)iub intb einen (Srtra-g abwerfen. Die Pruftmg dieser
Frnge hat ergeben, daß es bei einem Ankauf der Felder ans unten naher z» erörternden Gründen nicht nur zweckmäßig, sondern im allgemeinen und im Interesse der staatlichen Verwaltung geboten ist, beide oder doch mindestens eine der fürstlichen Gruben, näm- lid» die dem staatlichen Werk benachbarte zu Wolfersheim, alsbald weites,^betreiben. Nach den seitherigen Betriebsergebnissen wird hierbei im ganzen die Belastung gedeckt werden, die dem' staatlichen Werk ans dem Ankauf der Felder neu erwachst. Tie > Bedenken finanzieller Art sind hierdurch behoben.
Die Erkenntnis der großen Bedeutung der Elektrizitäts- bersorgung hatte sich bei normaler Entwickelung der wirtschaftlichen Verhältnisse vielleicht erst in längeren Jahren Bahn gebrochen. Sie ist aber durch den Kriegsausbruch plötzlich und im vollen Umfang in Erscheinung getreten. Bn dem starken Mange! an Petroleum und anderen Bcleuchtungs- stosgen, sowie an Heiz- und Betriebsmitteln für Maschinen und Motore ist die über das Land verteilte elektrische Energie ein bedeutend gestiegenes Bedürfnis und ein Segen für das häusliche Leben, für Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie geworden, wie sie auch in militärischer Hinsicht während des Krieges unentbehrliche Dienste geleistet hat (Beleuchtung und Betrieb der Bahnhofe und Bahnanlagen, Möglichkeit längerer Arbeitszeit für Krimszwecke usw.). Die Entwickelung was diesen Gebieten ist noch*lange nicht abgeschlossen und wird mit her Zeit namentlich auch auf den Betrieb von Haupt- oder Nebenbahnen übergreifen.
Bei dem hiernach bereits stark gestiegenen und weiter steigenden Bedarf des sntherigen Versorgungsgebietes an elektrischer Energie wckstfertigt es sich, alles zu tun, was für die Entwicklung und den Betrieb der Krafterzeugungsanlage förderlich ist und für das Werk, zumal in seiner unmittelbaren Nachbarschaft, möglichst viel Kohlenschätze zn sichern. Dazu kommt, daß nach weiteren Ab- komnren demnächst auch die Kreise Alsfeld nni> Lauterbach wenigstens zum größeren Deck aus dem staatlichen Werk mit Strom versorgt werden, was verstärkte Ansprüche an seine Leistungsfähigkeit stellen wird.
Zur Frage, ob gerade der jetzige Zeitpunkt zum Erwerb der Braunfelser Gruben geeignet erscheint, sei bemerkt: Nach dem Kriegsausbruch wurde vou der Belegschaft der staatlichen Brauu- kohlengrube (60—70 Manu) etwa die Hälfte zur Fahne einberufen. Der zuerst aus etwa 30 Mann zurückgegangene Bestand konnte zwar im Laufe der Monate wieder auf etwa 40 Mann erhöht werden, allein der Umfang der Rohkohlmförderung hat doch erheblich gelitten und leidet noch. Selbstverständlich mußte zunächst die vertragsmäßige Elektrizitätsversorgung von Oberhessen und auch trogen der militärischen Zwecke vor allem die der Bahnhöfe gesichert bleiben. Mit der infolge des Arbeitermangels geminderten Kohlenförderung war zwar der Betrieb des K r a f t - Werks aufrechtzuerhalten, Erzeugung und Verkauf von Naß- preßst einen dagegen mußte sehr stark eingeschränkt, zeitweise sogar eingestellt werden. Hiervon wird bei dem augenblicklichen Kohlenmaugel imd der Kohlenteuerung die Bevölkerung der Umgegend auf das empfindlichste betroffen, da sie an dieses Brennmaterial gewöhnt und darauf eingerichtet ist. Die staatliche Verwaltung hat dies lebhaft bedauert, konnte es aber nicht ändern. Bei Erwerb der Braunsels'schen Grnbe in Wölfersheim ließe sich hier bis zu gewissem Grade erwünschte Abhilfe schaffen. Denn cs bedarf keines besonderen Nachweises, daß die beiden gleichartigen benachbarten Betriebe der staatliche und jetzt Braun- fels'sche,, auch in der Kohlenförderung und Preßsteinerzeugung leistungsfähiger sein werden, wenn sie vereinigt sind, den Betrieb einheitlicher und wirtschaftlicher gestalten und die Kosten der Verwaltung verbilligen können. Der Breunstoffbedarf für die Zentrale kann alsdann im wesentlichen aus der jetzigen staatlichen Grube beschafft und der Preßsteinbedarf der Bevölkerung durch verstärkten Betrieb der früher Braunftls'schen Nachbargrube gedeckt werden. U. a. könnte dadurch der Aufschluß mrd teurere Abbau der entfernter liegenden Kohlenflöze im staatliche!: Grubenfeld ohne Nachteil für den Brennstoffbedarf der Zentrale und der Bevölkerung verschoben und ihr Kohlenvorrat für die Zukunft aufgespart werden.
