Ausgabe 
18.4.1916 Erstes Blatt
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twtbcn. ©sfirrn srW lag nun bas Tier (Sf mi-h w! 1 ^ ü ub ' H^Elrg auf dem »ntr.tgcleijt; es lief} q,, " ^aniommeiteiwn Arühzu« nicht im minbeftou & mußte Wta fc ffüuj der Kriegsfuß zu

^>^,rke \~ fe ^ 11 * "rch sic dcr Ucbcrmacht, rannte «ach

wo ,>e drc größten Sprünge misführte, SMÜ-ßlich ^u ^T bUT f X ^rsmmm. der aus das Tier schoß, aber £' b ®, a " ««Be» ZielobiÄtes und der allzu geringen Ent- L? ? w- f üic e> &,, CI » C * Dvrns leise streifte. Um den Schützen ^r iu gingen, ließ « die Kuh nun-

meyr sosvrt willig festnehmen und abführen.

s.n- ^ $£?,? f f V?' 1 c 7 - dlpril. Bankier Moritz Bauer stiftete Im an ®enefunn3l>eim für kränkliche Frankfurter Kin-

^OoÄ nt t tl ' r ^ :rb o' 1 Dekamlnisscs im Alter wm 36 Jahren p^usjchun für KrieqsbeschädigtenfÜrsorgc 5nono &,r^ ; 'Ä Stiftungen Übermacht worden, eine von ^OOO^m^t durch Ta Pmil Kirchberg und eine von 10OM Mark durch Pro fester Tr. Ra t h ke m Marburg.

^ Frankfurt a.M., 17. April. Mit Unterstützung des Kriegsmrmslrn'.uns findet hier im Laufe des nächstei Monats zum Besten des Roten^Kreuzes eine große K r i e g s a u s st c l l u u g « H: a - aurfl ^Erwolle und interessante Materialien ans i Beirtz zur Verfügung gestellt werden. Der Direktor der ^aubstummen-Erzichungsanstalt, Schulrat Jo-

tÄnb ' tritt fast 53 jähriger Dienstzeit in den

in ^^a.nNnrt a, M., 18. April. Ter Schulanfang *>* °? 1 1 - c T lftt allen hiesigen Schulen auf 7'A Uhr festgesetzt, r .t fk aj V l \ n n ^ u r * a. M., 18. April. Dem Professor kür künst- lerrsche Buchauoltattung an der Lunstgemerbefchnle zu Stuttgart, Joyanneo b i .) f a r ?,, ist die nachgesuchte Dienstentlassung erteilt worden. Evsarz folgt einem Rilke als Leiter der Abteilung für dekorative ..üalerei an die hiesige Kunstgewerbcschule.

v. Frankfurt a. M., 17. April. Die am 13. d. MtS. aus dem G-sangenenlager m Weilburg a. d Lahn (nicht, wie es ,n i^er ersten Meldung irrtümlich hieß, in Diez) entwichenen beiden eng 1 1 f en Ofkiziere haben sich ihrer Freiheit mtr kurze tfett erneut. Sie wurden heute in Wein he im a. d. Bergstraße wieder ergriffen.

F e eh e n h e i in , 17. April. Beim leichtstniiigeri Umgehen " . eTncn . 1 ^ e l a d e ii e n Gewehr schoß ein siebzehnjähriger Gärtner einem jungen Mädchen die volle Ladung ins Gesicht. Das Madcheii liegt hoffnirngslos darnieder.

ra. Friedrichsdorf, l6. April. Das Staatsministerium hat nunmehr die Genehmigung zur V e r e i n i g u ii g der Land­gemeinde Dillingen mit der Stadtgemeinde Friedrichsdorf erteilt.

ra. H e r b o r n, 16. April. Hier werden für das Rechnnngs- jahr 1916 an Steuern erhoben: 160 Prozent (im Vorjahr- 150 Prozent) StaatSeinkommenftener und 170 Prozent Realffeneri .. )( Sel ters, 18. April. Gutem Vernehmen nach sollen i: Kurze die Bohrarbeiten an unserem Sprudel wieder aufge nommen und falls sie von Erfolg gekrönt sind, mehrere Badezellei erachtet werden. Es wäre nur zu wünschen, wenn auf diese Weis wenigstens der näheren Umgebung die Heilkräfte der prächtige! Quelle erschlossen Werder: könnten.

ch. Aus derRhcinPfalz, 16. April. In Freinshein ist der Preis für Spargel schnell zurückgegcrngen. Der Zent ner Spargel erster Sorte wurde zuletzt ftir 55 Mark, zweitem Sorte für 35 Mark verkauft.

