Ausgabe 
18.1.1916 Erstes Blatt
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teru, iviLl.de Wert darauf gelegt, ihneir zu diejern Zeitpu.utt ein Zeick-on der Liebe uno Dankbarkeit der Duhenngeblie- beiren zukomnrcn zu lassen. So wurden zu Weihnachten 1914 und 1915 größere Seudlmgeu von Liebesgaben hinausgegebeu. In 1914 wurden 1068 große Pakete ver­sandt, wovon jedes neben wollenen Kleidungsstücken, Näh­zeug, Seife, Lllntellfeuerzeug, Zigarren und Tabak, Zierzen, Mundlwrmonika, Bleististe, Notizbücher, Briefpapier, Lese­stoff und noch andere Gaben enthielt. Zu Weihnachten 1915 gingen im Einvernelwien mit dei: Kriegssürsorgestellen des 18. Armeekorps 20 -s- 11 = 31 sogen. Einheitskisten hinaus. Der Inhalt dieser Einheitskisten setzte'sich ans Kleidungs­stücken. Nahrunqs- und GenNßmitteln, sowie Gebrauchs- gcgeriständen zusammen und stellt einen Gesamtwert von wert über 4000 Mark dar. Die in großer Zahl eingegangenen T-ankschreiben geben ein Zeugnis davon, wie lvillkommen die Gaben wnren.

Tie Fürsorge hatte sich nun auch weiter auf die An­gehörigen der Kriegsteilnehmer zu erstrecken. Es wur­den an Bedürftige Nahrungsmittel überwiesen und in be­sonders dringlichen Fällen auch Geldunterstützungen ge­wälzt. Des weiteren ist durch geeignete Aufklärung aus die bestehenden Bestimmungen über Familienunterstützimg und Hinterbliebenenversorgung aufmerksam gemacht worden. Auch war man bestrebt, die das Gemüt bewegenden Sorgen zu erleichtern. In dieser Richtung wurden mit Erfolg Schritte unternommen, um Auskunft über den Verbleib Vermißter zu erhalten und aussichtsreiche Vorschläge über Austausch schwer verwundeter Kriegsgefangener gemacht.

Da im Interesse der M in derb em it t e lt e n die Not der Zeit gebot, daß ein sparsamer Gebrauch mit gewissen Lebensmitteln gemacht wurde, ließ man es sich angelegen sein, durch Unterstützung belehrender Vorträge über Kriegs­küche, durch Empfehlung geeigneter Kochbücher und ähnliche Maßnahmen .zur Anpassung der Lebenshaltung an die durch den Krieg uno seine Folgen geänderten Lebensbedingungen aufzu fordern.

Um der Möglichkeit einer Unterernährung der rmter der Teuerung leidenden Volksklasse vorzubeugen, stellte der Kreisausschuß des Kreises Gießen aus den lieber- schüssen des Kommunalverbandes die Summe von 20000 Mark allein für die. Landgemeinden zur Verfügung. Die Ortsausschüsse haben es übernommen, diesen Betrag be­stimmungsgemäß zu verwenden.

Ms sich infolge des erhöhten Wollverbrauches Schwie­rigkeiten in der Beschaffung von Strickwolle ergaben und damit für die Anfertigung von Strickarbeiten zugunsten der Soldaten ein Hindernis entstand, hat das Kreiskomitee durch die zuständige Reichsstclle Strickwolle in größerer Menge bezogen und an die Ortsausschüsse zur Bearbeitung abgegeben. Dadurch wurde den lebhaften Wünschen der Frauen unb Mädchen, auch weiterhin für die Soldaten sorgen zu können, Mchnung getragen.

Das Kriegselend, das ourch feindlichen Einfall über unsere Grenz Provinzen hereingebrochen war, gab Veranlassung, auch außerhalb unseres Hessenlandes durch Zuwendung von GeldunterstüHimgen, sowie Zuweisung von Lebensmitteln und Kleidungsstücken Not zu lindern.

Man hielt es für Pflicht, sich schon jetzt der Zukunft der Kriegsbeschädigten anzunehmen. Es geschah! dies durch die Vermittlung von Arbeitsgelegieicheiten und den Hinweis auf die Stellenvermittlungsorganisationen. Die Ausbildung Erblindeter suchte man durch Bewilligung von Geldmitteln zu unterstützen. Vereinzelt wurde die Beschas- fung v-on Krankenfahrstühlen durch Gewährung von Bei­trägen erleichtert.

