Ausgabe 
4.2.1916 Erstes Blatt
Seite
15
 
Einzelbild herunterladen

für Orchester verwandt worden ist. und als Ueberganq zu den pModernen" das hier noch nicht gespielte QuartettAns meinem Leben* non S »netana, dem böhmischenBeethoven*. Smetana lgeb. 1824 in Leitomischl, gest. 1884 zu Prag) ist der böhmische Nationalkomvonist. Ursprünglich Pianist, wurde er 1866 Kapell­meister ant Nationaltbenier in Prag, muffte sich aber schon 1874 infolge völligen Verlustes des Gehörs zuriickziehen. Bekannt sind seine prachtvollen Opern:Die uerfaufte Braut" U86U), Talibor" (1868), seine symphonische DichtungMein Vater­land* u. a. Auch als Kammermusik - Kamponist hat er sich hervorgetan; eine seiner Glanznummern, das Klaviertrio, brachte Bros. Trautmann mit seinen, Ensemble vor drei Jahren hier zur Aufführung. Von den Streichquartetten gehört das am Sonn' tag zur Aufführung kommende «Aus meinein Leben* zu den besten Kompositionen des früh verstorbenen Meisters. Es klingt im letzten Satze in das tragische Schicksal Smetanas aus, der, mic schon oben erwähnt, gleich unserem Beethoven, das Gehör verlor. Tie Primgeige läßt mitten in den lustigsten Tönen des letzten Satzes, nach dem Berklingen der böhmischen Tauzivcise plötzlich das hohe E im Flageolett erklingen, ein Symptom, das bei schweren inneren Ohrenleiden, den sog. Labyrinlherkrankmigen, als charakteristisch angegeben ivird. Auch Smetanas Klavierkompositionen und einige Diolinstücke verraten sein aliSgesvrochenes echt nationales Ernpsinden und eine hohe musikalische, kompositorische Begabung.

** In den Wagen der städtischen Straßenbahn wurden in Iber Zeit vom 1. November 1915 bis 31. Januar 1916 eine Reihe von Gegenständen gefunden, die im Anzeigenteil unseres Blattes bekanntgegeben werden.

Kreis Friedberg.

e. Butzbach, 4. Febr. Der Bizeieldwebel Dr. ^Heinrich Mischer aus Butzbach im Landwehr-Jnf.-Negt. Nr. 2 wurde zum Leutnant der Reserve befördert.

Starkenburg und Rheinhessen.

Heppenheim a. B., 4. Febr. Ein 14jähriger Schul- knabe warf eine säzarfe Patrone in das Oscnftuer. Das Geschoß explodierte und riß denr Jungen die fünf Finger der linken Hand weg und fügte einem sechsjährigen Knaben schwere Ver­letzungen zu.

Gernsheim, 4. Febr. Bei der Nachprüfung der Ueber- landzentrale nach Zwingenberg berührte ein 18jähriger Arbeiter die Starkstromleitung. Er wurde auf der Stelle gelötet.

Hessen-Nassau.

Zugzusammenstoß.

Höchst a. M., 4. Febr. Im dichtesten Nebel stieß gestern früh auf der Station Kriftel der Limburger Linie ein von Lim- burg kommender Güterzug mit einem Arbeitszug zusam­men. Hierbei erlitten mehrere Beamte und Arbeiter Verletz­ungen, die jedoch alle leichter Natur sind. Ein vvn Frankfurt alarmierter Hilsszug nahm sofort die umfangreichen Anfräumungs- arbeiten vor, so daß die Strecke nach kurzer Zeit, wenn auch vor­erst nur eingleisig, wieder fahrbar war.

*

= Frankfurt a. M., 4. Febr. Nach längerem Leiden ver­starb gestern vormittag im Alter von 63 Jahren der Stadtver­ordnete Josef Fromm. Mit ihm scheidet eine der bekanntesten Persönlichkeiten ans dem öffentlichen Leben Frankfurts, die sich aus fast allen Gebieten in hervorragender Weise betätigte. Fromm galt als der beste Fachmann Frankfurts in Verkehrs- und Aus- stellungssragen. Seine Hauptsorge galt der Hebung des Handwerks und dann der sozialen Verhältnisse der armen Spessartbevölkerung; dieser gewahrte er als Beerenweinfabrikant durch den Ankauf von Walbbsaren reichen Verdienst. Der Verstorbene ivar Begründer der deutschen Obst- und Beerenweinindustrie. Bekannt ist auch seine erfolgreiche Wirksamkeit als Organisator der deutschen Lebens­mittelabteilungen auf den Weltausstellungen zu Chicago, Paris, St. Louis und Brüssel. Als besonderer Zug ver­dient Fvomms großzügige Wohltätigkeit herrwrgehoben zu werden. Statistischen Erhebungen zufolge sind im Jahre 1915 mehr als 1000 Zentner Kaninchen geschlachtet worden.