Aluminium im Bogelsberg.

Fr ankfur t a. M., 17. Aprü.

In der jüngsten Sitzung der Frankfurter Geologischen Ber­einigung machte Tr. N a u in a n n - Frankfurt a. M. hochinter­essante Mitt-eibungen über das reiche Borkomlmen der Grund­stoffe für die Gewinnung von Aluminium iui Bo gelsberg. Es handelt sich um den Bauxit, ein Tonerdehydrat, das durch Zersetzung von Eruptivgesteinen entsteht und- sich auf dem Basalt­rücken des Vogelsberges in handtellergroßen Stücken in roten Tonerdemaffen eingebettet vorsindet. Ter Bauxit hat seinen Na- men voll dem südfranzösischar Orte Les Brrux und wurde bis znm Kriegsausbruch von allen europäischen Alnmininmfabrikert Kur Herstellung des Aluminiums aus Les Baux bezogen. Seit­dem erhielten die Mittelmächibe ihren Bedarf aus dar Bauxit­lagern des Karstgebietes der österreichischen Adriaküste. Es kom­men von dort etwa 50000 Donnen im Jahr, woraus etwa 14 0M Tonnen Aluminium gewonnen werden. Jetzt werdeir nun auch die Bauxitlager auf dem Bogclsberg für die Muminiumfabrikation ausgebcutet. Ter Vogelsbergbauxit enthält etwa 54 Prozent Ton­erde und 1 Prozent Kieselsäure, der beste französische birgt 60 Prozent Tonerde. Die Fabriken nehmen nicht gern Bauxit zur Verarbeitung, der mehr als vier Prozent Kieselsäure enthalt; denn mit dem Steigen des Kicselsäurcgehaltes fällt die Aluminium- ansbeute, da ii h> bei der Ausscheidung der reinen Tonerde, aus der das Aluminium gewonnen wird, diese all die vorhandene Kieselsäure bindet. Deswegen ist Möglichst kieselsäurearmes Ma­terial erforderlich. Ter echte Bauxit ist stets körnig, läßt sich nie kneten wie Ton und ist sehr hygroskopisch. Meist kommt der Bauxit in erdiger Form und in rotbrauner Tonfarbe vor, er fin­det sich- aber in Siebenbürgen anch als festes Gestein und weiß, gelb, braun, auch schwarz gefärbt. Auch der rote Laterit, der in Sta'llbform weite Strecken der Tropcilgebietc bedeckt, wurde als richtiger Bauxit erkannt. Große Lager wurden in Amerika auf­gefunden, wo jetzt eine einzige Fabrik 60 000 Donnen Mu- mmürm im Jahr herstellt, soviel als bisher die Jahresproduk­tion der ganzen Erde betrug. Den ersten Bauxit im Vogelsberg­gebiet fand, von dem Frauksurter Geologen von Rein ach auf­merksam gemacht, Professor Peterfen im Basalt von Rüdigheim bei Hanau. Im Anschluß an den Vortrag machte Prof. Petcrscn, denl das Verdienst gebührt,, die Bo gel s ber g- Baux it e zu- e r st w i s s e n s cha f t l i ch fest gestellt zu haben, noch selbst Mitteilungen über seine Untersuchungen und seine Mutmaßungen üba die Entstehung des Minerals im Bogelsberg.

Rirche und Sehule.

VsLtreterversammlung des Hessischen Landcs-Lehrervereins.