Das Schicksal der kriegs gefangenen Kreis ein- ges jenen bildete den Gegenstand besonderer Fürsorge- mahnahmen. Soweit bis jetzt bestimmte Nachrichten über den Verbleib der in Feindesland Geratenen vvrliegen, wird eine fortlaufende Liste geführt. Durch Beteiligung an den durch größere Verbände veranlagten Sendungen und durch Absendung von Liebesgaben Mi Einzelne hat man ver­sucht, die Lage der Gefangenen zu erleichtern.

Um den vielseitigen Ausgaben gerecht zu werden, waren bedeutende Mittel erforderlich. Sie wurden ausgebracht in periodisch allgemeinen Sammlungen und solchen für Etnzel- zwecke.

Aus den Geldsammlungen seien hervvrgehvben die Sammlungen für den Landesverein vom Roten Kreuz, die bis Mitte Dezember 1915 die ansehnliche Summe von 50403,58 Mk. ergaben, sowie das mit eineni Betrage von 12856,57 Mk. abschließende Ergebnis des allgemeinen Opfer- tages vom 25. November 1915, desgleichen die Eingänge für die Nationalstiftnng. Reichen Erfolg hatten die Sammlungen von Lebensmitteln, Blekleidungsstiicken, Wäsche, Lazarettartikeln usw. Besonders erfreulich war hier das Ergebnis der Reichswollwoche. Neben einer Fülle von Bekleidungsstücken aller Art gingen 3894 Decken ein, die an die Truppen abgegeben wurden. Welche Werte durch die Opserwilligkeit der Landbevölkerung bisher schon auf­gebracht worden sind, möge durch den Hinweis darauf dargetan werden, daß bei Annahme eines niedrigen Ein­heitspreises die eingegangenen und wieder verausgabten Nahrungs- und Gennßmittel die Summe von etwa 26 000 Mark, die eingegangenen und größtenteils wieder versand-- ten Bekleidungsstücke die Summe von 78000 Mark, Lazarett­artikel usw. die Summe von etwa 32 000 Mark erreichen. Rechnet man dazu das Ergebnis der Sammlungen in bar mit 112636,12 Mark, so ergibt es sich, daß die Land­gemeinden des Kreises Gießen sür Kriegssürsorge seither einen zahlenmäßigen Wert von rund einer viertel Million Mark aufgebracht haben.

Wenn man sich vergegenwärtigt, daß die Landgemein­den des Kreises Gießen nicht gerade zu den wohlhabendsten Orten des Landes gehören, so hlat man einen schönen Be­weis für die vorbildliche Opferfreudigkeit unserer Land-

derölternng und zugleich einen Miaßstab für die von den Ortsausschüssen seither geleistete hingebende Arbeit.

Tausende haben sich innerhalb unserer Organisation um die Fürsorge sür unsere Soldaten unt) deren Angehörige verdient gemacht. Ihnen allen die Nennung von Einzel- namen ist aus naheliegenden Gründen in Vieler übersicht- lick)en Darstellung nicht am Platz gebührt darum der Dank der Leitung.

Kreis koinitee für Rotes Kreuz und K r i e g s h i l s e.

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* Auszeichnu n g. Assistenzarzt der Reserve Edmund W e t t e r wurde am 10. Januar mit dein Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

** Dr. Richard Heß, Großh. Geheimerat, Professor der Forstwissenschaft i. R, ist heute ftüh im Alter von 81 Jahren gestorben.

** Stadttheater. Aus dem Theatcrburcan wird uns mit- getcilt: Für das Gesamtbeuefiz der Mitglieder, das am kommenden Freitag Stücrmanns SchauspielDie Ehre" bringt, gibt sich erfreulicherweise lebhaftes Interesse kund: cs ist zu wünschen, daß ein ausverkauftes Haus erzielt wird, damit den einzelnen Mit­gliedern ein nennenswerter Betrag zugute kommt. Die Vor­stellung wird von Regisseur Otto Conradi sorgfältig vorbe­reitet und sämtliche Mitglieder Direktor Stein goett et an der Spitze wirken in dem sigurenreichen Stücke mit.

