nam e n a ll e r i n d i e s e m Kriege g e sa n g e - P r *??S°.f c J 1 ' auch der bisher in den Kämpfen rm Ä^aasgebiet ie,t dem 21. Februar gefangenen si eb en- ^ u u d e r t e l f Offiziere, achtnnddreihig-
tausend einhundertfünfund fünfzig Mann.
Die Bs.ranlasmng zu dieser Bemerkung ist ein halbamtlicher srvn^>sisckfer Versuch. unsere Angaben in Zweifel zu ziehen.
Angrifssversuche des Feindes am und im Eaillette-Wald wuwen bereits in der Bereitstellung oder in den ersten Ansätzen durch unser Feuer vereitelt.
Gegen unsere Stellungen in der W o e v r e - Ebene, sowie «5tfiL^ cn südöstlich von Verdun bis in die Gegend von S^Aiihiel war die französische Artillerie außerordentlich tang.
o. westlicher Kriegsschauplatz.
Brückenkopf von Dünaburg brachen heute früh vor unseren Stellungen südlich von Garbunowka auf schmaler ^rortt ar^esetzte russische Angriffe mit großen Verlusten für den Feirch zusammen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Kerne wesentlichen Ereignisse.
Oberste Heeresleitung.
Mr haben rm Westen einen neuen, hocherfrenlrchen Erfolg enmngen, und zwar auf dem rech ten Ufer der Maas vor Verdun. Dort waren die Kämpfe seit der Eroberung von Doncnrmont riicht erheblich vorangekommen, urrd die Franzosen hatten unmenschliche Anstrengungen gemacht, um sich ^n Starw um die Feste Vanx zu sichern. Auf der neben- stehenden Kartenskizze ist zu ersehen, daß die Frontlinie heute noch arrnäherrrd dieselbe ist wie vor einiger Wochen. Der neueste Erfolg, der uns 17M Gefangene eingebracht lmt daß unsere Heeresleitung, nachdem sie auf dem westlichen Maasnfer die strategische Lage gesichert und zu unseren Gunsten ausgedehnt hat, mit Beharrlichkeit auch das Ziel verfolgt, von Nordeii her die Festung Verdun zu bedrängen Ein militärischer Mitarbeiter der „Köln Zta" wertet das neue Ereignis mit folgenden Sätzen -
. Zwar soll es nach der amtlichen Pariser Meldung nur TLetmt Vorsprung südlich des Waldes Chauffvur" gewe^ d«. m unsere Hand fiel m Wrklichkeit steht es aber airders' Unsere ^ront wurde zwischen dein Pfefferrücken und dem durch dre Fege ^ouaumont rm Nordosten gekrönten Höhenzug der Anne Frvrde nad) ©üben tjac&ttaqm, französische Stellungen an den Stembruchen südlich des Gehöfts von Haudromont und auf ton Rücken noiÄvestlich von ThiaMmt genommen. Währ- schemlrch ist mit diesem Rucken die Höhe 316 geineint, die südwestlick, von Tors Douaiimont liegt, unmittelbar vor dem Werk Thiaumont der vordersten Linie stehender Befestigungen von Ber-dun. Der Raun: zwischen dem Pfefferrücken uich Dorf Touaumont ist gefitirt mit Wald stricken, die verschiedene Namen tragen, und es kann als ern kennzeichneiides Kunststückchen der französischen Beffchlnerrurgsart bezeichnet werden, toenn die erwähnte amtliche Pariser Meldung vom Walde von Chauffour Wucht. Ailf den Karten ist diese Bezeichnung nämlich nördlich von Touaumont eingetragen. Wie es sich mit dem „kleinen Abschnitt" verhält, igelst auch aus der Zahl der Gefangenen hervor, die von uns dort gemacht wurden. Es sffid rurrd 1700 Mann, darunter 42 Offiziere, die fühl wiverivmrdet ergeben mußten, also ein i 3 /, kriegsstarkes Bataillon. Aöcm kam: bei den Gefangenen in den letzten Wochen eiiie dauernde Steigerung au Offizieren feststellen, und da das ganze französische Osffzierkorps sich im ganzen K'riege mit emer Tapserkect geschlagen hat, die seinen Ueberlifferungen entspricht, so ist diese Steigerung nicht ailf ein Ermatten seines Geistes und seiner Haltuiig zurückzuffihren, sonderir zeigt, das; die Heeres lertung die Bataille ' ^^ ^ '.