Am. 17. April fand im Festsaale der AnFnstinerschnle zu Friedbera die diesjährige Vertveterversammlung des Hess. Landesleyrervereins statt. Es waren 94 Vereine durch 181 Abgeordnete vertreten. Der Obmann des Hauptvereins, Laildtagsabg. Hcruptlehrer Bach-Mainz, hob in seiner Be­grüßungsansprache besonders die große Zahl der hessischen Lehrer hervor, die ans dem Schlachtfeld-e ihr Leven fürs Vaterland Hingaben. Der Jahresbericht wird einstimmig ge­nehmigt. Bei Beratung des Voranschlags, der einstämmig gutgeheißen wird, wird mitgeteilt, daß bis jetzt das Vereins­blatt,Schnkbvte für Hessen", durch insgesamt 17 940 Feld­sendungen an im -Felde stehende Vereinsmitglieder gesandt worden sei. Zn § 11 der Satzung des Unterstütznngsvereins für Schulverwalter wird ein Zusatz angenommen, wonach auch außerordentliche Unterstützungen außer den üblichen monatlichen, wie Zuschüsse zu Operatious- oder Kurkosteu usw. an erkrankte Mitglieder gezahlt werden können. Den Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Beratung und Beschlußfassung über die Gründung einer allgemeinen Hilfs lasse zur Mitarbeit an der Heilung der Schäden, die der große Krieg im hessischen Landeslehrerverein ver­ursacht hat. Die von I. Jung, Darmstadt, ausgearbeitete Satzung der Kasse wurde ohne Besprechung mit begeisterter Zustimmung einstimmig angenommen. Zur Bildung des Kapitals der Hilfskasse wird ein Pflichtbeitrag von min­destens 36 Mark den Mitgliedern auferlegt, der in drei Jahren einzuzahlen ist. Damit schließt sich der hessische Landeslehrerverein als tätiges und hilfsbevertes Glied dem großen deutschen Lehrerverein an, der über das ganze Deutsche Reich eine umfassende zu wirklichev Hilfe fähige Organisation schaffen will. Bei den Vorstandswahlen werden die ausscheidenden Herren Koch, Lan g, Moll und Ro­denbach wiedergewählt. Als Vorsitzender d-er allgemeinen .Hilfskasse sind I. Jung, Darmstadt, außerdem in deren Vorstand die Herren Lamb, Nagel, Darmstadt, Mink, Bensheim,. B auer, Claß, Darmstadt, Thö t, Nieder- ramstadt, gewählt. _

Gietzener Strafkammer.

tl>. Gießen, 16. April.

Am Freitag verhandelte die Strafkammer 5 Straffälle. Zuerst wurde gegen den 48 jährigen Tapezier Aug. H. von Gießen, einen unverbcsserlichen großen Sünder, der bereits 22 Vorstrafen, dar­unter mehrere' Zuchthausstrafen, verbüßt hat wegen rückfälligen Diebstahls und Betruges verhandelt. Ter Angeklagte wurde überführt, eineni alten Be­kannten in Steinbach in dessen Abwesenheit einen Besuch abge- gestattet zu haben, bei welcher Gelegenheit er sich 10 Mk. aneignete. Ferner hat H. einem Manu, der eine Kriegstr-auung vornehmen wollte und beabsichtigte, Möbel anzuschaffen, vorgeschwindelt, et könne ihm diese sehr billig liefern, wenn er ihm zum Ankauf 50 Mk. anzahlen würde. Diesen Betrag hat der Angeklagte er­halten und für sich verbraucht. Ter Staatsanwalt erklärte, es fei ihm selten ein Mensch vorgekommen mil^ einer solchen Derbrecher- natur wie H. Es könne bei Zuiuesjung der Strafe von Milde keine Rede sein, man müsse H. so lange als ruöglich unschädlich machen. Er beantragte, auf 3 Jahre Zuchthaus, 150 Mk. Geldstrafe, 5 jäh­rigen Ehrverlust und Polizeiaufsicht zu erkennen. Demgemäß er­kannte auch der Gerichtshof.

Unter A u s s ch l u ß d e r O e f f e n t l i ch k e i t wurde gegen die Ehefrau Aima W. aus Uuterseibertenrod wegen Verbrechen aus § 218 d. Str.-G. sowie Mgen den Schachtmaster Ph. B. von Gießen und die Ehefrau K. wegen Beihilfe verhandelt. Das Urteil gegen die Hauptschuldige lautete unter Zubilligung mildernder Umstände aut 9 Monate Gefängnis. B. kam mit 4 Wochen wegen Beihilfe davon, während die Ehefrau K. wegen mangelnder Beweise freigcsprochen wurde.