** D i e Hessische Lazarett-Zeitung Nr. 15 ent­hält ein Geleitwort zu Kaisers Geburtstag, die Schilderung des Emden-Unterganges aus v. Mückes Buch und einen Aufsatz über Fachunterricht für Elektrotechniker und Angehörige ande- derer mechanischer Berufe, ferner Fürsorge sür Kriegs­teilnehmer, Arbeitsmarkt, Lazarett-Beratung und Rätsel-Ecke. Die Gießen er Beilage bringt von Dr. H. Bergär einen Aufsatz aus^ der Zeit des Siebenjährigen Krieges:Die Franzosen in Gießen", eine Abhandlung über Merkwürdige Gottesdienste aus der Zeit vor 300 Jahren, außerdem Nachrichten ans dein Soldaten­heim, Ankündigung von Verwundeten-Unterricht und Vorträgen.

Kreis Schotten.

lll Laubach. 18. Jan. Den: Psarramtskandidaten Kricgs- sreimilligen Unterosfizier Earlo Vo 1 p wurde das E i s e r n c Kreuz verliehen.

Kreis Friedberg.

0. B a d - N a u h e i in, 18. Jan. Der Arbeitsausschuß des Ortsverbandes vom Roten Kreuz konnte im abgelaufeuen zweiten Kriegssahre über 21 000 Mk. an Arbeitslöhnen anszahlen. Bei der Beschäftigung werden die Frauen der Kriegsteilnehmer zu­nächst berücksichtigt, doch ist der Arbeitsausschuß in der glücklichen Lage, auch zahlreichen anderen Franen uito Mädchen Verdienst zuzuwenden. Bei einem in der Nacht von Sonntag zu Montag in der Kolonialwarenhandlnng von Richard W ö r n e r ausgeführlen Einbruch wurden aus der Ladenkassc etiva 90 Mk. gestohlen.

Starkenburg und Rheinhessen.

Langen, 18. Jan. Im Fvrstort Mitteldieck wurde auf ein junges Mädchen airs Tarmftadt ein Ueberfall versucht. Auf eine in einer Frankfurter Zeitung erschienene Anzeige war das Mädchen an den hiesigen Bahnhof bestellt worden, um sich als Verkäuferin vorzustellen. Am Bahnhof wurde es von einem jungen Mann in Empfang genommen und in den Wald geführt. Hier versuchte er ans das Mädchen einen Ueberfall. Dem Mädchen gelang es aber, sich zu befreien und nach hier zurückzukehren. Die sofort aufgenommene Verfolgung des Räubers blieb erfolglos. Wenige Stunden später erschien noch ein zweites Mädchen am Bahnhof, das von dem Strolche eber:falls bestellt war.

eb. Bingen, 18. Jan. Der W a s s e r st a n d d e s R h e i n ejs ist hier seit lebten Samstag um 7 Zentimeter zurückgegangen. Am hiesigen Pegel wurden heute abend 2,90 Meter sestgeslellt.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 18. Jan. Für den Bahnhofserweite­rungsbau Wetzlar siiid im preußischen Eisenbahnetat weitere 100 000 Mark vorgesehen. In Ermangelung geeigneter Arbeits­kräfte konnte das neue Stationsgebäude bis jetzt noch nicht unter Dach gebracht werden. Dahingegen steht das Bahnhofspostgebätwe vollendet da, es wurde auf Wunsch der hiesigen Handelskammer errichtet.

ra. Atzbach, 18. Jan. Für diesen Wörter ist jetzt schon die zweite Wanderschafherde hier eingezogen. Atzbach hat schon vor einem Jahrzehnt die Schafzucht aufgegeben.

Hessen-Nassau.

11 Marburg, 18. Jan. Seitens des Kreisobstbautechnikers R übel in g werden vom 3. bis 11. Februar in den Kreisorten für Obstwärter mrd Privatpersonen Obstbaulehrkurse ab­gehalten.

