. , “ ®J e ciltet Einraufzgjesrll.
I ftr d^rS Groftherzi-ogtum Hessert wird-, wie l mr e tfcujm}, b-ecrbsrchtigt. Mit^Ifebcr sollen Kreise, Städte, ^lacvyrnngsmrttelcproßhündler und Konsumvereine des Groß- l-erHogrums werden. Gegenstand des geplanten Unterneh- I??»L^^ohrungAnnttel und sonstige Bedarssgegenstände des vrgirchen Lebens während des« Krieges und solange die ?' UT 2^J te ' n ^reg geschaffenen Verhältnisse noch andauern, • m und Ausland FU erwerben und der Bevölkerung
rm Großherzogtmn Hessen möglichst ausreichend und z,u angemessenen Preisen Kuz,usnhren.
Der Bund der Viehhändler Deutschlands melt am Sonntag im grvtzen Börsensaale in Frankfurt eine Ver- wmmlung ab, wobei die bevorstehende Syndhiernng de5 Bieh- dandels 'und andere Fragen der Fleisch- und Viehversorgiucg Deutschlands beraten wurden. Es wurde reichlich Kritik geübt, die wir im einzelnen nickst wiedergeben können, weil dies Anlaß zu ernier in der l^eutigen Zeit unerwünschten Auseinandersetzung geben könnte. Eftt Antrag auf Aufhebung des hessischen Ausfuhrverbotes wtwde einstimmig angenommen tmd dem Borlttmd zur Weiberbearbeitung übergeben.
** Alice Daany, die sich während ihrer zweijährigen Tätigkeit am hiesigen Stadttheater durch il^ hervorragendes Können allgemeine Beliebtheit erworben hat, ist vom Bremer Schauspielhaus auf 5 Jahre ans Dresdener Hoftheater verpflichtet worden.
•* D i e Hanshaltungsschule des Aliceschul-Vereins beginnt am Dienstag, den 14. d. Mts. einen neuen halbjährigen Ausbildungskursus. Angemeldet sind bis jetzt 12 junge Mädchen.
** E n t w e n d e t. Ju der Nacht zum 12. Mürz lvurden aus einem außerhalb der Stadt gelegenen verschlossenen Gebäude 4 Hühner, 3 weiße und 1 silbergesprenkeltes, entwendet. Sachdienliche Mitteilungen trimmt die hiesige Kri- rninalpoliKei entgegen.
** Der Post verkehr zwischen Deutschland und Portugal ist gänzlich eingestellt und findet auch auf dem Wege über andere Länder nicht mehr statt. Es tverden daher keinerlei Postsendungen nach Portugal mehr angetrommen, bereits vorliegende oder durch die Briefkasten zur Einlieferung gelangenden Sendungen tverden den Absendern zurückgegeben.
Landkreis Gießen.
Wa. Oben Raufen (Rabenau), 11. März. Dem Großh. Beigeordneten Karl Werner von hier, der als Sanitäts- feldwebel dem Feldlazarett Nr. 5 im Wegen zugeteilt und seit Beginn des Krieges draußen ist, wurde das goldene Sanitätskreuz am Bande der Hessischen Tapferkeitsmedaille verliehen.
Kreis Büdingen.
# Büdingen, 13. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier B echt hold im Jnf.-Regt. 115, die Hessische Tapferkeitsmedaille der Unteroffizier M e u b im Land- sturm-Jns.-Bat. „Friedberg".
ich B e r g b e i m , 13. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Rausch im Res.-Jnf.-Regt. 116. — Den Heldentod starb der Musketier König im Jnf.-Regt. 168.
# Nidda, 13. März. Auf dem Felde der Ehre starb der ^ehramtsassessor Dr. Karl Gatzert.
Kreis Lnulerbach.
# Hörgenau, 13 März. Auf dem Felde der Ehre starb unser Lehrer Unteroffizier Albert Hofrnann. Früher wirkte Hofmann als Lehrer in Engelrod, Metzlos, Annerod und Heuchel- heim, Kreis Gießen.
Kreis Schotten.
8 Ober-Seemen, 13. März. Musketier Haas fiel in den Kämpfen vor Verdun.
§ Volkartshain, 13. März. Musketier M ieth, beim Infanterie-Regiment Nr. 116, starb den Heldentod fürs Vaterland. Aus unserer kleinen, kaum 180 Seelen zählenden Gemeinde sind bis jetzt schon 5 Mann gefallen und einer wird seit Anfang des Krieges vermißt.