Ein dummer Jungenstreich hat dem 17 jährigen Tienstknecht Ehr. Str.'von Büches zu seiner ersten Bestrafung wegen Urkundenfälschung und Beleidigung eines Angehörigen der bewaffneten Mackst verlwlsen. Tie jungen Bur­schen im Torf haben sich wiederholt an die im Ort beschäftigten Kriegsgefangenen herangedrängt und diesen alles Mögliche zuge­steckt. Der Landsturm mann, dan die Bewachung der Gefangenen oblag, suchte den Unfug zu verhindear und als der Angeklagte seinen Weisungen nicht Folge leistete, gab er ihm vanünftiger- weise ein Paar hinter die Ohren. Aus Rache und um den Land­sturmmann aus dem Dorfe fortzubelommen, schaeb St. an das Kreisamt im Namen des Bürgermeistas einen Brief, worin er den Soldaten der Durchstechaeien mit da: Gefangenen bezichtigte, es wurde in dem Schreiben behauptet, daß die Feinde von deni Land-. stürmer im Wirtshause traktiert und nachts nicht eingesckstossen würden. Tie Strafkammer berücksichtigte die Jugend des Ange­klagten und erkannte auf 2 Monate Gefängnis, wobei betont wurde, daß es sich im vorliegenden Falle um eine gemeine heim­tückische dumme Tat handelt, die gegen einen Soldaten begangen wurde, der voll und ganz seine Pflicht und Schuldigkeit getan hat.

Drei G i e ß e u c r Buben,

die sämtlich 15 Jahre alt sind und von denen 2 noch kurze Hosen tragen, haben wiedaholt dem Geschäftshaus Heilbrouner euren Besuch abgestattet, indem sie um sich einen Zugang zu verschaffen, ein offensteheudes Kellerfenster benutztar. Die jungen Langfinga liaben Kleinigkeiten gestohlen und diese unter sich verteilt. Da Gerichtshof nahm eine fortgesetzte Handlung an, da jedoch da Diebstahl durch Einsteigen begangen ivar, wurde für jeden der An­geklagten eine Woche Gefängnis als arrsreichend erachtet. Land- gerichitsrat Wiener als Vorsitzender bemalte, daß im vorliegen­den Falle eirr Gnadengesuch nicht unangebracht, sei.

Entweichung eines Gefangenen.

Ter Gefangerrenwärta Karl E. in Ortenberg hat einen Russen, der als Sicherheitsgefangener in Hast war, seinen Frühspazier-

gaug machen lassen Und war während da Zeit uuf 5 Minuten in seine

Wohnung gegangen. Als er wieder in den Gefängnishof zurück- kam, war da Russe spurlos vaschwunden, er wurde aba einige Tage späta in Friedberg wieda ausgegriffen. Wegen fahrlässigen Ent­weichens eines GefMrgenen wurde E. zu 5 Mk. Geldstrafe, hilfs weise 1 Tag Gefängnis verurteilt.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen

April

1916

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Höchste Temperatur am 16. bis 17. April 1916: -ft 8,3*0. Niedrigste 16. 17. . 1916: 0,0*0.

Niederschlag 2,3 mm.___

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetter dien st, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 19. April 1916 Trüb und regnerisch; Feine wesentliche Temveraturänderung.

Letzte Nachrichten.

Deutschlands entscheidende Frühjahrsoffensive.

Amsterdam, 18. April. TaDaily Expreß", da heute die Ansichten des konservativen Kolouialministrrs Sonar Law ausdrückt, beschwört in einem Artikel die Konservativen, sie möchten doch den Versuch eina kleinen Gruppe, die Malition zu sprengen, nicht unterstützen, da die hoch>anste Kriegslage heute jeden Regierungswechsel verbiete. Ta Krieg habe ein Stadium areicht, in dem der Feind offenbar entschlossen ist, eine Entschei­dung zu azwingen. Wenn er fortfahre wie während da astar sieben Wochen, seine riesige Stärke gegen Verdun zu werfen, so werde ihm das'Ziel auch ohne! weiteres gelingen und zwar entweder zu seinen Gunsten durch Durchbrechung der französischen Stellungen, oda zu seinen klngunsten durch die Erschöpfung da eigenen Kraft. Jedenfalls aba ist es sicher, daß die große deutsche Frühjahrsoffaisive die Entscheidung bringen wird und zwar früha, als man allgemein envartet. Hierzu bemerkt dieBaliner Morgenpost": Die Aeußerungen desDaily Expreß" sind natürlich in erster Linie dazu bestimmt, einen Trirck auf die Konservativen auszuüben. Immerhin ist der pessimistische Untaton darin auch für uns sehr bemerkenswat.