Wm. Nenstadt, 18. Jan. 51 Hasen wurden bei der gestrigen, durch den Forstnreister Grütter hier veranstalteten Treib­jagd in unserer Fcldgemarkung zur Strecke gebracht. Gestern fand die erste Sitzung der Stadtverordnetenversamm­lung im neuen Jahre statt, die der Vorsteher Friedrich Lotz mit einem Glückwunsch zum Jahreswechsel eröffnen. Alsdann erfolgte die Einführung der bei der Wahl am 3. Dezember 1915 gewählten Stadtverordneten, der Herren Landivirt Karl Z i n s e r, Fuhr­unternehmer Ferdinand G i e s , Postschaffner Karl S ch l i t t und Landwirt Wilhelm K u h n. Tie Versammlung wählte als Mit­glieder in die Schuldeputatiou die Herren Landwirt Friedrich Lotz und Bäcker Karl Schmidt. Der Abtrieb einer 5 Hektar großen Waldflächedicker Gehau" wurde im Interesse der an­grenzenden Wiesenbesiyer beschlossen. Als Ersatz hierfür soll eine gleich große Fläche wieder aufgeforstet werden, um eine zusammen­hängende Waldstäche zu erreichen. Landwirt S ch ü tz im nahen Speckswinkel erhielt nach langer Zeit wieder ein Lebenszeichen von seinem Sohne aus russischer Gefangenschaft in 1 Oftfibirten.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Wegen Ueberschreitung der K a r t o f f e l h ö ch st p r e i s e wurden durch Strafbefehl bestraft Karl Willkomm, Heinrichstraße, mit 60 Mt.; Franz Hacke, Eppfteiner Straße 24, mit 100 Mk.; Wilhelnt Roßmann, Breitegafse 16, mit 60 Mk.; Pcter V e t e r in Niederdorfelden mit 60 Mk. imd Anna Schneider, Altkönigstraße mit 100 Mk. Ferner wurde der Metzgermeister Nathan Sommer, Sand- weg 83, wegen Betrugs beim Fleischverkauf mit einem Monat Gefängnis bestraft.

---- Aus der Rhön, 18. Jan. Die Besitzerin des Ritterguts Schackau-Eckweisbach, Freifrau Luise von und zu Gut- tenburg, geb. Thnrn und Taxis, ist im Alter von 68 Jahren zu Würzburg verstorben. Mft dem Besitz von Schackau ist auch das Patronat über die Ortschaften Kleinsassen und Eckweisbach verbunden.

--- Sieberlshausen, 18. Jan.. Ter hiesige Bürgermeister ein in den besten Verhältnissen lebender 52 jähriger Mann, hat sich aus nicht ermittelten Gründen erhängt.

Universitäts-Nachrichten.

fl Marburg, 18. Jan. In Königsberg starb im Mer vvd 52 Jahren der Direktor der dortigen chirurgisäien Klinik, Geh. Rat Prof. Dr. Friedrich. Der Verblichene wirkte von 1907 bis 1911 in gleicher Eigensck>aft an der hiesigen Universität. Er wird auch hier seine letzte Iftchestätte finden.

Der Brand in Bergen.

Kristiania, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Wegen Unterbrechung der telegraphischen und telephonischen Ver­bindungen fehlen Einzelheiten über den Brand in Ber­gen. Das PastzerschisfEidsvold" von Kristianssnnd ist mit Kleidern und Nahrungsmitteln nach Bergen abgegcm- gen. Die Regierung stellte Pioniere zur Errichtung von Notbaracken zur Verfügung. Die dem Staat gehören­den Vorräte an Zucker und Mehl in Bergen sollen an die unglückten verteilt werden. Der König imd der Kriegs­minister sind abends nach Bergen abgereist. Die aus­ländischen Gesandten übermittelten dem Minister des Aeußern anläßlich des Brandunglücks den Ausdruck der Teilnahme ihrer Regierungen.

Kristiania, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Brand in Bergen ist gestern früh 3 Uhr eingedämmt worden. Etwa vierhundert, meinst sehr wertvolle, im Zentrum gelegene Gebäude sind niedergebrannt. Der Gesamtschaden beziffert sich auf hundert Millionen Kronen. Ein Mann, welcher während des Brandes Quetschunyen erlitten hatte, starb am Sonntag. Mehrere Personen sind leichter verletzt worden. Etwa 3000 Menschen sind obdachlos. Die Gemeindevertretung bewilligte den Notleidenden eine An­leihe. Ans dem ganzen Laude liefen Angebote von Hilfe ein; aus Stavanger kam eine Hilfsexpedition an. Aus' Kristiania wurden am Sonntag nachmittag Kleider und Wolldecken gesandt. Es liegt kein Grund vor, zu befürchten, daß Not eintreten könnte, da in Bergen bedeutende Mengen von Korn und Mehl sich befinden. Die Ursache des Brauoes ist noch nicht aufgeklärt.