X. Hanau, 3. Febr. In ihrer gestrigen Plenarsitzung hat die HandelZkanrmer zu Hanau folgende Entschließung ein­stimmig angenonrmen: Angesichts der erhöhten Bedeutung, Ivelche die künftige Wasser ft raße vom Rhein zur Donau nach dem Kriege zu gewinnen verspricht, und mit Rücksicht aus die nahe Vollendung der Mainkanalisierung auf der Strecke Offen­bachHanauAschafsenburg spricht sich die Handelskammer zu Hanau neuerdings dafür aus, daß zum Vorteil von Hanaus und seines Hinterlandes Handel, Industrie und Verbrauch, sowie na­mentlich auch als Grundlage für Hanaus industrielle Zukunsts­entwicklung der kanalisierte Main durch eine Anlage nutzbar ge­macht wird, welche im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten den gegenwärtigen Bedürfnissen zu entsprechen und eine spätere Weiterentwicklung ausreichend sicherzuftellen geeignet ist. Hierzu erscheint der Handelskammer aus Grund der vorliegenden Pläne eine Hafenanlage oberhalb der Steinheimer Brücke technisch wie wirtschaftlich am zweckmäßigsten.

Wie öle 5ord - Expedition durch veutjchlano retfle.

Wie erinnerlich sein dürfte, ist der bunte Zug der Friedens­freunde, der sich in der Ford-Expedition zusammenfand, von Kopenhagen nach dem Haag gereist. Dabei war es denn frei­lich nicht gut möglich, sich ganz auf dem Boden neutraler Länder zu halten wohl oder übel mußte die Friedens-Expedition ihren Weg durch das Krieasland Deutschland nehmen. Der dänische Schriftsteller Sven Lange erzählt nun unterhaltend und nicht ohne Humor, wie diese von den Teilnehmern der Expedition mit besonderer Spannung erwartete, von manchen beinahe gefürchteter Teil derFricdcnsfa h r t" ablief. Als die Teilnehmer Kopen­hagen verließen, waren sie in der muntersten Stimmung. Die jungen anierikanischen Journalisten und Stenographen in phan­tastischen Reisetrachten und mit großen Hornbrillen waren uner­müdlich in burlesken Erfindungen und unter einem Chor von Negerweisen und mit Mundharmvnikamusik erreichte man die Fähre, die die Schar zur deutschen Küste bringen sollte. Aber wie nun diese Küste flach und dunkel aus dem Regennebel und der be­ginnenden Abenddämmerung auftauchte, da wurde es still auf dem Schisse. Die Amerikaner sammelten sich vorn auf der Reeling, und stumm, mit großen Augen, starrten sie diesem Deutschland ent­gegen, das wohl viele von ihnen zum ersten Male sahen und an das sie in diesen letzten Monalen so viel hatten denken müssen. Deutschland, des Krieges gewaltiger Mittelpunkt! Aber siehe da! der militärische Apparat, dem man in Warnemünde begegnete, war nichts gerade erschreckend. Einige liebenswürdige Offiziere kamen an Bord und teilten den. Ford-Leuten mit, daß sie von jeder Zoll­untersuchung befreit seien und daß die einzelnen Teilnehmer sich in den Zug begeben dürsten, sobald ihre Persönlichkeiten durch Vergleichung mit den Pässen sestgesrellt seien. Diese Zeremonie überwachte ein einziger Soldat, das Gewehr aus der Schulter.