Aus Rumänien.

Bukarest, 17. April. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter veröffentlichen eine Mitteilung des Professors Mu­dros c u, der für den 6. und 7.Mai Versammlungen von Abgeordneten aus allen Landesteilen einberuft, welche die Grundlage für die Wiederansnahme der Bewegung für das nationale Ideal besprechen werden.

Eine Friedensstimme in der Duma.

Sofia, 18. April. Die bulgarischen Blätter veröffent­lichen den Wortlaut einer Eingabe von Mitgliedern der Rechten der russischen Duma, die durch den Deputierten von Kiew in der Duma verlesen wurde. Dieses Schriftstück, das nach demRußkojc Slowo" große Sen­sation erregt hat, schließt:

Wir haben lange die Zweckmäßigkeit des Krieges awogen und können nicht mit gutem Gewissen sagen, daß das Volk dieFortsetzung des Krieges wünschck. Wir sind nickt ermüdet, aber da frühere Enthusiasmus rst nicht mehr vorhanden. Wir sind weit entfernt, die deutschen Wünsche a- gebenst zu erfüllen, aba wir weisen nicht die Möglichkeit einer freiindsch.aftlichen Paständigmig zurück, sobald die sich als Not­wendigkeit aweist. Wenn nickst die feste Zuversicht auf einen völligen Sieg vorhanden ist, ist cs die Pflicht der 'Staatsmänner, die Geduld des Volkes nickst weita auf eine harte Probe zu stellen.

Der Vierverband in Griechenland.

Zürich, 18. April. Das Äthena WattNea Hellas" er­fährt aus Saloniki: Die griechischen Truppen haben Be­fehl ahalten, O st Mazedonien zu räumen. 22 Seeftationen zwischen Korfu und Patras sollen die bevorstehenden Transporte serbischer Truppen gegen feindliche Tauchboote sichern. Ein fran- zösischerZer ft örergriffvorAidindas griechische T a u ch b o o tD e l p h i n" a n. Zwei Schüsse verfehlten das Ziel. Der griechische Kommandant nehme eine Vawechslung mit einem deutschen Tauchboot an.

Kriegsschiffe der Entente in der Sudabai.

Athen, 17. April. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Aus guter Quelle verlautet, die Kriegsschiffe der Alliierten hätten in der S u d a b a r Anker geworfen. Tnrppen sind nicht gelandet worden.

Frauen in dm französischen Militärwerkstätten.

Gens, 18. April. Da französische Kriegsminister hat ange- ortmet, daß die in den Mlitärwerkstätten beschäftigten Soldaten, soweit als möglich, von Frauen ersetzt Waden sollen. Hiabei sollen Witwen gefallena Soldaten und weibliche Verwandte der uuta den Fahnen Stehenden bevorzugt waden. Die Frauen, die sich zu diesen Arbeiten melden, werden von den Depot kommandanten ein­geschrieben und den in Frage kommenden Betrieben zugewiesen. DemTenrps" zufolge soll durch diese Maßnahme die Einberufung des Jahrganges 1888 eingeschränkt werden.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag für 1916 liegt von Donners­tag, den 20. d. MtS., ab eine Woche auf dem Amts­zimmer des Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst auch Einwendungen gegen seinen Inhalt schriftlich oder zu Protokoll angebracht werden können. Es wird darauf hingewiesen, das die Erhebung einer Umlage beschlossen ist, zu der die Ausmärker herangezogen werden.

Ober-Bessingen, den 17. April 1916. 313l

Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen. _ Kühn. _

Nütz^ilckBreinM^Bl'rsteikernnq.

DonncrAtag. den 20. April 1916, im fürstlich Stolbcra-2Lcrnigcrödiichcl» Försterbczirk Usenborn,

au» den Distrikten Lichtebuchen, Hammerwald, Krebs-

nrU ^etämme: Eiche 25-29 Htm. Durchw. 4,43 fritm.; unter 25Zmi. Durchm. =7,46 Fftm.. Hainbuche0,88 Fftm.,' Ahorn -- 0,33 Fstm : Erle = 5,45 Fstm.: Nadelholz

1.28 Fstm.: Derbttanacn: Buchen iLenkwieden» 22 St. = 0,73 Fstm ; Fichten = 7,68 Fstm.; Brennholz: Buche Rm.: 34 Scheu, 31 Aitrciler: Fichte Rm.: 53 Scheit, 70 Knüppel, 145 Stöcke.