£tam>ftcut>öen sehr stark mit Offizieren besetzt hat, um ,ie zu kr affig steui Widerstand zu befähigen ^ Heeresleitung hat sich zu dem ungewöhnlichen
Enlschlnst aufgerasft, die Namen aller französischen Gefan- 6.enen zu veröffentlichen, um auf diese Weise vielfachen französischen Ableugnungeii zu begegnen. Das Beweismittel ist gut und schlagend, und die Zuverlässigkeit der Angaben unserer amtlichen Stellen wird dadurch vor aller Welt aufs neue bezeugt. Man kann die Zahlen in den deutschen Heeresberichten seit dem 21. Februar nachrechnen, und daß die groffe Ge,anit,umme t>n\ 711 Offizieren und 38115 Mann Itimmt, wird demnächst durch die Veröffentlichung aller .Namen in der „Gazette des Ardennes" dargetan. Es wird stch dabei um Unverwundete bandeln; neutrale Blätter be-
ziffern die französischen Gesamtverluste seit den neuen Angriffen auf Verdun auf über 150000 Mann. Daß die Franzosen so außerordentliche Verluste zu beklagen haben, wird lu .der „Köln. Ztg." mit folgenden Feststellungen erklärt: ^Dw Gewaltffoße mit Massen, zu denen die Franzosen arei- en, werden vor Verdun durch die Bodengestaltniig sehr an der Entwicklung gehindert und rufen starke Verluste hervor. Sie erinnern unwillkürlick, an die dichten Kolonnen, mit denen Napoleon bei Belle Alliance die englische Mitte spreii- gen wollte, und die vor den Salven der britischeii Linien zum Stocken kamen und durch den Bajonettstoß dann gewor- en wurden. Den Veränderiingen der Waffenwirkung ent- prechend richten unsere Truppen eroberte Stellungen sofort mit verkehrter Front ein, banesn sie aus, um den sicl-er zu erwartenden feirrdlichen Angriff abwehren Kn können, und bereiten den weiteren Schritt vorwärts vor, der erfolgt, wenn die Artillerie ihre zermalmende Wirkung entfaltet hat."
Mit g«iiA besonderer Spanmnrg blickt alle Welt nach dem fernen Osten, wo die Engländer benrüht sind, die iil K»nt el Mrnara Eingeschlossenen zu befreien lind ihre nach den Geständnissen englischer Blätter immer heikler werdende Zage am Vrgns zu verbessern. Die englischeil Angriffe ans dem vecksten User dieses Flusses wareii mißgliickt, und jetzt haben dre Tnr ftv. die Offensive übernommen. Wenn der amtjidje englische Heeresbericht lakonisch sesfftellt, daß die englisch>en Linren an einigen Siel teil 500 bis L00 Yards zu-
rück gedrängt worden seien, so Lärm man sich von der wirklichen Größe dieser dkiederlage u '
mrserer FeinÄ nur einen .^9«Tr müüji-Ti. (Eiii Yard --- 0,9144 Aäeter.)
^ese Schläge für die Engländer hochstw.ahr,chernlrch dre endgülffgc Aussichtslosigkeit, aus dem von ihnen so leichtfertig, vorgeschobenen Kriegsschaiu- platze noch irgend etwas zu erreichen.
* « *
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
, Wien, 18. April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 18. April 1916.
Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz Unverändert. v '
Lta ^ ienischer K riegsschauplatz.
** ev ex 11 ^ku ln ndischen Front eiltwickelten die Italiener gcsteru stclltnwnic «me regere Tätigkeit. Urber Est kreuzten zwei femdüch« Flieger, die durch Bomben- abwulf ?,weiZivilpersonen töteten, fitnf verwundeten. Untere Flugzeuge »erjagten die feindtichrn bis Grad» und erzielten boot el ” en ^uulbentrefftr auf einem itali^schen Torpcdo-
Jm südlichen Abschnitt der Hochfläche von Tobcrdo und oi'/i ffor.tcr Bruckenlv»f tam es zu Gcschützkämpfei, Bri Zogma wiesen unsere Truppen heute früh einen Angriss unter beträchtlichen Verlusten des Grgn>ws ab Der ToU
ArtillerUfmer'^"^ Öie 9fürf,t l,ntcr lebhaftem
^ln her Kärntner und Tiroler Front hielten die Geichutzkumpfe mit wechselnder Stärke an. >Htz»brftigsicn am Cot die Laim, wo sich das feindliche Feucr abendv zum Trommelfeiier steigerte. Nach Mitternacht setzten d e ttiil'cncr hier zum allgeineinen Angriff an: dieser wurde abgc chliige,, «pater gelang eö dem Feiiwc, die Weslkupvc dev Col di La na an mehreren Stellen zu wrniLen und in
die gänzlich zerstörte Stellung cinzudrinseu. Drr Kampf dauert fort.