Sobald diese Schrecken des Eintrittes in Deutschland über­wunden waren und der Zug sich in der Richtung nach Holland in Beivegung setzte, begann der Humor alsbald wieder zu steigen, und nicht lange, so war der ganze Zug, vom ersten Wagen bis zum letzten, »nieder in der fröhlichsten Laune. Man wanderte von Wagen zu Wagen, wechselte die Plätze, versammelte sich im Speise­wagen, wo bei den Mahlzeiten von Fleischnot nichts zu merken war und wo das Nationalgetränk der Expedition in Strömen floß das Sodawasser. Vom Kriege bekamen die Teilnehmer aus diese Weise in Deutschland freilich nur sehr wenig zu sehen. Eisenbahn­züge, deren Wagen das Zeichen des Roten Kreuzes trugen, und aus der Rückreise die Weise derWacht am Rhein", die nächtlicher­weile auf dem Bal)nhofe zu Hamburg an sein Ohr drang: das ist so ziemlich alles au kriegerischen Eindrücken, was Sven Lange aus Deutschland mit heimgebracht hat. Die Stimmung, die in dem Eisenbahnzuge herrschte, erinnerte an alles andere eher, als an Krieg und Kriegszeit. In dieser Nacht, da der Zug unaufhaltsam der holländisck)en Grenze zustrebte, bildete den Mittelpunkt der Friedensfahrt ein junger preußischer Offizier, der die Expedi­tion, so lange sie auf deutschem Boden sich befand, als eine Art militärischer Wachthabender zu begleiten hatte. Es war ein junger Mann von ausgeprägt norddeutschem Typus, weißblond von Haar, sonnenverbrannt und mit scharf geprägten Zügen. Er hatte, wie Sven Lange meint, offenbar Befehl bekommen, so liebenswürdig wie möglich aufzutreten denn deutsche Offiziere sind nach der Vorstellung des dänischen Schriftstellers offenbar Maschinen, die nur nach Befehl l>andeln, dann aber auf Hebeldruck liebenswürdig oder mürrisch sind. Nun, kurz und gut, der preußische Offizier war nun einmal liebenswürdig und war es mir bestem Hnmore. Von Gruppe zu Gruppe ging er durch bnt ganzen Zug, plauderte und lachte mit den Reisenden, erzählte lustige Geschichten, hörte lächelnd aus die kühnen deutschen Sprach versuche der Amerikaner und verlor selbst bei manchen schon mchr naseweisen Fragen die Geduld nicht. Mit einem Worte: der Vertreter der rohen preußi­schen Soldateska, des kulturfeindlichen deutschen Militarismus mochte sich bei den Friedensfreunden in kürzester Zeit überaus beliebt, und als die deutsch-holländisch? Grenzstat'on Bentheim er­reicht war und er den Zug zu verlassen hatte, da stieg der Leiter der Fahrt, der alte Dr. Lloyd Jones, aus einen Stuhl und richtete an ihn, sowie au Deutschland für seine Gastfreundschaft, bewegte Dankesworte, lind allgemeiner Beifall nmdrauste den snngen Soldaten, der in strammer Haltung dankte und dm Fordleuten gute Reise und guten Erfolg wünschte. Bei der Erinnerung an dieses Bild kann Sven Lange doch das Gefühl nicht unterdrücken, wie komisch es eigentlich war, daß da die ganze Menge der Friedensfreunde sich um das Symbol des Militarismus, um den feldgrauen deutschen Offizier, drängte und ihm huldigte . .

yanSel.

Wien, 3. Febr. (WTB. Richtamtl.) Der Umrechnungs­kurs für Zahlungen n a ch Deutschland ist bis ans weiteres aus 160 Mark 145,50 Kronen festgesetzt.

Amtlicher Wetterbericht.

O öffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 5. Februar 1916: Trüb und regnerisch, wärmer.

Letzte Nachrichten.

Der serbische Kronprinz während des Fliegerbombardements in Durazzo.

Amsterdam, 4. Febr. Ein hiesiges Blatt meldet nach einem Telegramm aus Durazzo, daß, während ein österreichischer Zweidecker am 25. die Stadt rrtit Bomben belegt habe, der ser­bische Kronprinz sich dort befunden habe. Eine Bombe habe das Haus zerstört, in dem sich der Kronprinz aushielt und auch serbische Offiziere, 20 von diesen seien getötet worden. Tie Stadt ist ernstlich beschädigt. Die Flieger warfen Proklamationen herunter, in denen die Serben aufgesordert wurden, dem Beispiel der Montenegriner zu folgen und sich zu ergeben.

Die Stimmung im italienischen Heere.

Bern, 4. Febr. Laut Münchener Blättern kehrten Ita­liener, welche in der Heimat seit Mai Dienst tun, zahlreich in ihren im Engadin gelegenen Wohnsitz zurück. Sie beabsich­tigten nicht, wieder zur Front zurückzugehen. Nach ihren Aussagen ist die Stimmung im! italienischen Heere keine gehobene.

Rumänische Flieger über bulgarischem Gebiet.