Kreis Kriedberg.
# Friedberg, 13. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier Steinhardt im Jnf.-Regt. 168, dasselbe Ehrenzeichen Musketier Dietrich im Res.-Jnf.-Regt. 87 und Kanonier Holler im Feld-Att.-Regt. 61. - Seminarlehrer T h i e r o l f wurde zum Kompagniefeldwebel im Landsturm-Jnf.- Bat. „Friedberg" befördert.
LI. Friedberg-Fauerbach, 13. Marz. Heute werden es 40 Jahre, daß der Rangiermeister Georg Walter von hierin Diensten der Königl. Eisenbahnverwaltung steht. Am 13. März 1876 trat er als Streckenarbeiter ein, 1.882 wurde er Rangierer und im Jahre 1890 Rangiermeister, welches Amt er 22 Jahre bekleidete. Im Jahre 1912 wurde ihm die Pension bewilligt, aber Arbeit war ihm lieber als Ruhe, und so steht er heute noch als Hausverwalter im Ueberwachungsgebäude im Dienste der Bahn. — Der Vizeieldwebel Heinrich Sänger vom Infanterie-Regiment Nr. 116, Maschinengewehr-Abteilung, wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz hat er schon früher erhalten.
Butzbach, 13. März. Gestern fand hier eine Vaterländische Feier st unde unter Mitwirkung der vereinigten Chöre unter Leitung von Mustklehrer L. Marguth statt. Die Stadtkirche war voll besetzt. Zum Vortrag kam: Orgelspiel von Lehrer Bangert. Allgemeines Lied: „Alle eure Sorgen werfet auf ihn". „Deutschland und die Welt", Pfarrer LooS. Chorlied: „Der deutsche Mann" von Erasmus Winter 1613. Dortrag: „Krieg und Erziehung", Direktor Kalbfleisch. Orgelspiel, Lehrer Bangert. »Der Enkek Ernte", Pfarrer Loos. Chorlied: „Aus Psalm 126". Allgemeines Lied: „So wollen wirs denn wagen".
LI. Rieder-Wöllstadt, 13. März. Den Heldentod fürs Vaterland starb der Kanonier August Gehn er von hier. Erst vor gartz kurzer Zeit erhielt er noch das Eiserne Kreuz.
vl. Reichelsheim, 13. März. Der Oberjäger Wilhelm E a s s e b e e r von hier erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
LI. Klein-Karben, 13. März. Dem stuck. meck. Hugo C o st vom Hessischen Dragoner-Regiment Nr. 23 wurde das Eiserne Kreuz 2. Klaffe und die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen.
Starkenburg und Rheinhessen.
rb. Darmstadt, 12. März. Das 40jährige Dienste jubiläum des Hofschmispielers und ersten artistischen Sekretärs am hiesigen Hoftheater, Hermann Knispel, wurde geitern in überaus seierlick-er Weise Unter Beteiligung der gesamten Künstlerschaft und der Theaterfreunde begangen. Am Mittag fand im Foyer be? Hoftheaters eine akademische Feier statt, bei welcher Hoftheaterintendant Tr. Eger den Jubilar in einer herzlichen, bumorsprühenden Ansprache ehrte und ihm die Glückwünsche des Großherzoglichen Paares übermittelte. Ter Großherzog hatte den Jubilar schon vor kurzem durch die Verleihung der Krone jiim Ritterkreuz erster Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ausgezeichnet. Am Abend tvurden dem Künstler in Ibsens „Volksfeind" stürmische Ehrungen zuteil
sm. Jugenheim, 12. Marz. Wie dre Erdbebenwarte Jugenheim meldet, wurde heute früh Uhr ein starkes Erdbeben aufgezeichnet, deffen Herd 600 bis 800 Km. entfernt im südöstlichen Europa, vielleicht Oberitalien, liegt.
Kreis Wetzlar.
ra. Wetzlar, 12 März. Den Ehrentod für da? Vaterland starben die Kriegsfreiwilligen W. Melchior und Gefreiter Chr. S ch u ft e r - Wetzlar. Ersatzrefervist W. P f a f f - Oberbiel, Musketier Karl S ch a n b- Oberlemp, Musketier Wtlh. Kerner-Aßlar und Ersatzreservist Heinrich Drost- Allendott.
ra. G l e i b erg. 13. März. August P r o t e x t o r starb am 5. Plärr den Ehrenlod für das Vaterland. Bis jetzt hat unser Dorf
9 Kriegsopfer gebracht.
ra. Reiskirchen, 13. März. Unteroffizier Hermann Z r p p im Infanterie-Regiment Nr. 87 wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Hessen-Nassau.