Die Bramrfels'sche Verwaltung wünscht, um ihre Verfügungen treffen zu können, ebenfalls eine nunmehrige Entscheidung in der schon lange schwebenden Angelegenheit.
Finanzausschuß der Zweiten Kammer.
rb. Tarmstadt, 7. Jan. Der erweiterte Finanz- (Wtrt- schafts-) Au s schu ß der Zweiten Kammer trat heule nachmittag i/j4 Uhr noch zu einer weiteren Beratung zusammen, der wiederum Münster des Innern v. Hombergk und Ministerialrat S ch l i e p h a k e als RegierungsVertreter beiwohnten. Der Minister machte noch nähere Mitteilungen über verschiedene getroffene oder geplante wirffchaftliche Maßnahmen und daun wurden Anträge, bezw. Vorschläge mehrerer Ausschußmitglieder behandelt. Auch über diese Beratung des Ausschusses mit der Regierung ist wieder strengstes Stillschweigen proklamiert worden. Warum?
kurzem in einer Berliner Kunstausstellung berechtigtes Auffehen erregte Auch von Professor Busch-Breslau sind einige Gemälde und Zeichnungen vom östlichen, von Professor Ko ch - Berlin vom westlichen Kriegsschauplatz zu sehen, während Professor Saltzmann - Berlin einige Temperagemälde von See- kämpfen zeigt. Ferner haben noch einige hervorragende B i l d - ha uer wie Lewin -Funke, Robert Korn, Martin S ch a u ß, Eonstantin Starck und Arthur Kaan mrierent Ausstellungsräume entsprechende kleinere plastische Werke ausgestellt. Tie Aus- stellung ist täglich, mit Ausnahme Samstags von 11 bis 1, Mitwochs auch nachmittags von 3 bis 5, und au Sonntagen von 11 bis 3 Uhr, ununterbrochen geöffnet.
* Musikalische Unterhaltung im Soldatenheim. Am Montag, den 10. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, findet bei frerem Eintritt im Soldatenheim eine musikalische Unterhaltung statt, die voll der Ersatz-Kapelle des Infanterie-Regiments 116 (Ersatz-Bataillon) unter Leitung von Musikleiter Herrmauu ausgeführt wird.
Landkreis Gießen.
6. L a n g s d o r s, 7. Jan. Dem Landwehrmann Jos. Oppenheimer im Landwehrregiinent Nr. 116 wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse, dem Landwehrincmn Gefr. Hermann Gold- stein die Hessische Tapferkeits Medaille verliehen.
Kreis Alsfeld.
e. Hopf garten 7. Jan. Ter Krieg hat bis jetzt das dritte Opfer aus imserem Dörfchen gefordert. Gestern kam bi* Nachricht, daß der Res. Adam Christ auf dem Felde der Ehre gefallen ist- Von Kriegsausbruch bis Februar 1915 war er im Reseroe- ^nfanterie-Regiment 116, 6. Kompagnie. In Polen holte er sich die Hessische Tapferkeitsmadaillle. Typhuskrank kam er nach Deutsch- iand und war längere Zeit zur Erholung in der Heimat. Seit Herbst 1915 war er wieder im Westen. Ein Granatsplitter machte dem Leben des braven, tüchtigen Menschen ein Ende.i
Kreis Büdingen.
A. Nidda, 8. Jan. Fahrer Vudwitz Fink von hier, Gefreiter im Art.-Regt. Nr. 84, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Die Hessische Tapscrkcitsmedaille besitzt er schon über ein Jahr. Fink steht schon seit Kriegsbeginn in: Felde.