Sofia, 4. Febr. Entgegen anders lautenden Nachrichten ist bei der Beschießung rumänischer Flieger, die die bulgarische Grenze überflogen hatten, kein Flieger getötet oder verletzt worden. Auch in rumänischen Kreisen wird das Recht Bul­gariens, derartige, dem internationalen Rechte widersprechende Flüge abzuwehren, selbstverständlich anerkannt. Die bulgarische Regierung hat wegen dieses Vorfalles sogleich in Bukarest pro­testiert.

Ein englischer Journalist in Athen unter Anklage.

Wien, 4. Febr. Nach einer Meldung ans Athen hat eine Gruppe griechischer Journalisten gegen den dortigen KorrespondentendesLondonerDaily Telegraph" Anklage erhoben. Der Korrespondent habe in seinem Blatte beleidigende nnd verleumderische Mitteilungen über Griechenland veröffentlicht. Die grie chische Armee sei in voller Auflösung. Ganze Kompagnien mit ihren Offizieren an der Spitze hätten revoltiert, um an der Seite der Franzosen zu kämpfen. Der König Konstantin sei ein fanatischer Germanen freund, der unkonstitutionell sei nnd sein Volk nicht liebe. Der Korrespondent hat ans die Vorladung des Ministerpräsidenten Skuludis und anderer hohen Militärs und Persönlichkeiten gedrungen.

Loyale amerikanische Neutralität?

Haag, 4. Febr.Central News" meldet aus Washingtons Die deutsch-amerikanischen Blätter bringen eine große Anzahl von Meldungen, aus denen hervorgehl, daß die deutsche Diplomatie in Amerika in den letzten Tagen erneu großen Erfolg errungen hat. Einmal steht ein Verbot, auf Schiffen der kriegführenden Staaten zu fahren, in Aussicht, und zum anderen nimmt der Plan einer hohen Besteuerung der Munitionsausfnhr eine immer festere Form an. Auch Blätter, die durchaus nicht deutsch­freundlich sind, begrüßen diese letztere Maßnahme.New Dort Herald" spricht von einem Siege Bernstorffs, der den Charakter der Amerikaner richtig eingeschätzt habe. Die Höhe des von der Regierung geplanten Ausfuhrzolles auf Munition stehe noch nicht fest. Es wird von 10 bis 15 Prozent des Fakturenwertes des anszusührenden Kriegsmaterials gesprochen.

BCTC

Gestellt! Vortrag I.

Donnerstag, de». Februar 1916 abends S 1 /* Uhr pünktlich im Saale des Gesellschaftsvereins.

Herr Rittergutsbesitzer Silvio Broedrich

<Uurmah!rn, Kurland) 868

Die hatten

Numerierte Plätze zu 1.5V u. 1 Mk. Stehplätze 50 Pfg.

Mitglieder der unterzeichnet. Vereine zahlen im Vorverkauf 1 Mk., 70 und 30 Pfg. gegen Vorweis der Mitgliedskarte.

Vorverkauf in der Fcrbcr'schcn, Frccs scheu und Nickcr'schen Buchhandlung.

Es laden zum Besuch des Vortrages ein:

Ald-utscher Verband. Llllgcmeincr Deutscher Fraucn- vorein. Beamtcnvcrein. Bund der Deutschen in Böb iv.cn. Bürgervcrcin. bbriitl. sozialer Verein. Deutsche KMouralgesellschast, Abteil«. (Hieben. Deutsch-Oeitcrr. Alpcnvercin. Deutsch völkischer Wablvcrein. Flotten vevcin. Haniabrrnd. Kaufmännischer Verein. Kolonial verein. Lusrsiottenvereiu. Nationallibcralcr Verein. Verein für Bevölkernngsvolitik. Verein für d. Deutsch­tum im Auslanve. Verein der sortschrittkichcn Volks vartei. Verein für Lnftschifsabrt. Verein Siidmark.

Bekanntmachung.

Die Fuhrleistungeu besonders Stückgüter und Wagen- lnoungen von der Bahn in das Kriegsgefangenenlager ' sind sofort neu zu vergeben.

Preisangaben mit der AufschriftFuhrleistungen" sind bis 7. Februar 1916 hierher einzureichen.

874v! _ Die La gerkommandantur.

Manche Hausfrau

hat bedauert, daß Dr. Oetkers Fabrikate zeit­weise während des Krieges nicht zu haben waren. Jetzt sind sie überall wieder vorrätig und man fordere daher stets die echten

Dr. Oetkers Fabrikate §

mit der SchutzmarkeOetkers Hellkopf.

Dr. A. Oetker, Nährmitteifabrik, Bielefeld.