[, Marburg, 13. März. Wie aus dem jetzt aufgelegten Ha«haltungsplnv der Stadt Marburg zu ersehen ist.
schließt dieser in Einnahmen und Ausgaben mit 1 733 400 Mk. ab gegen 1 673 122 Mk. in 1915. Die Real steuern sollen mit 182 Prozent bleiben wie bisher, dagegen wird vorgeschlagen, statt 160 Prozent letzt 180 Prozente Zu schlüge zu den Einkommensteuern zu erheben. — Landratsämter Marburg und Kirchhain haben eine gemeinsame Perordnung über die Festsetzung von Zuschlägen 'zn, den Stall Höchstpreisen ftlr Schweine und Rindvieh erlassen. — Die für den 15. März augekündigte Vie^ählung findet nicht statt. — Der Verkauf von Eiern nach außerhalb des Kreises Marburg ist verboten.
Wm. Neustadt, 13. März. Die Zahl der ans unserer Stadt brs jetzt eingezogenen Personen beträgt 348. — Der Unteroffizier Anton Martin, Sohn des Landwirts und GemeinderatS Konstantin Martin, aus dem nahen Allendorf. erhielt das Elserne Kreuz.
8,Kirchbracht, 13. März. Musketier Kaiser vom Infanterie-Regiment Nr. 80 starb den Heldentod.
. == Fi: ankfurt a. M., 13. März. Tie Zahl der von den
emzelneu Kreisen des Regierungsbezirks Wiesbaden zu wählenden Abgeordneten ist nun festgestellt worden. Die Gesamtzahl stteg von bisher 70 auf 73. Tie Zahl der Frankfurter Vertreter erhöht sich von 23 aus 25, die der Wiesbadener von 5 aus 6.
^Frankfurt a. M., 11. März. Durch die Unvorsich- tigkett eines Besuchers erlitt im Z oo 1 ogi s ch entarten ein im Oktober geborener junger Berberlöwe einen Bruch des linkem Vorderbeines. Um das hübsche Tier zu retten, wurde es in einem Auto zunächst der Türk- schen Räntgenanstalt zngeführt, wo durch eine Röntgenaufnahme eine genaue Feststellung des Knochenbruchs vor- genommen Urrde. Dann ncchnl der Tierarzt Dr. H o r n e ck eine Schiennng des Beinchens durch einen kombiniertem Gips- und Atärkeverband vor, den der kleine Patient jetzt vier Wochen tragen muß. Tier Löwe mußte trotz seines Verbandes wieder in den gemeinsamen „Kinder"- käfig zu zwei Schwestern getan werden, da die Tiere so aneinander gewöhnt sind, daß sie ohne Schaden nicht auf längere Zeit getrennt werden können. Zwar fällt dem kleinen Löwen das Laufen mit dem kranken Besuchen recht schwer, doch suhlt er sich sonst wohl und munter, so daß begründete Hoffnung ans einen günstigen Verlauf der Heilung besteht.
— Frank in.«t a. M., 13. März. Als Täter der am Freitag im städtischen Gaswerk gestohlenen 7000 Mk. wurde der beim Werk angestellte Beamte R o e d e r ermittelt und verhaftet. Roeder ist erst wenige Wochen verheiratet.
---- Friedrichsdorf, 13. März. Bürgermeister Schneider wurde das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen.
— Oberursel, 12. März. In der Hartpapierware n f a b r i k auf der Hohenmark brach Freitag abend ein Brand aus, der von bat hiesigen Wehren nach längerer Tätigkeit aus seinen Herd beschränkt werden konnte. Der nicht unerhebliche Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Als Ursache des Brandes dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach Selbstentzündung in Frage kommen.
ul. Limburg, 13. März. Unter dem Vorsitz des Provinzialschulrats Geh. Oberregierungsrat Dr. P ä h l e r fand am 9. und 10. ds. Mts. die Prüfung der Kandidaten des pädagogischen Kursus der hiesigen Marienschule statt. Sämtliche Prüflinge erhielten das Zeugnis der Befähigung zum Unterricht an Volksschulen und höheren Mädchenschulen.
Gietzener Nonzertversl«.
Gießen, 13. März.