Kreis Wetzlar.
Fe. Wetzlar, 8. Jan. Tie hiesige Metzger-Innung beschloß, den Preis für Ochsen- und Rindfleisch auf' 1,20 Mk. das Pfund festzusetzen.
ra. Volpertshausen, 8. Jan. Pfarrer W. Gaul, welcher 4 Jahrzehnte unserer vereinigten Kirchengomeinde vorgestanden und im Sonimtr 1914 aut eine 50jährige erfolgreiche Tätigkeit zurückblickei: konnte, wurde gesterii zur letzten
Ruhe gebettet. Viele A m t s b r ü d e x des Srmodgl- bezirks Wetzlar, sowie alle Gemeiudeglieder von Weidenhausen- Volpertshansen gaben den: hochgeschätzten Manne das Grabgeleit. Während Snperintendent G e i b e l - Dutenhofen in der dicht besetzten Kirche die Gedächtnisrede hielt, sprachen an: Grabe die beiden Herren B e ch l o l s h e i m er- Gießen unb unser Ortspfarrer Pfaff.
Hessen-Nassau.
Wm. Neustadt, 7. Januar. Bei der Ehefrau Konrad Schmitt im nahen Speckswinkcl, deren Mann im Felde ist, drangen vergangene Nacht Einbrecher ein und stahlen 76 Mk. mühsam ersparter Notpfennige. Der Eheftan wurde von den Dieben der Vtund mit Lumpen verstopft. An den Folget: des Schreckens und der erlittenen' Wunden liegt die arme Frau noch zu Bette. Ein siebenjähriges Kind, das in demselben Zinrmcr schlief, lief in der Verzweiflung auf die Straße und rief um Hilfe. Ms die Nachbarn herbeikamen, war der fteche Eindringling jedoch leider entsprungen. Tie Gendarmerie ist mit Polizeihunden den Einbrechern auf der Spur.
— Ho ch st a. M., 7. Jan. Ein gewaltiges Großfeuer zerstörte heute in sechsstündigen: Brande die Metallwarenfabrik.von Karl Dfttmann. Das Feuer brach gegen 4 Uhr aus und verbreitete sich gleich mit solcher Geschwindigkeit, daß das ganze 80 Meter lange Gebäude in wenigen Augenblicken ein einziges Flammenmeer bildete. Die hiesige Feuerwehr war gegen beit Brand machtlos; erst als gegen 6 Uhr die Frankfurter Wehr er- schier:, gelang es, den Brandherd zu beschränken und damit auch den schwer gefährdeten bekannten Bolongaro-Palast vor der Vernichtung zu bewahren. Der Schaden ist außerordentlich hoch.
Fc. Wiesbaden, 8. Jan. Die Stadtverordneten beschlossen einstimmig in der gestrigen Sitzung, die Sätze der Armeuunter- stützung wegen der zunehmenden Teuerung aufs neue um 1.0 Prozent zu erhöhen. Diese Mehrausgabe beträgt ungefähr 25 000 Mk.
ul. Diez, 7. Jan. Nach Verbüßung einer wegen Zuhälters: erlittenen Gefängnisstrafe wurde der Arbeiter L a g i l l aus Frankfurt ins hiesige Gefängnis gebracht, um nach Breitenau ins Arbeitshaus überführt zu werden. Gestern morgen ist L. a::s dem Gefängnis entflohen; es gelang ihn:, auf den Speicher des Gefängnisses zu kommen, wo er einei: Hanfschlauch fand, an dem er sich am Dach herunter ließ.
Deutsche Kolonien.
Staatssekretär Dr. Sols über die Zukunft Deutsch-Oftasrikas.