Weiße Salmialssctaimsile

in51 libelnü60 u. 100Psd., zum Preise von Dt.r5.S0, ferner k a. rottLslaoupalrsr. in Säckchen v. 10.25 u. 100 Psd., zu M. 31.08, alles p.50lcs: geg.Nachnahme ab Kempien habe, so lange Vorrat reicht, abzugeb. Bitte genaue Station angeben. Lod. Schack snscayr, Eomytea i« Allgftu 187. | 81# D

Zur Saison

Amerikan.. irische Dauer­brand-, Regulier, Koch- Qesen rc. nur bewährte sab- rikaie empfiehlt zu billigsten Preisen.

Edgar Borrmann

Bekanntmachung.

Der Voranschlag für 1916 liegt von Montag, den 7. Februar d. I. ab eine Woche aus dem Amts­zimmer des Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst auch Einwendungen gegen seinen In­halt schriftlich oder zu Protokoll angebracht werden können. Es wird darauf hingewicsen, daß die Er­hebung einer Umlage beschlossen ist, zu der die Aus­märker herangezogen werden.

Hausen, den 3. Februar 1916.

Großh. Bürgermeisterei Hausen. _ Müller. _

Die Lieferung von 70 bis 80 Stück un- o^ydierterr, antogengcschweitzten «.emaillierten

(siscnhandlung. IM

lourrsuLvils. E.w. Schmier!, lOOPsd.WM.. 50Psd. 17M..25 Psd.9.50M.,Pa.Echiuiers.,100 Pfd.60M.,50Psd.32M..25Psd. 17M..Pa. K e r um a schs.. 100P sd. 85 M. Seiienvnlver, 100 Psd. 30M.50 P sd. 16M. B lei ch m i 11 e l Her. 100Düt.10M. Verpack, fr. A. Schmitz. Wülsratherstr.33, Elfcerfeld. Bahnstat. angeb. 781

Stahlblech-Waschkcffcln

soll vergeben werden. Maße werden ans Wunsch mit­geteilt. Angebote sind bis zum 20. Februar dS. Js. an die Unterzeichnete Bürgermeisterei abzugeben. Weitershain, den 1. Februar 1916. 8n

Großherzogliche Bürgermeisterei WeiterShain.

% V. Pfass.

Großviehmürkte in Darmstadt

Nach der Marktordnung für die Märkte im Schlachtviehhof zu Darmstadt ist der Verkauf von Großvieh in der Marktanlage beim Schlachthos Montags und Donnerstags gestattet.

Die hessischen Viehhändler werden hierauf mit dem Anfügen besonders aufmerksam gemacht, daß der Auftrieb von Großvieh sehr erwünscht ist und daß alle Vorkehrungen getroffen sind, welche den Handel mit Großvieh zu erleichtern geeignet er­scheinen.

Die Direktion des Schlacht- und Viehhofs ist angewiesen, weitere Auskünfte zu erteilen.

Darmstadt, den 1. Februar 1916.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Mueller.

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen.

In den Wagen der städtischen Strahenbabtt

wurden in der Zeit vom 1. November 1915 bis 31. Januar 1916 nachfolgende Gegenstände gefunden: 872 B

10 Damen schirme. 2 Handläschchen. 1 Taschenspiegel.

1 Damenschürze. 1 Halstuch, 1 Paket mit Stoff.

2 Paar Handschuhe. 1 Paar 'l'liütärhandschuhe. 1 Liederbuch und 10 Stück Tagebucbblätler.

Die obigen Sachen können im Verwaltungsgebäude der städtischen Elektrizitätswerke und Straßenbahn. Lahn straffe 28, Zimmer 4, in Empfang genommen werden.

Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, ?lfterweg9.

ES sind zn vermieten: 18656

1 Haus zum Alleinbewobnen (10 Zimmer, Bad. Käche und Zubehör». 1 herrschaftliche Wohnung voll 7 Zimmern mit Zentralheizung. 5 berrschaftliche Wohuuugen von 6 Zimmern, 2 Wohnungen von 5 Znnmern. 4 Woh. nungen v. 45 Zimmern. 4 'Wohnungen v. 3 Zinunern. 1 Wohnung von 3 Zimmern, mit oder oiine Laden. 5 Wohnungen von 2 Zimmern. 1 Wohnung vvn

1 Zimmer. 2 Ladenräume mit je 1 Zimmer, 3 Lager­räume mit 1 Arbeitsraum. 11 möblierte Zimn,er. dämm

2 uebeneinanderliegense, 2 leere Zimmer, 2 Stallräume mit Bnrschenstube.

Zu mieten gesucht: 18 Wohnungen von 16 Zimmern.