Ein überaus schötres Konzert beschloß das 125. Bereiusjahr unseres Konzertvereins. Frau Kammersängerin Anna Erl er - Schnaubt aus München bvt eine reiche, erlesene Auswahl von Liedern dar: Schubert, Schumann, Brahms und Hugo Wolf, in zum Teil selten gesungenen Liedern, kamen in ganz ausgezeichneter Weise zu Gehör. Schrbetts vielgesungener „Erlkönig", das herrliche Lied: „Frühlingsglanbe", Johs. Brahms' „Ein Wanderer" und „Ter Schmied": Hugo Wolf's „Wer ries dich denn?" und vor allem R. Schumann's Cyclus „Franenliebe und Leben" wurden hier zn einem echten Erlebnis, das noch lange in uns nach klingen möge. Frau Erler-Schnaudt versteht die seltene Kunst, eine ideale Welt vor den Hörern erstehen zu lassen. Mft Schumann's „Frauenliebe und Leben" versetzte sie uns in eine verschwundene, vielleicht nie wirklich gewesene, aber von einem echten Dichter wahr empfundene und von einem Meister der Musik wahrhaft mit- und nachempfundene Zeit. Welcher Abstand dieser Zeit von dem, was heute in der Frauerrbewegung angesttebt wird! Wo hinaus wir freilich heute steuern, wer wüßte das wirklich zu deuten ? Was ist eigentlich verloren gegangen, um diese neuen, noch nicht klar erschauten Ziele erstrebenswett erscheinen zu lassen? Oder war es nie? War das alles nur ein schöner Traum? Sollten wir den nicht wahr zn machen suchen? Freilich war in Frau Erler- Schnandt's Auffassung urtd Wiedergabe alles urgesund, stark innig, ganz frei von jener faden Pensionsromantik, wie sie sonst wohl diesen Liedern unechter Weise unterstellt wird. Da war auch nichts aus Stelzen, alles — vom gewaltigsten Pathos in Schuberts „Fahrt zum Hades" bis zur zierlichsten Feinkunst in Wolf- Möricke's Mausefallensprüchlein — einfach urrd schlicht, ganz echt im reinsten Gefühl. Tie tiefsten, innersten Wette wurden hier ersaßt und uns nahe gebracht. Das ist wirklich einmal ideale Kunst! Dazu eine in allen Lagen ausgiebige, urgesuude Sttmme mit wundervoller Schulung, der einfach alles gelingt: Gesang und Vortrag in idealer Verschmelzung!'
Neben dieser Sängerin hätte wohl jeder landläufige Cellist einen schwerer Stand gehabt. Nicht so Herr Prof. Paul Grümmer aus Wien. Cr ist aus anderem Holze geschnitzt — nicht so urwüchsig kraftvoll, wie Frau Erler-Schnaudt, — bei ihm ist alles mehr auf Schönheft im eigentlichsten Sinne eingestellt. Ein schlackenloser Ton, am schönsten im Piano, weich, rund und tragsähig, nicht weichlich, aber, auch nicht. herb. Auch er über alle technischen Forderung er: erhaben, kann alles gestalten, wie er nur will. Das zeigte er gleich in den: Konzertstück des niederländischen M>ersters Brandt-Bups, etwa einem Zeitgenossen Franz Liszt's: das Stück „Tankred" war eine Ton- dick: tung im Liszt'schen Sinne mit vielen Schönheften. Einen vollen Erfolg erspielte.Herr Grümmer sich^ dann mft der Bachschen Suite in C-Dur, vor allem mit der Bourree und Gigue, und dann mit der Air von Bach und dem bekannten Hckndelschen Menuett. '
Herr Professor Gustav Trau tman n beglefttte meisterhaft, wie immer. Tie wundervollen Nachspiele bei Sck>nmann — insbesondere nachi „Ich kann's nicht fassen, nicht glanbat" und am Schlüsse des ganzen Zyklus — verdienat besonders hervorgehoben zu werden. _
vermischtes.
* Berlin, 11. März. (Priv.-Tel.) Die „Voff. Ztg." meldet ans Bad Oeynhausen: Hier steht die Möbeksabrik von
D r o st & Ottensmeyer, die etwa 200 Arbeiter beschäftigt, in Flammen. Bisher sind das Maschinenhaus und das Trockenlager niedergebranrit.
Handel.