Berlin, 7. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Staats- sekretärdes Reichstolonialamtes hat an den Vorstand der Deutsch-O st afrikanischen Gesellschaft folgendes Schreiben gerichtet: Berlin, 1. Januar 1916. 25 Jahre sind verstrichen. seit das Deutsche Reich, aufbcmend ar:f Ihrer Gesellschaft, unter Ueberwindrmg größter Schwierigkeiten den geschaffnen Untergrund und die Verwaltung Deutsch-Ostaftikas übernommen hat. Herrlich hat sich das Land seither entwickelt und Verwaltung und privater Unternehmungsgeist taten wetteifernd in gemeinsamer !Arbeft, unterstützt von weiten Kreisen des deutschen Volkes, ihr Bestes zur Entwicklung dieses unseres größten Schutzgebietes. Wenn jetzt unsere Feinde unter Nichtachtung aller im Interesse der Kultur der weißen Rasse erlassenen Bestimmungen nns unseren in harter Kulturarbeit der afrikanischen Wildnis abgerungenen schönen und aussichtsreichen Besitz zu entreißen versuchen, so braucht uns das nicht kleinmütig und verzagt zu machen, wie der Angriff vielfach überlegener feindlicher Kräfte ja auch unsere wackeren Landsleute in Ostafrika selbst nicht eingeschüchtert hat. Vielmehr möchte ich in der ftohen Gewißheit, mich dabei mit den Gefühlen und Hoffnungen auch Ihrer Gesellschaft im Einklang zu befinden, am heutigen, für die Deutsch-Ostafrikanisck-e Gesellschaft und die Kolonialverwaltung gemeinsamen Gedenktage der unerschütterlichen Zuversicht Ausdruck verleihen, daß sich die Aufgaben deutscher Kulturarbeit in Ostafrika nach siegreicher Beendigung des uns aufgezwungenen Ringens noch vergrößern und vertiefen werden, gez.: Solf. * 1
Aus Statt unb Land.
Gießen, 8. Januar 1916.
** Militärische Ausbildung der Jugend. Die Uebungen beginnen wieder am kommenden Sonntag. Die Jungmannschaften treten um 21/4 Uhr vor der neuen Kaserne (Licher Straße) mt. Die Schanz^euge sind vollzählig mitzubringen. Neueintritte Wunen erfolgen.
** Stadttheater. ' Aus dem Theaterbureau wird uns mitgeteilt: Am nächsten Dienstag, 11. Januar, wird in eurem Gastspiel des „Neuen Theaters aus Frankfurt a. M." Karl Schönherrs vielbesprochenes Drama „Der Weibsteufel" gegeben werden. Es sei auf dieses Gastspiel, das natürlich außer Abonnement stattfindet, ausdrücklich hingewiesen, um so mehr, da eine Wiederholung der interessanten Aufführung nicht stattfinden kann. — Morgen, Sonntag abend, wird, neu einstudiert, G. v. Mosers bekanntes und früher viel gegebenes Lustspiel „Ter Hypochonder" gegeben, in dem so ziemlich das gesamte Personal beschäftigt ist. Es sei bemerkt, daß sowohl dieses Werk wie auch „Armut" und „Tie selige Exzellenz" in beiden Abonnements gegeben werdet:.
** Oberhessischer Kunstverein. Zur Ausstellung Künstler-Gilde, die von morgen, Sonntag, ab geöffnet ist, wurde heute noch ein nach dem Leben gemaltes H i n d e n b u r g - Bildnis von Professor Bürge r - Berlin eingereiht, das vor
—i— Markte.
Gießen, 8. Jan. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mk.- Hühnereier das Stück 25—OO Pfg.; Käse das Stück 8-10 Pfg., Kasematte 1 Stück 3 Pfg.; Tauben das Paar 1,40-0,00 Mk.. Hühner das Stück 2,00—3.50 Mk., Hahnen 1,50-2,50 Mk., Gänse d.Psd. 1,40—1.60 Mk Ochsenfleisch das Pfund 1,20-1,24 Mk., Knhfleisch 1,10 Mk. das Pfund, Rindfleisch das Pfund 1,20-1,24 Mk., Schweinefleisch das Pfund 1,50-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 1,20-1,24 Mk Hammelfleisch das Pfund 1,00—1,10 Mk.; Kartoffeln der Zentner 3,7b Mk.; Zwiebeln der Untier 16—17 9J!f.; Milch das Liter 26 Pfg.; Aepfel der Zentner 6—8 Mk., Birnen 7—15 Pfg. das Pfund; Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg.; Spinat 20—25 Pfg das Pfund, Wirsing 10-15 Pfg. das Stück, Gelberüben 12—15 Pfa das Pfund, Rockraut 15—25 Pfg. das Stück, Rosenkohl 20 b:s 25 Pfg. das Psd., Kohlrabi 10-15 Pfg. das Stück, Weißkraut 15 bis 25 Pfg. das Stück, Roterüben 10—12 Pfg., Römischkohl 6-8 Pfa., Blumenkohl 20-50Pfg.; Tomaten das Pflmd 25-30Pfg - Sellerie 6-10 Pfg. das Stück; Endivien 10-12 Pfg. - Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. - Fleischpreise auf deu: Markte von auswärtigen Händlern: Rindfleisch das Pfund 1,10-0,00 Mk., Rindfleisch- Bratenstück das Pfund 1,10—0,00 Mk., Nwrenfett das Pid. 1,10 Mk. Leber- und Fleischwurst 1,30 Mk. das Pfund, Mettwurst 1,80 Mk'. das Pfund, Schweinefleisch 1,40 Mk. das Pfund.