Im Sugana-Tal. wo die Italiener in letzter Zeit unsere Vorposten durch wiederholte Angriffe belästigt hatten, wurde der Feind durch einen Gcgenstos; aus seinen vor- geichobciicn Stellungen zurückgcworfen. Er ließ hierbei e l s Offiziere. 6üü unverwundete K-fangene, vier Ncajchmengewehre in unseren Händen.
Der Stellvertreter des Chefs des GeneralstabS v. Hö ser, Feldmarschalleutnant.
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„ V--ris, 18 April. MLB. Nichtamtlich., AmÜicher Bericht vom Montag nachmrttaA: Auf dem l i n k c n M a a s n s e r wurdsi unsere Stellungen im von Avocvnrt und an der Front Toter
Mann—Cummres von Kr seitlichen Artillerie kräftig beschossen Aus dein rechten Usedvcrlief die Nacht veiWtniSmüßig ruhig. auSgenommm in der Gegeilt südlich des Gehölzes von Haubio- mont, m bic Artillerietätigkeit ziemlich lebhaft blieb. & kan, äu kcmer ^nlantcrietütigkeit: Bon der übrigen Front ist außer denk gewöhnlichen Geschützseuer nichts.zu Melden.
L u f t k a m p f: In der Nacht zum 17. April führte eines unfe* rer &efdmbe r , aus 9 Flugzeugen bestehend, trotz dichten Nebels wrchftge Bonchardements in der Gegend von Conftans, Pamitz A^- naville und Ronrbach aus. Es wurden Geschosse in folgender An^ zahl abgeworsen: 12 auf den Bahnhof von Arnavilke, 11 aus die Belmlrnien von Pagny und Ars. In der Nacht zum 16 4)01 feuerte nnes unserer Kampfflugzeuge bei einem Fluge über die
16 ^ch°!'-°uf ein feindliches Schiss,
Amtlicher Bericht von Montag übend: Zwischetr Dvre und Oise 'l^orten unsere Batterien feindliche Scbützen< 7 räben und llnter- ltande m der Gegend von Beuvraigne und Ücrssignv. In den Ar- gönnen zerstörendes s^uer auf deutsche Werke rwrdlich von Harazöe ZEr Baugums sprengte eme unserer Minen einen klemm feindlichen Ä ^K.^ung m dre Luft. Auf dem l i n k e n M a a s - ufer lebhafte Tatrgkert der ferndlrchen Artillerie gegen die Höbe 3 0 4 und unsere ziverteu Linierr. Auf dem> recht c n M a a Auf e r w r ® cilt i c to l uach emer Beschießung mit wachsender Heffig- begairn und sich gegen unsere Stellungen von tex mTi i *'L®°Qi aiimoi l\ c nd) ! ete '. negen 2 Uhr nachmittags einerr ftp 0 «! mit Cllt€ ™: Bestand von wenig-
st e n ^ zwei D r v r s r o n e n v o r. Die Sturmtvellen brachen sich von ungefähr 4 Kilometern an unserem Sperrfeuer und Maschrmmgewehrfeuer: fxe wurden zurückgewoffen, ausge- n o m m e n an er n ein Pu n k t, wo sie in einem kleinen Vor- prnng unserer Lrme südlich des Waldes Chauffour Fuß fl l mr sehr bederrtende Verluste, nament-
Pfefferh,rgel und an der Schlucht zwischen dem Pfeffekhugel uird dknu Walde von Haudrenront. In der W o e v r e MaashöhenO^ ^^^riegeschossen in den Abschnitten am Fuße der
~ u/rwesen: In der Nacht zum 17. April warfen unsere Angrfffsftugzeuge 22 Bomben auf die Bahnhöfe von Nantkllois und Bneulles, 15 auf Etam und auf das Lager- im Walde von Spin, court.und 8 auf dre Lager von Pisville und Thillot, so'.v e nord- westlich von Vienigulles.
w .belgischer B e r i d)t: Im Laufe des Tnges spar dil ckrtilleue an verschiedenett stellen ziemlich lebhaft, iusbeionona rn der Gegend von Oostkerke und Dixmuideir
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Eine englische Schlappe am Tigris.
London, 18. Llpril. (WTB.) Heeresbericht »ns Mcsv- potamien. General Llrke meldet: Letzte Nacht lvnrdeu anf