Düsseldorf, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) Der Verein deutscher Eisenchüttenlente hielt heute setne stark besuchte diesjährige Hauptversautmlung ab. Der Vorsitzende Dr. ing. Springorum stellte fest, daß alle Anstrengungen unserer Feinde, die zur Ausrüstung unserer Kämpfer und zur Aufrechterhaltung unseres Witschaftslebens unentbehrliche Industrie zum Erlahmen zu bttngen, gn der inneren Kraft der Industrie und der Tüchtigkeit ihrer Mitarbeiter gescheitert sind. lieber die Kttegs- aufgaben des Vereins sprach der stellverttttarde Geschäftsführer Dr. P e t e c f e n. Seine Ausführungen lehrten, wie günstig unsere Eisenerzerzeugung jetzt gestellt ist, wie alle Hemmungen nach und nach durch ein gemeinsames Zusammettwirken mit den behördlichen Stellen beseitigt werden konnten. Erfteulich waren die ausführlichen Mitteftungar darüber, daß wir jeder Länge des Krieges hinsichtlich unserer Maugauversorgurtg trotzen können, und daß die englische Voraussage, der Krieg müsse schon ivsgen Mseres Mangels
an Mangan vorzeitig zu Ende gehen, gänzlich zuschanden werde Dieselben erfreulichen Feststellungen konnte der Redner für alle anderen Htlfsstvfse der Eisenindustrie machen. Neber die Eisenindustrie in Belgien und Nordfrankreich sprach Dr. Kind-Düsseldorf. Tie ganze Veranstaltung des großen Vereins war getragen von starkem Mute und felsenfester Zuversicht, Stimntungen, die auch bei der nachfolgenden geselligen Bereinigung starken Ausdruck fanden.
Märkte.
g. Fulda, 12. März. Auf dem gestrigen V i e h m a r k t waren nur 82 Ferkel aufgetrieben, für die 50—65 Mk. pro Stück bezahlt wurden. Der Handel war äußerst schleppend, da wenig Kaufiustige vorhanden waren.
Briefkasten der Redaktion.
R. 5ch. L. Im Falle der Bedürftigkeit steht Ihnen die Löhnung Ihres in Gefaitgenschast geratenen Sohnes zu; ebeitso wenn Sie für bessere Nahrtmg und Kleidung Ihres Sohnes Aufwendnngeri machen. Wenden Sie sich an den Truppenteil, dem Ihr Sohn vm seiner Gefaitgennahtne angehört hat.
Meteo rologische veobacht ungen der Station Sietzm.
März
1916
f-O.1
2§ -S § "
G -
Ln
o
bi
G er:
ZA
>o S
«S S
' &
, e>
JO ~
if
-G
jO
i
"s'S-
Sl|!
ZS !
Wetter
12.
2»
8,8
6,4
76
__
_
2
Sonnenschein
12.
9"
—
6,3
6,4
89
—
—
2
13..
l n
3,1
5,4
94
10
\ I I
Höchste Temperatur am 11. bis 12. März 1916: -f- 10,5*C. Niedrigste „ 11. „ 12. . 1916: — 2,6'6.
Wetteraussichien in Hessen am Dienstag, den 14. März 1916 Wechselnd bewölkt, meist trocken, Teinperatrlr wenig geändert.
letzte Nachrichten.
Ein englischer Hilfskreuzer gefunken.
L o n d o n, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die AdmU ralität gibt bekannt: Der Hilfskreuzer „Fauvette" ist an der Ostküste auf eine Mine gelaufen und gesunken. Zwei Offiziere und 12 Mann sind umgekommen.
Berlin, 13. März. (WTB. Nichtcrmtlich.) Der auf eim Mine gelaufene englische Htlfskreuzer Fauvette war ein Schi? von 2644 Tonnen.
*
Die großen Verluste der Franzosen bei Verdun.
Amsterdam, 13. März. Wie aus zuverlässiger Quelle aus London verlautet, bettagen die Verluste der Franzosen bereits über 100000 Mann. Tie Verteidiger Verduns haben vom Oberkommando Befehl erhalteit, die Verluste nach Möglichkeit einzuschränken. Nach weiteren orglischen Mitteftungen ist dte rückwärtige zweite Linie bereits stark ausgebaut. Tie rückwättigen Verbindungen stehen großenteils unter feindlichem Feuer. — Wie Kitchener über die Erschöpfung Teutschlands denkt, geht aus einem Briese eines englischen Getreralstabsoffiziers l>ervvr- dcr nach London schrieb, Kitchener habe beim jüngsten Besuch in Frantteich g-esagt, es sei eine Illusion, den Ftteden noch in diesem Jahre zu erwarten. Webers militärisch noch wirtschaftlich sei Deutschland so erschöpft, daß es nach Frieden drängen müsse, was sich seiner .Meinung nach allerdings auch von den Miietten sagen lasse. Er glaube sicher, daß noch mehr als ein volles Jahr bis zum Friedensschluß vergehen werde. Kitchener habe, so heißt es. in dem Briefe, gesagt, der Soldat müsse imiwer an den Sieg, nicht: immer an den Frieden denken.