ke. Wiesbaden, 7. Jan. Vieh markt. Auftrieb: 161 Rinder (darunter 9 Ochsen, 7 Butten und 165 Kühe), 60 Kälber 58 Schafe, 53 Schweil:e. Die Schweine wurden zu Höchstpreisen abgesetzt. Rinder. Kälber und Schafe hielten die seitherigen Preise. Bei Marktschluß war kein Tier mehr am Markte.
ko. Frankfurt a. M., 7. Jan. Heu- und Stroh markt. Auf dem heutigen Heu- und Strohmarkt war nichts angefahren.
Spielplan der Sketzener Stadttheatm.
^ Direktion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, den 9. Januar, nachmittags 3*/, Uhr, bei kleinen Pretzen: „Der Juxbaron." Ende 6% Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Der Hypochonder." Lustspiel in 4 Akten von . v. Moser. Ende 10 Uhr. Dienstag, den II. Januar, abeuds 8 Uhr (außer Abonnement), bei erhöhten Preisen: Gastspiel des Neue,: Theaters Frankfurt a. M.: .Der Weibsteufel." (Neuheit!) Drama in 5 Akten von Karl Schönherr. Ende nach 10 Uhr. Freitag, den 14. Januar, abends 8 Uhr, bet gewöhnlichen Preisen (ermäßigt), 10. Freitags-Abonnement-Vorstellung: „Armut." Ende gegen 107, Uhr. Sonntag, den 16. Januar, nachmittags 3", Uhr, bei Volkspreisen: Kinder-Vorstellung: „Hansel und Gretel." Ende 5^ Uhr. Abends 77, Uhr, bei kleinen Pretzen: „Der Juxbaron." Ei:de 10*/ 4 Uhr.
Spielfilm der vereinigten ßranffurter Stadttheater.
Opernhaus.
Soinftag, den 9. Jam>ar, nachinittags 3*/, Uhr: „Peterchens Mondfahrt." Abends 7 Uhr: Erstes Gastspiel des Kgl. Hosopern» ängers Josef Schwarz von der Hofoper tu Berlin: „Nigoletto." Montag, den 10. Januar, geschlossen. Dienstag, den 11. Jan., abends
7 Uhr: Zweites Gastspiel des Kgl. Hofopernfängers Jos. Schwarz von der pofoper in Berlin: „Amelia oder Ein Maskenball." Mittwoch, den 12. Jan., nachmittags 37, Uhr: „Peterchens Mondfahrt." Abends 77, Uhr: „Nanon." Donnerstag, den 13. Januar, abends 7 Uhr: „Mona Lisa." Freitag, 14. Januar, abends TA Uhr: „Mignon." Samstag, den 15. Januar, abends 7 Uhr: „Der Freischütz." Sornftag, beit 16. Januar, nachmittags ZA Uhr: „Peterchens Mondi'ahrt." Abei:ds 7 Uhr: „Tiefland." Montag, den 17. Jan., geschlossen. Dienstag, den 18. Januar, abeuds 7 Uhr: „Der Troubadour."
Schauspielhaus.