Husammenkunit 1 Uhr mittags im Stolberger Hof in Hirzenhain. Auskunft erteilt ^orftfchütz A l b u s, Luisen lust- 31371)

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

Regelung des Fleischverbrauchs.

Vom 6, April 1816,

Auf Grund des § 12 Ziffer 1 und 5 der Bekanntmachung über die Errichtung von Preisprüftmgsstellen und die Bersoraungsregelung vom 25.September, 4. November 1915 lN. G. Bl. S. 607 und 728) ordnen wir hiermit an, daß bis auf weiteres:

Metzger, Händler init Fletschwaren, Wurst- und .Konservenfabriken usw. Dauerfleisch und Wurstwaren nur noch im Ausschnitt und Konservenfleischwaren im Kleinhandel überhaupt nicht mehr verkaufen dürfen.

Zuwiderhandlungen werden aus Grund des 817 Ziffer 2 der angezogenen Verordnung mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu fünfzehnhundert Mark bestraft.

Darmstadt, den 7. April 1916. 3151-

Großherzogliches Ministerium des Innern, v. Hombergk.

Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit veröffent­licht. Gleichzeitig weise icki auf die im KreiSblatt Nr. 34 vom 14. April 1916 veröffentlichten Verordnungen vom 27. Mürz, 6. und 8. Aprtl 1916 mit dem Bemerken hin, daß sämtliche seit dem 1. Avril 1916 erfolgten Schlachtungen bei der Zuteilung der Schlachtungen vom 1. April 1. Juli 1916 in Anrechnung kommen werden.

Gießen, den 16. Aprtl 1916.

Der Oberbürgermeister.

Keller.

Die bis jetzt noch nicht abgeholten AnerkenntniSfcheine l'ibcr abgeltefertes Kupfer, Messing und Neinnickel sind unter Vorlage der Wiegescheine innerhalb H Tagen auf dem Stadthaus Zimmer Nr. 16 in Empfang zu nehmen. 3160 B

Städtischer Verkauf von Eiern.

Der Verkauf findet statt: Mittwoch, den 10. Avril und folgende Tage von v bis lL und 3 bi& 6 Ubr tut städtischen Verkaufsraum. Neustadt 61. Preis 14 Pfennig das Stück. Mehr ivie 10 Stück werden an denielben Käufer nicht abgegeben. 31498

Städtischer Verkauf von Gefrier- Schweinefleisch.

Die nächsten Berkausstage sind Mittwoch, den 19. nnd Donnerstag, den 20. Avril von 9 bis iS und

3 bis 0 Ubr im städtischen Verkaufsraum, Neustadt 61.

ES find in letzter Zeit wiederholt Unfälle infolge llnachtfamscit ortSunkundigcr Fuhrleute beim lieber fahren von Bahnkreuzungen vorgckontmen. ^ch mache daher die Fubrlverksbesitzer wiederholt auf die hierdurch entstehenden Gefahren aufmerksam und erivarte, daß nur zuverlässige Personen mit dem Lenken von Fuhrwerken betraut werden. _ (31356

Die Friedhöfe sind in der Heit vom 16. Zlpril bi,' 15. Mai 1916 von 6 Uhr morgens bis 8 Uhr abends geöffne<

__ (3134 B) __

Grarversteigernng -er Stadt Gießen.

Die Stadt Gießen läßt Donnerstag, den 20. Avril 1910 folgende GraSnutzungen öffentlich rneiftbictend vev steigern:

1) nachmittags 2'/4llbr in der Ne?tguration von Melchio, Schäfer Ww.. 51aiscr-Allcc 4, die Grasnutzung vor sämtlichen Feldwegen für das ganze Jahr:

2) nachmittags 1' llbr einige Klecstülle voll dem früher Schlesinger scheu Grundstück bei der Eiienbabnbrückc gm ÜLc lsta rer TL cg für das ganze Jahr:

3) nachrnittagS «V/, Ubr an Ort tmd Stelle die (Kras Nutzung von den städtrichen (Krunditiickcit bei der Kläranlage in der SUibc der Margaretenbütte für das ganze Jahr.