Ankündigung einer großen italienischen Offensive.
Lugano, 13. März. Wie die Kriegskorrespondenten des „(Lorttere della Sera" und der „Stampa" ankündigen, stehe eine roße italienische Offensive bevor, vor welcher die esterreicher, wie die Korrespondenten sagen, gewisse Angst empfinden dürsten. Italien körme ttotz der Jahreszeit in seiner Offensive keine Pause eintteten lassen, da es sich um eine gewaltige Hilfeleistung fjft das heroische französische Heer bei Verdun handele.
Maßregelung Meier Zeitungen.
r. Köln, 13. März. Auf Befehl des Kölner Gouvernements wurden zwei Zeitungen und zwar die „Rheinische Zeitung" für zwei Tage, die „Kölnische Volkszeftung" für drei Ausgaben:' verboten.
Marie von Ebner-Eschcnbach f.
Wien, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach ist heute gestorben.
Mehrere Fuhren
Schlacken
unentgektlich abzugeben.
196ö Gummifabrik. _
17 «r I)»** steht fest, das Favorit-Moden-Alfciim ist m. seinen fast tausend gewählt. Modell, d. beliebteste Modebuch d. Frauenwelt u. außerdem bei ein. Preis von nur 60 Pf. d. billigste Modenzeitung. Iiikein.Hause sollte es fehl., den n: Favorit d. beste Schnitt! Erh.b Saloman&Cie.
Schmierseife
von großartig. Reinigungskraft oh. schädig. Nachwirkung kann jed. f. 20 Psg.p. Pfund leicht herstell. Rezept nebst Probe geg. vorher. Einsend, v. Mk. 2,20 Nach«.30 Pf. mehr. Bnndialek, Nenhausstt. 23, Frankfurt a. M. 11963ss Meiner werten Kundschaft empfehle ich mich für in und außer dem Hause. 108287 Karl Hübner, Schneider, Mühlstrabe 3111.
BonRestposteu empfehle bef. preiswert 1a. fort. Militär»
Sohlleder-
abf. ausn. zu 75 Pfg. p. Pfd., Ztr. Alk. 68.—, ferner
Mlb-v.MlkÜtt-
abi.. sehr schöne Ware, ausn. zu Mk. 1.40, Ztr. Mk. 130.-. Probesendung: 20Pfd.Sohl, 7 Pfd. 51alb- u.Rindloder zus. ausn. Mk.21.L0 Nachnahme. D. Iffenrad, Stnttcart, Job armes str. 47 A. 1967hv
SaadtasehenLlnbaltgeSBiiden.
Abguholen gegen Inseraten-
gebühr. ReMt«bt S7 H.
Pädagogium^,' 1 ™;
Seit 1895: 312 Einjähr., 201 Priman. (7./8. Kl.) Einzelbe- handl. Arbeitsstund. Sport. Spiel. Wandern.Famil.iHeim _ [6524 ss] _
Mg. Mdi. Fronenvepein
Ortsgruppe Gießen.
Arrskunftftelle für Zrauenberuse.
Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe im alten Rathaus Aiarktplatz 14, Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr.
Rechtsschrttzstelle.
Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft
in RechtSangelegenheiten
im alten Rathaus Markt« plav 14 Mittwoch abends von 7—9 Uhr. 1Ü D
Damenschirm
im Eafö Aftoria vettauscht. vor etwv 14 Tagen. Umtausch dortselbst._[1957
Versteigerung.
Dienstag, 14. März 1916, nachmittags 2 l /a Ubr, sollen t. Darmitädter Haus, Wall- torstraße 6 dahier, öffentlich gegen bar versteigert werden: Hausmobilten aller Art, darunter l Büffet, ein Auszugtisch, 1 Sofa. Sainionges, stellvertret. Gerichtsvollzieher, Gießen.