Vermischtes.

Die Wassersnot au der Nordseeküste.

A m st e r d a m , 17. Jan. (W. T. B. Nichtamtlich.)

Ed am wurde am Sonnlag abend gemeldet, daß das Wasser etwas fällt. Der ganze Polder von Purmerland ist jetzt über- flutet. Von der Nordseeküste meldet dasHandelsblad", daß das Meer zwischen Hoek van Holland und Scheveningen große Ver- w ü st u n g e n anrichtete. Der Wassergischt ging über die höchster Dünen hinweg. Das ganze Niveau des Strandes ist merkba zurückgegangen.

Ein spanischer Dampfer gesunken.

* London, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Ag«^ tur meldet: Der spanische DampferBelgicaE (2068 Bruttotonnen) ist gesunken. 23 Personen sind gerettet worden.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 19. Jan. 1916: Trüb und regnerisch, keine Temperaturveränderung.

Letzte Nachrichten.

Drohungen der italienischen Radikalen.

Lugano, 17. Jan. Die Wandelgänge der D e p u t i e r t e kämm er in Rom waren nach demSecolo" in diesen Tagen sehr belebt und die Ereignisse in Montenegro wiurdetr eifrig besprochen. Heute wird die radikale Gruppe der Abgeordneten eine Versammlung abhalten, deren namentlicher Zweck die Erörte­rung über die Werbearbeit für die Nattvmilanleihe und die Kohlen­not sei. Man werde aber wohl nicht fehlgehen mit der Annahme, daß auch cmdere wichtigere und dringende Fragen besprochen werden würden.

Englands Anschliffe an dieAlliirten".

Rotterdam, 17. Jan. LautDaily Ehronicl^ erreichtem die Zuschüsse Englands an die Mliiierten ain 1. Januar 13*4 Mrlli- atden Schilling.

Ein Brand in Nancy.

Bern, 17. Jau. (Priv.-Del.) Lyoner Blättern zufolge brach am 16. Januar in Nancy im Warenhaus Ma- gasins Reunil ein Großfeuer aus, das auf die neben dem Gebäude liegende Nancyer Bank übersprang. Der Brandschaden soll mehrere Millionen bettagen. Ueber die Ursache des Brandes sei noch nichts bekannt.

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Ich war am Leibe mit einer

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behaftet,welche mich durch das ewige Jucken Tag und Nacht peinigte. In 14 Tagen bat Zocker« Paten t- IWedl- alnal-Seif© bnö Hebel be> fcitigt. Diese Seife ist nicht 1.50 M" sondern 100 Nt. wert. Serg. M." (In drei Stärken, k Ps., M. 1.- u. M. 1.50.) Dazu Znckooh Creme (60 und 85 Pf.'. In der Uni- vcrsitätS-Avvtbekc, Hirfch- Apotbekc, bei Aug. Nott, <£. Scibcl, W. Kilbingcr, O. Scbaaf, E. Karn, Ernst Noll, W. Schräder, Otto Witttcrboffu.Ed.Gutb,Dra.

Der auf den Namen des Herrn Kaufmanns Karl Albus zu Gießen von un­serer Anstalt umerm 17. No*

vember1911 ausgestellte Ber- sicherungöschein Nr. 13514 ist augebl. abhanden gekommen.

Der Jnhabervder Urkunde wird hiermit aufgesordert, innerhalb zweier Monate seine Rechte bei uns anzu- melden, ivtdrigenfalls eine Erfatzurkunde von uns aus- gefertigt und dem oben ge­nannten Berechtigten be- händigt werden ivird. «oD Darmstadt, 17. Jan 1916. Rentcnanstalt a. (8. und LcbettSvcrsicherungsbank zu Darmstadt.

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Edgar Borrmaon

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Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen.

Die Auszahlung der Ouarticrfcrvisbeträ'ae für Dezember 1918 für die nicht in der Stadtknabenschule nnlergebrachien Unteroffiziere mib Mannschaften des Landsturm - Infam. - Grsatz ° Bataillons II Gießen findet

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