Sonntag, den 9. Januar, nachmittags 37, Uhr: „Die Schöne von: Strande." Abeuds 7'/, Uhr: „Die Jou:-nal:steu." Montag, de,: 10. Januar, abeitds TA Uhr: „Der Liebestrank." Dienstag, den 11. Januar, abeuds 7'/., Uhr: „Halbe Dichter." Mittwoch, den 12. Januar, abends 7 Uhr: „Antonius und Cleopatra." Don::ers- taa, deu 13. Januar, abei:ds 77, Uhr: Erstes Gesnuft-Gastspiel der Münchener Kainmerspielc: Ztlm erste,: Male: „Der Floh im Panzerhaus." Groteske in 4 Akten von R. Jorsler-Larrinaga. Freitag, den 14. Januar, abe::ds 7'/, Uhr: Zweites und letztes Gesamt-Gastspiel der 'Münchener Känunerspiele: „Ter Floh in: Panzerhaus." Sainstag, den 15. Jaituar, nachmittags 3 Uhr: „Wilhelm Tell." Abends 77, Uhr: „Der Strom." Sonntag, den 16. Januar, nach- nnttags 3 1 /, Uhr: „Alt Heidelberg." Abends 77, Uhr: Zum ersten Male: „Was werden die Leute sagen!" Ein lustiges Stück aus der „guten alten Ze:t" von Toni Impekoven und Otto Schwartz. Atonkag, den 17. Januar, abends 77, Uhr: Deutzcher Komödienabend: „Der Fremde." Hierauf: „Fritzchen." Dan,:: „Sittliche Forderung." Ferr:er: „Unter blonden Besüen." Zum Schluß: „Die Haienpsote." Dienstag, den 18. Januar, abends 77, Uhr: „Der Liebestrank."
rkirchlrche Ncrehrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 9. Januar, 1. nach Epipha n-i a s. Landesmissionsi'est.
Kollekte für die Heidenmission.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 97z Uhr: Pfarrer N! a h r.
Vornnttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeind,
Pfarrer Mahr.
Abends 5 Uhr: Pfarrer^ Schwabe.
Dienstag, den 11. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung dei fonfirmierteu Mädchen der Marknsgemeinde.
Mittwoch, de:: 12. Januar, abends 8 Uhr: KriegsbetstundA
Pfarrer Schwabe.
In der Johanneskirche.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde.
Pfarrer Bechtolsheim er. Abei:ds 5 Uhr: Pfarrer A u s f e l d.
Abends 7,8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichem Jugend der Lukasge»neinde,
Abends 8 Uhr im Johantiessaal: Versammlung und Bibelbesprechung.
Vibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten.
Für die jüngere Abteilung jede»: Atittwoch vou 6 bis 7 UHp für die ältere Abteilung jeden Sarnstag von 6 bis 7 Uhr tin Johannessaal.
vibelkränzchen für Mädchen aus der Iohannesgemeinde.
Jedeii Dienstag von 6—7 Uhr in: Joha:u:essaal.
Wartburg, evangel. Jünglings- und Männer-Verein.
(D:ezjlraße 15.)
Sonntag, bei: 9. Januar, abends 8 Uhr: Vortrag. - Dienstag, den 11. Januar, abends 87, Uhr: Bibelstunde. — Donnerstag, den 13. Januar, abends 87, Uhr: Leseabend.
Sonntags-Verein für Mädchen. (Diezstraße 15 p.)
Jeden Sonntag nachmittag Zusammenkunft.
Evangelischer Gottesdienst,
Kirchberg: Sotuftaq, deu 9. Januar, voruüttags 10 Uhr. Mainzlar: Sonntag, den 9. Januar, nachmittags 17, Uhr.
Mittwoch, den 12. Januar, abends 8 Uhr: Kriegsbetslunde.
Dekan G u ß m a n n.
Katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag, den 8. Januar:
Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zm heiligen Beichte.
Sonntag, de:: 9. I a n u a r.
Fest der Erscheinung.
Vormittags 67, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte.
„ 7 „ Hl. Messe.
„ 8 „ Austeilung der hl. Kommunion.
„ 9 „ Hochamt mit Predigt.
„ 11 „ Hl. Messe mit Predigst
Nachmittags 57, Uhr: Ehristenlehre; darauf Festandacht mit Segen.
Dienstag, und Freitag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht.
iHlf* k. tn* -
viaspora-Gotterdienft.
Sonntag, d e n 9. Januar:
In Grttnberg um 97, Uhr.
In Hungen 97, Uhr.
Infolge der in Stadt und Land herrschenden Milchknappheit enivfiehlt üch von selbst ein Präparat, das infolge seines eigenen hohen Atilchgebaltes jeder Aiutter mit Leichtigkeit über die schwierige Frage der Beschaffung geeigneter und ausreichender frischer Milch für ihre Lieblinge, auch solche zartesten Alters, hinweghilft, nämlich Nestles Kindermehl. Jllustr. Broschüre versendet koslensret die Nestle-Geseilschaft, Berlin W 57. asa^


